Street View: Google zahlt 7 Mio. US-Dollar Strafe

Nach mehrjährigen Untersuchungen hat sich Google im Fall der unberechtigten Aufzeichnung von WLAN-Daten durch Street-View-Fahrzeuge mit 38 US-Bundesstaaten auf die Zahlung von sieben Millionen Dollar geeinigt. mehr... Auto, Street View, Streetside Bildquelle: Douglas Maas / Geograph Auto, Street View, Streetside Auto, Street View, Streetside Douglas Maas / Geograph

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Microsoft bekommt eine 561 Mio Euro Strafe, weil sie in ihrem Betriebssystem (das, wenn man Tablets als Computerdevices dazurechnet, WEIT von einem Monopol entfernt ist) nicht Fremdprodukte, die teils schon einen höheren Marktanteil als das eigene Produkt haben, bewirbt. Dem Benutzer ist angeblich "die Wahlfreiheit" genommen worden, was natürlich ultimativer Schwachsinn ist, weil jeder das installieren kann was er will.

Google bekommt 7 Mio Dollar Strafe, wenn sie Autos durch die Straßen fährt und heimlich WLAN Kommunikation mitschnüffelt.

Das Lobbying bei Google in der USA dürfte also weit besser funktionieren als das Lobbying von Microsoft in der EU...
 
@Tintifax: google gibt ja auch viel mehr für Bestechu... ähhh ich meine Lobbyarbeit aus http://de.statista.com/themen/651/google/infografik/919/lobby-ausgaben-von-tech-unternehmen-in-den-usa/
 
@Windows8: Interessant finde ich wie "wenig" Apple ausgibt :D
 
@Tintifax: Das bestätigt nur, was ich damals zu der EU Strafe zu Microsoft gesagt habe. Die EU verklagt ein Amerikanisches Unternehmen -> völlig übertriebene Strafe. Die USA bestraft ein amerikanisches Unternehmen -> symbolische Strafe! Hier gehts nicht um Recht und Gerechtigkeit, sondern nur ums Geld und eigene Interessen!
Genauso war die Strafe gegen SAP drastisch, weil das Geld von der EU in die USA wanderte.
 
@Tintifax: Du weisst aber schon das man die Fälle nicht vergleichen kann? Was ein Google Mitarbeiter(!) gemacht hat ist äusserst grenzwertig. Der Mitarbeiter wurde glaube ich auch sofort freigestellt. Es handelte sich hierbei aber um OFFENE W-Lan Netzwerke. Jeder kann da mitschnüffeln, da ist überhaupt kein Aufwand nötig. Ausserdem glaubst du wirklich Google hätte Interesse an Daten dieser Netzwerke? Die Strafe find eich gerechtfertigt. Und um auf dein Beispiel mit MS zurück zu kommen: MS hatte einen Deal mit der EU. Diesen Deal haben sie gebrochen und müssen jetzt zahlen. Selber schuld.
 
@Oruam: Ein Deal ist aber was anderes wie ein Gesetz. Auch die Privatsphäre ist schriftlich in einem Gesetz festgehalten. Und nur weil es möglich ist, ist es längst nicht erlaubt.
 
@Schrimpes: Es ist nicht verboten sich in unverschlüsselte W-Lan Netze einzuwählen. Was verboten ist, ist das gezielte auszuspionieren von persönlichen Daten. Was MS hier gemacht hat ist ein einfacher Vertragsbruch. Im Fall von Google hat ein Mitarbeiter eigenmächtig (!) Mist gebaut.
 
@Oruam: Als wäre nur ein Mitarbeiter involviert gewesen. Die haben doch bestimmt Qualitätskontrollen gemacht. Die schicken doch nicht ihre Flotte aus dem Haus, ohne zu wissen, ob alles funktioniert. Und das sie sich in offene W-LAN-Netze eingewählt haben, finde ich nicht schlimm, aber dann auch noch die Daten zu sammeln ist etwas komplexer und passiert nicht nur mal so beim vorbeifahren. In meinen Augen war das gewollt, um die Gewohnheiten der Menschen auszuspionieren. Selbst Passwörter haben die sich gesaugt...
 
