Leistungsschutzrecht: Bundestag folgt der Lobby

Der Bundestag hat soeben die letzte Gesetzesvorlage für die Einführung eines Leistungsschutzrechtes für Presseverlage angenommen. Experten erwarten beim Inkrafttreten vor allem große rechtliche Probleme. mehr... Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Bildquelle: Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutschland, Bundestag, Parlament, Minister, Plenum Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger

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Hier nochmal eine Liste aller befürwortenden Verlage, damit man weiß, wen man in Zukunft meiden muss: http://opalkatze.wordpress.com/2012/08/30/diese-seiten-unterstutzen-das-leistungsschutzrecht/
 
@Slurp: da bleiben eh nimmer viel übrig...
 
@Slurp: Gibts da auch eine Liste, wer da NICHT mitmacht? Wär vllt einfacher und kürzer :p EDIT: Schon gefunden: http://opalkatze.titanpad.com/1? sehr übersichtlich ^^
 
@Slurp: Spiegel(.de) Die sind gegen das Gesetz und haben auch immer wieder geschrieben das dies nicht gut ist und die Verlage damit nicht ihre Probleme lösen.
 
@Mudder: will Spiegel jetzt auch nicht unbedingt loben aber da kamen zumindest Stimmen von beiden Seiten zu Wort. unter http://www.spiegel.de/thema/lsr/ findet man zahlreiche Artikel die mal eher pro, mal eher kontra, mal ausgewogen darüber berichten.
 
@Slurp: Danke für den Link. Die Seiten kommen alle gleich mal in die /etc/hosts (Hostlist) und werden dann bei mir nach 127.0.0.1 umgeleitet ;-)
 
@Slurp: Das faszinierende an dieser Liste ist: Sie ist im Prinzip indentisch mit der Liste der Publikationen / Verlage, die mit allen Mitteln versuchen die Gehälter ihrer Redakteure zu drücken, ihre Redaktionen durch Enlassungen zu verkleinern, die Honorare ihrer freien Mitarbeiter zu drücken, diese Freiberufler zu zwingen alle Rechte an ihrem Material den Verlagen zu übertragen und ihren Content zum größten Teil durch Billig- / 0815 Einheitsware aus dem Wühltisch der "großen" Agenturen wie dpa, Reuters etc. generieren... also sozusagen alles dafür zu tun ihre Blätter für den einigermaßen am Weltgeschehen interessierten Leser so unattraktiv wie möglich zu machen. Dabei vergessen sie mal wieder, dass es gerade diese Gebaren ist, was schon lange bevor das Internet zu Massenmedium Nr. 1 wurde dazu führte, dass die Auflagen zurückgingen und das gerade diese "billige Quantität statt etwas kostspieligere Qualität" Politik zu der selbst verschuldeten Krise im Verlagswesen führte... just my 2 cents
 
@pessoa: Bestimmt nur ein bedauerlicher Zufall ;)
 
@pessoa: Die Printmedien stehen alle unter Druck, ein paar haben schon aufgegeben, viele werden folgen. Da klammert man sich an jeden Strohhalm
 
@rallef: Sicher, alle Printmedien stehen unter Druck... aber der Rückgang der verkauften Auflagen setzte bereits lange vor dem Internet "als DAS neue Massenmedium" ein. Damals begann man in den Verlagen an Inhalten zu sparen um Gewinne zu maximieren. Der klassische Verleger war ein Auslaufmodell, an maximalen Gewinnen orientierte Konsortien begannen die Verlage zu übernehmen... Ich hatte bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass das Internet einer bereits durch eigenes Verschulden kriselnden Industrie nur den Gnadenstoß versetzt hat. Es ist vergleichbar zu einem Sturm, der auf einen gesunden Wald trifft... hier halten sich die Schäden in Grenzen. Trifft ein solcher Sturm jedoch auf einen bereits kränkelnden Wald voller morscher Bäume bleibt als Resultat ein Trümmerfeld übrig. Die gegenwärtige Situation muss nicht zwangsläufig das Aus für die herkömmliche Verlagslandschaft sein. Man sieht z.B. in den USA dass sich dank eines Prozesses des Umdenkens (welches neben gezielter Investition in Inhalte auch einen kreativen Umgang mit den "neuen" Medien - speziell mit dem Internet einschliesst) einige Verlage, die bereits kurz vor dem Aus standen plötzlich wieder steigende Auflagen und Gewinne verzeichnen oder sich zumindest stabilisieren konnten. Nur die, welche dem "deutschen" Denkansatz folgen und das Internet pauschal als "böse" abstempeln und dann weiter auf Kosten der Inhalte sparen, kriseln noch immer und das mit zunehmender Tendenz vor sich hin. Die Logik dahinter ist ganz einfach: Weshalb sollte ich als Leser auch in eine Zeitung investieren, die mir nur den 08/15 Content der großen Agenturen wie eben dpa, Reuters und Co bietet - also all die Infos, welche ich z.B. über Google News auch für lau bekomme? Bietet mir eine Zeitung hingegen - egal ob nun klassisch auf Papier oder digital auf dem Tablet - gute sauber recherchierte Informationen und Hintergrundstories, gute Reportagen etc. dann - aber auch nur dann - bin ich auch gerne bereit für ein Abo zu zahlen. Dieses Modell funktioniert, das zeigen nicht nur einige Verlage in den USA, sondern auch anderswo auf diesem Planeten. Es sind letztendlich die Verlage, welche am Inhalt sparen, die baden gehen. Natürlich wird es zukünftig nicht mehr den riesigen Markt wie vor 30 Jahren für Print geben, aber all diejenigen, die lernen mit dem Internet zu arbeiten anstatt es nur zu verteufeln haben gute Chancen sich ihren Teil vom Kuchen auch für die Zukunft zu sichern... nur kann ich in der deutschen Verlagslandschaft einen derartigen kreativen Ansatz nirgendwo ausmachen. In anderen Ländern ist man da viel weiter... und ich denke mal, dass ich mir als Fotograf und Journalist der mittlerweile nur noch (und das auch noch recht gut) vom internationalen Markt lebt, ein recht gutes Bild von der Situation machen kann... Den deutschen Markt habe ich schon vor etlichen Jahren (Mitte der 90er) für mich abgeschrieben - warum sollte ich auch eine Foto Story zu denkbar miesen Konditionen an einen deutschen Verlag geben, wenn mir z.B ein US Verlag dafür vergleichbar gutes Geld bietet?
 
