Linux-Guru Miguel de Icaza wechselt zum Mac

Miguel de Icaza, einer der langjährigsten aktiven Unterstützer der Linux-Community, ist als Nutzer nun auf Apples Mac-Plattform gewechselt. Von den Macken des freien Betriebssystems hat er inzwischen genug. mehr... Linux, Entwickler, Miguel de Icaza Bildquelle: Fayerwayer Linux, Entwickler, Miguel de Icaza Linux, Entwickler, Miguel de Icaza Frama Blog

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Tschüss Miguel de Icaza! Verräter braucht die Open Source Welt nicht! Es Lebe die Freiheit! Viva GNU/Linux!
 
@Sapo: da sieht man mal wieder wie sozial die sogenannte community mit abweichlern umgeht. statt die entscheidung eines menschen zu aktzeptieren wird er als verräter beschimpft.
 
@Balu2004: Ich glaube das war ein Scherz von Sapo ;-)
 
@borbor: Ich weiss nicht, ich hab jetzt da keinen Scherz oder Ironie rauslesen können. btw: Ich hoffe unser Feuerpferd bekommt keine Schnappatmung wenn er das liest ;-)
 
@jigsaw: Der compiliert gerade im Keller wieder irgend ein kernel zusammen, deswegen ist er seit Tagen offline und hat das noch gar nicht mitbekommen.
 
@jigsaw: Du weißt, dass dein Kommentar sehr beleidigend sein kann? Lass doch einfach andere User zufrieden, vorallem, wenn sie gar nicht mitschreiben. Ist es so schwer, einfach mal die Finger still zu halten? Bilde dir deine Meinung über Ihn und fertig. Lass andere ihre Eigene Meinung über Ihn bilden. Aber so ist es eine Beleidigung. Denk darüber mal nach!!! Gruß
 
@chronos42: das gleiche wie bei jigsaw, lese dir dafür re:16 durch. Gruß
 
@Forster007: Mach dir da mal keine Sorgen, das war keineswegs beleidigend gemeint und Feuerpferd wird das schon richtig verstehen, der hat nämlich Humor im Gegensatz zu einigen anderen hier.
 
@Balu2004: Seh ich genauso! Wirkt fast ein bisschen wie eine Sekte: Wer mit der Aussenwelt zusammenarbeitet (Mono hat er ja viel mit MS zu tun gehabt) ist ein Verräter. Und wer die Sekte verlässt ist sowieso das letzte! (Siehe Richard Stallman)
 
@Balu2004: Linux ist mehr als Codezeilen programmieren und Open Source Software verbreiten. Es geht um den Grundgedanken. Und das hat dieser Mann nicht kapiert! Soll er sich ruhig von Apple anketten lassen :)
 
@Sapo: Es ist halt nicht jeder bereit sich für den Idealismus als Märtyrer zu opfern, und sich sein Leben lang mit Linux rumzuschlagen...
 
@Sapo: Die Frage die ich mir jetzt stelle. Was hat Miguel geleistet, und was hast du geleistet?? Ich glaube der hat es mehr verstanden wie du es jemals wirst.
 
@Sapo: linux als grundgedanke heisst das man auch die freiheit hat sich für oder gegen linux zu entscheiden , für oder wieder open source usw .. schlimm genug das er sich nun für eine solche entscheidung vor allen rechtfertigen muss.
 
@Balu2004: Freiwillig hört sich immer so toll an :) Das Einzige was "freiwillig" ist, ist der Ein- und Austritt. Ist man erstmal drin, muss man sich trotzdem an Regeln, Pflichten oder Hierarchien halten :)
 
@Balu2004: So, so, Sapos Kommentar spiegelt also die ganze OS Community wieder, sehr geistreich.
 
@lesnex: nö .. sage ich ja nicht .. aber er liefert kein gutes beispiel für die community ab :)
 
@Sapo: Soviel zum Thema Freiheit, wenn ein Mensch aus freien Zügen aus einer Gesellschaft austritt ;)...
 
@Schrimpes: Er wusste ja worauf er sich einlässt mit linux. Ich denke eher, dass er aus trotzigkeit jetzt Apple nutzt. (das komplette Gegenteil zur Linux Philosphie)
 
@Sapo: Vielleicht will er auch endlich mal was verdienen und seine Entwicklungen auch mal der breiten Masse zur Verfügung stellen ;)
 
@Sapo: du unterstellst ihm, dass er wie ein 13jähriger junge trotzig reagiert. ich kenne den menschen nicht, ich weiss auch nicht wie alt er ist. dennoch ist es für mich wahrscheinlich das er einfach seine karriere im auge hat und im besten fall vielleicht einfach etwas sinnvolles mit seiner zeit anfängt. sinnvoll aus seiner persönlichen sicht. so sind wir (erwachsenen) menschen halt oft :)
 
@Sapo: eieiei... da hat die Toleranz aber eng gestreckte Grenzen...
 
@Sapo: Lustig, dass solche "Freigeister" der Linux/Android Fraktion Apple-User als "Jünger" bezeichnen...
 
@ZappoB: Na, Android ist schon ein anderer Schuh als Linux. Aber es gibt in jedem Bereich, ob nun Windows/Linux/Android/Apple ihre Jünger. Und alle sind schrottig, weil sie Ihr System als das Beste ansehen und Sachen anpreisen, die auch andere Systeme können, bzw. manchmal auch besser können. Dennoch hat JEDES System ihren Vor- und ihren Nachteil. Jeder muss für sich entscheiden, was er als bestes für seine Zwecke empfindet und danach dann kaufen. Gruß
 
@Sapo: Geld regiert die Welt.
 
@Sapo: Das ist mit Abstand der dümmste Fanboy Kommentar.
Der Mann hat genug getan also sollte man seine Entscheidung respektieren. Ich kann das nachvollziehen denn ich glaube kaum das es so geplant war
 
GEKAUFT!
 
@Sapo: Ich glaub du hast hier auch einiges nicht kapiert, Sapilein,
 
@Sapo: Icaza ist weg gegangen, aber es bleibt ja noch Poettering, um Linux kaputt zu machen.
 
Na wollen wir hoffen das er von den Eigenheiten/Macken des neues Systems nicht auch bald die Schnauze voll hat, sonst sitzt er bald ohne Maschine da. :D
 
@TuxIsGreat: dann könte er ja noch DOS ausprobieren
 
@TuxIsGreat: VTech-Lerncomputer... :-)
 
@TuxIsGreat: Nun ja, Apple (bzw. deren Betriebssysteme) sind alles andere, als frei von Macken! Aber wer sich mit den drei großen Konkurrenten (Windows, OS X, Linux) wirklich ausgiebig beschäftigt hat, wird feststellen, dass man den besten Kompromiss bei Apple findet. It works!
 
@ZappoB: Das tut mein Debian auch. ;) Aber bevor ich persönlich Apple Geld in den Rachen werfe, wechsel ich vorher noch zu Microsoft. Mein Debian rennt auch ohne Murren, es ist letztlich Geschmackssache. Die Freiheit sich jeweils das kleinste Übel heraus zu picken haben wir Anwender ja zum Glück. :)
 
@ZappoB: Ich würde mal sagen das man, je nach Anwendungsgebiet überall landen kann. Das Apple "am besten ist" ist einfach nur Stammtischgelaber ohne Beweis oder Grund. Den Satz glaubst du doch selbst nicht.
 
@ZappoB: Das tut ein Windows Rechner auch, sofern man damit einfach nur arbeiten möchte. Ich will sogar behaupten, dass Windows in vielen Bereichen einfach besser arbeitet, was nicht daran liegt, dass es das bessere System ist, sondern einfach, dass die Programme dafür geschrieben worden sind, da es zur Zeit noch das meist benutzte System ist. Aber es fängt langsam an, dass auch Programme auf IOS portiert werden, so dass dieses Problem in, vermute ich mal, in 1-2 Jahren auch vom Tisch ist. Dennoch ist halt die Grundaussage, dass IOS besser als Windows läuft, so hast du es in re:3 zumindest implizit angedeutet, falsch ist, denn beide Systeme sind stabil. Ich habe für meine Eltern meinen alten PC (ist schon ein paar Jahre her (5 Jahre) überlassen, weil Ihrer kaputt gegangen ist. Seitdem läuft auf dem PC Windows XP ohne Murren und Probleme. Einfach installiert, Die Treiberexen ausgeführt und die benötigten Programme rauf. und nun läuft er halt schon seit 5 Jahren so. Die einzigen Sachen, die verändert wurden, waren die Virenprogramme, die wurden halt immer auf die neuste Version gebracht. Der rest hat halt die normalen Updates von Windows bekommen. Und er läuft. Wie du hieran erkennst, läuft Windows auch einfach. It works. Natürlich kann man Windows auch aufhängen lassen, aber hier muss man schon bei Diensten etc. rumhantieren. Und dass ist genau das, was den Unterschied zwischen IOS macht. Bei Windows kannst du da noch herumfingern und es, wenn man halt einen Fehler macht, aufhängen. Aber da sollte man als DAU ehe nicht ran. Beim IOS ist das so ohne weiteres nicht möglich. Schlussfolgerung ist, dass man IOS auch nicht so schnell zum Aufhängen bringen kann. Aber zu behaupten, windows würde dann schlechter laufen, naja... Gruß
 
@Forster007: IOS? Du weißt aber schon, das IOS nur das Betriebssytem von iPhone, iPad und AppleTV ist? Das Betriebssytem vom Mac heist OS-X und ist ein BSD Derivat, also auch ein Unix.
 
@torweh: Ok, da hast du recht und ich meine das OS-X. Aber ich bezeichne gerne als IOS, weil es zum einen so schneller zu schreiben geht, ich den lesern einwenig intelligenz zu traue. Wobei OS auch andere Betriebssysteme mit gemeint sein könnten. Gruß Edit: Wofür ich für diesen Beitrag Minuse bekommen habe, erklärt mir sich nicht ganz. Ist es, weil ich den Lesern Intelligenz zugesprochen habe?...
 
