Telekom darf mehr für DSL-Leitungen verlangen

Die Bundesnetzagentur wird der Deutschen Telekom erlauben, Konkurrenten höhere Preise für die Anmietungen der Leitungen vom Verteilerkasten zu den Kunden in Rechnung zu stellen. mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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ich halte immer noch die derzeitige Lösung der Leitungshoheit seitens Telekom und der Regulierung seitens bnetza für wettbewerbsverzerrend. die Leitungen sollten grundsätzlich von einer Instanz verwaltet werden und alle Provider sollten sich Ressourcen mieten müssen, inkl. einer Pauschale für Netzausbauten. egal wie man es dreht, die Telekom hat als verknöcherter ehemaliger Staatsbetrieb noch immer gewisse Vorteile aber auch Nachteile was die durch Regulierung geschuldete Preisgestaltung angeht. Das hat in meinen Augen aber wenig mit gleichberechtigtem Wettbewerb zu tun. Verzerrend ist auch, dass die Telekom einfach Preise für "ihre" Leitungen festlegt und hier kein Wettbewerb stattfindet. Die Frage ob die geforderten Preise gerechtfertigt sind, wo die Leitungen doch grundsätzlich durch Staaatsgelder geschaffen wurden, ist zumindest mal diskussionswürdig. So gesehen hat die Telekom noch immer ihr Staatsmonopol und sie können machen was sie wollen.
 
@Rikibu: Die Telekom ist in meinen Augen lediglich Verwalter, Treuhänder, ohne dass sie wirklich mit dem Netz machen können, was sie wollen. Denn dann gäbe es höhere Preise. Und ob das Netz in rein staatlicher Hand besser wäre, darf doch zumindest angezweifelt werden.
 
@iPeople: Der Staat hat mit der Telekom(Bundespost) als Monopolist 20 Milliarden Schulden angehäuft. Der Staat ist immer der schlechteste Geschäftsmann.
 
@GerdGyros: Ich weiß .
 
@GerdGyros: Warum sind denn dann in Berlin die Wasserpreise so gestiegen, als die Wasserwerke verkauft waren?
 
@Systratos: Jawoll Super, Du hast den Sozialismus verstanden. Weil die schon immer nicht kostendeckend waren, aber Wowi und seine Trottel haben da Milliarden Schulden gemacht. der private besitzer kann das nicht und muß realistische preise verlangen. Was glaubst Du warum Berlin so verschuldet ist wie Griechenland?? In Berlin kostet ein Ticket in den Öffis 2,40 und man macht immer lustig Miese, in München Kostet das Ticket über 5 Euro und man macht keine Schulden. das macht aber nichts, München zahlt via finanzausgleich genau diese schulden für Berlin ab.
 
@Systratos: Weil der Vertrag mit dem damaligem Senat eine Gewinngarantie für den neuen Betreiber der Wasserversorgung enthielt. Deswegen wurde der Vertrag auch so lange unter Verschluss gehalten.
 
@GerdGyros: Aus welcher Lügenschleuder hast du denn deine Weisheiten?
Der Wasserversorger war NICHT verschuldet, sondern hat guten Gewinn erwirtschaftet. Die übliche Bankenmafia hatte den Senat zu dem Verkauf geraten um Geld zu verdienen.
Berlin ist so verschuldet weil es immer noch die Lasten von 44 Jahren Isolation tragen muss.
Die BVG und S-Bahn machen KEINE Miesen, im Gegenteil, die DB zieht fleißig die Gewinne ab um ihre eigenen Bilanzen für den Börsengang aufzuhübschen.
Ich habe selten so viel Müll in einem Post gelesen.
 
@GerdGyros: Das ist ein doller Spruch den Du da raushaust, aber fern jeglicher Realtität. Weil: 1. BP war eine Behörde deren Ziele und Strukturen die Politik festlegte und NICHT die BP in Eigenverantwortung! 2. Alle diese "Versorgungsbetriebe" haben und insbesondere hatten einen hohen politischen Stellenwert weil sich mit den Kosten oder / und Leistungen oder / und Zielen hervorragend Politik ( Wahlpolitik usw.) machen lies. 3. Nicht die BP selber erstellte ihren Etat sondern die Politik / die Politiker. 4. Insofern hat nicht der "Staat" in Form des Dienstleisters BundesPost die Schulden angehäuft sondern die Politik bzw. Politiker in dem Kabinett, in den Ministerien, in der Post als Behörde selbst (beliebter Posten für abgehalfterte Politiker oder / und Politiker der 2. Reihe die versorgt werden sollten!). Die Fachleute der BP wurden nicht gefragt waren aber dafür sehr wohl die Prügelknaben der Nation. 5. Leider ist es nun so, das gewisse Politiker und / oder Parteien (CDU, CSU, FDP) uns in jedem Bereich die Privatisierung als Fortschritt verkaufen wollen aber das Gegenteil eintritt weil entweder die Kosten aus dem Ruder laufen (Strom / demnächst Wasser!) oder / und dies zum sozialen Abstieg für die Betroffenen beiträgt (Private "Post"dienstleister zahlen Hungerlöhne wie 5,50€!) oder die Privaten sich die lukrativsten Brocken ´raussuchen nicht aber eine Gesamtversorgung im Blick haben: Welcher private Telekommunikations-Anbieter geht jetzt noch auf´s flache Land? UND 6. ist noch anzumerken dass eigentlich der Staat / die Politik auch die Verantwortung trägt für allgemein bezahlbare Dienste / Dienstleistungen / Infrastrukturen für jeden Bürger im Bereich Versorgungsbetriebe (Wasser, Strom), Telekommunikation, Verkehr usw.!
 
@Rikibu: Aber nicht so wie beim Stromnetz, was ja nur in 100%ige Tochterunternehmen ausgelagert wurde.
 
@Dexter31: Das Stromnetz ist das beste Beispiel dafür wie schnell private Betreiber die Preise in die Höhe treiben, in eine Höhe die rein gar nichts mehr mit den realen / tatsächlichen Kosten zu tun hat. Reine Geldschneiderei das! Und daher ist gerade beim Strom nun das beste Beispiel dass solche Dienste in staatlicher bzw. halbstaatlicher (Öffentl. Betriebe) bleiben. Übrigens: Ich wußte gar nicht das z.B. Vattenfall ein 100%tiges Tochterunternehmen irgendeiner öffentl. Hand ist. Und da könnte ich noch mehr Beispiele nennen wie E.ON, RWE, EnBW usw.!
 
@Kiebitz: die Netze gehörten bevor der Markt geöffnet wurde direkt den Konzernen und sollten dann an externe Firmen abgegeben werden. Die Firmen die jetzt die Netze verwalten sind aber alles nur Tochterunternehmen der Konzerne
 
@Dexter31: Mag sein. Aber wie ich geschrieben hatte, gewisse Konzerne gab es vor der Regulierung gar nicht und somit hatten die auch selbst keine Netze, siehe u.a. Vattenfall: 1998 Der deutsche Strommarkt wird im April dereguliert. 1999 Vattenfall vereinbart den Kauf von 25,1 % der Anteile an HEW der Stadt Hamburg, zuvor war Vattenfall nicht auf dem dt. Markt. Oder E.ON: E.ON ist im Juni 2000 aus der Fusion zweier großer, Traditionsreicher Industrieunternehmen entstanden — VEBA und VIAG. Hatte vorher auch keine eigenen Netze. ODER EnBW: Die EnBW Trading GmbH (ETG) wurde Ende 1997 als EnBW Gesellschaft für Stromhandel mbH gegründet und nahm 1998 den Handel mit physischen und finanziellen Stromprodukten auf den deutschen und internationalen Märkten auf. Also vorher auch keine eigenen Netze. Wer aber vorher keine eigenen Netzte hatte kann diese ja auch nicht auslagern an z.B. Tochterunternehmen. DIE FRAGE der Trennung von Netzbetreibern und Stromanbietern bleibt natürlich trotzdem relevant. Und manches spricht für eine solche STRIKTE Trennung, noch ist diese aber nicht gegeben.
 
