Digitale Medien kosten Wirtschaft 500 Mrd. € im Jahr

Die zunehmende Nutzung sozialer Medien auch während der Arbeitszeit führt angeblich zu signifikanten Schäden. Das sollen zumindest Berechnungen des Provider-Branchenverbandes Eco ergeben. mehr... Masse, Menschenmenge, Köpfe Bildquelle: James Cridland / Flickr Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe James Cridland / Flickr

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@Achereto62: Jar nich wahr!!! ;)
 
@Achereto62: bedeutet das im Umkehrschluss, dass jene die sich nicht motivieren um wieder mit Tatendrang zur Arbeit übergehen, dass die nur rumsitzen um die Zeit totzuschlagen? ich halte dieses gejammer "das kostet uns zu viel geld wenn ihr das internet mal privat nutzt" total an den Haaren herbeigezogen. Schließlich gehört es (für mich) zu einem vernünftigen Führungsstil dazu, wenn man seinen Angestellten einen gewissen Freiraum lässt, in dem sie sich entfalten können, in dem sie sich neue impulse holen können, um frische Ideen zu kriegen. Ja auch das ablenken kann für einen kreativen Prozess, für eine Konzeptionsarbeit, für Vorarbeiten im allgemeinen sehr dienlich sein, um eben aus diesem eingefressenen Trott rauszukommen. Erst wenn man diesen Kurz-Abstand zur monotonen Tätigkeit wie zb. durch kurze private Internetnutzung schafft, fallen einem auch Fehler oder noch fehlende Dinge auf, die man nicht mehr wahrnimmt wenn man zu lange zu intensiv an einer Sache arbeitet. Eine so genannte Betriebsblindheit stellt sich ein. Dass seitens vieler Führungsriegen an ganz anderen Stellen viel höhere Summen verbrannt werden, muss ich nicht weiter ausführen. Wer als führungspersonal seine angestellten als lohnprovozierende einzelkosten sieht, hat den falschen job.
 
@Rikibu: Ich gebe dir zum Teil recht. Gerade Instant Messaging und E-Mails kommen in sehr kurzen Zeitabständen. Das führt dazu, dass du nie richtig Konzentration für ein Thema aufbaust sondern immer wieder abgelenkt wirst (Konzentrationskurve). Während einer kurzer Besuch bei eBay eben eher dem von dir beschriebenen Effekt dient. Auch Facebook kann extrem negativ sein. Gerade jetzt in der Sommerzeit, wenn Freunde Bilder vom Urlaub oder eines freien Tages bereitstellen und du noch 4 Stunden zu arbeiten hast an einem sonnigen Tag. Das erzeugt eher Demotivation.
 
kein wunder, dass alle an burnout leiden, die kommen mit ihrem privaten kram gar nicht mehr hinterher auf arbeit :-D ein arbeitnehmer (weltweit ca. 3,3 Mrd im Jahr 2012) kostet dem arbeitgeber im jahr also 151 euro. hmmm was damit mein arbeitgeber alles anstellen könnte. einmal den s8 auftanken zum beispiel...
 
@Fallguy: Die Zahl ist schon eine Hausnummer.....aber auf den einzelnen bezogen irgendwie doch ziemlich gering.
 
@Fallguy: ist halt die frage was wirklich burnout ist. ist doch auch nur so hochgekochter medienscheiß... nur weil sich n torhüter vorn zug geschmissen hat um somit den finalen 11-meter zu verhindern und somit seine tochter zur waisen, seine frau zur witwe und den zugführer zum mörder gemacht hat. und der spiegel hatte nix anderes zu tun als zu titeln "sind wir ein volk von depressiven"... s geht doch nur um den verkauf dieser scheiße. von der lukrativen diagnose "burnout" oder adhs usw. usw. mal ganz zu schweigen... das ist ein bombengeschäft für mediziner, pharmazie und therapeuten... mehr nicht.
 
@Rikibu: Was du immer für einen Scheiß schreiben musst... Die Krone ist ja mal: "...und den zugführer zum mörder gemacht hat..."
 
@klein-m: wieso? stimmt doch. der Lockführer hat ein Trauma und brauch sicher Therapie, nur weil ein lukrativ verdienender RAsenzertreter mit seinem Ruhm nich klarkam. Wenn ich nicht mehr leben will ist das eine sache. Andere mit in seine eigene Sache mit reinzuziehen und denen keine Wahl lassen, eine ganz andere. Enke (und genau um den gehts) war ein feiger Mensch ... aber er wurde bejubelt für seine "taten"... sorry, dafür hab ich null verständnis. da würde ich noch eher um Soldaten trauern die freiwillig in Afghanistan waren... aber um Soldatenwitwen wird hierzulande nich getrauert... hätte aber gerne gesehen wie Soldatenwitwen vor Merkels Bungalow protestieren als Analogie in den USA wos vor der Bush Ranch Proteste von US Army Soldatenwitwen kam... aber das is halt das zweierlei Maß...
 
