Android-Updates: Beschwerde gegen US-Mobilfunker

Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) hat bei der Telekommunikationsbehörde FCC eine Beschwerde gegen die vier Mobilfunkanbieter des Landes eingereicht. Grund sind fehlende Updates für das Betriebssystem Android. mehr... Google, Jelly Bean, Android 4.1 Bildquelle: Google Betriebssystem, Google, Android Betriebssystem, Google, Android Google

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Es liegt an Google es zu ändern! Freiheit ist manchmal auch ein nachteil.
 
@Holotier: Warum liegt das an Google?
Google stellt den Smartphone Herstellern und den Mobilfunk Providern alles zur Verfügung was sie brauchen um die Geräte aktuell zu halten. Wenn diese das nicht nutzen oder schlicht ewig verschleppen, ist das nicht die Schuld von Google.
 
@lufkin: Doch. Google hat dafür zu sorgen, dass die Hersteller Updates liefern. Meine Meinung.
 
@Knerd: Wenn jeder Hersteller meint, er müsse sein Own Shi.t installieren, kann Google auch nichts dafür. Dass aber ihre Updatepolitik gut funktioniert, sieht man bei Nexus!
 
@algo: Dann wird das eben untersagt. Oder eben optional.
 
@algo: Du vergleichst die Updatepolitik von Nexusgeräten mit dem Rest? Hallo? Google sitzt schließlich auf dem Code, während die Hersteller darauf warten, dass Google ihnen den Zugang zur neusten Version gewährt.
 
@Knarzi81: Die Hersteller bekommen es früh genug. Was meinst du warum 5-6 Monate (und mehr) zwischen Google Veröffentlichung und Hersteller-Update liegt. Genau das wird ja kritisiert.
 
@algo: Früh genug? Die Hersteller bekommen zuerst eine leere API-Sammlung, das PDK. Erst wenn Google die neue Version für alle präsentiert und kurz bevor die Nexusgeräte die neuste Version bekommen, bekommen die Hersteller zugriff auf den Code.
 
@lufkin: http://www.heise.de/ct/artikel/Der-Update-Frust-bleibt-1834133.html Es liegt eben auch mit an Google, weil trotz Open Handset Aliance, welche ja angeblich die Entwicklung führen soll, entwickelt Google Android komplett alleine hinter verschlossenen Türen und erst wenn Google jetzt sagt dürfen die Hersteller an den Code.
 
@Knarzi81: ändert aber nichts an der Tatsache das die Provider oder auch Handy Hersteller gute 2 Jahre hinter her hinken.. da hat Google zwischenzeitlich schon 2 mal wieder "jetzt" gesagt und dennoch gibt es noch kein update.
 
@lufkin: Google muss genau da ansetzen und es genau definieren wie lange Updates geliefert werden müssen und auch wie lange es dauert bis diese geliefert werden.
Alles andere ist Bullshit und funktioniert nicht.
Wie kann es sein das ein jetzt fast 3 Jahre altes Xperia X10 als letztes Update ein völlig verbugtes System hat?
Auf diesem Telefon lässt sich ja nicht mal die Amazon App installieren.
Du kannst einen Markt (Android) nicht ohne Ende fragmentieren ohne das es Schäden hinterlässt.
Das war auch mein Grunde am Ende ein iPhone zu kaufen.
Sorry aber da macht es Apple gut mit den Updates auch wenn die nur ein paar Geräte zu versorgen haben.
 
@lufkin: Es liegt mit an Google, Sicherheitsupdates von neuen Funktionen zu entkoppeln.
 
@lufkin: Es st aber auch nicht nur die Schuld der Provder. Die OEMs sind genau so mit schuld. Deshlb ist diese Klage Müll. Entweder es werden OEM und Provider verklagt oder keiner. ^^
 
@Holotier: Was kann google denn machen ausser das Update rauszugeben. Was die provider damit machen liegt wohl am Provider, oder nicht?
 
@-adrian-: Ja und das ist halt der Punkt. Mit jedem Kauf eines Androiden spielst du Russisch Roulette. Krieg ich ein Update oder kriege ich keins. Läuft das dann auch. Wenn man so wie ich auf ein Telefon angewiesen ist weiss man wenn man es getestet hat wo man auch ein großen Bogen drum macht. Meiner Meinung nach graben sich die Hersteller ein schönes tiefes Grab damit.

