Simulation findet tausende Stoffe für Solarzellen

Durch Computer-Simulationen ist es dem Clean Energy Project (CEP) gelungen, eine Liste aus rund 20.000 organischen Stoffen zu ermitteln, die für die Produktion preiswerter Solarmodule eingesetzt werden könnten. mehr... Modell, Atome, Molekül Bildquelle: Flickr: net_efekt Modell, Atome, Molekül Modell, Atome, Molekül Flickr: net_efekt

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Jedes Haus mit Solaranlagen abdecken und das "Energieproblem" ist gelöst :) Wenn die das Billig herbekommen und Die Atomlobby nicht doch noch n strich durch die rechnung macht.
 
@CHICKnSTU: da musste derzeit weit mehr mit abdecken als jedes haus um das "energieproblem"^^ zu lösen, derzeit ist es einfach nicht möglich damit unabhänigig zu sein.
 
@hellboy666: es geht nicht um unabhängig sein sondern die kosten soweit runterzudrücken. und atomkraftwerke überflüssig zu machen. ich kann jetzt nicht sagen dass es dan keine mehr braucht weil ich den strombedarf nicht kene aber die anzahl der Kraftwerke könnte man dann drastisch senken. die wind und wasserenergie darf man dabei auch nicht vergessen.
 
@CHICKnSTU: Wasserenergie ist nicht so umweltfreundlich wie oft behauptet. Das gleiche gilt für Offshorewindkraftanlagen.
 
@Knerd: Das Beste ist einfach die Sonnenenergie, auch wenn noch das Problem mit der Speicherung besteht.
 
@kubatsch007: Jup, auch Windanlagen sind nicht schlecht, nur die aktuelle Variante ist falsch. Auf jedes Flachdach zwei oder drei kleine Anlagen und alles wäre gut.
 
@Knerd: Ich bin ein absoluter Gegner von Windkraft. Das ist in meinen Augen auch eine Belastung für Natur und Umwelt.
 
@kubatsch007: Es gibt kleine Anlagen die auf Hausdächer gestellt werden. Sowas: http://static1.kleinezeitung.at/system/galleries_520x335/upload/4/4/3/2326819/qpunkt030410_726.jpg
 
@Knerd: Wie hoch ist denn die Leistungsfähigkeit solcher "Turbinen"? Im Zweifel bleibt aber trotzdem noch die akustische Umweltbelastung.
 
@kubatsch007: Nicht nur die akustische, sondern auch die Biologische Belastung. Denk nur mal dran dass Organismen in den Turbinen verenden. aber @BloodEX: für das letztere Beispiel gibt es Stromzähler! Und jetzt bitte nochmal für alle: wie rechnest du das anbauen von Pflanzgewächsen auf Balkonen mit Energieersparnis zusammen?
 
@Recruit: Das mit den Pflanzengewächsen war nur etwas sehr weit gedacht, wenn es darum geht, auch die Versorgung mit Nahrung etwas auf die Haushälter umzuverlegen. Hat nichts mit der Energiegewinnung an sich zu tun. In Punkto Strom könnte man aber - neben Solarenergie - auch Wind- und Wasserkraft verwenden, sofern diese vorhanden ist; außerdem kann man - sofern erwünscht - das Stromnetz noch soweit vernetzen, dass die Haushalte, die vielleicht mehr Strom produzieren als sie verbrauchen, diese an benachbarte Haushalte verteilen, ganz im Sinne von "produzieren, wo es gebraucht wird", denn so niedrig (falls überhaupt vorhanden) der Verlust beim Transport von Strom auch sein mag, Verlust ist Verlust.
 
