Fachkräfte: Regierung sieht Erfolg in "blauer Karte"

Das Bundesinnenministerium hat hinsichtlich der Zuwanderungspolitik gegenüber Fachkräften eine positive Bilanz gezogen. Allerdings ist es durchaus nicht so, dass Hochqualifizierte reihenweise ins Land strömen. mehr... Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Bildquelle: mac.net.ua Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel mac.net.ua

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Ich hätte da einen Gegenvorschlag: Bildung hier in DE verbessern. Dann hat sich das mit dem Fachkräftemangel. Aber was weiß ich schon, ich bin ja nur im dritten Lehrjahr und vor 2 Jahren aus der Schule raus ;)
 
@Knerd: Wenn die Bildung sooooo schlecht wäre, dann würde es niemand schaffen. In D grassiert meines Erachtens sowas wie eine neue latente "No Future" Bewegung, weswegen wirklich nur die ganz ehrgeizigen sich ins Zeugs legen.
 
@iPeople: also ich muss sagen die Bildung hier ist echt misst und extreme Lehrer abhänging.
 
@shriker: Definiere mies.
 
@iPeople: wenn die die einem was beibringen sollen keine Ahnung haben von dem was sie da tun, wenn also Fragen aufkommen werden die mit irgendein blabla beantwortet.
 
@shriker: Und das ist generell so? Kann ich vom Gymnasium meiner Söhne nicht behaupten. Es liegt auch an den Schülern selber. Bildung ist keine Unterhaltungssendung, man sollte sich schon auch selber etwas kundig machen. Und wenn Schüler der Meinung sind, dass ein lehrer seinem Fach nicht gewachsen ist, steht es ihnen frei, sich an entsprechende Stelle zu wenden.
 
@iPeople: Alte Sachbücher, Lehrer die nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind, Lehrmethoden aus dem letzten Jahrhundert, wenig Etat für größere Klassen, Geld für Renovierungen, es fehlt an PCs(oftmals teilen sich 4-5 Leute einen Rechner), Studiengebühren.... wie kann man das nicht sehen?!
 
@ThreeM: Und trotzdem schaffen es engagierte Schüler und Studenten trotzdem. Wie das?
 
@iPeople: "Und wenn Schüler der Meinung sind, dass ein lehrer seinem Fach nicht gewachsen ist, steht es ihnen frei, sich an entsprechende Stelle zu wenden." Ich kringel mich vor lachen. Klar kannst du das melden, und was passiert? Nix. Event wird der Lehrer ersetzt, unterrichtet aber genau so schlecht weiter.
 
@iPeople: Es geh nicht ums schaffen. Sondern wie gut die ausgebildet werden. Das schaffen an sich ist ja eher nicht das Problem bei den niedrigen Ansprüchen die heute in der Schule gestellt werden (Norddeutschland).
 
@ThreeM: Kringel Dich mal. Wir haben das 2 Mal erfolgreich gemacht, mit Elternbeirat. Wenn der woandeers weiter macht, nicht mein Ding. Aber von meinen Kids waren die beiden weg, Mission erfolgreich.
 
@iPeople: allgemeinbildende Schulen sind bis auf das ihnen PCs fremd sind ja in Ordnung wenns dann aber in Bereich des spezialisieren zum ITler geht frag man sich warum man überhaubt da ist, dann gibts noch 1-2 Lehrer die Ahnung haben da macht das auch Spaß und man lernt was...
 
@ThreeM: Ich meinte mit "schaffen", einen guten Ausbildungsstand zu haben und erfolgreich im Job zu sein. Wer sich nur hinsetzt und sich berieseln lässt, wird nur mittelmäßig sein. Aber dann aufs Bilungssystem jammern.
 
@iPeople: Das Bildungssystem muss aber ebenfalls motivieren. Und das tut es nicht. "Aber von meinen Kids waren die beiden weg, Mission erfolgreich." Nix erfolgreich, der schlechte Lehrer verhunzt nun andere Schüler. Ich mein ich erzähl ja nix vom Pferd, es ist ja bekannt das dass deutsche Bildungssystem im internationalen Vergleich eher schlecht wegkommt. Beispiele habe ich bereits genannt. wieso müssen unsere Kinder größere Hürden überwinden müssen als andere Kinder in anderen Ländern?
 
