User würden lieber umweltfreundliche Geräte kaufen

Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher würde beim Kauf eines neuen Computers auch dessen Energieverbrauch in die Kaufentscheidung einfließen lassen - wenn es denn eine verpflichtende Kennzeichnung geben würde. mehr... Smartphone, Iphone, Handy Bildquelle: Phil Roeder / Flickr Smartphone, Iphone, Handy Smartphone, Iphone, Handy Phil Roeder / Flickr

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Im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch hat mir der Raspberry Pi gezeigt, wie viel Energie normale PCs verbraten. Der Raspberry Pi schafft es bei einem Energieverbrauch von gerade mal um die 4 Watt HD-Videos in 1080p ruckelfrei wiederzugeben. Mein Raspberry Pi, der mittlerweile mit Festplatte in einem normalen PC-Gehäuse untergebracht ist, zieht zusammen mit dem TFT-Bildschirm um die 30 Watt. Der PC daneben verbrät 300 Watt, wobei ein Großteil sicherlich auf CPU und Grafikkarte fallen. Falls es endlich mal ATX-Mainboards mit ARM-CPU oder MIPS-CPU (und ohne SecureBoot) geben würde, würde ich mir den Kauf eines PCs wieder überlegen.
 
@Pizzamann: Ja, weil es einen Videobeschleuniger drin hat. Der Vergleich ist mal richtig Unsinnig. Kannst ja mal die anderen Anwendungsfälle die ein Rechner erfüllt auf einem Rasberry ausführen und dann mal die Zeit und den Verbrauch hochrechnen und auf den PC übertragen.
 
@Knarzi81: Ich habe nicht die Zeit dafür, einen objektiven Vergleich zwischen Raspberry Pi und PC durchzuführen. Jedoch ist der Raspberry Pi meiner Meinung nach zum alltäglichen Surfen und für Büroanwendungen geeignet, sofern die Grafikausgabe hardwarebeschleunigt ist. Dies ist momentan noch nicht der Fall, aber ich und ein paar andere legen im Moment ein paar kleine Grundsteine, um die Firmware des Raspberry Pi durch eine freie Firmware, die mehr Funktionen bietet, ersetzen zu können ;-)
 
@Pizzamann: Passt nicht der Vergleich man macht mit einem PC mehr als nur stumfsinnig Filme anzuschauen.
 
@Menschenhasser: Dies hängt vom Nutzer ab ;-) Bei mir ist das Schauen von Videos eine Hauptaufgabe meiner Computer, damit ich nebenbei was schauen kann.
 
@Pizzamann: Dann brauchstr du kein PC sondern diverse Media Player (In Hardware Form natürlich)
 
@Menschenhasser: Nee ;-) ich will mir mit dem PC (und mit dem Raspberry Pi) alle Möglichkeiten offen halten ;-)
 
@Pizzamann: Raspberry Pi, Festplatte, Monitor, Maus und Tastatur und nur 30 Watt?
Selbst beim zocken zieht ein normaler Spiele PC keine 300 Watt.
 
@klink: Mein PC ist etwas älter, Baujahr 2003. Und beim Raspberry Pi sind es mit 2,5"-Festplatte, aktivem USB-Hub, kabelloser Maus, Standard-Tastatur und 15" TFT-Monitor um die 30 Watt. Mittlerweile hängt ein 17"-Monitor dran und eine andere 2,5"-Festplatte ist eingebaut, aber ich denke, dass der Unterschied nur wenige Watt beträgt.
 
@Pizzamann: Gerade ein PC aus dem Jahr 2003 wird sicher keiner 300 Watt ziehen.
 
@klink: Ich hab nachgemessen ;-) Der zieht um die 300 Watt ;-)
 
Ja, beim Energieverbrauch vielleicht, weil's da ans Portmonee geht, aber ansonsten? Nada! Sonst würden nicht alle den Korea-/Taiwan-/China-Rotz kaufen, der bei der Herstellung die Umwelt verpestet wie nichts. Da achtet dann keiner auf das Greenpeace-Ranking, nicht wahr ihr Sämsang-Käufer? :)
 
@Knarzi81: Zeig mir mal dein Elektrogerät "Made in Germany", danach reden wir weiter *kopfschüttel*
 
@MMc: Es geht doch nicht mal zwingend darum wo es hergestellt wird, sondern wer es federführend entwickelt und herstellen lässt. http://www.greenpeace.org/international/en/campaigns/climate-change/cool-it/Campaign-analysis/Guide-to-Greener-Electronics/ Lustig, dass oben vor allem US- und Europäische Marken stehen, ganz unten überwiegend Asiatische, auch wenn die Scherre nicht die Breiteste ist.
 