Deswegen sollte Google auch klar Regeln aufstellen wie das mit Updates gehandhabt wird.
 
@Holotier: Problem gelöst - Nexus 4 gekauft. Manches kann so einfach sein.
 
@Bengurion: Kann man machen muss man aber nicht. Das war so abschreckend mit 2 verschiedenen Android Devices das es ein klares Urteil gegen weitere Androiden war.
 
Ich möchte ja nichts sagen, aber das Problem sind dabei garantiert nicht nur die Provider. Da ist wohl eher insgesamt ein Problem im Grunddesign des Systems vorhanden. Zuerst programmiert Google -> dann programmieren die Hersteller -> dann programmieren die Provider. Für mich sind das exakt 2 Köche zu viel. Selbst wenn die 4 Provider schneller machen, so sind die Hersteller immer noch Arschlahm oder liefern erst gar keine Updates. Siehe aktuelle c't: http://www.heise.de/ct/artikel/Der-Update-Frust-bleibt-1834133.html Aber wenns die Leute glücklich macht und sie meinen sie seien geschützt sobald die Provider schneller machen, bitte. Von Googles Fix bis Herstellers Verteilung ist es trotzdem ein ellenlanger Weg.
 
@Knarzi81: Eben. Das einzige was der Hersteller machen dürfte, wären Treiberanpassungen. Was die Carrier im OS verloren haben muss mir auch jmd erklären -.-
 
@Knerd: Wenn die Hersteller nur Treiberanpassungen machen dürften, dann könnten sie nicht aktuell alle ihr Android ein bisschen wie Windows Phone aussehen lassen. Nicht wahr liebe Leute von HTC und Sony? :)
 
@Knarzi81: sag mir mal bitte wo sense 5 bzw Blinkfeed wie WP aussieht? Das sind ja wohl 2 grundlegend unterschiedliche aufbauten der Systeme. Blinkfeed ist eher an Flipboard angelegt als an WP. Sollte dir schon alleine daran auffallen da es nicht so bunt und verkachelt ist wie WP. Des weiteren kann man nicht direkt auf Funktionen des Handys wie Kamera,Media,Games usw zugreifen wie es in WP der Fall ist. Es ist nur ein News-Feed und mehr nicht. und nen News-Feed für Handys in so einer Form oder so ähnlich gibts schon länger als euer WP. Wp hat das Rad auch nicht neu erfunden und nur abgeguckt bei anderen und ein Gesamtpaket daraus geschnürt. So wie es Apple damals auch mit dem ersten Iphone getan hat. Technische evolution aber keine Revolution! Es gab alles irgendwo schon mal und wurde nur neu verpackt.
 
@Knarzi81: Den verstehe ich nicht ganz! HTC's Blinkfeed ok, aber Sony? Wo gibts da Ähnlichkeiten zu WP? Grundsätzlich hast Du aber Recht! Der "Individualisierungswahn" der Hersteller ist das eigentliche Problem. Die Lösung wäre aber recht einfach! Touchwiz, Sense und Co. zu Launchern degradieren und fertig! Google könnte das OS direkt ausliefern, wie es z.B. bei Windows jetzt auch ist, und die Hersteller behielten trotzdem ihre Individualität. Die Hersteller könnten sogar zusätzlich verdienen indem sie ihre Launcher für Fremdgeräte im Store kostenpflichtig abieten!? OK, es bräuchte noch ein Treiberkonzept wie beim PC! Aber auch das sollte eigentlich kein Problem sein!?
 
@Knarzi81: Problem ist, dass jedes OS von Gesetzes wegen bei jedem einzelnen Netzanbieter zertifiziert werden muss, dass es das Netz nicht schädigt. Das dauert und kostet Geld. Für jede Änderung am System muss dieser Test wiederholt werden.
 
Jeder Hersteller müsste von google per AGB genötigt werden, ein Phone so anzubieten, dass das Ur-Android ohne Probleme aufgespielt werden kann. Treibersupport hat für 4 Jahre zu erfolgen, sowohl für modizierte Versionen des Herstellers, als auch für das unmodifizierte Android.
 
