Test: Kein guter Online-Stromvergleich zu finden

Bei einer Überprüfung von Vergleichsportalen für Energie--Versorger kam nun auch die Stiftung Warentest zu einem verheerenden Ergebnis. Die besten Anbieter schnitten gerade einmal mit der Note "befriedigend" ab. mehr... Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Bildquelle: Ian Muttoo / Flickr Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Ian Muttoo / Flickr

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Vielleicht sind ja gar nicht die Vergleichsportale zum erbrechen schlecht, sondern die Energie-Lieferanten..
 
@Slurp: Oder die Bezahlung der Energie-Lieferanten an die Vergleichsportale zu niedrig?!
 
@Slurp: Es ist doch ein bisschen so wie bei der Pferdefleisch-Debatte der letzten Tage: wer nicht bereit ist etwas zu zahlen, der bekommt durch seinen eigenen Geiz früher oder später die Quittung. Energie kostet nun mal Geld und wenn der Preis einen bestimmten Wert unterschreitet wirst entweder du über den Tisch gezogen, oder der Strom wird so produziert, dass die Umwelt extrem drunter leidet.
 
@elbosso: Beispiel Schweden. Da kostet die Kilowattstunde um die 11 Eurocent. Hier in DE bezahlst du runde 21 Cent. Nur mal so zum Vergleich. Die Deutschen werden schon extrem abgezockt seit der Privatisierung des Stromnetzes. Die Strombörsen in Oslo und in Leipzig (glaube ich) erfüllen ihren Zweck schon lange nicht mehr, da dort die Preise nicht wie eigentlich gewollt auf einem niedrigen Niveau gehalten werden sondern dort defakto Preisabsprachen stattfinden, die die Preise eher auf dem höchstmöglichen Niveau halten. Deshalb ist "Notwehr" Pflicht.
 
@Traumklang: An der Strombörse in Leipzig wird Strom in letzter Zeit immer häufiger zu negativen Preisen "verkauft". Ich weiß nicht, was Preisabsprachen der Großen (die du wahrscheinlich meinst) bringen sollen, wenn viele Privatleute, Kommunen oder andere Zusammenschlüsse mit der Zeit immer mehr Ökostrom ins Netz einspeisen.
 
@elbosso: Der Strom der in Leipzig aus dem Ausland gekauft wird, ist im Moment sehr billig, aber er wird sehr teuer an den Endverbraucher weiterverkauft (daher die Rekordgewinne). Das Problem ist dass Menschen in der Stadt oftmals in Mehrfamilienhäusern wohnend, keinerlei Möglichkeiten haben Solarpanele aufs Dach zu setzen um sag ich mal "schmerzlindernd" auf den Verbrauch einzuwirken. Die Zeche zahlt also der Grossstadtbewohner, während der wohlhabende Mittelschichtler auf dem Lande sein Haus, die Garage und die eventuell vorhandene Scheune mit Solarzellen vollpflastert und sich dumm und dämlich daran verdient. Das System, so wie es ist hat ein riesen Problem. Ich gönne es jeden Autark vom Stromnetz der Konzerne zu sein (das ist auch mein Ziel), aber muss das auf Kosten der Allgemeinheit gehen? Das kann man besser wenn man will.
 
@Traumklang: halte ich nach wie vor für blödsinnig. Als Großstadtbewohner hast du ganz einfach andere Vorteile, die du in der Peripherie nicht genießen kannst: besserer Zugang zu Kultur und Bildung, vielleicht kürzere Wege zur Arbeit, mehr gleichgesinnte Menschen etc. Und gleichzeitig verbietet dir niemand, auch in ein Projekt der Erneuerbaren zu investieren, wenn nicht auf deinem Dach, so doch aber etwa Offshore in der Nordsee. Der Wohnort entscheidet m.M. weniger über Wohlstand als die eigene Kreativität. Und ganze ehrlich: auch wenn der Strom um ein paar Cent erhöht wird, die Menschen beklagen sich mehr als sie es wirklich schmerzt!
 
