Jeder Fünfte mag E-Books schon mehr als Papier

Der Markt für E-Books ist in Deutschland zwar noch längst nicht so weit entwickelt wie im englischsprachigen Raum, doch die Haltung der Verbraucher gegenüber den digitalen Ausgaben ändert sich zunehmend. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Spätestens wenn das Klopapier alle ist, bringt auch das beste EBook nichts mehr!
 
@gigges: das ist fast schon philosophisch :-)
 
@gigges: Passend dazu letztens grad die Werbung gesehen ;) http://www.youtube.com/watch?v=vTLInBfuGrY
 
@moniduse: Pfft wer benutzt schon Toiletenpapier, wenn man 3 Muschelschalen hat?
 
Naja. Ich habe neulich von einem Kollegen ein gutes Buch bekommen, welches er mir empfohlen hat nach dem er es gelesen hatte. Bei einem eBook wäre der Transfer technisch etwas komplizierter.
 
@Kobold-HH: der meiner meinung nach entscheidenste nachteil der ebooks. ich mag die teilchen, mir fehlt nur die option die von mir geteilten inhalte zu verleihen.
 
@Matico: Das hängt ja momentan an den deutschen Verlagen... leider Gottes.
 
@TripleB: Innovationen werden in dieser Branche leider eher als Bedrohung als eine neue Möglichkeit betrachtet.

Wären die Verlage schlau würden sie aus den Fehlern der Musik- und Filmindustrie lernen.
 
@Matico: Och DRM ist kein Problem mehr. Schlimmer finde ich die Splittung auf Amazon vs. Rest der Welt, also MOBI/AZR vs. EPUB. Aber wenn man DRM erledogt hat, hilft auch hier Calibre wieder beim Umwandeln und ich kann gekaufte Amazon-Bücher auch beispielsweise auf einem Sony-Reader lesen oder gekaufte EPUB auf dem Kindle.
 
@Drachen: ja, das kannst du. es ist aber nicht das ich mir vorstelle. ebooks sollen ein ersatz für papier sein. verleihen muss möglich sein indem ich auf "verleihen" klicke und das buch dann unkompliziert an jemand anderes sende. wenn es mit drm ist kann es von mir aus gerne auf meinem book während der verleihphase gesperrt sein. kann ich gut mit leben. das was du da beschreibst ist eine gebastelte und komplizierte lösung. solche "lösungen" haben apple schon zu grossem ruhm und erfolgt verholfen. weil damit kaum einer umgehen kann, das haben die damals gut erkannt :)
 
@Matico: eBook sollten nie ein Ersatz für Papier sein, sie sind einfach nur eine andere Form, um Gedrucktes zu konsumieren. Verleihen und weitergeben könnten aber definitiv einfacher sein, keine Frage. Meine Lösung ist aber weder kompliziert noch meine, jedoch ist sie aus nachvollziehbaren Gründen nicht sondelrich gut dokumentiert. Einfach mal nach den "Tools" für Calibre googeln, das geht jedenfalls deutlich leichter, als sich sein Windows gescheit anzupassen und auch nur die seit Jahren verpfuschten Standardeinstellungen zu bereinigen ... :)
 
@Kobold-HH: Vor allem wegen DRM
 
Ich bin momentan in einem Zwiespalt. Ebooks sind super, ich komme sehr gut damit zurecht beim Lesen (ich glaube auch, dass ich Ebooks schneller lese), aber mir fehlt das Buch in meiner Bücherei. Ich möchte meinen Kindern später eine sehr große Auswahl an Büchern bieten, so, wie es meine Eltern mir geboten haben. Ob das mit der virtuellen-Bücherei auch so klappt? Können meine Kinder in zehn oder gar zwanzig Jahren darin rumstöbern? Ich hoffe ja immer noch darauf, dass man für einen kleinen Aufschlag beides bekommt. D.h. das Gebundene Buch kostet 14,99€, möchte ich ein Bundle, zahle ich 17,99€ und habe das Buch und das Ebook. Wäre für mich die Lösung. ;-)
 
@hhgs: Stimmt, das ist eine tolle Idee und für die würde ich mich auch begeistern. Das z. B. bei einem gedruckten Buch, dass man auf Amazon kauft, ein Gutscheindcode für den Download der digitalen Version beiliegt. Vor allem bei den dicken 1000-Seiten-Schmöckern wäre das genial.
 