@ThreeM: Dann müssen sich eben die anderen auch wehren. Wo ist das Problem, die deutsche Versorgungsmentalität? Das Bildunsgsystem muss nicht motivieren, denn man lernt nicht für den Lehrer.
 
@iPeople: Komisch, ich seh das bisschen anders. Wenn jemand Monoton da Texte aus dem Lehrbuch abließt weil er selbst wenig motiviert ist, ist das nicht unbedingt förderlich. Selbst in Großkonzernen wird da bauf Mitarbeiterführung geachtet. Das geht ja schon bei den unterschiedlichen Voraussetzungen in verschiedenen Bundesländern los. Oder wieso werden Schüler aus Bayern lieber gesehen als ein Schüler mit gleichem Schnitt aus Hamburg? Deutschland hat kein einheitliches Bildungssystem, jedes Bundesland kocht da ihr eigenes Süppchen. Wenn ich in Hamburg immer mit Log und guten Noten überschüttet worden bin und dann nach Bayern gehe, wundere ich mich aber ganz schön über die unterschiedlichen Bedingungen und Anforderungen. Ebenso ist in Deutschland der Leererfolg sehr stark von der sozialen Herkunft abhängig. Von Chancengleichheit ist gar keine Rede.
 
@ThreeM: Im IT Bereich sind sie selbst in Bayern och zu niedrig.
 
@shriker: Jop, wenn ich mir meine Ausbildung so ansehe.. OMG! Was sich da einige Berufsschulen leisten können ist unter aller Sau.
 
@ThreeM: Kannste ja anders sehen, was soll daran komisch sein? ich sehe bei Sachen Motivation den Einzelen in der Verantwortung. Mitarbeiterführung ist ein anderes Thema, da gehts um den Nutzen für die Firma. Okay, hier sind wir uns einig. ich bin auch dafür, das Bildung Bundessache wird und ein einheitlicher Standard geschaffen wird. Ich bin auch für ein generelles Benotungssystem für Lehrer (gibts bei uns an der Schule)
 
@iPeople: Benotungssystem für Lehrer halte ich für fragwürdig aber interessant. Frage ist nur wer die Lehrer beurteilen sollen. Die Eltern sind dazu nicht in der Lage, ebenso wie die Kinder. Schwierig. als erwachsener weiß man das man fürs Leben lernt, aber als kleiner Junge von 8-14 hab ich andere Dinge im Kopf gehabt als meine Zukunft. Die Schule sollte genau dies ebenfalls auch fördern. Aber es gibt ja nicht mal genug Gelder um eine Berufsvorbereitung in der Schule um zusetzten. Grade in Stätten wo die traditionelle Berufswahl eher unmöglich ist aufgrund der unglaublichen Vielfalt an Berufen. Oder wie sieht dass mit Betreuung der Kinder aus wenn die Eltern berufstätig sind. Auch eher Mau. Auch das gehört für mich zum Bildungssystem, Umstände schaffen die effetives Lernen überhaupt ermöglichen. Wenn eine Familie nicht für Ihre Kinder da sein kann da es finanziell so eng ist das sie halt rund um die Uhr Geld verdienen müssen, bleibt Bildung und Kinderbetreuung auf der Strecke. Dazu kommen zu wenige Kitaplätze (Budesweit). Wie soll unter diesen Bedingungen eine anständige Bildung möglich sein? "Mitarbeiterführung ist ein anderes Thema, da gehts um den Nutzen für die Firma." Ach un bei der Bildung geht es nicht um die nutzen für Firmen und die gesamte Volkswirtschaft? (Soll alles kein Angriff sein, ich bin grad etwas verärgert, also nicht persönlich nehmen wenn der Ton etwas Rauer ist.)
 