@Traumklang: der letzte Teil ist der Haken... die eingespeißte Kw/h muss von den Energiekonzernen teurer eingekauft werden, als sie auf dem Markt wert ist... und dadurch ist dieser Satz berechtigt. Die Strombörse in Leipzig bietet den Strom durchaus günstig an, gibt ja auch regionale Anbieter, die dort den Strom billig kaufen und ihn dann günstig an die Kunden weitergeben... da kommen dann Preis raus, die sogar noch unter den Preisen aus Schweden landen... Interessant wäre der Umstand, wenn der Energieproduzent nicht auch gleich Energieversorger/-anbieter wäre und der Strom immer über die Strombörse laufen müsste, denn selbst wenn man sich die Vergleichsportale anschaut, so richtige Unterschiede gibt es da kaum, wenn man den Wechselbonus mal herausnimmt... da landet man bei ein oder zwei Cent je Kw/h weniger... das war es dann aber meist schon... Wettbewerb schaut da für mich auch noch anders aus.
 
@elbosso: Theoretisch müsste Atomstrom doch spottbillig sein, da die Nachfrage doch gegen null geht. Schließlich sind in den Prospekten und auf den Plakaten nur noch Solarzellen und Windräder zu sehen. Ich will keine Windradparks, warum muss ich also dafür zahlen? Richtig, weil es nicht anders geht. Als hätte man bei Strom eine Alternative. Diese Pseudokonkurrenz ist doch absoluter Unfug. Energieversorgung zu privatisieren war absoluter Humbug, die Quittung haben wir jetzt.
 
@Slurp: Die Anbieter versuchen auch immer wieder, sich in die Portale möglichst oben einzuschleichen, bis die dann reagieren (müssen) und ihre Einstellungen wieder anpassen. Da gabs dann Tarife mit einem Bonus der >30% des Rechnungspreises ausmachte. Natürlich bei einem 24 Monate-Tarif (im zweiten Jahr also weit teurer). Oder die Unternehmen gründen Subunternehmen/Marken um mehrmals drin zu sein (und so die Maximalgrenze an Tarifen pro Anbieter zu umgehen).
 
Der beste Stromspartarif kommt immer noch von der Neodym AG.
Dieser Tarif lässt den Zähler bedeutend langsamer laufen und sorgt trotz Ökostromwucheraufpreis für angemessene Kilowattstunden Preise. Leider ist der in den Suchmaschinen nie zu finden. Man kann ihn aber dreiteilig bei Ebay bestellen. :-D
 
@Traumklang: Helft doch bitte mal den Unwissenden :-) Was genau soll das sein ? Google gibt unter "Neodym AG" nur Mist aus
 
@onlyyou9: such' mal ohne "AG" ;)
 
@JSM: Ahhhhhhhh "Magnet" ... jetzt hat es KLICK gemacht.... Manipulation ... lustig lustig :-D
 
@JSM: Hab ich grad gemacht, ich versteh's immer noch nicht. ^^ Edit: Ayayay :D
 
@onlyyou9: Na gut, ich wollte es nicht so deutlich ausdrücken. Mit Neodym AG meinte ich eigentlich Neodym Magneten, die ab einer gewissen grösse an drei verschiedenen Stellen des Zählers angesetzt eben diesen zum Stillstand bringen oder ihn zumindest langsamer laufen lassen.
 
@Traumklang: Geht doch aber bei den neuen Zweitarif-Zählern nicht mehr.
 
@F98: Das meint hier auch keiner wirklich ernst ;)
 
@F98: Ich spreche von den mechanischen Zählern mit Drehscheiben. Es soll aber auch mittlerweile schin Firmwarehacks geben um digitale Zähler zu manipulieren. Damit kenne ich mich jedoch nicht aus, weil ich solch einen Zähler nicht habe.
 
