Bar-Besitzer untersagt vorsorglich "Google Glass"

In den USA hat ein erster Besitzer einer Bar seinen Gästen untersagt, Googles Datenbrille "Google Glass" in seinen Räumlichkeiten einzusetzen - was allerdings erst einmal nur halb ernst gemeint war. mehr... Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass, Project Glass, Videobrille Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass, Project Glass, Videobrille Google

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Deutschlands Politiker arbeiten bereits an einem deutschlandweiten Verbot, hab ich gehört? ;-)
 
@sibbl: Was? Hat die CDU hat mal wieder Experten zu sich geholt? :)
 
@s3m1h-44: Nein Die CDU fordert die Vorinstallation des Bundestrojaners auf diesen Geräten, so dass man jederzeit das Böse jagen kann.
 
@wuddih: wohlgemerkt "das Böse"(TM) = alles, was nicht CDU ist (aus CDU-Sicht).
 
@divStar: Nene, alles, wovon die CDU keine Ahnung hat ist für die "Das Böse" ;-) Die kommen mir manchmal vor wie Catweazle am Lichtschalter ^^
 
@jigsaw: Sind halt Christen, alles was wovon man keine Ahnung hat wird gejagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt ;)
 
Da ist die Vorstellung aus "Ghost in the Shell (Standalone Complex)" gar nicht mehr so fern; nur, dass es derzeit noch ein optionales "Accessory" ist statt der biologischen oder bio-technischen/bionischen Augen.
 
@s3m1h-44: Die Experten sind bestimmt vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen :-D
 
@razied: oder die bayrische Polizei, die Laptops zurückgibt, weil Linus drauf läuft! :D
 
@s3m1h-44: Selbst wenn die CDU Experten konsultiert - der Ratschlag wird nur berücksichtigt wenn er sich mit der CDU Meinung deckt ;-)
 
"Das Böse" ist hier Orwell 2.0. "Big Brother is watching you" nicht nur über das systematische Ausspähen des Nutzerverhaltens, sondern jetzt auch "durch die Augen des Nutzers" sehen was er sieht - wofür er sich interessiert - und dabei gleichzeitig noch alle Gesehenen abchecken. Schöne Neue Welt! Überwachung und Kontrolle total. Keiner wird entkommen, Widerstand ist zwecklos. Jeder in Sichtweite kann dich aufnehmen und "global publizieren". Mir geht das zu weit. Und es sage nachher keiner, er habe von nichts gewusst.
 
Hab erstmal gedacht jo ist lustig.. netter PR Gag... im Verlaufe des Textes ist mir aber das Lachen vergangen.
 
@Sapo: sehr richtig! Und das Lachen wird uns erst recht vergehen, falls es jemals dazu kommen sollte, dass Tausende mit so einer Brille rumlaufen sollten.
 
@Bengurion: "Google Mask", stülpen sie diesen Socken über ihre Hackfresse und bleiben sie unerkannt. Der Socken enthält Displaypixel, so dass sie auch einen Smily ein Schlumpfgesicht oder Donald Duck ähneln. Die Google Mask kann im Bundle mit Google Glas für 2500 Euro gekauft werden.
 
@bowflow: Google wird anbieten, die gesammelten Daten zu anonymisieren. Auf schriftlichen Antrag hin kann man nach Veröffentlichung der Bilder eine Verpixelung beantragen. Google wird das dann prüfen und bei "berechtigtem Interesse" (gemäß "Googlex" - dem Wertekodex und freiwilligen, unabhängigen "gute Absichten" Katalog "Don't be evil!" der Firma Google) in die Wege leiten. Wer dem vorbeugen will, muss nur rechtzeitig einen biometrischen Datensatz an Google schicken, der dann freiwillig anonymisiert wird. (Foto, Stimmprobe, Blutgruppe, Schuhgröße, Geruchsprobe usw.) -- Wir de-anonymisieren Sie um sie dann wieder zu anonymisieren. Vertrauen Sie uns, wir machen uns die Arbeit ohne irgendwelche finanziellen Interessen. Wir sind "die Guten"! Und das Gimmick ist doch soooo toll!
 
