Neuseeland: Dotcom darf Geheimdienst verklagen

Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom darf nun endgültig den neuseeländischen Geheimdienst Government Communications Security Bureau (GCSB) auf Schadenersatz verklagen. Das Berufungsgericht hat eine entsprechende Gegenklage abgewiesen. mehr... Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Kimble, Mega Bildquelle: MEGA Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega Kim DOTCOM, Kim Schmitz, Mega MEGA

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Dass dieser Kim "Megaupload Dotcom" Schmitz mit seinem illegalen Gewerbe Geld verdient, jetzt Massen an Gerichten beschäftigt, Geheimdienste vor Gericht zerren kann und bei allem noch in die Kameras grinst lässt sich an Unverschämtheit und Verarsche wohl kaum mehr überbieten. Meine Meinung.
 
@DioGenes: welche illegalen Gewerbe? Er macht im Grunde nix anderes, als z.B. Microsoft mit dem Skydrive auch.
 
@JoePhi: Yo, schon klar. Super Vergleich. Und der Schnee ist grün ;)
Passt schon - ui, so viele Minusse hate ich noch nie (ist Minusse die Mehrzahl von Minus???)
Hm, dann müssten ja Linusse auch die Mehrzahl von Linus sein.
Wo solld as noch hinführen. Lasst den armen Mann endlich in Ruhe, damit er noch mehr Kohle scheffelt und sich als braver Bürger geriert... zahlt der eigentlich Steuern oder hat er Steuern gezahlt... Soll ja Millionen eingesackt haben...
 
@DioGenes: Gut Skydrive ist vielleicht nicht direkt zu vergleichen, aber Uploaded.to, Share-online.biz usw. machen dann halt doch genau das was Megaupload mal war. Du kannst nicht eines als Illegal bezeichnen und die anderen dann nicht oder umgekehrt nur weil dir Kim als Mensch vielleicht unsympatisch ist.
 
@Tomarr: Ja Okay, da gebe ich dir Recht. Natürlich muss man dann mit gleichem Maß messen. Und dass er mir als Person unsympathisch ist, gebe ich auch zu. Mir stinkt das einfach nur, dass man sich als ehrlicher, braver Bürger abrackert und solche Leute mit solchen (illegalen) Dingen nicht nur fett Kohle einsacken, sondern sich auch noch hinter Recht und Ordnung verstecken. Und natürlich ist es genauso Mist, dass es Gesetze gibt, hinter denen sich solche Betreiber auch noch verstecken können und im schlimmsten Fall auch noch Recht bekommen. Also, das regt mich schon auf - kein Wunder, wenn dann die Werteordnung immer mehr den Bach runter geht - Und darüber wundern sich dann auch wieder alle. Na ja, zumindest viele...
 
@DioGenes: Nun sind solche Dateihoster aber eben halt nicht ganz unwichtig. Z.B. gibt es ja auch freie Software zum verteilen. Wenn der Speicher dann für illegale Up-/Downloads verwendet wird, dafür kann der Anbieter erstmal nichts. Das Kim die grenzen seiner Rechte auslotet finde ich fast !!! sogar bewundernswert. So zeigt er damit doch gleichermaßen die Grenzen unserer Rechtsprechung auf als auch dass das verkniffene Rechtsdenken von uns normalen Menschen uns daran hindert weiter zu kommen. Mit Sicherheit heiße ich nicht alles gut was Kim da treibt, bzw. getrieben hat. Aber schau dir mal die ganzen Menschen an die es zu wirklich viel Geld gebracht haben. Sie alle sind an die Grenzen der Ethik, der Gesetze und des guten Geschmacks gegangen. Nur so sind sie reich geworden. Ich schwanke selber zwischen Bewunderung oder Argwohn gegenüber solcher Personen. Nur bei Kim ist es halt das er das ganze dann auch gerne zu einer One Man Show macht. Alle anderen haben richtig schön geschwiegen.
 
