Firmen ohne Internet können nicht mehr mithalten

Unternehmen, die das Internet in ihren Geschäftsmodellen ignorieren, sind unabhängig von ihrem Tätigkeitsbereich weniger erfolgreich als ihre netzaffineren Konkurrenten. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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tja der arme iran mit seinem intranet plänen
 
@DNFrozen: kann eine National Volkswirtschaft nicht funktionieren?
 
@-adrian-: doch aber nicht unbedingt besser, Globalisierung hat eben deutliche vorteile
 
@DNFrozen: Welche Vorteile?
 
@-adrian-: Größerer Absatzmarkt, Verringerung der Lohnkosten pro Kopf
 
@hezekiah: und die Versklavung und abzocke.
 
@-adrian-: Zugriff auf Resourcen, Waren, Dienstleistungen die im eigenen Land nicht vorhanden sind. Andererseits auch Export als Wirtschaftlicher Faktor. Wenn Deutschland ein Binnenmarkt wäre - wie würdest Du morgens zur Arbeit kommen so ganz ohne Benzin im Auto, und mit "Deutschland ist Exportweltmeister" wäre es dann auch vorbei.
 
@moribund: Ich hab nicht gefragt ob Deutschland es nicht schaffen wuerde - ich habe gefragt ob es generell nicht funktionieren wuerde. Exportweltmeister Deutschland? ist das nicht schon ein paar jahre her?
 
@-adrian-: Yep, ist schon ein wenig überholt. Zudem ist ein dauerhafter Exportüberschuss nicht nur positiv. In der aktuellen Krise kann es einelne Probleme noch verstärken.
 
@moribund: Deutschland ist seit 200 Jahren dafür bekannt, Dinge herzustellen. Die Engländer haben sich ihre Absatzmärkte und Rohstoffe durch ihr Imperium mit einer relativ groben Art der Globalisierung erschaffen. Deutschland war aber schon vor 200 Jahren auf Rohstoffe aus dem Ausland angewiesen, die es eben nicht von anderen Ländern ausbeuten konnte mangels Kolonien und dergleichen. Es ging schon immer ohne "Globalisierung".
 
@-adrian-: Achso. In dem Fall müßte es ein Land sein, das alle nötigen Bodenschätze, etc zur Verfügung hat und nicht auf Exportüberschuss angewiesen ist. Theoretisch wär's möglich. Für den Iran aber weniger, da die stark auf den Erdölexport angewiesen sind. Der Iran treibt halt mit Ländern wie Russland, China und Kolumbien regen Handel. BTW: erinnert mich an "Civilization" wo ich auch auf Binnenhandel angewiesen war, wenn ich mit sämtlichen anderen Nationen im Krieg war... ^^
 
Um so mehr erschreckend, dass immer noch nicht überall gleiche Chancen für eine schnelle Internet-Verbindung vorhanden sind. Firmen auf dem Land können hier nur beschränkt entsprechende Infrastrukturen bei Ihren Online-Angeboten nutzen. Schnelles Internet (ab 50 MBit) gehört im Jahr 2013 endlich als Grundversorgung in JEDEN Haushalt und Firma. Das muss einfach mal vom Staat suventioniert werden. Meine Meinung.
 
@The Sidewinder: Also Industriegebiete auf dem Land bekommen auch solche Leitungen, aber die Dörfer 300m weiter nicht.
 
@shriker: nujo, kann ich bestätigen, wenn auch nicht in so großem umfang wie 50MBit. kenne aber mehrere beispiele wo das industriegebiet erst vor kurzem auf 6mbit und 16mbit ausgebaut wurde und wie schon beschrieben die wohngebiete drumrum und der stadtkern noch aussen vor sind.
 
@The Sidewinder: Jede Firma: Ja. Und das geht auch ohne größere Probleme heutzutage. Jeder Haushalt ... sehe ich nicht so. Da wird LTE ausgebaut und gut ists. Das Telekommunikationsnetz wurde halt damals verkauft und die Firmen müssen unternehmerisch handeln. Wenn jemand auf dem Land wohnen will und so einen Bruchteil der Kosten hat, als jemand, der in der Stadt lebt, der muss halt mit solchen Einschränkungen leben oder sich eben nach Alternativen umschauen (Satellit, etc.), die dann ggf. etwas mehr kosten. Alles kann man eben nicht immer und überall haben.
 