@Kiebitz: die Firmen aus denen E.ON und EnBW entstanden hatten doch aber eigene Netze und Vattenfall hat doch auch viel aus Kartellrechtlichen Gründen (E.ON Energie) im Osten Deutschlands übernommen
 
@Dexter31: Betr. Vattenfall z.B. Die konnten die Netze aber erst übernehmen NACHDEM sie auf den dt. Markt waren und das waren sie erst nach der Deregelierung. Insofern hatte Vattenfall als eigenständiger Versorger eben nicht vorher schon Leitungen / Netze!
 
@Kiebitz: die haben die VEAG übernommen und die hatten Kraftwerke (2 sind bei mir in der Nähe) und Netz
 
@Dexter31: Es geht nicht darum wen oder was sie übernommen hatten NACH der Deregulierung! Es geht darum das Vattenfall als Gesellschaft vor der Deregelierung KEINE eigenen Netzte / Netzwerke in Deutschland hatte! Erst NACH der Deregulierung und nachdem Vattenfall auf den dt. Markt kam haben sie Andere übernommen! DANACH! Also hatten sie auch erst DANACH Netzte / Netzwerke! DANACH! Das ist ein Unterschied den Du offensichtlich nicht siehst! Ich lasse es nun auch mal!
 
@Rikibu: Genau so wird es mit dem Schienennetz in England gehandhabt, es ist das Gefährlichste in ganz Europa mit den meissten Unfällen.
 
@Rikibu: Du übersiehst die Instandhaltungskosten. Wenn ein Kabelfehler vorliegt sind die kosten für die Reparatur nicht selten so teuer wie 20 Monatsbeiträge.
 
Das Netz gehört eigentlich in staatliche Hände, wo sich dann jeder ITK-Anbieter gemäß seines Marktanteils/Anteils am Traffic an den Kosten beteiligen muss. Aktuell ist das Netz zu sehr ein Werkzeug zur Gängelung unliebsamer Konkurrenten, das von der Telekom nur sehr widerwillig ausgebaut wird.
 
@Friedrich Nietsche: Grundsätzlich würde ich Dir Recht geben. Das problem ist, dass die Geschichte gezeigt hat: Wenn etwas in staatliche Hände ist, verkommt es schnell, wird nicht gepflegt, vermodert, wird vernachlässigt. Ob dann Investitionen überhaupt getätigt werden, darf ich mal bezweifeln. Man sieht es sehr schön an öffentliche Schwimmhallen.
 
@iPeople: also unsere öffentliche schwimmhalle hier ist nicht vermodert und auch in privaten händen sieht es in manchen orten nicht sehr gut aus. tcom baut neue orte aus und der größte teil des dorfes bekommen gerade mal 16k. seit dem ich kabel habe kommen mir solche werte gerade zu lächerlich vor. ich würde mich freuen, wenn mein ort neu ausgebaut wurde und ich dann gerade mal eine 16k leitung bekomme (nun könnte man sagen: besser als die meisten. aber in ein paar jahre stehen die leute in diesen orten wieder genau vor dem selben problem wie vor dem ausbau). in letzter zeit bin ich irgendwie eh froh kabel zu haben.
 
@Mezo: Was willst du mit mehr als 16Mbit? Ernsthaft, MEHR ist nicht notwendig. Vllt in einigen Jahren, aber aktuell reichen 16k mehr als dicke. Ich würde effektiv nicht mehr verkaufen, bzw es schweineteuer machen. Der Ausbau sollte natürlich Luft nach oben haben, aber 16k ist doch vollkommen ausreichend. Es gibt noch genug Orte, in denen nur 3k ankommen, DAS ist langsam...aber 100 Mbit und mehr braucht keine Sau wirklich, zumindest nicht privat.
 
@Draco2007: wie ich schon oben geschrieben habe. in ein paar jahren. außerdem ist man mit einer 16k leitung schon heute eingeschränkt, da der upload einfach gerade zu lächerlich ist. ich bemängel eigentlich mehr den upload als den download. und wieso sollte man nicht so viel verkaufen wie resourcen frei sind? wäre doch eine verschwendung, wenn man es so teuer macht, dass es keiner mehr nutzen will, obwohl resourcen frei sind?
 
@Mezo: DAS ist aber ein anderes Problem, aber da gebe ich dir vollkommen Recht. Meiner Meinung nach wäre es langsam Zeit für synchrones Netz. (gleicher Up und Download) Grade weil Cloudcomputing immer mehr im kommen ist und dafür brauche ich einen guten Upload. Aber trotzdem reichen da 16Mbit vollkommen und das auch noch einige Zeit. Aber ich würde auch HD-TV und 4k aus dem Netz fern halten, meiner Meinung nach hat das Zeug nichts im Netz zu suchen und bindet nur massiv Resourcen des Netzes.
 
@Draco2007: Ich habe auch Kabel und der download von 100 mbit ist mir wurst .. schaffen eh die wenigsten server. aber den Upload von 8Mbit reize ich ich als Privat Person immer wieder aus .. es dürfte gerne sogar etwas mehr sein .. wenn man videos auf YT lädt die schnell mal über 3GB gross sind freut man sich über jeden Mbit upload mehr.
 
@coi: Ja, früher waren es mal wenigstens noch 10% Upload...bei mir mit 32 Mbit habe grade mal nur 1Mbit Upload. Wenn ich den vollen Download erreiche, bleibt fast kein Upload mehr übrig, wird alles gebraucht für ACK-Pakete ^^
 
@coi: von welchen Server ladet ihr denn? Selbst winfuture, computerbase, nvidia, Steam und natürlich das Usenet geben mir komplett 12MB/s... Also ich liebe meine 100mbit leitung und war am überlegen ob ich nicht auf 150Mbit wechsel! 16mbit? Finde ich heutzutage super langsam wenn ich mir überlege wie groß zb Bioshock Infinite war (EDIT oder noch besser Max Payne 3 mit über 30GB)!
 
@Draco2007: Also ich streame mir gerne Live-Fernsehen aus dem Ausland in HD, da kommt man schon mal auf 30 MBit/s. Daher bin ich stets gezwungen, das Signal vorher on-the-fly runterzukodieren. Das Lustige ist ja, dass ich von dem Rechner, der im Ausland steht, 100 MBit/s Upload habe. Und das ist eine Privatleitung, die günstiger ist als das, was man hier für 16 MBit/s zahlt. Armes Deutschland...
 
@Mezo: Für schnelleren upload bietet die Telekom bestimmte Tarife an. Stichwort SDSL ;)
 
@Rhanon: http://geschaeftskunden.telekom.de/festnetz/dsl-business-internet-bis-16-mbit-s/35194 lol ist das ein witz?
 
@Draco2007: Mal davon abgesehen und da kann mir einer erzählen was er will das mal abgesehen von Streamern nur Leute eie 50 oder 100 Mbit anbindung zum Downloaden benutzen. Es sei jetz dahingestellt WAS für Material wir können es uns denken ^^
 
@Mezo: In wie fern soll das ein Witz sein?
 
