Atari-Gründer Bushnell: Mobile Games sind "vorbei"

Nolan Bushnell, der legendäre Gründer der Spieleschmiede Atari, hält den Markt für mobile Games für übersättigt. In einem Interview meinte er, dass mit derartigen Spielen kein Geld zu holen ist, nach fünf Jahren sei der Boom vorbei. mehr... Atari, Gründer, Nolan Bushnell Atari, Gründer, Nolan Bushnell

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Mobile Games verändern sich, klar. Aber vorbei sind diese längst noch nicht. Wenn diese besser werden (und das werden die dank größerer Displays, höherer Auflösung und mehr CPU/Grafikpower) und hoffentlich natürlich auch besserer Story, werden die Leute bereit sein auch mehr/überhaupt dafür was auszugeben. Auch hier gilt: Qualität setzt sich durch und Ramsch wird vom Markt verschwinden.
 
@zivilist: diesen Trend würde ich ja begrüssen. Leider tendiert die Branche aber dazu, auch in Zukunft weiter auf diesen Crap-Spiele mit Freemium-Model zu setzten. Genügend Geld scheint es ja abzuwerfen... Zumindest auf iOS kommt derzeit von den Grossen kein Titel heraus ohne entsprechende In-App-Purchases.
 
Ich sehe es genau anders :) der Boom der Handy-Games geht jetzt dank starker Handys erst richtig los :)
 
@skrApy: jop denke ich auch. Normale Handys werden immer weniger und Smartphones immer mehr.
 
Naja, 99% der Mobile Games kann man direkt in die Tonne werfen. Ich könnte mit Müh und Not vielleicht gerade mal ein Dutzend GUTE Android Games aufzählen.
 
@greminenz: Also im Windows phone store sind eigentlich ganz nette games zu finden
 
@-adrian-: Windows phone Store *pruuust*
 
@Memfis: Und, welchen "Store" nutzt du? Dann sag ich dazu auch einfach mal "*pruuust*", na und? Leben und leben lassen, sollte die Devise lauten, aber dummes Rumgebashe ist ja immer noch das Schönste, gelle?
 
@greminenz:

Ein sehr gutes Spiel, was auch regelmäßig Spaß macht und was gutes für "Zwischendurch" ist, der der neue "Jurassic Park Builder". Einzig die Pay2Win Funktion nervt ein bisschen, aber wenn man Geduld hat, braucht man diese auch nicht nutzen. Das Spiel hat auf jeden Fall eine tolle Grafik und läuft auf meinem Galaxy S2 absolut flüssig.
 
Da hat er nicht ganz unrecht: Vor einigen Jahren, konnte man noch mit einfachen aber kreativen Games (z.B. Doodle Jump) noch die Millionen Marke erreichen. Mittlerweile setzen sich fast nur hochwertige Games durch, wo schon mehr als 20-50 Entwickler dahinter stecken, sodass mit Ein-Mann-Games kaum noch was zu holen ist.
 
@algo: das bestätigt ja die Aussage. Außerdem werden es dann insgesamt weniger Spiele, also weniger Ramsch. Klar die Anfangsinvestition für neue Spiele (Programmierer, Zeit) wird steigen. Aber das tut glaub ich der Branche schon gut.
 
@zivilist: naja wie war es denn beim PC, oder Atari, oder beim Gameboy. Das waren doch auch alles nur simple Games. Also sowas wie Tetris, allaway, kwirk ... Wenn man nach der Aussage geht das der Markt übersättigt ist, nur weil es 300k Apps gibt....dann ist der PC Markt auch übersättigt oder sagen wir gleich der gesamte Spielemarkt.
 
Spielen ohne echte Knöpfe macht keinen Spaß. Sicher bei Spielen wie Angry birds, Würfelspielen oder kleinen Physikspielereien wie Glass Tower geht das Konzept noch auf, aber Rollenspiele, Rennspiele, Jump & Runs, ... das alles kann man vergessen, weil die Steuerung einfach nicht präzise ist.
 