@Recruit: das schöne an Öko-fraks ist, dass diese niemals zufrieden zu stellen sind... Solar = zu ineffizient (wenn das behoben ist sind die Zellen vermutlich dann wie Lupen für die Erderwährmung verantwortlich), Wind: die armen Organismen (hier stört mich nur die Verschandelung der Landschaft), Wasser: Staudämme zerstören Lebensräume, Kohle/Öhl: zuviel CO2, Kernkraft - hilfe. Fusion: noch nicht verwendbar. Irgendwas finden die Nasen immer. Ich bin für Atom-Energie. Anders sehe ich im AKTUELLEN Zustand keine wirklich wirtschaftliche Alternative um den Energiehunger der modernen Welt zu decken. nur es muss sicherer werden. Was ich aber wiederum diesbezüglich nicht nachvollziehen kann: AKWs in Erdbebengefährdeten Gebieten an der Küste aufzubauen und dann Störfälle mit vollkommen anderen Gegebenheiten in DE zu vergleichen.
 
@Stefan_der_held: Ich sehe das ähnlich. Solarenergie ist gut und schön als Ergänzung, aber ohne Lösung des Speicherungsproblems kann Solarenergie nur helfen fossile Brennstoffe einzusparen. Speicherkraftwerke mit Stauseen sind keine Lösung, selbst wenn man die ganzen Alpen und jeden anderen Berg unter Wasser setzt, reicht die gespeicherte Menge einfach nicht aus. Wir sollten Atomkraftwerke für die Grundversorgung einsetzen, Solarenergie soweit möglich und Gasturbinen-Kraftwerke als "Backup"-Systeme für die Solarzellen. Wenn man das sinnvoll macht, sollten wir damit die Zeit überbrücken können, die die Fusionstechnik noch in der Forschung steckt. Langfristig sehe ich nur darin noch eine sinnvolle Energiequelle, die einzige Möglichkeit noch mehr Energie aus Masse zu ziehen dürfte die vollständige Umwandlung von Materie in Energie sein und das dürfte schwer werden (Stichwort Anti-Materie) Kurz, Solarenergie ist höchstens eine ERGÄNZUNG, aber nicht die Grundlage der Energieversorgung.
 
@Stefan_der_held: so unvergleichbar ist das gar nicht, wenn man sich etwas tiefer in den Fukushima Vorfall eingelesen hat. Natürlich wäre das Ereignis ohne Beben und Taunami ausgeblieben. Jedoch haben beide Ereignisse nich unmittelbar zum Versagen des Kühlsystems geführt, sondern zu einem langanhaltenden Stromausfall. Was viel nicht wissen: die Reaktorkühlung (soweit mir bekann so auch bei uns) wird über Fremdenergie versorgt. Die Kraftwerke sind also auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen. Unmittelbare Ursache für das Versagen des Kühlsystems, lieber Stefan, war der Stromausfall. Zu solchen Szromausfällen kann es auch aus anderen Hründen kommen, besonders in Zeiten, wo Fackeln und Mistgabeln wieder näher rücken.
 
@karstenschilder: das ist schon klar dass es um die Stromversorgung der Kühlung ging. Aber diese wurde ja - wenn ich mich recht erinnere - erst durch den Tsunami kurzgeschlossen. Ich denke aber, dass eine solche verkettung von Vorfällen in DE unwahrscheinlich (nicht zwingend unmöglich) ist.
 
@CHICKnSTU: stimmt, wir haben zurzeit riesig solarpark flächen u jede 2. koppel hat windkraft räder, auch das ostsee windpark project ist fertig und dennoch steigen grad die strom preise ungemein, derzeit kommen wir nicht ohne atomkraft aus und das wird leider auch noch jahrzehnte dauern bis es wirklich mal soweit sein könnten und solange kaufen wir a-strom ein.
 
@hellboy666: Kernfusion ;)
 
@hellboy666: Aber es wäre doch schon mal ein Ansatz. Wenn jedes Haus mit Solarzellen bedeckt ist, die auch noch effizienter werden (und man könnte es noch dahingehend erweitern, in jedem Garten und auf jedem Balkon Pflanzen anzubauen), dann wird das Stromnetz entlastet, weniger muss produziert werden und es kann sauberer und günstiger produziert werden. Es kommt ja nicht nur darauf an, wie viel produziert wird, sondern auch, wie viel verbraucht wird. Zum Beispiel, wenn man ein Rentnerehepaar mit einer kleinen Familie mit zwei Kindern verglichen wird, von denen die Kinder noch alle Smartphones, Computer und dergleichen nutzen, während das Rentnerehepaar vll nur TV und Radio nutzen, die ja weniger verbrauchen. Eines ist aber klar: solche Veränderungen brauchen Zeit, viel Zeit.
 