@Mezo: Lieber Mezo, ich wohne auf dem Land und nutze das Internet jeden Tag und das ziemlich stark auf Bandreitenauslastung bezogen. Dabei habe ich RAM-DSL mit einem Bandbreitenkorridor von 2000 bis 6000 kbit/s. Es sind in der Regel im Schnitt 3700 kbit/s, die effektiv bei mir ankommen und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Sogar HD-Streaming klappt super mit dieser Bandbreite ;)
 
@Mezo: Dann nimm nicht Schwimmhalle, sondern vieles andere, was in öffentlicher Hand ist. Es ist nunmal eine Tatsache, dass die öffentliche Hand keinem Druck ausgesetzt ist. Und ob die öffentliche hand dann flächendeckend ausbaut, ist auch nicht garantiert. Und mal im Ernst, 16k sind doch mehr als genug, damit lässt sich sogar HD streamen, was für eine Grundversorgung schon mehr ist, als notwendig.
 
@Mezo: Rate mal warum euer Schwimmbad nicht Sauber ist und gepflegt wird ?! und danach ratest du mal "wer" das Zahlt.. das schwimbad ?
Solange eine Einrichtunhg Geld in die Kassen Spühlt wird es gepflegt, bei uns hier sind auch alle gebäude im Top zustand.. aber einer fahrt auf der straße kann man sich ein neues fahrwerk kaufen... klar die Bundesstraßen sijnd gepfelgt aber die City für den Stadtverkehr ?!
 
@iPeople: Ja und nein. Das Problem ist private Unternehmen denken nur wirtschaftlich, bedeutet kleine Dörfer werden natürlich nicht angeschlossen bzw gut versorgt, weil es zu teuer ist. Ein staatliches Unternehmen sollte eben alles gleichmässig ausbauen. Das ließe sich sogar leicht bewerkstelligen. Sämtliche Einnahmen für Leitungsmieten werden in Wartung UND Ausbau gesteckt. Kein einziger Cent darf davon woanders genutzt werden. Wenn man dann die Leitungsmieten hoch genug ansetzt, so dass nach der Wartung auch noch genug übrig ist, hat man einen sehr effektiven Ausbau und ist sogar noch fair gegenüber allen Anbietern.
 
@Draco2007: Sorry, aber ich bin nicht gewillt, Telekommunikation über Steuergelder zu finanzieren. Das wäre nämlich genau das, was dabei rauskommt, wenn es nicht betriebswirtschaftlich gehändelt wird. Und was bedeutet immer fair? Fair wäre, wenn sich alle Anbieter am Ausbau beteiligen, statt danach zu schreien, dass die Telekom ausbauen soll, während man gleichzeitig vor der Bundesnetzagentur jammert, dass die Telekom geld für ihre Infrastruktur haben will.
 
@iPeople: Ähm, die öffentlichen Straßen, Wasserleitungen, Stromleitungen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Verkehrsbetrieben usw. sehen alles andere als vermodert und heruntergekommen aus.
 
@RobCole: Du wohnst nicht in einer Großstadt, oder?
 
@iPeople: Ich wohne in einer Großstadt und ich sehe täglich den unterschied zwischen öffentlicher und privater Hand. Du kannst mich nicht mit deinem neoliberalen Geschwätz missionieren oder dein Weltbild an mir anheften.
 
@RobCole: Ich und neoliberal? Der war gut. Nein, ich bin realist. Es gibt nunmal Sachen, das kann privatwirtschaftlich besser geregelt werden, als es eine Behörde kann. Telekommunikation gehört dazu. Und wenn ich alleine vergleiche, dass mir das Telefonieren und das Internet heute weniger kostet und schneller ist, als zu Telekom-Behörden-Zeiten ..... ;) Oder wenn ich den Vergleich sehe, was ein privater Kindergarten bietet und ein staatlicher, oder was eine private Schule bietet gegenüber einer staatlichen .... und und und. Die Bäderbetriebe in Berlin erwirtschaften nur Minus, die Preise steigen, die Schwimmhallen verfallen .... also bitte, wach auf.
 
@iPeople: Und was bezahlt man für private Kindergärten, Schulen usw. ? Die Kostensenkung liegt zu großen Teilen übrigens an Technologiesprüngen und nicht am ach so effektiven Wirtschaften der Privaten. Dass öffentliche Einrichtungen nicht mit dem Geld auskommen, liegt daran, dass einige im Verhältnis zum Einkommen schlicht zu wenig besteuert werden. Und das liegt wiederum daran, dass Leute regieren, die handfeste Interessen in der Privatwirtschaft haben. Oder zumindest ihr Ohr am Mund der Wirtschaft.
 
@Friedrich Nietsche: Womit du eindeutig bewiesen hast, das Qualität Geld kostet. Einfach Steuern erhöhen und gut ist, tolle Logik in einer global offenen Welt. Das heißt also, wir bekommen Qualität nur, wenn wir mehr Steueraufkommen haben. Dir ist schon klar, dass ohne Privatwirtschaft kein Wohlstand generiert wird? Du kannst der privatwirtschaft nicht überall Knüppel zwischen die Beine werfen, das hat der realexistierende Sozialismus eindeutig gezeigt.
 
@iPeople: Eher ein neoliberaler "Realist". Ich rede hier nicht davon das du einem das Telefonieren bezahlen sollst, sondern die Infrastruktur. Damit jeder die selben Voraussetzungen hat und Internet nicht zum Luxusgut verkommt weil ein Unternehmen durch (interne) Fehlentscheidungen die einkommensschwachen Haushalte schröpft. Bei der Privatisierung geht es um Gewinnmaximierung(!) und nicht um das Allgemeinwohl. Und letzteres sollte dir nicht gleichgültig sein, sofern du überhaupt noch so etwas wie Empathie hast.
 
@RobCole: Okay, dann gehen wir mal weiter. Also das netz wird verstaatlicht und mit Steuergeldern ausgebaut. Nächster Schritt wären Steuererhöhungen oder eine "GEZ" aufs Netz. Dann bezahlen wir für das Netz UND für Telefonie und Internet. Oder meinst Du ernsthaft, die Anbieter reduzieren ihre Preise? Das mit dem Schröpfen von Einkommensschwachen durch die Telekommunikationsfirmen privater Natur musst Du mir erklären. Natürlich geht es um Gewinnmaximierung. Und nur ausreichend Gewinne sichern Arbeitsplätze und Steueraufkommen. Und warum soll ausgerechnet Telefon und Internet ein Grundbedürfnis sein? Warum verstaatlichen wir nicht auch Bäckereien, Lebensmittelketten und alles andere? Übrigens, im sozialem Wohnungsbau sieht man sehr gut, dass Deine Theorie nicht aufgeht.
 
@iPeople: Dass Qualität Geld kostet, ist mir durchaus klar. Der Kern des Kapitalismus ist es aber ja genau, die schechtmöglichste Qualität zum bestmöglichen Preis anzubieten. Infrastruktur wird nur soweit instand gehalten, wie es für Gewinnsteigerungen sinnvoll ist. Sicherheit, Qualität und Moralische Anforderungen spielen nur soweit eine Rolle, wie sie vom Gesetz erzwungen werden. Ausfälle der Infrastruktur werden wissend in Kauf genommen. Auch spreche ich nicht davon, der Privatwirtschaft überall Knüppel zwischen die Beine zu werfen, sondern nur an den richtigen Stellen. Infrastrukturen, die nur als Monopol wirtschaftlich zu betreiben sind, wäre eine solche Stelle. Und wohin der durch die Liberalisierung der Privatwirtschaft erzeugte Wohlstand fließt, haben die letzten zwanzig Jahre ja gezeigt. Inzwischen hat man in Sachen Liberalisierung und Privatisierung bei Weitem das Maß überschritten, das sinnvoll ist. Und jeder weitere Schritt hin in diese Richtung geht hin zu Massenverelendung. Es sei denn, die ultimative Narrenfreiheit der Wirtschaft, wie wir sie zur Zeiten der industriellen Revolution hatten, ist das was dir als Utopia vorschwebt.
 
