Studie: Web-Zugang selten so schnell wie beworben

Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen einer Studie die tatsächlich erreichten Datenraten von deutschen Internetzugängen per Festnetz und im Mobilfunk untersucht und dabei festgestellt, dass nur rund jeder fünfte Kunde auch die vom jeweiligen Anbieter ... mehr... Dsl, Geschwindigkeit, Übertragungsrate, Datenrate Bildquelle: Speedtest.net Dsl, Geschwindigkeit, Übertragungsrate, Datenrate Dsl, Geschwindigkeit, Übertragungsrate, Datenrate Speedtest.net

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Ich bin bei der Telekom, bezahle 16K und bekomme 10-11K (unter der Woche). Ich finde, dass die Preise sich an dem orientieren sollten, was man wirklich bekommt. Ich zahl doch auch nicht für einen dicken Motor, der mir mit 250 PS beworben wird und letztendlich nur 150 PS liefert... oder? /Edit PS scheint wohl ein schlechtes Beispiel zu sein, aber es sollte klar sein auf was ich hinaus wollte. ;-)
 
@hhgs: hehe ps is aber nen schlechter vergleich, da jenachdem wo gemessen wird 2 total verschiedene werte bei raus kommen.
 
@hellboy666: Gemessen werde sollte beim Nutzer an der Anschlussdose was da ankommt wird bezahlt. Ich bin bei KabelBW und kriege zu99% meine 50K geliefert.
 
@dediee: Korrekt. Ich arbeite selber bei einem großen TK-Unternehmen und wenn Kunden mit Speedtest.net Ergebnissen ankommen und ich bis zur TAE (egal ob mit PPA oder nicht) messe, sehe ich eig. immer andere Ergebnisse. Fakt ist, dass die Online-Checks bei z.B. einer VDSL 50er Leitung immer ca. 3 - 5 MBit/s weniger anzeigen und bei dem Upstream so um die 1 - 2 MBit/s weniger. Die Messung bis zur TAE ist natürlich viel genauer, da man anhand der Leitungsdämpfung (Band 1, Band 2, Band 3 für Down und Up etc.) auch viel detaillierter nachvollziehen kann, was Phase ist. Mit z.B. einer FritzBox! kann man das z.B. auch ganz gut als Laie zu Hause überwachen.
 
@dustyOn3:
Habe da ähnliche Erfahrungen gerade mit Speedtest.net. Selbst mit meinem Telekom VDSL misst der KabelBW Speedtest genauer! Je nach Flash und Browser Version weichen die Tests stark voneinander ab. Sinnvoll ist eigentlich nur von einem wirklich schnellen Server ein paar Dateien parallel über längere Zeit herunter zu laden.
 
@dustyOn3: es mag ja sein, das die messungen bis zur tae viel genauer ist, fakt ist jedoch was am ende rauskommt. mir wurde auch oft erzählt das an meiner leitung 1mbit mehr ankommt als es wirklich macht und meine messungen laufen via provaten ftp server über längere zeit. wenn zudem noch bekannt ist das beim kunden weniger ankommt als die messung bis zur tae ergibt, warum spiegelt sich dies dann nicht in den offiziellen aussagen der unternehmen wieder?
 
@bamesjasti: Naja, das ist ja genau das, was am Ende "raus kommt". Speedtest.net ist nicht genau. Du kannst auch über deinen Router (FritzBox! / Speedport können es def.) genau überprüfen, was ankommt.
 
@dustyOn3: wenn ich über meinen router überprüfe was ankommt, dann kommt da eine zahl heraus die weit unterhalb dessen liegt was ich selbst bei optimalen bedingungen runterladen kann.
 