@pessoa: Das war mir jetzt zu lang durchzulesen, aber Du hast bestimmt Recht.
 
@Slurp: Was ist mit dem Postillon? So eine seriöse und wichtige Quelle ist doch hoffentlich weiterhin erlaubt...
 
@freach: Ich kann mir kaum vorstellen das eines der ältesten OnlineVerlagshäuser bei diesem Mist mitmacht also keine Sorge.
 
Aber eines ist gut an dem Gesetz. Bald keine bild.de Beiträge mehr in der Google-Suche!
 
@happy_dogshit: Google sollte einfach eine eigene Online-Zeitung für Deutschland gründen, dann hat man die deutsche Presse richtig geflaxt. Egal was ich lese, ich stoße über die Google Suche auf die Artikel und so geht es vermutlich 90% der Google Nutzer. Wir werden sehen wie sich die deutsche Presse in den nächsten 2 Jahren entwickelt, ich halte das ganze für ein GEWALTIGES Eigentor - undzwar soeins das am Ende zur Niederlage führt !
 
@sandrodadon: Auch wenn es hier keiner lesen will: Wenn Google nichts mehr von den dt. Verlagen bringt bzw. diese blockiert, gehen Google natürlich auch viele "Suchklicks" verloren und damit verliert Google an Werbewirksamkeit und an Marktanteile / Finanzen. "...Google...eigene Online-Zeitung für Deutschland gründen..."? Da müßten die aber erst mal eine eigene Redaktion, ein eigenes Informationsnetz, eigene Korrespondenten usw. usw. aufbauen. Das geht 1. so schnell auch nicht und 2.kostet es Google viel Geld und 3. begibt sich Google damit in direkter Konkurrenz zu den Verlagsseiten und 4. ob Google dies dann besser kann als die Anderen darf man auch hinterfragen.
 
@happy_dogshit: der Gesetzentwurf ist doch ein vollkommen anderer, laut FAZ ändert sich nichts, das Leistungsschutzrecht ist eine Seifenblase und beinhaltet nichts was schon vorher geschützt war. Lesenswerter Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/leistungsschutzrecht-eine-legislaturposse-in-drei-akten-12097664.html der ist von gestern, heute dieser etwas zäh geschriebene: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/leistungsschutzrecht-fuer-verlage-aus-der-lex-google-ist-eine-lex-garnix-geworden-12097833.html
 
@otzepo: Wie schon im Artikel stand, aufgrund der unbestimmten Rechtsbegriffe eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Abmahnanwälte.
 
@rallef: so sieht es aus. Das Problem ist sehr schön im Artikel aus dem Feuilleton der FAZ beschrieben - um mal zumindest einen deutschen Presseverlag zu loben.
 
@otzepo: Meinst du diese FAZ? http://www.stefan-niggemeier.de/blog/faz-was-wissen-professoren-schon-vom-geldverdienen/ ;-)
 
@hezekiah: so sieht es aus. ;) ach, wenn du mal laut lachen willst schalte den werbeblocker ab wenn du die faz artikel zum leistungsschutzrecht aufrufst (ggf musst du auch einmal aktualisieren, aber dann kommt es sicher) (Google Adsense schaltet die Google Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht als zentrale Werbung)
 
Ich hoffe Google zeigt einfach die betreffenden Verlage (insbesondere den Sch**ß Axel Springer-Verlag) nicht mehr an. Mal sehen wie lange es dann dauert würde bis die angekrochen kommen.
 
@moribund: Also das belgische Modell. ;)
 
@Johnny Cache: Ja genau! Hat ja gut funktioniert. :)
 
@moribund: Naja, das ist aber auch ein Aufwand die dann doch wieder zu listen. Wenn ich Google wäre würde ich mir das vergüten lassen... Wer arbeitet schon gerne ohne dafür auch entlohnt zu werden! ;-)
 
@Yamben: Google kann das dann ja die "A. Springer-Steuer" nennen. ^^
 
@moribund: Maximal eine Woche, das war die Zeit als in Belgien die Verlage wieder angekrochen kamen ...
 
Auch wenn es keine ideale Lösung ist und sie im Moment (noch) mehr mit sich selbst beschäftigt sind, gibt es wohl nur ein Wahl bei der nächsten Wahl: Piraten. Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Und nein, nicht wählen zu gehen, kommt für mich unter gar keinen Umständen in Frage. Jeder der nicht wählen geht, hat in meinen Augen auch kein Recht dazu, die Regierung oder die Mainstream-Parteien (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke) zu kritisieren.
 
@seaman: Genau, das sind welche die einem ins Gesicht spucken, einen mit Scheiße bewerfen oder einem in die Eier treten... aber wenn man sich beschweren will muß man schon eine von den Sachen mit sich machen lassen?! Was darfs denn für dich sein?
 
@Johnny Cache: sachlicher gings nicht oder? ;)
 
@hezekiah: Er hat es krass ausgedrückt aber vom Prinzip her ist es richtig. die Piraten sind auch nicht unbedingt wählbar. ehrlich gesagt weiss ich nicht was ich die nächsten Wahlen noch ankreuzen soll. Wenn man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat, kommen zweifel an der Demokratie.
 