@DioGenes: NAtürlich ist die NEnnung von Skydrive, Dropbox oder Google Drive etwas polemisch ... aber im Grunde kann man auch diese Services als FileHoster verwenden. Wenn Du hier pauschal den Betreiber des Hosters eine runterhaust, dann solltest Du das auch bei allen anderen Betreibern machen. Ausnutzen und missbrauchen kann man sie alle ... inkl. Skydrive, etc. Mehr wollte ich nicht sagen.
 
@DioGenes: Also in erster Linie hat er als Filehoster Geld verdient. Was du mit einem Filehoster machst ist deine Sache aber nicht Kims sache. Ob es jetzt bekannt war, dass megaupload das speed paradis ist und weit Verbreitet in der Scene war - ist eine andere Sache. Das sind nunmal die Probleme mit Grauzonen - sie sind nicht Schwarz und nicht Weiss .. haben oft auch 50 shades:)
 
@DioGenes: Du hast die Idee hinter einem Filehoster anscheinend nicht verstanden. Im Grunde hat er nämlich gar nichts illegales gemacht. Aufmerksam wurde man auf ihn ja erst so richtig, als er mit Megabox einen kostenlosen Musik-Streaming Dienst vorgestellt hat. Ich finds jedenfalls gut, dass er den Spieß jetzt mal umdrehen darf!
 
@nipper: Dennoch, hat er eine Plattform bereitgestellt, die nun einmal für Illegales benutzt wurde. Wenn dieses natürlich, sagen wir mal 1 Tag bekannt war, und er sozusagen auch keine Ahnung davon gehabt hätte, dann wäre er unschuldig. Da er aber mit Sicherheit davon wusste, oder besitzt du was, worüber du Geld verdienst und hast darüber keine Ahnung, was damit gemacht wird? Somit kann man sehr wohl davon ausgehen, dass er das wusste und hätte dagegen was tun können. Da es ja sogar im Internet stattfindet, hätte er für die einfach den Stecker ziehen können. Ist gar nicht so schwer. Das hat er aber nicht und (ob das stimmt, weiß ich nicht, aber vermute ich) hat diese Illegale Szene auch im Hintergrund unterstützt. Und es musste hier gehandelt werden. Über die Ausführung lässt sich wiederum streiten, ob es hätte so laufen müssen. Denn die Anbieter der Filme gehen dann einfach auf den nächsten Filehoster über und man hat nur, in der Szene, einen kleinen Fisch gefangen. Man hätte es vielleicht anders lösen müssen... Gruß EDIT: Nun verpasst mir ruhig die Minusse, weil ich was gegen euern geliebten Dotcom gesagt habe...
 
@Forster007: Ihr vermischt hier die verständliche Antipathie mit Kim Qualle, mit den Gegebenheiten. Er hat eine Hostingplattform angeboten. Dies ist im Grunde nicht illegales. Ob er jetzt irgendwelche Film-Sharer unterstützt hat, ist nicht klar. Aber wenn ich einen Hoster verurteile, dann sollte ich alle Hoster verurteilen. Man kann im Grunde jeden Service ausnutzen ... aber sollte man auch alle verurteilen. Pädophile z.B. sollen durchaus Facebook für ihre widerlichen Aktivitäten nutzen. Sollte Zuckerberg also mal lieber 'den Stecker ziehen'. Nein? Warum nicht? Weil er nicht 150kg wiegt?
 
