ARD-Doku: Amazon trennt sich von Security-Firma

Der weltweit größte Online-Einzelhändler Amazon hat sich nach der massiven Kritik an der Behandlung von Leiharbeitern durch einen Sicherheitsdienst von dem Unternehmen getrennt. Hintergrund ist die Aufregung um die ARD-Doku "Ausgeliefert - ... mehr... Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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@Yps: Hmmm? Eine Nachbarin von mir arbeitete für die Weihnachtssaison bei Amazon in Werne, danach wurde sie selbstverständlich entlassen, damit keine festen Verpflichtungen für Amazon entstanden. Leider hatte sie keine andere Wahl, da das "HarzIV-Amt" sie dort freiwillig zwangsweise hinschickte. Was die mir alles über das dortige Arbeiten glaubhaft erzählt hat, grenzte auch an Sklavenhaltung(!): Arbeitszeit auf Abruf durch Amazon, unfreiwillige Überstunden reichlich ohne Vorankündigung, schwere körperliche Arbeiten, Überwachung am Arbeitsplatz und bei Arbeitsanfang /-ende usw.usw. Man nutzt ja Amazon ganz gerne aber ob man das wirklich reinen Gewissens tun kann?
 
@Kiebitz: jo, geht ohne weiteres.
 
@Kiebitz: "Arbeitszeit auf Abruf durch Amazon, unfreiwillige Überstunden reichlich ohne Vorankündigung, schwere körperliche Arbeiten, Überwachung am Arbeitsplatz und bei Arbeitsanfang /-ende usw.usw. "

Ich denke grade in der Weihnachtszeit kann man amazon da keinen Vorwurf machen. Das Geschäft ist nunmal extremen, saisonalen Schwankungen unterworfen. Was würdest du an deren Stelle machen? Immer die Belegschaft vorhalten, die für die 2 Wochen vor Weihnachten benötigt werden, wird finanziell nicht machbar sein. Andere Alternative, die vorhandene Belegschaft noch mehr Überstunden abzuverlangen. Ich denke da macht der zeitliche Einsatz von Leiharbeitern sehr wohl Sinn. Dafür ist ja Zeitarbeit auch gedacht. Ausgenutzt wird Zeitarbeiter erst, wenn er über einen längeren Zeitraum stattfindet und damit nur Lohndumping erfolgen soll.

Überwachung bei Arbeitsanfang/-ende ist auch in solchen Betrieben ganz normal. Es gibt halt überall schwarze Schaafe. Auch das Personal an Flughäfen wird täglich kontrolliert. Ebenfalls videoüberwacht.

Was ich schwerwiegender finde ist, dass sie nicht besser prüfen, mit welchen Zeitarbeitsfirmen sie zusammenarbeiten und nicht die Verhältnisse in den Unterkünften sowie deren Sicherheitsfirmen überwachen.
Außerdem missfällt mir, dass amazon für ebooks und sonstige digitale Inhalte keine deutsche MwSt abführt, sondern das in Luxemburg versteuert. Macht apple ebenfalls. Ich möchte schon, dass meine gezahlten Steuern auch in diesem Lande verbleiben. Naja, die EU, Russland und die USA planen ja da grade, den Konzernen bei sowas den Riegel vorzuschieben. Gewinne sollen eben dort versteuert werden, wo sie anfallen und nicht dort, wo es grade am günstigsten ist.
 
@ijones: Es geht nicht um den zeitlichen Einsatz von Leiharbeitern. Es geht darum dass diese unter den miesesten Bedingungen wie Lohn, Arbeitszeit, unbezahlte / nicht vorher angekündigte Überstunden usw. arbeiten! Und natürlich wird Zeitarbeit bei Amazon (und anderen Firmen) über über einen längeren Zeitraum und mit dem Ziel Lohndumping durchgeführt. Was meinst Du denn wie das läuft. Leih- / Zeitarbeit für ein Vierteljahr und dann weg mit den Leuten, damit die ja keine Ansprüche erlangen. Dafür kommen im Anschluß dann wieder neue Leih- / Zeitarbeiter für ein Vierteljahr und dann weg mit denen und dann kommen ... usw. usw. usw.! UND das findest Du normal? Ich nicht!
 