@iPeople: Natürlich muss man sich als Schüler auch mal selbst schlau machen, aber in erster Linie ist es Aufgabe der Lehrer, den Schülern den Stoff zu vermitteln. Wenn ich mir meinen Stundenplan angucke, habe ich zwei wirklich gute Lehrer; einen Lehrer, der sehr hohe Ansprüche stellt, aber ansonsten auch in Ordnung ist; einen Lehrer, der häufig recht unorganisiert ist, sodass wir entweder in einer Stunde kaum etwas neues zu tun haben oder zeitlich nicht alles schaffen können; einen Lehrer, bei dem der Unterricht hauptsächlich aus dem Gucken und Zusammenfassen von Filmen besteht; einen Lehrer, der häufig selbst unmotiviert ist, was sich dann unweigerlich auf die Schüler überträgt; und einen Lehrer, der einfach keine Ahnung von dem hat, was er unterrichtet, und sich daher nur an seine "Musterlösungen" klammert und nicht auf Fragen eingehen kann. Bei den guten Lehrern haben natürlich dann auch die Schüler viel mehr Ahnung von den Themen. Das schlägt sich aber keinesfalls in den Noten wieder, es ist häufig sogar umgekehrt, da die schlechten Lehrer auch niedrige Maßstäbe zur Benotung heranziehen. Bei dem letztgenannten Lehrer gab es letztens eine Klausur, bei der die Hälfte der Schüler eine 1+ bekommen haben. Wenn das so ist, kann doch keiner ernsthaft erwarten, dass man als Schüler selbst noch aktiv wird.
 
@kesan: Es liegt doch an Euch, das zu kritisieren. Wenn ihr das hinnehmt, seid ihr damit einverstanden. Und das Vermittlen von Stoff in der Schule ist Richtlinie, dazu kommt Selbststudium. Wer heute denkt, es reicht, in der Schule mitzuschreiben und ansonsten in seiner Freizeit zu zocken, der sollte nicht übers Bildunsgsystem meckern.
 
@ThreeM: Wieso kann ein Schüler nicht beurteilen, ob er mit dem, was der Lehrer abliefert. Ansonsten holst Du jetzt ziemlich weit aus. Eltern, die ihre Kinds nicht versorgen können usw ist blöd, aber für alles gibts nunmal keine Patentlösungen.
 
@iPeople: Das wird von uns auch kritisiert, insbesondere in den besonders gravierenden Fällen, aber dass die Kritik an einer Situation, die uns erst einmal nur Vorteile bringt, nicht besonders nachdrücklich erfolgt, ist doch auch nicht verwunderlich. Wie du dir das mit dem Selbststudium vorstellst, wenn die Schule dafür keinen geeigneten Rahmen bietet, weiß ich auch nicht. Soll ich mich nachmittags hinsetzen, mir nen zufälligen Artikel auf wikipedia anzeigen lassen und mich darüber informieren? Was ich sagen will: Ohne Leitung durch die Schule (oder sonst wen) ist es für die meisten kaum machbar, sich zielführend selbst etwas beizubringen. Außerdem solltest du dir vielleicht mal überlegen, wann Bildung anfängt, nämlich spätestens mit sechs Jahren. Mit sechs Jahren kann man gar nicht genug Eigenverantwortlichkeit mitbringen, um da irgendetwas über das in der Schule mitschreiben zu machen. Da sind also die Eltern oder die Lehrer in der Pflicht. Wenn man da den Fokus auf die Eltern legt, hat das den Nachteil, das Kinder aus bildungsfernen Schichten selbst auch keine gute Bildung erhalten, obwohl sie vom Talent her absolut dazu in der Lage wären (Stichwort Chancengleichheit).
 
@iPeople: Naja aber das zählt für mich zum Bildungssystem dazu. Bei der Beurteilung durch den Schüler denke ich das Verstimmungen über Noten sehr schnell zu falschen Anschuldigungen führen. Es gab in meiner Schulzeit auch Lehrer die ich nicht leiden konnte und lieber abgeschossen hätte, allerdings waren diese fähige Lehrer ;)
 
@iPeople: Ich würde eher sagen, dass die Schule mich nie
 
@shriker: das kann ich nur bestätigen. Ich ging 2 Jahre lang in meiner sogenannten "Heimat" zur Schule. Und obwohl man dort mit wesentlich weniger Mitteln hantiert, müssen sich Lehrer gewaltig ins Zeug legen - und tun dies auch. Die Lehrer hierzulande sind oft einfallslos und gleichgültig - vor allem im Bezug darauf, ob die Schüler das, was die Lehrer vermitteln wollen, auch tatsächlich begriffen haben. So ist es eben. Das kommt davon wenn Geld keine Motivation mehr ist, weil man es auf die ein oder andere Weise sowieso bekommt - Erfolg spielt ja scheinbar vor allem bei den verbeamteten Lehrkörpern keine Rolle.
 