@Bengurion: Aber wir haben ja alle nichts zu verbergen oder? ;-) Abgesehen davon das es aktuell ohne weiteres schon möglich ist - das einzige was sich mit Google Glass ändert ist das dieser Punkt mehr in den Fokus der Berichterstattung gezogen wird. Spätestens zwei Wochen nach Release kräht kein Hahn mehr danach und die nächste mediale Sau wird durch die Presse getrieben.
 
Da kommt einiges auf uns zu. Ich denke es ist wichtig das man sich einer Diskussion offen stellt, bedenken ernst nimmt, aber dabei keine FUD Kampagne zu fahren. Wenn ich im öffentlichen Raum eine solche Brille tragen würde geht das nur mich was an. In Gesellschaft, Bars, Zug wo auch immer Menschen zusammen sind würde ich die Brille absetzen wenn man mich höflich darum bittet. Das gehört zum guten Ton.
 
@Oruam: "Wenn ich im öffentlichen Raum eine solche Brille tragen würde geht das nur mich was an" Nicht unbedingt. Möglicherweise verstößt du damit gegen das Persönlichkeitsrecht.
 
@borbor: Wie das bei jeder Kamera der Fall ist. Ich denke wenn sich jemand daran stört wird diese Person das auch sagen. Dann wird nicht gefilmt. Der Speicher einer solchen Brille dürfte ja auch nicht sehr gross sein. Also nichts da mit dauerfilmen.
 
@Oruam: Wenn fast jeder so eine Brille im Bar trägt, kann man nicht zu jedem hingegen und ihn bitten, die Brille abzunehmen. Irgendwann gibt man auf und muss damit leben, dass man doch gefilmt wird. Ich würde es begrüßen, wenn Google am G-Glass zwei lämpchen (für "Record" und "On") einbauen könnte.
 
@algo: Ich glaube genau das haben sie bereits gemacht. Wenn ich mich nicht täusche sind Handyhersteller auch verpflichtet einen Shutersound wiederzugeben wenn Geknipst oder gefilmt wird. Sowas ist unverzichtbar und gehört auf jeden Fall in die Brille verbaut.
 
@Oruam: Du: "...einen Shutersound wiederzugeben wenn Geknipst oder gefilmt wird..."? Nütz doch gar nichts. Wenn der Ton kommt ist die Aufnahme gemacht und im "Kasten". Willst Du dann den "Fotograf" das Handy aus der Hand hauen und zerstückeln? Und bei einem "Massenauftrieb"(Stadion) hörst Du doch gar nicht erst etwas!
 
@Kiebitz: Wenn es dich dann stört ist es dein Recht die Löschung des Bildes/Videos durchzusetzen, auch mit rechtlichen Mitteln. Im Stadion höhrst du auch keine Handycam oder herkömmliche Kamera. Wieso die Aufregung?
 
@Oruam: Wer regt sich auf? Ich nicht! Ich habe Dir nur ganz sachlich geantwortet!
 
@Oruam: Ich Weiss nicht ob es so erlaubt ist wenn man bei der Aufnahme im Focus steht - und das passiert ja bei einer Aufnahme mit Abgleich der Gesichter
 
@-adrian-: die sache mit dem "gesichterabgleich" ist bis jetzt reine theorie. die idee kommt primär von fantasten. bisher wurde noch kein Proof of concept mit der Brille realisiert.
 
@Oruam: das ist bereits gesetzlich geregelt. hier eine kleine zusammenfassung: https://www.datenschutzzentrum.de/faq/video.htm
 
@otzepo: Danke, sehr informativ. Regeln aufstellen und Regeln anwenden sind zwei paar Schuhe. Ich habe eine Zeitlang in einer von Touristen oft frequentierten Stadt gelebt. In China müsste ich bereits eine Berühmtheit sein, so viele Bilder wurden geschossen (mit mir als Passant). Stört mich das? Nein. Aber wenn es mich stören würde, wäre ich natürlich froh darüber wenn ich ein rechtliches Werkzeug zur Hand hätte das mir hilft. Und genau das ist der Punkt. Gesunder Menschenverstand. Bei Handycams wird ja auch nicht jeder Verklagt.
 
