Prepaid: Minus-Guthaben muss nicht bezahlt werden

Aktuelle Urteile schieben dem Versuch einiger Prepaid-Mobilfunkanbieter einen Riegel vor, mehr Geld damit zu verdienen, Guthaben in einen negativen Bereich rutschen zu lassen und zusätzlich Geld bei den Kunden einzutreiben. mehr... T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte

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Sinnvolles Urteil.
 
@Kevni: Zumal ich nicht wissen will, wie viele ihre Prepaidguthaben niemals komplett aufgebraucht haben wenn irgendwann zu einem Vertrag gewechselt wird.
 
@Memfis: oder nur erreichbar sein wollen und nach einem jahr das guthaben erlischt.
 
@gestank: laut Gerichtsurteil dürfen Guthaben nicht erlischen, das Guthaben muss bestehen bleiben!
 
@bob_builder: Die Provider behalten sich dennoch das Recht vor, die Karten nach einer gewissen Zeitspanne zu sperren. Das Restguthaben kann man sich dann auszahlen lassen.
 
@bob_builder: ok, früher war das aber mal so im vertrag. ich bin kein handy freund, immer erreichbar sein is zum k**** da aber wilhelm.tel nur eine internetleitung anbietet, bin ich daran interessiert ein prepaid handy zu kaufen. schön zu wissen das das mittlerweile nichtmehr so ist. danke für die aufklärung.
 
@Memfis: Oha, danke, dass du das sagst! Habe ich gar nicht mehr dran gedacht. ;)
 
@Memfis: Jeder hat das Recht, sich das Restguthaben eines gekündigten Prepaidvertrages auszahlen zu lassen. Das gilt auch bei übergang von Pre- in Postpaidverträge.
 
@iPeople: Mögloch, aber würdest du wegen sagen wir 5€ so ein Fass aufmachen? (Aufwand -> Nutzenverhältnis) Meistens dürfte es eh nur um Beträge im Centbereich gehen.
 
@Memfis: Darum gehts nicht. Der Aufwand ist ein einzuges Formular ausfüllen. Wer es nicht macht, schenkt dem Provider freiwillig das Geld. Der darf dann auch nicht jammern. Und ja, ich habs schon wegen 2 Euro gemacht, einfach aus Prinzip.
 
@iPeople: Finde ich persönlich albern. Ich handle da getreu dem Motto: "Man sieht sich immer zweimal". Machen würde ich es nur, wenn ich wirklich Grund hätte, beispielsweise weil ich Stress mit dem Anbieter habe oder sich der Anbieter selbst nie kulant zeigte.
 
@Memfis: im Gegenzug sagt der Anbieter aber auch nicht, okay bist mit 2 Euro im Minus, lassen wir unterm Tisch fallen.
 
@iPeople: Wie gesagt, es kommt immer darauf an, wie man mir begegnet. In kleinen Läden (Bäcker, Kiosk) wo ich Stammkunde bin kommt es häufig vor, dass ich aus *,99€ oder *,95€ aufrunde. In der Regel kommt dann auch mal was zurück. Bislang gab es nur ein Fall, wo man mir die Ware wegen 5Cent die fehlten verweigert hat - die haben mich aber auch nicht wieder gesehen.
 
Wirklich ein gutes Urteil leider hat es lange gedauert bis so ein Urteil gefällt wurde. Ich hoffe das es bald Rechtskräftig wird.

Jetzt sollte man auch was gegen die Mobilanbieter machen die verlangen das man drei Monate vor Vertragsende kündigen muß und der Vertrag automatisch für ein Jahr weiter laüft. Bei unsere Technik sollte sowas um einiges schneller gehen.
 
Bin selber bei simplytel und kann dem Artikel so nicht ganz zustimmen! Habe es zwar selber schon einmal geschafft in den Miesen zu landen, aber nur aufgrund eines hinzugebuchten Tarifes (100MB Flat) - mit Telefonieren oder SMS schreiben war da unter 8 ct. nichts mehr...
 