@iPeople: Was quatscht du hier? Das Netz wird durch eine Behörde, meinetwegen gleich die Bundesnetzagentur, verwaltet und an die Anbieter vermietet. Die Unternehmen zahlen an die öffentliche Hand dafür, dass sie deren Infrastruktur nutzt. Wenn die das nicht wollen, dann müssen sie ihre eigene Infrastruktur bauen. Fertig! - Internet ist ein Grundbedürfnis, VOIP, EMail gehen nur über das Internet, zu mal immer mehr forciert wird, dass die Ämter Online ihre Tätigkeiten anbieten und abwickeln. Das Telefonnetz wird auch immer mehr in Richtung VOIP gedrängt.
 
@RobCole: Was wäre der Unterschied dazu, dass die Telekom unter Aufsicht der Behörden das Netz verwaltet? Die Unternehmen zahlen an die Telekom, die Preise dafür werden staatlich festgelegt. VOIP ist kein Grundbedürfnis, da in D ein flächendeckendes Festnetz zur Verfügung steht. Mail geht auch mit 1 MBit/S. Das immer weiter richtung VoIP imm netz gedrängt wird, liegt einfach daran, dass es einfacher ist, Bandbreite zu mieten um dann Telefon- und Internetflat anzubieten, anstatt eigene Leitungen zu verlegen.
Übrigens sind Lebensmittel auch ein grundbedürfnis und ich verlange einen staatlichen Versorgungssektor für Lebensmittel, damit Geringverdiener nicht von Aldi und Co abgezockt werden können.
 
@Friedrich Nietsche: Du sagst es, wie es vom Gesetz her erzwungen ist. behörden würden den gleichen Gesetzen unterliegen. Und Du hast gerade das Stichwort genannt: Wirtschaftliches Betreiben. Keiner will teuer für sein DSL bezahlen, alle rennen zu billigen Anbietern, die nicht ausbauen. Die "Massenverelendung" wird schon seit 20 jahren herbeigeredet. Aber die Kunden rennen in den Laden und kaufen billgen Chinaschrott ... Resultat: Traditionsfirmen in D gehen kaputt, es wird aus Kostengründen immer weniger im Westen produziert. Der Kunde will billig, er bekommt billig. Aber er jammert, wenn Kunden seiner Arbeit das Selbe erwarten.
 
@iPeople: Der Unterschied ist der, dass die Telekom in der heutigen Form keine gemeinnützige Organisation oder Einrichtung ist, sondern eine Aktiengesellschaft. - Und VOIP ist spätestens dann ein Grundbedürfnis, wenn dein Telefon nur noch darüber läuft. Was nur zur Kostenreduzierung und weiteren Gängelung der Kunden dient. - Aber ich bin raus, wir drehen uns nur im Kreis.
 
@RobCole: Die Telekom war noch nie gemeinnützig. Und witzig, aber genau dieses Grundbedürfnis VoIP entshet doch erst dadurch, dass es eben "alternative" Anbieter gibt, die eben nur Internetbandbreite im Telekomnetz mieten. Würden diese gezwungen, Telefondienste über das normal protokoll (analog/ISDN) zu nutzen und anzubieten, sähe das ganz anders aus, genau wie der Ausbau immer an der Telekom hängen bleibt.
 
@iPeople re:23): Du:"...gibt nunmal Sachen, das kann privatwirtschaftlich besser geregelt werden, als es eine Behörde kann..."! Aha! Findest Du den Bereich Strom mit horrend steigenden Preisen besser geregelt heute? Ich nicht! Bezüglich Telekom / Behördenzeiten siehe mal weiter oben bei mir! Privater Kindergarten? Was meint privat hier? Und sind die bei den Kosten auch besser? Meint geringere Kosten bei besserer Leistung? Ich meine NEIN! Übrigens bei kirchlichen Kindergärten bezahlt der "Staat" alles zu 100 %! Die Kirchen geben nur ihren Namen, beharren darauf dass sie ein "armer Träger" sind (juristischer Begriff, maßgebend für die Förderung durch die öffentl Hand!) , übrigens dito bei Schulen. Zahlt auch der Staat zu 100%! Dito private Schule! Was meint privat hier? Und sind die bei den Kosten auch besser? Meint umsonst den Schulbesuch OHNE Schulgeld? Das glaube ich Dir nicht! UND bezüglich Bäderbetriebe. Zeige Beispiele wo PRIVATE Bäder günstiger sind als öffentliche so dass diese auch weniger betuchte Leute besuchen können bzw. weniger betuchte Leute dort "Rabatt" bekommen? Dezenterweise hast Du da ja nichts erwähnt!
 
@iPeople: "Der Kunde will billig, er bekommt billig." Viele Menschen sind einfach auf billig angewiesen. Freiwillig holen sich die wenigsten billigen Müll ins Haus.
Und was das vermeintlich bessere Wirtschaften von privaten Trägern angeht: Diese müssen auch keine Löhne nach öffentlichen Tarifverträgen zahlen und können sich beliebig billiges Humankapital auf dem Arbeitsmarkt besorgen, welches nicht nur nicht wie Beamte quasi unkündbar, sondern "flexibel" (von-heute-auf-morgen-vor-die-Tür-setzbar) ist. Wie sich die Dumpinglöhne dann auf den Konsum auswirken, muss ich wohl nicht weiter erläutern.
Und noch kurz zur Bahn: Die jährlichen Preiserhöhungen machen vermeintliche staatliche Intentionen beim Umweltschutzes in meinen Augen völlig unglaubwürdig. Die Preise entwickeln sich stets so, dass es für viele nicht rentabel ist, vom Auto auf die Bahn umzusteigen.
 
@RockNRolla: Ich weiß nicht, wann Du das letzte Mal Bahn gefahren bist, aber es gibt diverse Sparmodelle beim Ticketkauf. z.B. Berlin-Köln und zurück für 89 Euro, das schaffst Du mit dem Auto nicht. Was Deine Dumpinglöhne angeht, zum Teil geb ich Dir Recht, zum anderen sag ich immer, keiner wird gezwungen, einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Und komm mir jetzt nicht damit, die Arbeitsagentur zwingt einen. Das stimmt pauschal nämlich nicht. Solange es Leute gibt, die für Dumping arbeiten, wird es Dumping geben.
 
@RobCole: Das mit den Straßen würde ich zurück nehmen... Die sind so vermodert das sie vermodert sind, vor allem im Westen. Der Osten hat ja die letzten Jahre genug Geld bekommen um die Straßen zu sanieren, zumindest fast überall. Im Westen gibt es Straßen, auch viel befahrene wie unsere da Knotenpunkt zwischen 2 Autobahnen, viel Industrie (Conti etc pp.) und dazu sind wir unter den Top 5 der Kurorte mit über 1,1 Millionen Übernachtungen im Jahr. Da sind Straßen mit Gulliabsenkungen die zum Teil 5-7 cm betragen oder Straßen reine Pfickteppiche bestehend aus 5 verschiedenen Teer Sorten. Desweiteren haben wir hier in Nordhessen gerade mal noch 3-4 Brücken von von über 50 die für Schwertransporte zugelassen sind da sie Baufällig sind...
 