@Rikibu: Mord ist ein VORSÄTZLICHES Tötungsdelikt, das heißt, dass der Lokführer dazu hätte mit Absicht mit seinem Zug in das Tor von Hannover während eines Spieles fahren müssen, z. B. Du könntest echt bei der BILD anfangen...
 
@klein-m: du siehst es juristisch verbal spitzfindig, so wie juristen halt sind, ich sehs prinzipiell moralisch...
 
@Rikibu: Also bin ich auch ein Mörder, wenn von meinem Haus jemand runter springt?
 
@klein-m: nur bedingt, wenn sich einer vor den zug schmeißt den du steuerst, und du keine möglichkeit hast den überfahrungsvorgang irgendiwe zu umgehen, wirst du indirekt zum mörder, ob du willst oder nicht. wenn einer von deinem haus springt, wirst auch du gewissermaßen traumatisiert sein weils dein haus ist. ob du da zum mörder wirst? zumindest nicht aktiv, als fahrzeugführender lokführer isses aber schon aktiv, wenn auch nicht im bewusstsein jemanden totfahren zu wollen. wenn irgend ein honk sich aber davor wirft weil er selber zu blöd ist sich das licht auszublasen und diese bürde einem unbeteiligten dritten auferlegt, dann ist das quasi zwang durch dritte zum mord...
 
@Rikibu: Komme mal endlich von deinem Mord-Gesülze weg. Ist ja total lächerlich...
 
@Rikibu: ...Wie wäre es z. B., dass ich einfach mal sage, dass du mich vergewaltigt hast, weil du mir solchen Unfug hier auftischst? Und so bitte nicht so juristisch spitzfindig...
 
@klein-m: das ist dünnscheiß... weil du die möglichkeit hattest dich der situation zu entziehen... du musst es nicht lesen - tust es also doch... somit biste doch selber schuld und kein dritter...natürlich wird der lokführer nicht im sinne einer straftat rechtlich belangt, aber trotzdem muss er zeit seines lebens mit dem gedanken leben einen menschen überfahren zu haben... die umstände sind da vollkommen nebensächlich, ob dir das nun passt oder nicht
 
@Rikibu: Das ist ja auch richtig und habe ich auch nie widersprochen (dass die Möglichkeit besthet, psychisch davon beeinträchtigt zu werden), doch ist es eine Anmaßung, den Lokführer als Mörder zu betiteln. Kannst es ihm ja mal ins Gesicht sagen und warten, wie er reagiert. _____ Und wie soll ich mich der Situation entziehen? Habe ich einen Vorleser, der mir sagt, dass das Dünnschiss ist, was du schreibst, ohne dass ich es selber lesen muss? Kann ich hellsehen?
 
@klein-m: ich habe ihn nicht betitelt, sondern ich habe eher demjenigen unterstellt der den 11 meter verhindern wollte, indem er sich vor den zug wirft, einen unbeteiligten zu seinem ganz persönlichen mörder zu machen... denn der täter (hier quasi das opfer das vor den zug sprang) hat sich ja bewusst seinen helfer ausgesucht, weil er alleine zu blöd war sein licht auszublasen. wieso sollte ich dem lokführer irgendwas anlasten wollen? bin doch auf dessen seite... vielmehr kritisiere ich hier die art wie die gesellschaft damit umgeht, indem man so einen fussballversager feiert, obwohl man ihn dafür verachten sollte, dass er dritte mit in seine kranke scheiße reinzieht... solange aber hierzulande jede normabweichung als krankheit verharmlost und quasi gerechtfertigt wird und das als aufhänger für zeitungsdeckblätter dient, wird sich nix ändern.
 
@Rikibu: "...ich habe ihn nicht betitelt..." "...einen unbeteiligten zu seinem ganz persönlichen MÖRDER zu machen"... du widersprichst dir doch schon gleich im ersten Satz... bekommst du eigentlich noch was mit?
 
@klein-m: alles... du liest meinen kommentar nur anders als ich ihn meine... das ist das problem. der vordenzugspringer hat sich ja ausgesucht, dass einer bitteschön mithelfen soll das jämmerliche leben auszublasen... natürlich hat der springer nicht drüber nachgedacht was er dem lokführer antut, nein, er hatte nur sein ganz eigenes ziel vor augen... nämlich das licht das immer heller wird und näher kommt...
 
@Rikibu: Ich verstehen schon was du sagen willst. Ich will doch nur, dass du aufhörst, den Lokführer als Mörder zu betitleln. Ist das so schwierig zu begreifen für dich?
 
