Computerspiel-Sucht praktisch recht wenig verbreitet

Computerspielsucht ist ein weitaus kleineres Problem, als es so manche Berichterstattung zuweilen vermuten lässt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung durch die Universitäten Hohenheim und Münster. mehr... Spiel, Videospiel, Controller, Game Bildquelle: RebeccaPollard / Flickr Spiel, Videospiel, Controller, Game Spiel, Videospiel, Controller, Game RebeccaPollard / Flickr

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Wenn man die Gängelungen von EA sieht und dann die Verkaufszahlen anschaut, da liegt schon eine Sucht zugrunde. Ein Normaler Mensch würde sich nicht so schikanieren lassen sondern den Konzern ignorieren.
 
@GerdGyros: Ja, das sehe ich genau so. Und wenn solche Gängelungen schon vor dem Release bekannt sind, tönen diese Leute noch ganz groß rum, dass sie es nicht kaufen werden. Aber sie sind dann die ersten, die es gekauft haben. Erinnert mich an Raucher, die vor jeder Preiserhöhung sagen, dass sie dann aufhören, wenn sie teurer werden. Aber die scheiss Sucht :-D Erbärmlich
 
@Pegelprinz: wenn du nur im geringsten wüsstest wie sich "Sucht" verhält, dann würdest du nicht so nen Mist schreiben! Ich Rate mal und würde sagen du bist <16 jahre und meinst du hast die ganze Welt gesehen oder bist >16 und warst noch nie im Realen Leben... Ich habe selbst mal geraucht und weiß wie schwer es ist davon wegzukommen, aber die betroffenen als "Erbärmlich" zu schimpfen zeigt einen wenig ausgereift Verstand sein muss.
 
@fuba: Ich habe selber geraucht und damit aufgehört, weil es eben erbärmlich ist, von etwas abhängig zu sein. Es ist schwer aufzuhören, aber es wäre noch schlimmer, sich einer Sucht weiter hinzugeben. Erzähl mir also nicht, ich wüsste nichts und wäre nicht im realen Leben. Im realen Leben ist eben der, der sich dem Leben stellt und nicht der, der versucht sich in etwas zu flüchten. Über solche Klugscheisser wie Dich, könnte ( bzw. konnte) ich mich mal echt aufregen.
 
@fuba: Ich war auch Raucher, über 10 Jahre lang Und nun nicht-Raucher seit 11 Jahren, und das aufhören ist nicht schwierig. Erzähl keinen Blödsinn, Leute die das als schwer bezeichnen lügen sich einfach selbst was in die Tasche und nehmen es als Ausrede dafür das man eben nicht aufhört. Du musst < 30 Jahre alt sein und meinst du hast die ganze Welt gesehen oder bist > 30 Jahre alt und hast dir bisher nur die Birne zugeraucht.
 
@nodq: Nur weil du es so einfach geschafft hast, einfach mal alle anderen als Lügner hinzustellen... alles klar. Ich kenne genug aus dem Bekanntenkreis, die seit Jahren aufhören wollen und kaum jemand hat es geschafft. Selbst mein Vater, der vor 30 Jahren aufgehört hat zu rauchen, hat mir erzählt, dass er manchmal noch Lust hätte zu rauchen. Ich habe noch nie eine geraucht und kann es daher nicht aus meiner Sicht nachvollziehen, aber ich sehe es genug bei Leuten um mich herum.
 
@Pegelprinz: 9 9,9% aller Raucher sind nicht wirklich süchtig sondern nur dumm! Wenn ich Süchtig nach Nikotin bin, würde ich niemals ein Flugzeug, Zug, Bus besteigen und meinen Arbeitsplatz mit Rauchverbot kündigen. Warum muß man aus sucht alle 30 min. eine Zigarette rauchen, kann aber dann im Kino 2-3 Stunden ohne auskommen? Der einzig Nikotinsüchtige den ich kenne ist Altkanzler Helmut Schmidt
 
@GerdGyros: Zigaretten machen hochgradig abhängig. Das kannst Du mir glauben. Es wird natürlich schon mal ein paar Stunden ohne ausgehalten, aber dann sind auch alle Alarmlampen im Kopf an und die Gedanken drehen sich fast ausschließlich nur noch um die nächste Zigarette.
 
