Electronic Arts: CEO John Riccitiello zurückgetreten

Der Chief Executive Officer (CEO) des Spiele-Publishers Electronic Arts (EA) hat in der Nacht auf heute überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als Grund nannte John Riccitiello die schlechten finanziellen Ergebnisse. mehr... Electronic Arts, Ea, Ceo, Rücktritt, Riccitiello Electronic Arts, Ea, Ceo, Rücktritt, Riccitiello EA

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Einsicht ist der erste Weg zur Besserung :).
 
@RocketChef: Die Ratten verlassen ein sinkendes Schiff immer zuerst
 
@Eziens: Bis der Tanker gesunken ist, dauert das aber noch ewig.
 
@niete: Nur wir haben es in der Hand wie schnell diese Tanker in Schieflage gerät, ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
 
@Eziens: Die Kunden haben es in der Hand, nur sind speziell "wir", die solche News lesen und sich über diese Dinge informieren (wollen), nur ein kleiner Prozentteil, der Großteil der Käufer lässt doch alles mit sich machen.
 
@niete: Und leider entspricht dies der Warheit. Dies ist in erster Linie traurig. Genauso traurig stimmt mich dei Tatsache dass die großen Zeitschriften die Probleme billigend in Kauf nehmen und den Leser nicht informieren.
 
@Eziens: Da wird wohl einiges an Geld fließen, bevor ein Artikel druckfertig freigegeben wird.
 
@Eziens: Also ich faste weiter was EA Titel anbelangt, solange der Kahn nicht auf Grund gelaufen ist, wird sich durch einen neuen CEO auch so schnell nichts ändern.
Mir tun nur die Mitarbeiter leid, die über kurz oder lang, noch wie Ballast vor den Ratten über Bord gehen werden.
 
@Eziens: Einzig und allein werdet ihr bewirken, das EA mehr noch zum Entschluss kommt, mehr auf Mobile-Gaming und Apps zu setzen, denn auf klassische PC-Spiele. Wenn ihr das unbedingt so wollt und mit Nichtkauf-Protesten unterstützt, ist ja alles gut ;) Ich hingegen sehe da eine allgemeine bedenkliche Entwicklung die nicht nur von EA ausgeht.
 
@marex76: Kann ich dir in diesem Fall nciht zustimmen,defakto kann Mobile-Gaming ein nettes Zubrot sein aber einen Hauptpfeiler nicht ersetzen. Zynga ist dafür ein gutes beispiel, halten sich so eben noch über Wasser.
Wenn die Gaming community geschlossen gegen solche Entscheidung wie bei DEAD Space 3 (Micropayment) vorgehen würde, könnte EA nichts unternehmen als sich dem Willen der Käufer zu beugen.
 
@RocketChef: Welche Einsicht? Bei EA ist sowieso nur das Dollar Zeichen in den Augen.
 
@charnold: Auf eine Art ist es gut dass er einsieht, das es vielleicht an ihm liegt und deshalb geht. Ich bin fast der Meinung das es mit jemand neuen an der Stelle nicht schlechter als jetzt werden kann, aber ich lass mich mal überraschen :).
 
Wer so mit seinen zahlenden Kunden umgeht, der muss sich über finanzielle Schieflagen nicht wundern. In meinen Augen eher ein Gewinn als ein Verlust für EA.
 
Hoffentlich ändert sich jetzt endlich was. D:
 
Jetzt bitte nicht mehr auf Smartphones, Tablets und DLC-Abzocke setzen und schon kann es eigentlich nur aufwärts gehen. :)
 
@Ark: Also Abzocke kann man dazu nicht sagen. Wenn die Leute das kaufen und das scheint ja die Mehrheit zu sein, würdest du als Firma darauf verzichten wollen?
 