@lurchie: Wo hat der Osten mehr Geld bekommen? Warte, du meinst die (Verun)Treuhand nach der Wende? Oder den Solidaritätsbeitrag den jeder zahlt und der auch dazu genutzt wird den Ruhrpott zu sanieren? Oder reden wir von den Marshallplan den es nur für die westl. Besatzungszonen gab während die damalige DDR zahlen musste in Wertgegenständen wie Stahl, Eisen, Technik, Forschung etc? Und die Straßen in Ostdeutschland sehen in den Städten gleich aus.
 
@iPeople: Es ist genau umgekehrt: Die Privaten sind es, die für Renditen und Dividenden die Infrastruktur vermodern lassen - die kostet ja im Prinzip nur Geld. Siehe die Privatisierung der Wasserversorgung in England. Und in Deutschland ziert sich jeder, das Netz auszubauen. In Frankreich funktioniert das weitgehend staatliche Stromversorgungsnetz wunderbar.
 
@Friedrich Nietsche: Ich will nicht nach England oder Frankreich schauen. Ich schaue nach Deutschland. Und hier zeigt die Geschichte, dass gerade staatlich Gelenktes unwirtschaftlich und teuer ist und vor allem, mit der Zeit schlechteren Service bietet.
 
@iPeople: Dann sollte man sich vielleicht fragen, warum das so ist, und nicht stumpf und unreflektiert draufzuschlagen.
 
@Friedrich Nietsche: Weil keiner wirklich zur Verantwortung gezogen werden kann, deswegen ist das so.
 
@iPeople: Und das ist in GmBHs und AGs anders? Kostenintensive und nur im Monopol realisierbare Infrastrukturen funktionieren in privater Hand nicht. Und wenn Sie halbwegs funktionieren, werden sie als Druckmittel gegen Konkurrenten eingesetzt. Eine öffentliche Verwaltung ist zwar nicht die kosteneffektivste, aber das ist einem bei privatisierten Infrastrukturen spätestens dann egal, wenn man aufgrund von Renditensicherung und Gewinninteressen auf dem Trockenen sitzt. Sei es bei Strom, Wasser, Bahn oder Internet.
 
@iPeople: Also das öffentliche Hand direkt bedeutet, es muss verkommen, wage ich zu bezweifeln. Mein Vater hat früher im Gleisbau bei der Deutschen Bundesbahn gearbeitet, bevor diese privatisiert wurde. Früher war das Schienennetz tipp topp. Wenn er sich heute mit ehemaligen Kollegen trifft, kann er nur berichten, dass die Bahn AG das Netz total hat verkommen lassen. Es wird nicht mehr gewartet im herkömmlichen Sinn, sondern es wird gewartet, bis etwas kaputt geht. Das ist so, als ob man seine Festplatten erst dann austauscht, wenn sie völlig den Geist aufgegeben hat, obwohl die SMART Werte das Versagen bereits rechtzeitig angekündigt haben.
 
@heidenf: Die Bahn ist gar nicht privatisiert, sondern es wurde lediglich die Firmenart geändert. Sie ist immernoch eine 100% Staatsfirma. Und was er da subjektiv empfindet, ist definitiv falsch. Die Gleismesszüge sind turnusmäßig im netz unterwegs. Der Fortschritt beim Schienenbau (unterbau und oberbau) gegenüber damals machen einen Aufwand wie früher gar nicht mehr notwendig. Und ja, natürlich wird versucht, kostenschonend zu reparieren (was nicht mit Wartung zu verwechseln ist) wenn etwas anfällt. Aber alleine das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn wird relativ gut überwacht. Aber ich empfehle die mal einen vergleich der Anzahl Langsamfahrstellen von damals und heute und vor allem in Relation zu neugebauten Kilometern.
 
@iPeople: Er spricht ja nicht von subjektivem Empfinden, sondern von dem, was seine ehemeligen Kollegen erzählen, die nun für die DB Netz arbeiten. Viele Gleiskilometer, die man früher als "marode" bezeichnet und direkt instandgesetzt, bzw. erneuert hätte, bleiben heute liegen und für die entsprechenden Strecken wird das Tempolimit heruntergesetzt. Ganz schlimm sähe es bei vielen Weichenanlagen aus. Wo die Weichen früher beheizt gewesen wären, sind sie es heute nicht mehr, was gerade im Winter immer wieder zu Problemen führt. Und die Bahn mag zwar noch der BRD gehören, aber sie ist eine AG, die privat rechtlich organisiert ist. Aufgrund der Tatsache, dass es bereits früher diverse Anläufe zu einem Börsengang gab, vermutet man, dass die Bahn versucht, an allen Ecken zu sparen um für Anleger attraktiver darzustehen. Es wurde 2011 zwar gesagt, dass ein Bürsengang "aktuell kein Thema" sei, aber frei nach dem Motto "was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern", wird dies in den nächsten Jahren garantiert wieder auf den Tisch kommen. Spätestens dann, wenn der Bund mal wieder Geld für Europa braucht! Und wenn ich persönlich einmal die Zuverlässigkeit der Bahn in Bezug auf Pünktlichkeit und Service mit früher vergleiche, so ist mein persönliches Fazit nicht positiv. Die Preise sind explodiert, die Verspätungen sind exorbitant gestiegen und die Warteschlangen an den Servicepoints sind länger geworden, weil Personal (Service) abgebaut wurde.
 
@heidenf: Als aktiver Bahnfahrer kann ich Deinen Eindruck nicht bestätigen. Reisezeiten haben sich verkürzt. Die Preise sind im Vergleich relativ stabil geblieben (Inflationsbereinigt und gemessen an Fahrzeit und Service). Was Du bemängelst, ist lediglich, dass wir uns nicht mehr den Luxus leisten, jedes Dorf mit einem Gleisanschluss zu versehen. Weichenheizungen sind an den rentablen Strecken immernoch eingebaut. Im übrigen, viele probleme bei der Bahn sind Hausgemacht, nicht weil sie privatisert wurde, sondern weil die EU da seine Finger weit mit drin hat. Wenn Du jemanden kennst, der zufällig in der Bahnzentrale arbeitet, der kann dir ein Lied davon singen ;)
 
@iPeople: Na ja, mag vielleicht daran liegen, dass wir unterschiedliche Strecken "bereisen". Aber als Berufspendler habe ich die Erfahrung gemacht, dass min. 75% meiner Züge verspätet sind. Das war früher nicht der Fall. Erst letzte Woche machte der Zugführer im RE eine Durchsage, dass wir Essen Hbf "heute ausnahmsweise einmal pünklich" erreichen werden. Das mag nich ausschliesslich an maroden Gleisen liegen, sondern auch am (fehlenden) Personal. Ich zitiere einmal aus der Süddeutschen Zeitung: "Zu den häufigsten Erklärungen, mit denen das Unternehmen auf seiner Internetseite die einzelnen Verspätungen begründet, zählen Bauarbeiten, Gleiswechsel oder Signalstörung. Auch "technische Störung am Zug" oder "verspätete Bereitstellung" tauchen sehr oft auf. Bei ungefähr neun von zehn angegebenen Verspätungen legen die Daten den Verdacht nahe, dass die Bahn selbst die Verzögerung zu verantworten hat - und nicht etwa Unfälle, Randalierer oder ausgebüchste Tiere (Detailzahlen in der Grafik oben)." Bauarbeiten, technische Störungen etc. würden bei kontinuierlichen und vorausschauenden Wartungsintervallen, wie sie früher üblich waren, nicht so gehäuft auftreteten. Das spiegelt auch die Aussage der DB Netz Mitarbeiter wieder, die den direkten Vergleich zwischen früher und heute haben. Und da ich davon ausgehe, dass die Bahn mittelfristig un die Börse geht und dann noch gewinnorienterter arbeiten wird, werden zu sich Zustände nicht verbessern. Privat ist genauso Mist wie staatlich. Die Wahrheit liegt vermutlich wie bei vielen Dingen irgendwo in der Mitte.
 
