MAC-Adressen könnten nun auch knapp werden

Die schnell steigende Zahl vernetzter Geräte führt nicht nur bei IP-Adressen zu Problemen. Auch die weniger leicht auszutauschenden MAC-Adressen der Netzwerkschnittstellen drohen in absehbarer Zeit auszugehen. mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: DeclanTM / Flickr Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet DeclanTM / Flickr

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25 Jahre... das ist doch mal ein Zeitrahmen. Wenn man richtig will wären sicher 10 Jahre problemlos möglich, aber so wie es zur Zeit immer läuft könnte selbst das noch knapp werden.
 
@Johnny Cache: 25 Jahre ist gar nicht so viel. Erstens ist der Zeitraum nur geschätzt, er kann ja nicht wissen wieviele Geräte in Zukunft noch vernetzt werden. Wenn demnächst auch noch Internetkühlschränke modern werden und dazu kommen (Nur ein extremes Beispiel jetzt), dann wird die Zeit sich recht schnell verknappen. Zweitens, die jetzt kommenden neuen Geräte lösen das Problem ja auch noch lange nicht. Wie in dem Artikel beschrieben gibt es die ganzen notwendigen Standards noch gar nicht. Und so schnell die Technik auch voranschreitet und sich entwickelt, was die Einführung neuer Standards angeht verhält sich die IT-Welt manchmal wie ein lahmer Schlachtkreuzer.
 
@Tomarr: Eventuell sollten bereits vergebene MAC Adressen nach 10 Jahren wieder vergeben werden. Ich kann mir nicht vorstellen das ein und die selbe Netzwerkkarte 10 Jahre übersteht. Selbst die MAC Adressen meinens 1995 erworbenen PC's gilt ja noch als verbraucht obwohl die Karte rein physikalisch gar nicht mehr existiert da der Rechner schon vor Jahren das Zeitliche gesegnet hat und alles was nicht auszuschlachten war auf dem Sperrmüll landete darunter auch die Netzwerkkarte!
 
@SimpleAndEasy: Das Problem ist halt nur das dies nicht unbedingt sicher ist dass die Adressen nicht mehr benutzt werden. Man müsste dazu wirklich eine sichere Rückführung von alten und defekten Karten haben damit irgendjemand die MAC-Adressen auslesen kann die wieder frei werden. Es gibt durchaus noch Netzwerke die 10 Jahre oder älter sind. Es gibt halt wirklich Dinosaurierfirmen die nie wirklich etwas an ihrer IT-Struktur ändern. Anderes Beispiel währen z.B. Kassensysteme. Es gibt Kassen die älter als 10 Jahre sind und durchaus schon eine Netzwerkkarte beinhalten. Aber die Kassen funktionieren noch und sind halt noch in Gebrauch. Schließlich tun sie ja das wofür sie gebaut wurden immer noch sehr gut. Wobei ich jetzt auch gar nicht so das Problem sehe da mal etwas neueres raus zu bringen um eventuellen Problemen vorzusorgen. Was spricht schon dagegen zu sagen "Nicht kleckern sondern klotzen" einfach mal für die zukunft 256 Bit dafür zur Verfügung zu stellen. Einfach mal machen. Am Anfang beides irgendwie parallel laufen lassen, altes und neues System und irgendwann halt nur noch neu. Vielleicht sehe ich das etwas zu einfach weil ich mich nie wirklich bewusst mit der MAC-Adresse beschäftigt habe, sie war hat immer da und ich musste nie irgendetwas damit machen, ausser als ich meinem Router beigebracht habe nur bekannte MAC-Adressen zuzulassen. Aber ansonsten habe ich als Anwender natürlich nicht viel damit zu tun. Von daher bin ich mir noch nicht einmal sicher ob die Technik der MAC-Adressen nicht bereits vollkommen überholt ist.
 
@SimpleAndEasy: das kann man nur dummerweise nicht so pauschal sagen.
 
@SimpleAndEasy: Wenn man den defekt einer Karte registrieren würde dann wäre dies denkbar. Ansonsten leider praktisch nicht anwendbar. 10 Jahre sind vielleicht im Endkunden Markt viel, aber vor allem in der Industrie (Produktionsmaschiene, Regelungssysteme usw.) das sind oft langzeitinvestitionen die schonmal viel länger als 10 Jahre laufen können. Daher ist es gut jetzt schonmal anzufangen sich neue Konzepte zu überlegen. Denn bis erstmal neue standards etabliert sind, das ganze getestet, erweitert und wieder getestet können diese 25 Jahre schnell ins Land ziehen.
 