@Schrimpes: Ich denke du hast nicht die geringste Ahnung wie das mit der Netzwerktechnik läuft. Man "saugt" sich nicht einfach Passwörter runter oder liegt auf der lauer. Ich bin mal mit einem Laptop durch eine Stadt gependelt um Netzwerke zu kartographieren, da ist genau dasselbe passiert. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich diverse Daten von offenen W-Lan gesammelt ohne das ich das beabsichtigt habe. Sobald es normale Http Anfragen sind und Passwörter auch so übertragen werden sind sie sofort sichtbar. Das Sammeln von WLan Netzwerke ist gang und gäbe. Das mehr als nur einige wenige Mitarbeiter involviert waren ist deine Vermutung, da du aber die Strukturen nicht zu kennen scheinst ist das mehr als fragwürdig.
 
@Oruam: Mir persönlich wäre neu, dass die Standardtreiber auch direkt eine Verbindung mit einem offenen WLAN herstellen. Und selbst wenn die hergestellt wurde, müssen die Daten immer noch irgendwie abgefragt werden. Z.B. mit Wireshark.
 
@Oruam: Ich wandere auch von Stadt zu Stadt, von Hotel zu Hotel, von HotSpot zu Hotspot von Freunden zu Freunden und bin bei denen im W-Lan und ich habe dabei nie deren Daten gesammelt. Weder gewolltg noch ungewollt. Wenn ich natürlich die richtige Software einsetze, ist das wohl sehr gut möglich. Aber durch ein einfaches einklinken passiert das in der Regel nicht!
 
@Knerd: Wie du schon andeutest, die passende Hardware und Software macht es möglich. Wenn man Netzwerke Kartographiert ist nicht nur der Standort interessant, sondern auch die Qualität. Ich glaube genau hier hat Google gepatzt und schlichtweg zu viel protokolliert. Wie gesagt, die Strafe ist absolut angemessen, sowas darf nicht nochmal passieren. Aber die Daten sind für Google doch völlig uninteressant.
 
@Schrimpes: siehe dazu re11
 
@Oruam: Uninteressant würde ich nicht unbedingt behaupten. Deine Kartographie hatte ja auch einen gewissen Sinn. Nutzerverhalten sammeln oder Verfügbarkeiten abchecken. Und 7 Millionen für eine, sagen wir mal, Ordnungswiedrigkeit in 38 Staaten, ist eindeutig und zweideutig wesentlich zu wenig.
 
@Schrimpes: Vor allem Standortbestimmungen sollen so erleichtert werden. Ich habe mich zu wenig mit dem Google Fall beschäftigt, aber ich glaube genau das hat Google hier abgezogen. Im Zusammenhang mit dem Datenmitschnitt wäre interessant zu wissen wie viel Daten effektiv gesammelt wurden.
 
@Oruam: Wenn 38 Staaten betroffen sind (Amerika hat 50), sind 76% der Staaten betroffen, wenn die jede größere Straße befahren haben, sind das zig tausende Kilometer. Ich will gar nicht wissen, wieviel die gesammelt haben. Ein kleineres Rechenzentrum wirste aber schon damit füllen können. Und das sind nur die Daten aus Amerika. Die haben ja auch in Deutschland und Co. gesammelt. Also wird das schon ein mittleres Rechenzentrum sein. Muss ja, inkl, Bildmaterial, irgendwie ausgewertet werden. Und das kann bestimmt nicht nur von EINEM Mitarbeiter "verbockt" worden sein.
 
@Schrimpes: http://goo.gl/6oehe Spiegel Online. Dieser Artikel klärt bereits einiges auf. Anscheinend wurde alle 5 Sekunden Kanal gewechselt, die schnippsel sind also absolut unbrauchbar.
 
