US-Gericht: MP3-Weiterverkauf ist nicht zulässig

In einem am vergangenen Wochenende bekannt geworden Gerichtsurteil wurde festgestellt, dass der Weiterverkauf "gebrauchter" digitaler Musikdateien die Urheberrechte des Originalanbieters der Inhalte verletzt. mehr... Musik, Noten, Nudeln Bildquelle: amonja / Flickr Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr

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so ein schmarren. wie weit soll das noch gehen? ich sehe den sinn nicht darin. cd kann man doch auch weiter verkaufen. also einfach verschenken :=)
 
@snoopi: mp3s auch. das einzige was hier kritisiert wird ist das beim verkauf eine kopie beim zwischenhändler erstellt wird. das system ist aber auch schon abgeändert und in der aktuellen software des händlers wird keine kopie mehr erstellt. das ganze bezieht sich also nur auf einen begrenzten zeitraum und bisher nur auf einen staat, zudem muss die anzahl der songst und die höhe der strafe noch festgelegt werden. also ein urteil, dass nur in der vergangenheit angewendet wird und uns kein stück betrifft.
 
@snoopi: Das Problem ist nur dass sich der Privatnutzer schon eine Kopie gemacht haben kann und somit zwar das original verkauft aber trotzdem sein Backup behält dass auch mit ausgeklügelter Technik nicht gelöscht wird
 
@D0N: Aha, und das Problem besteht bei Datenträgern natürlich nicht? Oo
 
@OttONormalUser: stimmt das selbe Problem gibts bei CDs usw. wird nur albernerweise dort ignoriert
Ich will nicht sagen dass ich für eine solche Praxis bin die das verbietet nur sage ich dass es die einzige Möglichkeit aus der sicht der Labels und Künstler ist ein wenig die einnahmen zu behalten
 
@D0N: geht mit cd's auch. also wo ist das problem?
 
@snoopi: findest du das aber in Ordnung dass die Leute (und sein wir ehrlich der Endnutzer tut es zu einem großen teil) ich eine CD kauft diese Kopiert und dann wieder verkauft. Es gibt keine Lösung für dieses Dilemma da es der eine nicht einsieht dass Fremde sich an seinen Sachen bereichern und der andere nicht einsieht ständig für Leistungen zu bezahlen. Jedoch müssen wir und heutzutage von diesem Flohmarktgedanken verabschieden leider (ich wollte es wäre anders) früher ging das mit gameboy spielen und sammlerspielzeug weil man das nicht kopiert hat jetzt sieht das anders aus der Nutzer versucht Gewinn aus dem Produkt zu schlagen das er gekauft hat
 
@D0N: Nein, es geht nicht darum, dass sich der frühere Besitzer illegalerweise eine Kopie gemacht haben könnte. Das wäre klar illegal und stand hier gar nicht zur Debatte. Die Frage war nur, ob man überhaupt MP3-Dateien weiter verkaufen darf. Das Gericht sieht darin eine Kopieraktion, auch wenn alle existierenden 'Originale' gelöscht werden. Sollte das Urteil Bestand haben, dann wäre schon die Erzeugung eines MP3-Archivs eigener Musik auf einer externen Platte illegal. Auch Dienste wie Google Music und Teile von iTunes wären illegal.
 
@Nunk-Junge: Ist mir auch klar ich kann ja lesen ABER sein wir doch ehrlich es wird gemacht. Viele Nutzer der Plattform sichern sich ihre Kopie illegal. Deshalb wird ein legaler Verkauf auch Schall und Rauch.
 
@Nunk-Junge: Es wäre nur illegal, wenn die Rechteinhaber dem nicht zustimmen. Das würden sie bei Diensten wie Google Music und iTunes aber, da es für sie Umsatz bedeutet.
 
Hoffen wir das es zu der Thematik irgendwann einen eindeutigen und für die Nutzer positiven Richterspruch gibt. Ich persönlich finde es absurd, das digital gekaufte Inhalte z.B. nicht vererbbar sind. Ich kaufe mir also für viel Geld eine Musik/Filmsammlung und kann diese nicht weiterschenken/weiterverkaufen an wen ich möchte?
 
