Schneier: Der Überwachungsstaat ist schon da

Der Sicherheits-Experte Bruce Schneier kommt zu dem Schluss, dass wir längst in einem Überwachungsstaat leben. Es sei im Grunde für den Einzelnen kaum möglich, sich gegen die vielfältigen Schnüffeleien zu schützen. mehr... Sicherheit, Bruce Schneier, Experte Bildquelle: Schneier.com Sicherheit, Bruce Schneier, Experte Sicherheit, Bruce Schneier, Experte Schneier.com

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Sowas macht aggressiv nicht Counter Strike!!! Scheiß Staat
 
@shriker: Klopft es schon an der Tür? ;)
 
@fieserfisch: Moment ich schau mal...
 
@shriker: ... waren seine letzten Worte ;D
 
@dodnet: Er schreibt tatsächlich nicht mehr O_O
 
@dsTny: wenn er nicht schreibt wurde er mitgenommen. Wenn er schreibt wird er gezwungen damit es den Anschein hat das alles ok ist und wenn wir beschwichtigt sind wird man nie wieder was von ihm hören.
 
@wolver1n: ach die haben sicher schon längst seine Passwörter ausgespäht um unter seinem Namen kommentieren zu können
 
@fieserfisch: Danke bei mir hat er schon zweimal geklopft [2002 und 2003], also so abwegig ist das nicht. Ich werde jetzt nach zehn Jahren immer noch panisch wenn es mal in aller Frühe klingelt.
 
@Basarab: Ich habe echt ein bisschen Angst auf Grund der Entwicklungen zur Überwachung von Bürgern. Jedoch glaube ich nicht, dass es bei dir geklopft hat, nur weil du irgendwo geschrieben hast, "scheiß Staat".
 
Also mein Handy hat kein Internet und kein GPS. Kann ich dann trotzdem geortet werden, oder nur mein Umkreis (Funkzelle)?
 
@felix48: selbstverständlich auf 100 Meter genau:
http://www.delfine3d.de/wie-funktioniert-eine-handyortung-standortbestimmung/
 
@R-S: Schwachsinn, mittels GSM ist nur die Funkzellenortung möglich, Du mußt nicht alles glauben was in Cobra11 passiert.
 
@GerdGyros: orten konnte man schon in VIAG (heute o2) Netz mit jedem Nokia (meins war ein 6150/6210) vor mehr als 10 Jahren über das Webinterface oder per SMS (ca. 100 m genau), und damit gleich zB die nächste Pizzeria finden ! Selbst der ADAC Pannendienst konnte mich im Jan2000 schon auf 200m genau orten!
 
@R-S: naja auf hundert Meter im Umkreis, das ist nicht sehr genau. Da hat man ja noch viel Spielraum :-)
 
@R-S: da gsm funkzellen aufn land bis zu 35km groß sein können, wirste da nicht auf 100meter genau orten können - in einem feinmaschigen netz schon eher - aber ganz ehrlich - das bringt dir auch nicht wirklich viel - gerade in einer stadt decken 100meter schon viele bereiche ab...
 
@felix48: nur die funkzelle. Kleiner Tip: Handykarte beim Discounter kaufen und bei der Registrierung im Netz kreativ sein, Inzwischen nutzen viele Tausende Kunden Prepaidkarten die nicht auf Ihren Namen hinweisen.
 
@felix48: Du kannst dennoch recht genau Trianguliert ( http://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation_(Messtechnik) ) werden, mit nur einer Funkzelle weiß man nur in einem Kreis von XXX metern von diesem Mast musst du dich befinden, aber wenn dein Handy z.b. in reichweite von 2 oder am besten 3 ist, kann dich ziehmlich genau Orten.
 
@Suchiman: Das stimmt ebenfalls nicht, dein Handy bucht sich nur in eine Station ein und nicht in Mehrere gleichzeitig
 
@GerdGyros: Trotzdem geht das Empfangssignal des Handys an mehrere Stationen. Und zumindest in Ballungsgebieten sind die Empfänger so dicht beisammen das die Ortung sehr genau sein kann.
 