@Kiebitz:

Zeitarbeit bzw. Leiharbeit funktioniert nunmal so. Alle temporären Mitarbeiter bekommen einen Stundenlohn, keine Arbeit = kein Lohn. Wenn "Überstunden" anfallen, dann für die Festangestellten nicht unbedingt für die Leiharbeiter. Erst wenn man die Wochenarbeitszeit überschreitet um keine Ahnung wieviel Stunden, dann redet man von Überzeit. Sollte also der Leiharbeiter länger arbeiten, und er es zeitlich vereinbaren kann, dann sollte er sich freuen weil mehr Stunden = mehr Geld.
Auf Abruf, das ist normal, dafür ist man Leiharbeiter.
Man arbeitet auch nur für eine bestimmte Zeit. Wenn die Saison vorbei ist dann ist das Anstellungsverhältniss beendet und der Leiharbeiter arbeitet dann wieder woanders.
Nicht den Teufel an die Wand malen wo es keinen gibt.
 
@realGoliath: Du liegts vollkommen falsch!"...Zeitarbeit bzw. Leiharbeit funktioniert nunmal so. Alle temporären Mitarbeiter bekommen einen Stundenlohn, keine Arbeit = kein Lohn....". Falsch! Leiharbeiter haben einen Vertrag mit einer Leiharbeitsfirma. Diese bezahlt sie und nicht z.B. Amazon. Und wenn die Leiharbeiter bei Amazon keine Arbeitet mehr haben, haben sie immer noch einen Arbeitsvertrag mit der Leiharbeitsfirma und die muß den Lohn bezahlen bis auch sie die Arbeitnehmer kündigt. Nicht die Tätigkeit bei Amazon ist maßgebend sondern der Arbeitsvertrag bei der Leiharbeitsfirma. Dort steht ihnen übrigens auch Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheits- / Urlaubsfall zu. Du "... Wenn "Überstunden" anfallen, dann für die Festangestellten nicht unbedingt für die Leiharbeiter....". Auch verkehrt! Leiharbeiter sind billiger als Überstunden für festangestellte Arbeitnehmer! Ich weiß nicht von wo Du kommst. Aber Überzeit gibt es z.B. in der Schweiz nicht aber in Deutschland. Da sprechen wir von Mehrarbeit oder Überstunden. Und wenn die tarifvertraglich festgelegte Arbeitszeit überschritten wird, dann sind das Überstunden. Wobei die durchschnittliche Höchstarbeitszeit inkl Überstunden von 48 Stunden pro Woche gem. Arbeitszeitgesetz (ArbZG) NICHT überschritten werden darf bei allen Arbeitnehmern, auch bei Leiharbeitern! Ich finde auf Abruf nicht normal, wenn mich am freien Tag z.B sonnabendvormittags der Arbeitgeber anruft ich soll die Nachmittagsschicht oder Nachtschicht an diesem Tag machen. Du "... dafür ist man Leiharbeiter...". Das heißt nicht dass diese rechtlos sind. Du "...Wenn die Saison vorbei ist dann ist das Anstellungsverhältniss beendet...". Wieder falsch! Das Anstellungsverhältnis bleibt bestehen, da der Leiharbeiter dieses bei der Leiharbeitsfirma hat und NICHT z.B. bei Amazon. Er kann dann natürlich von der Leiharnbeitsfirma woanders eingesetzt werden. Aber sein Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch mit der Beendigung der Tätigkeit in der ausleihenden Firma z.B. Amazon. UND bitte, bitte, bitte Leiharbeiter und Zeitarbeitnehmer streng unterscheiden, denn das ist absolut zweierlei. Leiharbeiter sind bei einer Leiharbeitsfirma angestellt / beschäftigt und NICHT bei der ausleihenden Firma bzw. dort, wo sie die Leiharbeitsfirma hinschickt. Zeitarbeitnehmer haben einen Arbeitsvertrag auf Zeit und zwar bei der Firma wo sie tätig sind, hier im Beispiel Amazon. Die haben rein gar nichts mit einer Leiharbeitsfirma zu tun! Das sollte man wissen.
 