Hehe, fangen wir doch mal mit den Kunststoff-Smartphones an. Das arme Erdöl.....böööse :D:D
 
@Schrimpes: Da wird vermutlich mehr Erdöl verbrannt um Aluminium zu fördern und veredeln...
 
@dodnet: das war Ironie :P
 
Kann ich verstehen ich bin bereit mehr Geld auszugeben wenn ich weiß das ich ein grünes Gerät kaufe. Ich bin auch dafür das endlich ein FairTrade-Siegel für Elektronik eingeführt wird. Ich habe mir auch vorgenommen mein aktuelles SP bis zum bitteren Ende zu nutzen auch wenn ich durch meinen Arbeitgeber 30% auf neue Geräte bekomme.
 
@SupaMario: So wie ich das lese wurde aber nur gefragt ob die Verbraucher generell lieber umweltfrundliche Geräte kaufen. Es wurde NICHT gefragt ob sie bereit sind dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Das ist imho ein ziemlicher Unterschied.
 
@jigsaw: Es ist jedoch allgemein bekannt das man für grüne Produkte tiefer in die Tasche greift.
 
@SupaMario: Sagen wir mal so: Das sollte eigentlich jedem klar sein, ob das wirklich so ist wage ich noch zu bezeifeln ;-)
 
@jigsaw: Na gut wenn ich sowas sehe zweifel ich auch stark dran :D http://www.youtube.com/watch?v=Z7TW4NXBvDY
 
"Wenn deren Lebensdauer abgelaufen sei, werde zumeist ein neues Gerät gekauft (...) Dies verschwende Ressourcen" ... Kann mich mal jemand hier aufklären? Der Kunde gibt doch nur unnötig Geld aus, weil er nicht die Möglichkeit hat sein Akku zu wechseln oder für die Reparatur viel zahlen muss. Dann kann er das "kaputte" Gerät zurückgeben. Die Hersteller nehmen die Geräte an und verwenden die Komponente wieder in neue Geräte. Wo genau wird (in meinem erwähnten Fall) Ressourcen verschwendet?
 
@algo: Erstens das und zweitens wird Recycling betrieben. Ist ja nicht so, dass die Ressourcen zu 100% vernichtet sind. EDIT: Ob die jetzt ein neues Smartphone kaufen oder reparieren lassen ist doch total egal! Die Ressourcen sind doch die gleichen. Dann lieber an den Hersteller zurück. Der verwertet das. Wenn ich das Handy/Smartphone daheim repariere landet das defekte Teil in der Tonne, dann ist da erst recht nichts mehr mit Recyceln
 
@Schrimpes: wenn man jetzt den akku beim smartphone wechseln kann und auch tut, wandert der akku in die tonne! Wenn diese Möglichkeit aber nicht mehr gegeben ist, kommt ein neues Smartphone her, und das alter wandert zum großen Teil in der Tonne! Und sollte es pfliichtbewusst abgegeben werden: Auch Recycling ist nicht so atemberaubend.., wie ist dort der Wirkungsgrad von wegen: alle wichtigen (seltenen Erden) Materialien abbekommen, weiterverwenden zu können etc... ?
 
Recycling? Da krieg ich einen Lachkrampf. Schon auf den Wertstoffhöfen stehen Container in denen der Elektroschrott rein gepackt wird. dann als Gebrauchtgeräte deklarieren und ab nach Afrika - natürlich nur gegen Bares. Ist billiger wie Recyceln und auch noch Knete verdient. das ist die wahre Realität. Es gint sogar Unternehemen, die nur darauf spezialisiert sind z.B. ausgediente Drucker und Kopierer von den Herstellern beim kunden abzuholen. Ein Teil der Geräte wird aufgearbeitet und als gebraucht wieder verkauft. der Rest geht eben in den besagten Container. Das gleiche mit den PET-Flaschen. Schön geschreddert und geballt gehen die ab nach China - wird zu Kunstfasern für Klamotten gemacht. Von wegen einschmelzen und neue Flaschen draus machen - viel zu aufwändig.
 