@GerdGyros: das siehst du falsch. mit dem nikotin ist das eine etwas schwierigere sache, selbstverständlich sind sehr viele raucher nikotinabhängig. während der arbeit und im kino wird an eine zigarette gedacht und die nächstbeste gelegenheit genutzt um die sucht zu befriedigen. ein raucher fällt nicht einfach tot um, wenn er schmacht hat, er hat eben "nur" schmacht und leidet dann zB an konzentrationsmangel. mit dummheit hat das übrigens auch nichts zu tun, rauchen ist etwas ziemlich tolles (raucher können diese droge sowohl zur entspannung als auch zur leistungssteigerung einsetzen) und kann als hobby angesehen werden - der eine isst süßigkeiten, der andere raucht - aufhören ist für beide schwer und auch gesund ist beides nicht.
 
@otzepo: Und genau hier liegt das Problem: Ein Süssigkeitenesser würde niemals die Nebenleute anspucken oder zum mitessen zwingen, beim Raucher muß man passiv mitrauchen oder den Raum verlassen.
 
@GerdGyros: Glaub mir viele Raucher sind rücksichtsvoller als manch ein normalo.
 
@GerdGyros: und das Knistern im Kino von den Süßigkeitentüte und der ganze Müll, der dann unter den Sitzen liegen bleibt? Nene, da sind Raucher angenehmer - keiner pustet dir den Rauch ins Gesicht und der Aschenbecher wird auch benutzt.
 
@otzepo: Schlechter Vergleich... Zucker macht nicht süchtig, wie Nikotin es macht, zumindest meiner Meinung nach.
 
Mein Gott ist das hier OT und das beste dabei ist keiner hat hier Plan um was es beim Rauchen geht. Nikotin ist ein Suchtmittel was das Belohnungssystem im Körper anspricht. Das einfach aufhören ist damit nicht nur ein Körperlicher Endzug sondern auch ein Psychologischer. Aber der ober Witz ist das kaufen eines Spiels mit dem rauchen zu vergleichen. Ergo wenn man keinen Plan hat einfach mal die f*** halten.
 
@Der-Magister: Levelanstieg = Belohnungszentrum wird stimuliert ; vermeintlicher sozialer Status = Belohnungszentrum wird stimuliert; Wer hat hier keine Ahnung? Also mal an die eigene Nase packen.
 
@otzepo: Was hat das denn mit Sucht zu tun? Das Belohnungszentrum im Hirn wird bei allen möglichen Dingen stimuliert... wenn dich eine anlächelt, einer lobt, du ein Tor schießt oder nen Wettkampf gewinnst... was weiss ich. Und dabei von einer Sucht zu sprechen ist einfach nur lächerlich.
 
@dodnet: bei o3 re9 sag ich es doch auch, wenn der soziale zwang bei mmorpgs zur sucht führt dann ist auch vereinssport so zu bewerten. jede angewohnheit kann zur sucht werden, die dopaminausschüttung fördert eine sucht, das hat es damit zu tun. aber "sucht" ist so schwammig definiert, da kann man alles zu zählen oder eben nicht zu zählen. wie mit dem zucker, ob es nun eine "zuckersucht" gibt oder nicht weiß niemand so genau, die ökos sagen ja die süßigkeitenindustrie sagt nein, wem soll man da glauben? ;) ähm, keinem, genau.
 
Warum muß ich jetzt an Hackers denken? http://youtu.be/JK2Hk0QOshg
 
@Johnny Cache: Keine Ahnung
 
Solange es keine klare Ansage gibt, was Sucht überhaupt sein soll - und in dem Zusammenhang, ob und wie man PC-bezogenes Verhalten als "Sucht" einstufen kann --- solange kannn man (leider) auf keine dieser Studien etwas geben; weder in die eine, noch in die andere Richtung. Momentan kann sich das nämlich noch jeder selber definieren, was unter "PC-Sucht" (und verwandten) zu verstehen sein soll.
 
@RalphS:
Diese ganzen psychischen Abhängigkeiten sind primär Scheinkrankheiten die erfunden wurden um Geld in die Taschen der Psychoclique zu spülen. Deswegen sind die Kriterien auch recht schwammig, erstens um viel Panik verbreiten zu können und zweitens um den "Kundenkreis" möglichst gross zu halten.
 
@Futurejoe: Da hat wohl jemand Ahnung ...
Die Panik wird von den Medien verbreitet, die nicht alle in den Studien enthaltenen Fakten ordentlich wiedergeben. Und die Panik kann sich erst deshalb verbreiten, weil die meisten Leute keine Statistiken und damit keine Studien richtig lesen können und daher den Medieninformationen blindlings glauben. Die Diagnose psychischer Störungen ist nicht einfach und zu einem gewissen Teil fehleranfällig, so wie es in der Medizin auch der Fall ist.
 