@BloodEX: solar auf dem dach hat massive fehler, viele feuerwehren gehn da wenn es brennt nicht mehr richtig ran, weil schlag gefahr und lassen dann kontrolliert abbrennen. ich wohn direkt an einem der grössten solar parks europas und beziehen immernoch 90% über die skandinavian versorgung, weil diese kl. stadt grosse fläche nicht ansatzweise reicht. auch ost und nordsee ist nicht weit und riesige windparks findest auch hier oben. -edit- danke fürs minus klicken weil ich da wohne wo das was ihr fordert schon standard ist und daher genau weiß was ich eingespeist bekomme weil das ein projekt ist das genau überwacht wird. Sieht auch klasse aus so ein riesen großes schwarz blaues feld wo einst heide fläche war und man da nicht mehr zu fuß vorbei gehen kann, weil die luft dort kocht.
 
@hellboy666: Natürlich sind Brände noch mal ein Thema für sich. Theoretisch und praktisch gibt es so viele Dinge, auf die man achten kann und muss, dass dies die Grenzen dieser Kommentierfunktion doch leicht übersteigen würde, zumal weder ich, noch viele andere hier tief genug mit der Materie vertraut sind, um stundenlang darüber detailliert Diskutieren zu können. Ich denke bzw. hoffe, dass mit der Zeit Mittel und Wege gefunden werden, vorhandene Probleme möglichst gut zu lösen.
 
@hellboy666:
Blödsinn geht schon jetzt mit aktueller Technik, rechnet sich nur absolut nicht für Private.
Solange wie man noch Fördergelder in den Hintern geblasen bekommt wenn man seinen Solarstrom für 30Cent an die Versorger verkauft und dann den billigen für 20cent kaufen kann ist es mehr als unrentabel seinen solarstrom zu speichern.
zu mal die kleinsten Solarstromspeicher ab ~ 13000€ anfangen und je nach speichergröße nach oben preislich offen sind. im günstigsten fall haste dann nach 20 jahren deinen kostenlosen strom wenn dir bis dahin die anlage nicht verreckt ist. zu mal sich dann unser vater staat auch wieder eine strafsteuer ausdenken wird ähnlich wie bei den kleinen bauern die sich ihren eigenen biosprit und gas machen könnten. Dank vater staat wird dieses eigenprdukt aber so versteuert da kanste die brühe direkt an der tanke kaufen.
 
@tobi14: 17,94 Ct/kWh, wo haste deine tabelle her, 2008? ich befasse mich sehr damit, klar ist es möglich, wenn ich "alle" meine flächen mit solchen schwarz blau schimmernden platten versehe mein haus zu versorgen, muss dann eben auf garten verzichten, bei 13% wirkungsgrad ein tropfen auf dem heissen stein ;)
 
@hellboy666: Stimmt aber nicht, die Dachfläche in Deutschland reicht aus, um den kompletten primär Energiebedarf zu decken. Sofern man mit Strom auch andere Energieträger abdecken möchte, hat man also selbst dann genug Fläche.
 
@CHICKnSTU: Leider ist das eben nicht der Fall, da es immer noch nicht so einfach ist mal eben den Überschuss an Energie zu speichern um dann bei Bedarf darauf zugreifen zu können.
 
@kubatsch007: genau da muss man in der forschung weiter ansetzen.
 