@Tomarr: Ist man hier irgendwie lernresistent oder passt es nur nicht in die Alu-Hut Einstellung?? Man kann Handys nicht per Triangulation genauer Orten, es geht einfach nicht, es geht nur die EINE Funkzelle in der es eingebucht ist.
 
@GerdGyros: Vielleicht bist du ja ein weniog lernresistent oder du telefonierst noch im C-Netz. Aber es währe albern wenn ein Handy nur zu einer Funkzelle den Kontakt hält. Wie oben schon beschrieben müssen beim Funkzellenwechsel die Daten schon bereit stehen damit dies lückenlos funktioniert.
 
@Tomarr: Ich arbeite im bereich der Mobilfunkortung, und wenn ich sage das du nicht über die Funkzellenortung rauskommst, dann glaub es oder lass es.
 
@GerdGyros: Das ist ja witzig, weil ich habe ebenfalls mal im Mobilfunkbereich gearbeitet, und bei uns ging es Problemlos.
 
@GerdGyros: Das glaub ich dir nicht, davon träumst du höchstens. Jeder Elektroniker kann dir die Triangulation der Funkmasten im Mobilfunkbereich erklären, wir haben das ja von der Pike auf lernen müßen und ich bin seit über 20 Jahren in dem Beruf! Das geht wirklich auf ein paar Meter genau.
 
@GerdGyros: ich habe mir letztens mal zum Spaß über die finde mein Windows phoonefunktion mein Handy orten lassen - Gps ist bei mir deaktiviert - keine Ahnung ob es über die funkzellen oder über die IP (WLAN) lief aber es wurde hat genau auf der Höhe des zimmmers (im haus) angezeigt.
 
@Tomarr: hand-overs funktionieren etwas anders -- die daten liegen nicht schon bei der neuen funkzelle bereit, sondern werden erst beim bewegen übergeben (falls das handy aktuell in benutzung ist) - je nach dem ob es ein soft oder hardhandover ist müssen die daten nur von der bts zur bts übergeben oder von der bsc zu bsc übergeben werden... -- das geht relativ schnell, aber z.b. auf der autobahn ab tempo 130 merkt man das schonmal und hat durchaus mal ein verbindungsabbruch...handys selber senden nur alle 2h (kann man hören, wenn man das handy neben ein radio oder lautsprecher legt) ein signal "hey ich bin noch da" - so kann es passieren, wenn du dein handy vorm fliegen abschaltest und nach dem flug nicht wieder einschaltest und du dann geortet wirst, noch immer in münchen am flughafen bist, obwohl du bereits in london in der bar hockst....somit hat gerdgyros nicht komplett unrecht - die handyortung ist nicht so trivial, dass man einfach auf ein knopf drückt - es ist immer davon abhängig, ob ein handy gerade benutzt wird oder nicht und ob man sich wärend der ruhephase bewegt etc....
 
@slashi: Wie genau unsere Techniker das gemacht haben weiß ich natürlich nicht. Ich weiß nur das ich zwei mal dabei war wie eine Handyortung durchgeführt wurde. Und beide male war es halt so das sie es auf etwa 11 oder 12 Meter genau orten konnten. Aber je ungenauer es ist um so schlimmer finde ich es sogar für eine Überwachung. Wie schnell wird dir da mal eine Beteiligung an einer Demonstration unterstellt obwohl diese dann doch 100 Meter weit weg war oder so.
 
