Informatik-Studium: Rekordzahlen & viele Abbrecher

Der Studiengang Informatik kann weiterhin immer größere Zahlen von Studierenden anziehen. Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 50.898 Studienanfänger an den Hochschulen in den Fachbereich eingeschrieben. mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Universität, Ausbildung, Vorlesung Universität, Ausbildung, Vorlesung native-energie.de

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kein wunder. viele haben eine andere Vorstellung vom Studiengang und merken es im nachhinein. Wie wäre es mit einem Probesemster? glaube das Problem liegt in dem Bildungssystem an sich ...
 
@sanem: Wie Recht du nur hast..++
 
@sanem: Das stimmt. Ich kann mir nur vorstellen dass dann die Unis und FHs so überrannt werden dass man kampieren muss um nen Sitzplatz in ner Vorlesung zu bekommen in den ersten Semestern weil die Konsequenzen gegen 0 tendieren die einen sonst abschrecken würden.
 
@D0N: das ist eigentlich meist nur in den ersten 2 - 3 wochen der fall. ich selbst habe in bielefeld informatik studiert und dort war es relativ leer, man hat auch im grunde immer einen platz gefunden - in den hörsäälen sowieso - in seminarräumen wurds hin und wieder eng - aber auch nur ganz am anfang des semesters - die reihen lichten sich danach sehr schnell :)
 
@sanem: Auch eine Anpassung des Bildungssystems ändert nichts daran, dass ein Informatik-Studium nicht aus Hacken und Coden besteht.
 
@JanKrohn: Ich glaub es ging sanem auch eher darum, dass die wenigsten meinen sich das Recht herausnehmen zu könnten ein sog. "Probesemester" zu machen - einfach weil du permanent nur angetrieben wirst weiter zu kommen und weiter und weiter…Zeit für "Ich möchte wirklich herausfinden und machen, was ich wirklich WILL und worin ich wirklich GUT bin oder gut werden kann" - das gibt es in unserem ja ach so fortschrittlichem Bildungssystem schlichtweg nicht .
 
@kazesama: Aber wie soll das aussehen? Personal, Ausstattung etc. für Leute, die ein Semester lang nur schnuppern wollen? Und konsequenterweise müsste man das dann auch für andere Studiengänge anbieten. Und natürlich werden alle schreien "ich will aber keine Gebühren dafür bezahlen". Sprich: Die Finanzierung müsste aus Steuermitteln geschehen. Da wird dann aber wieder jeder schreien "Höhere Steuern? Will ich nicht zahlen, nur dafür dass irgendwelche Unentschlossene rumschnuppern wollen". Wie genau würde sich das von Dir gewünschte fortschrittliche Bildungssystem finanzieren...?
 
Das Problem: es ist quasi ein Mathematik-Studium, das wissen viele vorher nicht. ;-)
 
@hhgs: Oh ja. Gerade in den ersten Semestern!
 
@hhgs: Das war auch mein Problem und führte dazu , dass ich nach einem Semester abgebrochen habe. Die Anforderungen waren aber nicht einmal das Problem, sondern die Mathematik an sich. Nun mache ich eine Ausbildung zum Fisi und entwickle eigentlich hauptsächlich in C# und Mathe spielt im Grunde keine Rolle. Mich hat einfach gestört, dass die Mathematik die einem eingehämmert wird, nur sehr selten einen wirklichen Nutzen hat. Ist halt sehr trocken und sehr theoretisch an der Uni
 
@AcidRain: Mathematik ist auch nicht mein Ding, aber man begegnet ihr im weiteren Verlauf eines Informatikstudiums immer wieder: Computergrafik, Informationssicherheit, Rechnernetzte, selbst Compilerbau ... und theoretische Informatik sowieso.
 
@HirschHorst: Klar, aber ich denke eher, dass das mathematische Denken der Knackpunkt ist und das soll einem durch dieses Mathestudium auch beigebracht werden, so ist zumindest meine Theorie. Wenn man diese Fähigkeit aber sowieso schon besitzt, ist das wirklich nur nervig und lästig und für alles andere gibt es Google ;)
 
@AcidRain: Da muss ich dir aber ganz klar widersprechen! die mathematik hat einen sehr großen nutzen und ist in jeglicher hinsicht notwendig! z.b. der punkt von HirschHorst, die computergrafik. dort wirst du zumindest die anwendung der mathematik so sehr brauchen, dass du sehr froh bist, wenn du in diesem bereich deinen job hättest. das geht einfach über die möglichkeiten einer ausbildung hinaus. als fachinformatiker wirst du so gut wie gar nicht in solchen bereichen arbeiten, in denen du die mathmeatik brauchst. da ist es klar, dass du jetzt sagst, dass du sie in der praxis nicht benötigst. denn es ist unwahrscheinlich, dass du solch einen job bekommen würdest. ich studiere physik und habe vor dem studium auch eine ausbildung zum fachinofrmatiker gemacht und werde dieses semester eine infomartik vorlesung als nebenfach wählen. wenn ich da an die mathematik vorlesungen denke, dachte ich mir anfangs auch, warum wir hier die reine mathematik machen ohne jeglichen anwednungsbezug. doch inzwischen hat sich da einiges geklärt und an sich ist mathematik zumindest für die physik an sich wichtig, also nicht nur um sie anwenden zu können. und einer meiner mathe-übungsleiter hat uns erzählt, dass (weiß nicht mehr an welcher uni) der informatikstudiengang umgekrempelt wurde und dort auch die studenten einbezogen wurden. auf die frage hin, wie viel mathe man bräuchte, haben selbst die studenten höherer semester gesagt, "so viel wie möglich"! die ganze geschichte nur, um einigen von uns, die es damals immer noch nicht verstanden hatten, irgendwie klarzumachen, warum wir in der physik so viel mathe brauchen. denn selbst wenn schon die informatik-studenten nach viel mathe schreien, dann brauchen wir es wohl noch eher. denn kommst du erst mal weiter, dann wirst du feststellen, dass du eine mathe ausbildung erhältst, die breit ist und dich auf die verschiedensten teilgebiete der informatik vorbereiten sollte. denn mal ehrlich, was wär man denn für ein informatiker, wenn man die grundlagen für ein teilgebiet wie z.b. computergrafik erst peinlich nacharbeiten müsste, weil man keinen blassen schimmer hat, wie man das angehen soll?! zudem könnte sich in zukunft ein ganz neues teilgebiet entwickeln. und da bräuchtest du auch mathe. wie willst du als informatiker dieses teilgebiet erschließen und erforschen, wenn dir die grundlagen fehlen?! es hat definitiv seine berechtigung!
 
@larusso: Bisher waren die Anforderungen in 4-5 Jahren Softwareentwicklung + Netzwerktechnik noch nie so hoch, dass ich mit den Grundlagen die ich habe überfordert war. Und vorallem denke ich nicht, dass du einschätzen kannst in welchen Bereichen ich arbeite oder arbeiten werde, trotz der Tatsache, dass es sich "nur" um eine Ausbildung handelt. In der Uni bekommst du nur die Theorie vorgekaut vorgelegt. Was bringt es dir ein theoretisches Ass in Computergrafik zu sein ohne jegliche Praxis? Vieles in der Uni ist sehr bweit weg von der Wirtschaft. Es geht meiner Meinung nach zu sehr um wissenschaftliche Dinge, die wohl besser in der Forschung aufgehoben wären. Frag doch einfahc mal einen dessen Spezialgebiet "Computergrafik" ist, inwieweit er das aus der Uni gelernte anwendet oder anwenden kann. Das sieht bei einem dualen Studium sicherlihc völlig anders, aber an der Uni? naja...
 
@AcidRain: genau das meine ich doch. als fachinformatiker, wirst du kaum (und das soll keine wertung oder ein persönlicher angriff sein, sondern lediglich die anforderungen der verschiedenen qualifizierungen widerspiegeln!) einen beruf bekommen, der solche anforderungen hat. denn da sitzt ein personalchef und sieht, dass du kein informatikstudium hast und die bewerbung wird höchstwahrscheinlich schon zur seite gelegt. mehr wollte ich damit nicht sagen. dass hier immer gleich alle so angepisst sind, wenn auf etwas, das diejenigen selbst geschrieben haben (deine berufsausbildung), eingegangen wird und man dann nur den üblichen fortgang beschreibt... du siehst das ganze wohl eher, "ich will nur praxis und theorie ist blöd"? dann bist du in der uni tatsächlich nicht gut aufgehoben. ich will ja auch nicht sagen, dass du wieder studieren sollst! jeder soll nach seinen präferenzen gehen. wenn deine es nun sind, dass du praxis bevorzugst und nur in diesem bereich in der wirtschaft arbeiten willst und mit ganz speziellen aufgaben nichts zu tun haben willst (z.b. computergrafik), dann ist das dein gutes recht. schlimm finde ich nur, dass man von seinen präferenzen ausgeht und dann behauptet, dass alles, was über die eigenen anforderungen hinausgeht nur noch sinnlos sei!... es ist aber fakt, dass du, wenn du in spezielle bereiche der informatik gehen willst, bestimmte grundlagen brauchst. aber so zu behaupten, wie du, dass man es nicht mehr braucht, finde ich eben nicht in ordnung. denn das beurteilen einige informatiker eben ganz anders! wollte dir also im besten fall nur die augen öffnen, dass es evtl. doch einen grund geben könnte, warum man so viel mathe hat. wenn du aber wieder nur über die schiene, "praxis statt theorie" (als ob theorie immer grundsätzlich schlecht wäre...) kommen willst, dann hast du nicht verstanden, was ich dir sagen wollte. am ende meine kommentars schrieb ich ja auch was von, wenn man ein neues teilgebiet erschließen und erforschen will. da habe ich von nichts anderem, als der forschung gesprochen, die natürlich eher in der uni, als in der wirtschaft stattfindet. aber in der wirtschaft wirst du eben auch spezielle anforderungen finden können, die über die übliche praxis hinausgehen und nur durch informatiker abgedeckt werden.
 