@kubatsch007:
Schweiz und Österreich bekommen unseren angeblich Überschuss kostenlos und füllen so ihre Stauseen auf und lassen es ebands dann wieder durch die Wasserturbine. Hier auch wieder, es ist möglich aber bei uns nicht gewünscht.
der doofe deutsch produziert lieber für halb europa strom im überfluss den er nicht nutzen kann, oder auch wegen der Preise nicht möchte :-), und kauft dann wieder wenn flaute herscht den strom teuer aus dem ausland zurück. So wird die deutsche kuh wieder heimlich durch die hintertür gemolken.
 
@tobi14: Also sollen wir, im Zweifel, durch das Anlegen von Stauseen die Natur zerstören?
 
@kubatsch007:
ist dir überlassen, mir gehts am arsch vorbei ob man irgendwo in den alpen einen stausee bauen würde. unsere lieben kollegen im ausland machens ja auch schon hunderte jahre so.
kannst aber auch gerne Öl erhitzen wie man es in der wüste macht und dann mit dem heißen öl später wieder wasserverdampfen lassen. es gibt so viele Möglichkeiten von denen man überall etwas im kleinen umsetzen könnte wenn man nur wollte.
 
@tobi14: Ja genau ist doch scheiß egal, ob irgendwo in den Bergen die Natur für irgendwelche Stauseen zerstört wird. Ja, das passiert schon seit hunderten Jahren, genauso wie das Verbrennen von fossilen Rohstoffen...
 
@kubatsch007: ja in großen mengen aber jedes haus hat ja einen eigenen speicher für eine gewisse zeit der strombedarf würde trotzdem stark sinken.
 
@CHICKnSTU: Aber das ist doch das Problem. Es gibt zur Zeit keine adäquaten Möglichkeiten die Energie zu speichern. ...wenn man mal von warmen Wasser zum Heizen absieht.
 
@kubatsch007: entschuldige falls ich auf dem schlauch stehe ich kann dir nicht ganz folgen.
Solarenergie dient in diesemfall nur zur unterstüzung. Die Haushalte verbrauchen am laufenden band Strom der entweder direkt von der solaranlage eingespeist wird oder von der Batterie angezapft wird. Da es ja andauernd verbraucht wird muss also nichts gespeichert werden.
 
@CHICKnSTU: Ja klar, tagsüber kann der Strombedarf gedeckt werden, aber was mache ich Nachts? Da brauche ich Energiespeicher und Batterien sind dafür beschissen, Speicherkraftwerke gibt es nicht genug, bzw haben auch die massive Nachteile für die Umwelt. Also brauche ich Nachts beispielsweise Gasturbinen. Diese können schnell reagieren und den benötigten Strom liefern, wenn er gebraucht wird. Tagüber kann man diese dann runterfahren.
 
@Draco2007: nachts ziehste hald den strom von nem A-werk oder sonst wo her. Es geht auch nicht darum unabhängig zu sein. Hier steht nur im Mittelpunkt Kosten und Ressourcen Sparen. Und natürlich einige Atomkraftwerke überflüssig zu machen. Das geht aber auch nur wenn so gut wie jeder eine auf dem Dach hätte. Das A-werk wäre schon längst überflüssig wenn die denn endlich mal den fusionsreaktor fertig bekommen.
 
@Draco2007: Genau darauf wollte ich hinaus. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit den Überschuss an Energie zentral zur Erzeugung Wasserstoff zu nutzen auch wenn das nicht sehr effizient ist. Aber so ließe sich Nachts der nötige Strom bereitstellen ohne das dabei Schadstoffe entstehen.
 
@CHICKnSTU: "Wenn die endlich den Fusionreaktor fertig bekommen"....haha...schonmal damit beschäftigt? Das ist nichts was sich einfach so lösen lässt. Meines Wissens nach sind sie grade soweit, dass der Reaktor energieneutral laufen kann, an Energiegewinnung kann wohl nicht gedacht werden. Stell dir einfach vor du willst die Sonne so einsperren, dass sie keine Wand berührt, weil es kein Material gibt, was die Hitze aushält. Und dann muss man noch einen Weg finden aus dieser "frei schwebenden" Blase Energie abzuzapfen....
 