@Futurejoe: hm, also deiner erkenntnis nach sind alle die keine körperlichen symptome zeigen wie erbrechen, schwindel, zittern, kaltem schweiss oder lähmungen nur reine hypochonder? also alle die eine phobie haben vor höhe, spinnen, schlangen, insekten, blut oder sonst irgendwas (gesammelte liste auf wikipedia nachzulesen) gehören eindeutig zu diesem auserwähltem kreis? na dann hoff ich mal das es nichts gibt vor dem du angst hast, denn dann würde deine theorie jetzt schon den bach hinuntergehen da phobien allein nur rein psychisch ist, sich aber auf den körper auswirkt. vergessen wir nicht den stress der auch krank machen kann.. achne kann er ja nicht, is ja alles nur eingebildet... und zum thema sucht, eine sucht beginnt dann wenn du gar nicht mehr anders kannst als dich ihr hinzugeben, wenn dien ganzes leben sich nur noch darum dreht wie du an deine nächste dosis kommst, sei es übers handy mit deinen "freunden" zu kommunizieren (auch wenn sie direkt neben dir sitzen), ständig im inet bist da du dich dort neu erfinden kannst und das inet leben doch spannender sein kann als das gelebte oder der nächste schuss um dich in eine andere welt zu katapultieren. wenn du dein soziales umfeld vernachlässigst nur um deine eigenen "intressen" zu fröhnen ist das eine sucht, egal wie deine psychischen oder körperlichen auswirkungen darauf sind. achja, da da schießt mir doch dann direkt eine frage in kopf die du mir sicher beantworten kannst: wie kommt es, dass frauen/mädchen sich von ihrem mann/freund jahrelang misshandeln lassen oder auffn strich gehen für einen (und nach gelungener flucht freiwillig wieder zurück gehen), wenn diese es nicht geschafft hätten sie von sich psychisch süchtig (abhängig) zu machen? ich habe mit vielen darüber geredet weil ich es nicht verstehe und niemand konnte mir eine befriedigende antwort darauf geben, nun kannst du es ja mal versuchen ^^.
 
@RalphS: Gibt es: http://www.uniklinikum-saarland.de/fileadmin/UKS/Einrichtungen/Kliniken_und_Institute/Neurologie_und_Psychiatrie/Psychiatrie/lehre/Weber-Luxenburger_G/Weber-Luxenburger_G_Suchterkrankungen.pdf
 
@bgmnt: Danke :o) Da scheinen allerdings auch die "substanzunabhängigen" Süchte auf einfache Erwähnung reduziert zu werden. Hier der referenzierte ICD10-Eintrag (F63): http://www.icd-code.de/icd/code/F63.-.html
 
@RalphS: Wenn wir es ganz genau machen wollen, hier der offizielle Eintrag nach der aktuellen Version des ICD-10 2013: http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2013/block-f60-f69.htm
 
@bgmnt: das ist nicht "Sucht" alleine, da fehlt die Abhängigkeit von zB Rauschdrogen/Medikamenten oder eben Onlinespielen ;)
 
@bgmnt: Ging mir weniger um das "genauere" als darum, daß F63 einfach nur "Sonstiges" ist. :o) Also Disorders Not Otherwise Specified - wo man einfach nix genaues nicht weiß.
 
@RalphS: Sehe ich genau so. Der Begriff "Sucht" ist für mich auch zu schwammig definiert. Ich spiele auch Spiele auf Facebook. Von Sucht will ich bei mir und meinen Mitspielern zwar auch nicht sprechen, von extrem starker Gewöhnung aber schon. Die wenigstens werden ja auch eine Smartphone-Sucht haben, obwohl sie das Teil fast dauernd benutzen. ;)
 
@Lastwebpage: Tja, die Süchtigen verharmlosen ihre Sucht immer und reden sie sich schön. Das ist schon mal Suchtverhalten. "Ich bin nicht süchtig, ich kann jederzeit aufhören nur will ich das gerade nicht!". :-D
 
