EU: Breitband-Ausbau soll bald viel billiger werden

Die EU-Kommission will mit neuen Rechtsvorschriften den Breitband-Ausbau billiger machen und damit in der kommenden Zeit beschleunigen. Dazu sollen mehrere Maßnahmen beitragen. mehr... Europa, Neelie Kroes, StartupEurope Bildquelle: Sebastiaan ter Burg / Flickr Europa, Neelie Kroes, Kroes, StartupEurope Europa, Neelie Kroes, Kroes, StartupEurope Sebastiaan ter Burg / Flickr

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In der Theorie klingt das gut, in der Praxis erwarte (befürchte) ich aber viele Auswirkungen und Szenarien, die die Damen und Herren in der EU nicht bedacht haben und die das ganze im Endeffekt teurer und komplizierter machen als es aktuell der Fall ist.
 
@terminated: Tja und da Du einem Nachweis oder wenigstens einen Beispiel deiner Behauptung schuldig bleibst, wundern mich die Minuse gar nicht.
 
Simpel und effektiv - für die Unternehmen! Aber der Kunde wird davon nichts bis kaum etwas mitbekommen (auch finanziell).
 
@Joebot: da nur der geringste teil bei den gebühren mit dem ausbau veranschlagt sind, ist auch nur richtig.
 
@Joebot: Es geht auch nicht darum, dass Kosten für den Kunden eingespart werden, sondern das dr Ausbau schneller voran geht und die Kunden schneller und an mehr Orten einen Breitbandanschluss bekommen können... und so etwas geht grundsätzlich nur auf 2 Wegen... Komplikationen wie, z.B. Bürokratie, müssen abgebaut oder gar beseitigt werden und die Kosten müssen reduziert werden. Nichts treibt ein Unternehmen mehr an, als mehr Gewinn und das geschieht hier durch weniger Kosten beim Ausbau aber gleiche Kosten beim Kunden... und Internet ist heute, dank Flats, echt nicht teuer. Im Schnitt 30 €/Monat (rein der I-Net Anschluss) kann sich jeder leisten.
 
Reden die immernoch von "schnellen Breitbandanschüssen" - die sind doch mit Mobilfunk und DSL ab 1 mbit down vermutlich schon flächendeckend "erreicht" - Das ansich ist ja schon extrem armseelig und das Limit von ~300ish MB Traffic kommt da ja auch noch oft mit dazu, nachdem man auf Brieftaubenspeed gedrosselt wird. Gilt aber wohl trotzdem so als "schnelles Breitband" / Erfolg.
 
@monte: Sry, aber was Du hier schreibst hat mit der Situation aus den News nichts zu tun. Es geht um einen Breitbandanschluss und nicht einfach um schnell! Und zu dem geht es rein um den zu Hause verlegten Kabelgebundenen Internetzugang und hat nichts, mit Mobilfunk und dem Zugang darüber zu tun. Das sind 2 völlig unabhängige Baustellen und Mobiles Internet zählt nicht in den flächendeckenden Ausbau dazu!
 
Was nutzt einem ein Breitbandanschluss ohne Leistungsgarantie und Netzneutralität, da der Kunde die Katze im Sack kaufen und bezahlen darf, weil der Anschluss mit "bis zu" und "Flatrate" beworben wird und in Wirklichkeit 50% der Beworbenen Leistung bekommt und die Flatrate sich als Volumentarif entpuppt. Das betrifft besonders den Mobilen Sektor!
 
@klink: einfachster weg, wäre wohl, es über das Geld zu machen, dass der Kunde auch nur so viel zahlen MUSS, wie er tatsächlich bekommt. Denn wenn die Provider oft erst am DSL6000 verkaufen, an einem Anschluss dann aber weniger als die Hälfte ankommt, dann sollte es dem Kunden auch möglich sein, dass er maximal die Hälfte vom Preis zahlen muss... Insbesondere, wenn man bedenkt, dass das eigentlich nur gerecht wäre. Aber stattdessen muss man dann noch einen "Regio-Aufschlag" zahlen, weil das Gebiet noch nicht so gut ausgebaut ist - Irrsinn!
 
@klink: hauptsache mal gemeckert, mann oh mann...
 
@pubsfried: es geht hier weder um die Netz-Performance, noch umd Vertragsbedingung oder gar um Mobilfunk. also was soll das dämliche Minus-klicken??
 
@pubsfried: Natürlich geht es auch darum! Weil ohne Leistungsgarantie und Netzneutralität ist ein Breitband nichts Wert!
"Jeder sollte einen schnellen Breitbandanschluss bekommen können" Auf dem Papier kriegt diesen auch jeder, denn im Vertrag steht der Kunde hat Breitband und wenn dieser in Wirklichkeit kaum schneller Surft als im Doppelten ISDN Spielt es keine Rolle!
 
Das 50 und 100 Mbit-Verbindungen (vornehmlich in Ballungsgebieten) zu billigstpreisen verramscht werden und damit sogar günstiger zu haben sind, als das superlahme 1MBit oder gar 386 kBit -DSL auf'm Lande ... ist ein klarer Gegenbeweis gegen das Dogma, das ein freier Markt die Dinge schon regelt ... Wo ist der Verbraucherschutz, wenn Nutzer von lahmen uraltverbindungen die Preise von Hochgeschwindigkeits- anschlüssen subventionieren müssen, anstatt das umgekehrt, höhere Preise für schnellere Anschlüsse genutzt würden um das Strukturelle Defizit der Fläche zu reduzieren. In diesem System fehlt jeder Anreiz tatsächlich eine flächendeckende Versorgung Aufzubauen und deshalb tut sich da auch nix ! Diese EU-Maßnahmen - so sie tatsächlich einen positiven Nutzen haben - werden allenfalls die Gewinne steigern, der Flächenbevölkerung aber auch nicht wirklich helfen...
 
@Hobbyperte: Du kannst dich bei der Bundesnetzagentur bedanken, dass der Ausbau auf dem Land praktisch zum erliegen gekommen ist.
 
@klink: ich hab' schon öfter deutlicher formuliert, welchen Volksverrätern und sonstigen Nichtsnutzen wir dieses und manch' anderes zu verdanken haben ! Mit der Zeit wird man müde das jedes mal erneut zu erwähnen...
 
Sehe ich das richtig, dass dort eine EU-Kommission beauftragt wurde, gesunden Menschenverstand vorzuschreiben? "[…] dass neue und renovierte Gebäude über eine hochgeschwindigkeitsfähige Breitbandinfrastruktur verfügen […]" und " […] man den Zugang zu Infrastrukturen, wie Leitungsrohren, Leerrohren, Einstiegsschächten, Verteilerkästen, Pfählen, Masten, Antennenanlagen, Türmen und anderen Trägerstrukturen vereinfachen […]" klingt für mich jedenfalls genau danach. Herrje. Wenn ich ein Gebäude zu planen hätte, dann würden doch neben den Stromkabeln auch Wartungsklappen und die Netzwerke dazu gehören, statt diese nachträglich teuer verlegen zu lassen (das ist weder ein schöner, noch ein einfacher Job, das könnt ihr mir glauben)… Warum also macht man das nicht auch außerhalb von Gebäuden, das ist doch einfach nur ein logischer Schritt und damit wären wir wieder am Anfang: Der gesunde Menschenverstand!
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