@Ark: Da geb ich dir völlig Recht. Erst wenn Spiele-Publisher aufhören Spieler als Melkkühe zu betrachten, geht es auch wieder aufwärts. Origin ist weit ab von dem was Spieler sich wünschen. Pay-DLC's ebenfalls. Ausserdem die weggefallenden Möglichkeiten Mods zu bauen sind auch ein Grund für frustrierte Communities. Battlefield 2 z.B hat sich nicht ohne Grund so lange erfolgreich am Markt gehalten. Es gibt jede Menge guter Mods, Man kann Bahnen bauen und man muss nicht irgendein Extragedöns installiert haben, damit es läuft. Erst wenn Spieler wieder für Spieler entwickeln, wird der Konsument zufrieden sein. BWL'er können Zahlen, aber nicht Gameplay.
 
@Traumklang: BWL'er haben Ahnung von Zahlen, aber nicht von Menschen :)
 
Bleibt zu hoffen dass EA künftig den Begriff "nach Wunsch laufen" anders definiert. Bisher waren das nur die eignen Wünsche ohne Rücksicht auf die Wünsche der zahlenden Kunden. Käme diesbezüglich ein Umdenken wäre schon viel gewonnen.
 
Vielleicht werden sie wieder so wie früher zu Dungeon Keeper 2/Need for Speed Underground 1+2+Most Wanted uvm. - zeiten... Mhm ne, wohl eher nicht -_-
 
@Excuritas: Bitte nicht den Veröffentlicher mit dem Entwickler verwechseln! Bullfrog ist eine Legende, EA nur der Teppichhändler. Ich persönlich sehe die finanziellen Schwächen in der EA-(Origin-)Ächtung einer gewissen Gemeinschaft, die besonders bei kritischen EA-VÖs keine kostenlose Werbung mehr macht, obwohl es kein Ding wäre, wie man so schön sagt. Zeigt btw. wie elitär diese lose Gemeinschaft ist, denn die Schattenreiter 'bringen' ja anscheinend nichts außer heißer Luft. ;)
 
@HattenWirAllesSchon!: Natürlich ist EA nur der publisher, aber ohne ihn wären die Games nicht halb so erfolgreich geworden damals. EA bestimmt immerhin den Releasetermin und wie lange sie am Spiel arbeiten dürfen etc, also hatten sie doch derben Einfluss darauf :o
 
@Excuritas: Es war auch nicht Dice's Entscheidung Origin bei BF3 zur Pflicht zu machen. Mods hätte es laut Dice auch gerne geben können. So zwar nicht die offizielle Aussage, aber wenn man sich mit den Entwicklern bei Dice in Stockholm mal persönlich unterhält, dann hört man sowas öfters. Das ist wie eine Band die bei einem Majorlabel unterschreibt, und dann mit nem etwas experimentellem ankommt. Da wird dann das Majorlabel sagen dass es zu unkommerziell ist und deshalb geändert werden muss. Die behalten sich vor gravierende Änderungen machen und einfordern zu dürfen.
 
Ich wüsste mal gerne ob der je eines seiner Games gespielt hat.
 
@Clawhammer: Interessant... Das wüsste ich auch gerne mal... :)
 
@Magguz: Naja glaubst du die Vorstände von McDonalds essen regelmäßig ihren "Crap" ;-) ...
 
@mike4001: Nein aber die(McD) hören auf Ihre Tester und besonders auf die Kunden.
Bei EA kann man dies nicht behaupten, sowohl die schlechte Einführung von Origin als auch BattelField3 und die Pleite mit MassEffekt3 haben gezeigt dass die keinen Wert auf Kunden legen.
 
@mike4001: Ich denke schon, dass die ihr essen auch manchmal essen... Ich erwarte/glaube auch nicht, das der Herr da oben alles gespielt hat, was die hergestellt haben... Aber irgendwie glaube ich nicht, dass der Herr da oben Gamer ist ;)
 
@Magguz: Jau, da oben gehört entweder ein Spieleentwickler oder ein Gamer aus leidenschaft hin. Oder wenigstens jemand mit gesundem Menschenverstand.
 