@Oruam: Das behauptet Google ;)
 
@Schrimpes: Anscheinend ist die FCC aber damit einig. Hier noch ein Spiegel Artikel zum Thema wer das ganze angeordnet hat: http://goo.gl/btXMO .
 
@Oruam: Dann sind aber Googles Aussagen sehr widersprüchlich. Sie haben doch einst selsbt behauptet, E-Mails und Co. gesammelt zu haben. Und selbst wenn es wirklich nur Datenschnipsel sind, ist das ein Bruch des Gesetzes.
 
@Schrimpes: Sie haben Schnippsel gesammelt, das geben sie ja zu. wichtig hier ist aber die Begründung und die Absichten. und diese reichen den zuständigen Behörden nun mal aus. was willst du hier noch hineininterpretieren? Google wird bestrafft, die Umstände sind geklärt. Auch wenn du anscheinend aversionen gegen Google hast wird sich das ganze nicht ändern.
 
@Oruam: Ich habe absolut nichts gegen Google. Nur finde ich die Begründung, warum das passiert ist und wer dafür verantwortlich ist, für total unsinnig. Und die zu zahlende Summe ist einfach untertrieben. Mehr habe ich doch gar nicht behauptet :P Dass die sich nicht gewundert haben, dass sie beim Auswerten der Daten, E-Mailschnippsel gefunden haben. Das alles zusammen lässt mich persönlich zu dem Entschluss zu, dass das gewollt war. Und da stimmt mich auch kein Spiegel-Artikel um.
 
@Schrimpes: Deine Meinung kannst du natürlich haben. An den Tatsachen ändert das aber nichts. :) Ich klinke mich jetzt aus.
 
@Schrimpes: Allein die Aussage "Ein kleineres Rechenzentrum wirste aber schon damit füllen können." zeigt, dass deine Kompetenz in dem Bereich einfach nicht ausreichend ist, um wertungsfrei mitreden zu können.
 
@ouzo: was würdest du denn sagen/schätzen?
Fakt ist doch, das Google die Daten gespeichert hat. Auch wenn es sich nur um Schnippsel handelt, macht es die Masse aus. Wo sind die überall rumgefahren?? Weltweit..AHA, wieviel W-LAN-Netze sind offen? Vllt jedes 10te (Durchschnitt??)?! Sagen wir mal, es waren Großstädte über 100.000 Einwohner. Wieviel gibt es da? AHA. Vielleicht mag ich nicht das Wissen mitbringen wie DU, aber das die gesammelten Daten nich auf eine 1-Terrabyte-Festplatte passen, sollte jedem bewusst sein.
 
@Oruam: Ach bitte, hör mir doch auf, auf diese Menschenverarschung reinzufallen. "Ein Mitarbeiter hat"... So ein Blödsinn!!! Die Autos sammeln Terrabyte an Daten, und es fällt ausser dem einem Mitarbeiter nicht auf!!! Und ob es OFFENE oder GESCHLOSSENE sind ist VOLLKOMMEN irrelevant!!! Wenn ein Geschäft offen ist, und der einzige Verkäufer grad am WC ist, ist Diebstahl trotzdem nicht ok! Nochdazu wenns nicht ein halblustiger 16-Jähriger Hacker ist, der durch die Straßen fährt und schaut was er finden kann, sondern eins der größten Unternehmen der Welt dass die Daten sammelt!!! Und wenn sie kein Interesse an den Daten gehabt hätten, hätten sie die Daten nicht gesammelt! Punkt aus, fertig! Die Urteile sind beide ein Skandal! (Den Deal haben sie nicht gemacht weil sie der Meinung sind dass es richtig ist, sondern weil schon damals der schwachsinnige Druck der EU gekommen ist)
 
@Tintifax: du bist ja witzig. klar kann ein MA scheisse bauen und der Konzern kriegt das nicht sofort mit. Woaher auch? soll der Konzern seine MA auch etwa 100% beobachten und spionieren, ob die richig arbeiten? Zeig mir mal ein Unternehmen wo jeder MA wirklich 100% sicher arbeit (bei mehr als 1.000MA). WIrste nie finden, bei mir auf arbeit gibt es auch einige Kollegen, die nicht alles richtig machen. Und wer darf es ausbuegeln? richtig, ALLE!
 