@Forster007: iOS ... OS X ... tippt sich beides schlecht, wenn man's richtig schreibt
 
@Forster007 & starchildx: ich habe über 20 Jahre mit Windows gearbeitet, glaubt nicht, ich wüsste nicht, welche Vor- und Nachteile ein Windows-System mit sich bringt. Aber Ihr müsst das nicht glauben, dass ein OS X auf vergleichbarer Hardware performanter läuft, ich habe es selbst jahrelang nicht geglaubt und Windows -wie ihr auch- auf's Blut verteidigt, weil Apple einfach "bäh" zu sein hatte. Freunde von mir waren schon viel früher auf OS X umgestiegen und haben davon geschwärmt, keiner wollte zurück auf Windows - ich konnte das absolut nicht nachvollziehen... bis ich (gezwungener Maßen) ebenfalls mit OS X in Kontakt kam. Natürlich war anfangs alles Schei.e, nichts ist da, wo man es kennt, keine Tastenkombination so, wie man sie gewohnt war, kaum ein Programm mit einem Windows-Pendant vergleichbar. Igitt! Aber nach einem Jahr des Umstiegs bin ich jetzt ebenfalls überzeugt: nie wieder Windows, wenn es sich vermeiden lässt (mein HTPC läuft noch auf Vista). Warum? Kann man schlecht in Worte fassen. Nach einer homöopathischen Erstverschlimmerung kommt einfach die Genesung vom Konfigurationsstress. Es läuft. Und wer den Umstieg (nicht nur ein schnelles Testen im Media Markt) nicht vollzogen hat, wird das vermutlich nicht begreifen. Mit Apple ist alles einfach einfach! Ich arbeite ja noch mit Windows und die meisten meiner Bekannten haben Windows, ich habe den Bezug ja nicht verloren und ich glaube wirklich sagen zu können, dass ich das ganze relativ objektiv sehe...
 
@ZappoB: Ich mache Windows nicht besser als es ist, aber ich rede Apples System auch nicht über den Himmel, so wie du es tust. Ich habe nur die Vor- und Nachteile geschildert. Außerdem habe ich Apple sogar zugestimmt, dass es mit Windows, was die Kompatibilität etc betrifft in 1-2 Jahren klappt. Hätte ich das getan als Windowsverfechter? Du redest von, dass Apple so geil wäre und dass jeder, wenn er sich damit länger beschäftig hat auch dabei bleibt. Dieses ist übrigens nicht der Fall. Ich habe im Freundeskreis auch jemanden, der sich von Apple abgewand hat. Hat er das, weil es so überragend ist? Nein, ich möchte Windows perdu nicht gut reden. Aber es läuft genauso stabil, wie es ein Apple rechner tut. Sofern man nicht an der Registry... (Aber ich wiederhole mich) oder programme aus Fragwürdiger Quelle installiert. Windows ist eben offener. Ob das gut oder schlecht ist, kann jeder für sich entscheiden, da es auf jeden auch anders zutrifft. Für mich ist, wegen der Geschlossenheit, Apples Systeme nichts, was aber bei meinen Eltern wiederum anders aussehen würde. Da aber bei denen es sich nicht lohnt, ein überteuertes System zu installieren, weil Windows schon vorhanden ist, braucht hier auch keine umrüstung stattfinden. Aber auch dass kann natürlich in anderen Haushalten anders aussehen. Gruß
 
@ZappoB: So nicht ganz richtig. Man nicht das System was einem die größten Vorteile bringt. Ich habe mit allen drei gearbeitet. Linux hat einfach nur genervt weil ich bisschen "exotische" Hardware hatte (eine Sapphire X800 Toxic) und somit nur Treiber probleme hatte d.h. nach jedem Kernel Update konnte ich erstmal 2-3 Stunden googlen und rumprobieren bis alles ging. OSX hatte ich nur auf einem iMac genutzt. Das ding war abartig Langsam und wenn man dann doch mal lust auf eine Runde Starcraft 2 oder Diablo 3 hatte durfte man auf 1366 x 768 durch die Gegend ruckeln. Parallel war daheim immer ein Windows Rechner der gepfegt war und einfach lief. Keine Probleme nach Updates, alles Programme laufen ohne irgendwelche Emulatoren oder virtuelle Umgebungen und die Leistung stimmt. Ahja, die Windows Hardware war damals auf dem Stand vom iMac Rechner und da liefen die Spiele problemlos auf Full HD.
 
@TuxIsGreat: Nee, wer Linux so lange ertragen hat, dem kann nichts mehr die Laune vermiesen.
 
Auch mich hat es nie längere Zeit bei Ubuntu gehalten, einfach weil einem mit der Zeit die ganzen kleinen Macken auf den Keks gehen. Man muss aber auch sagen, dass Ubuntu in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht hat. Ich hätte kein Problem wieder zu Ubuntu zu wechseln, allerdings läuft Windows momentan noch viel zu rund, als dass ich auf diesen Komfort verzichten wollte. Von einem Betriebssystem erwarte ich einfach nur, dass es seinen Dienst zuverlässig ausführt und nicht, dass ich mich ständig selber um eine reibungslose Funktion kümmern muss.
 
@ctl: Ist bei mir genau umgekehrt ;)
 
@TuxIsGreat: Als nächstes wechselt er dann zu Windows, da bekommt er ein ebenso stabiles wie funktionales Gerät, allerdings zum halben Preis.
 
@TuxIsGreat: und ich hab immer mehr kunden, die vor 1-2 jahren auf macs gewechselt sind und sich jetzt wieder ueberlegen davon wegzugehen.
 
Tjoa, überall wird nach Standards gesucht nur in der offenen Linux Welt wird die Vielfalt als was positives Dargestellt. Klar ist es gut mal eine andere Oberfläche zu haben oder mehrere Programme für ähnliche Aufgaben. Aber sich nicht mal auf ein einziges Format zu einigen in dem die Programme ausgeliefert werden hat nichts mehr mit Freiheit zutun sondern ist einfach nur nervig und bringt sicherlich keine neuen User. (Jaja, kann man ja alles selber Kompilieren und dann läuft das bestimmt, wenn nicht passt man halt den Quellcode an, ist ja alles kein Problem in Zeiten des Informatikunterrichts an Schulen. Oder so.
 
@terminated: Bei Distributionen geht es eher um die Philosophie. Alles simpel und einfach: Ubuntu. Willst du eher Büroarbeiten erledigen (openSUSE), willst du NUR Texte schreiben? Bist du Student oder Lehrer: edubuntu. Willst du nur Audio und Videobearbeitung durchführen? Willst du du alles so Open Source, wie nur möglich haben? (Debian) Hast du keine Hobbies? (textbasierte Distris) etc. Willst du zocken, dann nimmst du Windows + Steam. Willst du einfach nur NICHTS an deinem Rechner verändern/neuinsatllieren/whatever: Mac. Jedem das Seine. Ich persönlich komme mit Windows ganz gut klar, wobei ich sagen muss, dass Ubuntu + Steam schon gut klingt. Vielleicht wird es in fünf Jahren ja komplett anders aussehen im PC-Spiele-Markt, dank Steam für Linux! Ich hoffe, dass dann die Spiele auch auf mobilen Betriebssystemen laufen, wie Android und iOS. Zur Zeit werden ja nur die Shop- und Chatfunktionen unterstützt. :) PS: Wenn du aber das Super-Duper-Programmierer-System haben willst: Mac-Gerät mit Mac OS X, Windows 8 und Debian.
 
@s3m1h-44: Das war nicht der Punkt. Sicherlich gibt es Distributionen die unterschiedliche Zielgruppen haben. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Allerdings kann man auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, ohne dafür immer ein ganz neues Linux zu entwickeln und alles anders zu machen.
Wieso muss das Format der Pakete für Debian anders sein als z.B. für RedHat.
 
@terminated: Sind halt die News. Die finden immer etwas besseres und neues. Ich würd mal sagen, dass alles Formate ihre Vor- und Nachteile haben und die Debian-Entwickler schon ihre Gründe dafür haben. Und wenn du jetzt sagst, sie siollen sich auf ein Format einigen, würden ja alle sagen, das von uns verwendete Format ist das Bessere und die Debatte würde ja nie aufhören. (siehe Google und Microsoft wegen der HTML5-Video-Codec-Debatte)
 
@s3m1h-44: Dann braucht man sich aber auch nicht wundern wieso Linux seit Jahren eine Nische bei Desktop-PCs ist, von den Herstellern größtenteils ignoriert wird und es wohl auch bis zum Aussterben der Gattung PC bleibt. Bei den Streitigkeiten von Google und Microsoft geht es um Weltkonzerne die mit sehr viel Geld auch für sich und ihre Produkte werben können und Partnerschaften kaufen, bei Linux wirkt es eher wie der Streit um den berühmten Maschendrahtzaun, der zwar in den Medien etwas Aufmerksamkeit bekommt, im Prinzip aber für die ganze Welt mehr oder weniger belanglos ist.
 
@terminated: Die relativen Zahlen verlauten vielleicht, dass Linux nur ein Nischenprodukt sei, die absoluten aber nicht. Es sind immernoch ganz viele Nutzer, die Linux benutzen.
 
@s3m1h-44: Stimmt schon. In absoluten Zahlen klingen die 1% gleich viel besser.
 
@terminated: Am Beispiel von Android sieht man es ja ganz gut. Es gibt mittlerweile unzählige Derivate die mehr oder weniger stark auf AOSP basieren und trotzdem laufen Apps auf jedem System (wenn nicht explizit etwas dagegen getan wird).
 
@2-HOT-4-TV: Und selbst Android, trotz der Marktmacht, hat noch immer damit zu "kämpfen", dass die Firmen eher für iOS als für Android Entwickeln. Hätte es bei Android eine Fragmentierung bei den Paketen wie unter den Linux Desktop Distributionen gegeben, würde der Markt heute wohl ganz anders aussehen.
 
Linux als Desktopsystem IST noch problematisch. Nicht für Leute die nur Surfen oder Mails checken, auch nicht für Poweruser, sondern für die Leute die auf Homogene Systeme angewiesen sind. Und das ist die Mehrheit. Darum schätze ich das Firmen wie Valve sich für Linux stark machen und versuchen neue Wege zu gehen. Linux hat ein enormes potential, es muss nur Zeit, Geld und Geduld investiert werden. Im IT Bereich ist Linux (Server) nicht mehr wegzudenken.
 