@heidenf: "Legt den Verdacht nahe" .... Wartungsintervalle werden nach dem vom Hersteller angegebenen Zyklen gemacht. Gibt Siemens an, das ein Signal alle 4 Wochen gewartet werden muss, dann macht das DB-Netz auch nur alle 4 Wochen. Das selbe bei den Zügen. Ich kann Dir noch einen Grund für (zunmindest leichte)Verspätungen gerade im Regional- und Stadtbahnbereich geben: Der Fahrgast. Da werden Türen aufgehalten, da wird eine Schlange an EINER Tür gebildet, statt mehrere Türen zu nutzen usw usf. Das ist übrigens ein Thema, das Seiten füllen würde. Fakt ist aber , die Bahn arbeitet rentabler als zu Behördenzeiten, wo man ebenfalls schon massiv behauptet hat, die Bahn wäre unpünktlich, unfreundlich, langsam und zu teuer.
 
@iPeople: Es gibt aber auch Komponenten, Gleisbereiche, Weichen etc., die höheren Beanspruchnungen ausgesetzt sind als andere. Z.B. aufgrund der Tatsache, dass sie öfter befahren werden. Die Herstellerangaben passen da nicht und das wurde früher in den Wartungintervallen der Bundesbahn mit berücksichtigt. Was interessiert mich, was der Hersteller empfiehlt. Ich stehe doch bei 3 von 4 Zügen am Bahnsteig und muss warten. Das mit den Fahrgästen mag ab und an stimmen, allerdings haben die Verspätungen auf meinen Strecken derart zugenommen, dass dies keine Erklärung dafür ist. Und ich pendle seit etlichen Jahren jeden Tag mit der Bahn. Das die Bahn rentabler arbeitet mag sein. Sie arbeitet aber nicht besser, zumindest nicht für den Kunden. Und mit einem Börsengang werden sie noch rentabler. Rentabilität geht aber meisten zu Lasten des Service.
 
@Friedrich Nietsche: Zumindest sollte es wie beim Strom sein. Erzeuger (hier Kabelbetreiber) und Verkäufer (hier Provider) dürfen einfach nicht die selben sein.. Dann hätte sich das Problem schon gelöst (gilt auch für Tankstellen)
 
@Slurp: Ich verstehe Dein Beispiel nicht. Beim Strom ist es doch genauso, wie jetzt bei der Telekommunikation. Dazu kommt das Spekukieren an der Strombörse. Willst Du Internetbandbreite wirklich an einer Börse gehandelt sehen?
 
@Slurp: Wo hat sich denn bitte ein Problem beim Strom gelöst Die Probleme dort werden immer größer (meint die Kosten werden immer höher)! Siehe bitte auch 01 (re:9) und 01 (re:10) bei mir weiter oben.
 
@Friedrich Nietsche: Das Einzige, was dann noch ausgebaut wird, wenn das Netz in staatliche Hände gelangt, sind die Überwachungsmöglichkeiten.
 
@Ariat: Ob du es glaubst oder nicht. Es existieren Institutionen wie der Bundesverfassungsgerichtshof und auch die Regierung muss sich an Gesetze halten. Also spar dir solche aus pubertärem Rebellionsbedürfnis geborenen Kommentare.
 
@Friedrich Nietsche: Aber Du liest oder schaust schon Nachrichten, oder? "Also spar dir solche aus pubertärem Rebellionsbedürfnis geborenen Kommentare.". Wo haben sie Dich denn losgelassen? Gesetze, Regierung - dass ich nicht lache. Die Gesetze werden dermaßen oft überschritten oder nach Belieben erweitert oder geändert, von eben diesen Gesetzeshütern. Wie blauäugig bist Du, dass Du an sowas wie Gerechtigkeit und Ehrlichkeit in der Regierung glaubst?! Wahrscheinlich hast Du den Status "Pupertät" nicht mal erreicht. Unglaublich.
 
@Friedrich Nietsche (02): Warum denn bitte soll nur die Telekom das Netz ausbauen? Warum bauen nicht die anderen privaten Anbieter (außer Telekom) das Netz aus? Richtig! Weil die Anderen gerne
abkassieren wollen bei so wenig Investitionen wie möglich. Würden sie selbst das Netz ausbauen käme es nicht zu einer "Gängelung"! Ist doch gaaaanz einfach!
 
@Kiebitz: Weil es ökonomischer Unfug ist, mehrere Glasfaserkabel verschiedener Anbieter nebeneinander zu legen. Soll deiner Meinung nach jeder Anbieter getrennt ganz Deutschland abdecken. Das schafft trotz finanzieller Bezuschussung seitens vom Stast und der Einmietung anderer Anbieter aktuell nicht mal die Telekom.
 
@Friedrich Nietsche (re:50): Das ist doch kein Argument. Es können doch andere Anbieter (nicht die Telekom) Kabel / Netze verlegen und dann an die Übrigen Provider inkl. Telekom vermieten. Grundsätzlich wäre das möglich. Und dann stellt sich die Frage nun eben doch: Warum denn bitte soll nur die Telekom das Netz ausbauen? Warum bauen nicht die anderen privaten Anbieter (außer Telekom) das Netz aus? Richtig! Die wollen nur abkassieren! Es gibt nur eine Lösung ähnlich der Bahn: Kabelnetz (Schienennetz) mit Eigenverwaltung und alle Provider müssen das dann mieten!
 
@Kiebitz: Oh Mann, um dein Wissen ist es ja schlecht bestellt: Deine ach so schlaue Lösung ist der aktuelle Stand der Dinge. Du dachtest echt, die nutzen das Netz der Telekom kostenlos? Die Telekom nutzt ihr Netzmonopol, um den Konkurrenten Steine in den Weg zu legen. Warum denkst du denn, spreche ich denn die ganze Zeit davon, das Netz zurück in staatliche Hände zu geben und alle ITK-Anbieter dann gemäß ihres Nutzungsanteil an den Betriebs- und Erweiterungskosten aufkommen zu lassen? Aber wie ich sehe, hättest du ja auch kein Problem damit, auch Straßen zu privatisieren und dann die verschiedenen Halter mehrere Straßen nebeneinander aufbauen zu lassen. Ist ja grundsätzlich möglich.
 