Der Begriff Minusguthaben ist aber auch lustig, wo doch Guthaben mit positiven Zahlenwerten verquickt ist und es ansonsten Schulden, Dispo oder ähnliches wäre, wenns negativ ist. Aber in Zeiten wo es negatives Wachstum, Kontra-Produktivität gibt, wundert mich diese sprachliche Verwirrung nicht mehr
 
@Rikibu: Sorry - man hat auch einen Negativen Umsatz. Dies kann vorkommen wenn man davon ausgeht dass ein Zustand auch abnehmen kann nachdem er schon den 0 Punkt erreicht hat
 
@-adrian-: sicher sind solche begriffe gebräuchlich, aber verwässern sie nicht die eigentliche sache die man mit nem begriff bezeichnen will? ist doch sprachlich total sinnentstellend, oder nich?
 
@Rikibu: Man könnte auch sagen, dass dann kein Guthaben, sondern ein Schlechthaben besteht^^
 
@Irgendware: ne, wenn dann ein schlechtnichthaben ist. man hat ja in dem sinne nichts.
 
@Rikibu: Und was sagst Du dann zu dem Begriff "negative Beschleunigung"? ;) 'Negatives Guthaben' wäre sicherlich enfacher, klänge bestimmt genauso bescheuert wie Minusguthaben und dennoch ist beides so formal korrekt, wie "negative Beschleunigung" normalerweise mit 'Bremsen' assoziiert wird.
 
@Diak: na ja ... Beschleunigung ist eine Vorgangsbeschreibung, die ich aus der Logik heraus in den allermeisten Fällen eben negieren kann. Guthaben beschreibt ja einen Zustand. Von daher ist das sprachlich wirklich fraglich. Aber sprechen wir doch von Salden. Die können per definition positiv oder negativ sein. Aber mal ehrlich: Ist das nicht völlig wurscht?
 
@JoePhi: Freilich; ich hab auch lieber ein (+) statt eines (-) auf dem Bankkonto, von daher ist es ziemlich wurscht, solang ich darüber im Klaren bin, was Phase ist. :D
 
@-adrian-: wie muss ich mir "negativen umsatz" vorstellen? ich mein, ganz pauschal ist umsatz ja auch immer noch "gewinn + kosten", oder?
 
@Rikibu: Für den Kunden ist es MINUS und für den Anbieter bleibt es GUTHABEN- daher diese kuriose Zusammensetzung...
 
@tzetze55: Das mag eine Erklärung sein, macht es aber nicht besser! ;-) Ich bin ja selten Rikibu's Meinung, doch hier hat er Recht! "Negativguthaben" ist sprachlicher Schwachsinn und nichts anderes! Dieser Begriff wurde vermutlich für solche erwähnten AGB-Klauseln zur Verschleierung kreiert. Damit es mißverstanden wird! Von daher hat das Gericht diese zurecht als Irreführung beanstandet. Meiner Meinung nach sollte man solche Praktiken zusätzlich strafrechtlich als Betrug/Betrugsversuch verfolgen.
 
Gab es sowas nicht vor zig Jahren mal wo man seine karte mit mehr als 10DM ins Minus jagen konnte?
 
Ich sammel jeden Monat fleissig Guthaben auf meiner Prepaid Karte weil nach Aufladung 500MB internet und SMS flat zur Verfuegung stehen. Hoffentlich krieg ich das irgendwann wieder ausgezahlt :)
 
@-adrian-: provider wechseln... dann klappts
 
@Rikibu: Steht eh an sobald LTE hier Verfuegbar ist
 
Wo bleibt nun eigentlich die AGB Fraktion? Schliesslich sind AGB ja Gesetz, wie können die Gerichte da nur.....
 
@Yepyep: Echt? Solche Aussagen hast Du hier mal gelesen?
 