@StefanB20: Hm... Also, weißt was an der Geschichte EXTREM unglaubwürdig ist? Ganz vieles sogar: Punkt 1: Da gehts nicht um einen Bug der absichtlich oder unabsichtlich in ein Programm geflutscht ist, sondern um Code der programmiert hat werden müssen. Also, muss der Mitarbeiter mit Vorsatz gehandelt haben. (Ich bin Entwickler, ich weiß zumindest in dem Punkt ungefähr wovon ich sprech) 2) Es soll sich um einen Mitarbeiter gehandelt haben, und es ist niemanden jahrelang aufgefallen. Nicht bös sein: Wenn viele Terrabyte an Daten mehr daherkommen, und vor allem Daten, die KEINE Fotos sind, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. (Meine Erfahrung aus der Wirtschaft). Dass das nur ein Mitarbeiter gewußt hat, würde ich aufgrund dessen komplett ausschliessen. 3) Es gibt 2 Möglichkeiten: Er hat das mutwillig aus eigenem Interesse gemacht, oder er hat versucht irgendwas für die Firma damit zu machen. Wenn ersteres: Vielleicht hab ichs überlesen, aber warum hab ich bisher nichts davon mitbekommen dass der Mitarbeiter sofort die fristlose bekommen hat?
 
@Tintifax: Nein, die Strafe von 561 Mio gab es für Vertragsbruch! Wenn es der EU doch nur um Geld geht, warum dann eine Browserwahl? Die bringt ja auch so viel Geld ein. MS kartografiert die WLANs übrigens auch, nur haben sie gefragt, weil man Google deswegen ja schon abgemahnt hat. Ich bezweifle auch, dass MS gefragt hätte, wenn StreetSide vor StreetView an den Start gegangen wäre. Auch funktioniert die Lobby in den USA nicht besser, denn für den Monopol-Missbrauch und die Bündelung des IEs mit Windows hat MS in den Staaten bereits eine hohe Strafe gezahlt, in der EU nicht einen Cent, denn dort hat man sich für eine Browserwahl entschieden, um den Vorteil auszugleichen.
 
@OttONormalUser: Lassen wir mal alles außen vor (MS, Google, etc.) was sollte generell höher bestraft werden? Ein Vertragsbruch (Abkommen zweier Parteien) oder ein Gesetztesbruch (Menschen- und Grundrechte)? Eine nüchterne und neutrale Antwort bitte. Wenn möglich nicht auf Bezug von den oben genannten Herstellern....ich bin gespannt.
 
@Schrimpes: Oberflächlich betrachtet Zweiteres, aber bei dir fehlt der Bezug zum Strafmaß, und das bezieht sich bei MS auf einen Prozentualen Wert, hätte also auch deutlich unter 7 Mio liegen können ;) Gegenfrage, sollen für Vertragsbruch alle mit dem selben "Betrag" bestraft werden? Dann viel Spaß mit den "reichen" Konzernen, die werden sich dann nämlich an nix mehr halten.
 
@OttONormalUser: Nein, nicht mit dem selben Betrag, aber dennoch angemessen. Ein Bruch, egal um was es sich handelt, muss dem Menschen / der Firma weh tun! und bei 7 Millionen ist das nicht der Fall
 
@Schrimpes: Ich kenne jetzt die Details und das Ergebnis der Verhandlungen nicht, um das zu beurteilen. Du? Genauso wenig sind mir die Details aus dem MS Fall bekannt.
 
@OttONormalUser: Mir auch nicht.
 
7 Millionen für ein Milliarden-Unternehmen ist nicht wirklich schmerzhaft. Und das noch aufgeteilt auf 38 Staaten. Das ist doch irgendwie ein Scherz. Allein für die blöde Ausrede "[...] dass die Datensammlung unabsichtlich und für lange Zeit unbemerkt geschah [...]" sollten die härter rangenommen werden... Die lachen sich doch dort in Grund und Boden.... Und weiter unten wird geschrieben, dass eine erste Löschung der gesammelten Daten fehlgeschlagen ist....Wollen die uns für Blöd erklären?
 