@Kiebitz:

Ja klar sind die Leute über die Agentur angestellt und nicht bei Amazon.
Zeitarbeiter haben einen Vetrag mit einer Zeitarbeitsfirma, wie Leiharbeiter. Wer vermittelt denn die Aufträge auf Zeit? Das Vermittlungsbüro, und sooo viel unterscheiden sich Leih Zeitarbeiter nicht. Worin eigentlich? Leiharbeiter arbeiten auf Zeit, Zeitarbeiter arbeiten Leihweise auf Zeit*roflmao
 
@realGoliath: Ich habs doch erklärt! Sogenannte Zeitarbeiter, korrekter Leiharbeitnehmer, erhalten Arbeitsverträge bei Zeit-/Leiharbeitsfirmen und NICHT mit der Firma wo sie eingesetzt werden. Zeitarbeitsfirmen -auch Leiharbeitsfirmen, Personalleasingfirmen genannt- verleihen die bei ihr der Zeit-/Leiharbeitsfirma angestellten Leute an Unternehmen hier Amazon. Der Leiharbeitnehmer steht in einem Arbeitsverhältnis zum Verleiher. Diesem gegenüber gelten die arbeitsvertraglichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechte. Das Leiharbeitsverhältnis unterliegt demselben Kündigungsschutz wie jedes andere Arbeitsverhältnis. Siehe u.a. auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer%C3%BCberlassung ! "Leiharbeiter" und Zeitarbeiter sind defacto dasselbe. Zur Vermittlung: Entweder wenden sich Firmen, die personelle Engpässe haben, -hier Amazon- an die Leiharbeitsfirmen mit der Anfrage um geeignetes Personal ODER die Zeitarbeitsfirmen bieten dieses von sich aus an. Agentur ist in diesem Zusammenhang der komplett falsche Ausdruck! Agentur vermittelt den Eindruck es handelt sich um die Agentur für Arbeit, dies ist aber nicht so. Leiharbeitsfirmen sind private Unternehmen. Und es gibt dann noch den Unterschied zwischen Arbeitnehmern mit zeitlich befristetem Vertrag bei den Firmen direkt (hier Amazon) und den Zeit-/Leiharbeitnehmern! Zu den Bedingungen zu Letzteren siehe zuvor. Arbeitnehmer mit Zeitverträgen bei den Firmen -hier Amazon- werden nach den gültigen Tarifen des Stammpersonals bezahlt / mit Gewerkschaften ausgehandelte Tarife. Diese sind in der Regel günstiger / besser / höher bezahlt als die der Leiharbeitsfirmen. Das ist der Unterchied! Und die Verwendung des Begriffs "Vermittlungsbüro" zeigt eigentlich, dass Du keine detaillierte Kenntnisse hast! "Vermittlungsbüro" - wer soll das sein, wo soll das sein, wozu soll es gehören? Roflmao laß mal bleiben, mache Dich besser erstmal detailliert kundig!
 
@Kiebitz: aber billig soll ja unser Laptop dann trotzdem sein, Unser Plasma? Ja, am Liebsten geschenkt! Wir sind es doch, die die Preise durch unseren ekelhaften und mittlreweile krankhaften GEIZ am Liebsten wegradiert sehen würden. Wir müssen uns sleber die Frage stellen, ob WIR nicht das alles zu verantworten haben.
 
@McFatih: Gebe ich Dir vollkommen Recht, habe ich hier auch schon an anderer Stelle geschrieben!
 
@Kiebitz: Hört ja bei Amazon nicht auf. Letztenendes sind die Arbeitsbedingungen bei so ziemlich jedem Paketdienst gleich schlimm, gab ja auch ne ARD-Doku (oder so) die über die katastrophalen Zustände bei DHL bzw beim DHL-Service berichtet hat.
 