@Traumklang: Sind für dich die Piraten weniger wählbar als andere Parteien? Warum brauchen die Piraten ein umfassendes Programm während B90/die Grünen damals nur Umweltschutz als Thema hatten?
 
@hezekiah: Die Grünen sind für mich nichts anderes als der politische Arm der Antifa (die verfassungsfeindlich ist). Deren Ansichten decken sich. Da kann ich gleich die bekloppten der NPD wählen. Nur müsste ich bei denen dann wohl öfter zur Haarschneidemaschine greifen um reinzupassen.
 
@Traumklang: Deine Position wäre verständlicher wenn du sie mit Argumenten unterfüttern würdest. So wirkts ein wenig wie wild in den Luft mit den Armen rudern.
 
@hezekiah: so nett möchte ich es nicht ausdrücken. Man kann ja sagen, was man will, aber die Grünen als verfassungsfeindlich zu bezeichnen, ist schon sehr grenzdebil.
Beziehungweise, wenn er für sich eine Entschuldigung braucht, die NPD wählen zu wollen, dann ist das einfach nur arm. Da sind mir die Ehrlichen ja fast lieber, die sagen, ja, ich bin ein Nazi und deswegen wähle ich die NPD.
 
@hezekiah: Fangen wir mit Daniel Cohn Bendit an, der vor Jahren in einer Talkshow darüber berichtete wie toll er es findet wenn ihn kleine Kinder am Geschlechtsteil spielen. Der ist heute noch Mitglied bei denen. Claudia Roth hat an Demonstrationen teilgenommen in denen nie wieder Deutschland skandiert wurde. Bis heute hat sie nie dazu Stellung genommen. Jeder Bundestagsabgeordnete ist verpflichtet Schaden vom Volke abzuwenden. Das kann man nicht mehr gewährleistet sehen wenn jemand sich für solche politischen Irrwege stark macht und dazu auch noch Demonstrationen beiwohnt die diese Deutschlandfeindlichen Parolen skandieren. Desweiteren ist die breite Zustimmung der Grünen das Asylgesetzt zu gunsten von Wirtschaftsflüchtlingen zu missbrauchen ebenfalls unverantwortlich der Gesellschaft gegenüber, die sich mit geplünderten Sozialkassen und ständig steigenden Abgaben für eben diese herumschlagen müssen. Also wie war das nochmal mit Schaden vom Deutschen Volke abwenden? Es gibt noch unzählige andere Beispiele die ich nennen könnte, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Ich hab die Damals auch gewählt, und dafür schäme ich mich gewaltig kann ich dir sagen. An Rot/Grün unter Schröder hatte unter anderem ich Schuld.
 
@Bengurion: Du postest mal wieder einen Schwachsinn der hier seinesgleichen sucht. Das du immer und jedem der nicht deiner Meinung ist irgendeine rechte Grütze anzuhängen versuchst, scheint Programmatik bei dir zu sein.
 
@Traumklang: lach, hast DU geschrieben "Da kann ich gleich die bekloppten der NPD wählen" oder nicht?
 
@Traumklang: und eine Nachfrage: was ist "Programmatik? ;-)
 
@Bengurion: Wenn du den Wortlaut im Kontext nicht verstehen kannst, tut es mir leid. Aber ich erkläre es gerne noch mal extra für Menschen mit weniger Intelligenz wie dir. Damit meinte ich nichts anderes als dass ich beide Parteien für gleichermassen unwählbar halte. Wie gesagt, diene Art mit Polemik um sich zu schmeissen, und nur das zu sehen was man sehen will, ist alleinige Existenzberechtigung deines Accounts.
 
@Traumklang: Und du gehst auf das gleiche Niveau wenn du andere User verunglimpfst nur weil sie eine dir unbequeme Meinung oder ad hominem posten. Die Asylrechte von Menschen als Schaden am Volke zu interpretieren, sprich: die Anspruchnahme von sozialen Mitteln bzw. dadurch entstehende Kosten mit Unterdrückung des Volkes durch die Obrigkeit gleichzusetzen bringt dich tatsächlich in die von Bengurion beschriebene Ecke. Hast du Quellen für deine beiden anderen Behauptungen?
 
@Bengurion: Ich gehe auf solche Schwachsinnsfragen nicht weiter ein. Antworte und argumentiere sachlich und komme mit Fakten und nachvollziehbaren Argumenten. Alles andere macht keinen Sinn.
 
@hezekiah: Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättes, würdest du wissen dass ich von Missbrauch des Asysrechts gesprochen habe. Nicht immer weglassen, uminterpretieren und verdrehen bis es euch passt. Das wäre zu einfach.
 
@Traumklang: Auch Asylmissbrauch ist kein Schaden am Volke sondern ein Schaden an den Sozialkassen. Wenn ich dir 5 Euro die du für die Busheimfahrt gebraucht hättest stehle und du kommst auf dem Heimweg zu Fuß ums Leben dann wird aus dem Diebstahl der 5 Euro trotzdem kein Mord.
 
@hezekiah: Das ist eine sehr realitätsferne Interpretation und Sichtweise. Wenn durch geplünderte Sozialkassen Die Beiträge und Steuern erhöht werden müssen, um dies zu kompensieren, ist das defakto ein Schaden an der Bevölkerung.
 
@Traumklang: Natürlich ist das realitätsfern - es ist ja auch ein übersteigertes Beispiel. Sind für dich alle Steuerausgaben die nicht direkt dem deutschen Volke zukommen ein Schaden an der Bevölkerung?
 
@hezekiah: Für mich ist missbrauch von Steuergeldern Schaden am deutschen Volke und insgesamt an allen Menschen die darin in diesem Lande einzahlen (inklusive Ausländer). Es kann nicht angehen dass einige wenige Staaten auf der Erde Weltsozialamt und Gratishotel spielen sollen für die Restbevölkerung dieses Planeten. Wenn ich mit den Kriterien, die zur Zeit gängige Praxis sind was die Erteilung von Asylanrecht hier in DE anbelangt, versuche quantitativ auszurechnen wie viele Menschen dann Anrecht hätten hier in DE Asyl zu bekommen, würde Europa so um die 5 Milliarden Menschen aufnehmen und finanzieren müssen. Ein Glück dass die meisten Menschen sich dafür entscheiden in ihren Ländern zu bleiben und dort was zu verbessern anstatt zu flüchten und sich in europäische Hängematten zu legen. Das Asylrecht mus dringend überarbeitet werden. Als Ausgleich dazu würde ich Gesetze schaffen die Rohstoffimporteure verpflichten Fair Trade zu handeln, damit Ausbeutergeschäfte von Grosskonzernen zulasten anderer Staaten und Gesellschaften ein Ende haben. Denn das ist der Bereich wo wir auf deren Kosten uns ein schönes Leben machen. Und das ist ebenfalls nicht gerecht.
 
@seaman: Ja, die Grünen. Sind wir doch mal ganz ehrlich, Piraten mehr als 5%? Wer es glaubt... ich wenigstens nicht (nicht mehr). Hinzu kommt noch, dass ich da immer noch nicht weis was die überhaupt wollen. Wenn deine Frage auf das WWW und so abzielt, schau dich mal auf der Piratenseite um, was du da zum Thema Urheberrecht findest, da steht zwar so einiges, blos was die so genau wollen und wie sie sich das konkret vorstellen, leider auch nicht. Die Linken? Naja, irgendwie ist das die "Dagegenpartei" und wird auch von den anderen Partei so gesehen, ich kann mich nicht erinnern das von denen jemals eine Gesetzesvorlage durchkam, selbst wenn von einer anderen Partei fast das selbe eingereicht wurde. Wenn man mit der jetzigen Regierung nicht einverstanden ist, bleiben also nur die Grünen. Bei der SPD, und sollte der sehr unwahrscheinliche Fall eintreten das es die Piraten vielleicht doch schaffen, läuft man in die Gefahr eine große Koalition zu wählen. Diese hatten wir ja vor CDU/CSU +FDP, wirklich überzeugt hat mich das nicht.
 
@Lastwebpage: Die Grünen sind das letzte was man wälhen sollte. Die sind völlig irregeleitet. Deren Ansichten würde ich als Verfassungsfeindlich bezeichen. Gleich dahinter kommt für mich die FDP, gefolgt von der CDU. Die SPD hat uns unter Schröder mit Agenda 2010 auch verraten und bei den Linken gibt es genug Leute die genauso wie bei den Grünen eigentlich vor den Kadi müssten.
 
@Traumklang: Ich stimme auch nicht mit vielem überein was die Grünen so denken, und eigentlich mag ich die Partei auch nicht, nur bevor ich irgendeine Randgruppe die nicht über 5% kommt, wie die Piraten oder die NPD wähle, oder gar nicht zur Wahl gehe, dann doch lieber die. Welche Partie du wählen würdest erwähnst du ja leider nicht, "die Violetten"? ;)
 
@Lastwebpage: Ich sehe aktuell leider keine Partei die ich ruhigen Gewissens wählen kann. Allein dies ist schon ein Grund zur Beunruhigung, sollte doch eigentlich eine "Demokratie" mindestens 2 Parteien zur Wahl stellen können, die NICHT gegen das Volk agieren und oder die demokratischen Grundprinzipien verlassen. Leider tun die meisten Parteien heutzutage beides. Was in sich schon ein Skandal ist.
 
Und schwups gehts weiter bergab im Index der Pressefreiheit.
 
@Mudder: Was hat das mit Beschneidung der Pressefreiheit zu tun? Die Verlage können weiterhin schreiben was sie wollen. Es geht nur darum das sich andere, wie Google oder andere Nachrichtensammler, nicht kostenfrei an Artikeln und Texten bedienen dürfen. Wenn ich etwas veröffentliche, dann will ich nicht das jemand anderes kostenlos darauf zugreift und die Sachen in irgendwelchen Newssammlungen anzeigt, ohne das ich als Ersteller davon profitiere
 
@Cykes: Warum meldet man eine Homepage bei einer Suchmaschine? Damit man gefunden wird. So funktioniert das Internet. Wenn niemand auf dich verlinkt dann kannst du nur gefunden werden wenn der User die exakte Adresse kennt und benutzt. Die Verlage profitieren eben sehr stark von der Anzeige ihrer Artikel in Google News und in der normalen Suche. Die Pressefreiheit wird beschnitten weil die Auseinandersetzung mit den Artikeln in Bloggs jetzt nicht mehr so einfach ist wie vorher und weil das Weiterverteilen an interessierte Leser jetzt davon auch betroffen ist. Du wirst quasi daran gehindert die Nachricht weiterzutragen.
 
@hezekiah: Solange du damit keion Geld verdienst, ist das ja auch in Ordnung und mit Sicherheit kein Problem. Nur Betreiber wie Google nutzen die Arbeit und Leistung anderer, schalten auf den Ergebnisseiten Werbung dazu und verdienen Geld damit, ohne dass der eigentliche Leistungsträger beteiligt wird.
 
@hezekiah: Um das Finden an sich geht es hier doch gar nicht. Sonder das Google und Co ihre eigenen Newsseiten mit Inhalten aus fremden Federn füllen, auch wenn es sich nur um Auszüge handelt. Vielen Nutzern reicht das aus und schauen sich den Rest gar nicht mehr, weil sie nur einen Überblick haben wollen. Und besuchen die eigentlichen Seiten gar nicht mehr. Und die freien Blogs können weiterhin schreiben was sie wollen. Wer sich dafür interessiert wird die besagten Inhalte schon finden. Und die Verlage haben sicher nicht den kleinen Blogger von nebenan im Visier, sondern die Großen der Branche
 
@Cykes: Genauso schaut es nämlich aus.
 
@Cykes: Das stimmt nicht ganz. Von der (kostenlosen) Veröffentlichung und dem Erscheinen bei Google besteht immerhin die Möglichkeit, dass sich Klickzahlen des Artikels erhöhen. Mehr Zugriffe auf eine bestimmte Seite bergen damit auch immer das Potential weiterer Werbeeinnahmen.
 
@Smek: Und da Google diese Artikel teilweise anzeigt, generiert Google wesentlich mehr Klicks und dadurch mehr Werbeeinnahmen und an diesen Einnahmen sollten die Verlage meiner Meinung nach beteiligt werden. Ich bin auch kein genereller Befürworter der großen Verlage aber für Leistungen sollte man auch bezahlt werden
 
@Cykes: schaust du dir auch nur filmtrailer an und meinst, du hättest den film gesehen? genau das gleiche ist das bei google news... entweder die leute interessiert eine news (trailer) und schauen sich dann auch die komplette news (film) an, oder halt nicht... aber nur aus dem - von den redaktionen selbst erstellten headlines - auf den kompletten newsinhalt zu schliessen, ist blödsinnig. ergo: die newsseiten haben auch ohne LSR mehr als genug möglichkeiten zu bewerkstelligen, dass leute eben nicht nur auf g-news infos bekommen... sei es dadurch, sich komplett aus dem newsindex ausschreiben zu lassen oder zb die headlines so zu setzen, dass sie keinerlei genauen infos geben, sondern nur ein minimaler umriss der news (wofür diese texte eigentlich auch vorgesehen sind)... aber beideswürde im endeffekt den newsseiten schaden..
 
@Slurp: Bissl Offtopic, wenn ich mir so manche Aktuelle Filme und deren Trailer ansehe, habe ich wirklich die wichtigsten Stellen des Films schon im Trailer gesehen. Liegt zum Teil an schlechten Filmen aber auch an miesen Trailern die nur so vor Spoilern strotzen. Lässt sich wiederrum gut auf die Snippets übertragen. Soweit ich weiß lässt sich in der robot.txt sogar genau spezifizieren, wo der Teaser zu einem Artikel steht, damit Google dann eben diesen nutzt. Wenn der so schlecht ist, dass er die ganze News schon "erklärt" und nicht Lust auf mehr macht, dann hat der Verlag Mist gebaut.
 
@Cykes: Nach der Logik sollten die Verlage auch Google für die Leistung bezahlen ihnen die Viewer zuzustellen. Bezahlt ein Taxifahrer den Restaurantbesitzer dafür das er ihm einen Kunden geliefert hat? Der Dienst den Google hier erbringt ist ein Dienst für den Suchenden als auch für den Gefundenen. Ich suche nach einem Thema - Google zeigt mir zu dem Thema Zeitungsartikel an die ich sonst nicht gefunden hätte (gerade bei Themen die nicht Tagesaktuell sind). Alternativ muss ich die ganzen verschiedenen Newsseiten jede für sich nach Informationen zu dem Thema durchsuchen. Auf Googles Newsseiten selbst ist extra keine Werbung drauf.
 
@hezekiah: Zusatz: Grade die Suchfunktionen der News-Seiten sind in den meisten Fällen einfach unterirdisch. Da etwas bestimmtes zu finden ist reine Glückssache. Nur um nochmal zu verdeutlichen, dass das Bereitstellen einer GUTEN und schnellen Suche durchaus eine Leistung ist.
 
@Draco2007: Zudem kommen selbst bei den bekanntesten Zeitungen über 40 % der Benutzer über Suchmaschinen zur Seite. Bei weniger bekannten Zeitungen ist der Anteil natürlich deutlich höher.
 
@Smek: "Mehr Zugriffe auf eine bestimmte Seite bergen damit auch immer das Potential weiterer Werbeeinnahmen." - für Google!!! (z.B.). Ist der geliche Propaganda-Scheiss wie mit YouTube - nicht die GEMA ist der Hauptverursacher für Sperrungen, sondern YouTube sperrt das meiste; und zwar willkürlich.
 
@LastFrontier: Hmmmm, komisch bei Google-News müssen sich die Verlage doch aktiv anmelden? Wieso machen die das und klagen dann?
 
@LastFrontier: Dann sollen die Verlage eben ihr eigenes Informations- und Vertriebssystem etablieren. Wenn Google die Verlage "aussperrt" werden wir ja sehen wer da von wem profitiert.
 
@Smek: Verlage aussperren - und das nennst du dann Netzfreiheit. Wenn wir deinen Content nicht kostenlos nutzen können, um damit selbst Geld zu verdienen, dann sperren wir dich aus. Was würdest du denn davon halten, wenn du jeden Tag acht Stunden malochst, das Gehalt dafür kassiert aber ein anderer? Und wenn du von deiner Leistung leben willst, dann suchst du dir halt eine zusätzliche Einnahmequelle.
 
@LastFrontier: Trotzdem ist das Aussperren die logische Konsequenz. Die Verlage wollen Geld sehen, Google will nicht bezahlen, also was soll passieren? Willst du Google ZWINGEN diesen "Handel" einzugehen? Also ja, die Verlage auszusperren halte ich für die richtige Reaktion. Und damit geht der Schuss nach hinten los, die Verlage verlieren damit Kunden, weil sie nicht mehr gefunden werden und dann wird aus der zusätzlichen Einnahmequelle ein schönes Verlustgeschäfft. Die Alternative wäre es, dass Google seinerseits für die LEISTUNG einer guten Suchmaschine Geld verlangt. Dann wird aus den Win-Win ein Loose-Loose, tolle Nummer.
 
@Draco2007: Sehe ich auch so.
 