@paris: Bei mp3s weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll, aber bei Computerspielen finde ich es gerechtfertigt, dass man sie nicht weiterverkaufen kann, da es ja mehr ein Verbrauchsmittel ist.
 
@shriker: Was wird denn verbraucht und wie viele Spiele spielst du wirklich gleichzeitig / parallel?
 
@Mandharb: wenn du die Story durch hast ist es in gewisser Weiße verbraucht oder beim Multiplayer, wenn kaum einer mehr Online spielt, daher wenn verkaufbar, dann nur einen gewissen Zeitraum.
 
@shriker: Ob ich ein Spiel durchgespielt habe oder ein Buch durchgelesen haben, ist kein Unterschied - weder ist das Spiel verbraucht noch das Buch. Man kann es jemandem weiter geben, der's noch nicht kennt oder man legt es beiseite und spielt/liest es nach einigen Monaten (oder Jahren) nochmal - was nicht ginge, wenns verbraucht wäre. Seife oder Zahnpasta wird verbraucht bei Benutzung, aber kein Buch oder Spiel.
 
@Drachen: Das alles kannst du ja durchaus machen, nur beim Weiterverkauf sehe ich halt, dass 2 oder mehrere es in vollem Umfang genießen konnten, doch der Hersteller hat es nur 1 mal bezahlt bekommen.
 
@shriker: Wie gesagt. Das ist aber nunmal so. Auch bei Büchern tut die geringe Abnutzung nichts zur Sache der Gebrauchtkäufer kann es ebenfalls in vollem Umfang nutzen ebenso bei einer CD. Nur weil MP3s und zunehmend Spiele materiallos sind sehe ich da keinen Unterschied! Bei einem Kinoticket ist es etwas anderes. Da kaufe ich nicht den Film sondern bezahle bewusst für eine einmalige Vorführung.
 
@paris: nunja, bei iTunes und Steam kauft man nicht wirklich, wie es bei Amazon ist weiß ich nicht.
 
@shriker: Und wo ist dabei das Problem? Wenn ich mein Auto weiter verkaufe oder eine Couch oder eben auch das bereits erwähnte Buch, dann haben da auch mehrere Leute einen Nutzen davon und der Hersteller (bzw. Autor) kriegt es nur einmal bezahlt, was genau soll daran also grundsätzlich falsch sein? Und was ist bei Käufen aus dritter oder vierter Hand, sollen die alle nochmal an den Hersteller zahlen? Ab welchem Alter oder ab dem wievielten Verkauf wäre nach deiner Ansicht der hersteller ausbezahlt und hätte keine weiteren Ansprüche mehr? Volkswirtschaftlich ist dein Ansatz eine totale Katastrophe.
 
@Drachen: Ich will mich eigentlich nur auf Spiele beschränken, beim Rest weiß ich nicht genau was ich davon halten soll, beim Auto finde ich es ja auch richtig, denn es ist nicht mehr so gut wie vorher, es hat Abnutzungen, die hat das Spiel aber nicht.
 
@Drachen: Das Problem beteht darin, dass materielle Güter einen Verschließ bzw. Abnutzungserscheinungen haben. Dies gilt für gebrauchte Autos, wie auch für Bücher und Spiele-DVDs.
Bei Gütern, die rein digital erworben werden (MP3, Steam-Spiele) ist das nicht der Fall. Der Grund etwas neu zu kaufen, anstatt gebraucht, besteht ja darin, etwas Unbeührtes im Original-Zustand zu erwerben. Wenn man aber bei gebrauchten Sachen 1:1 das gleiche bekommt, welchen Anreiz soll man dann noch haben etwas beim Hersteller zum Original-Preis zu kaufen? Ich sehe das durchaus problematisch.
 
@Br0nko: Verschleiß ist ein Argument, freilich. Bei Spielen zählt aber wie auch bei vielen materiellen Gütern auch der Neuigkeitswert. Wieso sollte man ein Spiel heute noch zum Neupreis kaufen, wenn schon die übernächste Version im Handel ist. So lange Spiele noch 50 oder 80 Euro kosten, sehe ich kein Problem darin, das irgendwann "gebraucht" weiter zu geben - aber wenn man an heutige Apps denkt mit 1,50 Euro oder bei Steam Preise von 4 Euro, dann ist der Aufwand der Kaufabwicklung schon höher als der Gebrauchtpreis .... niedrige Preise werden also dafür sorgen, dass es keinen echten Gebrauchtsoftwaremarkt gibt - ganz ohne Gerichtsurteile.
 