@onlyyou9: Die frage ist hier, wer unwissend ist.. Du kannst aber auch bei deinem Auto sehr viel sparen, schau einfach bei Google unter dem begriff Getriebesand und Auspuffinnenbeleuchtung das ganze wird von einem kleinen Onlineshop verkauft, von Frau Grube mit Vornamen Klär ...
 
Naja, also wer komplett auf die Informationen der Portale vertraut, der ist teils wirklich verloren. Aber mMn geht es darum auch weniger, bzw. sollte man diese Portale mehr als eine Art "Unterstützer" auf der Suche nach einem guten Tarif wahrnehmen. Die Pflicht sich nach erfolgter Recherche trotzdem nochmals individuell mit den Anbietern/Tarifen auseinanderzusetzen bleibt nicht aus und damit meine ich auch die AGBs. Gerade bei einem Stromanbieterwechsel sollte man sich definitiv die Mühe machen und die AGBs durchlesen. Wer das nicht selbst tut und auf die "zusammenfassend präsentierten Ergebnisse" der Verbrauchsportale vertraut, tja, der ist selbst Schuld. Die Verantwortung sollte man dahingehend sicher nicht den Portalen aufbürden.
 
@cosmos321: Selbst die AGB helfen nicht immer... hatte mal einfach aus Interesse auf den Portalen geschaut. Jahres-kWh und Region eingegeben, Tarife anzeigen lassen, kWh-Preis mit meinem aktuellen Tarif vergleichen. Aber soll ich dann den Tarif nehmen, der 3ct pro kWh günstiger ist, 12 Monate Vertragslaufzeit hat und 3 Monate Preisgarantie? Für mich roch das alles danach, dass ich ab dem 4. Monat theoretisch auch mehr bezahlen könnte als beim aktuellen Anbieter. Verglichen mit den Strom-Tarifen finde ich Mobilfunk-Tarife fast schon transparent und leicht verständlich - zumindest sehe ich dort, was ich innerhalb der Vertragslaufzeit bezahlen muss und nicht nur den Preis der ersten 3 Monate...
 
na ja Sparen kann man dies nicht wirklich bezeichnen bei den portalen, das einzigste was man bekommt ist entweder einen Boni oder eine einmahlzahlung, aber von den kWh Preis nimmt sich nichts bzw. kaum was, also fast alles blendung wen man nicht genau hinschaut
 
Ich weiß nicht, was "Test" da hat. Voreingestellt ist weder Kaution, noch Vorkasse. Laufzeit ist max. 12 Monate, Preisgarantie mind. 12 Monate. Das Pakettarife eingeblendet werden ist zwangsweise notwendig, obwohl auch da immer weiter regulierend eingegriffen wird (bspw. nur ein Pakettarif pro Anbietergruppe). Boni über einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtsumme fallen eh raus. Dafür gibts eben die oben eingeblendeten Tarif-Tipps, die zwar teurer als Pakettarife, dafür für den allgemeinen Kunden empfehlenswert sind. Und wer seinen Verbrauch gut einschätzen kann ist bei Pakettarifen eh am besten aufgehoben. --- Mir kommts eher so vor als ob der Autor generell was gegen solche Portale hat. Neukundenbonus nicht zu berücksichtigen ist z.B. Schwachsinn, wenn man eh nicht länger als 12 Monate bei einem Anbieter bleiben will. Bonus auszahlen lassen und weiter zum nächsten.
 
@zwutz: ... vollkommen richtig - und wer nicht lesen kann, ist im Endeffekt selber Schuld ...
 