@Kiebitz: Ich bleib bei Amazon und ich möchte erklären warum. nein ich finde es ebenfalls ziemlichen mist was dort läuft, aber zum einen sieht das woanders nicht besser aus, in kleineren Firmen interessiert nur kein ARD dafür und zum anderen ändert ein Kaufboykott eigentlich nichts, es gibt ein wenig Kundenschwund, aber die Ursache wird gar nicht transportiert und die Folge sind dann eher nur noch mehr unterdrückung. Es ist ein politisches Problem, das der Markt eben nicht regelt. Da sind einfach mal unsere Politiker gefragt, solche Strukturen zu ersticken. Als Kunde hab ich auf sowas einfach keinen einfluss stumpfer Boykott verlagert das Problem schlicht nur an eine andere Stelle. Der Amazon-Service ist super. Es kostet etwas mehr ist aber immernoch halbwegs günstig und somit ein guter Kompromiss. Service war etwas was ich im Einzelhandel schon lange nicht mehr sehe und auch bei vielen Internetanbietern sonst nicht.
 
@Yps: toll? Hier auf WF kann man täglich lesen, das ÖR Programme nur etwas für Rentner sind. Das ist ein guter Moment um umzudenken Jungs!
 
Einzig logische Schritt.. egal was da ist oder nicht ist. Aus publicity Gründen mussten die das machen.
 
@luckyiam: Yep, daher kann man auch nicht herauslesen ob Amazon wirklich etwas auf seine Mitarbeiter gibt oder ob sie nur dem öffentlichen Druck nachgeben.
 
@Flauschetier: Aus der News kannst du das nicht herauslesen, aus der Doku schon. Amazon behandelt einige Mitarbeiter - vor allem Saisonkräfte - wie den letzten Dreck. Und wenn sie es nicht selber tun, dann tun es mit Amazons Duldung die Leiharbeiterfirmen.
 
@Flauschetier: Letzterem!
 
@Flauschetier: Wenn sie was auf ihre Mitarbeiter geben würd, würden sie sie von vornherein besser behandeln.
 
...und wenn Amazon mit denkt, so würde das Unternehmen auch gleich alle seine anderen Standorte auf der Welt mal checken lassen. Vllt. kommen da noch ganz andere Dinge zum Vorschein, aber bitte auch ne Reportage darüber machen.
 
@dunderklumpen: Wenn Du glaubst, die Geschäftsführung von Amazon wüsste das nicht, was da vor sich geht, dann bist Du ganz schön Grün hinter den Ohren. Das ist mit Sicherheit ein offenes Geheimnis und von der Geschäftsführung so gewollt und abgesegnet. Dumm nur, dass alle wieder auf Amazonb allein schauen und die anderen großen Global Player aus dem Blickwinkel verlieren. Dort gibt es sicherlich auch ähnliches zu berichten.
 
@medienfux: IRONIE OFF, sollte ich vllt. nächstesmal dahinter setzen, für die die es nicht geschnallt haben beim Lesen ;0)
Das mit der Farbe hinter den Ohren als Medienfux ist aber auch ziemlich Laienhaft. Definiere mal Grün >>> HKS, RAL, Pantone, RGB, CMYK...
 
@medienfux: Hast Du ne Ahnung, wieviel Dinge das gibt, wovon die Leitung nix weiß. Sollte eigentlich irgendwie klar sein, daß man bei einer bestimmten Firmengröße irgendwann einfach den Überblick verliert. Nur geradestehen für die Handlungen und Zustände in der Firma müssen sie natürlich -- ganz egal, ob sie's "gewußt haben" oder "nicht gewußt haben wollten" oder "wirklich nicht gewußt" haben".
 
@RalphS: Dafür gibt es in solchen Unternehmen Kontrollorgane meistens als Human Ressource (HR) und Beitriebsräte gekennzeichnet, die sich um solche Mitarbeiterbelange kümmern. Das kann nicht unbekannt gewesen sein.
 
@medienfux: Ich sag ja auch nicht, daß es "auf keinen Fall bekannt gewesen sein kann" oder sowas in der Richtung. Nur, daß die Möglichkeit durchaus besteht... was aber, im Endeffekt, auch nicht viel ausmacht: denn geradestehen müssen sie ja so oder so. Dann ist es auch etwas... ärgerlich... um nicht zu sagen peinlich... wenn man da für was verantwortlich gemacht wurde, was man eigentlich gar nicht wußte (aber, wie Du ja schreibst, eigentlich hätte wissen *müssen*). In jedem Fall ist es aber schwierig, das wirklich rauszufinden, da sich ja heutzutage jeder auf "auweia das haben wir ja alles nicht gewußt, schock!" beruft. Daß das jedesmal "niemand wußte" halte ich natürlich ebenso für ein Gerücht.
 
