E-Book-Reader führen Nutzer vom Bücherlesen weg

Moderne E-Book-Reader, die mit verschiedenen Zusatzfunktionen daherkommen, bringen Anwender auf lange Sicht nicht unbedingt dazu, mehr Bücher zu lesen. Im Gegenteil: Bücher erhalten auf den Geräten ungeahnte Konkurrenz. mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon

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Ich glaube nicht, dass Buecher total verschwinden werden. Es verlagert sich nur. Ich vermute dass viele zum E-Book greifen, damit man nicht mehr die "Taschenbuecher" lesen muss (was ich immer als Krampf empfand). Hardbooks fand da schon besser. Ich habe auch ein E-Book. In der U-Bahn/Bus/Flug ist das sehr Angenehm und zu Hause lieber ein Buch
 
Sind in diesem Artikel e-Bookreader gemeint, sprich e-Ink technisch basierte Geräte? Das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Denn das Browsen mit e-Ink ist jetzt nicht wirklich schön und kompfortabel. Mir scheint eher das hier Tablets und e-Reader in einen Topf geworen werden.
 
@Tomarr: Sehe ich auch so. Ok mit dem Kindle Paperwhite kann man schon kurz mal was nachschlagen im Internet. Aber komfortabler gehts eindeutig auf dem Tablet oder am Rechner. Ich finde es grade beim eBook gut, wenn es ausschließlich das Lesen und Kaufen von Büchern ermöglicht. Statusmeldungen von sozialen Netzwerken oder eintrudelnde Mails würden da nur stören. Ok, Notizen und Lesezeichen sollte man noch setzen können, das wärs aber auch schon mit den eigenen Inhalten. Dass Online-Zeitschriften eBook kanibalisieren kann ich hingegen nicht erkennen, denke die ergänzen sich eher.
 
@Tomarr: Für mich werden eBook-Reader und Tablets sowieso immer mehr miteinander verschmelzen. Deshalb wäre für mich ein "reines" eBook und dann womöglich noch zusätzlich ein Tablet undenkbar. Eine Kombination aus beiden Geräten oder ein Tablet wären dann bei mir die bessere Lösung. Außerdem meine ich bezüglich der News, wer ein (e)Book lesen will liest auch dann, wenn das Gerät auch noch andere Funktionen hergibt. Und da stören weitere Funktionen nicht bei.
 
@Tomarr: ich glaube das die geräte immer mehr verschmelzen weil sich hersteller x von der masse abheben will und Hersteller y nachzieht. am ende ist das wie bei smartphones und tablets die grenze ist fließend.
 
@DNFrozen: So ganz können sie aber nicht verschmelzen. Der große Vorteil eines eBook-Readers ist halt das e-Ink. Gestochen scharfe Schrift und sehr lange Akkulaufzeit. Tablett hat dagegen einen gewöhnlichen Monitor aber halt mit bekannten Nachteilen gegenüber e-Ink.
 
@Tomarr: Sehe ich genau so. Für mich war e-Ink DAS Auswahlkriterium schlechthin als ich meinen Reader gekauft habe. Gut, es lesen vermutlich nicht allzu viele in meiner Geschwindigkeit und Menge. Für Wenigleser gehts bestimmt auch ohne e-Ink. Ich habe aber festgestellt, dass es sehr viel angenehmer ist zum Lesen als auf den klassischen Displays. Sollte sich die Entwicklung bei den Readern sich wieder mehr in diese Richtung bewegen, werd ich meinen sicher nicht durch so etwas ersetzen, wenn er den Geist aufgibt.
 
Ist ja nun nicht wirklich überraschen, oder? Die Vorteile liegen doch auf der Hand: Statt nen Bollerwagen voller Bücher rumzukutschen, hab ich ein Gerät mit zig Büchern drauf in der Hosentasche und den Weg zum Briefkasten kann man sich bei dem sch*** Wetter das draußen auch sparen, da die Tageszeitung früh kurzerhand auf den Reader geladen wird und ich brauche in der S-Bahn nicht 2 Sitzplätze, um meine Zeitung zu lesen. Die Haptik ist eine andere Sache...eine Sache der Gewohnheit.
 
@tommy1977: Was wohl auch ein weiterer Schritt dahin ist das die Menschheit immer fauler wird. Das Argument mit der Zeitung kann ich dir noch abkaufen aber der Rest ist einfach nur immer mehr, wie soll ich es sagen " Gehts noch leichter " ?!

Es gibt nichts besseres als einen dicken guten Wälzer in der Hand zu haben. Über Jahrhunderte werden Schrifft auf Blatt weitergegeben und ich glaube das wird auch noch trotz der internetzeit eine ganze Weile so bleiben.

Klar wird irgendwann alles Digitalisiert werden.. genauso wie der Mensch auch!
 
@Echorausch: Man kanns auch übertreiben. Der Gewichts- und Platzfaktor spielt hier für mich eine große Rolle...mal ganz abgesehen vom Papierverbrauch.
 
@Echorausch: Ich bin auch ein Fan von echten Büchern, allerdings kann ich nicht überall die Menge mitschleppen, die ich benötigen würde. Als Beispiel, wenn ich den ganzen Tag rumliegen muss, schaffe ich ohne Probleme 1000 Seiten/Tag. In welchen Schrankkoffer soll ich da meine Bücher bei bspw. 2 Wochen Krankenhausaufenthalt packen? ^^ Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich keine Bücher mehr kaufe. Manche brauche ich einfach als echtes Buch, andere bieten sich an beim Buchhandlung schmökern.
 
@Echorausch: "Es gibt nichts besseres als einen dicken guten Wälzer in der Hand zu haben." Mit Verlaub, das ist Quark. ich will den Inhalt lesen und keine Sehnenscheidenentzündung kriegen oder Taschen ausbeulen, nur weil Autor und/oder Verlag den fetten Wälzer das Buch nicht sonnvoll in dünnere Teile trennen konnten. Dicke Wälzer sind unhandlich. Hat auch nichts mit Faulheit zu tun, wenn man sich nicht mehr jeden Tag zwei Papierbücher ins Krankenhaus bringen lässt, sondern lieber mal alle ein oder zwei Wochen eine frisch bestückte Micro-SD-Karte.
 
http://it-material.de/2012/06/bucher-fur-dummies/
 
Uii, was für eine Erkenntnis. Ist ja nicht so als würden herkömmliche Bücher nicht auch normale Zeitungen, Fernseher oder Radio als Konkurrenz neben sich haben. Es ist der gleiche Käse, nur das heute alles digital statt analog wiedergegeben wird. Allerdings ist das herkömmliche Buch nie "ausgestorben", genauso wenig werden auch digitale Bücher "aussterben". Ich frage mich sowieso warum der Mensch so vielen Dingen den Tod wünscht, wenn man so tagtäglich sieht was wohl als nächstes "aussterben" wird. Dabei benutze ich immer noch einen PC.
 
Wer vorher kein Zeitungsleser war, wirds durch E-Book-Reader auch nicht - denn an den Inhalten ändert sich ja nix, seitenweise Werbung und anderer Kram, den man ohnehin überblättert. Ich kenne nur ein paar E-Book-Reader-Käufer und alle von denen lesen mit diesem Gerät mehr als vorher, teils sogar sehr viel mehr. Es ist einfach komfortabel, eine auf persönlichen Geschmack angepasste Bibliothek immer dabei zu haben und jederzeit schmökern zu können. Die Lesegeräte sind leicht und handlich, die Schriftgröße verstellbar, nab braucht keine Lesezeichen mitzuführen, um sich die Seite zu merken, mit velen kann man binnen weniger Momente auch noch drahtlos neue Bücher kaufen.
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