Ich denke, dass die "Glass"-Träger in den ersten Jahren doch irgendwie Probleme bekommen werden. Auch wenn er nicht filmt, kaum hat man mit jemanden kurzen Blickkontakt, könnte der andere denken, dass er gerade gefilmt wird. Dann ist da noch die Sache mit der Sicherheit (Kamera Fernzugriff?!)...Ein tolles Produkt. Leider könnten einige das Gefühl bekommen, beobachtet zu werden. Immerhin haben Japaner schon Abwehrmaßnahmen entwickelt :D http://goo.gl/n1Gko
 
@algo: Ernsthaft? :D
 
@algo: Gekauft, ist auch billiger als Google Glass: "Ein Dollar Produktionskosten für die Passiv-Tarnbrille" (http://goo.gl/n1Gko)
 
@Bengurion: bietet auch keinen Schutz, denn einige Cams sind mit einem Filter ausgestattet und somit IR-blind, können so also auch nicht geblendet werden.
 
@algo: Der Fernzugriff auf die Kamera muss aber über deinen Mobile-Provider kommen ansonsten ist deine Bandbreite ziemlich schnell ausgereizt ;-) Vielleicht erkauft sich Google deshalb "Netzneutralität".
 
Immer diese Dinosaurier, die zunächst einmal gegen alle neuen Technologien wettern, ohne sich auch nur ansatzweise zu informieren. Bereits jetzt gibt es Kameras im Miniformat, die sich überall (beispielsweise in einer Hemdtasche) verstecken lassen. Ein solches Gerät gibts für 25 Euro bei Amazon. Wir können uns also bereits seit Jahren nicht sicher sein, ob wir nicht in der Öffentlichkeit gefilmt werden. Das ist offenbar alles kein Problem - eine Brille, die für jeden sichtbar getragen wird, ist aber eines? Paranoide Angst vor Neuem ist das, mehr nicht.
 
@web189: Hast du schon mal überlegt, warum es die kleinen Kameras nur im "Miniformat" gibt und man es erst verstecken muss? Dann weißt du was diese "Dinosaurier" gegen G-Glass haben! :)
 
@algo: Ich verstehe nicht ganz, was du mir mitteilen möchtest. Es läuft doch aufs gleiche hinaus. Wenn jemand mit einer Kamera oder einem Smartphone rumläuft, dann weiß ich, dass ich eventuell aufgenommen werde. In die gleiche Schiene fällt Google Glass. Bei Mini-Cams habe ich keine Möglichkeit dies herauszufinden. Inwiefern ist Google Glass nun schlimmer als besagte Minicams? Hier werden praktische Anwendungen verboten, während die eigentliche Gefahr (nämlich die heimliche Überwachung in der Öffentlichkeit) in keinster Weise verringert wird. Ein Verbot von Google Glass wäre also blinder Aktionismus ohne jede Wirkung. Lediglich das Gefühl wäre besser, weil sich der Einzelne nicht der möglichen Überwachung bewusst wird.----------------------------OFFTOPIC:Diese Politik des guten Gefühls erinnert mich ein Bisschen an die KiPo-Sperrlisten. Interessierte können sie in Sekunden umgehen, doch immerhin hinterlässt man beim Wähler das gute Gefühl, dass etwas gegen KiPo getan wird.
 
@web189: "Inwiefern ist Google Glass nun schlimmer als besagte Minicams?" ... Wenn dir eine Firma spezielle Spionage Software verkauft, damit man ohne große Schwierigkeiten und legal(!) in fremde PCs schnüffeln kann, würdest du dies dann befürworten und es in Ordnung finden, da es sowieso jede menge Trojaner im Netz gibt und jeder schon mal infiziert wurde und es somit kein Unterschied macht?
 
@algo: Das Beispiel passt nicht. Denn gegen Trojaner und Spionagesoftware kann ich mich (als potentielles Opfer) zuverlässig schützen, in dem ich entsprechende Gegenmaßnahmen ergreife. Hier soll aber gegen etwas vorgegangen werden, dass sich nicht einmal ansatzweise verhindern lässt. Ein Verbot von G-Glass wäre komplett wirkungslos, ohne das die Gefahr einer Überwachung in irgendeiner Weise reduziert wäre. Nach der gleichen Logik könnte McDonalds verboten werden, um gegen Fettleibigkeit vorzugehen. Der Effekt wäre gleich 0, da Liebhaber dann eben zur Konkurrenz gehen. Ich bin ein großer Fan von Datenschutz, solange entsprechende Regelungen wirksam sind und dem Verbraucher einen Mehrwert bieten. Beides ist hier nicht der Fall - wie beschrieben wäre ein Verbot ohne jede Wirkung.
 