@divStar: darf man fragen was die "Heimat" war?
 
@Knerd: Als "normaler Arzt" im Krankenhaus verdient man hier nun mal nix und ackert sich dafür zu tode mit einem total bekloppten Schichtsystem (wo glaube ich auch keiner weiß wozu das gut sein soll). Klar gibt es Länder wo es noch schlechter ist (komischerweise werden die auch oben aufgelistet) aber auch zig wo es besser geht. Also wird hier keiner mehr Arzt oder geht irgendwo hin wo "normale Zustände sind" und wir bekommen die aus den Ländern wo es noch schlechter für Ärzte aussieht. Das ist erstmal nicht schlimm, die müssen ja keine schlechten Ärzte sein, zeigt aber nur mal wieder das "Geiz ist geil" im Gesundheitswesen nicht besonders gut ist, aber solange es noch klappt und man die Ärzte aus anderen Ländern importieren kann, klappt es ja noch :P
 
@Knerd: Die Bildung hier ist keineswegs schlecht, es müssten nur mehr Leute für besagte MINT-Berufe interessiert werden. Das ist eines der großen Probleme hier in Deutschland.
 
@elbosso: Naja, ich mache aktuell eine Ausbildung zum FISE aber der Job ist absolut nichts für mich, eben weil er nur im Büro stattfindet. Daher suche ich mir einen neuen Job.
 
@Knerd: Nicht aufgeben... warum ist er nur im Büro was ist mit Server basteln usw?
 
@shriker: Bin nur Anwendungsentwickler, das ist bei mir nicht ;) Außerdem fehlt mir irgendwie das gewisse etwas. Nach der Ausbildung wollte ich eigentlich zum Militär als Panzergrenadier, Jäger, in die Panzertruppe oder zur Marinesicherung. Am 6.3. und 7.3. ist die Musterung für mich. Ansonsten Industriekletterer :)
 
@Knerd: Ist ja fast das gleiche :D
 
@shriker: Nahezu, man wird angemotzt und muss im Dreck kriechen :D
 
Das Problem mit Lehrern heute ist: sie sind unterbezahlt; nicht gewürdigt; überfordert (zu große Klassen); und vorallem "Fachidioten" (keine pedagogische Ausbildung mehr)! Und wie jemand schon sagte: Wir brauchen ein bundeseinheitliches System! In der Schule geht es hauptsächlich um Naturwissenschaften. Deren Gesetze sind buchstäblich UNIVERSELL. Wieso muß man also 1+1=2 in Bayern anders vermitteln als in Brandenburg, Hessen, Sachsen, oder, oder, oder? Und das gilt nicht nur für Naturwissenschaften! In Deutsch unterrichten wir auch nicht Mumdart!? Ebenso in anderen Sprachen. Ethik solte auch gleich sein?! Geschichte ist auch die Selbe?! Also ich vertehe es wirklich nicht, wieso ausgerechnet Bildung Ländersache sein muß. Hinzu kommt, dass ein einheitliches System die "Flexibilität" der Menschen erhöhen würde. Wer schon mal mit schulpflichtigen Kindern aus beruflichen Gründen umzog, wird wissen was ich meine. Von frühzeitiger Spezialisierung halte ich aber nix! Schule, bis zum Abitur, dient der Allgemeinbildung! Sie ist die Grundlage(!) - das Fundament(!), für spätere berufliche und akademische Spezialisierung. Es kommt ja auch niemand auf die Idee mit dem Bau der 1. Etage eines Hauses zu beginnen, wenn das Fundament gerade mal zu Hälfte fertig gegossen, geschweige denn abgebunden, ist!? Außerdem wäre es auch etwas viel verlangt, von einem, z.B. 12jährigen, zu erwarten, das er schon 100% weiß was er mal werden will?!
 