@Draco2007: Aus meiner Sicht bezeichne ich das als Manipulation des Informationsflusses. Was Google ja auch tatsächlich macht. Mal abgesehen vom Leistungsschutzrecht sollte man einer Firma wie Google mit ihrer Quasi-Monopolstellung da schon gehörig auf die Finger schauen. Gerade Google nutzt seine Macht auch gezielt für Meinungsmanipulationen aus. Und diese Gefahr sehe ich viel eher.
 
@LastFrontier: Völliger Blödsinn. Wenn ich als Redakteur bei einer Zeitung etc. arbeite, erhalte ich mein Geld ja nicht von Google. Im Zweifelsfall stammt ein Teil meines Gehalts aus den Werbeeinnahmen.
 
@LastFrontier: Da stimme ich dir durchaus zu, man sollte Google schon sehr genau auf die Finger schauen, ABER Google zu ZWINGEN etwas zu bezahlen, halte ich für falsch. Dann wird das ganze LSR eher zu einer GEZ/GEMA-Abgabe und davon brauchen wir nicht wirklich noch mehr. Ich bin der Meinung, dass es kein LSR braucht um Google auf die Finger zu schauen. Das LSR dient in meinen Augen nur als "Abzockergesetz" und weniger gegen Google, als viel mehr gegen die vielen kleinen Blogger. Da lecken sich die Abmahnanwälte doch jetzt schon die Finger. Google wird da nur als Zugpferd genutzt, als amerikanisches böses Unternehmen, kann man da schön dagegen hetzen.
 
@LastFrontier: Inwiefern ist Google für den Inhalt auf Seiten wie SPON oder Faz online verantwortlich bzw. steuert diesen?
 
@Smek: Aber Google verdient an deiner leistung als Redakteur - und drückt nichts davon ab.
 
@LastFrontier: Nochmal: Die Verlage bekommen MEHR Kunden durch Google, also auch MEHR Geld, nur ist denen das noch nicht genug, sie wollen NOCH MEHR. Also drückt Google da nicht direkt etwas ab, aber Kunden weiterleiten ist eine WICHTIGE und wertvolle Leistung und das sogar gratis. Und schau dir doch mal einige robot.txt der gängigen LSR-Beführworter an, die WOLLEN gefunden werden, die seiten sind AKTIV optimiert worden um gefunden zu werden. Wenn sie das nicht wollten, wäre entweder gar keine robot.txt vorhanden oder sie würden Google ausschließen. Aber nein, sie wollen möglichst gut gefunden werden, aber für die Leistung gefunden zu werden selbst nichts bezahlen.
 
@Smek: "Inwiefern ist Google für den Inhalt auf Seiten wie SPON oder Faz online verantwortlich bzw. steuert diesen?" Das habe ich nie behauptet. Ein ausschluss aller Verlage wäre aber eine gezielte Manipulation von Informationen. Es geht hierbei nicht um die News-Seiten, bei denen sich die Verlage anmelden. Sondern rein um die Suchausgrenzung bei einer allgemeinen Suche. Wenn ich also z.B. "Focus" eingebe und der würde nicht mehr gelistet, dann empfinde ich das als gezielte Manipulation und äusserst fragwürdig.
 
@LastFrontier: Naja das ließe sich auch eleganter lösen. Google soll ja für Snippets bezahlen, sofern nicht noch der Link als Snippet bezeichnet wird, steht dann eben nur noch der Link zu Focus oder den betreffenden Artikeln. Aber das wird schon reichen, dass da weniger Leute auf die Artikel klicken, wenn sie keinen Teaser lesen können. Trotzdem kann man doch Google nicht zwingen eine Abgabe zu leisten. Und wenn doch wird das nur dazu führen, dass Google dann eben auch Gebühren einführt. Aber dann geht das Gejammer der Verlage eben wieder los.
 
@LastFrontier: Du solltest dich wirklich mal mit dem Thema Pressezensur bzw. Manipulation beschäftigen. Die Informationen sind ja nicht weg und die Autoren verhaftet. Lediglich Google würde sie nicht mehr listen (Was ist eigentlich mit Bing und Co.?). Wenn man jahrelang SPON gelesen hat, was hindert einen daran den Shortcut im Browser anzuklicken? An News wird man immer rankommen, auch wenn gewisse Inhalte von Google nicht mehr gelistet werden sollten. Im Übrigen fände ich es gar nicht so bedauernswert, wenn der Content gewisser "Medien" nicht mehr in der Ergebnisliste auftauchen würde.
 
@LastFrontier: Der Focus wird ja noch gelistet. Seine Artikel aber nicht. Somit wird der Focus nur gefunden wenn du explizit nach ihm suchst, nicht aber wenn du Artikel aus dem Focus suchst. Wie würdest du dich fühlen wenn ich eine Leistung von dir erwarte für die du mich dann noch bezahlen darfst? Wenn Google keine Leistung erbringt dann kann ein Ausschluß aller Verlage ja überhaupt keinen Einfluss haben ;-)
 
@Draco2007: Natürlich werden Seiten für die Suche optimiert. Aber nicht für Google, sondern für die Robots. Und wer weiss, wo und wie diese Einträge auf der Site erfolgen, braucht sich auch auf keiner Suchmaschine anzumelden. Die Suche-Betreiber wie Google z.B. nutzen nur den Index der Robots und rufen mit ihren eigenen Algortytmen die Informationen dort ab. Daher ist es auch möglich, Sites gezielt so zu füttern, dass man im Suchranking ziemlich sicher ganz oben auftaucht. Schlagwörter alleine reichen dafür aber nicht aus. Interessant wird es erst, was Betreiber wie Google, Yahoo etc. daraus machen. Denn die können nach gusto die Suchergebnisse so darstellen wie sie wollen. Daher kannst du auf einer Suchmaschine immer oben sein und bei einer anderen wirst du erst gar nicht gelistet. Also je nachdem wie du wo gelistet werden willst, muss man da auch mehr oder weniger Aufwand betreiben. es gibt sogar spezialisten die nur dafür bezahlt werden, um die Filter der Suchmaschinen zu überlisten.
 