@Draco2007: Ja ich weiß das das nicht eben mal so zack zack geht. Aber hier ist auch Geld ein mittel das hier fehlt um die Forschung zu beschleunigen.
 
@kubatsch007: Daran hatte ich auch schon gedacht, die Frage ist wie speichert man dann den Wasserstoff. Unter Druck setzen würde zwar die Energiedichte massiv erhöhen, aber Druck herstellen und halten ist nunmal auch sehr energieaufwändig. Wenn man das noch in die Energierentabilität der Solarzellen mit einrechnet glaube ich nicht, dass Solarzellen den Überschuss noch energiewirtschaftlich speichern können.
 
@CHICKnSTU: Mal ein kleiner Nachtrag an die Atomfreunde hier, habt ihr denn einen guten Plan für den Abfall, das Risiko biem Betrieb ist ja noch mäßig zumindest in Gegenden wie Deutschland, aber was mich von den AKWs abhält, ist einfach der Müll, der noch etliche millionen Jahre vor sich hinstrahlt...
 
@Comlink: müll hat ganz andere schwerpunkte, grad abfall produkte solcher werke könnte man längst weiter nutzen wenn es erlaubt wäre, aber man vergräbt es lieber weil man es ja auch für niedere zwecke nutzen könnte.
 
@Comlink: na ja ... so wie die Forschung hier ausschaut, wird man sich wohl früher oder später über den Atommüll noch freuen, da man diesen dann hoch effizient wird weiternutzen können. Von daher ... hat auch dieses Blatt wohl zwei Seiten ...
 
@CHICKnSTU: vorher bitte noch die Frage klären, ob die Energie, die in die Herstellung, etc. der Module fliessen muss auch kleiner ist, als die Energie, die im Laufe des Lebens des Moduls erzeugt wird. Denn da ... bin ich mir nicht so sicher. Das Zeug lohnt sich im Moment ja auch nur, weil es vom Staat subventioniert wird ...
 
@JoePhi: Das sich diese Mär noch immer hält ist schon komisch.
 
@kubatsch007: na ja ... auch wenn ich dieses Thema damals nach dem Studium nicht zum Job gemacht habe ... aber die Energiebilanz der Module war damals (ca. 10 Jahre) eine absolute Katastrophe. Auch wenn 10 Jahre eine lange Zeit sind, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass sich das so radikal gewandelt hat, dass es eine Mär ist. Die energiereiche Verarbeitung des Siliziums war damals halt das Problem. Die Energieausbeute hat sich zwar verbessert - aber nicht dramatisch. Da muss sich schon die erwartete Lebensdauer gewaltig in die Höhe geschraubt haben, oder der Herstellungsprozess so effektiv gestaltet worden sein, dass es nicht mehr so ist. Aber ... wenn Du neue Zahlen hast ... da habe ich durchaus großes Interesse.
 
@JoePhi: Schau mal bei Wikipedia, ist zwar keine wirklich zuverlässige Quelle, aber dort stehen einige Zahlen zu der Energierentabilität, sogar aufgetrennt nach verschiedenen Solar-Technologien.
 
@JoePhi: stimmt. aber die zukunft lässt hoffen. wenn sie die Produktion wie oben mit den billigen Material herbekommen.
Wäre die Solartechnik viel erschwinglicher und würde sicher öfter verkauft. Ich frage mich ja immernoch wie lange Die Schweizer und Franzosen mit dem Fusionsreaktor beschäftigt sind ?
 
@JoePhi: mein letzter kenntnisstand ist, dass ein solarmodul in ca. 3 jahren die energie produziert, die für seine herstellung nötig war. die energiebilanz ist also nach diesen 3 jahren positiv. und naja, so ein modul hält ja auch deutlich länger als 3 jahre. sofern die daten, die ich jetzt kenne, nicht geschönt sind von irgendwelchen interessen irgendwelcher unternehmen.
 
