USA: E-Books erreichen knapp ein Viertel Marktanteil

Die US-Verleger konnten im vergangenen Jahr mit E-Books knapp ein Viertel ihres Gesamtumsatzes erzielen. Eine Beschleunigung des Wachstums konnte aber nicht mehr festgestellt werden. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Am abflachen der kurve ist laut IDG auch Windows 8 schuld
 
Ich würde ja gerne ausschließlich E-Books kaufen, ob für Kindle oder Tablet ist mir dabei relativ egal. Leider gibt es in Deutschland immer noch viele Verlage und Autoren, für die E-Books Teufelswerk sind. Gerade im Bereich anspruchsvollerer Literatur geht das Angebot da gegen Null. Dagegen ist das Angebot an Trivialliteratur ("Shades of Grey") und Fachbüchern relativ umfangreich, aber das interessiert mich persönlich weniger. Tja liebe Verlage, ihr könntet so viel mehr an Leuten wie mir verdienen aber wenn ich nicht wollt...
 
@nicknicknick: E-Book = nur Lizenz und auch die Möglichkeit Löschung auf den Endgeräten, Buch = gehört dir keiner kann daran etwas ändern.
 
@Menschenhasser: Ja, das sind legitime Einwände für einige Leser. Mir ist das egal, ich sehe keinen Grund, warum mir jemand meine Bücher löschen sollte. Zumal es ja auch illegal wäre, außer die Bücher selbst wären illegal aber so ist es ja zum Glück nicht. Aber natürlich sollten die elektronischen Varianten entsprechend dem Verhältnis MP3-CD deutlich günstiger sein als Hardcover.
 
@nicknicknick: Da du der Lizenzbedingung zugestimmt hast ist es nicht illegal.
 
@Menschenhasser: Dann zeig mir doch mal den entsprechenden Passus etwa in den Lizenzbedingungen von Google Play. Denen zufolge werden heruntergeladene Inhalte nicht aktualisiert, also auch nicht gelöscht. Unabhängig von den Lizenzbedingungen wäre das auch weder legal noch in der Öffentlichkeit vermittelbar.
 
@nicknicknick: In Fällen von Urheberrechts-Problemen wurden zumindest schon mal ausgelieferte E-Books nachträglich bei den Nutzern / Käufern gelöscht, ich bin nicht sicher aber ich meine das war bei Amazon weil nicht geklärt war ob Amazon die Rechte an dem Buch korrekt erworben hatte.
 
@Kiebitz: Das stimmt, allerdings hat Amazon in diesem einzigen Fall (es war auch noch ausgerechnet "1984") sowohl gegen die eigenen Nutzungsbedingungen (und das später auch zugegeben, sich entschuldigt und eine Wiederholung ausgeschlossen) als auch gegen deutsches Recht verstoßen. Passiert, aber eben kein generelles Problem.
 
@Menschenhasser: Ach so, in einem Unrechtsregime in dem legitime Bücher gelöscht werden kann man Bücher auch beschlagnahmen und verbrennen. Ist ja nicht so, als ob es das nicht schon gegeben hätte.
 
@Menschenhasser: Also ich hab von all meinen eBooks Backups.
Und es spielt ja auch die Plattform eine Rolle Amazon ist es durch das Whispernet natürlich möglich die Bücher zu löschen aber es gibt ja auch noch andere Reader die nicht auf einen bestimmten Shop festgelegt sind, wenn ich mir dann noch meine eBooks bei beam-ebooks.de kaufe hab ich sie sogar DRM frei.
 
@Menschenhasser: "E-Book = nur Lizenz und auch die Möglichkeit Löschung auf den Endgeräten, Buch = gehört dir keiner kann daran etwas ändern."
Auch beim Buch erwirbst du lediglich die Lizenz. Du darfst es ja auch nicht vervielfältigen. Außerdem steht es dir natürlich frei, von dem Buch, wie auch dem ebook eine Sicherung für eigene Zwecke anzulegen. Meine ebooks habe ich neben der Cloud des Anbieters auch bei mir lokal gespeichert. Da kann ebenfalls wie bei einem Buch keiner ran. Im übrigen besteht die Möglichkeit eines Anbieters nur theoretisch, Lizenzen wieder zu entfernen. Dagegen spricht aber rein praktisch die Kaufmacht der Kunden. Sollte wirklich mal aus Lizenzgründen ein Entfernen notwendig sein, wird der Anbieter eine Entschädigung anbieten. Im Übrigen hat beispielsweise amazon angegeben, dass die gekauften ebooks in keinster Weise an eine Kundenbeziehung zu amazon geknüpft sind. Als Kindlenutzer kann man also wenn man möchte, sein amazon Kundenkonto kündigen und behält nach wievor die Lizenz für seine erworbenen Produkte. Ansonsten hätte ich mir auch niemals ein eBuch-Gerät oder Musik dort gekauft. Die anderen Vertreiber. Weltbild, Thalia, buch.de usw. werden da sicherlich ähnlich verfahren.
 