@Friedrich Nietsche re:60) : Typisch mal wieder. Erst nicht richtig lesen können und dann noch bloße Unterstellungen und Behauptungen schreiben! Wo bitte schrieb ich, dass das Netz der Telekom kostenlos genutzt wird. Richtig! Nirgends. Denn die Diskussion hier bezog sich ja (zumindest was mich betrifft!) auf die News und da geht es ja um die Kosten dafür. Oder hast Du das nicht verstanden? Und "...Oh Mann, um dein Wissen (Friedrich...) ist es ja schlecht bestellt!..." DENN gaaanz nebenbei (auch wenn ich nicht dafür bin!), es gibt schon Strassennutzungsgebühren in Deutschland, nämlich LKW-Maut! UND warum schreibst Du so ein Blödsinn wie "...wie ich sehe, hättest du ja auch kein Problem damit, auch Straßen zu privatisieren und dann die verschiedenen Halter mehrere Straßen nebeneinander aufbauen zu lassen...."? Wo steht sowas bei mir? Richtig! Nirgends! Einfach mal so Sprüche ´raushauen -oder was? UND meine Frage war: "...Warum bauen nicht die anderen privaten Anbieter (außer Telekom) das Netz aus......und dann an die Übrigen Provider inkl. Telekom vermieten...". Ausbauen!!! Nicht das vorhandene ersetzen!!! Kennst Du den Wortbegriff "Ausbauen" nicht in seinem Sinne? Und wieso können die nicht neue Leitungen -da wo noch keine sind!!!- verlegen und vermieten oder neue Wohn- / Industrie-Gebiete erschließen und die Vermietung starten??? Bitte logische Begründung und keine Sprüche über etwas was ich nicht schrieb. Und bitte nachdenken bevor Du jemanden beurteilst ala "um dein Wissen ist es ja schlecht bestellt..."!
 
@Kiebitz: Der "Nietsche" lebt in seiner eigenen Wunsch-/Traumwelt, wo alles so ist, wie er es glaubt, wie es ist. Er hat einfach keinen Plan von nichts und niemanden, hört sich gerne selber reden bzw. liest gerne sein Selbstgeschriebenes. Diese Sorte von Besserwisser/Alleswisser gibt es leider zuhauf. Da lohnt sich keine Diskussion, denn sie entzieht sich bei ihm jeglicher vernünftigen Grundlage und führt zu nichts.
 
Das ist doch irgendwie unsinnig, oder ich übersehe da was. Seit wann gibt es diese 10.08 ? Keine Ahnung, aber werden diese +0,11€ nicht schon von der normalen Inflation abgefangen? Und, wenn ich den Artikel richtig interpretiere, gibt die Summe +0,11 + -0,38 macht also dann -0,27€ Die richtige Motivation für die Telekom das Netz weiter auszubauen, auch außerhalb von Großstädten, ist das wohl weniger.
 
@Lastwebpage: verstehe ich auch nicht...einmal erhöhen und einmal absenken... und das bringts? Wirds nun für die Kunden teurer oder billiger? Wird nun wirklich mehr ins Netz investiert?
 
@zivilist: vor allem. Laut letztem Absatz soll damit gefoerdert werden das Betreiber selber KVZ bauen. Aber die werden auch nicht unbedingt unnoetige Kosten in Doerfern/schwachen Gegenden stecken, sondern auch in Grosstaedte, die eh schon genug haben (je nach Gebiet abhaengig). Auf der einen Seite waere staatlich besser (wegen gleichmaessiger Ausbau), aber leider hatten wir ja immer sehr gute Erfahrungen, wenn etwas staatlich gehen soll. :(
 
@StefanB20: Ich frage mich immer, wer garantiert Dir, dass staatlicherseits flächendeckend ausgebaut würde? Und vor allem, wer soll das bezahlen? Der Steuerzahler?
 
@StefanB20: Naja, is so nicht ganz richtig. Die Betreiber müssen eigentlich, laut Gesetz, erst die Schwächeren Regionen aufpeppen, bevor sie die Städte weiter ausbauen. ABER: Hier gibt es wieder einen kleinen aber für die Betreiber einen "guten" Fluchtweg. Nämlich es einfach auf den nächsten Betreiber verschieben und die großstadt doch ausbauen. So kommen kleine Dörfer nicht einmal über eine DSL Light verbindung und die Städte Surfen schon mit einer (zur Zeit noch) unnütz Starken Verbindung. Aber das findet man leider in vielen verschiedenen Gebieten... Gruß
 
@Lastwebpage: Ist wie bei den Sozialabgaben. Krankenkassenbeitrag sinkt, dafür steigen die übrigen Sozialabgaben und am Ende hast du trotzdem weniger von Brutto als vorher.
 
Bekommt mehr Geld u. möchte drosseln, die Telekom sahnt ja wirklich doppelt ab und keiner will was dagegen tun :-(
 
@CJdoom: jetzt wissen wir warum sie drosseln wollen. ^^
 
@CJdoom: Einfach mal Preise vergleichen, wie denen in der Schweiz: init7.net/de/private/ftth - 100/100 Flatrate für knapp 75 Euro ohne Drosselung bei einem kleinen Provider. - Da fragt man sich schon weshalb so etwas die große Telekom nicht schafft.
 
@RobCole: Naja die Gebiete und Einwohner pro QM sind da anders als hier aber in der Hinsicht ist es hier schlecht umgesetzt. Aber bei Handytarifen guckt man auch neidisch zu unseren Nachbarn 1GB High Speed für 3€ 10€ für 4GB 21.6Mbit :D
 
@RobCole: Interesasnt, das Du als positivbeispiel die Schweiz bringst, deren Kommunikation noch liberaler ist, als in D.
 
@RobCole: Vielleicht bin ich momentan blockiert, aber wieso ist knapp 75 € preiswert? Bei Telekom 100/50 für max. 45,-@ / 55,-€. Gut es ist im Upload nur die Hälfte, im Preis aber auch deutlich geringer.
 
@Kiebitz: 75 Euro bei unlimitierter Flatrate ohne Drosselung bei 100/100 ist günstig für Privatpersonen. Bei Unternehmen sieht das etwas anders aus. Aber ich für meinen Teil würde 75 Euro zahlen als mir diesen limitierte Errungenschaft anzueignen.
 
@RobCole (re:8): Nun gut, das muß ein jeder für sich selbst beurteilen. Mir wären 75,-€ monatlich absolut zu viel und ich wüßte auch gar nicht für mich(!), wozu ich ein sooo schnelles Netzt gebrauchen könnte.
 
@CJdoom: Also ich bin kein Mathematiker, aber wenn ich das von der News mal durchrechne kommt da ein MINUS!!! von 27 Cent für die Telekom ´raus. Wo bekommen die da mehr Geld?
 
@Kiebitz: Insgesamt durch die ganzen Aktionen der Telekom kommt da Gewinn raus, es gab doch neulich erst ne Meldung im Internet wie viel Gewinn die Telekom gemacht hat, ob sie halt auf WF war weiß ich nicht :D
 
@CJdoom: Wie jetzt "...Insgesamt durch die ganzen Aktionen der Telekom kommt da Gewinn raus,..". Also soll die Telekom sonstwo Gewinne / höhere Preise machen um die Mindereinnahmen, die sich bei den neuen Tarifen für die Anschlußleitungen gemäß News ergeben, auszugleichen? Was ist das denn für ein merkwürdiges Argument?! Und auch die übrigen Anbieter machen große Gewinne, so dass die sich aus den Gewinnen heraus ja auch höhere Gebühren/Kosten leisten könnten bzw. aus den Gewinnen selbst Leitungen legen könnten.
 
Wer bezahlt eigentlich dem Hauseigentümer eine Durchleitungsgebühr
für z.B.:Wasserleitung, Stromleitung, Kabel und Telefonleitung?
Alle Unternehmen verlangen Geld und Gebühren wenn Fremdfirmen Ihre
Anlagen benutzen!
Ich bin dafür dass der Hauseigentümer durch gesetzliche Regelungen
gleichgestellt wird.
 