@AcidRain: einen punkt hab ich vergessen: was es einem bringt ein theoretisches ass in computergrafik zu sein? je nachdem, wie das jetzt von dir interpretiert werden soll (theoretisches ass? also nur so rein theoretisch bzw. hypothetisch gut in dem gebiet (was niemals der anspruch ist!) oder doch jemand, der theoriewissen und vor allem -fähigkeiten besitzt? ich gehe mal von letzterem aus), würde ich ganz einfach sagen, dass sich so jemand eben einfach in die praxis und all dem, was dazugehört einarbeiten kann. mit dem vorteil, dass er ein ungeheures theoretisches wissen und -fähigkeiten besitzt, die ihm in der praxis, nach der einarbeitungszeit, zu einem sehr wertvollen angestellten machen! ist die einarbeitungszeit erstmal überwunden, wo siehst du da noch probleme bei theoretisch orientierten menschen?? und wie siehts andersrum aus? --- uni und forschung gehören nunmal zusammen. siehe meinen kommentar oben. ;)
 
@larusso: Das stimmt einfach nicht. Ich sehe hier die Einstellungen jeden Tag! Es wird nicht nur aufs Studium geschaut. Es wird auf die Personalenwicklung viel eher geschaut. Wo hat er gearbeitet, wie ist seine bisherige berufliche Laufbahn, wie sehen seine "ZERTIFIKATE" aus. Hat er selbstständig nebenbei sich um Fortbildungen gekümmert. Welche Projekte hat man ihm an die Hand gegeben. Wir haben hier 2 Fisis, die mitlerweile als leitende Projektmanager arbeiten. Ihre Vorgänger waren dieser Aufgabe trotz Studium nicht gewachsen. Ein Studium ist keine schlechte Sache, und mit Sicherheit perse ist ein guter Uniabsolvent einem FachInformatiker ersteinmal vorzuziehen, nur wenn man Leute mit Erfahrung sucht, ist das teilweise viel differenzierter. Gerade in den Anfangsjahren der Informatik, gab es ausschließlich Quereinsteiger.
 
@LivingLegend: also ich weiß, dass ich mich gerne umständlich ausdrücke. aber konnte man aus meinen bisherigen kommentaren tatsächlich nicht herauslesen, dass es mir nicht um wirtschaftsanforderungen, sondern den anforderungen geht, die eine uni und damit die wissenschaft und forschung hat? klar, will man erfahrung und reicht das wissen und die fertigkeiten eines fisis, dann kann er einem informatiker vorgezogen werden. allgemein, sieht das natürlich erstmal anders aus. da widerspreche ich dir auch wieder nicht im geringsten. aber darum gehts mir ja auch gar nicht.
 
@larusso: Naja, also für Kreisberechnungen und der gleichen, ganz ehrlich, ich hab ne Formelsammlung aufm Tisch liegen. Das reicht vollkommen. Da brauch ich in der Regel auch bein komplizierten grafischen Darstellungen nicht unbedingt "höhere" Mathematik. Das mag an manchen Stellen durchaus sinnvoll sein, aber man braucht es schlichtweg meistens nicht. Und "beweisen", das meine Formelsammlung richtig ist, musste auch noch nie, und sone scheisse haben wir über zig Fächer über diverse Semester ständig gemacht. Was allerdings wirklich gebraucht wird sind Zertifikate der Hersteller und Entwickler, die wollen ALLE für ne gutbezahlte Arbeit sehen. DIE krieg ich an den Unis aber nicht.
 
@LivingLegend: naja, wenns bei euch nicht über kreise zeichnen hinausging, dann toll. heißt noch lange nicht, dass das das ende der fahnenstange ist, oder?!? und mit den grundlagen usw. was ich versucht habe deutlich zu machen, das scheint dir etwa auch egal zu sein? wenn du auch lieber praxis statt theorie liebst, dann ist das doch auch okay. aber trotzdem braucht man eben mathematik. und wenn du in einem bereich arbeiten willst, in dem du mathe nicht brauchst (die meisten jobs in der wirtschaft), dann stimmt das, aber als informatiker sollte man mehr können, als die üblichen aufgaben in der wirtschaft lösen zu können! schließlich ist die informatik aus einem teilgebiet der mathematik entstanden und auf einer uni ganz sicher nicht mit dem anspruch eingeführt worden, um die beste wirtschaftsausbildung zu erhalten! es gibt noch mehr, als das bloße kohle verdienen!
 
@larusso: Lass dir einfach von jemandem gesagt sein, der schon ein paar Jahre in dem Bereich arbeitet, das nicht alles so furchtbar anspruchsvoll ist, wies gerne gemacht wird. Und Informatiker ist ein sehr "dehnbarer" Begriff. Letzten Endes sind 90% der Jobs in der Informatik Butterbrot und Stulle, sprich Aufgaben, die eben nicht so ein umfangreiches Fachwissen erfordern. Und du wärst nicht der erste Informatiker, der sich anschliessend in einer sollchen Butterbrot und Stulle Position sieht.
Ich wage zu behaupten, du bekommst garantiert einen besser bezahlten und wahrscheinlich anspruchsvolleren Job mit guten allgemeinen Wirtschaftskenntnissen neben deinen Informatikkenntnissen, als mit guten Mathekenntnissen.
Vor allem hasst du nach dem Studium ein weiteres Problem: Du musst beweisen, was du alles wirklich kannst, nicht, was du alles weisst. Theoretiker hab ich im dutzend um mich rum, wenns an die Aufgaben geht, scheitern oft aber gerade diese Spezies an den Aufgaben. Hat sowas nen bisschen von Papst und reden über Sexualität, er weiß auch theoretisch, wies geht!
 
@LivingLegend: "dehnbarer begriff", genau darauf kommt es mir doch an. siehe meinen ersten kommentar! will ich mich als "informatiker" in einem gewissen gebiet behaupten, dem die grundlagen dazu fehlen, dann ist das etwas peinlich. und ich spiele hier die ganze zeit darauf an, was die Unis als anspruch haben. ich dachte, es wäre klar, dass ich hier nicht von dem informatiker im wirtschaftsleben rede, sondern von dem informatiker als wissenschaftler, der eben zu recht eine wissenschaftlicher ausbildung in der uni genießt! wenn du später nur in die wirtschaft gehst, so dachte ich, dass ich es auch schon geschrieben habe, sind die meisten jobs eben diejenigen, die vom anspruch weit darunter liegen. das ist klar. wenn sich jemand aber für ein uni-stuidum entscheidet, dann sollte ihm auch (spätestens nach dem abbrechen) klar sein, dass es nicht darum geht, dass man der absolute profi in der wirtschaft werden soll, sondern schlicht informatiker. dort wird informatik als wissenschaft betrieben. und fehlen mir in der forschung die mathekentnisse, dann kann ich dort nicht arbeiten. für mich "verkommt" ein informatiker in der wirtschaft mit seinem ganzen potenzial, das er für die wissenschaft aufbringen könnte. ich weiß nicht, wie ich hier meinen sinn und zweck meiner kommentare noch anders ausdrücken soll. das was du in [re:19] schreibst, das sehe ich ganz genau so. nur darum gings mir nie. ;)
 
@larusso: Ja nur, pardon, die Wirtschaft braucht die Informatiker, nicht die Forschung. Da sitzen die Ingenieure, Mathematiker und "Vollprofis", nicht wir "Informatiker" mit unserem "gefährlichen" Halbwissen, wies mein Matheprof mal formuliert hat. Aber Scherz beiseite, es werden halt deutlich weniger Informatiker in der Forschung benötigt. Und da der Absatz der Informatiker eh begrenzt ist, was willste machen. Vor allem ist der Verdienst auch nicht der beste.
 
@LivingLegend: ich sage auch nicht, dass alle informatiker möglichst in der forschung bleiben sollen. ich wollte nur sagen, dass die mathematik im studium sehr wohl eine berechtigung hat und auch einen nutzen. dass es in der wirtschaft eher nicht so sein wird, habe ich doch auch gesagt. hast du an einer uni oder FH studiert? denn wenn dein matheprof von halbwissen spricht und ein arbeiten in der forschung so in gewisser weise abrät, wer soll dann in der informatik forschen? etwa nur die mathematiker?
bei uns im physikstudium ist zumindest die mathematik sehr wichtig, also auch was die forschung angeht. das macht ja auch kein mathematiker für uns (ausnahmen gibt es in beiden richtungen Mathematik <-> Physik). unsere matheprofs haben zumindest gesagt, dass unsere mathevorlesungen schwieriger seien, als die von den mathematikern (vllt. auch nur im bezug auf die straffung des stoffs). oO jedenfalls kann doch die informatik nicht still stehen??
 
