SAP-Gründer verschenkt Hälfte seines Vermögens

Der SAP-Gründer Hasso Plattner will sich in die Reihe jener Milliardäre einreihen, die einen guten Teil ihres Vermögens für Projekte zur Verfügung stellen, die der Allgemeinheit dienen. mehr... Ceo, Sap, Hasso Plattner Bildquelle: SAP Ceo, Sap, Hasso Plattner Ceo, Sap, Hasso Plattner SAP

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Das ist eine gute Einstellung, genau genommen ist der Anteil den sie spenden mindestens 50%.
 
Aus freien Stücken 50% seines Vermögens spenden ist eine gute Sache. Allerdings wenn die Hälfte die übrig bleibt immer noch mehr ist als die meisten Menschen mit harter Arbeit im Leben erwirtschaften, dann stellt sich bei mir die Frage ob das gerecht ist soviel Geld zu haben!?!
 
@Rabenknecht: Seit wann ist die Welt gerecht?
 
@Johann1976: Seit wann hat man sich damit abzufinden?
 
@Rabenknecht: auf der einen Seite verstehe ich dich, auf der anderen Seite muss ich sagen, hättest du eine gute Geschäftsidee gehabt und soviel Geld gemacht, würdest du da auch nach Sinn und Unsinn fragen?
Glaube nicht, da man sich das Geld legal erarbeitet hat und nirgends gestohlen hat ;-)
 
@J3rzy: Ich denke es ist weniger die Frage einer guten Geschäftsidee als das ausnutzen der Arbeitnehmer. Denn wenn ich alles "gerecht" verteilen würde was an Einnahmen in ein Unternehmen kommt, würde es keine so einseitige Anhäufung von Geld geben. Nichts dagegen das ein Unternehmer / Besitzer durchaus mehr verdienen soll wie ein normaler Arbeiter. Aber manche Verdienste sind einfach unsäglich überzogen.
 
@skyjagger: Mit Verlaub, aber es ist Unsinn, was du schreibst. Jeder Unternehmer geht ein Risiko ein, wenn er ein Unternehmen gründet. Im Zweifelsfall hat er am Ende eine Menge Schulden etc. Dafür kann er - mit einer guten Idee etc. - natürlich auch am Nutzen seiner Arbeit partizipieren. Der Arbeitnehmer trägt kein solches Risiko. Er sucht sich hingegen eine vakante Stelle und einigt sich mit dem Arbeitgeber auf die entsprechende Vergütung - das ist Leistung gegen Geld. Warum sollte der Arbeitgeber ihm noch größere Anteile an seinen Gewinnen zugestehen? Du zahlst dem Blumenverkäufer, der Kassiererin im Supermarkt oder dem Taxifahrer doch auch nicht mehr als sie wollen (Preis für die Waren/Dienstleistungen) solange du am Monatsende noch mehr übrig hast, oder?
 
@LostSoul: Unsinn ? Was rechtfertigt dMn einen Gehaltsunterschied mit dem Faktor 1000 oder noch mehr ? Arbeitet der Unternehmer 1000x mehr wie ein normaler Angestellter ? Nein! Daher sagte ich ja auch, das eine angemessene Bezahlung des Eigners durchaus gerechtfertigt ist. Aber den Faktor 1000 gegenüber eines normalen Arbeiters sehe ich nicht als gerechtfertigt egal wieviel Risiko er angeblich trägt.
 
@skyjagger: Ganz einfach: Handelt es sich um den Eigentümer, dann trägt er auch das gesamte Risiko der Unternehmung. Dazu habe ich schon weiter oben etwas geschrieben, was das ausreichend beschreibt. Handelt es sich um einen angestellten Manager, dann hat dieser einfach nur eine entsprechende Entlohnung vereinbart. Ob diese "angemessen" ist und nach welchen Kriterien dies bewertet wird, obliegt ausschließlich den Eigentümern bzw. den von diesen gewählten Vertretern zu bestimmen. Warum sollte man einem Unternehmenseigner verbieten, jemanden 500 T€, 1 Mio. Euro oder 10 Mio. Euro zu zahlen, wenn dieser das für opportun in Anbetracht der eigenen Leistungserwartung hält?
 