@Oruam: Selbst für Leute die "nur" Surfen und Mails checken wollen kann die Installation von Linux bereits sehr problematisch sein. Je nach Distribution kriegen die nämlich nicht mal ihre WLAN Karte zum laufen. Die Treiber sind zwar eigentlich vorhanden, werden aber bei vielen Distributionen nicht mit ausgeliefert, sondern müssen erst kompliziert über den Terminal nachgeladen werden.
 
@terminated: Selbst für Leute die "nur" Surfen und Mails checken wollen kann die Installation von Windows bereits sehr problematisch sein. Je nach Anwender kriegen die nämlich nicht mal ihre WLAN Karte zum laufen. Die Treiber sind zwar eigentlich vorhanden, aber müssen erst kompliziert über Installations-CDs oder Hersteller-Webseiten heruntergeladen und installiert werden.
 
@ouzo: Wie du schon sagst ouzo, Installations-CDs und Hersteller-Webseiten. Ein kleiner aber feiner Unterschied im vergleich zu Linux, wo man oft nicht mal auf den Herstellerseiten fündig wird. Sicherlich tragen die Hersteller hier auch einen teil der Schuld, aber dann muss man halt als Linux Community eine Lösung dafür Suchen und nicht drauf hoffen in 10, 15, 20 Jahren hoffentlich so relevant aufm Consumer-Markt zu sein, dass die Hersteller von sich aus die Treiber leicht zugänglich machen. Das ist in den letzten Jahren nicht passiert und wird wohl auch in Zukunft nicht mehr passieren.
 
@terminated: Warum setzt ihr eigentlich immer voraus, dass Leute die Linux nutzen es auch selbst installieren sollen? Windows installiert doch auch keiner von denen, die nur surfen und Mails checken wollen selbst. Und man muss auch nichts kompliziert übers Terminal nachladen, dazu gibt es Paketmanager oder Browser Oo
 
@OttONormalUser: Weil es die Realität ist. Die wenigstens Computer/Laptops werden mit einer (vollwertigen) Linux Distribution ausgeliefert. Entweder es ist nur ein einfaches Linux drauf, was mehr oder weniger aus einer Konsole besteht, oder es ist direkt Windows drauf installiert. Möchte man also Leute zu Linux locken, sollte man den Umstieg so einfach wie möglich machen. Viele werden es sich nämlich selbst installieren oder zumindestens im Freundeskreis fragen. Die Installation und Einrichtung ist dann aber selbst für Leute die selber Linux benutzen aber immer wieder ein Erlebnis.
Für Windows finden sich zur Not auch die Treiber auf der beigelegten CD oder können relativ einfach von der Seite des Herstellers geladen werden, bei Linux geht erstmal die Suche im Internet los (Sicherlich sind die Hersteller zum großen Teil auch dran Schuld, aber das ist mir als Kunde in dem Fall erstmal egal).
Da findet man dann eventuell auch mal eine Seite, nur um festzustellen dass dann wieder irgendwelche Pakete fehlen und man wieder zu Windows Booten muss/zum Kumpel rennen, um diese nachzuladen. Dazu darf man dann auch noch irgendwo in den Dateien irgendwelche Werte bearbeiten. Bei einer anderen Distribution wurden die Treiber einfach so mitgeliefert (Mint VS Ubuntu, bin mir grad nicht mehr sicher welches der beiden Probleme gemacht hat).
 
@terminated: Dann sollte man das ändern, Ubuntu arbeitet daran. Ich kann auch nicht bestätigen was du sagst, bei meinem PC installiere ich Linux (Kubuntu in meinem Fall), und die gesamte Hardware bis auf Scanner funktioniert. Um die TV-Karte in Betrieb zu nehmen muss ich lediglich eine Software (Kaffeine) nachinstallieren, und für den Scanner 2-3 Pakete laut Wiki nachinstallieren. Mir hat in den letzten 5 Jahren nicht ein Paket gefehlt, geschweige denn musste ich irgendwelche Werte in Dateien bearbeiten. Beim selben Rechner unter Windows 7 verweigert die TV-Karte erst mal den Dienst, und die Treiber die dabei liegen lassen sich unter 7 nicht installieren. Also Hersteller suchen und ansurfen, um festzustellen, dass es (noch) keine offiziellen 64 Bit Treiber gibt. Nach langem suchen und frickeln läuft sie aber. Das selbe mit der Soundkarte, Treiber installiert, in der Systemsteuerung 5.1 eingerichtet und getestet, was auch funktionierte, aber in allen Programmen ist die Soundausgabe trotzdem nur Stereo. Bei meinem netbook war es ähnlich, Kubuntu drauf, läuft, Win7 Starter drauf, nix läuft, keine FN-Tasten, kein scrollen am Touchpad, usw. usf. Es kommt also immer drauf an, WO die Hardware Probleme macht, denn die Lösungen sind alle nicht zumutbar für "DAUs" Kleine Anmerkung noch, der Herr hat sich für Mac entschieden weil er keine Probleme will, warum wohl nicht für Windows? Man sollte aber nicht den Fehler machen und Komplettsysteme wie Macs mit Systemen die auf jeder nur erdenklichen Hardware funktionieren sollen zu vergleichen, er macht sich das ein bisschen zu einfach der Herr Gnome und Mono ;)
 
@OttONormalUser: Sicherlich macht auch Windows Probleme, teilweise mehr als genug (Creative Soundkarten...), aber es ist halt trotzdem mehr oder weniger ein Betriebssystem, wo man dann auch relativ einfach eine Lösung findet, weil es oft sehr viele Betrifft. Bei Linux wird es ja selbst unter den verschiedenen Ubuntu Derivaten schon schwierig Anleitungen im Internet nachzuvollziehen, weil sich die Oberflächen so stark unterscheiden. Klar ist das nur ein kleines Beispiel und du hast auch vollkommen recht dass der DAU auch unter Windows sehr oft ohne Hilfe aufgeschmissen ist. Sicherlich ist das Beschriebene auch nur eher eine Kleinigkeit, aber die Zusammengenommen sind auch diese kleinen Dinge nicht sehr förderlich für die Verbreitung von Linux.
 
@terminated: Für die Verbreitung würde ich nicht den Installationsvorgang als Referenz sehen, sondern das Angebot an sich, welches bei Linux fast gänzlich fehlt. Wenn man sich für eine Distribution entschieden hat, sollte man nicht bei deren Derivaten nach Hilfe oder Wikis schauen. Ich versteh nicht wieso ihr alles gleich haben wollt? Euer Fehler ist es das zu erwarten. Wenn ich Programme für Ubuntu suche, suche ich nicht nach rpm, sondern nach deb. Wenn ich Hilfe für Ubuntu suche, gehe ich nicht ins Suse Forum... Wenn man nicht alle Distris in einen Topf wirft, sondern jede als einzelnes Ökosystem betrachtet, funktioniert es, bei der einen besser, bei der anderen schlechter.
 
@OttONormalUser: Ob einer der ein Problem hat wirklich ins entsprechende Forum geht oder nicht doch eher einfach nur Google bemüht bleibt mal dahin gestellt. Ich tendiere zum letzteren. Selbst wenn er dann im Ubuntu Forum landet, ist ihm noch lange nicht geholfen. Die Anleitungen setzen teilweise das Studium des Systems voraus. Es müssen Dateien angepasst werden die nur mit Root rechten geöffnet werden können.
Was tun? Richtig, wieder Googlen. Irgendwann findet man dann eine neue Anleitung die einem erklärt wie man mittels Konsole ein Programm mit Root Rechten startet, hoffentlich natürlich für die eigene Distribution, bei ner anderen musste ja selbst der Befehl geändert werden, man muss ja was eigenes machen (sowas einfaches (bekanntes) wie Rechtsklick -> Starten mit Root-Rechten hab ich bis jetzt glaub ich nur bei Mint gesehen) usw...
Sicherlich ist das Problem für den Verbrauch dass die Programme fehlen. Die Ursachen dass die Programme fehlen, liegt aber wieder in den einzelnen Distributionen. Für welche Distribution, für welches Paketformat, für welche GUI usw. soll entwickelt werden? Jede Distribution für sich alleine genommen ist nicht wirklich relevant. Selbst die größten haben eine Verbreitung im einstelligen Bereich. Wieso sollte sich also ein Hersteller überhaupt die Mühe machen? Es muss also ein Umdenken in der Linux Community stattfinden und nicht bei den Verbrauchern und bei den Herstellern. Erst wenn man die Hürden für Verbraucher und Hersteller/Entwickler senkt, werden sich diese Linux annehmen, für eine größere Verbreitung sorgen und damit auch die Plattform für immer mehr Entwickler attraktiv machen. Genau das passiert leider viel zu langsam bzw. teilweise auch gar nicht.
 
@terminated: Habe weder deine beschriebenen Probleme je gehabt, noch gehe ich mit dir konform, dass sich da groß was ändern muss. Es wird nie diese Gleichheit herrschen bei einem freiem offenem Prinzip, wo sich jeder verwirklichen darf. Nicht das System muss sich meiner Meinung nach ändern, sondern die Nutzer müssen sich ändern, und wenn sie das nicht wollen, auch egal, Linux beansprucht keinen Erfolg oder hohen Marktanteil. Die Distris setzten alle auf Paketmanager, so wie Handys auf Appstores setzten, und die sind auch nicht kompatibel zueinander. Für die Massen muss nur ein Distributor her, der das vermarktet, so wie Google Android Linux unter die Massen gebracht hat, welche Rolle spielen dann noch die kleinen oder anderen Distris für die Masse? Die Masse ist Windows geprägt, oder auch Bug No1 erlegen ;)
 
@OttONormalUser: Okay, den Punkt mit einem starken Distributor habe ich irgendwie gar nicht beachtet, da hast du natürlich vollkommen recht. Ich bin eher von der jetzigen Situation und wie man diese generell Verbessern kann ausgegangen :)
 
@terminated: Keine Ahnung wann du zuletzt mal eine Linux Distribution installiert hast, aber als ich vor einigen Tagen mal rumprobiert habe war die Installation mindestens so einfach wie ein aktuelles Windows. Und warum vergleichst du ein Windows, bei dem du sagst es wäre der Vorteil, dass viele das gleiche Problem hätten, mit kleinen Ubuntu-Derivaten, die neben der allgemein niedrigen Linux-Verbreitung, noch viel seltener sind? Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge! Du vergleichst den einfachsten Windows-Weg mit dem schwierigsten Linux-Weg. Und bei Linux musst du dich nur in Ausnahmefällen mit umständlicheren Installationsroutinen beschäftigen, da in der Regel der Kernel die Treiber schon hat. Bei Windows hast du immer die CDs oder einen Hinweis wo du es runterladen sollst (wobei bei den neueren Win so langsam auch viele Treiber dabei sind). Und wenn du damit argumentierst du müsstest unbedingt in irgendwelchen Dateien rumpfuschen für die du Rootrechte bräuchtest und weiter googlen musst, dann frage ich dich: ist es ein Vorteil, wenn Windows-DAUs mit irgendwelchen heruntergeladenen Tools "Optimierungen" an der Registry vornehmen können und es durchaus gerne tun?
 