@JoePhi: Ich habe nichts über andere geschrieben, ob die legal oder nicht legal sind. Es ging hier um Herrn Dotcom. Gruß
 
@Forster007: Ja. dui hast geschrieben, dass er nun eine Plattform genutzt hat, die eben für etwas illegales genutzt wurde und entsprechend eben der Stecker gezogen werden sollte. Dies kann man eben auch übertragen auf jeden anderen beliebigen Service ... und da wird es albern. Ich finde den Typen auch fies ... aber man sollte diesen Vorgang von der Person trennen ... und es gilt eben noch immer, dass jemand als unschuldig gilt, bis ihm etwas anderes bewiesen wurde ... das mag das FBI anders sehen ... aber ich denke jeder mit einer gewissen rechtsstaatlichen Grundlage sollte so denken.
 
dann bezahle ich lieber 100€ an Usenext und kann dafür 1 Jahr ziehen!! ABBA LEGAL ;-)
 
@Boskops: legal, ist klar :) es kommt ja wohl immer noch darauf an, WAS du lädst - und nicht WO :P
 
@Morc: sorry bin seit 2003 am Start dort....... die Cops ham schon mein Rechna mitgenommen und nach 2 Jahren wiedergegeben NO PROBLEM ....soviel dazu!!!
 
@Boskops: hdd verschlüsselt? oder wenigstens nen tc-container für die downloads? wenn sie nichts gefunden haben, wie schaut es da aus wegen einer schadensersatz-klage? ich meine 2 jahre - das ist ja ein enormer wertverlust bei pcs :P
 
@Boskops: habe ich das richtig verstanden? Die Polizei hat deinen Rechner mitgenommen wegen Downloads bei Usenext? o_O
 
@Boskops: Das ist interessant. Kannst du es genauer beschreiben ? Haben die dich überwacht ? Gab es eine Hausdurchsuchung mit einem Hausdurchsuchungsbescheid vom Richter ? Hast du irgendwas erzählt vor Schreck oder was unterschrieben ? Und welche Files und woher gezogen ? War die HDD verschlüsselt (siehe Morc) ? Ich finde solche Fälle immer interessant vor allem die Vorgehensweise der Behörden, als ob man ein Mörder wäre.
 
Allgemeiner Hinweis: Der Beitrag [o3] enthält Spuren von Ironie und Nüssen.
 
@monte: verdammt, danke für den hinweis :)
 
Tja, scheinbar muss man nur ausreichend gute Anwälte haben bzw. sich leisten können, dann hat man auch Chancen wenigstens teilweise gegen Behörden vor Gericht erfolgreich zu sein. Als "normaler" Mensch kann man sich hingegen den Aufwand sparren, da nutzen die ihre "Wir-haben-immer-Recht" Flatrate.
 
@Link: Das ist ja leider in jedem Bereich des Lebens doch so. Gruß
 
@Forster007: Deswegen bekommen Arbeitsämter auch von Sozialgerichten so oft den Hintern versohlt, is klar ne.
 
@iPeople: ohne Worte... Gruß
 
Ist schon merkwürdiges Recht !
Der Kläger muss nich alle Be´weise offenlegen udn der verteidigung somit einige Überraschungen während der Gerichtsverhandlung bereiten ???
Ich glaube die stehen auf dem Kops da in Downunder
 
@Eisman0190: Das Problem ist, dass wenn so manche Beweise vorher bekannt sind, diese dann von der Verteidigungsseite, bzw. vom Angeklagten gefälscht oder entsorgt werden könnten. Daher hat diese Methode eine Daseinsberechtigung. Gruß
 
@Forster007: Hat sie nicht. Wenn die Beweise dem Kläger vorliegen, wie können diese dann noch beseitigt werden? Zum anderen hat die Verteidigung immer ein Recht auf die Offenlegung ALLER Beweise.
 
@Tomarr: Aber erst, wenn die Beweise auch gegen den angeklagten verwendet werden.
 
@Achereto62: Das gilt aber nicht für die Anwälte des sich verteidigenden. Die haben immer Einsicht in alle Beweise.
 
@Tomarr: Das der angeklagte und sein anwalt unterschiedliche rechte was die Beweisansicht angeht haben wäre mir jetzt neu, aber ich bin auch kein jurist, also mag das sein (auch wenn ichs merkwürdig fänd).
 