@CHICKnSTU: die Sache hat nur mehrere Haken: Speicherung von Strom, Stromerzeugung bei Nacht und bei schlechtem Wetter. Aber prinzipiell gebe ich dir recht.
 
@Roy Bear: eben die Solartechnik soll ja nicht ablösen sondern nur unterstützen. Natürlich macht nicht überal so eine Anlage sinn. Solaranlagen im Großen Stil aufbauen halte ich auch nichts von. Aber klein verteilt hats schon was.
 
@CHICKnSTU: Solange Anlagen für erneuerbare Energien wahllos irgendwo hingeklatscht werden, ist da überhaupt nichts gelöst. Bei uns um die Ecke gibt eine großflächige Anhöhe, auf der es fast nie windstill ist. Man kann werweiß wieviele Kilometer weit gucken. Das wäre der optimale Platz für einen Windpark... aber was machen die schlauen Landschaftsplaner, die müllen den ganzen Berg mit Solaranlagen zu, die man auch etwas weiter unten hätte bauen können! Solange so ein Schwachsinn verzapft wird, lösen wir gar nichts :-(
 
@CHICKnSTU: Und abends gehen dann die Lichter aus ... und wenn Wolken sind gar nicht erst an ... ^^
 
Und während dem Lesen fällt mir auf, dass ich bei Word Community Grid mit meinem Rechner an dem Projekt teilnehme. Schön von den Ergebnissen was zu hören, hoffe das sich dadurch bald schöne Möglichkeiten ergeben :)
 
@Motti: Ist zumindest sinnvoller, als manch anderes Projekt der DC-Welt. :)
 
Schön, wenn sich daraus Solarmodule in Form von Ziegelsteinen herstellen lassen. Dann wären die meisten neuen Häuser direkt damit ausgerüstet.
 
@Espo: Und dann überall Kupferleitungen rein, damit der Strom auch irgendwohin kann? Bei dem Strommengen, die aus einer WAND kommen könnten, ist das Kupferverschwendung ^^
 
@Espo: Auf dem Bau: "Ey! Prüf' mal ob der Lehrling die Steine korrekt verdrahtet hat!" ^^
 
@Espo: Hier auf Winfuture hatten sie doch mal Glas vorgestellt, daß meiner Erinnerung nach 15 Watt pro m² bei durchschnittlichem Lichteinfall bringt. Einfach die ganzen Stahl-Glas-Klötze damit ausstatten und schon haben wir diesen architektonischen "Meisterwerken" noch eine sinnvolle Funktion zukommen lassen, die ihr Dasein zumindest erträglicher macht.
 
kann nicht mal einer eine Hauswandfarbe entwickeln die über die Eigenschaften von Solarzellen verfügt? Farbe an die Wand, elektrisch angeschlossen, fertig.
 
@The Grinch: Das wird wohl das Ziel sein von dem Projekt. Es soll eben so einfach und günstig wie möglich sein Solarzellen herzustellen. Wenn diese dann auch die Möglichkeit bieten "gemalt" zu werden ist es noch besser.
 
@The Grinch: Würde eigentlich auch reichen wenn man sie auf dem Dach ausrollen kann und dann einfach festkleben. Wenn ich ein Bauen mit einem großen Feld wäre würde ich dann genau wissen was ich mache :D
 
@The Grinch: Solch eine Frabe gibt es, dort sind Nanopartikel aus Titandioxid mit einer Cadmiumsulfid- oder selenidbeschichtung drin, die der Farbe die Halbleitereigenschaft geben. Nur hat sie einen Wirkungsgrad von ca. 1%, ist also nicht wirklich erwähnenswert bisher.
 
Was bringt eine Innovation in der Energietechnik, wenn es keine Lobby dafür gibt? Das ist doch bei Batterien schon seit Jahren nicht anders. Solange das Öl auf diesem Planeten nicht bis zum letzten tropfen aufgebraucht ist, wird sich daran leider auch nichts ändern, befürchte ich...
 