@heinrich 68: Das bezahlst Du mit den Betriebskosten.
 
@iPeople:
Von welchem Geld halte ich die Leitungen instand und halte diese auf dem neuesten Stand.Sicherlich nicht von den Betriebskosten.
Betriebskosten sind Kosten die der Mieter verbraucht und
umgelegt werden.
Ich Rede hier von einer Benutzungsgebühr neben der Kaltmiete.
 
@heinrich 68: Also ehrlich gesagt, kann ich nicht nachvollziehen, worauf Du eigentluch hinaus willst. Der Hauseigentümer ist dafür selber verantwortlich, dass leitungen im haus liegen. Die Telekommunikationsanbieter liefern bis Haus. Alles was im Haus ist, ist Sache des Hauseigentümers. Inwieweit der Hauseigentümer in sein Eigentum investiert. um eine moderne Kommunikation in seinem Haus zu haben, geht doch keine Firma etwas an.
 
@iPeople:
Ist doch einfach,eine Durchleitungsgebühr.
Nicht mehr.
 
@heinrich 68: Sorry, hatte übesehen, dass Du nur Spaß machst.
 
@heinrich 68: Bis zur Wasseruhr ist das ja im Verbrauchspreis des Wasseranbieters (z.B. Gelsenwasser, Stadtwerke) enthalten. Und für die Durchleitung mit den Angeboten Wasserleitung, Stromleitung, Kabel und Telefonleitung usw. wird ja u.a. auch die Miete erhoben. Wenn ein Gebäude das nicht bietet fällt die Miete entsprechend geringer aus! Soooo einfach ist das!
 
Was nützt mir das???? Ich bin bei 1&1, könnte eigentlich vDSL 50.000 bekommen, aber die Telekom gibt keinen Port frei (sagt mein 1&1 Kundencenter). Also, im Klartext, mischt die Telekom immer noch mit. Man sollte den Verein endlich zu machen!!!!
 
@mgbd0001: Und dann? Vielleicht schiebt 1&1 auch den schwarzen Peter nur weiter. 1&1 ist ja nun wirklich nicht dafür bekannt, die ehrlichsten zu sein.
 
@iPeople: 1&1 nicht ehrlich? Aber sie haben doch Marcel Davis. Könnte der lügen???
 
@heidenf: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/1-1-nachruf-auf-marcell-d-avis-leiter-kundenzufriedenheit-a-827169.html
 
@iPeople: Eine Kollegin von mir ist bei 1&1 in einem Projekt und kennt diesen Typen tatsächlich aus der Kantine. Allerdings nur vom Sehen. Ich als 1&1 Kunde habe auch so meine leidvolle Erfahrung mit dem Unternehmen gemacht. Wenn alles erstmal funktioniert ist es toll. Aber wehe, eine Anschaltung weicht vom vorgesehenen Weg ab. Dann ist Chaos vorprogrammiert. Das liegt aber vor allem daran, dass heutzutage niemand mehr bereit ist, Geld für seinen Internetanschluss in die Hand zu nehmen. You get what you pay! Und das sieht 1&1 genauso und stellt nur Billig Personal im Service Center ein. Vermutlich ist es noch nichtmal 1&1, sondern Arvato, die Tectum Group oder andere Sklavenhalter. Von daher begrüße ich den Vorstoß der Telekom, die Preise erhöhen zu wollen!
 
@heidenf: Ich hatte meine Erfahrung mit 1&1durch eine Kündigung beendet und bin damals zur teureren Telekom zurück. Ganz genau, wer billig will, bekommt billig. Und was ich im Zuge der Kündigung mit 1%1 erlebt habe, spottet jeder Beschreibung.
 
@mgbd0001: das ist ihre Hardware und damit können die auch bestimmen, dann soll 1&1 nicht nur Leitungen mieten, sondern auch investieren und selbst was hinstellen.
 
@mgbd0001: 1&1 könnte ja auch einfach eine Leitung vom 1&1 Rechenzentrum nach dir Zuhause legen. Und ja, ich bin mit 1&1 auch zu VDSL gewechselt, u.A. wegen des Preises, ich gebe es zu, aber auch weil ich dann, laut Aussage 1&1, eine neue Festnetztelefonnummer bekommen hätte (Stimmt nicht, sagte die Telekom). Die Umschaltung hat bei mir ca. 3 Wochen gedauert, nach den Telefonaten, und Gespräche mit den Technikern, die ich während dieser Zeit mit der Telekom und 1&1 geführt habe, glaube ich 1&1 nicht mehr unbedingt alles was die einem am Telefon so erzählen. Im Endeffekt muss ich iPeople zustimmen, sollte ich irgendwann mal den Nachfolger von VDSL bekommen, werde ich auch wieder zur Telekom gehen.
 
@mgbd0001: Redest du von 1&1? Ja, die sollte man echt zu machen. Voll Zustimmung.
 
@mgbd0001: was hat die Telekom damit zu tun?

Die Telekom vermietet eine bestimmte Anzahl von Outdoor ports an Carrier und der Rest bleibt für eigene Kunden (die mehr Geld bringen) frei. Wenn die Carrier ports voll sind hast du halt pech gehabt wenn du unbedingt billig und kein Service willst...

1&1 steht es frei eigene Technik zu bauen aber das ist denen ja zu teuer...
 
@mgbd0001: das selbe hatte ich damals mit arcor auch, angeblich gibt die telekom keine Ports frei. Als ich dann meine Ausbildung bei der Telekom angefangen hab, hab ich rausgefunden, das mehr als genug Ports frei sind, aber arcor es einfach nur zu teuer war (Glasfaser Technik). Solche aussagen sind immer mit vorsicht zu genießen!
 
In den ländlichen Gebieten ist es ja so, dass die Leitungen der Telekom gehören. Heißt das nun, dass andere DSL-Anbieter wie 1&1 pro Kunde rund 19€ an die Telekom zahlen müssen? Wie können die dann Flatrates für 20€ anbieten?
 
@fb1: Im Text steht von 10,08 auf 10,19 Euro, wie kommst du auf 19? Das wofür 1&1 nebst der Leitung am meisten ausgibt, ist ihre Werbung. Ohne eigenen Netzausbau, ohne Entwicklung, wenig Technik sondern nur mit Marketing und (vielleicht sogar gemietetem) Service Center haben sie eben (relativ) wenig Unkosten.
 
@thardem: 17€, pardon. Ich gehe mal davon aus, dass das dann Nettopreise sind.
 
@thardem: ich weis auch nicht wie 1&1 das macht. die 10.08 sind ja nur für die Leitung. 1&1 muss aber auch noch die Technik bei der Telekom mieten weil sie keine eigene hat...
 
würde überall schon Glasfaser liegen hätte ich nix gegen 2Euro Mehrpreis... fakt ist jedoch, dass wir noch weit davon entfernt sind - teilweise gibt es sogar noch Regionen bei denen DSL nicht möglich ist.
 
Da ist wiedermal ein grund,warum die netze nicht ausgebaut werden. Das Lohnt sich doch garnicht für die telekom, da 6,79€+VDSL Port kaum einnahmen bedeuten. Die Technik+Instandhaltung (Personal usw.usw.) müssen auch bezahlt werden.. Aber liebe Bundesnetzagentur, dafür ist ja alles moderat.. Meines erachtens sind sie ein Wirtschaftskiller. Ich wäre für eine Verpflichtung von 10€ je KVZ Tal, davon gehen 2,50€ in den Ausbau!
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