@Tomarr: siehe re:9 dazu. Sie werden ja erst beim Gericht endgeprüft. Gruß
 
@Forster007: Wie gesagt, ich kenne das nur so das dem Verteidiger immer volle Aktenansicht gewährt werden muss. Mag ja sein das auch hier andere Länder andere Gesetze gilt, aber die Verteidigung muss sich nach bestem Wissen und Gewissen auf die Verteidigung vorbereiten können.
 
@Eisman0190: Jup, Beweise offenzulegen, bevor diese relevanz haben, kann für den Kläger problematisch werden (auch dann, wenn man ihn leiden kann, nehmen wir also das tolle beispiel "vergewaltiger"), evtl. hat der Angeklagte gar die Chance, diese Beweise nichtig zu machen, bevor sie überhaupt verwendet werden können.
 
@Achereto62: Stell Dir vor, ein Beweis wäre die bloße Anwesenheit an einem Ort des Geschehens. Mit diesem Beweis plötzlich und unerwartet konfrontiert zu werden, während Du krampfhaft überlegst, was Du an dem Ort eigentlich wolltest, könnte zu Deinem Nachteil sein. Und ein Beweis ist ein Beweis, den kann man nicht einfach beseitigen, denn er ist ja nunmal schon aktenkundig. Aber beide Seiten sollten das Recht haben, Beweise zu prüfen. Wenn der Verteidiger einer Seite einen Beweis im Vorfeld zerpflücken kann, war der Beweis wohl nicht beweiskräftig genug.
 
@iPeople: Rechtsprechung hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Und über Beweise, stichhaltige Argumente, Indizien und solche Sachen, da lachen doch viele drüber. Siehe O. J. Simpson und aktuell Pistorius. Der weiß schon warum er den gleichen Anwalt nimmt wie O. J.
 
@DioGenes: Der Fall O.J.Simpson ist lediglich ein Beweis dafür, dass es keinen Sinn macht, Laien in einer Jury mit kriminalbiologischen Fachbegriffen zu bombardieren. Der anschließende Zivilprozess hatte da nämlich schon ganz anderes Kaliber. Der wurde aber dann nicht mehr in den Medien behandelt.
 
@iPeople: Du lebst hier in einer Idealwelt, die nun einmal so nicht existiert. Die Beweise werden doch erst vor Gericht wirksam. Bringt man diese Beweise aber vorher schon an den Verteidiger, kann er sie Fälschen etc... und dann ist bei der besagten Prüfung der Beweis nichtig oder einfach nur Falsch, obwohl er mal stimmte. Und genau aus diesem Grund sollten solche Beweise nicht einfach offengelegt werden. Verbesserungsvorschlag für das System (Was aber wegen dem Menschen auch nicht klappen wird): Wenn hier noch eine Dritte Partei drin wäre, die unparteiisch wäre, dann müssten alle Beweise den Übergeben werden, der dass dann auch gleich Prüft und dann ist daran auch nichts mehr zu ändern. Es wird dann einfach dieser Entschluss genommen und danach dann verurteilt oder freigelassen. Nach dieser Prüfung kann der Beweis an den Angeklagten weitergereicht werden, weil er nun zwar weiß, was auf ihn zukommt, aber nichts mehr dran ändern kann. Gruß
 
@Forster007: Wenn Anwalt A einen Beweis hat und diesen Beweis an den Verteidiger B offen legt, wie soll dieser diesen Beweis "fälschen"? Er kann ihn widerlegen oder entkräften. Wenn er das kann, wird der Beweis wohl nicht stichhaltig genug gewesen sein. Was hat das mit Idealwelt zu tun, das ist einfache Logik. Aber Du musst doch einem Verteidiger die Chance geben, sich zum beweis zu äußern, und sowas geht manchmal eben nicht aus dem Stehgreif vor Gericht. Im Zweifel für den Angeklagten, dazu gehört auch, dass Beweise evtl von einem Anwalt pulverisiert werden.
 