@metty2410: Naja muss ja nicht unbedingt ein Hardcore Gamer sein... Aber ein CEO sollte sich mit dem Produkt, welches er ja irgendwie schon präsentiert, auch identifizieren können... Und bei einen Games Puplisher sollte er halt auch zocken :D Aber wenn ich mir angucke wo der Herr sonst noch so aktiv ist, weiss ich nicht ob das bei ihm hier zutrifft... Auszug aus Wiki: "Riccitiello arbeitete bei zahlreichen verschiedenen Firmen und anderen Organistationen mit, unter anderem bei The Clorox Company als Brand-Manager, bei PepsiCo als Group Marketing Director, bei Häagen-Dazs als Geschäftsführer, bei Wilson Sporting Goods als Präsident und Chief Executive Officer und bei Sara Lee Corporation, ebenfalls als Präsident und Chief Executive Officer."
 
genau... schnell verlassen um noch fett Kohle zu kassieren, bevor EA noch weniger verdient. der arme Mann. ;D Aber hoffentlich uebernimmt jemand besseres den Job. :>
 
und wieviel Abfindung gab es dafür?
 
@frust-bithuner: "Aus einer Investoren-Meldung geht hervor, dass John Riccitiello und Electronic Arts zu einer gütlichen Einigung gekommen sind. Demnach erhält der zurückgetretene Geschäftsführer eine Gehaltsfortzahlung für 24 Monate und bleibt bis zu 18 Monate betrieblich versichert. Nachdem Riccitiello 2011 ca. $800.000 Grundgehalt erhalten hat, kann von einer Abfindungssumme von $1,6 Mio. ausgegangen werden. Weiterhin hält Riccitiello Aktienanteile an Electronic Arts im Wert von ca. $8,5 Mio. Teile davon sind jedoch Mitarbeiteroptionen, die mit einer Mindesthaltzeit verbunden sind. Bis 2014 wird Riccitiello sie nicht abstoßen können."
 
@wertzuiop123: Was ein Hungerlohn :P
 
@wertzuiop123: Der arme, arme Mann tut mir nun aber leid, NICHT.
 
@wertzuiop123: Hmm, das reicht jetzt aber noch nicht für eine eigene Insel mit einem Dutzend Bediensteten. Schaun wir mal, wen er als nächstes ruiniert...
 
EA ist to big geworden, aber das in jeder Hinsicht. Man erwirtschaftet zwar genug Gewinn und lässt ein wenig an der Qualität mangeln (je nach Studio), dafür hat men weniger direkte Konkurrenz. Der Preis ist dafür aber, dass man als zu große Firma auch die meisten Unmut der Leute erntet, ob nun gerechtfertigt oder nicht spielt dabei sogar meist nicht die Rolle.
 
macht nix.. Millionen verdient bei dem ganzen Spaß, versagt, vielleicht noch bissl Abfertigung. Insgesamt hat EA sicher jetzt einige Kunden für sehr lange Zeit verjagt. Eigentlich müsste dieser Typ mit seinem Privatvermögen für den Schaden haften, wofür beziehte er sonst die hohen Gagen ? Wo ist die Verantwortung nach Anrichtigung dieses imensen Imageschaden bei EA ? ...
 
Zu recht. Es gab ja immerhin bei fast jedem größeren EA-Franchise der letzten Jahre einen riesigen Shitstorm wegen diversen Abzocktaktiken und kundenunfreundlichem Verhalten: Battlefield 3 & Origin , Mass Effect 3 DLC Praxis und Ende, Dead Space 3 in-game trade, Sim City Online-Zwang usw.. Hofftl. setzt da jetzt eine Kultur des Lernens ein.
 