@Br0nko: also bei richtiger Handhabung dürfte der Verschleiß bei CDs/DVDs/usw. vernachlässigbar sein, das sind keine Schallplatten. Alle meine Original-Datenträger sind immer noch einwandfrei lesbar. Auch meine alten NES Spiele sind nicht verschleißt, wie denn auch solange man sie nicht gegen die Wand knallt?
 
@shriker: ich sehe schon auch das Problem bei MP3s das kopien davon angefertigt werden können vor dem Verkauf. Kann bei einem Spiel oder sogar offline bei einem Buch aber auch passieren das Risiko muss meiner Einschätzung nach eingegangen werden. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen einem Buch einer CD einem Spiel oder einer MP3. Aus meiner Sicht sollte all das nach dem Kauf mir gehören und allein ich entscheide ob ich es weiter verkaufen, verschenken, vererben möchte.
 
@paris: wenn du dir ein Kinoticket kaufst, darfst du auch nicht immer ins Kino, wenn dir gerade danach ist, klar sollte es mir gehören, aber der Weiterverkauf von Software, ist ein bisschen was anderes finde ich.
 
^^Wer hätte das gedacht. Man darf also seine MP3s doch nicht verkaufen wenn man sie nicht mehr hören will. Also echt mal ReDigi...xD Die Leute sind doch nicht mit dem Klammersack gepudert wenn da einer seine Musik wieder verkauft mach er sich vorher ein Backup bei dem das Branding entfernt wurde. So sehr ich für die Verteidigung Digitaler Güter des Konsumenten bin so sehr weiß ich aber auch, dass der Konsument seit Jahrzehnten Videokassetten, DVDs, CDs und jetzt MP3s ausleiht bzw. kauft, kopiert und wieder verkauft. Nur Captain Obvious muss einen da erst mal sagen dass das evtl. verboten ist ;)
Das hat für mich nicht mal was mit der vererbung zu tun sondern zeitg schlicht wie unmöglich es ist hier Rechte der Künstler bzw. Labels zu schützen
 
@D0N: das urteil sagt nich, dass man mp3s nicht verkaufen darf. das illegale backup und der verkauf haben aber eh nichts miteinander zu tun...
 
@DataLohr: "...wurde festgestellt, dass der Weiterverkauf "gebrauchter" digitaler Musikdateien die Urheberrechte des Originalanbieters der Inhalte verletzt..."
"...entschied ein New Yorker Bezirksgericht, dass legal erworbene MP3s nicht vom Nutzer noch einmal verkauft werden dürfen..."
Was soll das denn sonst heißen
Das illegale Backup hat schon zum Teil was damit zu tun würde man kein Backup machen wäre der Verkauf nicht das Problem da der Nutzer dann keinen Gewinn damit macht denn er verkauft ja mit Backup nicht wirklich das Produkt sondern nur eine Kopie, auch wenn es in dem Fall die kopie sein kann die er einmal erwarb so strickt kann man das nicht trennen
 
@D0N: uhm, ja steht doch in der news, das programm zum verkaufen hat ein backup gemacht, das is natürlich nich erlaubt. da steht aber auch, in der aktuellen version ist das geändert und das urteil kann in keinem anderen fall angewendet werden. also bleibt alles beim alten. hier wird ja nicht der verkauf selbst, sondern eigentlich nur die "backup" funktion bemängelt.
 
@DataLohr: Ich verstehe dich schon Version 2.0 wird nicht angetastet UND DOCH unterstützt wird hier ein Geschäftsmodell das für Raubkopierer sehr attraktiv ist, Der Flohmarkt für MP3s ist nicht machbar, weshalb diese Labels und Künstler die dagegen versuchen vorzugehen schon irgendwo auch recht haben.
 