@JoePhi: Ja, so etwas ähnliches zumindest kann man leider häufiger lesen! Nicht nur hier! Nicht das Gerichte da nicht reinzureden haben, aber das man selbst Schuld wäre wenn man sowas unterschreibt, und wenn man es unterschrieb würde auch alles gelten, weil wir haben ja "Vertragsfreiheit". Solche "Experten" gibts leider mehr als einem lieb wäre! ;-)
 
@OPKosh: Genau das mein ich! Gerade hier bei den ganzen Topadmins und Programmierer lese ich öfters den Unsinn. Zumindest haben sie sich per - erkenntlich gezeigt, hehe.
 
@OPKosh: Im Grunde ist es auch genau so. Solange die AGB nicht gegen geltendes Recht verstoßen oder wie in diesem Fall ein Richter einen konkreten Spruch dazu macht (denn das genau ist die Aufgabe des Gerichtes bei nicht im Gesetz konkret geregelten Sachen) Sind die AGB bindend für den Vertrag. Aus diesem Grunde ist dieses Urteil sehr zu begrüßen.
 
@iPeople: Ich glaube das gerade wir zwei genau so eine entsprechende Debatte mal hatten!? ;-) Aber Du sagst es richtig, AGB (und auch alle anderen Verträge) gelten nur innerhalb der Gesetze. Allerdings gibt es heute in nahezu jedem Vertragswerk Klauseln, die mehr oder minder offen, gegen das Gesetz verstoßen!? Spätestens wenn Du irgendwo etwas liest wie: "Sollte etwas in diesem Vertrag nichtig sein, berührt es nicht den Vertrag an sich.", kanst Du FAST davon ausgehen, dass es da was gibt. ;-)
 
@OPKosh: das ist doch nur ne Standard-Klausel, die schreibt jeder rein, ganz egal ob er was bedenkliches drin hat oder nicht. Oder hast du schon mal AGB ohne diese Klausel gesehen? Ansonsten gilt durchaus immer, dass man selbst schuld ist, wenn man etwas unterschreibt ohne es zu lesen oder verstehen. Das hat nichts damit zu tun, die AGB dem Gesetz gleichzusetzen oder mit "Vertragsfreiheit". Was in den AGB steht, muss gesetzeskonform sein und wenn nicht, wird es eben durch Gerichte (wie in diesem Fall) daran angepasst.
 
@Yepyep: AGB regeln nur den gesetzlichen Freiraum zum Zweck einer unmissverständlich geregelten Zusammenarbeit. D.h. "AGBs sind dazu da, damit man weis wie die Ausnahmesituationen gehandhabt werden und dies vorher klarzustellen"

Aber man kann (zum Glück) nicht jeden Unsinn in die AGB packen.
 
Sehr gut - gibts übrigens auch bei callmobile
 
Minus-Guthaben... *kicher*
 
Und dafür haben sie jetz zich Jahre gebraucht ? Respekt .. gibt es nämlich nicht erst seit gestern das Problem ! Geldschinderei .. sonst nichts !
 
@Echorausch: Nur war es früher wohl technisch bedingt (Da war es ja selbst bei Vodafone & Co der Fall).
 
so viel ich weiß warn die höhe von negativ guthaben aber ziemlich begrenzt glaube 2 € oder so war das meist ... an sich fand ich das immer ganz gut weil WENN man dann doch mal wo anrufen MUSS ... hat mein kein geld ^^ aber das problem ist sicher das leute dann nicht mit 15 € aufladen sondern immer nur mit 13€ weil sie die 2 ja immer nutzen usw usw usw aber alles in allem super urteil =) vorallem für junge leute die meist nicht so genau hinschaun ^^
 
@Tea-Shirt: und wenn du 2€ im Minus bist und 13€ auflädst hast du plötzlich 15€ drauf oder wie? Obwohl... manchen Jugendlichen, die man so sieht, kann durchaus zutrauen, dass sie so "rechnen"...
 
@Link: haha ne meinte das natürlich schon so aber hat mir dann zu lang gedauert deswegen das usw ;D
 
Quelle, bitte? (bzw. Urteilsnummer)
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