@larusso: Ja, das ist ja richtig. Nur Informatik ist eine Interdisziplinare Wissenschaft! Es berührt derart viele Zweige, das man nur die Wahl hat zwischen Fachidiot oder eben Breitenwissen.
Ich brauch als Informatiker Ahnung in Physik, Elektrotechnik, Mathematik, Programmierung, Wirtschaft, Sozialwissenschaften (problem und kundenmanagement) und das nur für die "Theorie". In der Praxis muss ich mich dann noch mit dem Multiversum der Hard und Software zurechtfinden. Der normale Informatiker hat schlichtweg keine Zeit! Deswegen sehe ich es eher so, das die informationstechnischen Grundlagen und Forschungen NICHT von Informatikern, sondern eben von Physikern, Mathematikern und Ingenieuren durchgeführt werden. Der Informatiker ist dafür schlichtweg der Falsche! Und genauso ist es ja auch bzw. zeigt sich die Entwicklung der Informatik! Wosniak war auch kein Informatiker, er war Ingenieur! Zuse war Mathematiker meines Wissens und die Entwicklungsleute von Intel haben wahrscheinlich zu 4/5teln auch nicht Informatik studiert!
 
@LivingLegend: ich studiere physik. jetzt brennt es mich total inwiefern ihr ahnung von physik haben müsst?? :)
gut klar, informatik wird allgemein als interdisziplinäres fach gesehen. wenn ich aber davon ausgehe, dass informatik nunmal (wissenschaftlich betrachtet) aus einem teilgebiet der mathematik entstanden ist und die unis eben auch diesen anspruch haben eine wissenschaftliche ausbildung zu geben und informatik als das zu sehen, was sie ist, dann ist dies ein anderer weg an die informatik heranzugehen. natürlich, informatik als interdisziplinäres fach mit großem gesellschaftlichen potential wird da anderen problemen unterworfen sein, als den wissenschaftlichen. ich wollte eben das wissenschafltiche mal aufzeigen. ;) aber inwiefern entwickeln z.b. die physiker die informatik weiter? gut quantencomputer z.b. aber das ist ja nur die anwendung der physik (auch wenn von physikern betrieben) und ingenieure rechnerarchitektur, CPUs oder was auch immer dazu gehört. aber was ist mit theoretischer informatik? ist die abgeschloßen? da würde z.b. ein physiker nur sein, wenn er auch das interesse dazu hätte. oder mit KI? treiben diese nicht vorzugsweise informatiker voran? und sicher wirds für quantencomputer angepasste algorithmen geben, bzw. wollen entwickelt werden. das könnten zwar auch die physiker, wenn sie wollten machen, aber das würden doch auch vorzugsweise informatiker leisten?
 
@larusso: "Wir" müssen das ja nicht unbedingt, wobei ich Elektrotechnik jetzt auch einfach mal als die praktische Anwendung der Physik betrachte!
z.b. hier http://www.material.physik.uni-goettingen.de/
Informatiker die sich mit Halbleitern und dergleichen beschäftigen etc. Wobei das wahrscheinlich auch wieder "Physiker" oder Ingenieure sind. Die Theoretische Informatik beschäftigt sich ja auch mit völlig unterschiedlichen Dingen. Wir hatten bei uns einen Prof. der sich hauptsächlich mit Mensch-Maschine Interface Systemen beschäftigt hat. Wobei wir hier noch die Biologie im Spiel hätten.....
 
@LivingLegend: ja elektrotechnik ist die praktische anwendung der physik. stimmt schon. ;) physiker, die sich mit halbleitern beschäftigen, betreiben auch nur angewandte physik. ;) in meinem studium muss ich auch min. ein von drei kleineren modulen belegen, die aus der angewandten physik sind. und in einem dieser wirds u.a. auch um halbleiter gehen. davor und danach werde ich nie wieder was von halbleitern als den "zu untersuchenden" geganstand sehen. aber auch so nicht mehr sehen. im grunde kann man sich das in etwa so vorstellen, wie in der informatik auch. sobald ein anderes fach oder wort vor informatik steht (z.b. bioinformatik), bezieht sich das objekt der begierde auch im wesentlichen darauf (hier also biologie) und hat die informatik nur noch als mittel zum zweck. so auch z.b. bei der materialphysik. hat unsere uni auch. ;) aber dieser prof mit den mensch-maschine interface systemen war schon ein informatiker, oder? kann mir nämlich nur schwer vorstellen, dass theoretische informatik andere machen sollen. :P
 
@larusso: Er war selber Mathematiker, nur mal so. Die Informatiker sind halt Bastarde, hab ich aber kein Problem mit ;). Jüngere Professoren der Informatik sind durchaus auch studierte Informatiker. Die unterrichten dann aber so neumodischen kram wie "Gamedesign". Man entdecke die Ironie. Ist natürlich nícht immer so ;)
 
@LivingLegend: okay, interessant, dass sich auch ein mathematiker dafür interessiert. hätte ich nicht gedacht. na, na bastarde. so schlimm ists doch auch wieder nicht. :P schließlich wähle ich informatik ja als nebenfach. :D ja, die ironie ist amüsant. dennoch haben die die gelder dafür scheinbar durch überzeugung erhalten.^^
 
Wer kein Mathe kann oder ihm Mathe in der Uni schwer fällt, der IST EINFACH KEIN GUTER INFORMATIKER. Punkt. Ende. Aus. Das können jetzt viele was gegen sagen und beweisen damit einfach, dass sie kein Plan haben. Also, es gibt viele Softwareetwickler und die machen ihre Arbeit gut. Aber schauen wir mal uns die Arbeit einmal an: Da wird mit "HTML programmieren" rumhantiert (wobei HTML nur ein Dokument ist und keine Programmiersprache...) oder mit JS-Herumskripten. DAS IST alles für einen studierten Informatiker mit guten Noten pille palle. Man wünscht sich sogar, dass das ein "Praktikant" übernimmt, weil es einem sozusagen gar kein Spaß macht, man kann es im Schlaf. Auch die Programmiersprache, die man "kennt" ist bei einem guten Informatiker egal. Wer wirklich wirklich wirklich programmieren KANN, der ist nicht auf eine bestimmte Syntax angewiesen. - Ein guter Informatiker ist ein Künstler. Einen guten Informatiker erkennt man auch daran, dass er ein Perfektionist ist. Der Code ist stehts sauber. Und ja, das macht viel aus. Hacken kann nämlich "außer einem Perfektionisten ^^" nämlich jeder. Aber aus "hacken" wurde noch nie ein bahnbrechender Code, wie z.B. Spracherkennung, performante Grafikengines, usw. usf. - Das hier alles ist nur meine eigene Meinung zum Thema.
 
@hhgs: Viele können nicht analytisch denken. 80% fallen in Algorithmieren durch...
 
@hhgs: hab dir leider versehentlich ein minus gegeben, bei mir ist das Problem dass der Studienfolder ein allgemeines Informatikstudium verspricht, es aber extrem softwareentwicklungslastig ist bei uns das ist etwas was mir gar nicht gefällt
 
@hhgs: Ein bisserl fehlt mir da aber das Verständnis. Zu meiner Zeit hatte man sich VORHER eingehend und erschöpfend über das jeweilige Studienfach informiert. Ist das heute anders? Ernstgemeinte Frage
 
@jigsaw: Ja
 
@jigsaw: Traurigerweise ist das oft so auch wenn mans nicht pauschalisieren darf. Manch einer überschätzt sich auch oder hat andere Probleme. Und viele wollen schlciht studieren um nicht zu arbeiten und weiter die Bank zu drücken. Da denkt der ein oder andere tatsächlich "Cool Info d.h. PC daddeln"
 
@hhgs: Wohl wahr aber Mathematik gehört dazu. Nicht weil man ständig die Mathematischen Formeln und Gleichungen braucht die man im Studium lernt sondern schlicht weil in der Mathematik das Entwickeln, Analysieren und Optimieren von Algorithmen in jeder Form Hauptbestandteil ist. Damit bekommt man ein "mathematisches Sehen" das heißt ich erkenne schnell Muster und Abläufe um einen Algorithmus zu entwickeln. Das lässt sich auf diverse Wissenschaften am Ende übertragen. Leider ist das oft zu trocken bzw. mit veralteten Methoden behaftet weshalb man sich als Student gedängelt von sinnfreiem Mist vorkommt. Genial sind Duale Studiengänge mit starkem Praxisbezug weil der betrieb ja involviert ist. Dort lernt man z.B. Systeme aufzusetzen, Netzwerkstrukturen zu entwickeln oder Programmieren mit modernen mitteln anstelle von Cobol und Prolog und Co. wie es im Studium noch oft gemacht wird. Auch eine Berufsausbildung im Vorfeld zum Studium ist sicherlich nicht abzuraten weil man dann schon in der Materie steckt was einem jedoch auch nicht um die Mathematik bringt.
 