@web189: Wenn ich bemerke, dass mich jemand heimlich mit einer kleinen Kamera filmt, was technisch möglich ist - da hast Du ganz recht, ist das ein totaler Vertrauensbruch und ich fühle mich komplett verarscht und werde der Person das ziemlcih deutlich machen! Jetzt soll diese Möglichkeit in ein Massenprodukt wandern und müsste daher sozial akzeptiert werden? Merkst Du das Problem?
 
@Givarus: Ich kann das Problem nachvollziehen, insbesondere bei dem von dir angeführten Beispiel. Meiner Meinung nach sollten solche Probleme jedoch nicht über Verbote geregelt werden, sondern auf sozialer Ebene. Schließlich ist nicht die zu Grunde liegende Technologie das Problem, sondern der Umgang einzelner Personen damit. Die Anwendung des Einzelnen entscheidet über Nutzen oder Sinnlosigkeit. Generelle Regelungen, die Aufnahmen in der Öffentlichkeit und die Rechte am eigenen Bild sicherstellen sind zweifelsfrei sinnvoll. Aber das pauschale Verbot von einzelnen Produkten ist doch etwas weit gegriffen (zumal G-Glass auch weitaus mehr ist, als nur eine Kamera).-------------------------------------Wenn ich persönlich feststelle, dass Bildmaterial von mir ohne meine Einwilligung aufgezeichnet oder verwendet wurde, dann gehe ich den rechtlichen Weg oder kläre die Angelegenheit privat. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Material nun mit einer Nikon, einem Smartphone oder einer Brille aufgenommen wurde. Die Tat selbst stellt das Problem dar, nicht die potentielle Möglichkeit. Soviel Eigenverantwortung sollte jedem Menschen zugetraut werden. Ansonsten müssen wir jeden Gegenstand verbieten, der in falschen Händen eine Gefahr darstellt. Gesetze sollten den Umgang regeln und Geschädigten die Möglichkeit geben, ihre Ansprüche geltend zu machen. Grundsätzliche Verbote finde ich jedoch überzogen.
 
@web189: Stell Dir einfach mal vor jede Person die Dir heute begenet hat so ein Gerät auf der Nase - wie um Himmels willen willst Du das noch kontrollieren? Und wenn Dein peinliches Nasenpopel-Video erst mal in Deinem sozialen Netz die Runde macht, dann will ich sehen was Dir persönlich die rechtlichen Schritte noch so bringen?
 
@Givarus: Ich habe gerade noch einen Absatz editiert, der legt meine Gedanken schon ganz gut dar. Ich bin schlicht dagegen, dass nützliche Produkte verboten werden, weil einzelne Funktionen in falschen Händen ein Problem darstellen. Dies trifft nämlich auf viele Produkte zu, die wir im täglichen Leben verändern. Von mir aus können Gesetze den Umgang mit diversen Produkten regeln, so wie es auch bei "normalen" Kameras der Fall ist.----------- Rechtliche Schritte funktionieren in diesem Bereich erfahrungsgemäß sehr gut. Aktuell kann ein Fotograf nicht mal ein Bauwerk fotografieren, ohne Angst vor einer Abmahnung haben zu müssen. Bilder, die die Rechte von einzelnen Personen verletzen, sind noch ein wenig brisanter. Da können viele Fotografen ein Lied von singen, weil unbewusst etwas aufgenommen (und veröffentlicht) wurde, dass fremde Rechte verletzt.
 
@web189: Aber ich glaube sowas wird sich nicht von selbst "sozial" regeln, denn der Mensch ist zwar ein soziales Wesen, aber dazu gehört auch ein Hackordnung -> das hätte noch deutlich schlimmere Folgen als Facebook Mobbing. Wenn sich das wirklich von selbst regelt, dann höchstens so, daß das tragen eines solchen Geräts sozial geächtet sein wird. Ich glaub wenn Du Dich heute in eine soziale Situation begibst (z.B. ein Meeting), und Dein Smartphone rausholst und ständig filmst können nur 2 Sachen passieren: 1. Es wird akzeptiert und sozuzusagen als Dokumentation genommen - damit aber das Verhalten der Personen im Meeting komplett verändert. Oder 2. und deutlich wahrscheinlicher: Der Meeting-Leiter macht Dir unmissverständlich klar, dass das nicht gewünscht ist und fordert Dich auf das Gerät wegzustecken! Bist Du schon jemals auf einem Präsentations-Seminar gewesen wo die Teilnehmer gefilmt werden? Falls ja, dann weißt Du das es für fast keinen ein "kleines, unerhebliches Ding" ist gefilmt zu werden!
 