@bowflow: Das würde das Erfolgskonzept aber zunichte machen ;) Bei Android läuft es ähnlich wie früher bei Windows, es ist einfach überall drauf. MS versucht davon wegzukommen. Google muss dies noch tun.
 
@Knerd: Its doch prima. Dann wird das Schmodder-Android erfolglos vom Markt verschwinden, während das gute Android den Platz einnimmt.
 
@Knerd: "ähnlich wie früher bei Windows, es ist einfach überall drauf. MS versucht davon wegzukommen." Microsoft will nicht mehr, das Windows überall vorinstalliert ist? Das wäre mir neu. Es ist ja eher so, dass immer mehr Hersteller ihre Geräte zunehmend mit anderen Systemen oder ohne OS ausliefern. Im mobilen Sektor ist es etwas anders. Da nehmen die Hersteller lieber Android, da es ihnen mehr Möglichkeiten ohne große Lizenzkosten und Restriktionen bietet.
 
@noneofthem: Nein, MS will nicht mehr, dass Windows auf jede Ramschkiste kommt ;)
 
@Knerd: Was würdest du denn als Ramschkiste bezeichnen? Hast du Beispiele dafür und Quellen, die das belegen. Hab noch nie davon gehört.
 
@noneofthem: Windows RT :D
 
@bowflow: Das kann aber Google nur als Voraussetzung für die Nutzung seiner Apps machen. Ansonsten ist Android eben Open Source und damit kann jeder machen was er will. Nur wenn man ein Android mit Googles Apps anbieten möchte, unterwirft man sich Google. Und ich wette einige Hersteller, allen voran Samsung würden dann sagen: Scheiß drauf. Eigener Store, eigene Apps, Ende.
 
@Knarzi81: Genauso schaut das aus. Nochmal gross geschrieben: "ANDROID = OPEN SOURCE". Grosse Freiheit No7! Denn jeder Hersteller oder Provider der da dran was rummacht kreiert damit sein eigenes Derivat und ist somit auch für die Updates verantwortlich. Ganz grosses Kino also.
 
@bowflow: Ich wäre ja dafür das Hersteller nur noch einen externen Launcher übers System legen dürfen wie zb ADW Launcher und nicht mehr so tief im System rumpfuschen darf. So hat jeder User selbst die Wahl ob er pures Android oder die Herstelleroberfläche benutzen will.
 
@bowflow: war nicht für eine kommende Version die Rede davon, neben dem angepassten Android optional auf das originale Android updaten zu können? Oder war das nur ein Gerücht?
 
@psylence: Das war ein Gerücht. In weniger als einem Monat wissen wir mehr.
 
@bowflow: Interessant. Geht es um Vergleiche iOS vs Android schreien alle "iOS ist geschlossen, Android bietet FREIHEIT". Nutzen nun die Hersteller diese Freiheit, passt es aber wieder nicht :D "Ja, ich will Freiheit, aber bitte nur für mich! Ich will mein Android anpassen dürfen. Die Hersteller aber sollen nichts anpassen dürfen!" kommt mir etwas schizophren vor (oder alternativ: eigentlich will man gar keine Freiheit an sich, selbst wenn man das behauptet. Sondern lediglich Freiheit für sich selbst. Kinder kennen dieses Konzept schon lange :D)
 
@FenFire: ist so nicht ganz richtig. Die Diskussion läuft doch darauf hinaus: Freiheit ja, aber schnell.
 
@ott598487: Jein. Es gibt genug Leute die schreien "verbietet den Herstellern endlich ihre Anpassungen, ich will pures Android, HTC Sense ist doof, Samsung TouchWiz ist doof, ...". Und letztendlich bedeutet Freiheit für die Hersteller auch die Freiheit, eben nicht zeitnah zu aktualisieren, sprich anzupassen wann und wie sie wollen, ohne irgendwas vorgeschrieben zu bekommen. Bei schlechter Updateverfügbarkeit zu Konkurrenzprodukten abzuwandern ist natürlich wiederum die Freiheit der Kunden :)
 
@FenFire: OK, einverstanden.
 
Support kostet halt Geld. Nicht ohne Grund können Androiden so konkurrenzlos billig verkauft werden. Wenn sie jetzt anfangen (müssen) richtigen Support zu leisten, werden die Preise steigen und das nächste Geheule geht los.
 