@Johnny Cache: Einfacher wäre es sicher wenn man von 48 auf 64 Bit erweitert. Das wird von den bisherigen Systemen zumindest generell unterstützt und würde wenn die 25 Jahre stimmen immerhin für 25 * 2^16 = 1.638.400 Jahre reichen. Aber selbst wenn die noch vorhandenen Adressen nun noch 5 Jahre reichen lang es bei 64 Bit dann noch für 327680 Jahre.
 
@cathal: exponentielles wachstum berücksichtigen!
 
@Trimmi: das exponentielle Wachstum wird nicht uneingeschänkt weitergehen, auch wenn die Hersteller das gerne so hätten. Selbst wenn jedes Gerät im Haus irgendwann am Netz hängt (ob es Sinn macht oder nicht sei mal dahingestellt), wird keiner auch in Zukunft Hunderte solcher Geräte besitzen.
 
"nun" - "in rund 25 Jahren" - BILD? ^^
 
@dodnet: Wenn man das Problem früh genug erkennt kann man auch gegensteuern bevor wieder aus Hektik irgendwas genommen wird ob ausgereift oder nicht.
 
@Geartwo: Mir ging es nur um die Überschrift, die suggeriert nämlich was anderes als im Text stehen (BILD halt). Und ich mache mir wegen der Zeitspanne keine Sorgen. Die denken jetzt 24 Jahre lang nach, was sie in dem einen verbleibenden Jahr alles hätten machen können und dann doch nicht mehr rechtzeitig schaffen. Finale Lösung in 25 Jahren: Internet wird abgeschalten wegen plötzlichen und unvorhersehbaren Problemen ;D
 
@dodnet: Naja, wenn man schon zitiert, dann auch richtig und nicht im Bild-Syle, denn schließlich steht das "könnten nun werden" und nicht "nun sind". :-)
 
@klein-m: Die Überschrift ist im Bild-Style. "Nun" ist in kurzer Zeit aber nicht in x Jahren, das ist "irgendwann", "in ferner Zukunft" oder so ;)
 
25 Jahre? Da haben wir ja noch Zeit, aber gut, dass wir immer noch auf IPv4 rumeiern und die sind schon alle vergeben und das wurde auch schon vor 10 Jahren prognostiziert.
 
Wie wäre es mit einem MAC-Pfand? 50€ auf jede Netzwerk-Komponente drauf, die man dann in einen Automaten wirft, dss geld wieder bekommt, wenn sie kaputt ist und somit wird die alte MAC-Adresse wieder dem System zugefügt? Oder werden alte MAC-Adressen schon "recycelt"?... ;-)
 
@klein-m: Dachte mir auch schon... Man denke nur an Computer die schon 10 bis 15 Jahre alt sind. Netzwerkkarten welche Defekt sind. Smartphones welche in der Tonne landen. Theoretisch hätten wir somit wieder einige Adressen für unsere Blühbirnen, den Kühlschrank und der Waschmaschine. :D
 
@FlowPX2: :Mein Brotmesser braucht auch noch eine... :D
 
@klein-m: Davon sind wir auch nicht mehr weit entfernt ;) http://www.hapilabs.com/products-hapifork.asp
Bald darf auch dein Brotmesser in die Cloud und uns per Twitter Mitteilen wie dick du Nutella Morgens auf dein Brot isst :D
 
@FlowPX2: Das glaube ich dir nicht :D Nein, einfach nein :D
 
@Knerd: Doch :) Sieht man an dieser Gabel ja schon, demnächst wertet dir dein Besteck wohl deine Nahrung auch noch aus... Ist die Pasta "al dente"... Ist das Rumpsteak medium... Wie viele kCal hat man gerade verputzt ;-)
Oder es gibt Besteck mit Geschmackssensoren und im Internet votet dein Besteck dann, wer am besten in der Familie Kocht (Und dort findet das nächste Weihnachtsessen usw. statt) :D
 
@FlowPX2: die nutella ;)
 
@xerex.exe: Habe den Artikel entfernt ;) Nun besser? :D Darüber wird immer und immer wieder Diskutiert... Aber scheinbar liegst du richtig :) Quelle: http://www.wissen.de/das-oder-die-nutella-wie-heisst-es-richtig
 
@klein-m: Oder DHCP für MAC-Adressen :-)
 
@klein-m: 2030 morgens vor dem Bahnhof: "Ey hast'e mal ne Netzwerkkarte?"
 
Könnte man MAC Adressen nicht ohne weiteres mehrfach vergeben? Die Chance, dass ich dann 2 Komponenten mit gleicher Kennung in einem Netzwerk habe ist doch praktisch bei 0
 
@mike4001: Und was, wenn doch?
 