@hhgs: Das Problem ist, das Garantien teuer sind. Es gibt durchaus Leitungen (üblicherweise geschäftliche Verträge) die nicht sagen BIS ZU sondern GENAU x Mbit, nur kosten die mal schnell ein Vielfaches von dem was ein normaler Tarif kosten würde. Eine gewisse Tolleranzzone für das "bis zu" wäre allerdings durchaus gerechtfertigt. Im Schnitt mehr als 10-20% Differnz sollte sich auf den Preis auswirken. Alles darunter ist einfach Utopie und würde massive Preissteigerungen nach sich ziehen.
 
@Draco2007: Nö, easybell garantiert auch eine Mindestbandbreite und die wird in den allermeisten Fällen deutlich übertroffen. Man muss nur zum einen Glück bei der Verfügbarkeit haben und vorher 'ne Mail über das Kontaktformular der Webseite verschicken. Das Problem liegt meiner Meinung aber auch an der Hardware der Provider, die möglichst sparsam Infos an den Kunden ausgibt, so dass längst nicht alle Werte der DSL-Leitung ausgelesen werden können, vor allem was die Dämpfung und die SNRM angeht.
 
@Breathewave: Ja Easybell ist nen Geheimtipp :) Ist auch der erste mir bekannte Privatkunden Provider wo man mit Fachkräften kommuniziert statt mit Callcenterdeppen (die einen noch so blöde Fragen ob die FritzBox blinkt obwohl du denen konkrete Daten zum Problem durchgeben willst). Auch dass die VoIP Nummern weltweit (auch Mobil) verwendbar sind ist ne Besonderheit. Und trotzdem günstiger als die Servicewüsten Provider.
 
@Breathewave: Wirklich garantieren tuen auch die es nicht, die ganzen Tarife lauten auch alle "BIS ZU", der Unterschied ist ein erweitertes Kündigungsrecht sollte die INDIVIDUELL eingestellte Bandbreitengarantie unterschritten werden. Solang sie die Bandbreiten liefern können kein Thema, wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, werden die Bandbreitengarantien eben halbiert (für Neukunden) und schon haben wir den gleichen Fall wie hier. Wie gesagt ECHTE Garantien sind teuer, dann steht aber auch kein BIS ZU mehr im Vertrag. @TurboV6 KabelBW kann ich bestätigen. Ich hatte zwar mal eine Phase in der etwa 20% weniger ankamen, aber generell ist die Leitung gut. Nur im Upload sind die bei der 32Mbit Leitung sehr knausrig ^^
 
@hhgs: Schon mal die Verträge durchgelesen? Es gibt kein 16K, es gibt nur "bis zu" 16K.
 
@ctl: Nein, wirklich?! Das wusste ich nicht...
 
@ctl: Die gibt es durchaus, nur eben nicht zu den Preisen zu denen man es bezahlen könnte.
 
@ctl: Schon gemerkt? Genau DARUM geht's hier! Artikel überhaupt gelesen?
 
@OPKosh: Die liest er selten... ;-)
 
@hhgs: ein Fahrzeug - ich fahre so ein hochmotoriertes Fahrzeug aus Stuttgart - ist aber unheimlich den Wetterbedingungen ausgesetzt. Im Winter hat der Motor durch die kalte Luft deutlich mehr Leistung als bei 30°C im Sommer. Das macht bei mir fast 5% der Leistung aus. PS ist also ein schlechter Vergleich ;-) Ich kann mich aber @dediee anschließen, dass ich mit KabelBW ebenfalls fast zu 99% meine Bandbreite erreiche. Aber trotzdem hast Du natürlich recht, dass der Großteil einfach ein Witz ist.
 
Ich erhalte von den versprochenen BIS ZU 6 Mbit lediglich 1,6 Mbit, also 26,67% der vertraglich vereinbarten Leistung. Wenn ich nur 26,67% leiste (zahle), bekomm ich Post vom Inkassounternehmen, gefolgt von einer Vorladung zum Amtsgericht und als "Abschiedsgeschenk" ein Schufa-Eintrag.
 