Gestern mir die Doku angesehen. Heute die Meldung. Nice
 
allein bei dem namen der sicherheitsfirma wären mir zweifel gekommen. das ist doch kein zufall das die thor steinar tragen, was doch im übrigen halb verboten ist in deutschland! ich bin ja auch dafür das der amazon manager der das angekurbelt hat gleich seine kündigung erhält.
 
@Odi waN: Tja, wie so oft entscheidet da wohl erst der Preis. Ist ja auch Jahrelang gut gegangen und wäre auch noch weiter gut gelaufen... jetzt wechselt man halt zu dem nächstbillgisten.
 
@Odi waN: Diese Marke ist in Deutschland nicht verboten! Man darf sie nur an einigen wenigen Orten, was verständlich ist, nicht tragen! Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!!
 
@Schrimpes: hab ich auch nicht geschrieben sondern halb verboten, habs nicht mehr so ganz im kopf weil es uninteressant ist für mich!
 
@Odi waN: Halb verboten....Es gibt nichts zwischen verboten und nicht verboten!
 
@Schrimpes: Was ist daran verständlich Personen in ihrer Freiheit einzuschränken? Die Kleidung ist nicht verfassungswidrig, wieso ist es daher legitim sie zu verbieten? Ich befinde dieses Pseudoverbot, insbesondere in der Politik, für sehr bedenklich. Zudem die Marke meines Wissens mittlerweile einem arabischen Investor gehört ...
 
@bgmnt: Ganz genau. Es ist nichts weiter als ein Modelabel. Würden die rechten Primaten vorwiegend bei KIK einkaufen, wäre KIK dann die Bösen? Thor Steinar sind qualitativ hochwertige Klamotten und sehen toll aus. Schade dass man in einer oberflächlichen, BILD-gelenkten Nation in eine Ecke gestellt wird, sonst würde ich die Klamotten auch kaufen.
 
@iPeople: Naja lonsdale, alphaindustrie, pitbull - gleiche story - heute traegts jeder
 
@-adrian-: Ganz genau.
 
@bgmnt: Ich habe nichts von verfassungswidrig, auch nichts von verboten oder bedenklich geschrieben! Auf was ich mich beziehe, ist dass es an einigen Orten, gleichzusetzen mit Kleidungsordnung usw., nicht geduldet wird. Da entscheidet der Hausherr, was zu tragen ist. Wenn die Marke nicht erwünscht ist, ziehe ich sie auch nicht an! Vgl. Restaurant o.ä.
 
@Schrimpes: Du hast nicht ganz Unrecht auch wenn das einige hier nicht verstehen möchten: Dieses Label wurde von Rechtsradikalen mit Vorliebe quasi als Kluft / Uniform getragen um ihre Gemeinsamkeit und gemeinsame (rechtsradikale) Einstellung zu dokumentieren. Siehe mal da: https://de.wikipedia.org/wiki/Thor_Steinar : "Das Logo wirkte optisch wie eine horizontale Wolfsangel mit aufgesetztem Pfeil. Mehrere Staatsanwaltschaften und Gerichte sahen darin den Straftatbestand des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86a StGB). Nachdem das Amtsgericht Königs Wusterhausen die bundesweite Beschlagnahmung der Kleidung mit dem Logo angeordnet hatte, entwarf Thor Steinar ein neues, bis heute genutztes Logo. Dieses besteht aus einer Gebo-Rune mit zwei Punkten. Diese Rune symbolisiert Gabe, Gastfreiheit und Ehe. Der Brandenburger Verfassungsschutz, einige zivilgesellschaftliche Organisationen und Antifa-Gruppen sowie die meisten Medienberichte sehen in Thor Steinar ein Erkennungsmerkmal der neonazistischen Szene. Das Tragen von Thor-Steinar-Kleidung ist unter anderem im Deutschen Bundestag, im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, im Landtag von Sachsen, an der Universität Greifswald sowie in zahlreichen Fußballstadien verboten." Also bitte mal zur Kenntnis nehmen und und nicht einfach abtun / verharmlosen!
 