@Tomarr: in einem feinmaschigen netz ist das durchaus möglich, eine relativ genaue ortung durch zu führen - da wo eine ortung sinn macht - z.b. bei unfällen auf der autobahn oder landstraße , wo das netz nicht so feinmaschig ist, ist es meist relativ schwierig - da ist eine umkreisbestimmung maximal möglich .. oder siehe entführungsfälle (z.b. mirco) wo eine abfrage lediglich auf ein gebiet von mehreren hundert meter durchmessern möglich war oder bei der verhaftung des mafiabosses, der mit umts stick unbedingt facebook nutzen wollte ;)...bei demonstrationen ist es wieder ein anderer schnack - da wird von der polizei meist ein repeater eingesetzt - der deckt nur wenige meter ab. handys sind ja von natur aus relativ leicht gestrickt und loggen sich stumpf auf den stärksten sender ein - das wird in solchen fällen schamlos ausgenutzt. so kann die polizei relativ einfach 1. sehen wer auf einer demo war und 2., was ich viel schlimmer finde, sogar gespräche mitschneiden.
 
@GerdGyros: Das stimmt zwar, allerdings werden an andere Funkzellen Keep-Alive-Signale gesendet da sich der Nutzer ja auch bewegen kann und somit die Funkzellen wechselt. Damit dieser Übergang reibungslos klappt wir zu den anderen Funkzellen also trotzdem ein gewisser "In Bereitschafft"-Kontakt gehalten. Darüber ist es möglich eine Triangulierung vorzunehmen.
 
@GerdGyros: Dein Handy sucht imme die staerkste funkzelle oder nicht? Du glaubst doch nicht dass dein handy von einer funkzelle direkt in die naechste springt wenn die erste nicht mehr da ist - waere ja lustig beim telefonieren im Auto zb
 
@GerdGyros: Man muss schauen, welche Technik genutzt wird. Im reinen GSM Netz ist zu einem Zeitpunkt nur eine Verbindung mit einer Station möglich, da GSM auf verschiedenen Frequenzen arbeitet und der Tuner die Frequenz ändern muss, um sich bei einer anderen Station anzumelden. Bei UMTS können mittels CDMA mehrere Verbindungen zu benachbarten Zellen gehalten werden. An der Möglichkeit der Ortung ändert das aber nichts.
 
@felix48: Ja und das nennt sich glaube ich Triangulieren.
Wie genau das ist weiss ich gar nicht aber ich schätze mal so auf 10 Meter ungefähr.
 
Wer bei facebook und twitter die hose runterlässt, sollte sich nicht über überwachung beschweren. Würde Erich Mielke noch leben, er würde Zuckerberg zum Ehrengeneral der StaSi machen. Seit Enführung der E-mail gillt die Grundregel "Sie E-mail als postkarte, nicht als verschlossenen Brief" und??wer hält sich daran?? Das der Staat sich diese Dummheit/Offenheit zu nutze macht, ist die logische Konsequenz.
 
@GerdGyros: Du musst gar nicht bei Facebook die Hosen runterlassen. Es reicht, dass Deine Freunde über Dich schreiben, dass Du auf Webseiten mit Like-it-Button surfst, dass Du nicht für jede Webseite eine neue IP-Adresse nutzt. Für die Überwachung brauchst Du schon lange nicht mehr selber aktiv Daten schleudern, das macht es nur einfacher für die Datensammler. Es geht auch ohne selber aktiv Daten zu verbreiten.
 