@JoePhi: also ne 16ner Leitung ist doch überhabt kein Problem zu verlegen, der Verteiler hat seine Glasfaseranbindung, und 16mbit durch kupfer ist auch kein Problem, also warum immer künstlich beschränken?
 
@JoePhi: "Wenn jemand auf dem Land wohnen will und so einen Bruchteil der Kosten hat, als jemand, der in der Stadt lebt, der muss halt mit solchen Einschränkungen leben" Blödes Gelaber. Taugt nur, um die Leute gegeneinander auszuspielen und aufzuwiegeln, zu mehr aber nicht. Die Leute wohnen innerhalb ihrer Möglichkeiten und Limits da, wo sie leben können. "Bruchteil der Kosten" ist ja ohnehin der Lacher schlechthin, damit kann man echt nur noch SEHR Naive einwickeln. Und bei nächster Gelegenheit kommt der ganze Mist dann wieder andersrum von wegen Umweltverschmutzung und Verkehrslärm und wer in der Stadt lebt, der muss halt mit solchen Einschränkungen leben, aber hätte ja dafür bei/für irgend etwas nur einen Bruchteil der Kosten ......
 
@Drachen: na. Was zahlste an Miete auf dem Dorf? Ich habe sowohl in Stadt, als auch Dorf Wohnungen zum Vermieten. Für den gleichen qm zahlt man auf dem Dorf 20% bis 25% von dem, was eine Wohnung in der Stadt bringt ... das ist ein Bruchteil. Und das ist kein blödes Gelaber ... es gibt übrigens dörfliche Gemeinschaften, die haben den Arsch selbst hochgenommen und gemeinsam über Richtfunk schnelles Internet gehabt, als große Teile von Berlin noch ISDN hatten. Es gibt immer Möglichkeiten ... aber rumheulen und die Schuld immer bei allen anderen suchen ... das ist halt einfacher.
 
@JoePhi: wenn du das doch nun so gut erkannt hast, dann hör doch einfach auf mit rumheulen :-) .... Die Mietdifferenzen zwischen Stadt und Dorf sind so groß auch nicht, deine 20% sind nach meiner Erfahrung ziemlicher Blödsinn (oft sind sie nicht mal 20% günstiger als in der Stadt, geschweige denn liegen sie bei 20% bis 25%). Es hängt viel mehr von der Region ab. In einem Dorf in der Rhein-Main-Gegend beispielsweise (sogar bis sehr tief hinein in den Taunus) zahlst du jedenfalls viel mehr als in einer verschlafenen Stadt in der Pampa.
 
@The Sidewinder: ...so kann man Konkurrenten eben auch ausschalten. Aber das macht doch nichts - denn benachteiligte Kinder erhalten in Europa auch weitaus schlechtere Zugänge...zu allem.
 
Wenn ich umgekehrt diese Umfragen in einer Gegend mache wo die Internet Anbindung schlecht ist komme ich auf ein Gegenteiliges Ergebnis.
 
ab wann gilt eine umfrage eigentlich als "repräsentativ"? kann ich einfach behaupten, dass meine umfrage repräsentativ wäre? wer legt das fest? welche Reglementierungen, verordnungen, gesetzmässigkeiten geben da den ton an?

es gibt durchaus viele unternehmer die ganz ohne internet funktionieren...
 
@Rikibu: repräsentative Studie ... BITKOM ... Google ... finde den Fehler ... die Studie kannst du somit gleich in die Tonne kloppen.
 
@Rikibu: "repräsentativ" bedeutet wenn die Teilmenge eine ähnliche Struktur wie die Gesamtmenge aufweist, sodass von der Teilmenge auf die Gesamtmenge geschlossen werden kann. Der Begriff ist allerdings per Definition nicht klar umrissen und somit eigentlich mehr oder weniger eine leere Worthülse.
 
@jigsaw: genau das wollte ich ja sagen.
 
man nenne mir mal eine Firma ohne Internetzugang.
 