@Bitfreezer: GalileoPress bietet sowas an ;)
 
@Bitfreezer: "Das z. B. bei einem gedruckten Buch, dass man auf Amazon kauft[...]". Warum nicht bei deinem örtlichen Buchladen um die Ecke? Ich denke wenn muss eine Kopplung Buch/eBuch eh vom Verlag erfolgen. Ist ja bei vielen Filmen heute auch so, dass man neben der Blu-ray/DVD noch eine Lizenz für den digitalen Download/eine digitale Kopie erhält.
 
@hhgs: Bundle wäre gut (auch wenn 3 Euro Aufschlag fürs elektronische Pendant dann zuviel wären beim Kauf einen ohnehin nicht billigen gebundenen Buches), auf sowas hoffe ich schon länger. Aber will man in 20 Jahren noch in eine Bibliothek laufen oder will man einfach ein Buch mit dem Smartphone/Tablet oder ihren Nachfolgern aus der Hausbibliothek ziehen? Es gibt genug Software, um Musiksammlungen zu verwalten und Kochrezepte, was also spricht gegen eine gute eBook-Verwaltung, wo man unkompliziert Bücher aufs mobile Grät holen kann?
 
@Drachen: Im Prinzip spricht nicht viel dagegen. Aber ein paar Kleinigkeiten eben schon: "Unhandlich" werden Ebooks dann, wenn man Bücher hat, bei denen man immer wieder vor oder zurückblättern muss, um Karten, Listen oder ähnliches zu betrachten. Dann wäre da noch das Problem mit dem Ausleihen, Ebooks lassen sich bisher nur schwer ausleihen, das ist schade. Und dann haben wir noch die Bücherei an sich, sie sieht einfach super aus! ;-) Und ich weiß, dass die Bücher in 50 Jahren noch lesbar sind, da wäre ich mir bei den Ebooks irgendwie nicht so sicher?!
 
@hhgs: Ohne Strom kein eBook, das ist richtig. Aber wenn wir ehrlich sind, Bücherein kommen auch nicht mehr ohne Strom klar, egal ob fürs Licht oder für die Computer, wo man die Bestände erfasst und Ausleihe und Rückgabe einträgt ;)
das Buch im Regal hingegen bleibt ohne Strom lesbar und die weitergabe ist unkompliziert, bei Letzterem haben eBooks noch Nachholbedarf. Der ist aber eher juristisch ("geistiges Eigentum", Urheberrecht, Kopien usw.) und nicht technisch, denn ein eBook ist eine Datei wie andere Dateien auch und kann entsprechend manuell oder automatisch weiter geleitet werden. Baut eine Online-Buchleihe auf mit ausreichender Redundanz und jeder kann gegen Pauschale jederzeit jedes Bich dort abholen und es hat sich erledigt mit Bücherkauf und Weitergabe .... aber das bedeutet massives Umdenken, denn erfolg ist dann nicht mehr in verkauften Exemplaren messbar und Erlöse müssen anders generiert werden - und BITTE NICHT durch Werbung, dieser Geißel der Neuzeit. - Ergänzung: da muss nichts unhandlich sein, das ist nur eine Frage guter Programmierung: Sprungmarke auf die Liste oder Karte und man hat sie per Antippen parat und mit weiterem Antippen ist man wieder an der zuletzt gelesenen Textstelle .... eine andere Option wären virtuelle Desktops o.ä., zwischen denen man flink umschalten kann. Eine aus einem Buch heraus klappbare Karte kann das nicht ersetzen, aber sowas ist ja leider auch bei gedruckten Büchern nur sehr selten und somit auch kein relevanter Maßstab.
 
@hhgs: Ich sehe grade bei Kinderbüchern einen großen Vorteil in der digitalen Buchform. Eine Sprache ist nunmal lebendig und entwickelt sich immer weiter, daher kommen auch neue Rechtschreibungen und gehen. Ein digitales Buch kann sich jederzeit an der Sprache anpassen, ein gedrucktes Buch ist dagegen einmal in Stein gemeißelt. Ich wollte kürzlich mal alte Kinderbücher meinen Neffen geben, da hieß es gleich: nein, bloss nicht, die könnten die Rechtschreibung falsch lernen...
 