@mike4001: Weiß nicht wie es beim Mobilem-Netzwerk aussieht, aber so wie die Menschen herum reisen, könnte es schon vorkommen das im Urlaub jemand die gleiche Adresse dann hätte :/ Kenne es nur zu gut, das man Leute die man Jahre nicht gesehen hat, plötzlich an Orten trifft wo man es niemals erwartet hätte... Also um Fehler zu vermeiden, sollte die Nummer wohl eindeutig bleiben :)
 
"Glenn Parsons" ... ist das nicht der, der Ein Colt für alle Fälle erfunden hat? :D :D :D ... nee, im Ernst ... binnen 25 Jahren muss nicht auf einen neuen Standard migriert werden, wenn man die fehlenden Bits ganz einfach automatisch mit Nullen auffüllt und neue Netzwerkkarten mindestens mit einer eins in den Bits 128 bis 49 ausgestattet wird. Aber wahrscheinlich soll diese Panikmache zum weltweiten Nachkauf aller bestehenden Netzwerkkarten animieren. Auch ein recyclen alter MAC-Adressen von eindeutig vernichteten Netzwerkkarten scheint nicht von Interesse zu sein. Zudem: als ob es irgendeine Netzwerkkarte interessiert, ob die gegenüberliegende Karte eine 48, 60 oder 128 Bit lange MAC-Adresse hat, solange diese in diesem Netzwerk einmalig vergeben ist. MAC-Adressen sollen lediglich sicherstellen, dass sich direkt miteinander verbundene Netzwerkkarten auf unterster Hardwareebene voneinander unterscheiden können, noch lange bevor TCP/IP überhaupt greift (deshalb frage ich mich, was IPv4 und IPv6 damit zu tun haben sollen). Es könnten sogar gleiche MAC-Adressen in unterschiedlichen, per Router über TCP/IP vermittelten Netzwerken betrieben werden.
 
@Der_da: Wird die IPv6 Adresse nicht basierend auf der Mac Adresse generiert?
 
@Knerd: Ja, da gab's mal was, aber das ist (durch eine Erweiterung namens "Privacy Extensions") wieder aufgehoben worden.
 
Naja ... 25 jahre .. da haben die ja noch 26 Jahre zeit um anzufangen die alternative einzuführen. Hat ja bei IPv6 auch super Funktioniert. * Sarkasmus
 
@Hausmeister: ... der ein (+) verdient hat
 
@Hausmeister: Vorher wird der Berliner Flughafen fertig ^^
 
@Kobold-HH: Das ist falsch!!!!!! Im Jahre 3745 ist da immernoch nichts fertig. Hier der Beweis http://www.youtube.com/watch?v=IQhr3Usx1Bs
 
Man könnte das Problem auch damit entschärfen, dass bei zu verschrottetenden Geräten die MAC wieder frei wird. Wie viele MAC werden alleine durch längst verschrottete Netzwerkkarten und Mainboards blockiert?
 
@chronos42:

Da die Vergabe der MAC Adressen Sache des Herstellers ist, ist dies längst gängige Praxis. Gerade die großen Hersteller wie Intel vergeben MAC Adressen durchaus mehrfach. Bei Geräten die vor mehr als 10 Jahren produziert wurden, ist die Chance, dass sie heute noch in Betrieb sind sehr gering. Außerdem werden für Geräte, die für verschiedene Märkte bestimmt sind, ebenfalls gleiche MAC Adressen verwendet. Was interessiert es den Rechnerbesitzer in China ob jemand in Deutschland eine Netzwerkkarte mit der gleichen MAC hat?
 
@DaGoodness: So einfach ist das nicht. Wenn z.B. in einem Firmennetzwerk, welches Betriebsstätten in verschiedenen Ländern vernetzt, dadurch die selbe MAC auftaucht, kann das fatale Folgen haben. Deswegen ist eine Mehrfachvergabe m.W. auch nicht zulässig. Und 10 Jahre alte Netzwerkkarten und Mainboards können sehr wohl noch im Einsatz sein. Bei mir z.B. ist das definitiv der Fall. Warum soll man ältere Hardware verschrotten, die noch läuft und ihren speziellen Zweck erfüllt.
Mit einer sicheren Wiederverwertung einer bereits benutzten MAC hat das aber alles nichts zu tun.
 