@ulliMAX: 1 & 1 und Co. machen es sich aber auch sehr leicht. Es ist ja immer die Rede von "bis zu " x Mbit, wobei aber immerhin noch eine Minimumbandbreite garantiert wird, die auf jeden Fall zur Verfügung steht. Bei meiner 50 Mbit-Leitung wären das 16 Mbit. Aktuell hab ich mal gemessen und bekomme effektiv ca. 36 Mbit down und 7 Mbit up.
 
@noneofthem:
Laß mich raten eine Fritzbox 7390 am Anschluss? Mit der hatte ich ziemlich die gleichen Werte. Ich habe jetzt eine 7360 mit Vodafone VDSL-Modem am Laufen. Ich bekomm die 50Mbit sogar per Wlan!
 
@Kindliche Kaiserin: Fast richtig. Aktuell ist es eine FRITZ!Box Fon WLAN 7360 SL. Mir ist das jetzt aber auch ziemlich wurscht. Ziehe eh bald um und hab dort eine 100 Mbit-Glasfaserleitung.
 
@Kindliche Kaiserin: Das ist wohl nicht entscheidend. Meine 6000er Verbindung hat seit Monaten bei 1&1 super mit der Fritzbox 7390 funktioniert (immer so mit 5800 rum). Seit vorgestern schwankt allerdings der Downstream zw. 950kb bis 3Mb. Manchmal ist auch der Port entscheidend, der mitunter bei den Firmen verändert wird.
 
@wingrill4:
Das ist der Grund warum ich ein VDSL-Modem vor der 7360 habe. Seit dem sind auch Portupdates kein Problem mehr :-) Bei einem 6000er Anschluss ist aber wenn dann der Modemtreiber der Fritzbox schuld. Leistungstechnisch schafft den die 7390 sicher. Für 50000er Anschlüsse im Wlan Betrieb ist sie zu schwach. Die CPU-Auslastung geht bei ca 35Mbit auf 100% hoch und das war es dann. Aber das ist ein anderer Fall.
 
@ulliMAX: Wenn du eine 6000er Leitung mit RAM-Technik hast, macht 1&1 alles richtig (solltest du mal erfragen).
 
@dustyOn3: Das sieht das Amtsgericht Fuerth mit Urteil vom 07.05.2009 (Az.: 340 C 3088/08) anders. Aus dem Urteil ergeben sich folgende Leitsätze:
1. Ein Kunde, der mit seinem Internet-Provider einen Vertrag über eine Flatrate mit DSL 6.000 abschließt, kann den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Provider tatsächlich nur eine Bandbreite von 3.000 kbit/s bereitstellt.
2. Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vorsieht, dass der Provider nur die am jeweiligen Ort verfügbare maximale Bandbreite schulde, während der Kunde in jedem Fall den vereinbarten Preis zahlen müsse, ist unwirksam.
 
@ulliMAX: Bei einer normalen 6000er kann das durchaus der Fall sein, dem will ich gar nicht widersprechen. Ich rede ja ausdrücklich von einer 6000 RAM Leitung.
 
@dustyOn3: Es handelt sich nicht um einen adaptiven DSL Anschluss. Letztendlich ist Anschlussart (adaptiv, vectoring, usw.) irrelevant. Wenn die im Vertrag, und nur darauf kommt es, betitelte geschuldete Leistung "bis zu 6000 kbit/s" lautet, wird ein Gericht immer § 308 Nr. 4 BGB prüfen, woraus sich auch die oben von mir zitierten Leitsätze ergeben.
 
@ulliMAX: Es geht auch anders . Anbieter bieten doch öfters an das Neukunden überprüfen können ob dieser vor Ort einen Anschluss anbietet . Dort wird dann auch angezeigt wie schnell die Verbindung sein könnte . Darauf habe ich per Mail verwiesen bei Alice / O2 . Und schon wurde aus der 2000er Leitung 6000 .
 