@skyjagger: Übrigens gibt es auch für den "normalen Arbeiter" eine ganz einfache Möglichkeit: Wenn er unzufrieden ist der Meinung ist, dass seine Arbeitsanteil wesentlich mehr wert ist, dann hat er drei Möglichkeiten: 1. Mit seinem Chef über andere Vergütungsmodelle oder einen Mehrverdienst zu verhandeln. 2. Sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen, der seine vermeintlich gute Leistung in seinen Augen angemessen zu entlohnen weiß. 3. Einfach seine Fähigkeiten nehmen und ein eigenes Unternehmen aufmachen. Scheint ja kein Problem zu sein. Da kannst du dich dann auch nach Belieben austoben, was die Entlohnung deiner Mitarbeiter betrifft.
 
@J3rzy: Es kommt aber auch immer darauf an wie man es sieht, wenn man ein Produkt verkauft welches hauptsächlich durch die Hand anderer entsteht, ist es nicht immer Gerechtfertigt wenn man nur für die "Idee" gegenüber den eigentlichen Arbeitern richtig absahnt.
 
@J3rzy: Naja es geht ja nicht darum das einer viel GEld hat, es geht darum das ein Mensch mehr als 1Mrd. € Vermögen hat. Wer eine gute Idee hat soll auch gerne viel dafür bekommen. Nur wer die Idee auch dann zusammen-schraubt soll auch etwas davon haben:-)
 
@Rabenknecht: gerecht ist es sicherlich nicht. aber unser system ist halt nich gerecht. und das geld fliesst eben den spender sowieso wieder zu, die verlieren nix, auch wenn sie den andern so das überleben sichern. man gibt seinen sklaven immer so viel, dass sie für die arbeit fit bleiben. nichts anderes wird hier auch getan. bzw. muss man eigentlich differenzieren in welche organisation tatsächlich investiert wird. jede organisation die am ausbau des verzinsten geldsystems beteiligt ist dient nur dazu, das geld noch schneller an die reichen weiter zu schaufeln. edit: ## eigentlich is das genial. die könnten jetz einen vergleichsweise gewalltigen und nachhaltigen wirtschaftsimpuls geben, der ihnen noch jahrelang positiv nachgeredet wird.
 
@DataLohr: Es gibt auch Spendenorganisationen, die das gespendete Geld dort ausgeben, um die dortige Wirtschaft zu stärken. Die "Mainstream-Spendeorganisationen" kaufen leider Brote in Europa und liefern sie nach Afrika. D.h. die Bäcker in Afrika haben keine Chance zu konkurrieren mit den Europäern und es lohnt sich nicht Bäcker zu werden etc. pp.
 
@s3m1h-44: uhm ja und dann? genau das is ja das schlechte. die örtliche wirtschaft wird gestärkt, fortschritt kommt, großkonzerne siedeln an, allen gehts gut. was dann passiert ist klar, irgendwo anders muss es jemandem schlecht gehen, "dritte welt" gibts immer irgendwo. und die örtlich erwirtschafteten millionen gehen dann wieder an die großkonzerne, die jetz gespendet haben... edit: deine denkweise is aber klar, aus dem system heraus muss man so denken. das system ist aber hier die krux.
 