@Memfis: gerade Spiele wie TGCs oder Pokemon-ähnliche können auf einem Touchscreen viel besser gespielt werden. Aber bei den Spielen die versuchen einen Joystick zu imitieren oder Shootern wo man vor lauter Hand vom Zielen das Spiel nicht sieht, ja das macht keinen Spaß.
 
@flail: pokemon ähnliche - da geht bei mir gerade voll das kopfkino los: kinder die im kreis stehen und vor sich ihr handy aufn boden werfen und schreien "los lumia,verwandel dich" - "aufgehts galaxy"
 
@slashi: warum muss ich da jetzt an Optimus Prime denken :D
 
@Memfis: unpräzise Steuerung kann aber auch ein gewaltiger spaßfaktor sein. Man muss nur mit 4 Personen Marie Kart für die Wii spielen und alle versuchen die anderen abzulenken wos nur geht. Mehr spaß gibt mir auch kein COD oder bf
 
@Memfis: Sowas kann man den Leuten hier aber nicht erklären. Die gehen davon aus, dass man sich jedes Jahr nen Knaller Schlaufon holt, es mit Spielen füttert und super glücklich damit wird. Zudem ist die technische Basis der Geräte doch jetzt inhomogen (Tegra, SnapDragon, Exynos, ST-Ericsson, der chinesische ARM-CPU hersteller in den billig Geräten+ alle möglichen kombinationen der GPU), welches nicht langfristig Garantiert neuste Spiele zocken zu können. Ich verstehe den Reiz an der Sache, wenn man schon 600€ für so nen Ding ausgegeben hat, kann man auch mal 2-3 € in spiele investieren und zocken. Bessere spiele kosten auch mal 14,99€ aber immernoch günstiger als eine PS Vita oder 3DS, naja nur vermeintlich ^-^.
 
Casual & Mobile: Zwei Bezeichnungen, die NIEMALS mit Gaming in Verbindung gebracht werden dürfen. Danke!
 
@aedmin: danke für den post. so wahr.
 
Atari ist vorbei, nicht die mobilen Spiele.
 
So unrecht hat er nicht. Habe selbst in den Anfangstagen viele Games ausprobiert, allein weil es neu war mit dem Touchscreen und Bewegungssensoren zu hantieren. Heute spiele ich recht selten, die Apps sind massig geworden. Es ist schwieriger die Perlen zu erkennen. Man muss mehr Zeit opfern, die ich allerdings lieber in anderen App-Anwendungen sehe.
 
Atari ist auch "vorbei" aber Recht hat er...es gibt kein Mobile Game was mich länger als 5 Minuten am Schirm hält...dann wird es Laaaangweilig. Richtige Knöpfe fehlen mir schon am Handy.
 
@TalebAn76-GER-: Wenn man von Pong über PacMan und Lemmings bis Angry Birds gekommen ist, dann reizt einen ohnehin nur noch ein Game mit Features die bisher nicht möglich waren, und die bedingen in der Regel ein Gerät was man bisher nicht hat, oder was es noch nicht gibt. Sprich der Bushnell hat komplett recht ist nur zu konservativ. Es geht um die ersten 10 Spiele im Angebot für ein Gerät, beim 100sten guck ich schon nicht mehr.
 
Stimmt. Schon 1995 wollte keiner mehr PC- und Konsolenspiele kaufen, kaum 5 Jahre nach Veröffentlichung des NES - es gab einfach zu viele Spiele *rolleyes*
 
Er weiss wovon er spricht, schließlich war s. jobs bei Atari. was für ein schwachsinn im Artikel. Jobs war nen paar Monate bei Atari als junger zotteliger Kerl. Ein "er weiß wovon er spricht", kann man da wirklich nicht schreiben.
 
also entweder gibts nur mist spiele die nichts taugen oder free2play mit mega ingame payment ... wirklich gute spiele mit story oder fun faktor wo man nicht auf ingame währungen setzen muss gibt es sehr sehr sehr wenige vorallem muss ich sagen das strategie spiele auf handys viel zu kurz kommen aber die menschen scheinen lieber schlechte shooter und spiele wie nfs zu wollen wo man nichts machen muss mit dem gehirn ^^
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