@ulliMAX: Genau deswegen habe ich am alten Wohnsitz nur 2000er DSL gebucht. Je nach Anbieter schwankten die Aussagen, was denn tatsächlich möglich wäre, efektiv warens wohl ca. 3MBit - und dafür wollte ich dann keine 6MBit bezahlen, was nach den 2MBit die nächste Stufe gewesen wäre. Meine bezahlten 2Mbit lagen dafür dann aber auch praktisch immer voll an, in 8 Jahren immer mal sporadisch Speedtest gemacht und nur einmal knapp 10% unterm Limit gesehen, sonst immer im dunkelgrünen Bereich. Mein Tipp an dich: Vertrag auf 2MBit herunter stufen (oder anderen Anbieter suchen), dann ist die Differenz zwischen bestellt und geliefert zumindest deutlich kleiner und du zahlst für dieselbe Leistung weniger Geld. Nur beim Upload machst du evtl. ein paar kB/s Miese, das müsstest du mal im Auge behalten.
 
Ich bekomme sogar ein wenig mehr als versprochen. 150/10Mbit. UPC-Cablecom / Schweiz. Für umgerechnet 64 Euro im Monat. So macht saugen spass mit 18MB/s. Wir "dürfen" hier Filme von OCHs herunterladen.
 
@Nils16: Ich hab auch bald UPC mit 100 Mbit. Da freu ich mich schon drauf.
 
@Nils16: Ich habe 100Mbit von Kabel Deutschland und kriege ungefähr 100,6k. Ich vermute das liegt einfach an der DOCSIS Technologie da die über 100km weit entfernt von der Gegenstelle noch über 100Mbit Leisten kann im Gegensatz zu DSL wo bei 1km Distanz 50Mbit schon unmöglich werden.
 
Leider eine völlig wertfreie Studie. Ich möchte gar nicht wissen wie viele den Test eben doch über Wlan absolviert haben. Viele tragen die Google DNS Server ein, leider reicht das schon aus um manche Dienste mit Telekomanschlüssen unbrauchbar zu machen. Liegt am Peering der Telekom, mag bei anderen Anbietern ähnlich sein nur habe ich dort keine Erfahrungen. Es wird dann unter Umständen nicht der passende bzw. am nächsten liegende Server gewählt. Manche benutzen Router die einfach gar nicht mit der vom Anschluss gebotenen Bandbreite klar kommen. Gerade die weit verbreitete Fritzbox 7390 war oder ist ohne Modifikationen nicht in der Lage schnelle Anschlüsse auch zu routen. Bei LTE und UMTS reicht es manchmal schon aus wenn jemand durch den Raum läuft um den Empfang negativ zu beeinflussen. Ich bin sicher dass es genügend grenzwertige Anschlüsse gibt hier wird aber ein falsches Bild gezeichnet.
 
@Kindliche Kaiserin: was heißt das nun? Fritzbox 7390 raus, andere kaufen?
 
@wingrill4:
Wenn man den Telefonieteil der 7390 braucht gibt es leider keine Alternative. Sonst würde ich eigentlich ja sagen. Eigentlich weil viele Router auch nicht besser sind. Nicht jeder will sich einen Rechner als Router hinstellen. Aber selbst an einem 6000er Anschluss kann eine BSD-Firewall wahre Wunder wirken. Dann noch einen richtigen DNS-Server installiert und das Ganze ist einfache eine runde Sache.
 
@Kindliche Kaiserin: Ich nutz die 7390 als ISDN-Anlage und gleichzeitig als eine Art Repeater, der an nem langen Kabel hängt.
Das Modem ist von der Telekom und ist unglaublich schlecht was WLAN angeht. xD
Funktioniert gut so.
 
Was da so für Speed zu Hause ankommt liegt aber auch sehr oft an dem Router. Ich hatte einen guten Vergleich,erst eine Fritzbox Krücke und dann einen anständigen Vigor .. Das sind Welten,mit dem Vigor hab ich 100% Speed und die Fritzbox gab 70% raus.
 