@hhgs: Stimmt, da der damalige Mathe-"Nachhilfekurs" die (allgemein bekannte) Matrizenrechnung voraussetzte.
 
@hhgs: hab auch abgebrochen aufgrund des Mathematik Anteils;
kamen Sachen die ich nie gelernt hatte;
Matrizzen FU;
 
@Zwu: gibt dazu auch ne inoffizele Statistik, 50% Brechen ab das is normal in nem IT Gang, 95% davon wegen Mathe, das trifft aber auch auf viele anderen Gänge zu.
 
@Zwu: Oh mein Gott. Du lernst während des Studiums etwas neues? Ja so eine Frechheit aber auch :)
 
@hhgs: ...interessiert man sich nicht von sich aus schon während der schulzeit dafür...kann man es knicken.
 
@hhgs: ich musste auch in mathe (alle drei teile) in die wiederholungsprüfungen - bei uns war es so das wer die matheprüfungen ÜBERSTANDEN hatte hat i. d. R. auch das studium geschafft
 
@larusso: Ich habe bereits sowohl in der Forschung, als auch in der Wirtschaft gearbeitet und bin momentan auf der Suche nach einer Doktorstelle. Kenne also beide Welten zumindest in Teilen.

In vielen Forschungsgebieten wird mittlerweile kein mathematischer Beweis mehr gefuehrt, sondern Messungen o.ae. durchgefuehrt (z.B. bei vielen stochastischen Optimierungsverfahren - weils da mathematisch einfach verdammt schwierig werden kann). Da reichen dann auch einfache mathematische Grundlagen aus.
Um mal dein Beispiel mit der Computergrafik aufzugreifen:
Grundsaetzlich basiert dort alles auf Mathematik, da stimme ich dir zu. Die eigentlichen Berechnungen sind dabei meist einfachste Mathematik (ein paar transformationen durch Matrizzen, ein wenig Vektorrechnung usw.). Das eigentliche Problem ist die Optimierung (um das alles in "Echtzeit" erledigen zu koennen). Da gibt es zum einen den Weg mathematische Kniffe auszunutzen (z.b. bei der Berechnung von normalen usw.), zum anderen verabschiedet man sich teilweise aber auch von der exakten Mathematik und nimmt falsche Loesungen in kauf, welche allerdings der richtigen Loesung relative nahe kommen (z.B. bei Radiosity-Verfahren wie progressive refinement).

Selbst in der kuenstlichen Intelligenz ist die Mathematik bei vielen Verfahren relativ einfach oder es wird nur geschaetzt (Hidden Markov Models - einfache Mathe, Neuronale Netzwerke + Optimierungsalgorithmen - oft nur geschaetzt oder stochastisch "berechnet").

Ich will nicht sagen, dass Mathematik genrell eine untergeordnete Rolle spielt - viel Forschung passiert noch rein theoretisch auf Basis von Mathematik. Aber dass Mathe generell unabdingbar ist sobald man in die Wissenschaft geht ist meiner Meinung nach falsch.
 
@gustserve: danke für deinen recht interessanten kommentar. :) erstmal vorweg, ich wollte mit all meinen kommentaren nicht sagen, dass mathe immer (in der forschung) unabdingbar sei, sondern, dass es für das studium unabdingbar ist. denn wie du ja selbst schreibst, gibt es durchaus gebiete, für die mathe wichtig ist. wenn man nun informatik studiert hat und mathe nicht hatte, dann kann man in dem jeweiligen gebiet nicht arbeiten. jetzt kann man ein studium sicher auch nicht einfach so auf ein total spezielles gebiet einschränken. deswegen muss eine gewisse grundlage gegeben werden, damit sich am ende jeder in jede richtung, in die er gerne gehen möchte, auch entwickeln und einarbeiten kann. mit "wissenschaft und forschung" meine ich eben zu einem gewissen teil auch die lehre. ;) mit "falsche lösungen" meinst du doch sicher numerische lösungen oder? gibts in der physik auch, weil hier die gleichungen auch nicht mehr z.b. exakt lösbar sind.
 
@larusso: Vielleicht sollte man auch einfach nach dem Baukastenprinzip verfahren. Wenn man also vorhat irgendwo als Programmierer zu arbeiten, wo Mathematik nicht nachgefragt ist, könnte man sich ein Informatikstudium zusammenbasteln, dass die erforderlichen Dinge beinhaltet die just für diesen Job/Bereich erforderlich sind. Dann würde es auch weniger Abbrecher geben. Ich denke davon würde der Arbeitsmarkt profitieren. Der Nachteil wäre natürlich, dass man dann nur in Bereichen Arbeiten kann wo diese Kenntnisse der Mathematik nicht erforderlich sind (Fachabitur-Prinzip). Es macht einfach auf Dauer keinen Sinn 50% Abbrecherquote zu forcieren weil man die Mahthematikunbegabten mit eben dieser quält und dann parrallel dazu nach Indern und Pakistanern schreit die doch bitte nach Deutschland kommen und aushelfen sollen. Die suchen sich nämlich eher in die USA wo die Löhne um einiges höher sind als in DE (kenne dort einige Inder die nicht mal ansatzweise darüber nachdachten nach DE zu gehen, eben wegen der Löhne).
 
@Traumklang: das ist sicher eine idee. jedoch würde ich das ganze dann unbedingt anders nennen! also auf keinen fall Informatik! denn die informatik ist als teil der mathematik entstanden. wenn man dies bewahren will, dann ist die momentane lage schon ganz okay so. denn informatik beschreibt ja einen gewissen bereich der inhalte und tätigkeiten. der zwar mit der wirtschaftlichen arbeitswelt kaum zusammenfällt, aber aus wissenschaftlicher sicht wichtig und alltag ist. wenn man also zum normalen informatikstudiengang einen ähnlichen mit eben diesen anforderungen erstellt, ist das tatsächlich profitabel für den arbeitsmarkt. das ganze würde sich dann besonders für FH's anbieten, die ja eh für den arbeitsmarkt ausbilden wollen. zumindest in masterstudiengängen gibt es sowas (inhalte kenn ich jetzt allerdings nicht). dort gibt es z.b. an der hier befindlichen FH den studiengang "informationssysteme". ist dieser beispielsweise so gestaltet, wie du beschreibst, dann wäre das ein optimaler Kompromiss. nur ist man dann kein informatiker, das sollte einem bewusst sein. am ende entwickelt sich sonst noch sowas, wie wir es aus der schule kennen. mathematik und physik fächer, die mit den wahren inhalten dieser fächer kaum was zu tun haben. so denkt jeder nach der schule, dass er wisse was diese beiden fächer sind. wäre schade, wenns der informatik genauso ergeht. wobei, viele interpretieren es ja eh schon entweder nur mit programmieren oder "irgendwas mit PC"...
EDIT: ich denke, der "fachkräftemangel" und die gierige heranziehung ausländischer IT-kräfte liegt eher darin begründet, dass man es einfach billig haben will. ob nun genug aus den eigen reihen verfügbar sind, ist eher zweitrangig. denn wenn diese auch für wenig geld bereit wären 60 h pro woche plus ständige bereitschaft für 1800 € zu sklavenarbeiten, dann wäre der "fachkräftemangel" gar kein thema.
 
@hhgs: larusso und Living Legend, vielen Dank für eure Debatte. Habe sie gerne gelesen.
 
@Wolfgang3: gerne. :)
 
Erst werden Abiturienten massenhaft angelockt mit fehlenden Platzbeschränkungen/NCs und tollen Einführungsveranstaltungen, dann brechen 2/3 davon wieder ab, nachdem sie bemerkt haben, es handele sich hierbei um ein abgewandeltes Mathematikstudium.
 
@davidsung: Das ist in erster Linie ein Problem unseres Bildungssystems. Schaut man sich den Notendurschnitt der Abiturienten der letzten Jahrzehnte an, so stellt man fest, dass dieser sehr stark in Richtung 1 und 2 geht. Ein 1er Schnitt ist doch heute keine Seltenheit mehr. Dass die Schüler schlauer geworden sind, ist aber eher nicht der Grund. Die Anforderungen an die Schüler sind einfach über die Jahre gesunken, bis auf die sprachlichen Fächer. Ganz krass ist es nunmal in Mathe. Wenn man da mal Lehrbücher aus den 70ern oder früher mit den heutigen vergleicht, kann selbst ein absoluter Nicht-Mathematiker erkennen, dass der Stoff erheblich ausgedünnt wurde. So ist es kein Wunder, dass sich ein Abiturient etwas auf seine 1 oder 2 in Mathe einbildet und ein Mathe-lastiges Fach studiert, und dann feststellen muss, dass er damit nicht klarkommt. Die andere Sache ist die, dass viele im Vorfeld gar nicht über ihren angestrebten Studiengang informiert sind und wie im Fall Informatik gar nicht wissen, dass darin versteckt Mathematik lauert. Viele denken auch immer noch, dass Informatik mit Programmieren gleich zu setzen ist... In der Praxis stimmt das auch sehr oft, und daher denke ich auch, dass man für ein Informatik-Studium an einer FH deutlich besser aufgehoben ist als an einer Uni (man kann ja immer noch wechseln). Aber die Leute denken dann auch, dass man nur mit einem Uni-Abschluss an die dicke Kohle kommt.
 