"... oft etwas preiswerter als gedruckte Bücher" Da haben wir ja schon das Problem. Die Kunden merken, dass die Verlage die klaren Preisvorteile nicht weiter geben wollen. In Deutschland hinkt dieser Markt hinterher, weil die Verlage die elektronischen Ausgaben ihrer Bücher nicht oder nur unwesentlich günstiger abgeben als die Printausgaben. Das ist auch ein Grund, weswegen Amazon so gute Umsätze macht, dort kosten elektronische Bücher eben wirklich oft deutlich weniger als gedruckte Bücher und alle profitieren davon - außer Druckereien und Speditionen. Ohne das Gutenberg-Projekt mit seinen zahlreichen kostenlosen Klassikern wären eBooks in Deutschland noch nicht da, wo sie heute sind .... die Buchbranche jedenfalls bremst eher als dass sie durch Innovation glänzen würde. Und wie BITKOM da rein passt, hab ich noch nicht ganz verstanden, aber scheinbar geben die nur überall ihren Senf dazu, um sich den Anschein umfassender Kompetenz zu basteln.
 
Tja die Zahlen von BITCOM mal wieder 18%=12.8 Mio, 100%=71 Mio. Einwohner Deutschland ca. 81Mio. Hmmmh ach ja, jeder hat ja ein Telefonbuch und eine Bibel zuhause, oder wie?
 
@Lastwebpage: Vielleicht zählen 0-13 jährige nicht dazu. Ist ohne Quellenangabe schwer nachzuvollziehen.
 
Mal ein ganz anderer Aspekt: Elektronische Bücher werden in Kombination mit zunehmender Vernetzung auch einen gesellschaftlichen Wandel antreiben. Vorbei die Zeiten, wo man sich eindrucksvolle Bücherschränke zusammen kauft und mit der Platzierung intellektueller Titel seine Besucher beeindrucken kann. Im Gegenzug kann man die Überall-Sofort-Verfügbarkeit gezielt nutzen lernen und mit neuartigen Geräten wie z.B. Google Glass kombinieren; mit der richtigen Vorbildung und Vorarbeit kann man dann überall Textpassagen und natürlich Informationen abrufen und Quellen korrekt zitieren. Wer also schnell und gut lernt, diese neuen Möglichkeiten zu kombinieren und zu nutzen, wird eine Weile einen Vorsprung haben vor dem Rest der Leute und mit breitem Allgemeinwissen oder auch guten Spezialwissen glänzen oder dieses zumindest vorspiegeln können. Langfristig darf auch mit Implantaten gerechnet werden, die Informationen ins Sichtfeld einblenden. Das düfte dann wiederum für Prüfungen o.ä. ganz interessant werden und es wird dann wieder Techniken geben, um derartige Unterstützungen zu blockieren oder zu deaktivieren. Verglichen zum gedruckten Buch stehen da noch recht gravierende Umwälzungen bevor. ||| Andererseits erwarte ich echte interaktive Inhalte für Bücher, als Anregung sei hier mal der Roman "Diamond Age" von Neil Stephenson empfohlen, der u.a. solche Visionen thematisiert mit dem Element der Fibel für junge Damen. Nicht wahrscheinlich, aber vorstellbar ist da so EIN Buch (im Sinne von Hardware) für jeden Menschen und dessen Inhalt "wächst mit".
 
@Drachen: Es ist noch gar nicht lange her, da galten gedruckte Bücher als seelenloser, moderner Schnickschnack. Genau was früher mit den handgefertigten Büchern geschieht, geschieht nun mit den gedruckten Büchern. Na und? Die Menschheit konnte 99,9% ihres Daseins gut ohne Bücher leben, warum nicht auch weiterhin? Für mich zählt persönlich lediglich die Geschichte in einem Buch. Ob es jetzt handgeschrieben, gedruckt oder digital ist, ist mir dagegen relativ egal. Ok, handgefertigte Bücher sind natürlich wertvoller, aber bei einem gedruckten Massenbuch kann ich das nicht sagen. Ich besitze auch drei große Regale mit Büchern. Oft genug frag ich mich aber: wozu.
Aber du hast natürlich Recht, so wie die Möglichkeiten des Buchdrucks unsere Vorfahren verändert hat, wird sich jetzt das Leben mit dem Buch 2.0 verändern.
 
Die Fragmentierung ist auch beschissen. Manche Bücher gibts nur bei dem, manche bei Thalia, manche beim Kindle, manche bei Google! Das nervt. Die sollten das bald in den Griff bekommen. Ich habe keine Lust statt 3 Büchern für die Ferien nun 3 Geräte mitzunehmen. Da bringt mir der ganze Vorteil nichts mehr!
 