@D0N: joa, geb ich dir schon recht. da muss man sich aber noch paar mehr gedanken machen. die versuche, das mit DRM umzusetzen sind ja bislang eher gescheitert.
 
Ach und CDs, DVDs, Kassen und co. kann man nicht vor dem Verkauf kopieren? Naja, eh dämlich, wenn man für sowas Geld ausgibt. Ich unterstütze diesen Industriezweig schon lange nicht mehr.
 
@Memfis: Vergiss aber nicht dass ein Industriezweig der kein Geld verdient verschwinden könnte -.- Leute wie du richten genauso schaden an wie die über die ihr euch aufregt.
 
@D0N: Memfis hat recht, Musik hat noch nie eine Industrie gebraucht, Musik wurde schon immer kreiert und veröffentlicht, die Verwertung durch Labels usw. ist ein aktueller "Trend" und absolut nicht nötig.
 
@D0N: Vielleicht würde aber genau das die "Praktiken" und festgefahrenen "Strukturen" der aktuellen Kontentmafia zerbrechen und Platz für neue Absatzwege schaffen, die nicht so Verbraucherfeindlich und Praxisfern sind.
 
@D0N: DAS halte ich für ein Gerücht. Und das gilt für soooo viele Bereiche. Spiele, Musik, Verlage, Autos, egal was...immer kommt dieses "es könnte sie nicht mehr geben", aber das ist Bullshit. Selbst wenn alle großen Musikproduzenten austerben würden, verschwindet doch nicht der Bedarf an Musik. Und vorallem verschwinden nicht die Künstler. Dann gibt es eben einige Jahre eine Art "Musik-Kriese", weil die Vertriebswege der großen Musikverlage nicht mehr existierten, aber das wird nicht lange dauern, dann gibts neue.
 
@Draco2007: Hab ich ein Wort über Labels und Verwerter verloren? die industrie sind auch Künstler. Und Memfis sagte er gibt kein Geld aus und ich unterstütze den Künstler auch wenn ich ihm Geld gebe selbst wenn die Brotlose kunst MUSIK von euch so glorifiziert wird als Geschenk. der Musiker will unter umständen von Musik auch leben ohne Dreck zu fressen
 
@D0N: Ja und? Lass ihn doch...wenn es keine Musik mehr geben würde (denn er mag sie nicht kaufen, aber "brauchen" tut er sie auch), dann wäre er sehr wohl bereit wieder dafür Geld auszugeben. Musik an sich stammt auch nicht aus dieser hochkapitalisierten Zeit, ganz ganz früher wurde Musik der Musik wegen gemacht, aber heute geht es doch (fast immer) nur noch um Geld....von daher täte es der Musik an sich wirklich gut, wenn wirklich NIEMAND mehr Geld dafür ausgibt, zumindest so lange, bis die "Großen" (gierigen) weg sind.
 
@Draco2007: Ein Album aufzunehmen kostet schnell mal zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Irgendwie muss das ja finanziert werden.
 
@Draco2007: Heute kann man aber nicht mehr Musik um der Musik willen machen wenn es im größeren Stil sein soll. Der Beruf des Minne Sängers ist Vergangenheit und Straßenmusiker will nun mal nicht jeder sein.
Klar gibt es die "Underground" bzw. "Indi" Bands aber die wenigsten schreiben schwarze Zahlen oder können davon Leben. Und wer es nebenbei macht kann auf lange Sicht nicht erfolgreicher werden wenn er nicht viel investiert.
Ich will nicht den Anschein erwecken ich fände uneingeschränkt gut was Plattenlabels und Verwerter tun. Aber ich sehe das ganze realistisch und wie Chris81 sagt kostet ein Album erst mal Kohle. Ich höre aus deinen Worten nur heraus dass die Musiker auch lieber für lau musizieren sollten und das sehe ich entschieden anders.
 
@D0N: Und WIESO können die keine schwarzen Zahlen schreiben? Schonmal darüber nachgedacht, dass da Vereine wie die GEMA ihre Finger im Spiel haben, oder die großen Plattenfirmen? Wie gesagt, ICH persönlich hätte nichts gegen eine "Musik-Krise", die würde es geben, wenn man diese ganzen Drecksvereine erstmal "entfernt" bzw verhungern lässt. Aber aus dieser Krise könnte auch wieder etwas gutes werden, zumindest eine Zeit lang, bis es eben wieder gierige Plattenfirmen gibt und das Spiel von vorn losgehen muss. Dennoch wäre es mal Zeit für eine massive Reinigungsaktion in der gesamten Musikbranche. Musik sollte einfach wieder mehr "Kunst" werden als "Geschäft"...
 