@terminated: Eh ne, der Kernel wird bei jeder Distro mit fast allen Treibern gebaut und ausgeliefert.
 
@Thaodan: Das trifft aber nicht auf die Closed-Source Treiber der Hersteller zu.
 
@terminated: Die dann aber per Paketmanager mit einem Befehl nach installiert werden können was ca eine halbe Minute dauert.
 
@terminated: kommt immer auf das stueck hardware an, gibt auf jeder seite probleme...siehe z.b. hier ;) http://pc-repariert.de/artikel/2013/03/win-vs-linux-druckerkraempfe.html
 
@Oruam: Windows server auch nicht :)
 
@-adrian-: das ist nicht der punkt. ausserdem kenne ich sysadmins die ihre umgebung ausschliesslich mit linux betreiben. ich bin allerdings für heterogene umgebungen. Kommt auch immer darauf an wer die Infrastruktur benötigt.
 
@Oruam: Ich kenne den Mann zwar nicht aber im Artikel steht das er den Gnome Desktop ins leben gerufen hat. Wenn dem Linux also zu kompliziert ist dann dürfte es für den Otto-normal-User vollkommen ungeeignet sein (als Desktopsystem)
 
@cathal: Das war vor Ewigkeiten und seit 2003 hat er sich doch eh zu 99% nur um sein Mono/Moonlight gekümmert! Davon abgesehen hat er sich schon in der Vergangenheit mehrmals böse über Linux und selbst GNOME geäussert. Guck mal seine Blog an
 
Linux ist halt nicht offen. Genausowenig wie Apple oder Windows auch: einmal Linux, immer Linux, und die GPL bindet den Rest. Dann doch lieber BSD: das ist *echte* Freiheit.
 
@RalphS: Die BSD-Lizenz garantiert die Freiheit des Programmierers, die GPL die des Codes. Beides verschiedene Freiheiten, für die man sich frei entscheiden kann, wenn man Entwickler ist.
 
@Der_da: Seh ich ein wenig anders: die GPL zwingt den Code in ihren eigenen Käfig, weil GPL-Code verwendender Code ebenfalls wieder GPL-Code sein muß. Für die Industrie steht er damit streng genommen nicht zur Verfügung (stattdessen gibts jede Menge Mauscheleien, wie man sich da drum drückt; Stichwort ZFS fällt mir da als erstes ein). Damit bleibt GPL - und Linux, was unter der GPL steht - von Haus aus außen vor. Klar kann mans für Server verwenden... aber für eigene Projekte, mit denen man Geld verdienen will? Nicht so wirklich.
 
@RalphS: Ah, ich glaub, ich weiß, worauf du hinaus willst. Das hab ich als Nvidia-Nutzer sogar mal selbst du spüren bekommen, als sich der Nvidia-Treiber nicht mehr installieren ließ, weil das Kernel-Team sich dazu entschlossen hat, keine GPL-Module mehr zu akzeptieren. Glaube, das war zu Fedora Core 4 Zeiten.
 
@Der_da: Hä? Der Kernel ist GPL deine Aussage hat keinen Sinn.
 
@Thaodan: Wie, keinen Sinn? Es ist ein Fakt, dass der Kernel von Fedora Core 4 damals sich weigerte, das Nvidia-Kernel-Modul zu laden, weil es irgendwie zu Streitigkeiten um die GPL kam. Den genauen Sinn dahinter hab ich damals auch nicht verstanden, dennoch war es so.
 
@Der_da: Du schriebst "sich dazu entschlossen hat, keine GPL-Module mehr zu akzeptieren. " ja das hat kein Sinn.
 
@Thaodan: Oh, sorry, war ein Schreibfehler. Ein simpler Hinweis genau auf diese Stelle hätte auch gereicht.
 
@RalphS: Die Freiheit eines anderen hört da auf wo meine Beginnt, genau das Verteidigt die GPL auch eben Freiheit braucht Regeln.
 
@Thaodan: Natürlich. Daß es aber auch anders geht, zeigen X viele andere Open-Source Lizenzen; die GPL ist einfach die restriktivste (dafür aber die bekannteste). Ich persönlich kann mich auch des Eindrucks nicht erwehren, daß die GPL insbesondere GEGEN die Industrie entworfen wurde ("die" kamen ja mit dem Closed-Source Konzept an und haben damals die Tüftler verärgert); aber das ist nur meine persönliche Meinung und hat sonst nix mit der Argumentation zu tun.

Denn, so oder so: wenn irgendeine weltbewegende Errungenschaft unter GPL gestellt wird, ist sie von Seiten der Industrie nicht implementierbar (lies: durch und in ihrem Code nicht verwendbar). Oder, um das ein wenig zu konkretisieren: von NIEMANDEM, der diesen Code implementieren will, wenn er damit auch Geld verdienen möchte. Das ist, meines Erachtens, genauso "frei" wie momentan die "Sexismus" Debatte geführt wird - mit anderen Worten, dasselbe Problem existiert unverändert, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen.
 
"ich habe die drei Wochen nicht einmal einen Kernel neu kompiliert", beschrieb de Icaza"..........der beste Satz ever den ich zu Linux gelesen habe :-D

Was ist denn das für lächerliches Bastelsystem ? Und solche Honks lästern über Windows ?
 
@Tomato_DeluXe: Stell dir vor, man kann Linux nutzen, ohne sich selbst einen Kernel kompilieren zu müssen.
 
@Tomato_DeluXe: Da musste ich auch schmunzeln :)
 
@Tomato_DeluXe: lol ... es gibt ja viele Gründe, sich gegen Linux zu entscheiden. Die drei, die er genannt hat, gehören definitiv nicht dazu. :D :D :D (siehe auch meinen wütenden Post weiter unten)
 
@Tomato_DeluXe: Regelmäßig Kernel kompilieren - ist das nicht eine der Voraussetzungen dafür, um als "Linux-Guru" zu gelten?
 
@Tomato_DeluXe: Kernel kompiliert xD erinnert mich an: http://www.youtube.com/watch?v=86j8zOsmNFE
 
@Tomato_DeluXe: Vielleicht wollte er Linux auf seinem Mac Book verwenden wo sich die Hardware nicht wie die gleiche Hardware verwendet wenn sie in anderen Geräten verbaut ist.
 
Soviel zu den sogenannten Apple-Jüngern und ihre Sekte. Wo er recht hat, hat er recht. Denn auch die Open-Source Gemeinde führt untereinander erbitterte Grabenkämpfe. Daraus resultieren auch die vielen unterschiedlichen Derivate und inkompatibilitäten und vor allem die Erfolglosigkeit von Linux. Wer etwas anderes behauptet ist ein wahrer Träumer und lebt an der Realität vorbei. Ist der gleiche kack wie bei Android: Jeder macht was er will, keiner was er soll und alle machen mit. Provokativ? - ja - weil die Wahrheit; und die vertragen einige nicht. Vor allem diese Selbstbeweihräucherer in ihrer schöngeredeten Welt.
 
@LastFrontier: Nicht alles was provokant ist, ist die Wahrheit... "erbitterte Grabenkämpfe" ist eine absolute Überspitzung der Tatsachen. Und was "soll" bitte jeder machen bei Android? Deine Aussage ist meiner Meinung nach einfach nur eine falsche Darstellung und das sage ich, der weder privat, noch beruflich, Linux benutzt.
 
@ouzo: Da hast du recht mit dem ersten satz... Trotzdem sagt er die Wahrheit...
 
Microsoft-User finden Mac doof, Mac User finden Microsoft doof, Linux-User finden alles Andere doof.

Soll doch jeder nutzen, was er will. Ich benutze Windows und Mac-OS, und komme gut mit mir klar ;)

Linux ist mir fürs tägliche Leben zu aufwendig, kann aber jeder sehen, wie er mag.

PEACE!!!
 
@prayer: Genau so ist es und genau so mach ich es auch. Ich nutze Windows und Mac gerne. Ich zahle auch gern dafür kein Linux-Masochist sein zu müssen.
 
@prayer: same here, windows + mac. so fehlt nichts, was man vermissen könnte.
 
Jaja... die Open Source Scene ist halt manchmal doch nicht so offen z.B. anderem gegenüber.
Aber zurück zum Thema:
Ich habe den wechsel von Linux zu Mac (nur auf der Arbeit) auch als sehr angenehm empfunden... wobei ich im moment projektbedingt mit Windows arbeiten muss, was hingegen wieder eher unangenehm ist (nur meine Meinung).
 
@Lonnerd: Hoffentlich musst du nicht Win8 benutzen, in diesem Fall mein herzlichstes Beileid!
 
@CTI4I4: Naja, so schlimm ist es ja zum Glück nicht. Einmal Classic Shell installieren und der Unterschied zu Windows 7 ist quasi nicht mehr vorhanden. Klar ist das nur eine Suboptimale Lösung die auch nicht in jeder Firma möglich ist (Sicherheitsrichtlinien) und eigentlich ein Armutszeugnis für Microsoft/Windows, aber der Weltuntergang ist es (noch) nicht.
 
@Lonnerd: Kannst du etwas konkreter beschreiben was du als unangenehm empfindest?
Das soll im übrigen eine ernst gemeinte Frage sein!
 
@Holotier: Also was mich zu anfangs am meisten gestört hat war, das ich nur einen Desktop habe... unter Linux und OSX konnte ich immer blitzschnell zwischen IDE+Simulator (auf 2 Monitoren) und z.b. Arbeitsunterlagen+Posteingang/Messager hin und her springen. Das kann ich jetzt nichtmehr (Ja ich weiß, man kann auch mehrere virtuelle Desktops unter Windows installieren, aber das ist hier [PC-vom Kunden] nicht möglich). Außerdem finde ich Windows wirklich nicht so intuitiv wie OSX, ich habe schon im großen und ganzen den eindruck etwas langsamer und stockender damit zu arbeiten...
 
@Lonnerd: Wäre interessant zu wissen warum du das so empfindest, aber auf der anderen Seite würde es hier eh den Rahmen sprengen und nur endlose (meist sinnlose) Diskussionen auslösen.
 
Ich kanns gut verstehen. Irgendwann kommt man an einen Punkt einfach keinen Bock mehr hat ständig zu Arbeiten. Linux ist sein Job - Apple seine Freizeit. Ich bin selbst vor knapp 5 Jahren zum Mac gewechselt und seit dem läuft meine Privat-IT sehr entspannt. Ich kenne zwar auch Leute die es schaffen Macs zum totalen Kollaps zu bringen, wenn man sich allerdings etwas mit dem System auskennt passiert das eigentlich nicht. Ich probiere immer noch gerne Neues aus, aber die Dienste und Dinge die ich ständig nutze laufen, bis auf ein paar kleinere Problemchen, so stabil und zuverlässig, daß es mir ab und zu schon fast etwas zu langweilig ist :-)
 
@Givarus: Eben, eigentlich ein ganz normales vorgehen. Früher hat man gerne am Computer rumgebastelt und rumgespielt, ständig versucht ein paar Prozent mehr Leistung rauszuholen, irgendwelche Beta Treiber installiert, irgendwo rumkonfiguriert usw. Heute sieht man es nicht mehr so und ist davon eher genervt. Ich will einfach nur noch ein System haben das Funktioniert, ohne dass ich da groß rumdoktern muss. Selbst beim Smartphone, wo ich noch beim HTC Desire sehr viel Spaß dran hatte mir immer die neuste Nightly von CM zu installieren, andere ROMs zu testen usw. war spätestens beim S2 die Luft raus. Es sollte einfach nur noch funktionieren. Aus dem Grund ist auch schon seit längerem die offizielle Samsung ROM im Einsatz. Es muss nicht mehr die neuste und beste Android Version sein.
 
@terminated: Das neueste muss ja auch nicht zwangsläufig das Beste sein. ;) Riesen unverzichtbare Neuerungen kommen von Version zu Version doch meist eh nicht zu Tage, bissel Schicki Micki in der neuen Version aber das isses meistens doch auch.
 
@terminated: Genau die gleiche entwicklung habe ich auch durchgemacht! Mein Nexus hat das standardrom drauf und mein x8 sowieso... Mein Windows hat die Standardicons und Oberfläche... Überall hab ich früher rumgefummelt bis es irgendwo probleme gab. Irgendwann hab ich die Lust daran verloren...
 
@Givarus: Wir sind da recht ähnlich. Nutze Macs seit 2005 und bin echt zufrieden. Mit Windows muss ich mich nur noch beruflich herumschlagen.
 
@Givarus: "Privat-IT"? :D ich muss schmunzeln. Privat will man eigentlich keine IT, sondern eigentlich nur einen Rechner, der einfach funktioniert. Ein Apple ist da in der Tat gut platziert. Aber wenn (zusätzlich noch) ein PC im Hause ist, so wie bei mir, dann kann man auch Linux ausprobieren. Kostet ja nix und läuft auch nebenher. Und wenn's nicht läuft, bleibt man halt bei Windows, ist doch nix dabei.
 
@Der_da: Naja mir fällt kein besserer Begriff ein ;-) Man ist ja heute auch Zuhause total vernetzt und möchte bestimmte Dinge bequem im Netz verteilen. Und genau das klappt bei mir prima mit dem Mac. Ich hab einen Mini der 27/7 läuft (und dabei sehr sparsam ist) und gleichzeitig mein Desktop (z.B. für Entwicklung mit XCode) und Server ist. Er verteilt alle meine Medien im Netz, steuert Überwachungskameras, dient als Dateiserver, Webserver, VPN Server, VNC-Server, Teamspeak-Server, Proxyserver als Werbefilter für alle Mobilgeräte, Backupserver, Airplay-Server und bestimmt fällt mir noch irgendetwas gerade nicht ein. Und dieses Ganze Zeugt läuft und läuft und läuft... meistens erreicht das System eine Uptime von locker 4 Wochen bevor ich mal wieder neu starten muss - ich wundere mich selbst ab und zu.
 
@Givarus: 27 Stunden, 7 tage die Woche... Respekt, soviel zeit steht meinem Windows Rechner gar nicht zur verfügung :P
 
@Magguz: Das ist ein neues Feature der TimeMachine :-D
 
@Givarus: Ah okay... Das ist natürlich praktisch :D
 
@Givarus: 27/7? Macht der täglich Überstunden? :D :D :D ... auf einen dedizierten Rechner, der 24/7 als Server arbeitet, hab ich es noch nicht gebracht, trotz mehrerer Rechner sowohl hier als auch bei meinen Eltern. Eine Weile lang hab ich aber mein NetBook 24/7 laufen lassen.
 
@Der_da: Naja ich hab dafür kein NAS hier stehen. Ich denke mir das so: Ein NAS ist auch ständig an und man greift auf die Daten immer über irgendwelche Netzprotokolle zu. Aber an meinem Desktop will ich die Daten lieber direkt im Zugriff haben. Also ist mein Desktop mein NAS. Der Mini mit externen Platten braucht rund 20-25W Idle - dafür hab ich aber auch in der Zeit wo ich wirklich am Desktop sitze keine 2 Geräte laufen. Alles genau durchdacht. Bisher hab ich noch keinen Denkfehler entdeckt - und der Mini ist deutlich mächtiger und schneller als ein NAS im Netz - auch was den Datendurchsatz angeht.
 
Hier regen sich mal wieder einige auf... soll doch jeder nutzen was er möchte. ICh benutze windows 8 als gameloader, OSX als mein ideales desktop OS, Linux auf 2 raspberry pi's, einem kleinem server und teilweise als Desktop OS. für mich haben alle betriebssysteme ihre stärkern und schwächen und nutze das jeweilige OS welches für meine belange das jeweils beste ist. manche sollten sich halt mal mit den verschiedenen betriebssystemen befassen bevor sie ihre vorurteile gegenüber OS-XY verbreiten.
 
@Darkstar85: Das kann ich genauso wie es dasteht problemlos unterschreiben.
 
@Darkstar85: Das ist mal eine vernünftige Geisteshaltung! Windows auf einem Raspberry ist ebenso unpraktisch, wie OS X auf einem HTPC.
 
@Darkstar85: Soll er doch nutzen was er will, aber er soll keinen Müll über die anderen schreiben.
 
Recht hat er. Verglichen mit Linux ist OSX wirklich eine Wohltat, das einzige was wirklich daran stört ist daß man mehr oder weniger auf die von Apple unterstützte Hardware angewiesen ist, was einen schon ziemlich einschränken kann.
 
@Johnny Cache: Aber diese Eingeschränktheit ist halt auch einer der Hauptgründe warum OSX (bzw. die Apple Geräte generell) so gut funktionieren. Ein Teufelskreis :)
 
@Johnny Cache: Man glaubt gar nicht, wie entspannend das auch sein kann, ein neues Gerät zu kaufen. Keine zig Vergleiche im Internet oder Blödmarkt... das war ätzend.
 
@wingrill4: Stimmt. Wenn du Apple-Zeugs kaufst, brauchst du gar nicht erst drauf zu spekulieren, es irgendwo anders (neu) günstiger zu bekommen. Das spart natürlich einiges an Zeitaufwand für Preisvergleiche. So kann man das halt auch sehen... ;)
 
@DON666: Alles ist günstiger als Apple... darauf geben die sicher auch eine Preisgarantie. ;)
 
@DON666: Ja, ist wirklich so. Die Rechner werden bei Unimall.de gekauft. Bei iDevices ist es Wurscht. Man hat den vollen Überblick, keine Sucherei, wertbeständiger als bei anderen, wo nach zwei Wochen(?) minimal ein verändertes Gerät erscheint, wo das "alte" zu Spottpreisen verramscht wird. Alles schon erlebt.
 
@wingrill4: Und witzigerweise spielt der Mac auch eine seiner größten Stärken erst aus, wenn man ein neues Gerät bekommt: Der Wechsel des gesamten Systems mit allen Einstellungen und aller Software ohne große Probleme ist echt Gold wert!
 
@Givarus: Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Ist genau so, als wenn man sich ein neues iDevice zulegt.
 
"Der Computer hilft uns, Probleme zu lösen, die wir ohne ihn gar nicht hätten"... Wieder einer, der erkannt hat, dass Linux mehr Probleme schafft, als dass es Probleme löst, aber dass er sich dann gleich dem anderen Extrem zuwendet...?!
 
@b.marco: Ist doch eigentlich total verständlich - denn das andere Extrem bedeutet nach Deiner Aussage ja mehr Probleme zu lösen als zu schaffen. Genau so sollte es doch sein.
 
@Givarus: naja... das extrem andere Extrem wäre eigentlich keinen Computer mehr zu benutzen... aber deine Aussage stimmt ja auch in gewisser Weise... von Apple wird man so "bemuttert" und man muss mit solchen Restriktionen leben, dass man es so wie du es getan hast, formulieren könnte. Denn bei Apple ist nämlich der User das Problem und gib dem User keine Möglichkeiten, dann funktioniert alles... :D
 
@b.marco: Und genau da muss ich echt völlig widersprechen. Es stimmt, wenn man ein typisches Mac Programm hat sind die Optionen meistens auf ein sinnvolles Minimum begrenzt, aber ein echtes Problem hatte ich bislang selten damit. Nur kann man auf dem Mac auch diverse Software aus dem Linux/Unix Umfeld betreiben, es gibt massig Server-Dienste, man kann mächtige Scripte erstellen, Arbeitsabläufe mit schönen Dingen wie Ordneraktionen automatisieren u.s.w. Du verwechselst da den OSX mit iOS. Ich könnte jetzt ernsthaft nichts nennen was mir bei OSX von Apple eingeschränkt würde.
 
@Givarus: nene ich verwechsle da nichts, keine sorge... Hab nen Mac Mini, als multimedia Rechner unter meinem Fernseher stehen und kennen mich schon bisschen damit aus. Hab mittlerweile auch schon Erfahrung mit FreeBSD gemacht, aus dem ja bekanntlich Mac OS entstanden ist. Dass du scripte erstellen kannst ist klar, das kann ich auch mit der Powershell von MS, aber Otto normal User möchte nun mal ohne z.B. Exposé Spielereien und ohne ewige sucherei ein OS bedienen. Und da finde ich Mac Osx sehr beschränkt. Da ist nicht mal standardmäßig ein terminal drauf, wenn ich mich recht erinnere und die Verbindung zu meinem ersten NAS war ne Katastrophe... Und als ich deswegen in Apple Store bin hieß es dort. Ja, Probleme mit Nas sind bekannt, aber kaufen sie sich doch nen Mac Server, dann funktioniert alles... Und jetzt noch der krampfhaft Versuch Apps aufs Osx zu bringen, zum kaputt lachen...
 
@b.marco: "aber Otto normal User möchte nun mal ohne z.B. Exposé Spielereien und ohne ewige sucherei ein OS bedienen." Das ist keine Beschränktheit, sondern eine Geschmacksfrage (Exposé) und eine Frage ob man sich auskennt (suchen). "Da ist nicht mal standardmäßig ein terminal drauf" - ähm wie? ja es ist. Daß es Probleme mit Peripheriegeräten geben kann, lasse ich als Einschränkung gelten, denn es gibt leider immer wieder Hersteller die Macs nicht oder kaum supporten. Wenn man das weiß kann man aber auch z.B. zig NAS-Server außer dem Mac Server finden die extrem guten OSX Support haben! Unter Eingeschränkt würde ich so etwas verstehen wie - nur signierte Programme ausführbar, oder bestimme Teile des OS sind dem Zugriff komplett entzogen. Das ist bei OSX nicht der Fall und ich hoffe natürlich das bleibt auch so!
 
Keine Ahnung was er geraucht hat, aber seine Aussagen sind ja nunmal völliger Quark. Weder ist "Eat your own dogfood" etwas schlechtes, noch muss er zwangsweise neue Kernel kompilieren bei Linux und ich bezweifle, dass er ständig und über Jahre hinweg seine beschriebenen Probleme gehabt hat. An der "Einfachheit des Desktops" des Desktops hätte er mit Gnome selbst arbeiten können. Klingt alles in allem eher wie ein Fanboy, der sein neues Spielzeug allen unbedingt schmackhaft machen will.
 
@ouzo: Klingt für mich wie Jemand, der im falschen Körper geboren wurde und sich jetzt outet ;)
 
Mal schauen wann er das erste Mal an die Grenzen von MacOS stößt und sich die Freiheit von Linux herbei sehnt. Wenn man bei Apple etwas tun möchte, das nicht explizit vorgesehen ist, ist man aufgeschmissen, da das System extremst geschlossen ist. Bei Linux sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
 
@TiKu: Und was geht bei OSX nicht?
 
@TiKu: Ganz sicher, daß Du weißt was Du da behauptest? Ich bin bei OSX bislang noch nicht an diese ominösen Grenzen gestoßen. Es gibt Linux Software auch sehr oft als OSX Version und zur Not kann man mit Homebrew oder MacPorts auch noch Massen an Unix-Software nutzbar machen. Im Kern merkt man die Verwandschaft der Systeme doch deutlich finde ich.
 
@TiKu: Bissel Unkenntnis vorhanden, oder? ;-)
 
@TiKu: Dank Terminal wird er sich in solch einem Fall, sehr schnell, wie "Zuhause" fühlen. ;)
 
@TiKu: oh man, vielleicht wollen manche menschen einen computer auch nur, um diesen zu benutzen?! ist ja schön, wenn man mit linux angeblich so tolle dinge machen könne und Mac OS X nur ein feuchter furz ist. aber schon mal daran gedacht, dass ein ewiges rumgefrickel und sich ein auseinandersetzen mit dem system auf einem niveau wie für linux (und seine möglichkeiten) auch einfach nur entweder sehr spezielle bedürfnisse abhandelt (z.b. im professionellen bereich) oder dass es eben nur eine sinnfreie beschäftigung ist und nichts weiter als rumgespiele?! kein normaler user brauch jemals das, was du uns hier auftischen willst. es sei denn (wenn es diese möglichkeiten tatsächlich gibt), er will einfach nur spielen!...
 
Zu diesem Thema sollte nicht zuviel Polemik gemacht werden. An vielen Open-Source Messen sieht man seit Jahren Macs, vorzugsweise mit Dual Boot Systemen. Bei OS X kann ich auch den Kernel verändern, wenn man weiss in welchen Ordner die wichtigen Dateien zu finden sind ;) OS X ist mächtig, Apple versteckt einfach die dafür notwendigen Ressourcen, siehe neustes Beispiel mit den versteckten Rootordnern (mit dem passenden Terminalbefehl kann man diese aber ohne Probleme wieder sichtbar machen).
 
warum ist dieser nicht zu Open/Free/NetBSD gegangen?
 
Wer länger in der IT-Branche arbeitet und neben den Desktop-Umgebungen auch die Serverlandschaften kennt, weiß, wie schwierig die Zusammenarbeit der Systeme zuweilen ist.
Wenn dann das einzelne OS (egal welches) auch noch zur Friemelei wird, dann nervt das schon zuweilen. Vor allem, wenn die Auftraggeber kein Verständnis dafür haben, dass die Konfiguration ewig dauert und ständig neue Inkompatibilitäten und Probleme auftauchen.
Alle Hersteller und Distributoren sollten langsam mal bemüht sein, die Standards einzuhalten (Netzwerkprotokolle, VPN-Protokolle, Freigabe-Protokolle, Datenbank-Abfragesprache etc.).
Solange jeder sein eigenes Süppchen in der Frage Zusammenarbeit (heterogene Umgebungen) kocht oder von den Anwendern und Admins ewige Installations-Orgien und Konfiguration auf der Befehlszeile, Powershell o.ä. verlangt, wird das immer schwieriger. Und bei dem wachsenden Funktionsumfang der Systeme gibt es auch immer weniger wirkliche Spezialisten, welche die gesamten Umgebungen zum laufen bekommen bzw. am laufen halten können. Von Sicherheit mal ganz zu schweigen...
Ich kenne viele, die nach über 20 Jahren in der IT die Nase von solchen Installations- und Konfigurations-Orgien voll haben.
 
@kerlEF: Plattform übergreifende Zusammenarbeit und adäquate, präzise Umsetzung von Standards wird so lange ein schöner Traum bleiben, wie einerseits finanzielle Interessen (jeder will seinen eigenen "Schrott" möglichst teuer verhökern) und andererseits die Überzeugung (der vielen) Einzelnen, das ihr System das beste sei, im Spiel sind. In anderen Bereichen ist es das selbe, nur sich dort einzelne Standards wenigstens teilweise besser durchsetzen. Etwa in der Unterhaltungselektronik, ein Hersteller von Fernsehgeräten tut gut daran bspw. den HDMI-Standard konform zu integrieren, damit der auch mit Geräten (DVB(C/S/T)-, AV -Receiver, Bluray, DVD ...) von Fremdherstellern tadellos funktioniert, weil der Verbraucher andernfalls diese Marke meiden würde ! Dieses Konzept der Konsumentensteuerung, konnte sich im Software-Bereich leider nicht so recht entwickeln, sicher auch, weil Konzerne geschickt gegengesteuert haben, bzw. mag es sich aus der Monoblockkultur ergeben haben, denn im Grunde sind einige wenige größere (bzw. nennenswerte) Systemumgebungen (Windows, MAC, Linux, ?OS2?) viel zu wenig um eine funktionierende Konkurrenz-Situation zu gewährleisten. Da Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen wohl eher in Unternehmen als in Privathaushalten benötigt werden, verwundert es dennoch, das sogar große Weltkonzerne sich von den wenigen IT-Tyrannen auf der Nase herum trampeln lassen ... sicherlich wird da im Hintergrund auch wieder allerhand Korruption eine gewisse Rolle spielen ... und die Jahrelange Missachtung der Konzernspitzen gegenüber ihren IT-Abteilungen, die früher mal klein und wenig bedeutend waren, man hatte einfach nicht (rechtzeitig) erkannt, wie wichtig die Entwicklungen auf diesem Feld werden würden ... und das rächt sich heute in Form von Mehrkosten ohne Ende.
 
Hoffentlich kommt die News bald auf Heise - dann geht es wieder rund im Forum... :)
 
@doubledown:
Nur weil sich einige Fan-Boys dann wieder produzieren und "ihr" OS verteidigen - obwohl sie keine einzige Zeile Quelltext zu den OS geschrieben haben?
Das sind immer armseelige Diskussionen - völlig überflüssig.
 
@kerlEF: Und das trifft auf Winfuture ja gerade auch zu onwohl hier auch immer schn kritisiert wird egal wo...
 
Also ich nutze Linux auf meinem Laptop und dem Desktop, das mache ich gerne da es einfach rund läuft. Mein Laptop geht schnell in den Standby und wacht auch schnell wieder auf, die Temperaturen werden ausgelesen und der Gnome_3.6.0-desktop ist gut konfigurierbar.

Der Vorteil von MacOS liegt in der geringen Auswahlmöglichkeit der Rechnerhardware, Linux muss eine Vielzahl von Chipsätzen, Grafikkarten usw. unterstützen.

Er hat auch vollkommen Recht mit der Inkompatibilität, jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Es müsste ein Standard her bei dem man eine Anwendung nicht für jede Distri ein neues rpm- oder deb-Packet packen muss.
Die Konfiguratinsdateien liegen auch bei jeder Distri irgendwo anders und wenn man in die Systemsteuerung will (wie unter Windows) findet man sowas teilweise nicht oder findet sie zerstückelt irgendwo.

Wenn man ein System erstellt sollte es doch auch so sein dass man (oder eher der Nutzer) einfach durchsehen kann wo was ist und wie man es verwenden kann.

Ich hatte zum Beispiel bei meinem Laptup unter Ubuntu12.10 Probleme auf den Com-Port (ttyUSB*) zuzugreifen, der Lese und Schreibzugriff war nur für root möglich ... dabei soll das doch eine Distri für normale Menschen sein (kein Server o.ä.) die auch ihre Schnittstellen am PC nutzen wollen.

Sowas ist immer ärgerlich und nimmt den Spaß, obwohl es nicht hätte sein müssen. (Wer weiß was die sich dabei gedacht haben?)
 
@baseJump: Bei mir läuft zb keine aktuelle auf Ubuntu basierende Distri! CD einlegen, booten und sobald der Desktop erscheint friert die komplette Oberfläche ein und das wars!
 
@Magguz: Ubuntu dreht derzeit auch extrem am Rad ... Wenn du Linux verwenden möchtest, empfehle ich derzeit debian 6 (mit einem ausgereiften GNOME2-Desktop) oder debian 7 RC (mit XFCE, einem Spar-Desktop).
 
@Der_da: Bei mir aufm Laptop läuft Linux Mint... Der Laptop macht aber auch nicht die Probleme sondern mein Desktop ^^
 
@Magguz: Hast du mal Linux Mint Debian Edition ausprobiert? Diese Variante verzichtet auf den Ubuntu-Unterbau und basiert -wie der Name schon sagt- direkt auf debian. Wäre vielleicht eine Alternative ...
 
Also ich saß neulich vorm Mac wie ein Schwein vorm Uhrwerk, entweder ich bin zu blöd, oder von intuitiv kann man da auch nicht sprechen ;)
 
@GlockMane: Ja, das hatte ich irgendwann auch mal. Da stand auf ner Party so ne Kiste rum, und es hieß: Kannst ja mal gucken wegen Musik und so. Ich mich (angetrunken, wie ich schon war) frohen Mutes an den Kasten gesetzt, und nach kürzester Zeit habe ich den Platz freiwillig geräumt und die Musikauswahl dem Besitzer überlassen. Nix für mich, obwohl ich sonst auch immer von mir behaupte, alle mögliche Technik binnen kürzester Zeit intuitiv bedienen zu können...
 
@DON666: lol....
 
@wingrill4: Musst du mir nicht glauben, darfst du aber ruhig ^^
 
@DON666 & GlockMane: oh ha - was ist denn das große Problem? Dass die Festerknöpfe links statt rechts sind? Das CTRL und ALT vertauscht sind und das @ auf dem L ist, oder dass die Menüleiste der aktuell geöffneten Fensters immer am oberen Bildschirmrand klebt? Andere riesengroße Unterschiede die eine Bedienung unmöglich machen fallen mir so spontan ehrlich nicht ein. Ich hab früher schon oft bei meiner Schwerster am Mac gesessen und das war echt nicht unmöglich, wenn man sich das ein wenig ansieht.
 
@GlockMane: Hatte das gleiche in einem Saturn als ich dann mal diese intuitive Bedienung an einem Mac testen wollte ;)
 
@GlockMane: Zu unerfahren. ;) Man muss sich schon ein paar Tage Zeit nehmen um ein neues System kennen zu lernen. Was will man erwarten, wenn man etwas ganz neues anpackt? Wer neues probiert muss auch bereit sein dazu zu lernen und alte Strickmuster beiseite schieben. Da kann man nicht erwarten das man auf Anhieb sofort zurecht kommt, das sind billige Werbeversprechen, nix weiteres. ;)
 
@TuxIsGreat: das sag ich auch immer den leuten die auf windows 8 upgraden :-)
 
@xanax: Da peilte ich neulich gar nicht mehr durch, als ich bei meiner Tante das Netzwerk einrichten sollte. Naja, nach Internet Recherchen lief es schlussendlich dann doch noch, lass mich doch von so nem perfiden Fenster net aussperren. :D
 
@GlockMane: Als ich Dateien von meinem Android auf den Apple-Laptop eines Bekannten kopieren wollte, hat er es nicht hinbekommen, mir irgendwie eine Art Share einzurichten. Ich habe dann letztlich schnell eine App runtergeladen und damit auf dem Telefon einen FTP-Server aufgemacht. Aber mit Apple geht ja alles ganz einfach...
 
@TiKu: Apple ... Android ... Apple ... Android ... merkste was?
 
@Der_da: Ja, Apple versteht nichts von Interoperabilität.
 
@TiKu: Android womöglich auch nicht? Es gehören immerhin zwei dazu! ... oder anders: war es etwa Apple's Unverständnis von Interoperabilität, was dazu führte, dass man Samba in Mac OS X aufnahm, um im Windows-Netzwerk zu funktionieren?
 
@Der_da: Wie erklärst du dir dann, dass Android-Geräte unter Windows einfach als Mediengeräte auftauchen und man sofort Dateien kopieren kann? Diese Kopfstände sind nur in Verbindung mit Apple nötig - wie immer eben.
 
@TiKu: Das muss ich mir nicht erklären können, solange ich kein Android-Gerät besitze. Ich habe einen iPod Touch und hatte bisher keine Schwierigkeiten, Dateien zu kopieren, weder zu Windows, noch Mac OS X noch Linux.
 
@Der_da: Ja, nach der Installation von Bloatware wie iTunes kann man tatsächlich Dateien vom EiPott kopieren. Bessere Geräte binden sich als Mediengerät ein und brauchen keine Bloatware.
 
@TiKu: Apple schützt nunmal nicht vor Ahnungslosigkeit - und was beweist das genau? Ein AFP oder SMB Share ist am Mac mit 3 Klicks eingerichtet. Für FTP oder WebDAV braucht man etwas auch ein externes Programm oder den OSX Server. - Ich kann Dir auch auch 1000 Leute zeigen die keinen FTP Server auf einem Android einrichten können - weil sie nicht mal wissen was das ist - ist Android deswegen schlecht?
 
@GlockMane: Tut mir ja Leid, aber wenn du mit einem Mac nicht klar kommst, hab ich ganz schlechte Nachrichten für dich.
 
Das einzige was mich an Mac OSX, Android und dem neuen Windows stört ist der Punkt, dass man sich von deren Ökosystem abhängig macht. Das könnte sich später noch als schwerwiegend herausstellen.
 
@RobCole: Das stimmt und ist bedenklich. Aber in gewisser Weise macht man sich doch nur finanziell abhängig. Als ich von Win zum Mac gewechselt bin musste ich viele bezahlte Programme hinter mir lassen, einige davon hatte ich sehr lieb gewonnen. Das war der Preis. Nach und nach habe ich guten oder meistens besseren Ersatz gefunden und natürlich auch wieder investiert. Wenn ich mir heute diese Software von "damals" ansehe, weiß ich ehrlich nicht mehr was ich da genau vermisst habe. Aber so ist der Lauf. Software verliert eben auch wie Hardware mit der Zeit an Wert und neue Entwicklungen wollen bezahlt werden - sonst ist Stillstand.
 
@RobCole: Du kannst mit Android auch andere AppStores als den von Google nutzen.
 
Und tschüss... Aber bitte nimm dein Mono wieder mit!
 
@root_tux_linux: Hat er doch schon (http://goo.gl/M758V), und vermisst hat es auch noch keiner ;)
 
@root_tux_linux: Fuck no. Mono ist klasse und soll bleiben.
 
Runter mit Ideologie, lang lebe der Pragmatismus.
 
@Kirill: Aber das freie Mono muss bleiben Oo
 
@Kirill: Stimmt! Deshalb arbeite ich mit diversen Linux-Rechnern und Macs - für jeden Zweck das passende System. Nur für Windows habe ich keine Verwendung mehr ... ;-)
 
verständlich so wie sich linux grad entwickelt. jedes distri. kocht inzwischen seine eigenen suppen.
 
@hellboy666: Dazu gibt es die ja auch, keiner verlangt von irgendwem alle Distris zu kennen. Nimm eine "große" Distri, an die halten sich auch die Hersteller, und gut ist. Lasst den kleinen ihre Freiheit, dazu gibt es Linux, und nicht um die Lemminge aus der Gewalt von MS und Apple zu befreien. Wenn man nicht sein eigenes Süppchen kochen könnte, gäbe es auch heute kein Ubuntu, nach dem sich plötzlich alle richten sollen, nur weil es scheinbar Erfolg verspricht.
 
@hellboy666: Die einzige Distrubtion die momentan wirklich ihr eigenes Süppchen kocht, ist Canonical mit Ubuntu. Unity, Upstart, NUX-Toolkit und jetzt soll noch ein eigener Display-Server namens "Mir" kommen. - Ansonsten sieht es so aus: Es gibt zwei relevante Paketmanager (RPM/DPKG), es gibt zwei relevante Formate (RPM/DEB), es gibt zwei relevante Desktops (KDE/Gnome), es gibt zwei relevante Toolkits (GTK/Qt), es gibt zwei relevante Bootloader (lilo/grub), zwei relevante Display-Server (X.org / Wayland), es gibt zwei relevante Initi-Systeme (systemd/upstart) etc pp.
 
@root_tux_linux: ...und diese ganzen relevanten Bausteine ergeben eine immens hohe Zahl an Kombinationsmöglichkeiten...
 
@DON666: Nicht wirklich :)
 
"Die Maschine ging problemlos in den Ruhezustand und kam daraus wieder zurück, das WLAN funktionierte einfach, die Audio-Wiedergabe hatte keine Unterbrechungen, ich habe die drei Wochen nicht einmal einen Kernel neu kompiliert" ... a) weil er unter Mac OS X auch gar keinen neuen Kernel kompilieren kann (ja, ich weiß, darwin ist open source) oder muss (wie auch immer). Der ist bereits für den Mac optimiert, und zwar höher optimiert, als es jedes Binärpaket eines universellen Linux-Kernels sein kann. Ich hab auch die letzten drei Wochen keinen Kernel kompiliert. Eigentlich hab ich meinen Kernel noch nie selbst kompiliert. Und trotzdem läuft mein Linux. Lief sein Linux vielleicht nicht richtig rund, eben weil er sich seinen eigenen Kernel gebaut hat? ... b) Ruhezustand und WLAN funktionieren auch unter Linux fehlerfrei, Netzwerke sind ja wohl Linux' Königsdisziplin. Und seit dem Network-Manager auch in der Kategorie WLAN ... c) die Audiowiedergabe ist selbst unter Windows 3.11 kein Problem, erst Recht nicht unter Linux, Windows NT oder Mac OS X - nur zum Vergleich, unter welch widrigen Umständen eine Wiedergabe z.B. von MP3-Dateien unterbrechungsfrei abläuft. ... d) mit dem überall einheitlichen GNU-Userland und der LSB (Linux Standard Base) sind bzw. werden Inkompatibilitäten weitestgehend aus der Welt geschafft. Als quelloffenes System, bei dem man sich seine Anwendungen auf jedem System selbst bauen kann, gibt es quasi keine Inkompatibilitäten. Selbst Closed-Source-Applikationen laufen, wenn man nicht gerade eine besonders exotische Distribution verwendet. Dank Debian und Red Hat kristallisieren sich außerdem zwei relativ strikte und starke Distributionsstränge heraus, deren Sprösslinge alle zueinander kompatibel sind. ... Linux-basierende Betriebssysteme kann man wirklich mehr als kritisieren, ich selbst bin der Überzeugung, dass man derzeit sehr lange und gründlich nach einer guten Distribution suchen muss, seit Unity und GTK3 das Desktop-"Erlebnis" ad absurdum führen und man derzeit mit dem in die Jahre gekommenen debian 6 am besten beraten ist. Aber ausgerechnet drei Punkte zu nennen, die Linux (und alle anderen Betriebssysteme) mit links und im Schlaf beherrschen, zeigt, dass der Typ alles andere als ein Linux-Guru ist.
 
@Der_da: Vielleicht war es das Ganze nur einfach leid, und will sich nun "kurz und knapp" aus der Szene verabschieden, weil er schlicht und ergreifend keine Lust auf endlose Diskussionen hat?
 
@DON666: Hätte er es kurz und knapp machen wollen, hätte er einfach gewechselt, ohne es öffentlich zu kommentieren.
 
@Der_da: Naja, vielleicht hatte er ja auch noch die eine oder andere Rechnung in der nicht gerade als hypertolerant bekannten "Community" offen, und hat deshalb noch mal kurz nachgetreten. Man weiß es nicht...
 
Ach Du scheiße, sowohl der Text als auch die kommentarelesen sich, als hätte hier der Papst das Glaubenslager gewechselt, als wäre hier jemand konvertiert. Also wenn man seine Maschiene so theologisch betrachtet, dann ist es eigentlich egal für welche "Sekte" ähhhh welches Betriebssystem man sich entscheidet. Hilfe, das isn Computer und kein Gott!
 
"Verräter" "Überläufer" ... Bin ich der Einzige der das iwie lächerlich findet, wenn man bedenkt das es lediglich um nen Stück Software geht? oO
 
@Aerith: Verbrennt ihn!
 
@Aerith: irgendwie lächerlich ihn als verräter u überläufer zu nennen wenns nur um software geht, oder?
 
@hellboy666: Mein ich ja, drum frag ich ob nur mir das auffällt.
 
Geld stinkt nicht.
 
@PCLinuxOS: Lass mich raten, du unterstellst ihm bestochen worden zu sein... Okay dann ist er jetzt ein "Verräter" "Überläufer" "käuflich" und was noch? Haben wir was vergessen? Lächerlich...
 
@Magguz: Arbeite mal ein bisschen an Deiner Speudologik-Kette. Das ist ja Fremdschäming.
 
@PCLinuxOS: Speudologik & Fremdschäming... Aha... Na dann...
 
Etwa 8 Jahre lang habe ich Windows benutzt und dann habe ich mal Linux ausprobiert. Mir hat es gefallen und seitdem benutze ich es seit etwas über 2 Jahre. Allerdings bin ich auch schon auf größere Mängel vom Linux Kernel und externen Anwendungen gestoßen. Hier sind mal einige Beispiele von Problemen, die mich mit am meisten stören: Zum Beispiel wird beim Multithreading mit mehreren Kernen recht viel Overhead erzeugt, Zum Teil macht das 50%-90% der Gesamtlast des Prozesses aus. Der ondemand-Governor (runtertakten im Idle und hochtakten, wenn die Leistung benötigt wird) skaliert auch nicht richtig mit, wenn nur ein Teil der CPU-Leistung benötigt wird, was auch einiges an Performance kostet. zudem funktioniert AMD Turbo-Core bei mir nicht (dadurch können bis zu die Hälfte der Kerne hochgetaktet werden, wenn die andere Hälfte im Idle ist). Verglichen mit Windows machen diese 3 Fehler einen erheblichen Performance-Unterschied aus, aber zumindest habe ich sie bereits im Bugtracker gepostet. Ansonsten gibt es bei LXDM ein Bug, dass er einen CPU-Kern komplett auslastet, wenn das Heimatverzeichnis durch ecryptfs verschlüsselt ist. Als Workaround kann man sich aber vorher in der Konsole anmelden, dann tritt der Bug nicht auf. Allerdings gibt es jetzt in LXDM einen neuen Bug, wodurch man sich nicht mal mehr einloggen kann. Unter Umständen liegt das aber auch an irgendeiner Bibliothek. Jetzt bin ich zu GDM gewechselt, allerdings gibt es da auch ein paar kleinere Probleme. Zum Beispiel stürzt der Desktop bei mir ab, wenn ich das Netzwerk neu starte. Zudem kann ich mich nicht mehr einloggen, sobald ein Einlogversuch fehlgeschlagen ist (dann muss GDM neugestartet werden). Zwar ist das manchmal recht demotivierend, wenn man recht oft solche Probleme findet, allerdings poste ich jeden Fehler den ich finde ich den dazugehörigen Trackern, damit sie behoben werden (meine bisher geposteten Fehler dürften schon relativ weit im 3-stelligen Bereich liegen).
 
@Sworddragon: Schön das du die Bugs in (L)Ubuntu auf alle anderen Distrubtionen überträgst. PS. SMP ist bei Linux schlecht, hast du das schon mal allen Supercomputer Betriebern mitgeteilt? ;)
 
@root_tux_linux: Genau genommen ist es ein Ubuntu, welches lediglich stark von den vorinstallierten Paketen abweicht. Natürlich müssen die Bugs nicht auf jeden System vorkommen, da spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle. Eventuell liegt es an der Hardwarekombination, einer bestimmten Bibliothek oder lediglich an einer bestimmten Konfiguration. In den Bugtrackern können die Leute die Probleme auch manchmal nicht nachvollziehen, aber bei manchen Problemen melden sich dann auch viele Leute, die das selbe Problem haben (bei den AMD Turbo-Core - Bug ist das zum Beispiel so).
 
@Sworddragon: Also ich hab keiner deiner SMP oder AMD-Turbo-Core Probleme... selbst wenn ich mittels burnK7 ne CPU belaste und mit cpu-apref checke ist nur eine CPU auf 100% und die wird korrekt auf 3,7Ghz getaktet, alle anderen schlafen bei 1,3Ghz - 002 3751000 01 sec 001 ms 5950562604 sec 421 ms 100 Edit: Gentoo mit Linux 3.8.0
 
@root_tux_linux: Kannst du mir mal sagen, was bei dir in /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies steht? Bei mir steht dort "2700000 2000000 1400000 800000", also der Kern taktet auf maximal 2,7 GHz. Allerdings sollte er mit Turbo-Core auf 3.2 GHz takten können (was auch vom BIOS korrekt als maximale Frequenz erkannt wird). Interessant wäre auch noch, was der Befehl "cat /proc/cpuinfo | grep MHz" bei dir ausgibt, wenn nur ein Kern maximal belastet wird. Für den Multithreading-Bug habe ich eine Anwendung in C geschrieben, mit der man den Fehler demonstrieren kann. Der Quellcode befindet sich als Anhang im Ticket: https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=51691
 
@Sworddragon: Normaltakt: 3,1GHz | Turbo: 3,7GHZ - 3100000 2800000 2300000 1900000 1400000 | cpu MHz : 1400.000
| AMD FX(tm)-8120 Eight-Core Processor - Btw hatte auch bei den Kernel davor nie Probleme. Bei 3.6 oder 3.7, übernimmt ein generischer Treiber die arbeit von powernowk8, weshalb es bei selbst kompilierten Kernel zu fehlen führen kann, wenn der Treiber nicht aktiv ist :) PS: cpufreq-aperf zeigt immer die richtigen Werte an cpuinfo nur die vorgegebenen ;)
 
An seiner stelle hätte ich auch so gehandelt. Linux (egal in welcher Version) ist eben nicht toll.
 
@AryJee: Aber deswegen zum schlechtesten aller Systeme wechseln?
 
@TiKu: Mac OSX ist nicht das schlechteste!
Aber leider auch das Geld nicht wert, was es kostet.
 
Persönlich habe ich nichts gegen Linux aber das Problem könnte man ganze einfach in einem Satz sagen was die ganzen Distrus angeht. " Too many Cooks in the Kitchen " !!!
 
@ Magguz
Das hatte ich auch bei einem Laptop, das kommt auf die Hardware an, wenn sie viele Leute nutzen (wie Standardmainboards, hochwertige und oft verkaufte Laptops) dann hat sich auch jemand die Mühe gemacht dafür einen Treiber zu schreiben.

Die Hardwarehersteller sehen es nicht ein dass sie für Linux Treiber schreiben sollen, mit 1.5% Marktanteil unter den Desktops/Laptops lohnt sich das nicht. Oft fragen Programmierer bei den Hardware-Firmen (wie Intel, AMD usw.) nach ob sie die Informationen zur Hardware bekommen damit sie einen Treiber schreiben können, teilweise wird das eben verneint und dann hat sich das mit dem Treiber erledigt.
 
Süß, naja alle werden älter und haben keine Lust mehr am fummeln. das gilt im späterem alter auch für Frauen. Lass es dir gut gehen Miguel.
 
Seine Sache. Heult hier nicht rum, ihr Linux, Windows und Apple-Jünger.
 
Der Typ ist halt angepisst das, dassmit Mono nicht so lief wie er wollte.
 
Kunststück. Würden Linux oder Windows nur auf 3 Rechnertypen aufgespielt, wären sie auch perfekt. Wenn man exotische Hardware hat, einen Anbieter, der keine vernünftigen Treiber bietet oder immer die allerneuste Technik haben will, dann ist das eben der Preis dafür.....

btw: den Kernel neu kompilieren musste ich noch nie, unter keinem OS :D

....... irgendwie auch bezeichnend, dass er Fokushima nicht nennt ^^
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