@LivingLegend: Tja, ein gedrucktes Buch ist überall "kompatibel" und "läuft"auch noch in hundert Jahren :)
 
@karacho: Nach einem Wohnungsbrand besitzt du nachwievor sämtliche digitalen Bücher. Selbst wenn das Lesegerät defekt ist, kannst du dir ein neues anschaffen und hast deinen ganzen Bücherbestand wieder. Also die digitale Form hat nicht nur Nachteile.
 
@ijones: Bei der anderen greift aber ne Versicherung wenn du eine abgeschlossen hast aber ich weiß worauf du hinaus willst :-) Außer dein PW verbrennt und du hast es dir nicht gemerkt, dann ist es auch vorerst weg bis du mit dem Support Kontakt aufgenommen hast :-)
 
@CJdoom: Hast du eine Liste aller deiner gekauften Bücher? Ich nicht. Das würde mir erst nach und nach wieder einfallen, bei einigen Büchern evtl. nie. Was ich nur sagen will: das gedruckte Buch hat in der digitalen Welt finde ich nicht mehr viel verloren. Der Inhalt eines Buches kann ein Kulturgut darstellen, der Körper eines gedruckten Massenbuches ist es in meinen Augen nie. Die Möglichkeit Bücher drucken zu können, war naturlich zu seiner Zeit wichtig für die Menschheit, aber jetzt sollten wir uns vorbereiten auf den nächsten Schritt. Im übrigen könnten auch deine Versicherungsunterlagen verbrennen und du hast dir nicht gemerkt, wo du versichert bist ;-) Ein Grund, warum ich wichtige Unterlagen digitalisiere und verschlüsselt in der Datenwolke abspeichere.
 
@ijones: "...in der Datenwolke abspeichere...". Bei Diensten wo auch mal was verloren gegangen ist (z.B. E-Mail-Diensten), bei Diensten die gehackt werden, bei Diensten die Dir keinerlei Garantie geben wie sie lange sie existieren (Google stellt alle Augenblicke irgendwelche Dienste ein!), bei Diensten die Dir das E-Book aus irgendwelchen juristischen/urheberechtlichen Gründen sperren (schon vorgekommen!), bei Diensten die Du irgendwann nicht mehr bezahlen kannst oder willst und...und...
 
@Kiebitz: Wie speicherst du denn deine Daten? Also ich in meinen beiden Wohnungen und dann noch in der Datenwolke. Das beide Wohnungen abbrennen und die Datenwolke meine Dateien verliert und das noch zum gleichen Zeitpunkt halte ich für recht unwahrscheinlich. Ich halte mich seit 20 Jahren streng an den Satz: eine Kopie ist so gut wie keine Kopie. Gibt Leute die speichern ihre Daten auf einer (!) externen Festplatte. Was passiert, wenn die Daten auf dem Rechner defekt sind? Sie holen hastig ihre externe aus dem Schrank und rumps, fällt einem in der Hektik die Festplatte aus der Hand und ist defekt. Was ich nur immer wieder sagen kann, man sollte seine Sicherungen dezentral durchführen, da ist die Sicherung in der Cloud bei mir nur ein Baustein. Ich verfüge parallel noch über einen privaten Cloud-Server von Synology. Also meine Daten sind gut aufgehoben.

Das mit den Sperrungen von digitalen Büchern ist in der Tat schon vorgekommen, allerdings hat der Kunde da doch eine große Macht und entweder wurden die Kunden entschädigt oder die Sperrung von zurück genommen. Mir ist nur wichtig zu zeigen, dass a) das Buch relativ gesehen eine moderne Erfindung ist und b) ein digitales Buch nicht nur Nachteile besitzt.
 
@ijones: Speichern, bessern sichern, einmal auf dem PC selbst und zusätzlich im Laptop oder / und umgekehrt. Mir ist in all den vielen Jahren noch nie eine Festplatte heruntergefallen, der Laptop schon mal, hat´s aber überstanden. Gaaanz wichtige Daten landen noch auf FRITZ!Box als NAS-Speicher, kann ich auch noch dann "weltweit" abrufen. Zu Deinen Ansichten am Ende mit den Punkten a. und b. widerspreche ich nicht.
 