@nicknicknick: Für die grossen Verlage ist es ein Teufelswerk, weil sie nur noch bedingt die Bücher unter Kontrolle haben, kopieren wird leichter. Auch gerät der Preis unter Druck, was Auswirkungen auf die Gewinnspanne hat, die Papier-Philosophie ist meist nur ein Vorwand. Anders wäre es, wenn es nicht gedruckt sondern von Hand geschrieben, mit der Gutenberg Presse gepresst, oder mittels Siebdruckverfahren gedruckt würde ;) Für die kleinen Verlage mit Indi-Titeln ist dies aber eine Chance den Kundenstamm zu vergrössern. Es ist nur für die Autoren ein Teufelswerk, die in der Welt der Bücher eine Monopolstellung beziehen und kräftig an den überhöhten Buchpreisen mitverdienen. Indi-und Nachwuchsautoren sind überhaupt froh um jede Art von Kundschaft, darum stört es diese Gruppe auch nicht, sondern sehen eher einen neuen Markt mit grossen Kundenstamm-Potenzial.
 
@AlexKeller: Eigentlich werden Kopien eher erschwert, zumindest bei den geschlossenen Plattformen die ich nutze. Der Punkt mit der Gewinnspanne leuchtet mir schon eher ein. Meinetwegen sollen sie die normalen E-Books dann zeitgleich mit der Taschenbuchausgabe herausbringen und geringfügig günstiger machen. Parallel zum Hardcover könnte es dann ja ein "Premium-Paket" geben, entweder mit Zusatzmaterial oder einfach Hardcover plus E-Book. Dann hat man was fürs Regal und für den Alltag. Aber solche Ideen sind wohl schon zu kreativ für die deutschen Verlage.
 
Ich hab noch ein paar alte Bücher, die Mehrheit habe ich bereits verkauft...und der Rest als .epub und .pdf Kann nicht warten, bis die Leute meiner Umgebung ins 21. Jahrhundert kommen. Jeder soll das selbst entscheiden.
 
@geiselhammer: Was meiner Meinung nach für ebooks spricht, sind insbesondere Kinderbücher. Ich habe als Kind extrem viel gelesen, meinst du, diese Bücher kann ich heute meinen Neffen/Nichten zum Lesen anbieten? Natürlich nicht, da eine Sprache nun mal lebendig ist und sich weiterentwickelt. Was vor 30 Jahren noch als korrekte Rechtschreibung galt, gilt heute teilweise als überholt. Möchte man Kinder nicht verwirren, kann man ihnen also keine gedruckten Kinderbücher von früher anbieten. Jedenfalls nicht in dem Alter, in dem sie die richtige Rechtschreibung erst noch lernen dürfen. Bei ebooks gibt es die Möglichkeit, dass man später Neuauflagen von Büchern erhält . Beim Kindle kann man das explizit aktivieren/deaktiveren. Für kleinere Kinder würde ich aber nach wie vor ein richtiges Buch bevorzugen, da hier ja doch auch noch andere Sinne angesprochen werden, die über das reine Lesen hinausgehen.
 
@ijones: Da geht bei Dir aber Einiges durcheinander. Die Weiterentwicklung der Sprache tritt auch bei den gedruckten Kinderbüchern auf, da ja auch immer wieder neue kommen mit "neuer" Sprache. Und die E-Books, wenn Du sie speicherst bleiben auch so im Sprachstil erhalten wie Du sie erworben hast - quasi in der "alten" Sprache. Es gibt dort doch keine Automatik, die urplötzlich das gekaufte E-Book in ein "neueres" Deutsch umwandelt. Zu den Neuauflagen: Neuauflagen sind Bücher usw. die mit veränderten/neuem Druckbild, neuen Bildern usw. herausgegeben werden aber NICHT verändert wird die Sprache so bei den Kinder-/Jugendromanen. Bei Sachbüchern ist das dann wieder anders. Die werden überarbeitet und aktualisiert. Andererseits vergleichst Du "alte" Bücher mit "neuen" E-Books. Das ist der berühmte Vergleich von Äpfeln und Birnen. Es gibt "alte" und "neue" und Neuauflagen auch bei gedruckten Büchern. Und so ist es auch bei E-Books. Es gibt "alte/ältere" E-Books und neue und Neuauflagen. Da gibt es bezüglich des Merkmals "alt" und "neu" keinen Unterschied und ist KEIN Charakteristikum des E-Books. Und wie bei gedruckten Büchern so auch bei E-Books wird es nur Neuauflagen geben wenn es sich um gefragte Titel handelt es sich also wirtschaftlich lohnt. So ist da auch kein Unterschied zwischen gedruckten Büchern und E-Books. Ob Du allerdings gleiche Titel als E-Book erhälst z.B. nach 20 Jahren ist fraglich. Das gedruckte Buch hast Du aber dann immer noch vorliegen. Und ich vermute mal stark, dass Du bei Neuauflagen von E-Books diese NICHT kostenfrei erhälst sondern diese kaufen / bezahlen mußt wie ein "neues" Buch.
 