@Rabenknecht: Es zu haben an sich schon - Der Umgang damit entscheidet über 'gerecht oder ungerecht', wobei keineswegs nur Wohltätigkeit gerecht wäre. Ungerecht wäre z.B. die durch das Geld gegebene Macht / Einfluss zum Nachteil oder Schaden anderer Menschen einzusetzen. Und da sind sicher auch schon viele dabei, die nur 5000,-€ besitzen ;)
 
@Rabenknecht: Imo ist die Antwort auf diese Frage "ja", wenn das Geld ehrlich erwirtschaftet wurde, und man sich nicht aktiv auf kosten anderer bereichert hat.
So sind imo auch große Prämien an Bankchefs in Ordnung, wenn es der Bank gut geht, und die Teilhaber ebenfalls an den gewinnen verdienen. Anders geht es imo nicht in unserer Staats- und Wirtschaftsform. Faire verteilung ist ja z.B. ein Grundgedanke des Kommunismus, welcher offenbar nicht auf faire weise auf Staatsebene funktionieren kann. Und das sich die gesamte Welt darauf einigt, alle Ressourcen fair zu verteilen ist wohl leider auch langfristig nicht zu erwarten.
 
@Achereto62: sofern der kommunismus auf das verzinste geldsystem setzt wirds nix. wenn ein theaterstück in einem maroden theater aufgeführt wird, wirds durch eine mittelmäßige aufführung mit schlechten schauspielern auch nich besser.
 
@DataLohr: Jup, dass ist sicher richtig. Ist auch nur Gedankenspinnerei von mir, ich halte den Kommunismus eigentlich nicht für eine wünschenswerte Errungenschaft, denke aber wenn überhaupt, dann kann er nur grenzübergreifend auf faire weise funktionieren.
 
@Rabenknecht: Warum sollte es denn ungerecht sein? Du entwickelst ein Produkt. Die Leute wollen es und kaufen es dir in großen Mengen für den aufgerufenen Preis ab. Wo ist das Problem? Es wird niemand gezwungen für dein Produkt Geld auszugeben. Ehrlich gesagt halte ich es im Grunde für wesentlich unsozialer Menschen in ihren Möglichkeiten zu beschränken und ihnen am besten auch noch ihre Verdienste abzunehmen bzw. streitig zu machen, als den Umstand, dass eine einzelne Person mehr hat als jemand anderes. Aber das ist wohl auch eine Frage der Mentalität: Der Amerikaner gönnt es einem, der Deutsche neidet es demjenigen.
 
@LostSoul: Das Problem ist nicht der Gewinn sondern die Verteilung. Ich finde auch das diese vielen Milliarden zum größten Teil den Angestellten zustehen und nicht dem Chef, der auch mit 10/100 mio ein Leben ohne Geldsorgen hätte führen können.
 
@JSM: Vgl. dazu meinen re14. Eine solche Forderung ist unsinnig und tatsächlich sogar vollkommen unsozial.
 
@LostSoul: Ist also eine Gewinnbeteiligung was grundsätzlich schlechtes? Ich denke nicht. Das Risiko spielt keine Rolle mehr wenn man 100mio aufm Konto hat. Alles was darüber geht ist unsozial. Bitte nicht persönlich nehmen, du hast auch nicht ganz Unrecht, finde ich. Viele Angestellte sprechen nicht umsonst von "ihrer" Firma. Da werden oft mehr Herzblut und Nerven investiert als es der "Chef" tut. Natürlich gibts auch andere Fälle.
 
@JSM: Nein, ich sage nicht, dass eine Gewinnbeteiligung etwas schlechtes ist - sie kann entweder vertraglich vereinbart sein oder vom Inhaber bzw. der Geschäftsführung als gute Geste erfolgen. Ich halte nur überhaupt nichts davon, etwas in dieser Art dauerhaft einzufordern.
 
@LostSoul: Und ich halte nichts davon das einzelne Personen mehr Geld haben als sie im Leben ausgeben können. Irgendwann ist einfach jede Verhältnismäßigkeit weg. Ich sehe eigentlich keine Nachteile bei einer Gewinnbeteiligung, das motiviert die Arbeitnehmer. Ehrlich gesagt fällt mir da gar kein Nachteil ein, Einzelne die weniger leisten als der Durchschnitt gibt es ja genauso auch in Firmen ohne eine entsprechende Regelung. Aber ja, eine Verpflichtung (wie zB ein Gesetz) zur Gewinnbeteiligung halte ich auch für den falschen Ansatz.
 