@Minusgeber: Ok, anscheinend muss ich mein Sicherungskonzept komplett neu überdenken. Wäre für Anregungen dankbar. Das mit dem, dass "eine Kopie, so gut wie keine Kopie" ist, hab ich vor ca. 20 Jahren der c't entnommen. Ich habe es damals schon schon für sinnvoll erachtet, auch wenn USB noch nicht entwickelt war und es auch keine herkömmlichen externen Festplatten gab. Damals waren das noch interne Festplatten im Wechselrahmen. Die Sicherung führte man noch auf Disketten oder auf Bändern durch. Ich glaube ich werde alt ;-) Bitte auch für diesen Beitrag das bekannte minus *danke* ;-)
 
@ijones: Man sollte das vielleicht einfach von der !!!Wichtigkeit!!! der Daten abhängig machen, nicht ;). Sind meine Privatfotos so wichtig, das ich in der Cloud und in meinen beiden Vorstadtbunkern beides sichern muss? Bestimmt nicht! Sind die Daten meiner selbstständigen Firma so zu sichern? Kommt drauf an. Sind sehr wichtige Firmendaten so zu sichern? Wahrscheinlich ja! Trotzdem reicht die externe Festplatte und lokale für den Privatgebrauch doch meistens aus ;)
 
@ijones: Das hat man vor gar nicht allzu langer Zeit auch mit Datensicherungen auf Magnetbändern gesagt. Die Daten sind nun so sicher, da kommt selbst der Besitzer nicht mehr ran, da es dafür keine Lesegeräte gibt. Der digitale Fortschritt hat auch seine negativen Schattenseiten. Man sollte also ein bißchen differenzierter ran gehen und mit Sprüchen, wie "gedruckte Buch hat in der digitalen Welt finde ich nicht mehr viel verloren" vorsichtig sein, da dieses Oldschool-Medium über zig tausend Jahren noch lesbar ist. Auch die Serverfarm von deinem E-book-Händler kann abbrennen.
 
@LivingLegend: Viele Bücher gibt es auch bei MEGA. Da die Industrie dies nicht anbietet, tun es eben andere...
 
@Kobold-HH: Ich will durchaus jemanden für seine Arbeit bezahlen ........
 
@LivingLegend: Da stimme ich Dir auch zu. Schade nur, dass sich fast alle Autoren an innovationsfeindliche Verlage versklaven und somit selbst eine Trennmauer zwischen sich und den Leser errichten, statt ihre Werke selbst digital zu vermarkten.
 
@Kobold-HH: Das Problem am "selber" vermarkten von Autoren sind oft fehlende Lektoren. Bei aller Liebe, welch grauenerregende Rechtschreibung und Wortwahl manche Autoren, die sich selbst vermarkten, im Kindle treffen, ist wirklich furchtbar! Ich hab jede Menge Romane davon aufm Kindle. Manchmal tut ein Lektor wirklich not, und der will halt auch bezahlt werden. Dabei sind die Erzählungen garnicht mal schlecht.
 
@LivingLegend: Geäre wiegen immer noch weniger als die Komplette Buchsammlung.
 
@theonejr83: Es geht nicht darum was weniger wiegt. Es geht darum was man lieber liest / verwendet. Und wenn Du ein Buch fallen läßt oder am Strand benutzt gibt das eigentlich keine Probleme, anders wohl beim Tablet / eBook-Reader. Ein Buck kann ein spezielles eigenes Medium sein in seiner Aufmachung, seinem Druck, seinen Illustrationen. Ein eBook-Reader sieht immer gleich aus und vermittelt eigentlich (für mich!) kein wertiges / emotionales Gefühl. Aber das ist persönliche Ansichtssache und hier und anderswo schon tausendmal diskutiert. Zur News: Ich sehe kein Grund warum ein Gerät mit mehrfach Nutzen (ob Tablet oder eBook) mich dazu bringen sollte weniger zu lesen und nur wenn ich weniger lesen würde würde ich auch weniger eBooks oder Paper-Books kaufen.
 
@theonejr83: UND noch: Wieso komplette Buchsammlung? Liest Du auf dem eBook-Reader auch immer mehrere Bücher gleichzeitig?
 
Tolle Erfindung. Meine Bücherregalfototapete ist schon unterwegs^
 
Halten wir bei den Zahlen aus der News fest: Das E-Book ist (noch) immer deutlich in der Minderzahl, unabhängig vom Alter! Warum ich das so schreibe? Weil hier immer so getan wird als wenn das E-Book der absolute Renner ist. Ist es (noch) nicht!
 