@OPKosh: Das weiß so mancher 20 jähriger immer noch nicht ;)
 
@Knerd: darin sind wir ja gut, wir wollen den skandinavischen Ländern und Korea nacheifern, aber tun nichts dafür damit wir hier ansatzweise gleiche Bedingungen haben um das Ziel zu erreichen. Gut, ob jetzt Korea so erstrebenswert ist, ein Land in dem die Hälfte aller Erziehungsgrundsätze in Deutschland einen Straftatbestand darstellen, sei mal offen und diskusionswürdig. es ist einfacher andere die Drecksarbeit machen zu lassen und ein auf Dauer dummes Volk lässt sich auf Dauer unterjochen... wo kämen wir hin wenn wir in Bildung investieren würden? könnt ja sein das morgen keiner zur Arbeit geht und wir plötzlich Revolution oder zumindest Streik haben... sowas darf nich sein, da wird man besser mit Jauch und Kerner weichgekuschelt, als sei alles in ordnung... und unsere Suppentrulla vom Dienst im Hosenanzug predigt von Freiheiten, von Chancen - nur wo sind die ? ach und unser Gaukler ist auch so ein Phrasendräscher, der von nichts ne Ahnung hat. Der tut so als wäre es schlimm, wenn die Leute sich mal keine Sorgen machen müssen und ruhig schlafen können, aber selbst das spricht er ihnen ab "ich muss den Leuten sagen wozu sie da sind" - jawohl alter Mann...
 
@Knerd: Wer den Willen für Bildung und Weiterbildung aufbringt, der hat auch in Deutschland alle Chancen. Das sehe ich an mir und vielen Bekannten, die ihr Leben nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich konnte mich z.B. von Krankenschwester zur Ärztin für "Innere Medizin" qualifizieren (bin jetzt 28). Mein Spezialgebiet ist die "Onkologie". - Mit meinem Kommentar möchte ich nur deutlich machen, dass jeder, der Kraft und Willen aufbringt, sein "Ziel" erreichen kann.
 
@manja: Genau das meinte ich. Danke.
 
@manja: Ja stimmt, aber es fängt schon an unterbezahlten und schlecht ausgestatten Schulen. Außerdem kann man Schüler nicht in Berufe zwingen, ja in DE bekommt man noch die wahrscheinlich beste Ausbildung in der EU aber eben nur wenn man selbst seeeehr viel macht.
 
@Knerd: Ja, es ist selbst bei einem starken Willen nicht immer einfach, sein gestecktes Ziel zu erreichen. Elternhaus, Bildungseinrichtungen, Betriebe usw. müssen mitspielen, damit das Erreichen des "Traum-Berufes" nicht über die Kräfte geht. Meine Erfahrung ist, dass man mit Unterstützung rechnen kann, wenn man konsequent und selbstsicher seine Vorstellungen darlegt und vertritt. Das heißt aber nicht, dass damit gleich der erste Auftritt erfolgreich sein muss. "Fliegt" man raus, dann geht es eben zur nächsten Tür rein. Wer flexibel ist und nicht aufgibt, der schafft es. - Zu meinen Patienten sage ich immer: "Gemeinsam schaffen wir es".
 
@manja: das sagt sich so einfach zieh das mal durch wenn alles scheiße is und du dich jeden Tag aufs neue fragst was zur Hölle mach ich hier eigentlich und warum bin ich nur hier gelandet.
 
@manja: Oh eine Onkologin, sehr schön. Und das mit 28... da haste aber sehr schnell gelernt.... Damit bist du die erste Onkologin die ich kenne die unter 30 Jahe Alt ist. Nicht schlecht. Dr. wird aber wohl noch nicht drin sein oder? *hust*
 
@ThreeM: Betrifft deinen Kommentar [re:34]. Damit kein falscher Eindruck entsteht, hier eine kleine Ergänzung. Einen Doktortitel besitze ich natürlich noch nicht. Z.Z. bin ich nur Assistenz-Ärztin, die auf dem Gebiet der Inneren Medizin tätig ist, mit besonderem Interesse für die Onkologie. Eines Tages möchte ich Fachärztin sein. Doch das braucht seine Zeit.
 