@LastFrontier: Deine Beispiele sind aber tatsächlich Recyclingbeispiele. Die Gegenstände/Rohstoffe werden wiederverwendet bzw. wiederverwertet. Es ist nicht nur Recycling wenn es wieder in der gleichen Produktionskette landet wie z.B. bei Glasflaschen. Trotzdem ist es teilweise ein sehr schmutziges Geschäft mit der Armut anderer Länder, z.B. das Herauslösen der wertvollen Stoffe mit Chemikalien durch Kinder in Afrika.
 
@LastFrontier: Das ist ein Negativbeispiel und ist nicht zu verallgemeinern. Die Methode der Rückgewinnung ist mittlerweile schon so fortgeschritten, dass es sich wirklich lohnt zu recyceln.
 
Auf die Frage warum sich der Akku des MP3/Media-Players nicht ohne größeren Aufwand Austauschen lässt und was da überhaupt für ein Teil drin sei, bekam ich vor ein paar Jahren die kurze Antwort (sinngemäß): der integrierte Lithium Ionen Akku sei ein 3,7 Volt Standard-Akku der sehr langlebig sei. Nun sind Mobilgeräte sehr kompakt und man bräuchte schon detailliertere Angaben um passenden Ersatz beschaffen zu können (sofern überhaupt möglich). Auch beschränkt sich das Phänomen bei weitem nicht auf IT-Geräte. Sondern ist überall zu finden, akkubetriebene Haushaltsgeräte, usw. Wobei man es sich gerne einfach macht und in Bezug auf eine elektrische Zahnbürste gerne mal Antwortet, das es ein Erfordernis der Hygiene sei, diese Geräte unter fließendem Wasser abspülen und so adäquat reinigen zu können und das dies aus Sicherheitsgründen nur mit eingeschweißten, somit nicht Austauschbaren Akkus, umsetzbar sei... Seltsam nur, das es schon seit Jahrzehnten wasserdichte Armbanduhren zu kaufen gibt, deren Batterien durchaus gewechselt werden müssen ... Als ob der Verbraucher so dumm sei, nicht zu wissen was eine Dichtung ist ! Über das Akku-Problem hinaus, breiten sich jedoch noch ganz andere Unarten epidemisch aus ... die sog. Sollbruchstelle, immer häufiger nach Dauer der Garantiezeit bemessen ... und auch das die Geräte tendenziell wieder Reparatur-Unfreundlicher werden, bzw. gar nicht mehr zerstörungsfrei zu öffnen sind, geschweige denn das es ein adäquates Ersatzteilangebot gäbe. Reparatur ist nicht vorgesehen. All diese Fehlentwicklungen sind keineswegs überraschend, sondern waren absolut vorhersehbar und wurden bewusst und vorsätzlich verbummelt!
 
Schön, dass jetzt alles Ökos sind. Ich würde trotzdem den billigen Atomstrom aus Frankreich nehmen, meinetwegen sogar aus Fessenheim (keine 40 km Luftlinie von hier), wenn ich dadurch sparen könnte. Solange die Geräte mir nicht schaden interessiert mich die Natur nicht, weil bis das wirklich zum Tragen kommt existiert die Menschheit doch schon gar nicht mehr, weil sie es geschafft hat sich selbst auszulöschen.
 
@Memfis: ich kenne einige die sich inzwischen resignations bedingt vorsätzlich als "Umweltschweine" verhalten, weil sie meinen damit das Aussterben des ganz und gar nicht "weisen" Homo Sapiens ein klitzekleines Stück zu beschleunigen, der Erkenntnis folgend, das diese Art das Überleben nicht verdient hat ! Jedoch müssen wir ja selber noch in eben der Umwelt unsere verbleibende Lebensspanne fristen, die wir ggf. verpesten. Somit fallen solche vorsätzlichen Umweltferkel für mich in die Kategorie der Menschen, deren Weisheit noch deutlich unter dem ohnehin sehr schlechten Durchschnittswert liegen muss ... ??? Was die französischen AKW betrifft, so haben diese im Winter 2011 nicht ausgereicht um den Bedarf zu decken, so das Frankreich deutschen Strom zukaufen musste um damit all die französischen Elektroheizungen nicht kalt werden ! So gesehen ist es eher unwahrscheinlich an "billigen" Franzosen-Atomstrom zu kommen, vielleicht aber bleibt im AKW Temmelin (tchechisch-bayrische Grenze) etwas mehr über ?? In einem aber kann man Dir nicht widersprechen, die Umwelt- und Klimakatastrophe rollt unaufhaltsam auf nachfolgende Generationen zu und die massiven Auswirkungen wird schon die Folgegeneration zu spüren bekommen ... Der Prozess ist vermutlich längst unumkehrbar (die Erde wehrt sich) und so wird der Homo Sapiens - wenn nicht gänzlich vernichtet, so aber doch auf eine verkraftbarere Anzahl reduziert werden, vlt. bleiben einige Millionen oder sogar nur einige Hunderttausend weltweit übrig und müssen dann fast vollständig von Neuem beginnen ...
 