@Kiebitz: Wird es auch zukünftig nicht. Neulich war zu lesen, dass eBook-Reader nur ein Nischenprodukt sind, welche von den multifunktionalen Tablets verdrängt werden. Dies hat mich jedoch auch nicht davon abgehalten mir einen "Kobo Glo" zu kaufen und ich mag es durchaus, in digitaler Form zu lesen. (Zumal der Akku einen ganzen Monat durch hält!)
 
@Kobold-HH: Bezüglich "...eBook-Reader nur ein Nieschenprodukt sind, welche von den multifunktionalen Tablets verdrängt werden..." stimme ich Dir zu. Aus der jetzigen Perspektive würde ich (Achtung für Kritiker/Minusgeber: Ich persönlich!) derzeit die Tablets als zukunftsfähig / ausbaufähig sehen. Wobei sich gewisse Gerätesparten, z.B. Smart-Handy > Tablet, immer mehr annähern. Weniger von Bedeutung sehe ich Laptops und in größerer Zeitspanne Desktops. Und Net-Books haben sich ja fast schon selbst erledigt. Und die Verbreitung von eB.-Readern dürfte auch wesentlich davon abhängig sein, dass nicht jeder Verlag / Verkäufer von E-Books seine eigene Verschlüsselung macht sondern ich mit einem Reader überall kaufen / lesen kann. Trotzdem denke ich die Zeiten für eB.-Reader sind demnächst auch vorbei. Wobei für gewisse Aufgaben / Arbeiten der Desktop mit einem großen Bildschirm und sehr viel Leistung für CAD, Wissenschaftsmodelle, Architektur usw. noch nötig sein wird.
 
@Kobold-HH: Das E-Book ist aber nicht an den spezialisierten E-Book-Reader gebunden, du scheinst das zu verwechseln bzw. zu vermengen. E-Book-Reader stehen kurz vor ihrem Zenit und werden wieder an Bedeutung verlieren, aber E-Books nicht. P.S. es heißt Nische und nicht Niesche ;)
 
@Drachen: Stimmt. Medium und Wiedergabegerät sind natürlich Zweierlei. Und danke für den Hinweis auf den Schreibfehler - Ist korrigiert.
 
@Kobold-HH: Trotzdem kann man nicht mit jedem Wiedergabegerät (eBook-Reader) jedes Medium (eBook) verwenden wg. der Kodierungen.
 
@Kiebitz: E-Books SIND der Renner, nicht umsonst gibt es spezielle E-Book-Reader und auch für normale Tabletcomputer gibt es i.d.R. mehrere verschiedene E-Book-Leseprogramme (neudeutsch Apps). Wie lange gibt es gedruckte Bücher und wie lange gibt es E-Books, die den Namen auch verdienen und nicht nur simple PDF sind? Der E-Book-Markt hat rasante Zuwachszahlen, die Umsätze explodieren und werden gedruckte Bücher noch in diesem Jahrzehnt überflügeln.
 
@Drachen: E-Books sind (noch) nicht der Renner. Sie sind in den Verkaufszahlen eindeutig WEIT hinter Paper-Books. Das ist nun mal die Tatsache ob es Dir gefällt oder nicht, siehe mal da: http://winfuture.de/news,75147.html
 
@Kiebitz: "ob es dir gefällt oder nicht" - E-Books boomen und sind der Renner, Papierbücher haben ihren Zenit bereits erreicht - "ob ed dir gefällt oder nicht". Es kommt nicht darauf an, was mir gefällt, sondern was der Markt dazu sagt und der von dir gebrachte Link bestätigt das nur. Gespannt bin ich nur auf den neuen Vorstoß mit dem Tolino Shine, den es seit Anfang März gibt und dessen Verkaufszahlen und Einfluss auf die Entwicklung bislang noch offen sind.
 
@Drachen: Der von mir gebrachte Link bringt als Tatsache und am Markt überprüfbar: eBook sind noch nicht der "Renner" sondern absolut in der Minderzahl. Da kannst Du schreiben was und wie Du willst.
 