@web189: Ich bin auch dagegen, daß man nicht mal mehr öffentliche Gebäude Fotografieren darf! Aber ich wünsche mir deswegen auch noch lange keine Welt in der Massen von Menschen mit Kamera vorm Auge und Finger am Auslöser rumlaufen.
 
@Givarus: @Givarus: Wie gesagt, Einschränkungen für den Umgang halte ich für sinnvoll. Ebenso wie der Umgang normale Kameras und Werkzeugen geregelt ist, muss auch hier dafür gesorgt werden, dass keine Rechte von Dritten verletzt werden dürfen. Das Recht am eignen Bild bietet bereits eine Grundlage, die nur noch an den Einsatz neuer Technologien angepasst werden muss. Geschädigte müssen die Möglichkeit bekommen, gegen Verletzungen ihrer Rechte vorzugehen und im Schadensfall einen angemessenen Ausgleich zu erhalten. Bei normaler Fotografie sind diese Regelungen bereits vorhanden und funktionieren im Alltag recht gut. Vielleicht sind zusätzliche Regelungen sinnvoll, beispielsweise ein rote LED, die den Kameramodus signalisiert. Eventuell lässt sich auch ein "Fingerabdruck" im Bild hinterlegen, wie es bereits bei einigen Kameras der Fall ist. Ein grundlegendes Verbot ist jedoch eine äußerst radikale Forderung, die der Situation meiner Meinung nach nicht gerecht wird. Das würde bedeuten, dass wir neue Technologien pauschal verbieten, sobald sie ein gewisses Missbrauchspotential bieten. Würdest du dir denn wünschen, dass dieser Weg bei allen Neuentwicklungen eingeschlagen wird? Dann dürften die Supermärkte künftig recht leer sein. Bisher ging unser Gesetz immer den Weg, das Verhalten von Menschen untereinander zu regeln. Nur im Einzelfall wurden Produkte verboten, wenn die Gefahr groß und im Alltag keine sinnvolle Anwendung möglich ist (beispielsweise Waffen). Diesen Weg empfinde ich prinzipiell als richtig.
 
@web189: Ich glaube es muss nicht unbedingt verboten werden, da ich nicht daran glaube, dass es sozial wirklich akzeptiert wird. Wenn Du Dich mit Deinem Smartphone dauerhaft als Kameramann hinstellst - also wirklich mal z.B. Deinen kompletten Heimweg heute Abend (wenn er denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln stattfindet) filmst, als wäre die Kamera an Deinen Kopf geklebt - ich glaube Du wirst von fast allen ziemlich doof angeschaut und es wird sicherlich einige geben die Dich auffordern das doch zu lassen. Spätestens dann wenn Du in einer Straßenbahn einer fremden Person gegenüber sitzt und ständig die Kamera aus 1m Entfernung auf sie richtest! Ich würde sogar so weit gehen, dass es je nachdem wer diese Person ist etwas gefährlich für Dich werden könnte (wenn Du das durchziehst und der Aufforderung nicht(!) nachkommst)
 
@web189: du willst jetzt nicht alles Ernstes ein Smartphone in der Hosentasche mit einer über W-Lan verbundenen Google Glass nebst Gesichtserkennungssoftware vergleichen.
Man muss nun kein Paranoiker oder Anhänger von Verschwörungstheorien sein, um die möglichen Gefahren einer massenhaften Nutzung von Google Glass zu sehen.
 
@web189: ich bin mit Sicherheit jemand der für neue Dinge ist, aber du siehst das Problem von einem falschen punkt aus.
Sicher gibt es Mini Kameras, aber die wenigsten nutzen dise und wenn ja dann nur für bestimmte zwecke.

Die Brille von der hier berichtet wird, kann alltägliche situationen 24h am Tag in jeder situation aufzeichnen.

Ob das nun Privat, intim oder sonst was ist.
Man kann nie sicher sein gefilmt zu werden, das Problem ist dabei weit größer als mit Kameras oder Fotos.