@doubledown: Im Prinzip hat sich an dem Durchschnitt in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert.
 
@kubatsch007: Am Gesamtdurchnitt nicht wirklich viel. Der Median hat sich aber sehr wohl Richtung 1 und 2 verschoben.
 
@doubledown: Gibt es dazu Statistiken? Das würde ich mir gerne mal anschauen. Für meine Behauptung kann ich auf die Schnelle nur folgenden Link anbieten. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Pressemitt/2012081.asp
 
@kubatsch007: Konkrete Statistiken habe ich auch nicht. Nur meine Berufserfahrung und die meiner Kollegen.
 
@doubledown: Okay, macht nichts. Es hätte ja sein können.
 
@kubatsch007: Baden-Württemberg ist aber kein Paradebeispiel wenn es um BRD Statistiken geht. IN BW sind die Schulischen und auch die Universitätsausbildungen überdurchschnittlich gut. Auch was das Handwerk anbelangt. Kein Vergleich zu manch andere Bundesländer. Bayern ebenso.
 
@Traumklang: hm naja, mein alter mathelehrer, der 40 jahre lang in seinem beruf war, hat auch mal, nach einer scherzhaften bemerkung von uns schülern erzählt, dass er im laufe der zeit so einige abiturprüfungen (aus drei bundesländern) gesehen hätte. es wäre zwar schon hier und da unterschiedlich vom anspruch. jedoch so klein, dass es gar keinen großen unterschied macht und man deswegen nicht ernsthaft behaupten könne, dass es hier oder da wesentlich schwieriger wäre und die schüler somit mehr könnten oder besser seien. es ginge nur um kleine details oder fast schon nur nuancen. baden-württemberg war eins dieser bundesländer und die anderen zwei lagen im durchschnitt (gesamtbewertung) bzw. was leistungsanforderung in der pisa-studie angeht (ich glaube 2009) war eins dieser beiden länder auf platz 4. ;) außerdem zeigt ja diese statistik aus BW, dass hier die noten nicht wesentlich besser geworden sind. das ist im grunde sicher auch auf jedes andere bundesland übertragbar. jede wette, dass dort die statistiken auch keine besonders besseren noten im vergleich zu den von früher aufweisen.
 
@doubledown: sowas höre ich auch immer wieder. du sagst, dass der stoff in mathe erheblich ausgedünnt worden sei. dass es leichter geworden sein soll, bezieht sich also auf die menge des stoffs und nicht die art der aufgaben? ist es so, dann würde ein mehr an stoff nicht ausreichen, um den studienanfängern ein besseres gefühl zu geben. schließlich wissen die dann ja immer noch nicht, was denen im informatikstudium erwartet. aber nochmal zum punkt der menge des stoffs. wenn ich an meine abiturzeit zurückdenke, dann kann ich dem nur schwer glauben. denn wenn ich mir anschaue, wie schnell unser mathelehrer den stoff durchgezogen hat und wie viel im lehrplan stand, dann hat ein großes thema zeitlich einfach nicht mehr gereicht. und mein mathelehrer war wirklich schnell. ist aus zeitgründen auch immer wieder auf fragen der schüler nur halb oder gar nicht eingegangen. schwer nachzuvollziehen, dass uns alles leichter gemacht worden sein soll. auch wenn lehrer, die 40 jahre im beruf sind, dies immer wieder behaupten. denn diese haben sich entweder angepasst oder eben nicht. und trotzdem kann man bei diesen gute noten bekommen...
das problem, dass ich sehe ist eher, dass einem in der schule in einem fach etwas suggeriert wird, was nicht der wahrheit entspricht. mathematik und physik in der schule sind nicht das, was sie in wahrheit sind! streng genommen dürfte man diese fächer nicht so nennen!
 
Ich glaube die wollen es alle wie MS oder Facebook probieren. :D
 
Ja, viele Abbrecher: Man muss zuviel Blödsinn dazulernen, den kein Schwein jemals mehr braucht. Habe auch abgebrochen und mir eine Alternative gesucht.
 
@freakedenough: was z.b. braucht kein schwein mehr??
 
Ich werde mich auch jetzt für das Wintersemester bewerben und hoffentlich nehmen die mich an. Hab Mathe und Informatik als Leistungskurs im Abitur. Bin gespannt :D
 
@pc_doctor: Also wer im Abi Mathe und Informatik als LK hatte muss sich keine Sorgen machen nicht genommen zu werden :D
 
@philip992: Naja in Berlin gibt es voll viele, die sich bewerben, aber meistens werden alle angenommen, auch wenn es nicht genügend Plätze gibt. Mein Informatiklehrer ( hatn Master ) ist auch der Meinung, alle werden erstmal angenommen, am Ende fallen 80 % durch und es bleiben nur noch 500-600 übrig :D
 
@pc_doctor: Allerding bringt dir dein Mathe und Info LK fürs Studium so gut wie nichts. Durfte ich selbst erfahren.
 
Das kann ich gut verstehen, bin ab nächster Woche im zweiten Sem. und bin schon gespannt wie übel schwer Analysis,Diskrete Strukturen und Algorithmen und Datenstrukturen wird.
 
@L_M_A_O: Was macht man da so in Analysis , weißt du schon etwas ? Differenzial-und Integralrechnung ?
 
@pc_doctor: Du fängst jetzt zum Winter Sem. an? Dann musst du ja erst Lineare Algebra machen, da kommt glaube "Differenzial-und Integralrechnung" 5min dran^^ Sonst ist alle nur Vektorrechnung(Eigenvektoren,Vektorbasis,..,..) und Matrix(inverse,Determinanten,...,.) dran. Den Gauß- Algo. jetzt schon zu können hat auch viele Vorteile.
 
@L_M_A_O: Warum so viel Vektorrechnung ?
 
@pc_doctor: Weil Matrixen und Vektoren überall in der Informatik vorkommen. Sei es nun Algorithmen, Computergrafiken, etc.
 
@pc_doctor: Vektor/Matrizen, weil das leider die Grundlagen sind und man die in anderen Fächern auch manchmal braucht(Grundlagen der Elektrotechnik, wenn man eine Umlaufanalyse aufstellt). Für die komplexen Zahlen wird das auch von Bedeutung sein.
 
@L_M_A_O: Stochastik ist auch ein Thema , oder ? Das ekligste Gebiet der Mathematik ist Stochastik :D
 
@pc_doctor: Diskrete Wahrscheinlichkeiten, etc. hast du bei Algorithmik sehr stark. Berechnung von Pfaden und deren Wahrscheinlichkeit den richtigen zu finden, etc.
 
@pc_doctor: "Rechnung" ist eher mit Vorsicht zu genießen. Auf der Uni, zumindest bei mir, sind es eher Beweise. Beweisen, dass Folgen oder Reihen stetig, diffbar, monoton, etc. sind. Dann natürlich das ganze noch mit Funktionen, Stammfunktionen, Ableitungen, etc. Riemann-Integral kommt dort natürlich auch noch vor. Meine Klausur in Mathe musste ich ohne Taschenrechner oder so schreiben, brauchte ich auch nicht. Wieso auch? Gerechnet wird da nicht, es wird bewiesen. Allgemein. Also nur Buchstaben ;)
 
@Fallen][Angel: Ja , das hat uns auch unser Lehrer mal gesagt. Oder irgendwie beweisen, dass 0 = 0 ist mit Axiomen , oder so. Stimmt's ?
 
@pc_doctor: Naja, das ist Kinderkacke ;) Es fällt schwer einfach was aus dem Stehgreif zu nennen ohne Vorkenntnisse. Es ist halt was ganz anderes als in der Schule. Ein richtiger Tritt in die Eier. Bei uns hat Mathe ne Durchfallrate von über 50% in der ersten Klausur.
 
@Fallen][Angel: Aber wenn es einem liegt, ist es zu schaffen oder ?
 
@pc_doctor: Schaffbar ist alles, ansonsten würde ja keiner das Studium abschließen. Man muss sich halt nur realistisch an das Fach gegeben. Bei mir hat Mathe ca. 30 Stunden pro Woche Arbeit ausgelöst, weil ich mich mit dieser Art von Mathe auch schwer tue.
 
@Fallen][Angel: Und in welchem Semester fängt man an zu programmieren ? Obwohl, soweit ich gelesen habe, ist das Programmieren eigentlich als Eigeninitiative anzusehen, man kriegt nur Blätter und kann dann Zuhause üben, ist das so?
 
@pc_doctor: Das ist bei jeder Uni unterschiedlich. Ca. 80-90% des Studiums sind Eigeninitiative, so meine persönliche Einschätzung.
 
@Fallen][Angel: Alles klar, vielen Dank für die Antworten.
 