Irgendwo beisst sich Katze doch in Schwanz. Die Daten und Angaben, die ich im Netz hinterlasse befinden sich bereits ausserhalb meiner Privatsphäre. Ich halte es für den falschen Ansatz den privaten Raum aufs Netz auszudehnen. Das erweckt nur unerfülllbare Erwartungen.
Zum anderen stellt sich die Frage, was tatsächlich für wen von Interesse ist. Im Allgemeinfall dürfte sich niemand für Ortungsprofil von Herrn Schneider und die Email von Frau Müller interessieren. Führe ich hingegen z.b. fragwürdige politische Diskussionen im Netz, besteht auch ausserhalb, im Real-Life, Interesse an meinen Aktivitäten und ich bin einer 'Verfolgung' ausgesetzt. Der von Schneier gezeichnete Überwachungsstaat entsteht/existiert nicht allein durch die Gegebenheit technischer Möglichkeiten. Obendrein ist es letztlich herzlich egal, ob z.b. Amazon Kaufverhalten auswertet oder nicht. Das hat jeder geschäftstüchtige Krämer anno Tobak schon genauso gemacht, um sein Warenangebot an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Ich glaube, ein bisschen Joga und Gelassenheit täten dem Mann mal ganz gut.______________P.S.: "Aber Sie müssen einfach akzeptieren, dass sie einen gut ausgebildeten und ausgerüsteten, motivierten Gegenspieler nicht davon abhalten können, in Ihre Privatsphäre einzudringen." Das ist imho einer der wichtigsten Aussagen in dem Interview. Denn es ist schon immer so gewesen, dass die Motivation einen Überwachungsstaat u.ä. ausgemacht hat und nicht seine Möglichkeiten. Und, der gleiche Satz gilt auch ausserhalb des Netzes und zu jedem (vergangenen) Zeitpunkt. Hier handelt es sich um kein neues Phänomen. Warum der Mann die Nichtnutzung bestimmter Dienste nicht als reelle Option sieht, verstehe wer will, ich nicht, Wie die Möglichkeit zum Vollzug wird, den er sieht, erläutert er nicht. Und dem Interesse für Kaufverhalten eine derartige politische Dimension zu geben, halte ich für - naja, dieses paradingens, ihr wisst schon... ;)
 
@kleister: Der Krämer von annodazumal kannte mich nur als Kunden, so wie heute mein Lieblingsbarista. Aber mit den Spuren, die Du unabsichtlich im netz hinterlässt weiß ich viel mehr über Dich. Mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass mit extrem hoher Sicherheit Dein Bildungsstand, Deine Wohngegend, Dein Einkommen, Dein soziales Umfeld, Dein Familienstand, Deine Vorlieben, Deine Hobbies, Dein Lebenswandel, Dein Aufenthaltsort, Deine Schwächen und vieles mehr ermittelt werden kann. Wer jetzt noch behauptet, dass er nichts zu verbergen hat, der hat nie ernsthaft über die Konsequenzen nachgedacht.
 
@Nunk-Junge: Und Du meinst, dass die Stasi oder die Gestapo das nicht konnten? Wie ich schon schrieb: Nicht die Möglichkeit, sondern die Motivation entscheidet. Und eine 'historische Anonymität', wie sie hier gerne vermittelt wird, hat es doch nie gegeben. Dazu ist die soziale Kontrolle viel zu eng gewesen. Spätestens nach deinem dritten Einkauf hat der Krämer von Frau X erfahren, dass Du der Kleine von Frau Y bist und in Mathe lauter 5er schreibst. Und der Metzger hat eh jeden beim Namen begrüsst und öffentlich über das Vermögen vom Erbonkel von Tante Herta spekuliert.
 
@kleister: "Und der Metzger hat eh jeden beim Namen begrüsst und öffentlich über das Vermögen vom Erbonkel von Tante Herta spekuliert": Spekulation ist nicht wissen!! z.B: ( Primitiv ) Spekuliert eine BH-Verkäufer über die Körbchen-Größe meiner Freundin kann ich nichts machen ( ist auch gut so ) hat er sie aber mit einem Fernrohr ausspioniert könnte ich mir überlegen seinem Augenlicht einen Besucht ab zu statten. ^^
Spekulation Ok mehr aber nicht!
 
@Nunk-Junge: Über die Konsequenzen wird bestimmt nachgedacht: Aber die Treffen doch ehe nur alle anderen aber nicht einen selber! ^^
 
@BadMax: Welche Konsequenzen erwartest Du denn?
 
@kleister: "Wer jetzt noch behauptet, dass er nichts zu verbergen hat, der hat nie ernsthaft über die Konsequenzen nachgedacht." Frag hier nach!
 
@BadMax: Ich hab aber dich gefragt. Oder war das nur Bla, was Du geschrieben hast?
 