@Kiebitz: ..Ich wollte nur den Unterschied zwischen "verboten" und "nicht dulden" aufzeigen. Die Marke an sich ist definitiv nicht verboten. Das Tragen jedoch wird nicht überall geduldet!...Wenn die ganzen Nazis sich jetzt einigen, dass ihr Erkennunsmerkmal ein Butterblümchen ist, wird es gesetzlich verboten (§ 86a StGB)....Das steht auch eigentlich alles in meinem Kommentaren....
 
@Schrimpes: Stimmt eben nicht ganz! Siehe bei mir bzw. Wikipedia: DAS TRAGEN von Thor-Steinar-Kleidung ist unter anderem im Deutschen Bundestag, im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, im Landtag von Sachsen, an der Universität Greifswald sowie in zahlreichen Fußballstadien VERBOTEN!".
 
@Kiebitz: Verbote werden im allgemeinem in einem Gesetz festgehalten. Dieses "Verboten" ist eher mit der Hausordnung gleichzusetzen, daher eben "nicht geduldet"
 
@Schrimpes: "...Mehrere (Staatsanwaltschaften und) Gerichte sahen darin den Straftatbestand des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86a StGB). Nachdem das Amtsgericht Königs Wusterhausen die bundesweite Beschlagnahmung der Kleidung mit dem Logo angeordnet hatte..." Wenn § 86a StGB etwas verbietet und unter Strafe stellt und eine Gericht auch ein entsprechendes Urteil erlassen hat, dann ist das wohl ein Verbot - oder? Oder sind Tatbestände im StGB nur freundliche Empfehlungen? UND wenn "DAS TRAGEN von Thor-Steinar-Kleidung (ist) unter anderem im Deutschen Bundestag, im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, im Landtag von Sachsen, an der Universität Greifswald sowie in zahlreichen Fußballstadien VERBOTEN!" ist, dann ist das doch wohl ein Ausdruck des strafrechtlichen und gerichtlichen Verbotes, weil anders dürfte das ja z.B. im Parlament nicht gemacht werden. Da hätte sonst schon längst jemand aufgeschrien und geklagt!
 
@Schrimpes: Meine Frage war, wieso es verständlich ist, daß diese Kleidung an diversen Orten nicht getragen werden darf? Für mich ist das keinesfalls verständlich! Natürlich darf der Hausherr entscheiden, ist sein gutes Recht. Auf der anderen Seite steht jedoch das Grundgesetz. Wenn in einem Restaurant allgemein keine Straßenkleidung erwünscht ist, so könnte ich das nachvollziehen. Doch das kategorische Ausschließen von Kleidungsmarken geht schon eher in die Richtung der Diskriminierung, da dies der freien Meinungsäußerung (sofern man diese Marke dazuzählen möchte) sowie der freien Entfaltung der Persönlichkeit widerspricht. Solange die Kleidung also nicht dem Gesetz widerspricht, empfinde ich es als nicht verständlich.
 
@bgmnt: Zu den Grundgeboten des Grundgesetztes gibt es auch Ausnahmen, dort heißt es immer wieder das Nähere regelt ein Bundesgesetz oder Rechtsverordnungen. Der Ausgangspunkt der Verbote waren die früheren Runenzeichen dieser Kleidung die an nationalsozialischte Embleme angelehnt waren und deswegen gemäß § 86a StGB verstießen / verboten wurden. Nach dem Auswechseln dieser Zeichen durch den Hersteller sind diese Bekleidungsstücke auch nicht mehr verboten und verstoßen auch nicht mehr gegen § 86a StGB. Somit beruhen die o.a. Verbote im Deutschen Bundestag, im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, im Landtag von Sachsen, an der Universität Greifswald sowie in zahlreichen Fußballstadien "nur" noch auf das Hausrecht dieser. Es ist also kein allgemeines Verbot mehr und kein Verstoß gegen § 86a StGB mehr, IMMER vorausgesetzt es ist diese Bekleidung mit dem NEUEN Emblem / Zeichen! Aber nochmal: Vorher mit dem alten Runenzeichen hat diese Kleidung gemäß dem Recht (Gesetz, Richtersprüche, Anklagen) gegen das Gesetz verstoßen!
 