@Kiebitz: Lass dochmal den Trotz beiseite (über deine Minuswertungen lache ich nur mitleidig) und schau auf die Tatsachen. Ich schrieb gestern schon, dass eBooks boomen und heute stehts es fast wortgetreu in einer Newsmeldung: "Der E-Book-Markt boomt." (Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Buchbranche-Amazon-vor-der-Brust-E-Books-und-Autoren-im-Kopf-1824285.html) ... was ist denn für Dich ein Renner, wenn nicht etwas, was boomt und riesige Zuwachszahlen vorweisen kann und ebenso gute Prognosen? Kann es sein, dass Du aktuelle Zahlen für statisch hälst? Sie sind es nicht, denn eBook sind der Renner und die Buchbranche sieht das offensichtlich ebenso und bereitet sich darauf vor bzw. ringt um Konzepte für diesen Wandel. Also versuch dich mal in einer sachlichen Antwort statt kindischem Trotz - sofern du dazu überhaupt in der Lage bist. Ich habe mehrere Fakten für meine Meinung gebracht, während du nur trotzig abstreitest und mit nicht näher benannten (!) "aktuellen Verkaufszahlen" herum wedelst - und beizeichnenderweise nicht mal dazu sagst, welche Zahlen genau du meinst. Und egal welche Zahlen Du bringen willst, sie verschieben sich sehr rasant zugunsten der eBooks, welche nunmal ganz klar ein echter Renner sind. :-)
 
"und oft etwas preiswerter als gedruckte Bücher" ??? wirklich? Ich dachte, das wäre wegen der Buchpreisbindung illegal?!
 
@DRMfan^^: Die Buchpreisbindung soll nur sicherstellen, dass dieselbe Ausgabe überall gleich kostet und die große Bücherladenkette die kleinen Buchhändler nicht permanent gnadenlos unterbietet und dadurch platt macht. Und sie wird auch als Vorwand mißbraucht, um E-Books überteuert zu verkaufen. Ein E-Book ist naturgemäß eine andere Ausgabe und Auflage mit anderer Ausstattung und kann dadurch völlig legitim anders kalkuliert werden als gedruckte Bücher. Auch wenn der Druck selber wohl nicht mehr so viel kostet, so kassieren beim gedruckten Buch doch der Großhandel und die Einzelhändler über ihre Marge mit und das alles kann man bem E-Book eigentlich weg lassen und somit bei gleicher Marge je Buch deutlich günstigere Endkundenpreise gestalten. Der stationäre Buchhandel wird durch digitale Bücher trotz Buchpreisbindung allmählich austerben oder zumindest stark ausdünnen und vielleicht ein Mittelding zwischen Antiquariat und moderner Servicestation für digitale Medien werden.
 
@Drachen: Sehe ich ähnlich. Jedoch liest man dauernd davon, dass die Buchpreisbindung den "Durchbruch" der eBooks in D verhindert.....
 
@DRMfan^^: Die Verlage wären ja auch blöd, wenn sie diesen tatsächlich weit verbreiteten Irrtum mal aufklären und sich damit als die eigentlichen Bremser bekennen würden :) Und in den Diskussionsrunden im Spätprogramm der Dritten hab ich auch über die Jahre ab und zu mal Verlagsvertreter dasselbe Märchen widerkäuen gesehen, was ihnen aber regelmäßig recht flink widerlegt wurde - und sie nicht vor weiterer Wiederholung nachweislicher Unwahrheit abhält.
 
hab letztens mal nen Ebook Buch gelesen.. Hmm.. an sich ne feine Sache. Gefaellt mir echt gut. Aber am Ende ist und bleinbt ein gutes Buch eben doch besser finde ich.
 
@StefanB20: Du kannst auch die guten Bücher mit so einem modernen eReader lesen ;) .... ich hab ja wirklich sehr viele Bücher zuhause, aber für unterwegs (egal ob warten beim Arzt, während einer Bahnreise, im Flugzeug oder an einem verregneten Urlaubstag - oder aber auch im Krankenhaus) schlagen die neuen E-Book-Reader die alten Papierbücher um Längen. Sie merken sie die Seiten der zuletzt gelesenen Bücher und du kannst Dutzende oder Hunderte von Büchern dabei haben und somit nach spontaner Laune zwischen den Büchern wechseln. Wenn Du müde wirst, kannst du die Schrift vergrößern und damit einfacher erkennen und mit einigen Geräten kannst du Notizen machen. Die alten Bücher kannst du dafür noch (!) einfacher aus- oder verleihen. ich jedenfalls war nach einem Krankenhausaufenthalt und einem Urlaub vom E-Book überzeugt - viel Auswahl ohne kiloweise Bücher schleppen und selbst dicke Wälzer kann man bequem einhändig lesen.
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