@manja: Ah ok, dachte schon du bist fertig mit allem. Dies hätte mich sehr gewundert. Aber nochmal zum Thema zurück. Wenn die finanzielle Situation des einzelnen gut ist, können auch Weiterbildungsangebote wahrgenommen werden. Sollte der Background nicht da sein, siehts eher sehr schlecht aus. Von daher halte ich dein persönliches Beispiel für bedingt aussagekräftig. Btw. Wir suchen immer angehende Onkologinnen. Standort wäre Hamburg xD
 
@ThreeM: Stimmt, die finanzielle Situation spielt keine untergeordnete Rolle. Von meinen Eltern erhielt ich volle Unterstützung, so dass ich praktisch ungebremst loslegen konnte.
 
@manja: Tjo und da ist der Knackpunkt wieso man nicht sagen kann: Mit Leistungswille und Motivation schafft man in Deutschland. Das wird halt nix.
 
@Knerd: zu meiner Schulzeit (1989 bis 2000) sagte man so schön: Wir sind Schüler von heute, gehen in die Schule von gestern und werden von Lehrern aus dem letzten Jahrhundert mittels Methoden aus dem Mittelalter auf die Probleme von übermorgen vorbereitet!". - wie es heute ausschaut kann ich nicht sagen - denke aber mal, dass sich da nicht viel getan hat.
 
Achja der schöne angebliche "Fachkräftemangel". Als ich 2009 nach einem Ausbildungsplatz (IT-Systemintegrator) gesucht habe hieß es "Nein wegen der Wirtschaftskriese keine Auszubildenden". Ein paar Monate später haben sich die Firmen ganz groß ausgeheult, dass es zu wenig Auszubildende gab. Wenn die Firmen nicht solche dummen Anforderungen hätten und auch für entsprechende Fachkräfte zahlen würden, dann würde die Arbeitslosigkeit hier in Deutschland, vermute ich mal, zurückgehen. Und/Oder die Fachkräfte verschwinden nicht mehr ins Ausland, wo sie entsprechend bezahlt werden. Aber die Firmen sind ja alle so arm dran...
 
@Motti: Das Problem ist, dass Fachkräfte bei Bedarf kurzfristig gebraucht werden, und nicht erst ausgebildet werden müssen sollen (komischer satzbau?). Man kann den Firmen da aber imo auch nur eine Teilschuld geben. Einerseits könnte etwas mehr Weitsicht bei der Wahl der zu vergebenen Ausbildungsplätze in vielen Fällen sicher nicht schaden, andererseits hat sich der Markt, gerade in der IT, in den letzten Jahren so schnell entwickelt und in vielen teilen auch geändert, dass man vor 3-5 Jahren kaum hätte vorhersehen können, welches Fachwissen man heute benötigt. Somit ist diese Art von Fachkräftemangel kaum zu vermeiden gewesen.
 
@Achereto62: Welcher Fachkräftemangel? Es gibt KEINEN Fachkräftemangel, es nur nicht genug Fachkräfte die sich mies bezahlen lassen wollen. WENN es wirklich einen Fachkräftemangel gäbe, würden die Löhne in diesen Positionen MASSIV ansteigen, man würde wieder direkt an die Unis gehen und die Leute dort abwerben, aber weder das eine noch das andere passiert. Schlechte Arbeitsbedingungen, "kostenlose" Überstunden und generell miese Bezahlung, daher kommt der Fachkräftemangel...und jetzt versucht man sich eben billige Fachkräfte aus dem Ausland einzukaufen, anstatt die existierenden ordentlich zu bezahlen.
 
@Draco2007: Also ich finde eigentlich nicht, dass man als gut qualifizierte IT Fachkraft im allgmeinen schlecht bezahlte Angebote bekommt - allerdings kann ich wirklich nur für den IT Bereich sprechen.
 
@Achereto62: Naja im IT-Bereich hat man vllt noch die Chance gut bezahlt zu werden, vorausgesetzt man will in einer "großen" Firma arbeiten. In den kleinen "Buden" kann man das aber knicken. In meinem Bekanntenkreis gibts genug, die wirklich miese Angebote bekommen haben.
 