@Rabenknecht: Weiß gar nicht wieso man sich hier teilweise so darüber aufregt. Er spendet mehr als 2 Milliarden Euro, andere kaufen sich dafür Fußballclubs oder bauen noch mehr Öltürme.
 
@Rabenknecht: Nun, du wirst bestimmt mehr Geld haben als eine einfache Toilettenfrau oder Lagerarbeiter. Findest du das gerecht???
 
@Rabenknecht: Naja dann muss man aber auch pauschal sagen, dass Jeder die Möglichkeit hat eine Software wie SAP zu erfinden und damit Reich zu werden.

Wieso ist das ganze dann ungerecht, wenn jemand diese Idee umsetzt.
 
Die meisten Leute sind doch eh nur damit beschäftigt, ihre Mitmenschen oder Angestellten auszunehmen, zahlen nicht einmal Mindestlöhne und mehr. Deshalb finde ich es eine gute Sache, sofern das Geld sich nicht wieder ein gigantischer Verwaltungsapparat einsteckt.
 
@Johann1976: Lesen hilft, @ für Projekte zur Verfügung stellen, die der Allgemeinheit dienen -- also nix mit mehr lohn ;-)
 
Dazu fallen mir die beeindruckenden Gapminder-Videos von Hans Rosling ein. (http://youtu.be/jbkSRLYSojo) Die Ironie an der ganzen Sache hatte er glaube ich in einem anderen Video, wo es explizit um Fortschritt und Kinder pro Familien ging, aufgezeigt. Dort konnte man sogar ganz gut sehen, dass "je fortgeschrittener ein Land, desto stärker gehen die Geburtenzahlen zurück". Also, wenn alle Länder auf diesem Planeten fortgeschritten wären und jeder genug Geld zum Essen etc. pp hätte, dann gäbe es ja keine Überbevölkerung, wie die Zahlen es uns immer versuchen seit der Schulzeit zu implizieren! Gerade der Fortschritt (Bildung!!!) ist die Lösung für dieses Problem! Was meint ihr dazu?
 
@s3m1h-44: würde ich zustimmen. die schlausten vögel, die raben, regulieren ihre population auch selbst, da braucht kein jäger nachhelfen und kein vogel muss um sein auskommen bangen.
 
@DataLohr: Wie regulieren die das denn? (ich muss mal ne Raben-Doku ansehen demnächst! :))
 
@s3m1h-44: sie kriegen einfach weniger junge. ich habs aber auch nich mehr 100%ig im kopf. ist aber schon sehr interessant was ein rabe für denkleistungen im vergleich zu anderen vögeln auffahren kann.
 
@DataLohr: Intelligenter, als manch andere Vögel in unseren politischen Ämtern wahrscheinlich! :)
 
@DataLohr: Wusste gar nicht , dass Raben verhüten können. Wie machen die das bloss. ^^ Aber im Ernst: das Problem bei Menschen in ärmeren Gebieten ohne Sozialsystem ist, dass die Kinder die Altersversorgung sind: je mehr Kinder, desto abgesicherter ist man später mal. Raben haben dieses Problem wohl weniger.
 
@moribund: jip, weil raben niemals durch überbevölkerung und ausbeutung der umwelt bis aufs letzte die eigene grundlage zerstören würden.
 
@DataLohr: "niemals durch Ausbeutung der Umwelt bis aufs Letzte die eigene Grundlage zerstören" -> ein Konzept das dem Menschen wohl fremd ist.
 
@moribund: hab ich vorhin gelesen, sagt der alien: "die menschen haben die technik für erneuerbare energien, solar, windkraft und fertige konzepte zur regulierung der überbevölkerung und nahrungs- und trinkwasserproblematik, aber sie töten sich wegen Öl?!"
 
