WLAN-Alternative: 3 Gbit/s aus der Deckenlampe

Den Ingenieuren am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) ist ein weiterer Durchbruch bei der Entwicklung von Datenübertragungen gelungen, bei denen Computer einfach mit der Deckenbeleuchtung kommunizieren. mehr... Licht, Led, Leds Bildquelle: Windell Oskay Licht, Led, Leds Licht, Led, Leds Windell Oskay

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Klingt wie ein verspäteter Aprilscherz.
 
@Karmageddon: Was meinst du wohl, wie eine TV-Fernbedienung funktioniert?
 
Dann werden ab jetzt Decklampen nicht mehr nach Schönheit gekauft sondern nach Durchsatz der Datenübertragung. Find ich aber sehr spannend die Idee.
 
@daywalker.chris: WLAN-Accesspoints in den Lampen zu verstecken halte ich ohnehin für interessant. Vielleicht wäre es ja möglich, via DLAN dann in jedem Zimmer einen guten Empfang zu gewährleisten. Die WLAN-Module kommen dabei einfach zwischen Fassung und Birne. Das wäre unauffällig und allein daher eine schöne Lösung. Außerdem könnte man wohl die Sendeleistung der APs deutlich verringern und so den verängstigten "Strahlungs"-geplagten ein wenig die Angst nehmen :P
 
@eN-t: nette idee aber es gibt dabei noch ein problem, es geht derzeit nur über sichtverbindung. ;)
 
@Odi waN: wie das nunmal bei optischen sachen so ist..
 
@daywalker.chris: Die Frage ist, wie sich das gesundheitlich auswirkt, wenn man eine mit 3Ghz flackernde Deckenlampe in der Bude hat.
 
@F98: boah ernsthaft jetz? wie soll bitte schön dein auge das flackern wahrnehmen? für dich ist es einfach nur aus oder an aba es flackert nix.........
 
@F98: Unsere Vorfahren hatten auch flackernde Feuer und sie haben überlebt. Außerdem sollte man sich dann erst recht keine Fernsehsendung ansehen, mit Bildraten von ~50-400 Hertz.
 
@ijones: Aber unsere Vorfahren wurden nur 30 Jahre alt - damals gab es keine Langzeitstudien ob die geringe Lebenserwartung auch etwas mit dem Flackern des Feuers zu tun haben könnte ;)
 
@F98: Mich würde ja mal interessieren, woher der Wert "3 GHz" kommt... Achso, schalt nie wieder den Fernseher an, der flimmert stärker :p
 
Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut. Allerdings ist diese Technik wohl nur in Räumen einsetzbar, wo ohnehin immer das Licht leuchtet (z.B. der auch im Artikel genannte Operationssaal). Für zu Hause ist das wohl nichts, wenn ich für eine WLAN-Verbindung das Licht einschalten muss.
 
@RebelSoldier: Interessanter wäre zu sehn inwiefern Streulicht und Reflexionen da Probleme machen. Vor Allem wenn die Sonne in den Raum lacht.. :<
 
@Aerith: Ein Bekannter hatals Mitarbeiter an einem Institut einer Uni die Technik getestet und sein Fazit war: Für die meisten Einsatzgebiete unbrauchbar. Zum Einem muss einem klar sein, dass es nur einen Downstream gibt. Ein Upstream müsste zum Beispiel über WLAN realisiert werden. Alle Empfänger empfangen die gleichen Signale. Zum anderen wirken viele Sachen störend: Andere normale Lampen und sofort bricht der Durchsatz massiv an. Einfall von Tageslicht und die Übertragung klappt meistens gar nicht mehr. Reflexionen von glatten Tischen und Schränken, evtl. mit Glasfront stören auch ganz gewaltig. Brauchbar ist es solange man einen abgedunkelten Raum mit einer einzelnen sendenden Lichtquelle hat und die Empfänger direkt auf die Lichtquelle 'blickt' und die Lichtquelle sehr hell ist.
 