@Draco2007: Aus dieser Diskussion heraus siehst du ja, dass wohl nicht alles durchdacht ist. da wird noch einiges böses Blut fliessen. Es ist aber auch eine traurige tatsache, dass Politiker wieder mal ein schwammiges Gesetzt auf den Weg bringen und letzen endes den Gerichten die realen Fakten wieder zurecht rücken lassen. In der Politik haben wir längst keine Entscheider mehr, sondern nur noch ahnungslose und arschkriechende Lakaien. Und das ist das eigentlich beschämende.
 
@LastFrontier: Da sind wir uns einig ^^
 
@hezekiah: Nun - da sage ich dir ganz klar: wenn Google einen kompletten Artikel von mir darstellt und mit der gelichzeitig von Google geschalteten Werbung Geld verdient, möchte ich schon daran beteiligt werden. Denn Google verdient mit meiner Leistung Geld. Und jeder mit gesunden Menschenverstand würde sich das auch nicht bieten lassen. Die Höhe der Beteiligung ist ein anderes Thema. Aber ich kann erwarten, dass ich für meine Leistung auch entprechend entlohnt bzw. beteiligt werde. Und da ist das Leistungsschutzrecht nun mal eine gesetzliche Grundlage, die überhaupt erst mal einen rechtlichen Anspruch klarstellt. Wie das in der Praxis tatsächlich funktioniert und welche Konsequenze, sowohl positiv als auch negativ entstehen, wird sich zeigen und ist wieder ein anderes Thema. Im extremfall könnte es nämlich auch passieren, dass der Gesetzgeber einfach Google kippt. So wie es in China passiert ist. Und die Welt ging davon auch nicht unter. Worüber sich hier jedoch kaum einer Gedanken macht: das Leistungsschutzrecht ist ein weiterer Mauerstein zur Netzregulierung. Und die Frage ist nicht ob, sondern wann es so weit ist. In einigen Staaten ist das ja schon ganz real.
 
@LastFrontier: "Nun - da sage ich dir ganz klar: wenn Google einen kompletten Artikel von mir darstellt und mit der gelichzeitig von Google geschalteten Werbung Geld verdient, möchte ich schon daran beteiligt werden." WENN Google das machen würde, gerne, aber das macht Google doch gar nicht. Es gibt einen Teaser (Google-News) mit 1-2 Zeilen, auf der normalen Google Seite sogar einen noch kürzeren Ausschnitt, der deine Suchbegriffe im Text markiert. Vom kompletten Artikel kann nicht die Rede sein.
 
@Cykes: Du willst als Ersteller davon profitieren, dass jemand Werbung für dich macht? Du profitierst doch davon, mehr Klicks auf deine Seite, weil jeder der den Schnippsel gelesen hat und ALLES lesen will auf deine Seite kommen muss. DU solltest eher Google dafür bezahlen, dass sie Werbung für dich machen. Da Google aber eben auch davon profitiert ist es ein Win-Win und Google erlässt dir die Werbekosten. "Vielen Nutzern reicht das aus", das glaubst du doch selbst nicht. Und meinst du dass diese User dann eher hingehen und sich 20 Newsseiten direkt anschauen? Dann schauen sich die Leute eben gar keine News mehr an, hast du auch nicht mehr davon. Was die Verlage wollen ist Geld und zwar ohne etwas dafür zu tun. Von wem spielt dabei keine Rolle. Die werden auch kleine Blogger verklagen, wenn da Kohle winkt.
 
@Draco2007: Google generiert wesentlich höhrere Werbungseinnahmen allein dadurch, das sie automatisiert Webseiten durchforsten und fremde Inhalte bereitstellen. Während die Artikel einer Zeitung in der Regel recheriert, getippt, kontrolliert und dann online gestellt werden müssen, was ein ungleich größerer Aufwand darstellt
 
@Cykes: Und? Google ist eine SUCHMASCHINE und es ist nunmal ihr Kerngeschäft Dinge zu finden. Nur weil sie das profitabler können, müssen sie jetzt ihren Profit teilen? Und ein "ungleich größerer Aufwand" ist auch ein Witz, beschäftige dich mal etwas damit was Google da macht. Das ist ein triviales Problem das ganze Netz zu "kartographieren" und dabei diese "Zugriffszeiten" hinzubekommen. Von DPA abschreiben hingegen ist kein größerer Aufwand. Und nochmal Bei Google News ist eine aktive Anmeldung NÖTIG, sonst wirst du nicht gelistet. Also WOLLEN die Verlage das.
 
@Draco2007: Also ich muss nicht auf Google News klicken, um Nachrichten und Schlagzeilen lesen zu können. Aber Du hast Recht, es ist in weiten Teilen eine WIN-WIN-Situation, bei der aber die Verlage das wesentlich kleinere "win" auf ihrer Seite haben

Und schon mal gesagt, ich unterstütze bei weitem nicht alles, was die Verlage produzieren oder auch verlagen. Aber in der heutigen Zeit ist die "Kostenlos-Mentalität" viel zu weit verbreitet.
 
@Cykes: Das mag sein, dass bei den Verlagen weniger ankommt, aber die technischen Mittel Google auszusperren sind vorhanden. Werden aber eher gegenteilig genutzt, um BESSER gefunden zu werden (kann man eig. bei allen großen Verlagen in der robot.txt sehen). Und es mag sein, dass ich auch über die normale Suchmaschine News finde, aber ganz ehrlich, die von dir angesprochenen Headline-Leser werden das garantiert nicht nutzen, dann müssten sie ja schon spezifizieren was sie suchen und solche schauen sich den Artikel dann auch an.
 