@pc_doctor: Das Programmieren an der Uni wird da nur als "Mittel zum Zweck" angesehen. Meist gibt es im ersten Semester eine Vorlesung "Programmierung", wo man objektorientiertes Programmieren anhand einer Programmiersprache (oft wohl immer noch Java) lernt. Dann gibt es eigentlich auch noch überall ein Software-Praktikum, wo man dann wirklich in der Gruppe programmieren muss. Das war es dann eigentlich zum Thema Programmieren an einer Uni, obwohl man dazu sagen muss, dass man, je nach dem, wie man seine Vorlesungen wählt, mehr mit Programmieren in Berührung kommt. Aber an der Uni geht es eher um abstraktere Konzepte. Das wichtigste, was Du brauchst, um an einer Uni zu bestehen, ist soziale Kompetenz. Such Dir Studienkollegen, mit denen Du zusammen lernen und die Übungen machen kannst. Als Einzelgänger hat man an keiner Uni eine Chance.
 
@pc_doctor: In Bayern wird das im Bachelor i.d.R in den ersten Semestern abgearbeitet und nennt sich Softwareentwicklung, da es auch die Grundlage für weiterführende Fächer wie Software Engieneering oder Software Architektur ist. Dabei ist aber nicht einheitlich, mit was begonnen wird. In München fängt man mit Java an und in höheren Semestern kommt dann C++ dazu, in Regensburg oder Ingolstadt fängt man mit C++ an, usw.
 
@doubledown: Ja, das mit der sozialen Kompetenz und dem Zusammenarbeiten habe ich öfters gehört, finde sicherlich paar Leute.
 
@Zeussi: Mal ne Frage, Weiber sind Mangel"ware" oder im Informatik-Studium :P ?
 
@pc_doctor: Das heißt "Frauen" :) - und ja, der Anteil liegt nicht besonders hoch, obwohl er in den letzten Jahren aber stetig gestiegen ist.
 
@doubledown: Haha okay , das war eher so bisschen Ironie mit den Begriffen :P
Okay dankeschön, nach diesen Antworten freue ich mich mehr, Informatik zu studieren.
 
@pc_doctor: Richtig. Sehr wenige Frauen. In Fächern, die man zusammen mit Wirtschaftsinformatikern machen kann (z.B. Wirtschaftsprivatrecht, wens interessiert...), da sind dann schon viele Mädls (ca. 30%), sogar sehr viele Hübsche - zumindest bei uns in München ;-)
 
Ich Nachhinein betrachtet war der Abbruch wohl die mit Abstand beste Entscheidung die ich je in meinem Leben getroffen habe. Weil ich auf meine weiterführende Ausbildung dann noch warten mußte habe ich mir die ersten beiden Semester gleich nochmal geben und genau so wenig verstanden wie beim ersten mal. Das Wort "realitätsunabhängig" beschreibt nicht einmal ansatzweise den Wert eines Informatikstudiums.
 
@Johnny Cache: vielleicht hast du aber auch nur den wert und anspruch eines informatikstudiums nicht verstanden??
 
@larusso: Schlimmer noch, ich füchte daß ich dessen Wert sogar genau verstanden habe. Und wenn ich ein mathematisches Problem habe frage ich auch lieber einen Mathematiker als einen Informatiker, denn dafür sind sie schließlich da.
 
@Johnny Cache: und wo wirst du ein mathematisches problem haben? in der wirtschaft? wohl eher selten! was heißt das nun für den wert und anspruch eines informatikstudiums?
 
Ach, haben wir doch keinen Fachkräftemangel?
 
@ichbinderchefhier: Doch, aber nicht in dem Bereich. ;)
 
ich selber studiere derzeit wirtschaftsinformatik, davor habe ich eine ausbildung als IT-Systemeletroniker gemacht und zusätzlich noch 1 Jahr berufserfahrung bei 2 Unternehmen sammeln können. Ich befinde mich im 2. Semester. Ich komme mit dem Stoff gut mit, das einzige wo ich im Ersten Semester durchgefallen bin war Physik...(durchschnittsnote 4.3)[ab 4.1 ist man durchgefallen..]) in fast allen Fächern lagen aber erschrkenderweise die Durchschnitsnoten bei ca 4.0-4.2... Das Blöde ist dass wenn ich an einer anderen FH Wirtschaftsinformatik studieren würde, ich mich nichht mit Physik herumquälen müsste :/..und bei uns ist Physik eine Große hürde... irgendwas läuft da schief^^....
 
@Natenjo: Warum habt ihr "Physik" in Wirtschaftsinformatik? Ich hab das 2 Semster gemacht bevor ich mich aus langeweile an Wirtschaftsthemen für die angewandte Informatik entschieden habe. Welchen Grund gibt es für Physik in Wirtschaftsinformatik.
Sei übrigens froh, es gibt Wirtschaftsinformatiker an Unis, die dürfen in die Mathekurse mit den Wirtschaftsmathematikern. Die haben "sehr sehr" viel Spaß ;)
 
@LivingLegend: das "warum" kann uns leider keiner beantworten.. es gibt allerdings 5 ECTS Punkte... hier mal unser verlaufsplan --> http://tinyurl.com/cq2e3k2
 
Also mich stört es schon n wenig das bspw. die Fachinformatiker Ausbildung sich komplett vom Studium unterscheidet. habe letztes Jahr auch eine angefangen (Studium abgebrochen wegen 3. mal nicht bestanden und das mit 28….), und erstmal gestaunt wah kein Mathe? Es kommt quasi überhaupt nicht drin vor. So nach dem Motto "Die kleinen Fachinformatiker brauchen das nicht, das is ja eh nur das Fußvolk". DIe richtigen Informatiker sind was besseres. und auch so die ganze Ausbildung is ja wohl nix gegen das Studium, n Unterschied wie tag und Nacht! ich finde die Logikgrundlagen sowie die Mathematik braucht man schon zu einem gewissen maße! ja der Fehler liegt eindeutig im Bildungssystem...
 
@legalxpuser: Der Fisi braucht meiner Meinung nach keine Mathematik! Programmierkenntnisse sind zwar oft erwünscht, aber ganz ehrlich, eine Formelsammlung und die Ahnung, wann man welche Formel verwenden sollte, reicht für das täglich Brot der Anwendungsentwicklung, sehr spezielle Softwareentwicklung mal außen vor. Kreisbrechnungen und Mathematik für Benutzeroberflächen und zeichen, sollte man in der Schule gehabt haben. Fürs Netzwerken und Servermanagen oder Clientmanagen braucht man auch keine höhere Mathematik! ich bin jetzt schon ein paar Jahre in dem geschäft und war vom kleinen Techniker bis zum Projektverantwirtlichen Entwickler so ziemlich alles, und ich hab nie niemals nicht jemals irgendwas beweisen müssen, nur so mal am Rande ;)
 
@legalxpuser: Der Unterschied ist dass das Studium nicht darauf ausgelegt ist dass du in die Wirtschaft kommst. Fachinformatiker sind nicht schlechter nur ist für deren Aufgabengebiet die Mathematik nicht so relevant. Versteht die Wirtschaft als solches leider auch gerne mal falsch daher auch diese völlig falschen Anforderungen bei Jobausschreibungen.
Bei Unternehmen wo beides vorhanden ist kanns gut sein dass die Fachinformatiker nen Vorteil haben da diese eben ihren Praxisbezug haben. Edit: Was ich damit sagen möchte, wir haben ein gesellschaftliches Problem. Akademiker sind nicht unbedingt "besser" sondern haben einfach ein anderes Aufgabengebiet. Führt dann eben zu in dem Artikel genannten Abbrüchen da sich hier irgendwie zementiert hat dass nur die Studierten die Spitze der Gesellschaft darstellen können. Wie wärs wenn man einfach mal wieder Unterscheidet zwischen Forschung und Wirtschaft wenns um solche Dinge geht? Also willste was wissenschaftliches machen gehste an die Uni und wenn du in der Wirtschaft arbeiten willst vielleicht doch eher eine reguläre Berufsausbildung bevorzugen.
 
also ich bin lieber arbeiten gegangen und habe ne Lehre gemacht und verdiene seit 8 Jahren meine Kohle und bin selbständig mit 28 in der Gastronomie. Habe noch nie verstanden wieso jeder 2te noch Studieren geht. Wahrscheinlich hängt es einfach damit zusammen das die meisten kein Bock auf Arbeit haben und lieber bis zum 26-28 Lebensjahr nen "lowlife" führen bzw perspektivlos sind. Keine Bereitschaft für Wochenendarbeit, lieber Party machen gehen. Dem Staat auf der Tasche liegen, nach 8 Stunden Feierabend haben wollen etc pp. aber neidisch sein wenn hart Arbeitende nicht nen 1er Golf fahren wie sie selbst... Aber vielleicht denke ich auch einfach nur anders... nen Kumpel von mir studiert auch Informatik und hat sich das alles leichter vorgestellt bzw anders vorgestellt. Erste Semester trotzdem nen Notendurchschnitt von 1 und trotz des vielen Lernens und nebenbei Arbeiten hat er mehr Freizeit wie jeder andere Mensch den ich kenne... Und er tut das aus Langeweile weil er keine Lust hatte arbeiten zu gehen... Sollte ich nochmal auf die Welt kommen werde ich es definitiv auch so machen^^ ___ edit: wird wohl auch nen paar geben die wissen was Sie tun und wirklich deshalb studieren gehen, aber das wird eher die Ausnahme sein...
 