@SynTraX: was soll sich den bei batterien verbessern? im Akkumulator bereich gehts dafür recht gut vorran ;)
 
@hellboy666: Das ist ja nun Haarspalterei ;P er wird wolh Akkus gemeint haben, im übrigen sagt man ja auch z.B. Autobatterie, obwohls ein Akku ist.
 
@Comlink: Hehe, ja tut mir leid für meine "ungenaue" Bezeichnung. Ich meine damit eben, dass der Fortschritt in diesen Bereichen sehr viel Lobbyarbeit benötigt. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung ohne irgendwelche Quelle oder Belege...Aber ich glaube, dass ohne eine Öl-Lobby z.B. die Verbreitung von Hybrid-Autos viel schneller voran gehen würde als bisher. Denn dann würden die Unternehmen mehr "finanzielle" Unterstützung erhalten und die Möglichkeit erhalten ihre Produktionstechniken zu verfeinern und dadurch auch bessere und vor allem günstigere Autos herzustellen.
 
Ist wohl der einzige Weg um auf lange Sicht viel Energie für alle zu haben, dabei auch noch relativ günstig. Die Leute, die lieber billigen Atomstrom haben wollen, vergessen ganz das die Kosten für die Endlagerung vom Staat übernommen werden. Zudem ist kein AKW versichert ( welcher Versicherer würde das zahlen können? ), wenn man das alles in den kW/h-Preis einrechnet, kostet diese knappe 2€! Also nix mit billigem Atomstrom und den Müll haben wir auch noch tausende von Jahren am Hals, säuft die Asse bald endgültig ab, gibt's sogar erste unbewohnbare Gebiete!
Solarpanels, Algen und andere Energiegewinnungsarten sind der einzige Weg, aber bei den Mrd-kWh, die täglich auf uns runter scheinen, sollte es uns doch möglich sein, dieses Geschenk irgendwie an zu nehmen :)
 
@Diablokiller999: Zumindest die Tagesstunden wären ja schon machbar; und derweil die anderen Kraftwerke herunterfahren. Was aber bei (alten) Kohle(-kraftwerken) und Akw schon mal nicht so einfach ist... Leider ist es auch nicht so einfach, den Tags produzierten Strom über Nacht vorhalten zu können. Okay, man könnte unter horrendem Verlust H^2 lagern und dann peu a peu frei geben (nicht wirklich rentabel). Man kann auch gleich Afrika zupflastern und auf selben Wege H^2 über Pipelines nach Europa transferieren (sicher nicht viel wirtschaftlicher). Oder man speichert den Tagesstrom lokal z.B. in Pumpspeicherkraftwerken. Aber die haben den Eingriff in die Natur zur Folge und ggf durch die Wasserlast auch Auswirkungen auf die Stabilität des umliegenden Gebirges (Mikroseismische Ereignisse). Da wäre es bald schon einfacher, global Kollektoren zu installieren, das Strom- oder Pipelinenetz global zu vernetzen und wenn auf der einen Seite der Erde Nacht ist, wird diese von der anderen Seite eben mit Energie versorgt (und blos nicht Arctis/Antarctis vergessen ;) ). Fragt sich nur, wer das bezahlen will.
 
Die Sonne scheint nur am Tag. Strom speichern kann man nicht in den Dimensionen, die es braucht. Immer noch die zwei Killerargumente.
 
@Frobisch: Im Großen gesehen hast Du Recht. Aber stell Dir Deine private Umgebung vor, und stelle Dir vor, Du hättest eine kleine Solaranlage auf dem Dach mit Wandler zum Einspeisen usw. Was würdest Du tun, wenn plötzlich der Strom aus der Steckdose 2 EUR / kw/h kostet? Klar, Du nutzt den eigenen Strom, und kaufst Dir ein paar LKW- Batterien zum Zwischenspeichern. Deinen Stromverbrauch wirst Du schon anpassen, also Waschmaschine nur bei Sonnenschein usw. und Nachts nur normale Verbraucher, wie LED- Lichter, kleines Fernsehen usw. nutzen.
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