@Lastwebpage: zwanghaftes handeln, zB wenn du in Wirklichkeit gar keinen bock hast zu spielen aber das Sozialgefüge dich zwingt teilzuhaben, wie bei MMO-Games oder im Sportverein oder die Gewöhnung durch stumpfes Klicken wie zB bei Farmville oder Tetris sind komplett unterschiedliche Dinge. Nach Definition sind beide eine Sucht, aber auch nur weil es dafür noch kein besseres Wort gibt. Belohnung gibt es vom Gehirn sowohl für die soziale Komponente als auch den Levelaufstieg. Früher zu Zeiten der LCD-Spiele hat noch niemand von einer Sucht gesprochen, da konnte man noch das Gerät zur Seite legen und hat bei den anderen Tätigkeiten nicht mehr an das Spiel gedacht, okay nach 16 Stunden Tetris am Stück träumt man auch von fallenden Steinen - dann lässt man lieber am nächsten Tag die Finger davon - das gleiche sollte auch für die kritischen Onlinespiele gelten - als mündiger Bürger meine ich kann man sich ja selbst kontrollieren damit der Staat diese Spiele nicht verbieten braucht.
 
@RalphS: Das ist halt das ungenaue an dieser Sache. Ich spiele gern und viel Computer-Spiele aber ich würde das nicht als Sucht bezeichnen. Bei mir geht das meist mal ein paar Wochen so, dass ich wirklich viel ein Spiel spiele, aber irgendwann lässt das auch wieder nach und dann spiel ich deutlich weniger oder oft gar nicht mehr. Und ich fange nicht an zu zittern oder so, wenn ich mal nicht spielen kann ;D Bei einer Sucht dagegen ist es ja auch so, dass man überhaupt nicht davon loskommt. Und wenn man die typischen Süchte (Alk, Drogen, Nikotin) nimmt, dann bekommt man die Sucht fast immer ein Leben lang nicht mehr weg.
 
Dafür brauchen die 2 Unis? Das predigen wir Gamer doch schon seit jahrzehnten. Aber man hört halt lieber auf reißerische Massenmedien.
 
Wenn soziale Kontakte innherhalb des Spiels ein Merkmal dafür sein sollen, das es Keine(!) Sucht ist, verstehe ich das Ergebnis. Aber gerade diese sozialen Kontakte sind meist doch stark auf das Spiel beschränkt, auch wenn man sich z.T. real kennt. Ich kenne zumindest 2 Spielesüchtige. Einer etwas weniger als der andere, aber es ist wirklch heftig, zu sehen wie jemand fast daran zerbrochen sit, sein Studium geschmissen hat (obwohl er nicht schlecht war) um einen Elite-Hexer zu pimpen.... Süchtig muss nicht heißen, dass man daran direkt zerbricht, aber die Grenze ist ganz klar fließend..... So eine Studie steckt auch nur Kriterien ab, wenn man sie anders steckt, wette ich, dass man mit derselben Studie auch 4% erreichen kann....
 
Ich hab nur zu behandelnde Computer-Sucht wenn ich arbeiten soll. Dann bekomm ich immer Anfälle, schmeiß Leute aus dem Büro und mag keinen sehen und hören und die Welt kann mich mal. Laut der Studie ja ganz klar Anzeichen für ne Sucht.
 
Ich hab's immer gewusst: Sucht existiert meistens nur im Kopf. Und die Medien wissen ganz bestimmt nicht was in den Köpfen der Leute so abgeht.
 
sucht xD ? ok hm un j bei jüngeren fällt es nur dadurch auf weil schulnoten schlechter werden wenn sie am tag 2 std zocken und nicht lernen bei älteren gibts nichts zu lernen und deswegen machen da auch keine eltern ein fass auf ;)
 
@Tea-Shirt: Was hat das denn mit Sucht zu tun? Wenn zu zigarettensüchtig bist, lassen die Schulnoten auch nicht nach. Wenn du wie ein blöder Gitarre spielst aber nicht lernst, wiederum schon. Und das als Sucht zu bezeichnen...?
 
Die schlimmsten "Süchtigen", denen ich im Alltag begegne, sind Fußballfans. Die gehen mir so auf den Sack, dass ich mir durchaus mal einen schönen Amoklauf vorstellen könnte.
 