@lurchie: genauuuuu, wie kam deutschland noch gleich zum "made in germany"?!? ahhh, weil die ganzen studenten z.b. im ingenieurswesen keine lust auf arbeit hatten und keinen blassen schimmer, was sie später mal machen wollen... so jetzt mal "provozierend" gefragt: wo wären wir denn, wenn wir nur die einfachen arbeiter hätten?!?... denk mal nach, was ein studium bedeutet! auch mit all den gesellschaftlichen auswirkungen! jaja, dem staat auf der tasche liegen... schon klar. man kanns sich auch einfach machen... und zu deinem kumpel. wenn er tatsächlich so viel lernen muss (unabhängig von den noten), dann kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass er derjenige ist, der noch am meisten freizeit hat. studiert er an einer FH oder uni? viel freizeit und viel lernen wäre wohl nur dann möglich, wenn er sich die vorlesungen auch nur sehr locker legt... bei uns im physikstudium hat man generell schon viel zu tun und wenig freizeit. manche setzen pro woche 100 stunden an. wo soll da die typische freizeit der studneten sein?! und wo die perspektivlosigkeit?! würdest du etwa auch mit 110% einsatz einer zukunft entgegen rennen/arbeiten, die perspektivlos ist?! wer verdient eigentlich später in der regel mehr und hat generell einen höheren lebensstandard, wenn er in die wirtschaft geht?! der fertige student oder der einfache mann?!? das alles klingt für mich nicht nach neid der studenten, dass sie nicht das haben, was du hast. sondern viel mehr danach, dass du neidisch auf diejenigen bist, die was aus ihrem leben machen wollen! und da musst du eben denjenigen, die studieren wollen, dies auch zusprechen und nicht nur anerkennen, sondern respektieren. schließlich kann ich mich hier auch nicht hinstellen und dir sagen, dass du nichts aus deinem leben machen wolltest, nur weil du nicht studiert hast... das ist doch lächerlich! jeder hat andere vorstellungen!
 
@larusso: also für dich sind Studierte also was besseres als ein "normaler" Arbeiter die automatisch mehr Geld verdienen und einen höheren Lebensstandard pflegen? Sehr interessant... Ich glaube jeder Mensch, ob Studierter oder Arbeiter, ist nur so gut wie er seinen Job macht, ob er ihn gerne macht und sich dafür einsetzt und er es liebt was er da macht. Was bringt einen ein Studium wenn man es gerade so schafft? Es spielt überhaupt keine Rolle ob man Studiert hat oder nicht. Aber der Trend geht halt dahin das alle Jugendlichen denken "boah ey ich drücke noch 2-4 Jahre weiter die Schulbank und dann verdiene ich das fette Geld und die Welt liegt mir zu Füßen". Und hättest du meinen Kommentar richtig gelesen habe ich gesagt "vielleicht denke ich aber auch nur so" und "wird wohl auch nen paar geben die wissen was Sie tun und wirklich deshalb studieren gehen". Der großteil weiß es aber nicht und das man als Studierter auf der Straße sitzt ohne Job ist genauso gang und gebe wie ohne Studium. Leute wie du sind das beste Beispiel dafür wieso ich diese Meinung von vielen Studenten habe. Sie fühlen sich als was besseres, als kleiner Gott gegenüber dem normalen Arbeiter können aber nichts außer nen Stück Papier vorweisen was nicht automatisch heißt sie sind die besten :) Den Schule und Arbeiten sind 2 unterschiedliche Dinge, erst mal sich beweisen bevor man große Töne spuckt
 
@lurchie: du hast wohl auch ein paar sätze von mir "überlesen". deine habe ich bewusst nicht angesprochen, um mein kommentar nicht noch länger zu machen. das stört hier ja einige... deswegen habe ich gehofft, dass du darauf eingehst und ich es in einem 2. kommentar schreiben kann. aber nochmal zu "für mich wären studierte was besseres". zu erst einmal, danke für diese unterstellung... zweitens lies dir nochmal die letzten sätze meines obigen kommentars, die du so gerne überlesen hast, durch. dann weißt du auch, dass das ganz sicher nicht so ist! durch deine argumentation ala "studenten sind so und so", sehe ich, dass du scheinbar dich als etwas besseres siehst als studenten!... automatisch mehr geld verdient man _in der regel_! werde dir dabei bitte die letzten drei worte des letzten satzes bewusst. mein kommentar wird auch so schon lang genug und will nicht jedes detail nochmal herausstellen. daraus folgt, (durch das mehr geld verdienen) auch der höhere lebensstandard, der übrigens auch statistisch belegt wird. nochmal, das soll nicht heißen, dass man nur so zum höheren lebensstandard kommen kann! siehe die drei worte. ;) wieso spielt es keine rolle, ob man studiert hat oder nicht? kannst du das auch irgendwie begründen? und diesen trend, von dem du da sprichst, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. hast du da vllt irgendwelche studien zu? denn unsere beiden persönlichen erfahrungen spiegeln wohl kaum die tatsächliche lage wieder! und nun zu "vielleicht denke ich aber auch nur so". direkt danach kommt ein konkretes beispiel von deinem kumpel, das deine ganze argumentation vor diesem satz doch bekräftigen sollte. dieser satz "vielleicht denke ich aber auch nur so" bekommt dadurch eine sehr untergeordnete rolle. wenn ich an meinen deutschunterricht denke, hast du damit nicht wirklich rüber gebracht, dass du vllt wirklich so denkst. und naja, die unterstellung, die du mir ja in deinem ersten satz machst, lässt diesen einen satz von dir auch nicht unbedingt wahrer klingen! und jetzt zu "wird wohl auch nen paar geben die wissen was Sie tun und wirklich deshalb studieren gehen". da muss ich sagen, nicht ein paar, sondern ein ganz gewisser großteil! warum denn bitte nur ein paar?! subjektive wahrnehmung, weil ich ein gutes beispiel dafür bin, warum du studenten nicht magst?!... ich stimme dir zu, wenn du dies auf einen recht kleinen teil der wirtschaftsstudenten beziehst. insgesamt und allgemein gesehen, trifft deine aussage meiner meinung nach nicht zu! kaum einer in den mint-fächern ist jemand, der absolut nicht weiß, was er mit dem studium anfangen soll. menschen, die sprachliche, künstlerische oder ähnliche fächer belegen, belegen diese meist auch aus überzeugung! außerdem, wenn einige studenten sich der ganzen sache noch nicht sicher sind, ist das doch auch nicht weiter schlimm. schließlich sind sie noch jung und nicht jeder kann schon leidenschaften in der kindheit entwickelt haben, die er in einem beruf ausleben kann. zudem kommt dann noch hinzu, dass man sich ja im grunde bis zur rente für einen beruf entscheidet. und wenn ich da so ans ende meiner schulzeit denke, und an diejenigen, die nicht studieren gegangen sind, diese wussten auch nicht unbedingt so deutlich welchen ausbildungsberuf diese nun machen sollen. sage ich etwa, pff die wissen ja auch nicht was die wollen, diese nicht-studenten/azubis?!?!.... merkst du da übrigens gewisse auffälligkeiten, die ich zumindest bei dir sehe?! mit studium ist es aber statistisch wieder unwahrscheinlicher, dass man auf der straße sitzt. hier wieder achtgeben auf die drei worte von weiter oben! wie du selbst bei dem arbeiten an sich schreibst, so sage ich auch, dass es bei der arbeitssuche am ende auch auf den jeweiligen menschen ankommt. aber trotzdem ist man mit studium qualifizierter als ohne! das ist fakt! leute wie ich also?! gut, ich hoffe wir haben das jetzt geklärt?! lies dir meine letzten sätze meines obigen kommentars einfach nochmal durch und du wirst hoffentlich sehen, dass ich dir damit etwas (auch mit der vorhergehenden kritik) sagen wollte. ;) wenn du dann immer noch denkst, ich würde mich als was besseres fühlen und wäre dafür ein beispiel, dann ist es dein problem und nicht eins der studenten! aber rede dann bitte studenten nicht einfach so schlecht, wenn du selbst keinen grund dazu hast! übrigens, wie kam deutschland nun zum hoch angesehenen "made in germany"??
 