Und das ist jetzt was neues/unerwartetes? Das ist gang und gebe und überall so. Und solange z.B. ich für einen 2000er Anschluss genauso viel bezahlen DARF wie für einen 16K Anschluss, wird sich da auch nichts ändern. Warum sollte die Telekom alles ausbauen, wenn nur ihre Kosten steigen, aber die Einnahmen nur gering?
 
Deswegen geben die Provider auch nur "bis zu" statt "mindestens" an... So kann ein "bis zu 50000 Mbit/s" Anschluß auch dauerhaft nur 1 bit/s (up- (wird meist nur im Kleingedruckten erwähnt) wie download) liefern, ohne daß der Provider gelogen hätte.
 
@geiselhammer: Auch hier möchte ich nochmal (obwohl bereits bei [o2;re:3] getan) an das Urteil des Amtsgerichts Fuerth vom 07.05.2009 (Az.: 340 C 3088/08) verweisen. Aus dem Urteil ergeben sich folgende Leitsätze: 1. Ein Kunde, der mit seinem Internet-Provider einen Vertrag über eine Flatrate mit DSL 6.000 abschließt, kann den Vertrag fristlos kündigen, wenn der Provider tatsächlich nur eine Bandbreite von 3.000 kbit/s bereitstellt. 2. Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vorsieht, dass der Provider nur die am jeweiligen Ort verfügbare maximale Bandbreite schulde, während der Kunde in jedem Fall den vereinbarten Preis zahlen müsse, ist unwirksam.
 
@ulliMAX: ...es reicht also, wenn der provider 3001 kbit/s zur verfügung stellt...letztendlich kann er sich auch damit herausreden, daß geringe geschwindigkeiten nur temporär z.b. während wartungsarbeiten zustande kamen. auch kann der provider behaupten, daß die endgeräte des kunden fehlerhaft konfiguriert seien... da nutzt auch das urteil des amtsgerichtes fürth nichts...besonders deswegen, da die deutsche justiz nicht mittels präzedenzfällen agiert...so kann jedes andere provinzgericht andere urteile fällen...die durch höhere gerichte wiederum nicht nur nichtig gemacht, sondern auch als rechtswidrig entlarvt werden können. zeige mir die paragraphen, die die sache bundesweit behandeln...
 
@geiselhammer: § 308 Nr. 4 BGB
 
@ulliMAX: ...die versprochene Leistung ist "BIS ZU"...daher ist nach unten keine Grenze gesetzt. Das ist den Kunden bei Vertragsabschluß klar...es sei denn, sie unterschreiben den Vertrag, ohne die Vertragsbedingungen genau zu lesen. Hier ist der Staat dafür verantwortlich: denn wie bei den Banken, die ehemals nicht den Effektiv-, sondern den Nominalzins, kann der Staat die Provider dazu zwingen, bei einerm einem 16 mbit/s download-vertrag auch effektiv mindestens 16 mbit/s während z.b. 98% der vertragslaufzeit zu liefern....bei geringeren datenraten oder gänzlichem ausfall hat der provider dem kunden die kosten prozentual zurückzuerstatten.
 
@geiselhammer: Ich sags nochmal, es gibt schon längst GARANTIERTE Tarife nur zahlst du da keine 10 oder 30 Euro, sondern eher 100 oder 300 Euro und mit 50 Mbit Download kannste da auch nicht mehr rechnen. Die billigen Tarife die wir haben, werden eben genau durch dieses "bis zu" finanziert, wenn das wegfällt und die Toleranzen in kleinen einstelligen Prozenten liegen müssen, werden sich die Tarife mindestens verdoppeln. Eine gewisse Toleranz MUSS sein, nur wie hoch diese sein darf müsste man eben mal definieren. Aber 2% sind zu wenig....
 