@iPeople: Er hat ja noch die möglichkeit vor Gericht diesen Beweis zu entkräftigen. oder kann da direkt sagen, wie was er für mittel etc dafür brauch. Er soll ja nicht in 1s antworten, sondern kann seine antwort ja überlegen. Wenn die Prüfung des Beweises vorher durch einen mittelsmann geprüft wird, dann kann dieser auch vorher offengelegt werden. Aber nicht, wenn die Prüfung nicht fest ist. Das gleiche ist übrigens, auch in Straßenverkehr so. Du baust ein Unfall, bist aber nicht schuld. Der andere gibt es in diesem Moment zu Protokoll. am nächsten Tag widerruft er dieses Protokoll und gibt, ein neues Protokoll auf. Mir kann niemand erzählen, dass es plötzlich anders war. Ausnahmen bestätigen nur die regel, aber nur in die eine Richtung, nämlich in die Schuldige. Also wenn man vorher der Meinung war, dass man definitiv unschuldig sei und es dann am nächsten Tag klarer sieht. Es ist nun einmal so, dass die meisten Menschen unter Druck die Schuld erstmal abweisen. Wenn aber jemand die Schuld eingesehen hat, dann hatte das einen Grund an diesem Tag. Sollte das Wiederrufen worden sein, ist da betrug hinter... Das kannst du auch auf andere Fälle portieren. Gruß
 
@Forster007: Erkläre mir doch mal bitte, wie ein Beweis vom Verteidiger gefälscht werden kann, der AUCH beim Staatsanwalt oder einer anderen Gegenpartei vorhanden ist. Wer bei eiinem Verkehrsunfall an Ort und Stelle eine Aussage macht, und dabei evtl unter Schock steht, hat das verdammte Recht, seine Aussage zu widerrufen. Er war zum Zeitpunkt der Aussage nämlich nicht fähig, eine Aussage zu machen. Sollte dieser Fall eintreten, dass der Unfallverursacher seine Aussage widerruft, geht das Ganze vor Gericht. Deswegen IMMER Fotos machen und eine Skizze (mit Maßangaben) falls man die Polizei nicht eingeschaltet hat, die das nämlich sonst übernimmt. Vor Gericht kann sowas dann schnell teuer werden, wenn Gutachter bestellt werden müssen. Also jemand, der vermeintlich seine Schuld im nachhinein nicht mehr eingestehen möchte, sollte sich das sehr gut überlegen. Ich weiß nicht, aber offenbar schaust Du zuviel Anwaltsserien.
 
@iPeople: 1. ich schaue kein Fernsehen und kann daher wohl keine Anwaltsserien sehen. Wenn du mein Text gelesen hast und nicht nur oberflächlich überflogen hast, wirst du erkennen, dass ich den Schock auch beschrieben hatte: "Also wenn man vorher der Meinung war, dass man definitiv unschuldig sei und es dann am nächsten Tag klarer sieht." Es ist nun einmal Menschliche Natur, dass sie erst sich verteidigt, was dann zur beschuldigung anderer führt. sollte jemand doch schon zugegeben haben, dass er schuldig ist, dann ist da auch definitiv was dran und dass ist egal ob Schock oder nicht. Wenn diese Aussage dann widerrufen wird, dann betrügt dieser. Ich holle die Polizei bei einem Unfall sofort und lasse den gegenüber auch nicht vom unfallplatz weg, bis die angekommen ist. Was, bevor jemand meint, dass wäre verboten, gesetzlich auch erlaubt ist. Dennoch hatten wir es in der Familie schon, dass ein Gutachter, zugunsten der anderen, die Beweise ausgelegt hat. da es zum Glück nur um einen kleinen Betrag sich handelte und ein Gerichtsurteil in dem Fall im Verhältnis zu teuer gewesen wäre -> Bei dem Betrag hätten die Anwaltkosten in der 1. Instanz von jedem selbst getragen werden müssen -> ist genau dieses, was ich die ganze zeit schreibe, bei uns eingetreten. Wie du siehst, ist es scheinbar bei uns in Deutschland doch möglich. Ob natürlich nun bei dem Fall die Versicherung des anderen oder der Versicherer selber das Problem war, kann ich nicht sagen, aber ist im Grunde auch egal... Gruß
 