@karstenschilder: Pfff die Hersteller müssten nur ein paar Geräte weniger pro Monat auf den Markt werfen! Aber da die Kunden den Quatsch mitmachen gibt es ja keinen echten Grund für die Hersteller das zu tun.
 
@JSM: Aha, Du kennst Dich ja scheinbar sehr genau mit den Kostenstrukturen der Hersteller aus, dass sie "nur ein paar Geräte weniger pro Monat auf den Markt werfen" müssen, um locker alle Updates zu bezahlen. Vielleicht ist das so. Vielleicht aber auch nicht. Solltest Du das also nicht mit Fakten belegen können, ist es keine Tatsachenaussage, sondern reine Spekulation. Die dann mit "Pfff" etwas irreführend eingeleitet ist.
 
Android und die Updates. Genau das ist der Grund (für mich persönlich) nie ein Gerät mit diesem OS zu benutzen, sofern ich nicht muss, so gut es inzwischen auch sein mag. Lieber Windows Phone oder iOS oder auch Blackberry OS. Die beste Updatepolitik hat, und das hören halt viele nicht gerne, Apple. Dort bekommen auch ältere Geräte das neuste iOS und vor allem bekommen alle das gleiche Update am selben Tag
 
@cobe1505: Wäre das wirklich der Grund, könntest du genau so gut zB ein Nexus kaufen. ;)
 
@cobe1505: "alle das gleiche Update" Na das halte ich für ein Gerücht, nur weil die Versionsnummer gleich ist.
 
Kann man nur hoffen, dass die damit durchkommen. Diesen Sch****-Netzwerkprovidern gehört endlich mal ein Riegel gegen die Bevormundung und Verarschung der Kunden vorgeschoben. Schwach allerdings auch, wie viele Leute sich verarschen und bevormunden lassen und sich ein gebrandetes Handy kaufen.
 
@Karmageddon: Wieso Bevormundung? Der Hersteller nutzt doch die Freiheit von Android um ein Branding durchzuführen. Wer das dann kauft ist damit ja wohl einverstanden, es ist nämlich - unglaublich aber wahr - als Kunde möglich sich auch gegen einen Kauf zu entscheiden! Und dass die Telefone von Netzprovidern mit derne Branding versehen sind wird ja von denen auch nicht verheimlicht und dem Kunden somit quasi untergeschoben. Oder kaufst Du Produkte, mit denen Du grundsätzlich nicht einverstanden bist ("Ich esse jeden Morgen das Früchtemüsli von Leckerkorn. Wann schreitet endlich jemand ein und verbietet denen, da Rosinen rein zu tun, ich habe es satt von denen verarscht und bevormundet zu werden mit diesen Rosinen, die mag ich nämlich nicht!").
 
@FenFire: Man sieht doch, dass der Markt das alleine nicht regelt und daher ist die Politik gefordert. Wenn alle Netzprovider ihre Phones branden, hast du als Kunde mit kleinem Geldbeutel (der also nicht den Barpreis am Stück für ein ungebrandetes Gerät bezahlen kann), nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und das dürfte m.E. nicht sein.
 
Die Grundsatzfrage: Hat man ein RECHT auf Updates? Ich verklage ja auch nicht Microsoft, weil ich gefälligst kostenlos auf das nächste Windows upgraden will. Manche Anbieter sollten vielleicht entdecken, dass Updatepolitik Verkaufsargument ist. Wenn ich zwei Anbieter habe, die nahezu gleichen Service und gleiche Qualität haben, einer davon garantiert jedoch Updates, muss ich doch nicht lange überlegen, wo ich hingehe. Leider sprechen sich die Konzerne natürlich kartellartig mit Handyherstellern ab und vereinbaren, dass keiner Updates rausgibt, so dass man neue Smartphones kaufen muss. Solche Praktiken sind ja nicht neu und gehören eigentlich unterbunden.
 
@9inchnail: Du hast kein Recht auf Updates, aber grundsätzlich das Recht auf Schadensersatz, wenn dir ein tatsächlicher Schaden entsteht und das Unternehmen grob fahrlässig gehandelt hat. Und genau da hat der kleine Otto-Normalverbraucher ein Problem, denn das lässt sich i.d.R. nicht beweisen.
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