Noch ein kleines Beispiel: auf der Steuerplatine einer mehrere tausend Euro teuren Gasheizanlage befinden sich aufgelötete Relais (ElektroMECHANISCHE Schalter) ... alles mechanische benötigt Wartung und unterliegt naturgemäß dem Verschleiß. Vissmann verbaut also bewusst Verschleißteile so, das sie nicht ohne Fachkenntnis getauscht werden können. Und selbst der Heizungsfachmann ist nicht zwangsläufig befähigt derartige Fehlerquellen aufzuspüren und zu "reparieren". Also steht schon in der Serviceanleitung, ohne genauere Eingrenzung, das es sich bei dem Fehler im Grunde nur um dieses Relais handeln kann, das die gesamte Hauptplatine zu ersetzen ist. Und dieses Stück relativ primitive Elektronik, kostet dann schnell mal einige Hunderter zuzüglich der überflüssigen Arbeitskosten für den Monteur... Der unbedarfte Kunde zahlt und erfährt nie, das er eigentlich Abgezockt wurde ! Zumal Heizungsausfälle sich in der Regel im Winterhalbjahr häufen und natürlich mit Vorliebe an Freitag oder Samstag-Nachmittagen, wenn man nicht die Zeit hat um nach Alternativen zu suchen ... Ein Faires Produkt geht meiner Meinung nach anders. Das Relais könnte in einem Stecksockel stecken, in der Anleitung könnte vermerkt sein das das Relais getauscht werden muss (im Fachhandel kostet das fragliche Relais weniger als 50 Cent) ... noch besser wäre, das Relais in angemessenen Intervallen prophylaktisch Auszutauschen, damit es an eiskalten Wintertagen erst gar nicht zu Ausfällen kommt !
 
"60 Prozent der Befragten waren außerdem der Ansicht, dass es für die Umwelt generell besser ist, ältere Computer länger zu nutzen. " ... Und für den Geldbeutel ist es auch generell besser. Als ob tatsächlich alle am Umweltschutz interessiert sind :D die wolln nur sparen. Eckelhaft, wie viele Leute ihren Geiz hinter eine grünen Gewissen zu verstecken versuchen.
 
Wenn es für "Öko" denn wirklich so eine hohe Nachfrage geben würde, würde es ja zumindest von einem größeren Hersteller zumindest ein "grünes Smartphone" geben. So dumm sind die Marktanalysten aller großen Firmen auch nicht, als das es nicht zumindest einer mal versucht hätte.
 
Wenn alle so Umweltfreundich wären, dann müsste jeder ein Gerät solange benutzen, bis es 100 % kaputt ist und auch nicht mehr zu reparieren ist.

Aber genau die die schreien, dass sie so gerne umweltfreundlich kaufen, werfen einen Fernseher auf den Schrott, nur weil eine minimale Erneuerung dazugekommen ist.

Oder dann sollten alle die Vertragshandys stoppen.
Alle zwei Jahre neue Geräte und das alte landet im Müll.

Und wie man bei der anderen Nachricht lesen kann, wird ja ein Handy mit Kunstoffhülle als billig bezeichnet.

Es muss natürlich Alu etc sein. Auch sehr gut für die Umwelt.. ;-)
 
@andi1983: Willst du wirklich sagen, dass Alu der Umwelt mehr schadet als Plastik?!
 
User würden auch gerne Geräte kaufen,die nciht kurz nach Ablauf der Garantie kaputt gehen..... - wie überraschend............................... Wahrscheinlich wird aber (leider) ein Anbieter, der das bietet im Konkurrenzkampf untergehen (es würde ja einige Jahre dauern, bis man die Haltbarkeit erprobt hat - und vorher "sieht" man ja keinen Unterschied (als Laie)
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