Man könnte auch schlussfolgern dass google die Daten übernimmt, ob das nun via PC, Wlan oder UMTS.
Man könnte auch ganz böse schlussfolgern dass man dazu richtig durchsichtig wird.
Ich will ja nicht zu weit greifen und es auch google nicht vorwerfen. Ich bin selbst ein freund von google.
Aber die Brille ist in gewisser hinsicht schon eine art gefahr.

Ich hab nix gegen Fotos und hab auch nix dagegen wenn ich mal auf einem Film bin, aber das geht mir doch ein kleinen schritt zu weit ;)
 
Gegen die Idee mit einem HUD Infos eingeblendet zu bekommen hab ich zunächst mal nichts, da könnte ich mir coole Einsatzbereiche vorstellen. Aber ich glaub vor allem die Kamera wird sozial gesehen eine Menge Probleme aufwerfen. Ich meine man muss sich einfach mal vorstellen, daß ein Gegenüber wirklich STÄNDIG eine einsatzbereite Kamera auf einen richtet und mit einem Knopfdruck oder Befehl eine Aufzeichnung startet, ohne dass man es vielleicht überhaupt bemerkt. Also sobald ein Stichwort fällt kann der Gesprächspartner in Millisekunden Aufzeichenen und muss dafür nichts mehr tun! Das verhindert meiner Meinung nach komplett einen "normalen" Umgang miteinander. Also wenn 1984 und totale Überwachung jemals wahr werden, ist das glaube ich die Perfektion davon! Wenn das einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein kommt ist dieses Glasses-Verbot glaube ich kein Scherz mehr.
 
@Givarus: Absolute Zustimmung! Und der Spruch mit den Überwachungskameras ist wohl auch ziemlicher Humbug: Eine Überwachungskamera hat einen fest definierten Zweck und die Wahrscheinlichkeit, dass jenes Video ins Netz gelangt ist wesentlich geringer, als der Stream einer anonymen Privatperson mit einer Minikamera an der Birne, wo keiner weiß, wann sie aufzeichnet. Ich persönlich werde Google-Glass Nutzer wie Leute behandeln, die mir ihren Camcorder ins Gesicht halten: Meiden.
 
Gab's Spy-Cams nicht schon seit Jahrzehnten als James Bond Jackenknöpfe?
 
@Matti-Koopa: na klar, hast du die 16 Leute nicht bemerkt, die Dich heute schon mit ihren Jackenknöpfen-Spy-Cams aufgenommen haben??? Tststs
 
@Matti-Koopa: War wohl nicht klar dass das nicht ernst gemeint war. Das Konzept ist jedenfalls nichts neues und Google machts auch nicht unbedingt als erster Massentauglich. Außerdem muss laut EU sowieso immer ein Lämpchen an sein beim Filmen.
 
Wo ist der unterschied zwischen einer Smartphone Kamera und der Kamera von Google Glass
 
@W4NN1: Google Galss ist ständig immer und sofort Einsatzbereit, wohingegen ein Smartphone in Deiner Tasche erst mal gar nichts machen kann und ein unauffälliges Eisatzbereit machen eher schwierig ist.
 
England oder wo das Land mit den vielen Kameras an jeder Ecke noch mal wahr wirds Danken. Können die Ihre bald abschrauben, wenn jeder 3-4 mit son Ding rumläuft. Naja einige werden sicherlich vergessen das abzuschalten wenn man zwischendurch mal auf´s Klo muss.
 
Ich sehe schon im Hintergrund die Politiker und unsere Regierung feiern. Welche Regierung (um mal in die Verschwörung abzudriften) träumt nicht davon ihre Bürger komplett zu überwachen. Aber was würde oder ist passiert wenn sie damit an die Öffentlichkeit treten? Genau Aufstand. Und jetzt holen sich die Bürger das Überwachungswerkzeug selbst ins Haus und lassen sich strahlend den ganzen Tag über, über die Schultern schauen und geben Google und somit dann über 3 Ecken auch dem Einwohnermeldeamt, unserer Regierung, Firmen und sonstigen Institutionen die eine schöne Ausrede, Gesetze oder Sonstiges zu bieten haben Zugriff darauf. Ach müssen die Politiker im Moment strahlen was für eine schöne neue Welt. Naja wenigstens können wir uns jetzt die Steuergelder für die Weiterentwicklung von Bundestrojaner und Co. sparen ... Das traurige ist nur so eine Brille war schon als Kind einer meiner größten Nerd-Träume ... Leider hatte ich damals aber auch nur die Weitsicht eines Kindes ....
 