@geiselhammer: Die Grenze nach unten ergibt sich aus § 308 Nr. 4 BGB. Die Klausel "bis zu" ist dann einfach ungültig.
 
@ulliMAX: ...und §308 Nr. 4 BGB in der Praxis ungültig, wie das Ergebnis der Bundesnetzagentur beweist. Recht auf dem Papier, selbst wenn es extrem spezifisch, und daher nicht mehrdeutig auslegbar ist - ist nichtig...die Gesetze sollen den Bürgern nur vorgaukeln, daß sie abgesichert sind...die Gesetze erfüllen die Funktion eines Trojaners, der sich als Antivirenprogramm ausgibt, damit sich der Nutzer darauf einlässt.
 
@geiselhammer: Wenn der Provider das Modem stellt muß man davon ausgehen das es richtig konfiguriert ist . Ansonsten gebe ich dir recht das so ein Urteil letzendlich null und nichtig ist . RECHT's muß sich leisten können !
 
@con_er49: " auch kann der provider behaupten, daß die endgeräte des kunden fehlerhaft konfiguriert seien..." nicht das Vermittlungsgerät, sondern Endgeräte wie Desktop, Notebook, TV, Tablet, Smartphone...hier könnte der Provider einfach behaupten, daß diese Geräte nicht angemessen kongfiguriert seien - dann stünde der Nutzer in der Bringschuld: er müsste beweisen, daß all seine Geräte zu diesem und jenem Zeitpunkt so konfiguriert waren, daß sie die volle Bandbreite ausnutzen konnten.
 
@ulliMAX: Die Frage ist wurden Toleranzen festgelegt? 50% ist zuviel, das ist klar, aber wo zieht man die Grenze? 30%? 10%? 2%? Meiner Meinung nach sind 10-20% durchaus in Ordnung. Wie ich jetzt schon mehrmals geschrieben habe gibt es Tarife mit Garantien, aber nicht zu den Preisen, die wir gerne hätten. Diese Tarife kosten gerne mal 3 stellige Beträge...und das das durchaus seinen Grund. @geisel es gibt durchaus Messmethoden die klar sagen können was ankommt und das VOR der Hardware des Kunden...und Speedtest.de ist KEINER dieser Tests.
 
@geiselhammer: Die ganze Auswertung ist blödsinnig. Da der Durchsatz von vielen Faktoren abhängt, ist es praktisch unmöglich, dass man die volle Bandbreite nutzen kann. Dazu gehören neben den Dingen, die der Provider beeinflussen kann (wie Leitungsqualität), auch viele andere nicht beinflussbare Faktoren. Beispiele sind Industrieanlagen, Entfernung zur Verteilerstelle (zu nah und zu weit ist schlecht), Hausverkabelung, Störgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Stromnetz, ... problematische Zwischenstationen wie Router, Netzkabel, ... Wer die gebuchte Bandbreite auch misst, hat ziemlich sicher einen Messfehler. Ansonsten hat er eine noch deutlich größere Bandbreite als das gebuchte. Das Problem ist ja nicht, dass man nicht die volle Bandbreite bekommt, sondern, dass zwischen dem gebuchten und dem erhaltenen Service eine so große Diskrepanz ist. Wenn ich 16 MBit/s buche und 14 Mbit/s durchbekomme, dann ist das mit technischen Problem vielleicht erklärbar. Wenn ist 16 MBit/s buche, aber nur 2 MBit/s durchbekommen, dann ist das eher Betrug.
 
@Nunk-Junge: Störfaktoren sind vom Provider zuvor zu beachten. Deine Ausreden helfen den Providern nicht.
 