@kottan1970: Das geht nicht weil es eine Art Paradoxum ist: Ich sage: "Firma XY", du fragst: "Quelle?", Ich sage: "Hab ich nicht weil kein Internet" :D
 
@kottan1970: kann ich dir nennen. vorher muss firma aber mit Unternehmung gleichgesetzt sein. Glaubst du zb. dass die regional ansässigen Fleischereien, welche auf täglich wechselnden Wochenmärkten ihre Ware verkaufen, eine Webseite haben? ähnliches gilt für das Backhandwerk, Obst und Gemüsehandel, Textilhandel...
 
@Rikibu: Nicht ganz richtig, was ist den zwischen Firma und Wochenmarkt auf der Strecke machen die ja auch "Werbung" und wenn die eine Webseite haben, können die ihr Angebot Präsentieren und hinschreiben wann und wo die auf welchen Markt sind. Wenn es allerdings irgendwo auf dem Lande ist wo nur noch ältere Leben da hast du wiederum vollkommen recht.
 
@Stoik: ist halt die frage ob sich das rechnet. regionale händler leben vor allem von mundpropaganda, wenn sich deren handwerk und qualität rumspricht. ich verteufle mit sicherheit nicht das internet, aber man kann themen wie vermarktungsstrategien auch totdiskutieren. was nützt mir, wenn ich weiß welcher händler wo ist, wenn ich nicht weiß welche händler überhaupt auf dem markt von stadt xy präsent sind? erst wenn ich selber auf so nem markt in einem ort war weiß ich ungefähr den turnus... das einzugsgebiet ist für regionale firmen auch ziemlich klein und die möglichkeiten waren per internet anzubieten doch sehr aufwändig und daher teuer, inkl. der rechtlichen fallstricke... allein was du beachten musst wenn du fleischwaren per internet verkaufen willst, ist faktisch schon die hölle. kühlkette nicht unterbrechen, vertrauenswürdigen lieferservice finden usw.. - die kosten für die ganze logistik und web geschichte dürfte sich kaum rechnen. da ists sinnvoller einen kostenpflichtigen gelbeseiten eintrag zu schalten.
 
BlaBla Studie BlaBla Experten gehen davon aus BlaBla.
Definiere zunächst "Internetafines Unternehmen" so ist das nur Bulshit-Bingo.
 
Auch wenn ich bezüglich der wachsenden Bedeutung des Internets durchaus derselben Meinung bin, so ist das doch mal wieder eine inhaltsleere Laberstudie. "Internetaffine Unternehmen stehen heute für fast die Hälfte (49 Prozent) der in Deutschland Beschäftigten und erwirtschafteten Umsätze." - d.h. immerhin 51% und damit die Mehrheit kommen von nicht internetaffinen Firmen? "internetaffine Unternehmen im Dienstleistungssektor ... erzielen 53% des Branchenumsatzes" und "Internetaffine Industrieunternehmen erwirtschaften zusammen bereits etwa 44 Prozent des Branchenumsatzes." ja und wieviel Prozent der Firmen der Branche(n) sind nun eigentlich "internetaffin" im Sinne der Studie und wie wurde da "internetaffin" definiert? Wenn das nun beispielsweise 77% der Firmen wären und nur 44% der Umsätze machen ........ Ohne solche für eine Beurteilung der Studie wichtigen Angaben sind die Umsatzzahlen nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. War die Studie so nichtssagend oder hat WF da die Hälfte weggelassen?
 
Hier werden tatsächlich die EIGENEN Erwartungen der Firmen als Maßstab genommen? Dann ist die Aussage der Studie/Umfrage doch eher "Internetaffine Firmen blicken optimistischer in die Zukunft" ?!

............................
Nebenbei: Ich finde es erstaunlich, dass man noch immer viele Firmen nicht per eMail erreichen kann - noch schlimmer sieht es meiner Erfahrung nach bei Ärzten aus. Angaben über die Öffnungszeiten findet man ebenfalls oft nicht - und wenn überhaupt, dann auf Seiten wie Qype von Nutzern zusammen gestellt....
 
@DRMfan^^: manche städte haben dafür auf ihren internetseiten ärzteverzeichnisse. einmal bin ich zu der dort ausgeschriebenen adresse gefahren und fand ein schild im fenster "seit $Datum Umgezogen nach $Straße" das datum lag 2 jahre in der vergangenheit ^^
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