@Kiebitz: Natürlich ist mir bewusst, dass die Angabe der Auflage, nicht nur ihres selbst willen im gedruckten Buch zu finden ist. Da haben einen die Professoren auf der Uni ja seinerzeit schon immer drauf hingewiesen, dass man aufpasst die korrekte Auflage zu erwischen. Nur gilt bei einem gedruckten Buch, dass es gedruckt ist und sich nicht mehr ändert. Hier ist also eine Neuanschaffung fällig, wenn man mal ein Kinderbuch mit aktualisierter Rechtschreibung erwerben möchte. Um diese Neuauflagen geht es bei der Einstellung der automatischen Aktualisierung von Inhalten bei ebooks, wie man sie beispielsweise auf dem Kindle findet. Das gilt auch für Rechtschreibfehler oder Layout-Korrekturen. Wer allerdings die Ausgabe wie bei Kauf behalten möchte, muss nichts zu tun. Die Einstellung ist standardmäßig deaktiviert. Das ebook verhält sich hier also zunächst wie ein gedrucktes Buch. Es kann ja durchaus sein, dass ein Kunde exakt diese Auflage erwerben wollte. Eine Aktualisierung ist für den Kunden kostenlos. Ob eine Aktualisierung stattfindet, liegt aber alleine im Ermessen des Verlages. Das ist eben wie beim gedruckten Buch, hier weißt du ja auch nicht, ob und wann es eine aktualisierte Version gibt. Für viele Bücher mit extrem geringen Auflagen lohnt sich heute kaum der Druck. Deswegen werden ja auch immer mehr Bücher per Druck auf Nachfrage ("on demand") angefertigt. Ich denke grade für unbekannte Schriftsteller stellen ebooks eine große Chance dar, da sie ihre Bücher auch komplett losgelöst von Verlagen anbieten können. Natürlich verzichten diese Schriftsteller dann auch auf ein professionelles Lektorat und Vertriebsunterstützung. Zugegeben, sehe ich nicht alles positiv bei ebooks, aber man muss eben neutral bleiben und es gibt eben nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Ein weiterer Vorteil ist, dass für Menschen wie mich, mit mehr als einem festen Wohnsitz es so möglich ist, den gesamten Bücherbestand ständig bei mir führen zu können. Sollte mal eine meiner Wohnungen brennen, wäre nicht mein gesamter Bücherbestand bedroht, sondern lediglich ein technisches Gerät. Klar, auch die gekauften Bücher würde einen eine Versicherung ersetzen, aber gibt es die Bücher überhaupt noch zu kaufen und wer kennt alle seine Bücher, die er jemals gekauft bzw. geschenkt bekommen hat auswendig? Ein riesiger Nachteil ist natürlich heute die Möglichkeit des Verleihens, aber ich denke auch hier wird sich was tun.
 
@ijones: ...Sprache wird ohnehin überbewertet - selbst die derart extrem homonyme Sprache Mathematik. Man muß sich nur die ameriaknischen Republikaner, die katholische Kirche und weitere Sprachjongleure ansehen...diese bekommen kaum differenzierte und logische Aussagen zustande...und wenn doch, sind diese nicht wörtlich, sondern im übertragenen Sinne zu lesen - als Mittel zum Zweck...der daraus besteht, an der jeweiligen Position zu verharren.
 
Eines können E-Book-Reader aber nicht: den "Flair", das "Feeling" von richtigen Büchern ersetzen. Bücher in ihrer "klassischen" Form wird es immer geben. Die digitale Form hat aber auch gewisse Vorteile: es kann vergleichsweise günstig angeboten werden und verbraucht weniger Platz. Ich persönlich bevorzuge (vor allem wegen des Feelings) noch richtige Bücher, besonders bei Comics, aber spätestens, wenns um die reine "Informationsaufnahme" geht, beispielsweise bei Fachbüchern oder Literatur, würde ich auch eigentlich auch die elektronischen Bücher samt E-Book-Reader bevorzugen, vor allem aus Platzgründen. Allerdings finde ich es bei sowas auch wichtig, ähnlich wie bei normalen Büchern oder bei anderen Anwendungen im IT-Bereich, dass die Bücher und Reader unabhängig von Hardware, Lese-Software und Anbieter sind. Ich meine, es kann immer mal ein Gerät kaputt gehen oder man will von Amazon zu Apple oder Google und andersrum wechseln, da will man auch nicht zu sehr gebunden oder gelackmeiert sein.
 
@BloodEX: Ich gebe Dir im Wesentlichen Recht. Aber bezüglich E-Books sind billiger nicht so ganz. Irgendwann war auch hier bei Winfuture mal ´ne News darüber, dass E-Books nicht unbedingt preiswerter sind. Ginge ja auch gar nicht in den Fällen, wo es zum Thema nur E-Books gibt weil gar keine Vergleichsmöglichkeit gegeben ist.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen