Jungen Internet-Firmen gehen die Geldgeber aus

Junge Unternehmen, die neue Entwicklungen im Internet und im sonstigen IT-Bereich voranbringen wollen, bekommen immer mehr Probleme die dafür benötigten Investoren zu finden. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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Ein Lobbyist schreit nach Subventionen ... na welch Überraschung.
 
Wie man leider ziemlich oft sieht, insbesondere wenn man hierbei die Startup-Szene in Berlin betrachtet, schaffen es immer wieder kleine Firmen mit unausgegorenen / sehr abenteuerlichen Businessplans VCs oder Business Angels auf ihre Seite zu ziehen - Die Insolvenz ist schon fast zu erwarten. Wie sonst ist es möglich, dass eine Berliner Firma 4.2 Million € für eine simple ToDo Listen-App als Funding bekommt? Sofern das zu finanzierende Konzept das Schlagwort "Social" erhält wird investiert... leider schauen dann sehr viele wirklich innovative Startups dabei in die Röhre... Die VCs und Angels fahren gegen die Wand, investieren womöglich nie wieder im deutschen Raum und fertig...Schaut euch nur mal das Projekt "Amen" von Ashton Kutcher an...Wofür soviel Kohle? Dass generell zu wenig investiert wird finde ich nicht, es wird nur den falschen Ideengebern gegeben. Just my 2 cents.
 
@Stefan Hueg: Hah... vorher noch nie was von dem Amen gehört... und für so nen Käse werden Millionen ausgegeben (von Hollywoodstars)? Oh man...
 
@Stefan Hueg: Venture Capital? VCs? Business Angels? WAS?
 
@DRMfan^^: Business Angels steigen früh in Unternehmen ein und stehen mit Rat und Tat zur Seite, die Finanzierung ist aber nur gering. Venture Capitals kommen später hinzu wenn sich das Startup einigermaßen etabliert hat. Dann sind die Finanzspritzen auch wesentlich höher. Venture Capitals sind meist nur Geldgeber, Business Angels mehr Berater und Unterstützer.
 
@Stefan Hueg: wo du grundsätzlich recht hast, eigentlich ne gute sache. nicht umsonst steht "venture" für "riskieren".. solche investitionen sind immer riskant. in deutschland herrscht halt grundsätzlich ne andere menthalität als bspw. in den usa, wo mit dem kapital noch lockerer umgegangen wird. die größten unternehmen in der itk branche kommen allerdings auch alle von dort, was wohl auch mit daran liegt, dass man dort nen anderes verständnis von unternehmen hat.
 
@Stefan Hueg: Das liegt doch aber unterm Strich an allen Beteiligten. Unausgegorene Möchtegern-Innovationen auf der einen Seite und unwissende leichtfertige Geldgeber auf der Anderen.
 
@F98: Jep, ich glaube das kam nicht gut genug raus aber klar dass die Fehler auf beiden Seiten passieren.
 
Kleiner Nachtrag: Die Meldung hier über MyParfüm passt perfekt dazu...Berliner Startup, Insolvent, und das Konzept, Düfte erstellbar und online bestellbar zu machen ist völlig praxis- und realitätsfremd. Wer weiß schon wie das Zeugs riecht? Umtauschrecht wohl ausgeschlossen...: http://www.deutsche-startups.de/2013/03/05/die-einzige-chance-die-es-gibt-myparfum-insolvent/
 
@Stefan Hueg: Wenn ich das schon lese: "Startup" mit 60 Mitarbeitern? Alles klar... die sind halt einfach zu gierig, expandieren wie blöd und stehen dann vor den Trümmern ^^
 
Fast eine Mio pro Unternehmen wurden also ausgegeben... da muss aber schon was sinnvolles dahinterstehen, um das zu rechtfertigen...
 
Für solche Fälle gibt es Kickstarter & Co. Da muss nur noch das Produkt und das Marketing stimmen und man kann damit Erfolg haben. Ein Kollege hat auch letztes Jahr 90k EUR für ein Spiel zusammengekriegt, um das nun fertigzustellen. Und das ohne große Bankenunterstützung.
 
@noneofthem: Bei Kickstarter müsste man aber viel mehr Leute von seiner Idee überzeugen und nicht nur 2-3 die sich durch ein paar schöne PPT und durch Experten schön gerechnete Zahlen beeindrucken lassen.
Ist ja beim Gründerzuschuss auch nicht anders. Da gibts dann auch mal für das 5te Brautkleidergeschäft in der Straße einen Zuschuss obwohl eigentlich jeder Normaldenkende sagen kann, dass der Laden floppen wird.
 
Kim Schmitz ist da eine Ausnahme.
 
Die Summen werden immer größer und die Erfolge kleiner. Finde den Fehler.
 
Rettet den Kapitalismus, enteignet die Armen.
 
Tjoa, die Geldgeber bleiben halt auch nicht für immer naiv und verblendet sondern schauen sich die Sache nach der 2ten oder 3ten Fehlinvestition auch mal genauer an. Wir haben soviele Start-Ups in Berlin aber kein einziges Bekanntes ist davon wirklich erfolgreich. Alle machen sie Verluste über Verluste. Viele Ideen sind einfach schon von Anfang an zum scheitern verurteilt. Dazu muss ja dann auch in einem Start-Up die ganze IT mit teuren iMacs, MacBooks, iPhones und das Büro mit teuren Möbel für erstmal 20-30.000€ ausgestattet und eingerichtet werden, noch bevor der erste eigene Euro wirklich verdient ist.
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