@Motti: wobei qualitativ in selbst ausgebildeter Mitarbeiter im Betrieb besser zurecht kommt als einer der naträglich in die Firma kommt. Und: letztere sind meist noch teuer.
 
Bei Ärzten binich da skeptisch, nachdem, was ich schon erlebt habe mit mangelnden Sprachkenntnissen. So sehr ich begrüße, dass der Mangel gerade an Allgemeinärzten durch Zuwanderung ausgeglichen wird. Aber wenn ich einem Doc im KHs erst unter Zuhilfenahme einer Schwester als "Human Translater" erklären kann, was zwickt und sachmerzt, dann ist da Handlungsbedarf.
 
Lachhaft, Kommilitonin von mir schrieb 69 Bewerbungen bis sie eine Stelle hatte. Der Fachkräftemangel wird künstlich herbei gerufen, denn die Firmen wollen z.B. Akademiker aber dann mit einer Vergütung wie ein Facharbeiter. Das da nicht wirklich viele mitspielen ist klar. Folglich jammert man bei der Politik rum, die lässt die günstigeren Arbeitskräfte ins Land und man kann allgemein die Löhne drücken.
 
@Krucki: Klingt danach... 36.200€ für einen "Hochqualifizierten"? Für das Geld würde ich nicht mal aufstehen, und ich habe nicht mal einen Hochschulabschluss.
 
@Krucki: mir geht es ähnlich. Ich habe absichtlich einen Studiengang gewählt, der als sinnvoll angesehen wird. Also alle behaupten, dass man damit später auf jeden Fall eine Stelle bekommen wird. Zusätzlich ist meine Hochschule in diesem Studiengang im Vergleich zu anderen Hochschulen in ganz Deutschland auf Platz 1. In allen Vergleichstest schon seit Jahren. Mein Abschluss war sehr gut und die Thesis auch (bei einem sehr renomierten Unternehmen). Ich habe sogar vorher eine sehr gute Ausbildung absolviert.

Ich würde behaupten, dass nur sehr wenige Berufseinsteiger eine ähnlich gute Qualifikation haben.

Nach 50 Bewerbungen (von Startups bis hin zu Konzernen) habe ich immer noch keine Stelle bekommen. Noch nicht einmal ein Vorstellungsgespräch. Ich wäre ja sogar bereit zum Einstieg für einen Hungerlohn zu arbeiten. Aber noch nicht einmal dafür reicht es. Es ist ein Schlag ins Gesicht, wenn man von Fachkräftemangel lesen muss!!
 
@fy_poolday: "Ich wäre ja sogar bereit zum Einstieg für einen Hungerlohn zu arbeiten." Das würde ich nicht tun, denn dann würdest du dem Personalchef andeuten dass du dich selbst nicht für voll nimmst und kriegst dann auch wieder keinen Job ;)
 
@fy_poolday: Darf ich fragen in welchem Bereich? Ich kann jetzt nur für die Informatik sprechen, die Jungs und das Mädel, die jetzt hier in Furtwangen den Master-Abschluss in der Tasche haben, haben ALLE einen Job, teilweise sehr gut bezahlt, ein Kumpel von mir hatte sogar das Glück direkt nach der ersten Bewerbung einen guten Job zu finden.
 
@Draco2007: Ich bin zwar nicht der Gefragte, aber bei mir kam die Kommilitonin aus dem Sektor Maschinenbau.
 
@Draco2007: kann ich dich irgendwie direkt anschreiben?
 