@D0N: Diese ganze Industrie gehört abgeschafft. Künstler macht Musik -> Künstler kriegt Geld. Künstler sagt "bastel mir mal ne CD draus" -> CD-Poduzent kriegt etwas von dem Geld ab. SO wäre es ideal. || Wie siehts wirklich aus? Künstler und Hersteller kriegen einen winzigen Bruchteil des Gewinns, den Rest streichen irgendwelche fetten Manager ein, die überhaupt nix geleistet haben. Dieses System boykottiere ich. Musik kaufe ich nur direkt von den Künstlern in digitaler Form. Da weiß ich wo meine Knete landet.
 
@Aerith: na dann stürzt mal die gewissenlosen Manager aber vergesst nicht dass der hintern noch lange nicht sauber wird wenn man nur vom Abwischen redet.
Bei einer Musik-Kriese leiden zuerst ganz andere.
Denn solch eine denkweise von Wert=Gegenwert hat schon bei Marx' Manifest nur theoretisch geklappt ;) Utopie
Auch wenn ich Aerith völlig zustimmt das wäre das Modell und so ist es auch mal angedacht gewesen aber Menschen sind und bleiben nun mal gierig
 
@D0N: Solang du ned Millionen von den Konsumentendrohnen zum umdenken bewegst tut sich da eh nix. Die werden weiter um den Anschein zu wahren über Priraterie lamentieren und hintenrum Knete einsacken.
 
@Draco2007: Nun muss man doch aber mal die Kirche im Dorf lassen und dem Künstler den Strom fürs Keybord bezahlen und fürs Licht ums Klo zu finden. Nix bezahlen, also wirklich!
 
@Jesichte: Kann er haben, aber nur wenn er sich bewusst von der GEMA und den großen gierigen Labels fern hält, weil die einfach den Löwenanteil einstreichen und damit noch "mächtiger" werden. Und dann bleibt den Künstlern auch nicht mehr als der Strom fürs Klo und das Keyboard....
 
@D0N: Was glaubst du was ich will? Je eher GEMA, GVL und Konsorten verschwinden, desdo besser.
 
@Memfis: immerhin verkaufst Du den physikalischen Datenträger. Und Kopien sind ja eh so ein Problem mit dem Kopierschutz. Zumindest DVDs kann man nicht so einfach kopieren (vom "düren" mal ganz zu schweigen). ...... und zum "dämlich" sage ich mal nix gross. Wenn man man haben möchte, dann kann man sparen und es sich kaufen. Oder halt verzichten. So wurde ich erzogen ;)
 
"Das Gericht stellte allerdings fest, dass ReDigi im Zuge der auf der Seite durchgeführten Transaktion eine Kopie des jeweiligen Songs erstelle, [...]" - Ähm, man möge mich korrigieren aber wenn ich allein die Datei abspiele, dann auch nur als Kopie im RAM. Und wenn ich sie erwerbe (also das Nutzungsrecht), dann auch nur als Kopie vom Server. Beim Backup das Selbe. Auch wenn ich sie auf eine andere Partition/Verzeichnis kopiere. Entweder die Richter haben schon den Hirntod erreicht oder hier wurde ein "wichtiges Dokument", verpackt in Geldbündeln in einem schwarzen Koffer an die Richter übermittelt.
 
@RobCole: Du RAM-Kopierer! ;D
 
richtig so, legale digitale Güter sind sowieso viel zu Interessant. Zurück in die Steinzeit! Oder noch besser: Man kann Musik nicht mehr kaufen, nur noch mieten
 
@DRMfan^^: So wie es aktuell schon Stellenweise in einigen AGBs zu finden ist? Und der Verbraucher stimmt dem ganzen auch noch zu indem er weiterhin fleissig konsumiert und mietet (Streamingdienste)...
 