@lurchie: ach komm, noch ein kommentar von mir. ist ja schließlich die letzte woche meiner semesterferien. ab nächster woche brauch ich ja was, um mit den anderen studenten gott und arbeiter zu spielen. außerdem fängt es da ja erst so richtig mit der freizeit an. *rolleyes*
ich finde deinen kommentar recht provozierend und arrogant, deswegen auch meine antwort. diese wollte ich jedoch noch provozierender ausdrücken, aber naja. hab dann doch die ein oder anderen fakten erwähnt. warum genau sind denn nun Studenten arrogant?! und ich ein gutes Beispiel dafür?! weil ich es wage den von dir zu unrecht kritisierenden und pauschalisierenden Kommentar anzuprangern?! ist das gleich gleichzusetzen mit Arroganz?! wessen Kommentar ist hier denn mit purer Arroganz, Unverständnis und Pauschalisierungen gespickt?! ich hab vor meinem studium eine ausbildung zum fachinformatiker gemacht und festgestellt, dass das für mich persönlich nichts ist. war aber auch so von anfang an nur plan b, da ich schon immer physik studieren wollte, nur eben das abi nicht hatte. jetzt muss ich mir von dir anhören, weil die ausbildung nichts für mich war, dass ich dem staat auf der tasche liege und arrogant bin?! fakt ist, studenten verdienen mehr, zahlen mehr steuern und liegen dem staat somit nicht auf der tasche! im gegenteil! der staat profitiert davon! meine mutter hat mir gerade früher immer wieder gesagt, dass ich lernen soll, damit ich eine gute bildung erhalte. meine mutter hat nie studiert und hatte auch nie die berechtigung dazu. und trotzdem hat sie mich dazu angehalten und es mir gewünscht. und wenn ich da so an dich denke, ich will jetzt nicht psychodoktor spielen, aber das ganze klingt für mich tatsächlich einfach nur nach neid. du lügst dir doch selbst in die taschen. und damit das funktioniert, suchst du die bestätigung in solchen ansichten, wie deine bescheuerte darstellung des gott - arbeiter verhältnisses... meine mutter dagegen ist mit dieser ganzen sache zum glück gesund umgegangen!
das ganze sieht für mich hier aus, als würde ich eh nur gegen eine wand reden, weil du dir deine subjektive meinung eh schon pauschaliesierend zugelegt hast und ja offensichtlich keine haltbaren argumente kommen. (siehe punkt mit meiner mutter) deswegen mal genug mimi "von mir". ;) und wenn keine nachvollziehbaren, haltbaren gründe für deine argumente kommen, bin ich hier raus.
 
@lurchie: Viele die studieren weil sie keinen anderen Plan haben was sie sonst tun sollen, suchen sich nicht unbedingt technische, naturwissenschaftliche oder medizinische Studiengänge. Solche Leute suchen sich eher Literatur, Philosophie oder Kunst als Studienfach aus. Das sind Fächer mit denen du so gut wie garnichts anfangen kannst, nachdem du fertig bist. Wer braucht schon einen Philologen, Philosophen oder einen Literaten? In der Regel sind die technischen Studiengänge auch mit denen belegt, die was in dem Bereich arbeiten wollen. Ich weiss von einigen die sich durch technische Studiengänge kämpfen und bei weitem nicht diese Freizeit haben die du da beschreibst. Die sind auf Vorlesungen, müssen lernen, dann noch arbeiten gehen damit die Kohle stimmt zwecks Miete, Strom und Lebensmilltel zahlen. Sicher, ich kann nen Philosophiestudium anfangen, das alles nicht so ernst nehmen, von BAFÖG leben und damit ich ne ruhige Kugel schieben kann mich ausschliesslich von Haferflocken ernähren. Jedoch bin ich dann spätestens nach dem Studium auf H4 und haben Bafögschulden am Arsch. Das kannst du dann aber nicht mit Leuten vergleichen die etwas erreichen wollen und Stolz auf ihre Leistungen sind (zu Recht).
 
@lurchie: klingt für mich auch alles sehr nach Neid, also das du nicht den Zugang zum Wissen hast wie dein Kumpel als Student, ooder evt. auch der Neid zu seiner Freizeit. Und warum dem Staat auf der Tasche liegen? Als Student bekommt man kein H4 falls dir das bewusst ist, sondern Bafög und das muss man zurückzahlen bzw. bekommt man es auch nicht ewig sondern muss Leistungsnachweise bringen. ich glaube du solltest dich mal genauer über ein Studium informieren, ne keline Ausbildung is ja wohl nix dagegen, da war es ja aufm Gymnasium teilweise schwerer als das was da abverlangt wird.... nur mal so nebenbei...
 
Die meisten schreiben sich halt ein, weil sie gerne Spiele installieren, oder wissen, was die Registry ist. Doch ein Informatikstudium hat wenig mit Computern zu tun, sondern viel mehr mit Computing.
 
@Hennel: Edsger W. Dijkstra wird das Zitat zugeschrieben "Informatik hat etwa so viel mit Computern zu tun, wie Astronomie mit Teleskopen".
 
Gerade aus dem Grund der Mathematiklastigkeit eines Informatikstudienganges erwäge ich ab dem Winter WiInf an einer FH zu studieren. Meine aktuellen Leistungen in Mathe sind sehr gut bis gut, allerdings auch an einer FO - dank vorhergier Ausbildung sollten mir die Grundlagen der Informatik weniger Schwierigkeiten bereiten. "Angst" habe ich da wenn dann echt vor Mathe ... Ich habe viel gelesen, dass es total auf die FH ankommt. Bei manchen FHs wird sehr mathelastig (dh. eher auf Informatik) gelehrt - bei anderen gleicht es schon fast einem BWL Studium. Für mich wäre eine leichte BWL-Überlastigkeit erstrebenswert. Kennt sich jemand mit den WiInf Studiengängen im Kreis Bremen (Leer, Hannover, Jade-FH, Bremerhaven...etc.) aus und könnte mir was dazu sagen, wo ich am besten aufgehoben wäre?
 
@SpiDe1500: Es kommt nicht nur auf die Uni an, sondern auf den konkreten Dozenten!
 
@SpiDe1500: Habe an einer FH WiInf studiert, dort war das an die BWL angegliedert und entsprechend BWL lastig. Bin aus FachAbi mit einer 4 raus und habe trotzdem alle Mathe Prüfungen auf Anhieb gepackt. Ist schon Arbeit aber alles machbar. Nur keine Panik!
 
"Ich stehe auf Call of Duty und Battlefield - ich mach was mit Computern beruflich" :D.
Wichtig sind nicht die Durchfallquoten, sondern das Ergebnis.
Was bringt es, wenn jeder das Studium mit 3,x abschließen kann in Regelstudienzeit, wenn diese Leute dann als Wissenschaftler wie in der Wirtschaft nichts zu Stande bringen können?!
 
@DRMfan^^: Eben. Die ganzen Studieninhalte in Informatik gehören ratdikal geändert. Die "Wissenschaftler" mit ihren seitenlangen mathematischen Beweisen quälen Studenten mit in der Praxis absolut nutzlosem Schund, um sich vorn an der Tafel und bei den Prüfungen einen runterzuholen. Was will man mit diesem Zeug in der Praxis? Da wird erwartet, dass Programmiersprachen beherrscht werden und gängige Software zur Problemlösung angewendet werden kann. Der Unterschied zwischen dem esoterischen, pseudointellektuellen Inhalt an der Uni und dem, was die Leute später wirklich einmal machen müssen ist viel zu groß. In meinem Informatikstudium hatten wir exakt 1 Semester, in dem wir eine Programmiersprache (Java) in den Grundzügen kennen gelernt haben. Aber nicht die Übersicht über die gewaltige Bibliothek von Java, sondern "was ist eine Schleife?" und natürlich dem mathematischen Beweis, warum verkettete Listen um Welten besser sind als ein Array - was in der Praxis niemanden interessiert, wenn man es mal implementieren muss.
 
@jim_panse: In der Praxis? Ganz einfach. Beim studieren geht es eben NICHT NUR darum, sich fortzubilden. Es soll auch aussortiert werden - denn der Abschluss zeigt auch eine gewisse Qualifikation. Entsprechend sollen nur Leute mit einer gewissen mathema. Begabung einen Inf. Abschluss bekommen. Daran ist nicht viel auszusetzen. Sonst könnte man ja gleich FachInf - Awendungsentwickler werden.
 
@jim_panse: Jop - also entwirft man Algorithmen zur Problemlösung und wundert sich dann, wieso diese ewig rechnen oder falsche Ergebnisse liefern....
 
@DRMfan^^: Wenn DAS wenigstens in den Unis gelehrt werden würde, wie man an so ein Problem praktisch heran geht, hätte ich ja nichts daran auszusetzen. Wird es aber eben nicht! Da wird nicht geschaut "ja, hab ich denn vielleicht einen viel zu großen Datentyp (long int statt dem benötigten byte) verwendet, der mir den Speicher sinnlos zuscheißt? Nein, da wird argumentiert "Gehen wir davon aus, wir hätten unendlich viel Speicher zur Verfügung..." Es wird auch nicht gelehrt, wie man ein sinnvoll debuggt, testet oder analysiert. Zumindest bei mir wurde das nicht getan ^^
 
@jim_panse: Du redest von Memoryleaks bzw. ineffizienter Speichernutzung - Was ist ineffizienter: a) long statt byte zu verwenden ober b) byte zu verwenden in einem Algorithmus, der unbrauchbare Ergebnisse bringt (Korrektheitsbeweise?).......................................... Und auch wenn ich dir Recht gebe, dass man nichts verschwenden soll, nur weil genug da ist, so ist Speicher heute selten das Problem, eher Zeit................................................................................ Ich stimme dir zu, dass die konkrete Praxis (debugging etc. mit konkreten Tools) kaum vermittelt wird. Dabei sollte man aber bedenken, dass es weder eine Programmierausbildung noch eine praxisnahe Hochschulbildung ist. Unis sind theoretischer als z.B. FHs - das ist ja auch so gewollt.
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