Tjoa, hätte man mal das erste Byte für die Jahreszahl reserviert und nur 3 für den Hersteller genommen. Hätte man für mindestens 256 Jahre Adressen gehabt und könnte zur Not relativ problemlos nach 100-200 Jahren Anfangen die ganz alten zu Recyclen.
 
@terminated: Diese Idee ist so gottverdammt einfach und doch genial :D
 
@terminated: Aber wenns mal mehr als 16 Mio Hersteller gibt, hast wieder ein Problem :-P
 
@terminated: Aber es sind doch jetzt schon nur 3 Byte für den Hersteller. Dann wären es ja nur noch 2 Byte. Und 65536 Hersteller sind einfach zu wenige.
 
Könnte eher eintreten. Wenn ich mir anschaue, wie Smartphones teilweise 2-3 MAC Adressen nutzen, eine für WLAN, eine für BlueTooth, dann, selbiges bei Laptops/Tablets. Bin gespannt worauf man sich einigt.
 
@Arhey: Jup, denke auch dass 25 Jahre sogar zu lange sind, in 10-15 ist Ende im Gelände, da hat ja wirklich dann alles ne MAC Adresse, Kühlschränke, Waagen, Headsets etc. Das wird ja noch schlimmer dann als jetzt. Von Daher sind 25 Jahre viel zu lange :D
 
lol wtf? Sind da etwa immer noch Mac-Adressen mit gemeint, die bspw. mal in den 90 ern in Uraltkarten vergeben wurden und nun nicht mehr verfügbar sind? Warum die nicht einfach wieder neu vergeben? Bspw. in Smartphones usw... Sind doch wahrscheinlich eh schon verschrottet!
 
@legalxpuser: Über MAC-Adressen werden einzelne Rechner im ganzen Internet identifiziert, da darf man nicht einfach vermuten, dass eine MAC wiederverwendet werden darf.
 
@metty2410: nein, Internet geht über IPs, MAC-Adressen sind nur im LAN von Bedeutung.
 
Allein durch die Virtualisierung kann und will ich mir nicht vorstellen, dass dies noch ganze 25 Jahre gut gehen soll... Bin ich der einzige, der denkt, dass 25 Jahre ne verdammt lange Zeit ist?
 
Bis dahin ist der Erdölvorrat bereits erschöpft. Kein Kunststoff mehr, keine neuen Netzwerkgeräte mehr. Problem löst sich von selbst.
 
@JanKrohn: kunststoffe gibts auch aus anderen substanzen, zb stärke ;)
 
"Denn das gerade erst in der Einführung begriffene IPv6" - Seit wievielen Jahren wird das denn nun schon Eingeführt? Das ist doch schon seit 2006 oder 2007 immer wieder im Gespräch .....
 
Alles nur Apple schuld ;)
 
Was ein Blödsinn! Im Gegensatz zu IPv4/IPv6 werden MAC-Adressen nur am lokalen Link verwendet und nicht Netzwerkübergreifend. Von daher müssten, bevor einem die MAC-Adressen ausgehen, an einem lokalen Link, Netzwerk, LAN erstmal 2^48 Geräte angeschlossen sein! Von daher sollte man das technisch relativieren!
 
ich geb meine mac-adresse nicht weg. die will ich behalten wie meine telefon-nummer. außerdem... was soll das poblem mit mac ? das ist doch so oder so ein heim-netzwerk-problem ! mac-adressen haben nichts mit internet zu tun, es ist ein heim-pc-problem. macht doch sonderzeichen drauf und kyrillische schriftarten, dann habt ihr noch weitere billiarde mac-adressen. 127.0.0.1 muss auch nicht aus zahlen bestehen, sondern auch aus buchstaben.
 
@leander: Sarkasmus oder einfach Blödsinn?
 
Eine MAC ist für den Medium Access - Eigentlich ist die Nutzung der MAC lokal begrenzt (global gibt es IPs). Wenn's Probleme gibt, würfelt der Treiber des neuen Gerätes eine neue MAC aus - die Wahrscheinlichkeit, im gleichen Subnetz wieder eine Kollision zu haben ist sehr gering.
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MACs in die IP zu übernehmen ist eh ganz großer Schwachsinn (man bedenke die Datenschutzproblematik)
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Sagt mir, was ich übersehe - ich finde soweit kein Problem. Warum sollte z.B. Broadcom wissen, wenn ich ihre Seite besuche (IPv6), dass ich die Netzwerkkarte nutze, deren Chip am 3.8.2009 um 13:18 vom Band 16 lief?
Wozu brauchen Netzwerkkarten (global) eindeutige IDs???
 
Das wird dann viele im Pflegeheim nicht mehr wirklich interessieren. ;-)
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