Microsoft-Cloud: Nach Ausfall gibt es Geld zurück

Ende vergangener Woche sorgte ein abgelaufenes SSL-Zertifikat für einen Ausfall der Microsoft-Cloud-Dienste, allen voran von Azure. Das Redmonder Unternehmen hat nun angekündigt, Betroffene zu entschädigen. mehr... Logo, Cloud, Azure, Windows Azure, Windows Azure Platform Bildquelle: Microsoft Logo, Cloud, Azure, Windows Azure Logo, Cloud, Azure, Windows Azure Microsoft

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und was nützt mir das Geld, wenn mein Kunde weg ist, weil ich aufgrund Microsofts Fehler nicht die leistung liefern konnte wie vertraglich zugesichert? Geldzahlungen sind nicht wirklich hilfreich, sondern nur Beschwichtigung
 
@Rikibu: Und jetzt? Was sollte MS deiner Meinung nach machen?
 
@refilix: Solche Fehler vermeiden!
 
@Menschenhasser: Rückwirkend?!?
 
@Menschenhasser: Ok...fangt wieder an unrealisitsch zu werden...
 
@refilix: Man weiss doch wann ein Zertifikat abläuft.
 
@Menschenhasser: Wo Menschen Arbeiten passieren Fehler!
 
Jedes halbwegs seriös und vernünftig arbeitende Unternehmen hat in den Kundenverträgen Paragraphen enthalten. Unter anderem um solche Fälle wie den vom Freitag abzudecken. Dadurch verliert man keine Kunden.. Das ist halt in der IT Welt so, das es auch mal crasht und das ist Kunden ebenso wie den Anbietern bewusst.
 
@Nebulus Jones: Naja, es wird bestimmt nicht Geschäftsfördernd sein. Aber ich halte auch den Ausfall für einen geringen Wirtschaftlichen Schaden. Zumindestens kann ich mir nicht vorstellen das einer meiner Kunden einen Auftrag zurück zieht oder garnicht erst erteilt weil die IT spinnt. Da müsste alles schon sehr unglücklich verlaufen das das passiert....
 
@Menschenhasser: Maschinen und Menschen werden von Menschen entwickelt und Menschen wiederum sind nicht perfekt. So was darf nicht passieren das ist klar, aber mehr als das Geld zurückgeben kann Microsoft nicht. Wer alles in der Cloud hat, muss damit rechnen, dass es irgendeinmal einen Ausfall gibt.
 
@Edelasos: Naja ist eine 1 und eine 0 nicht das einfachste auf der Welt?
 
@Menschenhasser: vermutlich nicht, sonst würdest du wohl schon lange DAS PEREKTE SOFTWAREPAKET anbieten oder? ;)
Es ist aber eigentlich schon traurig, dass ein abgelaufenes Zertifikat soviel anrichten kann...
 
@Edelasos: doch microsoft müsste für den Fehler der nicht auf Kundenseite stattfand, geradestehen, Schadensersatz, Verdienstausfall usw. mit inbegriffen. Allerdings wird sowas per AGB merkwürdigerweise ausgeschlossen und es stellt sich die Frage wieso man einer Firma dahingehend vertrauen sollte, wenn die Lastenverteilung im Schadensfall nur beim Kunden liegt und sich Microsoft mit ner Zahlung aus der Verantwortung stiehlt. Fakt wäre, würde mir das passieren und ich wär Firmenkunde - ich wär weg von diesem Dienst... weil mir die Zahlung dieses Geldes nichts bringt, wenn der Kunde weg ist, ich vertragsbrüchig werde (Konventionalstrafe bei Nichteinhaltung von Deadlines usw.)...
 
@Rikibu: Dann verhandel doch richtige SLA. Wenn dir nen Agreement nicht gefaellt must du die Iinfrastuktur selbst stellen und kannst mal schauen wie viel spass es macht 99% Verfuegbarkeit zu gewaehrleisten.
 
@-adrian-: sicher ist das nicht einfach, trotzdem denke ich dass es sich Microsoft zu einfach macht, wenn sie denken, sie wären aus der Verantwortung, nur weil sie "schmerzensgeld" zahlen. sollen sie lieber das geld in mehr Qualität stecken, das würde allen sicher mehr helfen. den kunden interessiert doch nicht warum was nicht ging, fakt ist, es ging etwas nicht und das alleine ist schlimm genug.
 
@Edelasos (re:8): Richtig! Soweit zum Vorteil der Cloud und ihrer "Sicherheit". Nun noch das Betriebssystem in der Cloud und alles wird gut^^!
 
