Samsung/Mozilla: Neue Browser-Engine für Android

Das Open Source-Unternehmen Mozilla und der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wollen die Nutzung des Webs auf Smartphones und Tablets deutlich verbessern und entwickeln daher zusammen eine neue Browser-Engine. mehr... Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Free for Commercial Use / Flickr

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schön und gut aber warum Samsung, die bekommen Softwaremäßig nichts auf die Reihe und die wollen da bestimmt mitreden.
 
@shriker: Naja ich denke Mal Samsung wird da eher die Rolle eines Investors übernehmen. Ansonsten hat Samsung etwas mehr Erfahrung mit ARM bzw. mobiler Architektur. Eine gute Zusammenarbeit kann selbst mit Samsung nicht schaden.
 
@shriker: Ich denke es geht vor allem um Details der Hardware - und die dürfte Samsung kennen :)
 
warum nimmt man nicht einfach c,c++ oder eine andere fertige sprache?
was soll an der neuen besser sein?
 
@DNFrozen: Weil bestimmte Sprachen für spezielle Anwendungsgebiete verfügbar sein müssen. Natürlich kann man solche Software auch mit C++ umsetzen, ob das aber sinnvoll ist mag ich bezweifeln. Wenn man das Ziel mit Rust schneller, besser und billiger erreichen kann ist doch vollkommen logisch warum man darauf setzt. Webapplikationen werden in der Regel auch nicht mit C++ programmiert.
 
@DNFrozen: Rein syntaktisch, wirkt Rust für mich wie eine Kreuzung aus F# und C++. Also könnte man sagen, ein funktionales C++. Dafür fallen mir spontan zwei Anwendungsfälle ein: Mathematische Operationen und Physikalische Berechnungen. Diese werden heute noch großteils in Fortran gemacht ;)
 
@DNFrozen: Rust macht vieles richtig, was C und C++ so richtig schön mies falsch machen. Zum Beispiel schon auf Sprachebene das Speichermanagement vereinfachen, bzw. die Fehler abfangen.
 
@DNFrozen: z.B. weil man C/C++ nicht schön parallelisieren kann? Ansätze wie OpenMP müssen mehr oder weniger händisch eincodiert werden.
 
Auch Google kocht nun sein eigenes Süppchen und gibt die kooperation mit Apple auf und setzt auf eine eigene Weiterentwicklung von WebKit. Wir können uns also demnächst darauf freuen, dass es wieder Seiten gibt die mit dem einen oder anderen Browser nicht zu öffnen sind oder in den Darstellungen erheblich voneinander abweichen. Eine Neuauflage des Browserkrieges.
 
@LastFrontier: Das ist mir lieber als Stillstand durch Monokultur.
 
@TiKu: Hier geht es nicht um Weiterentwicklung, sondern um Vormachtstellungen. Bei Google kannst du mal davon ausgehen, dass die in zukunft verhindern werden Werbeblocker einzusetzen. Vielfalt ist ja schön und gut - aber ohne gemeinsame Standards geht es nun mal nicht. Und ich habe keinen Bock alle drei oder sechs Monate den Browser zu wechseln oder mehrere Browser zu installieren nur um das Zeugs des anderen nutzen zu können. Für produktives arbeiten ist so was nämlich nicht zu gebrauchen. Mal abgesehen davon, dass Entwickler wie in früheren Zeiten mehr Aufwand haben.
 
@LastFrontier: Wenn dadurch ein Unternehmen, das für Abschottung und Einschränkungen steht (Apple) an Macht verliert, und ein anderes, das für Offenheit und Unterstützung von Open Source steht (Google) an Macht gewinnt, ist das für alle gut. Und wenn du Webentwickler bist und dir der Aufwand zu groß wird, solltest du vll. den Beruf wechseln. Davon abgesehen sehe ich heutzutage keine Gefahr mehr, dass Browserengines jahrelang von den Webstandards abweichen oder sie nicht unterstützen. Selbst für Microsofts Internet Explorer muss man seit IE8/IE9 nicht mehr häufiger speziellen Code schreiben als für andere Browser.
 
@TiKu: "Selbst für Microsofts Internet Explorer muss man seit IE8/IE9 nicht mehr häufiger speziellen Code schreiben als für andere Browser." Beim IE8 nicht umbedingt (für html 5 elemente brauchts html5shiv.js z.B. oder http://ie7-js.googlecode.com/svn/version/2.1(beta4)/IE9.js wenn der IE8 kein position:fixed mit margin checkt) aber das haben eh schon andere geschrieben :D Beim Rest stimme ich dir 100% zu
 
@TiKu: Abschottung passiert aber nun mit Chrome oder Firefox/Samsung genauso. Opera vergessen. WebKit ist Open Source. Einerseits gut, andererseits wird es zu einer Zerstückelung und inkompatibilitäten führen. Hatten wir doch alles schon und ist teilweise ist es auch noch so. Siehe die ganzen Linux-Derivate oder bestes Beispiel OpenOffice-LibreOffice. Die OpenSource Gemeinde leidet an dieser Selbstzerstückelung. Ich staune da immer nur, wie kurzfristig die Leute denken und sich über die lngfristigen Konsequenzen solcher Strategien keinen Kopf machen bzw. das nicht sehen wollen. Und Googlee hat mit sicherheit nicht als Grundbedürfnis der Welt was gutes zu tun, sondern in erster Linie die Leute mit Werbung zu bombardieren, an das Nutzerverhalten ranzukommen um damit Geld zu verdienen. Sonst nichts. Wäre ganz was neues wenn Google plötzlich unter die Samariter ginge.
 
@LastFrontier: Wer sagt, dass die neuen Browser-Engines nicht auch OpenSource werden? OpenOffice/LibreOffice ist übrigens ein denkbar schlecht gewähltes Beispiel. Seit LibreOffice sich abgespalten hat, entwickelt es sich schneller weiter als es OpenOffice jemals getan hat. Diese Vielfalt in der Linuxwelt ist ihr größtes Gut, denn so werden verschiedene Ansätze in der Wildnis erprobt und was gut funktioniert, setzt sich letztlich auch durch.
 
@LastFrontier: Standards bleiben Standards daran ändern verschiedene Engines nichts. In dieser News geht es außerdem um eine speziell für die MultiCore-Smartphones bei denen eine angepasste Engine wirklich sehr viel Leistung bringen und eventuell auch Akku schonen kann.
 
Rust hat auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit F# ^^ Wobei ich es sehr schade finde, dass Windows x86-64 nicht supportet wird..
 
Titel ist mal total falsch, als wenn die Engine auch nur irgend was direkt mit Android zu tun hätte.
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