@GlennTemp: Command & Conquer, wenn ich da nur an Teil 4 und RA3 denke *schauder* Die Serie ist quasi tot. Battlefield war auch hart denke da sind auch EINIGE Vorbesteller weniger bei BF4 inklusive mir
 
@GlennTemp: Origin war der einzige Grund, warum ich kein Battlefield 3 gekauft habe und sonst mag ich die Geschäftspraktiken von EA nicht sonderlich. Dabei war mal bei denen alles cool. Wenn ich noch an Zeiten mit Sega Megadrive denke. Aber ist schon lange her. Ich hätte mir auch gern das neue Simcity mal angeschaut, wenn die nicht das shice Origin vorraussetzen würden.
 
Dieser Rücktritt wird mir den ganze Tag versüßen.
Ich boykottiere EA seit einigen Jahren und anscheinend hat es endlich Früchte getragen.
Ich konnte viel der Aussagen von diesem Menschen nicht nachvollziehen und bin einfach wirklich froh das er weg ist.
 
Kohle gemacht nu kann der nächste!!!!!
 
immer wenns wirklich was zu tun gibt, verpissen sich jene die mit ihren Entscheidungen dafür sorgen, dass die Ergebnisse schlecht ausfallen. Jetzt zieht er weiter und richtet den nächsten Laden zugrunde... und sowas nennt sich Leistungsträger... VERSAGER UND FEIGLING wäre die ehrliche Bezeichnung. Schlimm nur, dass EA nun wieder Studios schließen wird um das Missmanagement zu kompensieren. Aber wenn das letzte kreative Studio dicht gemacht ist wird man merken das Aktionäre, Anzugträger und Zahlenschieber nicht kreativ genug sind um gute Spiele zu entwickeln. Das Problem ist, dieser ganze Kreativvorgang der in Spieleschmieden stattfindet wird zu sehr vergeschäftlicht. Der Rücktritt bewirkt gar nix, weil die nächste Pappnase schon wieder das Zepter übernommen hat.
 
@Rikibu: Da hast du Recht, finde es aber trotzdem gut das der weg ist. Vllt machts der nächste ja besser..
 
@Rikibu: Versager und Feigling? Es gehört schon viel Größe dazu sich seine Fehler einzugestehen und seine Konsequentzen zu ziehen. Wieviele Manager Fahren ein Unternehmen voll an die Wand und gehen dann erst? Das hat dann für Mitarbeiter noch viel negativere Auswirkungen.
 
@M4dr1cks: was hat das mit Größe zu tun? ich habe gefälligst für alle Entscheidungen gerade zu stehen. PUNKT. Gemessen an dem was er all die Jahre für Kohle aus dem Laden geschleppt hat, während andere das wirkliche Risiko trugen, hat der seine Eier geschaukelt - und zwar oftmals nach hause im teuren Dienstwagen... evtl. sogar mit Fahrer... die Frage ist, welche Konsequenzen werden diese Fehlentscheidungen haben? mit den Konsequenzen hat dieser Popanz da oben nix mehr am Hut. Die Reste darf sein Nachfolger aufwischen und sich das Gemeuter der Belegschaft anhören... Ich bin der Meinung, dasss man hohe Tiere dazu verpflichten können muss, dass wenn sie abtreten, ihren Laden auch ordentlich hinterlassen müssen und nicht scheiße bauen und dem Nachfolger n Haufen Arbeit hinterlassen. Das problem zeigt aber auch, dass das persönliche Aufstiegsniveau eines jeden nur so weit reicht bis das eigene Unvermögen erreicht ist, weil man dann nicht weiter befördert wird.. und wenn man eben nicht weiter weiß, verpisst man sich eben aus der Position... das ist feige, unkreativ und unehrenhaft. jetzt geht er zur nächsten Bude und richtet sie mit genau den selben Entscheidungen nieder und die Zeche zahlen die kleinen.
 
Wie der mit dem Wimpern klimpert kann er am Sonntag auch beim Schnulzenfilm im Zweiten mitmachen!!
 
Wie hoch ist die Abfindung? :D

"Ich hab die Schnauze voll, ich nehme das Geld, bevor ich mit untergehe" ?!
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