Ganz unrecht hat der Wirt nicht- ich möchte auch nicht ungefragt auf irgendwelchen Internetseiten erscheinen. So was kann richtig Stress bedeuten. Daher sollte man die Aufnahmefunktionion optisch sichtbar machen an der Brille- ein einfachen LED das anzeigt dass jetzt die Aufnahme läuft würde doch den ein oder anderen davon abhalten dies ohne Erlaubnis zu tun.
 
@KingBolero: was meinst Du, wie lange es dauert, bis solch eine von Dir geforderte LED manipuliert werden kann, entweder durch Software oder durch mechanische Einwirkung? 1,5 oder 10 Minuten?
 
@Bengurion: Ich rede nicht von Menschen mit krimineller Energie. Die bekommen wir heute schon nicht in Griff. Tatsache ist, dass ich heute schon einschreiten kann wenn ich sehe dass ich gefilmt oder fotografiert werde und ich das nicht möchte. Und das ist auch gut so. Wenn ich auf einer meiner Veranstaltungen Fotos mache, welche online gestellt werden soll, frage ich die beteiligten Menschen im Vorfeld ob diese mit einer Veröffentlichung in den sozialen Netzweken einverstanden sind- ist dies aufgrund der Masse nicht möglich lasse ichs einfach. Du wärst beeindruckt wenn du sehen könntest wieviele nicht veröffentlicht werden möchten- aus welchen Gründen auch immer, und nein...es sind keine Schmuddelbilder :-)
 
Das war nur PR Gag ;) http://goo.gl/e59sK
 
Ja der Wirt hat recht. Die meisten Menschen haben kein respekt wenn es um den Datenschutz anderer geht.
 
Kann auch Vorteile haben. Vielleicht benehmen sich manche Leute nicht mehr so asozial, wenn man sie mit einer Google Glass ansieht. Die müssen ja damit rechnen gefilmt zu werden.
 
Also bei manchen Aussagen kann man nur den Kopf schütteln.

Der Wirt hat doch recht.
Es soll auch noch Menschen geben, die einfach in ein Gasthaus/Kneipe/Bar gehen möchten, ohne das zich Leute mit so einer Brille danebensitzen und alles Filmen und sich lustig machen.

Ja in unserer Gesellschaft wird viel Überwacht und gefilmt.
Aber diese Kameras gehören den Einrichtungen und sind dem Datenschutz verpflichtet.
Das gefilmte ist abgesichert, und wenn nichts passiert ist wird die Aufnahme wieder gelöscht.

Bei so "coolen" Kids mit solch Brillen ist der Datenschutz aber nicht gewährleistet. Und das ist der Unterschied.

Ob eine Aufnahme wieder gelöscht wird, oder am selben Abend unter "Kneipenbesuch" auf Youtube hochgeladen wird.
 
@andi1983: Und ich würde sagen das ist jetzt schon so und wird durch die Glass-Debatte nur mal kurz in die Medienöffentlichkeit gezehrt.
 
Vorbildlich und ein Problem, was im laufe der Zeit so oder so kommen wird.
 
echt übel wieviele hier gegen die brille zu sein scheinen, hätte es früher derart viele gegen fortschritt gegeben, würden wir heut noch in höhlen wohnen und warten das der blitz einschlägt, damit man feuer hat^^
 
@hellboy666: Aber am Feuer können sich doch die Kinder verletzen! Du Unmensch!
 
@hellboy666: Naja das hat ja nichts mit Fortschritt zu tun.

Wenn jemand privat die Brille aufhat, weil er z.B seine Radtour filmt etc, ist es eine andere Hausnummer, als würde er in einer Bar etc ungefragt andere Menschen filmen.

Und das man sich in der "Öffentlichkeit" bewegt, hat noch garnichts damit zu tun, dass man auch zugestimmt hat, dass man von Privatpersonen gefilmt werden will/darf
 
@andi1983: was ihr immer mit filmen wollt, klar filmt das ding, irgendwie muss es ja die umgebung erkennen für die es dann informationen liefert, ich halte es für nen fortschritt alle nötigen information vors auge gelegt zu bekommen. ist schliesslich weit mehr als ne spycam.
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