@Schrimpes: Es sollten auch wohl eher die verantwortlichen Projektmanager auf eine Nachschulung geschickt werden, die normalen Mitarbeiter wissen anscheinend was sie tun ^^
 
@jigsaw: Nachschulung, wenn ich das schon höre -.- ... Da bekommen die bestimmt erklärt, wie man das ganze unauffälliger gestaltet ;)
 
@Schrimpes: Sehe ich auch so, kennt man doch: Tarnen, täuschen, verpissen :)
 
@jigsaw: Die werden mir, mit diesen komischen Aussagen, immer unsympatischer... Über andere Unternehmen wird sich aufgeregt, dass E-Mails nicht ankommen (wegen Zensur von pornografischen Textstellen), und hier sammelt Google einfach mal alles, was sie in die Finger bekommen und löschen es nicht einmal. Sie sagen, dass die es ja nicht kommerziell benutzen...HALLO??? Das ist ein IT-Unternehmen, sind denen die Rechtslagen nicht bekannt?...Das ist alles irgendwie ein echt blöder Scherz!!
 
@Schrimpes: Wenn ich teilweise die Websites von IT Unternehmen sehe, denke ich mir schon wie inkompetent die sein müssen. Aber das Löschen von Daten zu vermasseln ist schon eine hohe Kunst :D
 
@Knerd: Das bekommt der kleiner Ernst, der jetzt 3 Jahre alt ist, mit links hin ;)
 
@Schrimpes: Mir fallen jetzt spontan drei Möglichkeiten ein die Daten sicher zu löschen... Und ich hatte noch keinen Kaffee :D
 
@Knerd: Ich kann ja verstehen, dass das bei der Masse an Input etwas schwieriger ist, als nur ENTF zu drücken, aber die sollten das doch schon drauf haben!
 
@Schrimpes: Öhm... Es gibt zwei Varianten wo die Platte danach noch problemlos nutzbar ist, einmal Bruce Schneier und Festplatte magnetisieren. Die dritte Variante wäre alle in nen Schredder werfen.
 
@Schrimpes: Die EU Starfe von Microsoft ist ebenso lächerlich wenn man bedenkt das es 5 Milliarden sein könnten, Microsoft wird sich ebenfalls ins Fäustchen lachen. Die Ausrede von Microsoft, es hat sich um einen technischen Fehler gehandelt ist ebenso fragwürdig. Bezahlt Dich jemand für so einen Quatsch, oder trollst Du nur gerne. Du scheinst den Bezug zur Reälität verloren haben oder bist einfach nur uninformiert.
 
@nowin: Nein, mich bezahlt keiner...Ich erzähle gerne Müll. Aber Danke der Nachfrage.... Wie kommst du mit der Realität klar? EDIT: Kannst mir ja gerne die Textstellen raussuchen, in der ich die Realität aus den Augen verloren habe. Würde mich interessieren
 
@Schrimpes: Ich komme sehr gut mit der Realität klar und ja, weder Microsoft noch Google sind weiße Lämmer mit Heiligenschein. Deine Realität: Du verurteilst Google und übersiehst gekonnt den Mist, den Microsoft so baut. In vielen deiner Postings ist jeder Schuld nur einer nicht, Microsoft. Wenn man schon verurteilt, dann sollte man nicht mit zweierlei Mass messen.
 