@Forster007: Von Schock hast Du nicht geschrieben, nur von (und das hast Du sogar zitiert) "klarer sieht". Das kann viele bedeuten, ist auch egal. Es ist falsch, man kann auch aus Unwissenheit oder weil das gegenüber echt überzeugend und man unsicher ist, seine Schuld "zugeben". Was hat das mit Betrug zu tun, wenn ich dann am nächsten Tag meinen Irrtum korrigiere? Du kannst die Polizei bei einem Unfall nur dann holen, wenn A: Personenschaden, B: Dein Unfallgegener droht, Gewalt anzuwenden oder flüchten will oder C: Dein Unfallgegener offenbar alkoholisiert ist. In allen anderen Fällen wird es teuer, die Polizei zu rufen. Desweiteren, wenn Du mich festhalten würdest, obwohl ich Dir als Unfallgegner alle daten gegeben habe, würdest Du von mir eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung und Gewaltanwendung kassieren, denn die müsstest Du schon anwenden, um mich festzuhalten. Dazu bist Du nämlich nicht im Recht. Wenn der Gutachter dort Mist gebaut hat, hast Du doch keine Beweise gehabt, oder konntest Du beweisen, dass er falsch ausgesagt hat? Bei meinem letzten unverschuldeten Unfall habe ich sofort meine Kamera gezückt und jede Schramme fotografiert, an meinem und an seinem Auto. Das waren meine Beweise. Außerdem steht es Dir frei, das Gutachten anzuzweifeln. Von Beweisfälschung sehe ich in Deinem Beispiel also nichts, schon gar nicht, dass es in einem Fall vor Gericht relevant gewesen wäre.
 
@iPeople: Gut, wenn die Daten ausgetauscht sind, da hast du recht, dass ich dich nicht festhalten kann. Aber ich kann mich auch einfach vors auto stellen und fertig. Willste mich dann überfahren? Die Polizei rufen ist in jedem Fall möglich, nur es kann eine Weile dauern bis die kommen, wenn kein personenschaden vorhanden ist. Kosten tut dich das nicht mehr oder weniger, außer es war ein spaß anruf... Fotos helfen nicht immer, vorallem, wenn der gutachter begutachtet, dass die schramme schon vorher da war. Da hilft dir dein Bild sehr wenig. Und genau das meine ich mit Fälschung. Wenn jemand zugibt, dass er schuldig ist, dann ist er auch, wenn es nicht komplett der fall ist, zu einer Teil schuldig. Das sollte dann auf alle Fälle auch eintreten. Diese Aussagen gelten natürlich nur, wenn es zur Polizei gesagt wurde, nicht untereinander. Gruß
 
@Forster007: Wenn Du Dich vor meinem Auto stellst, erfüllst Du den gleich Tatbestand. Du hast in dem Falle einfach nicht das Recht, mich festzusetzen. Richtig, Du kannst die Polizei in jedem Fall rufen, nur in den 3 von mir genannten Fällen bleibt das ohne Folgen. Und es kostet, wenn die Polizei tätig wird. Mein letzter Unfall war im Oktober. Mein Unfallgegner (es war seine Schuld) hat die Polizei gerufen. Als die kamen, haben die uns belehrt darüber. Das ist nämlich noch nicht lange so. Informiere Dich bitte. Das ist aber keine Fälschung, wenn der Gutachter die Schramme als Pre-Schaden klassifiziert. Es steht Dir frei, einen anderen Gutachter zu bestellen. Außerdem kannst Du mit dem Unfallgegner ein eigenes Protokoll anfertigen, in dem die Schramme als neu aufgeführt ist. Und falsch, wenn jemand aus Unwissenheit, Unsicherheit oder was weiß ich, eine Schuld zugibt, die aber nicht so ist, dann kann man das widerrufen, ohne teilschuld. Die Polizei nimmt lediglich die Daten und die Aussagen auf. Ein Schuldeingeständnis steht bei denen auch nur auf dem Papier. Und auch dann kannst Du Deine Aussage im nachhinein widerrufen. Nur ein gericht kann dann die Schuld anhand der gemachten Angaben feststellen.
 