@Draco2007: Google verdient in dem Moment Geld, wo das Suchergebnis auf seiner werbebestückten Seite auftaucht. Nur das was aufgerufen wird, generiert klicks und Einnahmen. Je mehr umso besser. Google leistet jedoch nichts für den Content. Hier scheinen ja immer noch einige zu glauben, dass der Milliardenschwere Konzern Google ein Wohlfahrtsinstitut ist.
 
@LastFrontier: Dann zahl' doch deinen Obulus an Springer und Co wenn sie dir so lieb sind.
 
@Cykes: google bedient sich nicht, die verlage müssen sich aktiv bei google eintragen um angezeigt zu werden!
 
@bamesjasti: Nicht in der normalen Suche
 
@Cykes: es geht aber auch nicht um die normale suche sondern um die news seite. wenn man etwas in der normalen suche sucht und zuerst ein paar ganz aktuelle nachrichtenartikel findet dann kommen diese aber auch aus der news sektion. ohne die aktive registrierung der verlage würde dort nichts zu finden sein.
 
"Bis diese rechtliche Klarheit geschaffen haben, werden hier wohl vor allem Abmahnanwälte ein großes neues Betätigungsfeld finden." -- Kaum versucht man ein Betätigungsfeld einigermaßen in den Griff zu bekommen und schon macht man der Brut ein neues auf. Unglaublich!
 
Viele Politiker, Netzaktivisten, unparteiische Wissenschaftler, Marktbeobachter, usw. sagen, dass dieses Gesetz scheiße ist und nur eine Verlagssteuer darstellt. Auf der anderen Seite stehen die Verlage, die das alles total toll finden (na klar). Die Liste der Gegner ist übrigens um ein VIELFACHES größer und prominenter als die der Anhänger, dennoch wird das Gesetz wohl verabschiedet werden. Ich finde den Kommentar von Bruno Kramm absolut passend: "Das Leistungsschutzrecht ist die Kapitulation einer Regierung vor Lobbyisten." Ich habe hierzu einen tollen Vorschlag - warum lassen wir uns nich gleich von Lobbyisten regieren?
 
@Joebot: Wir werden längst nur noch von Lobbyisten und Beratern regiert, gesteuert von den Finanzmärkten die das geld verteilen; aber nur nach oben - bloss nicht nach unten.
 
@LastFrontier: ja aber die cdu /fdp ist das besonders offen dafür
 
@gast27: Da sag ich nur eins: Jeder Kopf hat seinen Preis.
 
Ich weis nicht warum immer alle nur Google bei diesem Leistungsschutzrecht nennen. Ich weis jetzt nicht wir groß die Rechtsabteilungen und die Etats von Google, Microsoft, Facebook usw. bzw. Axel Springer, Bertelsmann,... sind, aber die Begriffe "Sack Reis in China" und Portokasse fallen mir dann doch ein. Für Frommer, Waldorf, Rasch und Konsorten sind diese Firmen uninteressant, der kleine Blogbetreiber aber nicht, da ist wieder jede menge Kohle zu machen, neben dem Geschäftsmodell mit Musik und Film Abmahnungen, lässt sich so ein neues Standbein ausbauen.
 
@Lastwebpage: o5:re2 :)
Dadurch das Google jetzt ja mehr oder weniger aussen vor ist (vermutlich - Rechtsunsicherheit besteht ja trotzdem noch aufgrund der Schwammigkeit) trifft es sogar hauptsächlich die kleineren Fische.
 
schade, Bild.de ist immer noch auf Google zu finden.
 
@Bengurion: Ganz so schnell gehts dann nun auch wieder nicht. Das Gesetz ist zwar durchgewunken aber daraus resultieren ja nicht automatisch irgendwelche Zahlungen. Es muss ja erstmal eine Organisation geben die z.B. die Gelder eintreibt sowie ein Zahlungsmodell, Verträge usw.
 
@hezekiah: klar, weiß ich doch, war auch nicht ganz ernst gemeint. Wär trotzdem schön gewesen, wenn Google die betreffenden Verlage und Medien heute mit einem Schwupps aus den Trefferanzeigen entfernt hätte.
 
freut mich, dann werde ich in Zukunft bessere Suchergebnisse haben ohne die Verlage. :D fein fein~
 
Ich wünsche mir, dass Google sie einfach ein paar Wochen rauswirft. Solche Gesetze schwächen die Innovationskraft der Unternehmen enorm. Es gibt immer mehr professionelle Journalisten, die sich im Zeitalter von Blogs und Co mit innovativen Marketingformen gut über Wasser halten können. Nun werden die Verlage mit ihren verkommenen Geschäftsmodellen mal wieder bevorzugt. Geld regiert die Welt.
 
sich über kostenlose werbung aufregen und den werber noch verklagen? sowas kann auch nur hier passieren, ich habe gesucht und kein ähnliches gesetzt gefunden, das es schon gibt oder angestrebt wird in einem anderen land..
 
Ich verstehe nur Bahnhof. Das heißt, wenn ich Google News aufrufe, zeigt mir die Seite rechts, sicherlich anhand meiner IP, wo in welchem Bundesland ich lebe, alleine schon durch mein Provider, oder was ich viel lese über die Googleseite, regionales Geschehen. Ich lese viel und oft derwesten.de (ist mit auf der Liste). Wenn Google sich anstellt wie in Belgien, erscheint dann rechts derwesten.de nicht mehr?
 
Hoffe die Google News werden nun professioneller gefüllt. Keine Bild oder sonstige verblödung!
 
Endlich haben sie es geschafft. Wieder ein Stück Demokratie und Meinungsfreiheit zum Wohle des Kapitals verhökert. Was fürn Staat soll das noch sein? BRD-GmbH?
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