@RebelSoldier: Ich kann mir das durchaus auch in einem privaten Haushalt vorstellen. Tagsüber bin ich auf der Arbeit und am Abend muss ich sogar jetzt schon früh das Licht einschalten.
 
@Shadow27374: Wir haben Abends das Licht aufgrund der Wohnungslage auch schon relativ früh an. Allerdings: Es gibt ja auch noch Wochenende und Urlaub. Da bin ich auch nicht jeden Tag unterwegs und manchmal nehme ich mir die Zeit "einen Faulen" zu machen. Dann muss ich auch tagsüber das Licht eingeschaltet lassen. Es stimmt zwar, dass LEDs nicht allzu viel Strom verbrauchen, wie @W!inpast sagt. Trotzdem muss es ja nicht brennen, wenn es nicht gebraucht wird... Edit: Ich sag nur Stichwort "Langlebigkeit" ;).
 
@RebelSoldier: Das kommt halt auf die Lebensweise der Menschen an. Jeder hantiert hier anders.
 
@RebelSoldier: Naja eine LED verbraucht nun nicht grade viel Strom, deshalb macht es vielleicht nicht den Untereschied ob das Licht brennt oder nicht.
 
@W!npast: natürlich tuts das. Eine LED selbst nicht. Aber Du musst trotzdem von 230V auf 0,7V der LED kommen. Also Spannungswandler, der Wärme erzeugt und damit Strom frisst. Aber ich denke dass auch Ultraviolette LEDs zum Einsatz kommen könnten, sodass quasi externe Module verfügbar wären.
 
@RebelSoldier: Naja bei 3 gbit/s schalte ich gerne das Licht ein. Aktuell habe ich Wlan mit 300 Mbit/s brutto, netto bleibt davon nicht mal die Hälfte übrig. Bei größeren Zugriffen auf das NAS ist das schon recht langsam, deswegen lege ich dann doch immer ein langes LAN Kabel quer durch den Raum. Mit dieser Technik müsste ich nur noch das Licht einschalten, wäre für mich super.
 
Stelle mir eine blinkende Deckenleuchte sehr störend vor, während ich mir einen Film streame. ^^
 
@CherryCoke: ein Blinken mit 180Mhz ;)
 
Fragt sich, inwieweit man dafür auch Laser nutzen kann und wie "sicher" dies dann wäre.
 
@BloodEX: Laser ist gebündeltes und eng fokussiertes Licht, Du Held. Wie willst Du damit eine Raumabdeckung hinbekommen? Nebenbei werden Laser natürlich schon lange zur Datenübertragung in Lichtwellenleitern verwendet, die Bandbreite ist exorbitant. Um ähnlich WLAN einen Raum abzudecken machts aber natürlich keinen Sinn.
 
@Thunderbyte: Natürlich sollte damit kein WLAN im ganzen Raum abgedeckt werden, sondern eher fixe Punkte miteinander. Beispielsweise zum Stand-PC oder vom Router zu den LED an der Decke. Oder eben zwischen Smartphone, Tablet und Notebook, wenn man unterwegs ist.
 
@BloodEX: Das ist alles wegen der ständig nötigen Ausrichtung nicht praktikabel. Es gibt aber durchaus (bei Sichtverbindung) fixe Haus Internet-Standleitungen über Laser Uplink (eher für ein lokales RZ).
 
@Thunderbyte: Wenn man beispielsweise ein Smartphone direkt neben ein Notebook legt, braucht man nur noch die beiden Punkte miteinander verbinden. Dürfte nur niemand am Tisch wackeln. Licht hätte da auch den Vorteil, dass keine Leitungen verlegt werden müssten, was beispielsweise in Las Vegas vorteilhaft wäre... wobei das wieder so ein Extrembeispiel ist, da brennt ja fast durchgehend Licht. Einziges Manko des Lichts, das mir spontan einfällt: im Nebenzimmer nicht erreichbar.
 
@BloodEX: Guten Norgen, du hast gerade die Infrarot-Schnittstelle beschrieben. Gibt es schon.
 