@iPeople: bin ich zwar anderer meinung, aber ich kann auch einfach noch weiter fotos machen. Wenn du das verweigerst, hast du dann auch ein problem vorm gericht, wegen Fahrerflucht. Die Polizei kostet im Endeffekt für den was, der Schuldig ist. Wenn ich schuldig wäre, würde ich auch nicht die Polizei holen. Wieso auch? Natürlich kann ich einen 2. Gutachten anfordern, was aber aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Denn die Versicherungen haben ihre Partner und zahlen maximal diesen Betrag. Außerdem ist dann noch die Frage, sollte der 2. Gutachter auf eine andere Diagnose kommen, welche nun richtig ist. Und hier kann dann auch Geld flöten gehen. Hier gewinnt halt der, der am meisten Geld hat, weil sich dieser den besten Gutachter leisten kann. Ob es dann am Ende die Sache Wert ist, ist dann eine ganz andere Frage. Das Protokoll mit dem Unfallgegner ist hirnrissig, weil dieses zwar rechtlich gesehen stimmt, aber der Unfallgegner auch hier plötzlich was anderes behaupten kann. Ist das gleiche Verhältnis wie beim Schock. Das es übrigens so abläuft im realen leben, weiß ich, aber ich hatte ganz oben mal gesagt, dass es so eigentlich, wenn man wirklich gerecht sein möchte, nicht so handeln darf. Du hast das scheinbar überlesen und dann haben wir aneinander vorbei geredet und ich hab es dann nun hoffentlich aus der Welt gebracht. Gruß
 
@Forster007: Es ist falsch. Die kosten für die Polizei werden auf beide Parteien aufgeteilt, egal wer schuld ist. Nochmal, ich habe im Oktober eine sehr ausführliche Belehrung dazu erhalten, als mir einer reingefahren ist (der übrigens trotz eingestandener Schuld selber die Polizei gerufen hat).
Ich habe eindeutig geschrieben, wenn alle Daten ausgetauscht sind, und Du mich am Weiterfahren hinderst. Die Grenze ist natürlich fließend, aber wenn Du jede Stelle provokant 10 Mal fotografierst, ist das nicht angemessen. Vorsicht also, Du bewegst Dich damit auf dünnem Eis. Falsch, die Versicherungen können Dich nicht zwingen, zu einem bestimmten Gutachter zu gehen, ich habe mir meinen auch ausgesucht und anstandslos bezahlt bekommen. Deswweiteren, wenn berechtigte Zweifel am Gutachten bestehen, kann Dein Anwalt das Zweitgutachten fordern, auch das muss die Versicherung bezahlen, wenn dabei herauskommt, dass der erste Gutachter falsch begutachtet hat. Wenn Du der Meinung bist, Dich unterbuttern lassen zu müssen, dann tu das. Ich habe kein Problem damit, mein Recht einzuklagen. Meine Rechtsschutzversicherung hilft mir dabei, sollte man schon haben ;)
 