@kleister: ^^ sagt doch alles.
 
@kleister: "Irgendwo beisst sich Katze doch in Schwanz. Die Daten und Angaben, die ich im Netz hinterlasse befinden sich bereits ausserhalb meiner Privatsphäre.": Tut sie gar nicht! In einer Gesellschaft in der Geistiges Eigentum vehement verteidigt/ein-geklagt wird. Sehe ich es dann auch so das alles was ich an Spuren hinterlassen Hobby, Vorlieben, usw mein Geistiges Eigentum ist!
 
@kleister: "Warum der Mann die Nichtnutzung bestimmter Dienste nicht als reelle Option sieht" Anderes theoretisches Beispiel dazu. Nehmen wir mal so an, 99% aller deiner Internetfreunde würden den Messengerdienst ICQ verwenden. Dir wäre die Angebote auf ICQ von freizügen Damen aus Osteuropa zuviel und würdest komplett auf MSN umsteigen. Tja, irgendwie dumm, dass du dann auf MSN fast nur Selbstgespräche führen kannst. Wenn die meisten deiner Freunde auf Facebook sind, ist es eben keine reelle Option dieses nicht zu nutzen.
 
@Lastwebpage: Doch, da muss ich dir widersprechen. Ich habe alle meine Bekannten schon vor Jahren darüber informiert, dass ich in diesem Verein kein Mitglied bin und das auch nicht plane, komischerweise kommunizieren die trotzdem mit mir. Positiver Nebeneffekt: Mein Smartphone piept oder vibriert nicht alle paar Millisekunden. ^^
 
Nun gut, aber das kann man sich doch schon immer denken.

Einkünfte wandern direkt an den Staat.
Geldvermögen auf der Bank hat der Staat Einsicht.

Internet wird mit der IP Adresse protokolliert.

Telefongespräche, Mails, SMS werden automatisch auf Schlüsselwörter überprüft. Und ggf sogar ohne Verdacht gelesen.

Aber schön langsam gewöhnt man sich an die Zustände wie in China.
 
Nur als Hinweis. Ich finde den Artikel sehr ungenau. Schneier spricht hier vor allem in der Auflistung m.E. nach von Staaten die es sowieso "nicht ernst" nehmen mit den Persönlichkeitsrechten eines einzelnen und gerne bei Verstoß Sachen äußern wie: "ja, war so, aber dran ändern können wir auch nichts mehr und das ist auch gut".

Pauschal zu sagen, man lebe einem Überwachungsstaat find ich schon polemisch. Interessant wird es vor allem dann, wenn z.B.(wirklich nur als Beispiel!) Gegner der Online-Überwachung Opfer einer Straftat werden, die über das Internet begangen wurde und dann über Polizei und Staatsanwaltschaft herziehen, weil diese nichts unternähmen. Aber was sollen die auch machen, wenn die keine Beweise haben, die zum Täter/zur Täterin führen könnte?
Das soll jetzt keine Befürwortung von Online-Überwachung darstellen, aber ich möchte einfach mal gerade auf so manche Meinungsschizophrenie hinweisen.
 
@kohni: "Meinungssschizophrenie" Sehr gut, kommt direkt in mein Wörterbuch der unerträglichen Realitäten :)
 
@kohni: Aber eine Meinung über die Notwendigkeit einer Überwachung ändert nichts an der Definition eines Überwachungsstaates. Du vermischt hier Themen. Überwachungsstaat bedeutet, dass ein Staat die Möglichkeiten hat und/oder nutzt in die Privatsphäre der Bürger einzudringen, diesen orten und aussphähen zu können, mit und ohne sein Wissen. Ob man das nun gut oder schlecht findet, fordert oder bekämpft, ist da völlig egal. Es zählt nur, dass der Staat das tut. Darum ist da auch absolut rein garnichts polemisch, wenn man sagt, man lebe in einem Überwachungsstaat - das ist einfach ein Faktum, dass in den Gesetzen, Möglichkeiten, Techniken die dem Staat zur Verfügung stehen in die Privatsphäre einzudringen begründet liegt.
 