@nowin: Ich habe nie Microsoft in Schutz genommen. Nicht mal geschrieben habe ich über die. Mir geht es eher um eine Ebene darüber. Dass eine Straftat niedriger als ein Vertragsbruch geahndet wird, finde ich nicht gerechtfertigt. Schließlich sollte das Gesetz über einem Vertrag stehen. Und daher verstehe ich nicht, warum du mich hier so anfährst. Relitätsfern und uninformiert.... Von mir aus hätte der Bericht über MS gehen können. Mein Standpunkt wäre der gleiche geblieben. 7 Millionen ist für solche Unternehmen ein Witz! Solche Beträge müssen weh tun, damit das nie wieder passiert...aber 7 Millionen?! Sei mal realistisch...das tut denen jedenfalls nicht schaden... In den skandinavischen Ländern, ich glaube Finnland war das, wird die höhe des Bußgeldes anhand des Einkommens festgelegt. Das ist fair!...
 
@Schrimpes: Sorry wenn Du Dich angegriffen fühlst, wollte ich nicht. Zum Thema, klar sollte eine Straftat höher bestraft werden als ein Vertragsbruch. Ich muss leider bei Microsoft und Google bleiben um das Ganze nicht noch mehr zu verwirren. Google hat indem es das WLan mit gescannt hat nichts anderes gemacht als jeder andere Staßendienst der Hotspots in seinen Karten verzeichnet. Die 7 Millionen Strafe und eine Aufklärungskampagne für das, dass manche Leute nicht fähig sind ihr WLan zu verschlüsseln ist rausgeworfenes Geld. Im Gegensatz, Microsoft. Oft verurteilt und Wiederholungstäter der sein Versprechen nicht hält. Sowohl Google als auch Microsoft hätten ihre Strafe durch bessere Kontrolle verhindern können. Deshalb sollten wir mit beiden kein Mitleid haben. ;-)
 
Immerhin, wenn die Kampagne zur Absicherung des WLAN Erfolg hat, dann sind solche Vorfälle von vorn herein auszuschließen.
 
@RobCole: und ich wette, google wird dafür dann auch noch gelobt, dass sie sich so toll um die sicherheit der nutzer sorgen :>
 
@Slurp: jaa. Und gleichzeitig vermarkten die ein Google-Router ;) mit direktem Draht zu Google, damit man nicht mehr durch die Straßen ziehen muss, um Daten zu sammeln :)
 
@Schrimpes: http://youtu.be/hrontojPWEE
 
Ich stell mir den Googleanwalt vor Gericht so vor, wie er sich am Boden kugelt vor Todlachen, nachdem das Strafmaß verkündet wurde. Vermutlich hat er selbst soviel pro Verhandlungstag verdient.
 
@monte: Das läuft so: "Euer Ehren entschuldigt Ihr mich kurz" und dann diese Website mit Ton: http://lachkatze.de/
 
@monte: Das bezahlt der Anwalt aus seiner Kaffeekasse...
 
Wieder einmal der totale circlejerk hier. Böses Google!
 
7 Millionen Dollar zahlt Google doch aus der Portokasse...
 
Bei einem Umsatz von 50Mrd macht das 0,014%.. Ich schätz mal Page und Brin haben die ganze Nacht geweint :(
 
@wolle_berlin: vor Lachen aber ;)
 
@wolle_berlin: Wen interessiert das Verhältnis zum Umsatz? Das Verhältnis zum Gewinn ist doch viel interessanter... ;-)
 
@klein-m: womit wir noch bei 0,07% sind
 
@wolle_berlin: Spielt ja nichts zur Sache, nur wer immer mit dem Umsatz was festmachen will, hat keine Ahnung...
 
"die erste Löschung fehlgeschlagen..." wie kann man Google das vorwerfen? Ich mein die haben doch im Löschen von Daten keine Kompetenzen :-D . Aber mal Spaß beiseite. Solche ungeheuren Datensammlungen sind krass. Da kommt bei mir die Frage auf ob die Eu deshalb auch gegen Google ermittelt. Die Amerikaner haben ja Google nur auf die Finger "geklopft".
 
@SupaMario: Die EU ermittelt nicht, und in DE wurde Google freigesprochen, weil das was sie gemacht haben in DE nicht strafbar ist ;) Und die Amerikaner haben Google nicht auf die Finger geklopft, sondern sich außergerichtlich geeinigt.
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