@iPeople: Dann hattest du mit der Versicherung glück, dass es der scheinbar egal war, oder einen partner hatte. Es gibt auch versicherungen, die halt einen partner haben. Natürlich kannst du auch einen anderen nehmen, aber die versicherung wird dann nur das zahlen, was sie auch bei ihren bezahlt hätten. Auf der Differenz bleibst du sitzen. Die Regel mit der Polizei das die was kostet, wäre dann aber sehr neu und mal wieder Geldschneiderrei vom Bund, was dann aber wieder ein anderes Thema ist. Es war zumindest mal anders. Dann hattest du bei deinem Gegner scheinbar Glück oder der wollte einfach vorsorgen, dass du nicht noch andere Sachen im Nachhinein gleich mitreparieren lassen lässt. Hier gibt es natürlich unterschiedliche Auffassungen. Auch dass hatten wir schon, dass meine Mutter, sie hat ein vollkommen falsch Parkendes Auto leicht gerammt, war natürlich ihre Schuld) wo aber nur ein Lackschaden entstanden ist, nichts weiter, ist aber schon ein paar Jahre her. Die Dame wollte unbedingt die Lackierung bezahlt bekommen und eine neue Stoßstange haben, obwohl die auf der ganz anderen Seite war (??) Sie hat sich dann aber verplappert und meinte, das auto kommt ehe in 2 Tagen in die Presse. So kamen wir dann raus aus der Sache ohne weiteren Aufwand, weil sie auch noch Falsch geparkt hatte, hatte sie dann davon abgesehen, weitere Schritte einzuleiten. Die Polizei war aber kostenlos. bzw. hat die Haftpflicht übernommen. Gruß
 
@Forster007: Die Dame kann verlangen, was sie will. Wenn das Auto reif für die Presse war, war es nichts mehr wert, also wirtschaftlicher Totalschaden. Da gibts den Zeitwert. Ob sie damit eine neue Stoßstange und eine Lackierung bezahlen kann, ist ihr Problem. Ja die Regelung mit der Polizei ist neu und begründet sich damit, dass man die nicht bei jedem Rotz rufen soll. Ich kann das nachvollziehen, schließlich sind erwachsene Menschen an Bagatellunfällen beteiligt, da wird man sich doch einigen können.
 
@iPeople: Und genau daran glaube ich bei unserer Menschheit nicht mehr. Die Dame hat nämlich eingesehen, dass wenn sie weiter gegen uns Vorgeht, dass sie dann auch ein Problem wegen dem Falschparken bekommt, es gibt auch nette Polizisten. Und hat sie eingesehen, dass es für sie besser wäre, es dann einfach sein zu lassen. Gruß
 
@Forster007: Hä? Ein Gutachten hätte das ausgesagt. Da musste die Dame nichts einsehen.
 
@iPeople: Nein, hast mich falsch verstanden. Da sie das Auto ehe schrotten wollte, hätte sie die reparaturen ehe nicht ausgeführt und nur das Geld eingesackt. Da es aber nicht besonders viel geworden wäre, hätte sie dieses Geld, wegen falsch parken, wieder abgeben müssen. Sie hat eingesehen, wenn sie unbedingt auf ihren Standpunkt beharrt, dass sie am Ende auch nichts davon hat. Vielleicht sogar noch weniger. Gruß
 
@Forster007: Ah, okay .... jetzt geschnallt :D.
 
@Eisman0190: Ich weis ja auch nicht was das für Unterlagen sind, aber im Prinzip finde ich das auch okay, das nur relevante Daten zu Verfügung gestellt werden müssen. Zum Beispiel in diesem Fall, Informanten, technische Vorgehensweisen usw. Es reicht als Beweis völlig wenn man Kim rechtlich verwertbar nachweisen kann, dass er Copyrightverstöße begangen hat, aber ich finde das man Kim nicht unbedingt sagen muss, wie man das genau rausgefunden hat.
 
@Lastwebpage: Doch muss man. Denn wenn diese auf illegealem Wege, zum Beispiel auch von der Anklage gefälscht worden sein können, dann kann es ihn in eine schlechtere Lage bringen, auch wenn dies dann vor Gericht entkräftet wird. Immerhin könnte er dadurch ausgeliefert worden sein was vorher dann halt nicht der Fall gewesen währe, was ihn dann grundsätzlich schon in eine verschlechterte Ausgangslage bringt.
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