@Edelasos: na hoffentlich läuft so ein Zertifikat nicht mal ab, wenn man den nächsten bemannten Raumflug macht. Wäre doch blöd, grade auf dem Weg zum Mars und dann kommt, leider ist Ihr Zertifikat abgelaufen, das Programm kann nicht ausgeführt werden... nachträglich können die natürlich nicht mehr viel machen. Aber das sollte auch nicht passieren, da kommt doch vorher betimmt eine Meldung das dieses Zertifikat bald abläuft oder nicht?
 
@Navajo: Vorher brauchst Du auch noch ein Zertifikat von den kleinen grünen Männchen (nicht die Polizei!) sonst ist nix mit Marslandung!
 
@Rikibu: und du glaubst ernsthaft, dass es irgendwo anders ist? Ich betreibe mehrere Server in einem Rechenzentrum bei OVH, wenn dort aufgrund höherer Gewalt der Server ausfällt bin ich auch auf mich alleingestellt, darum hab ich immer noch einen Backupserver der einspringen kann wenn die Hauptserver ausfallen.
 
@Rikibu: Dann wäre aber manches Unternehmen schnell weg vom Fenster. Die Leute werden bei den kalkulierten Schadenersatzansprüchen dann nämlich recht schnell kreativ.
 
@Rikibu: Besser als nichts oder sollen die Zaubern?
 
@dermitdemcomputer: Ja, die Zeit zurück drehen :D
 
@Rikibu: Also was an Beschwichtigung besser sein soll als an einer Entschädigung muss man mir erst noch erklären. Und wer so naiv ist zu glauben das es GAUs nur in Atomkraftwerken gibt und MS, Google und Co vor Ausfällen und Störungen sicher sind, der ist ein ganz kleines bissschen naiv.
 
Ist schon irgendwie witzig, dass so ein sinnloser Fehler wie ein abgelaufenes SSL-Zertifikat Unmengen an Diensten lahmlegen kann. Ich frage mich, warum so etwas nicht vorher entdeckt wird?? Keine automatische Benachrichtigung, wenn das Ding abläuft? Kein automatisches Renewel??? Keine Wiedervorlage in irgendeinem Outlook-Kalender?? ;) Die haben doch zig Tools dafür...
 
@Puncher4444: Äääähhh - Microsoft und einen Plan? Eher springt ein Kamel durchs Nadelöhr.
 
@LastFrontier: Brauch das Kamel nicht, es ist schon auf der anderen Seite!
 
@Puncher4444: Vlt. gab es noch einen Bug bei der Outlook Kalenderbenachrichtigung, den man nun aber nicht mit der Öffentlichkeit teilen wollte ;)
 
@nexo: Mal auf den nächsten Patchday warten... :)
 
Was soll der Sturm? es zeigt nur eines: Clouddienste sind auch nicht 100% ausfallsicher. Und dennoch behaupte ich, dass Clouddienste im Schnitt deutlich weniger ausfallen, als eine eigene infrastruktur. Ich persönlich finde es viel schlimmer, dass Clouddienste in großem Stil ohne Verschlüsselung daherkommen und niemand was dagegen hat, während man zeitgleich im zweiwochentakt von bösen Chinahackern (aus Regierungskreisen) hört. Clouddienste wie Skydrive machen es sehr leicht, völlig unbemerkt Firmendaten (oder auch Privat) abzugreifen. Einmal ein Passwort ergattert, ist es von überall möglich völlig unbemerkt alles fleißig an Daten einfach so zu kopieren. Regierungen (USA etc. haben bestimmt nicht weniger Interesse an Firmendokumenten aus Europa) haben quasi nen Freibrief. es wird alles viel zu einfach gemacht. Da werden demnächst jede Menge US-Unternehmen einen Zuschlag bekommen und man wundert sich dann immer nur, wieso..... Tja....
 
Das Problem ist, dass sich ein Anspruchsdenken der Kundeneingeschlichen hat, welches sehr nahe an die 100% Verfügbarkeit herangeht und wenn mal was ausfällt dann nur dann wenns grade nicht gebraucht wird. Unabhängig ob Cloud oder lokale Systeme.. dies kann nicht gewährleistet werden und soollte so aber auch verkauft werden. Aber nein.... man wirbt ja geradzu, dass die Cloud die Lösung aller Probleme ist. ICh slebst vertreibe viele Clouddienste, da sie weniger ausfallgefährdet sind als einzelne lokale Systeme, aber ich weise alle Kunden darauf hin, dass auch diese Dienst emal nicht erreichbar ein können und das sollte allgmein so kommuniziert werden.
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