Soweit ich das beurteilen kann war ich selbst auch "Computerspielsüchtig" bzw. einfach süchtig davor vo dem PC zu sitzen.
Angefangen hatte es als ich mit 13 oder so angefangen habe CS 1.6 zu spielen. Von da an habe ich täglich nur noch dieses Spiel gespielt. Sobald ich von der Schule nach Hause kam kurz das Essen reingeschaufelt bzw. mit zum PC genommen und los gings bis zum schlafen gehen. Meine Eltern haben mit der Zeit immer mehr versucht mich davon abzubringen bzw mir verbote zu erteilen aber im endeffekt hats nix gebracht und ich ging nicht weg. Das gab dann schon öfter mal Streit und Anbrüllen. Immer wieder wurde ich beschuldigt das ich ja sozial verwarlose, alles vernachlässige usw.
Einigermaßen stimmte das auch, ich hab keine Freunde mehr besucht, war kaum noch in der Familie vertreten (sprich Familienfeiern oder wenn besuch da war hab ich mich nicht blicken lassen).
Aggressiv war ich eigentlich zu keiner Zeit, ich wurde nur trotzig bzw halt genervt wenn mich jemand vom PC wegbringen wollte. Ich wusste das ich "süchtig" bin, aber sah kein Problem darin da es einfach meine Beschäftigung war. Andere gehen Feiern, spielen Fußball oder sonstwas... das Spielen war einfach meine einzige Beschäftigung.
Es ging immer so weiter bis ich quasi keine Freunde mehr hatte, in der Schule nur noch schlechte Noten geschrieben hab und auch sitzen geblieben bin (nicht in der Pflichtschule aber in einer mit höherem Abschluss) und das 2 mal^^ Es ging auch soweit das ich es vernachlässigt hatte zu essen und wog nur so 50kg.
Mit der Zeit hab ich mich immer mehr dafür intressiert Probleme zu beheben wenn bei dem Rechner zb. Hardwarefehler oder irgendwelche Treiberprobleme aufgetreten sind und hab mich immer weiter erkundigt wie etwas und warum es funktioniert. Habe angefangen Spiele zu verändern bzw eigene Server aufzumachen, rein um rauszufinden ob ich es schaffe.
Gespielt habe ich zwar immer noch Tag für Tag aber ich wusste dann was ich will, habe die Schule abgebrochen und eine Lehre als IT-Techniker begonnen.
Soziale Kontakte waren dennoch fehlanzeige bis ich 17 wurde und mmorpg's für mich entdeckt habe. Dort habe ich eben viele Leute kennengelernt, mich super verstanden und auch (ein oder 2mal im Jahr) mit denen getroffen. Meine eltern verstanden das immer noch nciht und es gab weiter sehr viel Streit aber ich hab mich nicht abbringen lassen. Es ging soweit das ich an wochenenden meistens 19 Stunden am Stück durchspielte, 4-5 stunden geschlafen habe und wieder weiter Spielte.
Nach der Zeit wurde es aber wie fast alles etwas eintöniger und ich hab mich immer weniger mit spielen beschäftigt und nur noch gelegentlich mal gezockt. Den Kontakt zu meinen Internet Freunden habe ich aber behalten aber trotzdem wieder den Kontakt zu meiner Familie und anderen aufgebaut.
Zu spielen hab ich nie wirklich aufgehört, habe auch (so blöd es klingt) meine Freundin in nem Spiel kennengelernt, sie Zog nach einem Jahr zu mir und meinen Eltern, haben uns verlobt und sind in ne gemeinsame Wohnung gezogen.

Sorry für meine Lebensgeschichte aber alles in allem bin ich der Meinung das sich wohl bei den meisten diese "Computerspielsuch" von selbst "heilt" bzw. normalisiert wenn man älter wird.
Das negativste war eben die schlechten noten, das untergewicht und die anfangs soziale verkümmerung. Wenn man aber nicht Krankhaft süchtig ist kann mans aber ganz ohne aktives zutun selber schaffen.
Krankhaft süchtige brauchen dann zwar schon ne eigene Therapie aber die krankhafte sucht kann man überall entwickeln.
 
"...über das Netz in einem intensiven sozialen Kontakt mit vielen anderen Nutzern steht...". Jaaa aber nicht im persönlichen direkten zwischenmenschlichen Kontakt!
 
Was für ein Quatsch! Wo haben die gefragt? Bei den Kindern meines Freundes bestimmt nicht.
Ich wollte schon vor 10 Jahren die zu Beratung schicken, aber da dürfte ich mich nicht einmischen.
Und jetzt haben wir den Salat. Asozial, Arbeitsscheu, keine (Aus)Bildung. Körperlich und seelisch total unbelastbar. Einfach nur Wraks. Ich weiß echt nicht, was ich tun soll.
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