16Mbit Wird gezahlt, 12Mbit Maximal möglich gesagt, 10Mbit als realistisch angegeben, Fritzbox sagt mit maximal 8Mbit angebunden, im durchschnitt knapp über 6Mbit, spitzen geschwindigkeit in der Woche mittags 6,9Mbit und am WE (selten) kann es auch mal 4Mbit sein, o2 meint "minimum 6Mbit in ihrem Vertrag festgehalten"
 
Ich habe von Unitymedia eine 32mbit Leitung und erhalte auch volle 100% sogar an manchen Tagen, wie es jetzt ist am frühen morgen, mehr als 32mbit.

http://www.speedtest.net/result/2639966556.png
 
@Xearox: Es ist für mich auch unverständlich, wie bei dieser Technik und Installationsvorgehensweise die Werte nicht erreicht werden können.
 
@Xearox: Die werte bei diesen sogenannten Speedtest variieren sehr stark. Man sollte es mit einem Test ausprobieren, wo nix gecached wird. Bei http://speedtest.qsc.de/ kann man eine Datei auswählen unt runterladen. Sehr genau war bei mir http://testmy.net/download . Dort eine große Datei auswählen und testen. Andere Anbieter haben bei mir sehr unterschiedliche Werte geliefert.
 
Welch Überraschung! Nachdem es ja schon viele geahnt haben, hat die Bundesregierung eine Studie in Auftrag gegeben, die nun bestätigt dass die Erde rund ist. Unglaublich ^^
 
@Athelstone: So ist es. Aber es muss ein toller Job sein, wenn man das beweisen muss, was sowieso jeder weiß. Klingt irgendwie recht einfach und man hat keinen Streß.
 
Ich habe Jahrelang bei einem ISP in der Technik gearbeitet. Und meine Erfahrungen dabei sind: 90% der Speed Reklamation war letztlich der Kunde selber schuld dran. Die häufgisten Ursachen waren Speedtest per WLAN, nach Möglichkeit über grosse Entfernungen mit Wänden dazwischen. Oder über PowerLAN. Nur weil der Hersteller 200 MBits auf die Verkaufsverpackung drauf schreibt, heisst das noch lange nicht das diese auch zu Hause voll geliefert werden. Weitere Ursachen waren veraltete Hard- oder Software (oder grottige LAN Treiber). Auch nicht zu unterschätzen sind manche Vierenscanner. Kaspersky z.b. war bei uns intern dafür berühmt die Bandbreite zu drücken. Schlimm dabei ist dann auch, das viele Kunden das dann auch nicht einsehen wollen. Und wenn der Fall eskaliert und ein Techniker raus fährt und an Hand seines mitgebrachten Laptops zeigen konnte, das kein Speedproblem vorliegt war erst richtig Theater in Anbetracht der Tatsache, das die Leute dann den Techniker Einsatz bezahlen mussten.
 
@Akkon31/41: Ich bin jahrelang als einsamer Techniker durch die Gegend gereist und kann dir versichern, das es nicht nur daran liegt. Bei solchen Problemen schaute ich immer als allererstes auf die Daten der Router, und die liegen meist sehr nah dran an der Wahrheit! Und die sagt, es wird oft nicht das geliefert, was versprochen wurde! Gerade etwas abseits der Großstädte ist oft Pustekuchen!
 
Mich würde interessieren wieviele von den gemessenen Leitungen über Wlan gemacht haben....
 
Ich bin bei Netcologne! hab 18 versprochen und habe 21! Bin jetzt auch umgezogen und trotzdem das gleiche! Es geht auch anders scheinbar! Hatte schnauze voll von Telekom! Die haben mir nach 4 Jahren ne Rechnung für meinen DSL Zugang geschickt, obwohl der Telefonanschluss gekündigt war. Drecksverein!
 
Deshalb steht ja auch in jeder zugehörigen Werbung
" bis zu ********** Mbits\S "
Das ist der freibrief für jede geschwindigkeit bis zu !!!!!
Wie beim PKW = auf dem Tacho steht ja auch " bis zu "
Alles nur Betrug !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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