@DataLohr: Dazu fällt mir ein alter Witz ein (den Du wahrscheinlich eh schon kennst): Treffen sich zwei Planeten. Planet1: "Geh du schaust aber schlecht aus. Was hast Du denn?" Planet 2: "Mir ist ganz übel! Ich hab Homo Sapiens!" Planet 1: "Keine Sorge: das geht schnell vorüber..." :-)
 
Das mach ich auch jeden Monat, mein halbes Vermögen spenden. Nämlich in Form von Steuern und Abgaben auf mein Einkommen. Zusammen mit Millionen anderer Beschäftigten. Nur werde ich nicht gefragt, wieviel ich freiwillig abgeben möchte und vor allem, für WAS ich meine "Spende" ausgeben will. Als Gegenleistung bekomme dafür ich im Alter oder im Notfall so gut wie....nichts. Aber das ist halt nicht publikumswirksam und steht in keiner öffentlichen Meldung...
 
@chronos42: Mal was total "Komisches": Stell dir vor, auch er hat ganz normal Steuern gezahlt. Selbst nach Anrechnung aller möglichen anrechnbarer Posten, wohl mehr als du in deinem gesamten Leben - und für jeden Euro den er als Einkommen hat, wird er auch in Zukunft noch Steuern zahlen müssen. Ab davon wird weder er, noch solltest du, 50% deines Einkommens an Steuern abführen. Wenn doch, dann machst etwas vollkommen falsch - selbst wenn wir vom Spitzensteuersatz reden.
 
@LostSoul: Das mit den Steuern ist keineswegs sicher, solche Menschen zahlen oft sehr wenig Steuern, die haben gute Berater.
Ich schrieb übrigens "Steuern UND Abgaben", das ist ein gewaltiger Unterschied, den anscheinend viele bis heute noch nicht verstanden haben und deswegen nur von "Steuern" reden. Da zahlt jeder Arbeitnehmer mehr als 50 % seines Einkommens, wenn er nicht gerade ein 400 Euro Jobber ist.
 
Ob Giving Pledge oder Bill Melinda Foundation, warum dürfen nur wohlhabende Menschen dort spenden? Leider weiß ich nicht, was die Stiftung schon geleistet hat, aber nach der Recherche würde ich mein Geld lieber auch Gates anvertrauen. Weiß jemand von euch, wo ich die Stiftung unterstützen kann?
 
@algo: Wieso soll es eine Stiftung sein? Geh einfach mal auf die Straße und schau dich in deinem Ort um. Selbst im kleinsten Dorf wird man irgendwo bedürftige Leute oder einen Jugendclub finden der sich über jede kleine Spende, und sei es in Form einer Tischtennis-Platte, freut.
 
@terminated: Beantwortet trotzdem nicht meine Frage und wie es scheint habe ich wohl das richtige gefragt!
 
Hoffen wir, dass er nicht seine Millionen nicht in irgendwelche Forschung steckt, sondern damit den armen Menschen in der 3ten Welt hilft.
 
@Vitrex2004: Weil Forschung ja auch nur der Geldvermehrung dient und nicht zum wohl aller Beitragen kann... Etwas Geld in z.B. die Erforschung einer effizienteren und kompakteren Wasseraufbereitungsanlage oder einem günstigeren <hier Krankheit einsetzen> Medikament kann mehr Menschen in der 3ten Welt retten als eine einmalige Spende in Form von z.B. Kleidung, die den Leuten dann auch noch die eigene Kleider-Industrie dahin rafft, weil jeder die Klamotten ja gratis von den Gutmenschen bekommt.
 
@terminated: Gut, sowas mit Wasser usw. ist ja ne super Sache. Aber viele Stecken ihr Geld in die Erforschung von Heilmitteln gegen AIDS und Krebs - schön. Aber sehr viele Andere sterben nicht mal an der Krankheit, sondern am Hunger bzw. Durst..
 
@Vitrex2004:
Ohne die AIDS, Krebs usw. Medikamente sterben aber auch sehr viele Menschen in den betroffenen Gebieten sehr früh, wodurch viel Know-how verloren gehen kann. Zusätzlich fehlt den Leuten die soziale Absicherung für den Krankheitsfall und fürs Alter wodurch das Kinderkriegen natürlich nochmal interessanter wird.
-> Immer mehr Menschen brauchen immer mehr Nahrung die es einfach nicht gibt (aus welchen Gründen auch immer).
 