@Aerith: Da sieht man mal, wozu Schlafmangel führt...
 
@BloodEX: Oh ja. Das kenn ich. Die ganze Welt versinkt hinter nem Schleier und das Gehirn liefert nur "Error 404 - Knowledge not found!!
 
@BloodEX: Und zum Licht im Nachbarzimmer: Wenn man da ebenso eine Lampe verbaut hast du da auch dein WLAN. Man könnte es ja kombinieren mit einer Art PowerLine (Internet über das Stromkabel), welche auf der einen Seite im Router endet, auf der anderen Seite auf die Lampen verteilt wird. Nachteil: Die Räume müssten sich im gleichen Stromkreis befinden.
 
@BloodEX: Was du als Manko ansiehst kann genau der Durchbruch sein. Punktuell, bzw. nur im Raum empfangbar=das Ende der Wardriver :-)
 
@BloodEX: Die von Dir beschriebenen Zeiten waren vor >10 Jahren mit Infrarot aktuell. Gut, dass dass zugunsten von Bluetooth und WLAN ausgestorben ist!!!
 
@RebelSoldier: Die Frage wäre dann: woher kommt das Internet. LTE für jedes Zimmer einzeln? Oder kommt als nächstes Internet per "Stromkabel"? Irgendwie muss es ja erst mal zur Lampe.
 
@RebelSoldier: Eine Sache gäbs da vielleicht noch: wenn man durch die Straßen geht (oder fährt), kann man ja teilweise noch sehen, wie Licht aus den oberen Stockwerken scheint. Kann man da auch von außerhalb WLAN empfangen? Und was, wenn das Licht beispielsweise noch auf der Fassade des Nachbarhauses sichtbar ist? Dass da Licht da ist (und möglicherweise auch WLAN, was man wohl nicht wird unterscheiden können, ob mit oder ohne WLAN), sieht man ja, aber bis wohin wird man noch WLAN empfangen können?
 
@BloodEX: PowerLAN gibt's auch heute schon. Da steckst du einen entsprechenden Adapter in jede Steckdose und kannst dann per Kabel die Geräte anschließen. Praktizieren wir bei uns seit fast einem Jahr inzwischen bei unserem Entertain-Anschluss ohne Probleme (Computer sind per WLAN angeschlossen).
 
@RebelSoldier: Ahh, coole Sache. Würde nur noch fehlen, dass die Lampen mit genau diesem Anschluss klar kommen bzw. dort irgendwelche Normen festgelegt werden, falls diese es noch nicht sind. Dann würde auch gleich das Problem wegfallen, dass man schon mit "üblichem" WLAN im Nachbarzimmer bzw. ein Stockwerk tiefer kaum noch Empfang hat, weil vll die Wände zu dick sind. Nur andauernd irgendwo Licht brennen zu haben ist auch so eine Sache... wobei man da bestimmt auch eine stromsparende Möglichkeit finden wird. // Edit: ob eine einzelne Mini-LED in der Mitte des Zimmers schon ausreichen würde?
 
Wehe du machst am Tag das Licht aus.
 
Ihr findet mich am Fenster der nächsten Firma, cya :D
 
aber irgendwie der Hammer : Du willst Internet, mud du machen Licht an ....lol....
 
Unidirektional... gut, und wie sieht die Sendung vom Computer ausgehend aus? ;)
 
Die Lampe kann Internet? Mein Toaster kann faxen :D
 
Die Technik ist alt und wie hier schon Nunk-Junge geschrieben hat für den Produktiven Einsatz schlicht unbrauchbar. Die frage die ich mir nur stelle warum daran noch gearbeitet wird wo klar ist das es nie zum Einsatz kommt ? Nur eine Technische Spielerei mehr nicht.
 
@Der-Magister: Grundlagenforschung, einfach um zu sehen, was man vielleicht draus machen kann.
 
Alles hat nur als Spielerei angefangen. Braucht halt ne Weile bis es ausgereift ist.
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