@FileMakerDE: Das ist was anderes. Das ist ein klares Geschäftsmodell, genau wie Video-on-Demand. Hier ist von vorn herein klar, dass die Nutzbarkeit (zumindest rechtlich) zeitlich begrenzt ist. Das es aber einen unterschied macht, ob man eine Information auf D erhält oder die Information herunterlädt, auf CD brennt und löscht ist weder offensichtlich noch nachvollziehbar (Abgesehen vom Gewinnstreben, weil Gebrauchthandel ja böse ist - siehe Spieleindustrie)
 
Ich muss ausnahmsweise mal sagen, dass ich für dieses Urteil vollstes Verständnis habe.
 
@Der_da: Parallel dazu möchte ich in Zukunft mit einer Währung bezahlen, die einem gewissen DRM unterliegt. Der Erwerb von Luxusgütern oder Managergehältern sollte damit ausgeschlossen sein und lediglich der Bezahlung all derer dienen dürfen, die DIREKT am Schaffungsprozess beteiligt waren (Künstler, Tontechniker, Putzfrau des Studios, etc).
 
@Kobold-HH: Es geht hier lediglich um MP3s und nichts anderes. MP3s liegen in der Regel bereits in einem leicht zu sichernden (kopierenden) Format vor. Im Gegensatz zur CD, die man auch weiterhin frei weiterverkaufen darf, muss man MP3s nicht erst rippen, um sie auf dem Computer zu haben - MP3s sind bereits auf dem Computer und können auf einfachste Weise gesichert werden, so dass keine Software der Welt definitiv sicherstellen kann, dass die verkaufte MP3 nicht doch noch auf einem der Datenträger des Verkäufers vorhanden ist.
 
@Der_da: Das Urteil bezieht sich allerdings nicht auf ein MP3 als Ware, sondern um die ART der Weitergabe! Um es jemand anderem zu verkaufen, MUSS es kopiert werden. Und genau das wurde vom (bezirks)Gericht als illegal eingestuft, weil die Rechte am Kopiervorgang einzig beim Rechteinhaber liegen. Würde die Datei auf einem festen Datenträger gebunden sein, wäre es kein Problem, diesen weiter zu geben.
 
@Kobold-HH: Noch etwas muss ich loswerden (bisschen OT von unserer Diskussion): da ja (erstaunlicherweise noch) die MP3-Dateien wesentlich günstiger sind als entsprechende CDs, frage ich mich, wie billig man diese denn noch veräußern kann ... oder werden hier komplette Sammlungen für wenig Geld weiterverkauft (z.B. 10000 MP3s für 10 Dollar)? Zum Thema: mal sehen, wie es weitergeht, z.B. was das Gericht zur oben genannten Version 2.0 urteilen wird bzw. wie höhere Instanzen urteilen werden. Ich hoffe ja, WF wird an dieser Story dranbleiben...
 
@Der_da: Zumal man sich bei einem so billigem Preis mal fragen sollte, wann der erste Künstler verhungert ist. Oder sind in den letzten 70 Jahren die Tonträger etwa viel zu teuer verkauft worden? Kann ich mir kaum vorstellen, den die Musikindustrie würde sich ja nicht gierig an den Künstlern und ihren Fans bereichern wollen, oder? ;-)
 
Also in der nächsten Zukunft werde ich solange auf Online-MP3s verzichten wie ich nur kann (wenn/falls ich überhaupt welche kaufe) - mit der Ausnahme, dass ich das/die Lieder nicht anders finde (wie z.B. einige seltene Karaoke-CDs). Ansonsten: online gekaufte Musik? No thanks.
 
O.T.: Netlimiter - Lizenz kaufen -> Torrentclient auf 0 kB/s down- und upload setzen, deutsche Filme, Alben, Bücher suchen...Torrents zum Client hinzufügen, deutsche IPs aufzeichnen... und diese anonym einem Gericht zukommen lassen...sitzen meist irgendwelche billigen Anwaltskanzeleien dahinter. Auch kann man Fakealben-, Bücher und Videos mit Namen bekannter Werke erstellen, um sie als Lockmittel gegen diese Juristoide anzuwenden.
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