@terminated: Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist das richtige und nicht Abhängigkeit durch Medikamente.
 
@Vitrex2004: das problem der 3ten welt ist btw. korruption und nicht, weil sie kein geld haben -- anders gesagt: aufgrund von korruption kommt das geld nicht dort an, wo es sollte -- das sagen sogar betroffene afrikaner. - ich vertete, auch wenn es sehr hart klingt, allerdings die meinung, dass andere menschen sterben müssen, damit wir leben können - man stelle sich nur vor, dass jeder mensch überlebt - dann würden wir uns sehr bald nichtmehr bewegen können. ich finds traurig, was in der welt passiert - aber einfach zu sagen: "wir müssen alle menschen unterstützen" finde ich wiederrum auch zu eindimensional gedacht....
 
@slashi: Du hast schon recht =) Mir ging es nur um die Mittelverwendung. Ich war selbst schon in Afrika und fand es einfach erschreckend...
 
Ich bin immer wieder erstaunt wieviel Neid erwacht. Ja ich bin auch neidisch, dass ich nicht soviel Kohle habe. Häte auch gerne soviele Millionen. Nur wenn man die Leute darauf aufmerksam macht (gerade wir Bürofuzzies), dass wir mehr Geld verdienen, als eine Klofrau/-mann, Bauarbeiter, etc. kriege ich immer die Antwort: Das ist auch recht so, da ich mehr Arbeite / mehr denken muss / mehr Verantwortung habe / usw usw pp etc
 
@airlight: Ach, immer dieses Totschlagargument von wegen man wäre neidisch. Und dann immer dieses typische Gesülze von ''da ich mehr Arbeite / mehr denken muss / mehr Verantwortung habe'' Ach ja, ich bin nicht neidisch, dass der Typ so viel Geld hat. Von mir aus kann er noch mehr haben. Mich regt nur auf, dass es Menschen gibt, die auf ihrer Kohle sitzen und alles versuchen den Berg voller Kohle weiter zu erhöhen (wie z.B. der ach so beliebte Warren Buffett, der gerne mit Goldman Sachs arbeitet und anscheinend Insiderhandel interessant findet + so tut, als wäre er ein sozial engagierter Mensch, der was zurückgeben will). Mal abgesehen davon ist das mit Hasso Plattner womöglich eh eine Ente. Ich hätte nicht geglaubt, dass ein deutscher Milliardär so ein Samariter wäre. Meistens leben die deutschen Milliardäre doch irgendwo abgeschottet in irgendwelchen abgesicherten Villen und sitzen auf ihrem Geldberg. Man sollte bedenken: Ohne andere Mitmenschen wären sie nie so reich geworden.
 
Diese Meldung ist falsch.
Plattner verschenkt nicht die Hälfte seines Vermögens, sondern er will lediglich nur seine eigenen beiden Stiftungen weiter unterstützen.
http://tinyurl.com/b7odxgk
Ich habe mal eine Doku über "The Giving Pledge" gesehen, wo auch Plattner zu Wort kam und es strikt und rigoros ablehnte, einen Teil seines Vermögen abzutreten.
 
Bei der ZEIT wird zwar jetzt ebenfalls dementiert:
http://tinyurl.com/b86xkzs

Allerdings gibt es bei "The Giving Pledge" ein von Hasso Plattner unterschriebenes Dokument:
http://givingpledge.org/pdf/letters/Plattner_Letter.pdf

Darin wird allerdings nicht ausrücklich die Abtretung seines Vermögens vereinbart. Bei den anderen dort verfügbaren Breifen anderer Mitglieder dieses Vereins ist das aber ganz genauso.
Warum aber hat Hasso Plattner überhaupt ein Dokument bei "The Giving Pledge" unterschrieben, wenn er gar kein Mitglied sein will und auch nichts spendet?
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