Ich bin auch bei der letzten Vattenfall-Strompreiserhöhung (satte 8€) gewechselt. Hatte mehrere dieser Vergleichsdienste durchprobiert, und keiner war zuverlässig. Am Ende bin ich zu einem Anbieter gewechselt (bei dem ich jetzt witzigerweise sogar 8€ weniger zahl statt mehr), der mir von einem Freund empfohlen wurd. Er ist günstig, hat gute Konditionen (zb monatlich kündigbar, Preisgarantie, Bonuszahlung, etc), aber war in KEINEM dieser Portale aufgetaucht. Die sind wirklich der letzte Rotz... da sind die Anbieter ganz oben in der Liste, die am meisten zahlen, um dort zu sein, nicht die günstigsten/besten.
 
@lutschboy: Wenn er nicht auftaucht hat das meist gute Gründe. Und dann ist er auch nur aufgrund der Filtereinstellungen draußen. Oder es war ein Tarif, der nicht öffentlich verfügbar ist. Gelistet können nämlich nur solche, auf die man auch wechseln kann. Bestandskundentarife findest du da z.B. auch nicht
 
@zwutz: Keine Ahnung, ich weiß nur dass er nicht in den Portalen war, und ich hab sehr viel mit Filtern rumgespielt.
 
Als ich zur Naturstrom AG gewechselt habe konnte ich sogar noch was sparen im Vergleich zu meinem alten, normalen Stromanbieter. Wer sich das Märchen von der teueren Energiewende auftischen lässt ist selbst schuld. Die Konzerne wussten seit Jahren das dieser Wechsel auf sie zukommt und haben die Tarife bereits in der Vergangenheit entsprechend nach oben korrigiert. Jetzt wo es soweit ist würden sie natürlich am liebsten nochmal (doppelt) abkassieren. In jeder Branche werden anstehende Investitionen lange im Voraus entsprechend einkalkuliert.
 
Ja mag sein aber in meinem fall bin ich seit 3 Jahren beim selben Anbieter und was den Verbrauch angeht viel weniger geht nicht mehr. Aber Trotzdem hat sich der Strompreis in diesen 3 Jahren fast verdoppelt obwohl der Verbrauch in etwa gleichgeblieben ist.

PS

ich habe nur knapp 300 Kw Jahresverbrauch von verschwendung kann also nicht die rede sein.
 
@timeghost2012: Bei 300 kWh wird es aber auch schwer, nen Anbieter zu finden, der billiger ist. Außer natürlich du suchst dir alle 12 Monate einen neuen um so immer wieder Neukundenbonus zu bekommen
 
@timeghost2012: 300kWh pro Jahr? Wie geht das denn, das reicht doch nicht mal für den Kühlschrank...
 
@Link: Das ist richtig wenn man den Kühlschrank nicht betreibt so wie ich weil ich eh nur zum schlafen nach hause komme
 
@Link: Ich verbrauche im Quartal maximal 21 Euro. Mein Minimum belief sich auf 5,94€. Wenn ich ein eigenes Haus habe, stopfe ich es mit Photovoltaik-Zellen voll (allerdings mit dem neuen Typ, der das Analogon zu den neuen LEDs mit 50% mehr Lichtausbeute ist...denn die sind auch nichts anderes als Solarzellen (wenn du sie mit Licht bestrahlst, fliesst auch ein Strom...es geht immer nur um Differenzen...diese ermöglichen immer einen Stromfluß, um diese Differenzen auszugleichen).
 
Dafür zahlen muß der Bürger immer...selbst wenn der Stromvergleich von einigen Studenten durchgeführt werden würde...denn die erhalten dann BAföG...Studenten mit reichen Eltern (woher auch immer dieser Reichtum stammt...) würden das so oder so nicht umsonst machen.
 
hab mal gelesen vor langer zeit das es nicht gewollt ist den Bürger einen guten Online-Stromvergleich bereitzustellen, und wenn ich mir das angebot so ansehe dann denke ich jedesmal daran. ja es herscht ein informationsverbot das von einer ganz gewissen stelle in auftrag gegeben wird über dieses und jenes. umso dümmer der bürger ist umso mehr muss er bezahlen umso leichter kann man ihn regieren auch an den gültigen gesetzen vorbei.
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