@fy_poolday: Ja, man markt das ganze auch schon bei der Thesis. Guckt man z.B. bei Audi da gabs es damals als es für mich interessant war 300 Stellen für die Praxisphase und nur 24 Stellen für eine Abschlussarbeit. Von einem wirklichen Job danach will ich erst gar nicht reden. Für die Praxisphase bekam ich so viele Zusagen und für die Thesis musste man schon genauer suchen und kämpfen. Mal sehen wie es beim Wirtschaftingenieur aussieht zu dem ich wechselte, ich denke vergleichbar. Die Firmen sollten auch nicht vergessen, ohne Abschlussarbeiten auch keine fertigen ehem. Studenten. Naja die Nachbarländer werden schon aushelfen ;)
 
@Krucki: Klar, Praktikanten sind halt billige Arbeitskräfte...logisch, dass es da viele Stellen gibt ^^
 
@Krucki: ich schreibe schon seit 8 jahren bewerbungen (ausbildung zum fachinformatiker) ca. 200 bewerbungen im jahr (ich weiß, es sind zu wenig), bekomme nur absagen (nicht mal einladungen zum praktikum oder einstiegsqualifizierung!), vermutlich weil ich nicht studiert habe und auch kein abi habe. -.-
 
Ich kenne einige Inder, die hier Ihre Ausbildung gemacht haben und wieder zurückgegangen sind. Unter anderem ein talentierter Herz Chirurg. Der großteil ist nach der Ausbildung bzw. ein paar Jahren weitergezogen.

Ich glaube auch nicht das die Blaue Karte etwas bringt außer Lohndumping.
 
@spackolatius: Und genau das war doch das Ziel, also Mission Accomplished....
 
@spackolatius: Exakt! Bei uns in der Nähe hat mal ein Koreaner gewohnt, hat hier in RWTH Aachen studiert, einige Jahre bei Bosch Deutschland gearbeitet und jetzt ist der Typ bei Lockheed Martin in Amerika... Bin auch mal gespannt, ob die Karte ein Erfolg wird!
 
Werden Deutsche Fachkräfte trotzdem bevorzugt? Oder wird man als Deutscher erst dann eingestellt, wenn man noch weniger verlangt als die Ausländischen Fachkräfte? ...Könnte schon weinen, wenn mein kleiner Bruder erzählt, dass er mal Computroniker ("Informatiker" kennt er noch nicht^^) werden will und mit seinem verdienten Geld den Armen helfen möchte ... Wenn es so weiter geht, kann er sich gleich neben den Armen setzen!
 
@algo: Kurios aber scheibar ja.
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/manpower-chefin-calasan-fachkraeftemangel-ist-hausgemacht-a-868539.html

"Die Vorstellungen von einem Wunschkandidaten sind meist sehr präzise und die Personalabteilungen nicht bereit, davon ein wenig abzurücken. Das ist ein deutsches Phänomen?
Ja, hier sollen die Bewerber immer hundertprozentig passen,..."
 
Das Problem sind nicht die Fachkräfte, sondern die miese Bezahlung im Vergleich zu anderen Ländern. Deswegen lässt man jetzt die Sklaven aus dem Ausland einfliegen, die tun das für die Hälfte.
 
Die "blaue Karte" dient doch nur dem Lohndumping. Anstatt dass die Unternehmen selber Fachkräfte ausbilden und einstellen, wird von 'irgendwo' her einer eingestellt, der für einen Bruchteil des Geldes arbeitet. Und jene, die hier in Deutschland ausgebildet worden sind, die gehen mit ihrem Wissen und ihrer Qualifikation dort hin wo es gerechteren Lohn gibt.
 
Um Fefe zu rezitieren: Es gibt keinen Fachkräftemangel. Es gibt nur einen "Fachkräfte, die für den dreckigsten Hungerlohn schuften wollen"-Mangel
 
@Slurp: Das stimmt meiner meinung nicht ganz. Um mal bei dem Beispiel Indischer (angehender) Arzt zu bleiben. Selbst wenn er hier die hälfte verdient, hat er umgerechnet gut verdiente Indische Rupien in der Tasche wenn er wieder zurückgeht (behaupte ich jedenfalls). Demnach ist aus deiner sicht der "dreckige Hungerlohn" (was er für den Deutschen bestimmt ist) für den Inder ein ganz guter verdienst.
 
@spackolatius: Aber genau darum geht es doch.. es herrscht ein Fachkräftemangel in Deutschland, weil die deutschen Fachkräfte (verständlicherweise) nicht für nen - nach deutschem Vergleich und Standard - Hungerlohn arbeiten wollen und können.. Dass unsere Niedrigstlöhne für andere Länder immernoch ein riesen Verdienst ist, hat damit ja erstmal gar nix zu tun..
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