Recht hat er in Bezug auf die Situation in den USA, wo er in seinem Blog geschrieben hat, wie das FBI auch bei beispielsweise Cloudanbietern Einfluss nimmt. In Deutschland sind wir (leider) auch auf dem besten Wege dahin (auch wegen der Nutzung von Facebook und Co), aber noch ist es nicht ganz so schlimm wie bei den Amis. Achja eins noch: http://www.schneierfacts.com/facts/26
 
Das wusste ich schon vor 10 Jahren :D was für ein Experte ^^

Und jetzt hat noch jedes Smartphone GPS und da ist es noch einfacher.
 
@dd2ren: Haben Smartphones denn GPS-Sender, die bis zu den Satelliten funken können? ^^ Ich dachte immer, das wären passive Empfänger. Aber wenn das so ist, werde ich schnell mal GPS bei meinem Lumia deaktivieren, dann sollte der Akku ja endlich 10 Jahre halten...
 
@DON666: Da haste auch wieder Recht ^^ Stimmt ^^ Ist ja passiv das Teil ^^
 
@dd2ren: War nicht böse gemeint, aber das ist so ein Standardirrtum, auf den viele reinfallen... ;) Aber indirekt ginge das natürlich trotzdem, schließlich funken die Dinger ja ihren per GPS ermittelten Standort übers Mobilfunknetz an diverse Dienste. Wenn man sich da zwischenhängt und die Daten abgreift, geht's natürlich doch!
 
@DON666: Hast ja vollkommen Recht und normal weiß ich das auch, aber zu dem Zeitpunkt ging mir das wohl nicht logisch durch den Kopf :D :D :D Danke für die Berichtigung ;)
edit: Ja wenn man es dann über Anwendungen macht die den Standort abfragen haste Recht ^^
 
@dd2ren: Hab da noch was editiert...
 
@DON666: Naja, ich werde nicht gesucht und wenn mich jetzt einer sucht : Ich bin jetzt an der Tanke Bier holen. Wenn ich mich mal verstecken muss mache ich mir mal Gedanken da drüber :p ;)
 
@dd2ren: Haha, das mit dem Bier habe ich vorhin schon erledigt, ich hab's schon am Hals. Prost!
 
@DON666: Prost ;)
 
Man braucht Merkel, Obama und Co. nur einen Schnauzer ankleben und schon ist man in der "guten, alten Zeit"
 
@marcol1979: Erich Mielke hatte keinen Schnauzer <scnr> ;)
 
G.O 1984 lol
 
Der Registrierungs-Zwang und -Wahn ist in Deutschland schon deutlich ausgeprägter als in anderen (europäischen) Staaten ... man denke nur an das Einwohner-Meldegesetz und sowieso die Steuergesetzgebung ... welche einer "regulären Existenz" (Menschen mit Wohnung und Einkommen) die Anonymität unmöglich machen. Wer hier tatsächlich eine Privatsphäre wahren will, muss dies auf gesellschaftlich-sozialen "Abwegen" realisieren ... denn nirgends registriert und gemeldet sind hierzulande nur kriminelle, Illegale und Obdachlose und selbst die kommen nur schwer an Kameras vorbei die vielerorts den öffentlichen Raum beobachten (zu welchem Zweck auch immer) ...
 
"Es gibt keine Alternative zu Facebook, weil dort nun einmal alle unsere Freunde sind." ... Diese Erklärung warum man Facebook benutzt/benutzen sollte, ist ja wohl an Armseligkeit nicht mehr zu überbieten. MEINE Freunde wurden noch nicht zu Bits und Bytes geschreddert, die sind im realen Leben (das ist das goße Ding mit der geilen Grafik) zu finden...
 
Das hat der Typ aber früh gemerkt...
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