@Rikibu: oh je, da hab ich ja was angerichtet. burnout scheint für dich ein reizthema zu sein. für mich war es nur eine spaßige bemerkung bezogen auf private ablenkung auf arbeit, und von diesen kosten über burnout zu suiziggeschädigten lokführern zu kommen, ist echt ein weiter weg. dazu möchte ich aber auch noch was loswerden. selbst abseits jeglichen rechtsdenkens, ist ein lokführer, der ohne absicht und ebenso ohne die möglichkeit es zu verhindern einen zum sterben bereiten menschen überfährt, mit einem menschen, der absichtlich, geplant und kaltblütig einem menschen das leben nimmt, zu vergleichen, finde ich absurd. vor allem aus moralischer sicht sind da welten zwischen, was sich natürlich auch in der rechtssprechung auswirkt. ohne frage, geht es dem lokführer damit psychisch schlechter als dem mörder, der mit seiner psyche schon länger klar kommen muss und bereit war zu seiner tat, der lokführer hatte keine wahl, der muss leider dieses trauma verarbeiten.
 
ach und burnout gibt es nicht erst seit es lebensmüde torwarte, torwärter, hmmm im tor stehende fußballspieler gibt. burnout gibt es schon, seit es stress gibt, also immer, es hat in der jüngeren vergangenheit einfach nur einen werbewirksamen namen bekommen ;-)
 
@Fallguy: suizidgefährdete Lokführer? Wo hab ich das behauptet? Am besten nochmal lesen... Jawohl Burnout gibt's seit 2001 und wurde auf ps2 , gamecube, Xbox veröffentlicht...haha
 
@Rikibu: suizidgeschädigt ;-) glashaus und steine und so ;-)
 
Ich denke das ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn jemand 10 Minuten weniger Facebook anschauen würde, würde er ja nicht unbedingt 10 Minuten länger konzentriert arbeiten. Er würde sich dann anderweitig ablenken. Man kann ja nicht ohne Pause 8 Stunden lang arbeiten.
 
@alex861987: Bei manchen Tätigkeiten braucht man ne Weile, bis man "reinkommt" bzw. ein produktives Arbeitstempo erreicht, wenn dann permanent Ablenkung durch FB oder E-Mails stattfindet, dann schafft man schon deutlich weniger, als wenn man immer ein paar Stunden kontinuierlich durcharbeitet und zwischendrin definierte Pausen einlegt..
 
@GlockMane: Das heißt ja nicht, dass man sich nicht davor so ablenken könnte. Klar, durch Facebook und E-Mails geht es evtl. einfacher. Aber es kann ja auch sein, dass der durchschnittliche Nutzer die Arbeit nicht für Facebook unterbricht, sondern es in einer Pause macht, wie etwa nach einem Meeting. Es ist interessant, wie die Studie durchgeführt wurde. In der Pressmitteilung, steht nicht mehr als in diesem Artikel und einen detaillierteren Bericht finde ich nicht auf die schnelle.
 
@alex861987: und in den 10 minuten würde man ja auch nur bedingt so viel leisten dass man daraus direkt kapital schlagen könnte.
 
@alex861987: ...ausgelassen wird die Möglichkeit, daß diese Ablenkung die Produktivität der Mitarbeiter sogar steigern könnte.
 
In meinem Fall sind eindeutig Winfuture und MyDealz schuld ^^
 
" Ablenkungssucht " Wer denkt sich solche Wörter aus ??
 
weltwirtschaftsleistung: 70Billionen USD, 500Mrd---> 0,7%, ich denke mit unter einem prozent verlust durch lässt sich sehr gut leben!
 
Wieder so eine Berechnung/Studie, die nicht zu Ende gedacht wurde. Man kann von Social Media, wie z.B. Facebook, halten, was man will, aber es hat definitiv das Potential, die Moral des Arbeitnehmers zu steigern und ihn glücklicher zu machen. Wenn man den Arbeitnehmern also privates Zeug während der Arbeitszeit zu sehr einschränkt, kann es durchaus passieren, dass er unglücklich wird und damit sinkt auch seine Produktivität - dieser Zusammenhang ist allgemein bekannt udn wird auch im Artikel am Rande erwähnt. Wieviel Verlust wäre denn das? Ich könnte mir vorstellen, dass er größer wäre. So hat man wieder auf halber Strecke aufgehört mit den Berechnungen.
 
Das es gerade von den Providern kommt, ist schon erstaunlich!
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'steuerten dagegen, beispielsweise mit Regeln wie "keine E-Mails nach Feierabend"' - wie soll man das verstehen? Wie hilft das, während der Arbeitszeit weniger Produktivität zu verlieren?!
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12.000€ - Vermutlich verdienen die meisten Bürokräfte nicht einmal soviel im Jahr - könnte hier das Motivationsproblem (s)eine Wurzel haben?!
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"Digitale Medien" klingt in dem Kontext merkwürdig, finde ich. Als würden die Mitarbeiter die ganze Zeit DVDs schaun ;D
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