@Kiebitz: Aber womit wird es gerechtfertigt, die Kleidung in öffentlichen Gebäuden nach Hausrecht zu untersagen? Dies bezieht sich eben auch auf das neue Logo, und das halte ich für nicht ausreichend begründet. Auch in Schulen wird das Tragen solcher Kleidung untersagt. Natürlich verstehe ich die Brisanz des Themas, welches auch stark von den Medien aufgebauscht wurde, doch angesichts des neuen Logos ist ein Verbot der Kleidung nach Hausrecht besonders in öffentlichen Gebäuden mir nicht verständlich und steht im Widerspruch zum Grundgesetz.
 
@bgmnt: Die untersuchen nicht, die lassen sie nicht rein^^! Tja, was soll ich da antworten? Sein Hausrecht macht sich eben jeder quasi selber.
 
@Kiebitz: Untersuchen? Da steht untersagen. ;-) Jeder kann nach seinem Gutdünken sein Hausrecht ausüben, und bei Privaten ist das einfach zu tolerieren. Doch Öffentliche Stellen haben einen ganz anderen Stellenwert und sollten sich nicht an solchen Diskriminierungsaktionen beteiligen, weil das einfach konträr dem Grundgesetz steht, welchem sie gegenüber mehr verpflichtet zu sein haben als dem Sinne des Gebäudeverantwortlichen.
 
@bgmnt: Tschuldigung: Bezüglich "untersagen" hast Du Recht. Naja, Du schreibst:"... Doch Öffentliche Stellen haben einen ganz anderen Stellenwert...", da könnte man ja auch meinen eben deswegen sollten sie verhindern dass sie ein fehlzuinterpretierendes Bild / Darstellung abgeben in der Öffentlichkeit und nach Außen (im Sinne von Ausland). Ich glaube nicht, dass die Ausübung dieses Hausrechtes "einfach konträr dem Grundgesetz steht". Aber da kann es unterschiedliche Meinungen geben.
 
@bgmnt: Erstens ist es eben auch die Freiheit eines Unternehmens wie Amazon, die Zusammenarbeit auch wieder einzustellen, zweitens sollte man als Sicherheitsunternehmen , dem daran liegt, nicht mit einem rechten Umfeld in Zusammenhang gebracht zu werden, erstens mal über den Namen des Unternehmens nachdenken und zudem sehen, in was für Klamotten die Angestellten rumlaufen (*Hust* als wenn H.E.S.S. rein zufällig wäre...omg) und drittens, was soll der Hinweis auf einen arabischen Investor? Die Verbindung von Islamisten und Rechtsextremen ist durch die gemeinsame Grundlage des Antiamerikanismus und Antisemitismus doch sonnenklar und zeitgeschichtlich vielfach dokumentiert.
 
@Bengurion: Das bezieht sich hier doch schon längst nicht mehr auf Amazon. Deren Entscheidung ist sowieso wirtschaftlicher Natur. Wie kommst Du von Araber direkt auf Islamist? Und wieso sollte die Verbindung zwischen Islamisten und Rechtsextremisten sonnenklar sein? Vielleicht sind einige Beispiele zeitgeschichtlich dokumentiert, doch gelten diese stellvertretend für die Grundgesamtheit? Ich kann mir in dem Sinne nicht vorstellen, daß ein klischeetypischer Neonazi stolz auf die finanzielle Unterstützung von Moscheen wäre ...
 
@bgmnt: na, dann solltest Du Dich mal mit dem Thema beschäftigen. Angefangen mit der Verbindung von Hitler mit Mohammed Amin al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem.
 
@Bengurion: Das erklärt noch nicht die automatische Überleitung von Araber zu Islamist. Außerdem habe ich nicht widersprochen, daß es solche Verbindungen gäben möge, doch widerspreche ich der Aussage, daß diese eine Allgemeingültigkeit hätten. Und übrigens hatten Hitler und Stalin auch eine sehr enge Verbindung zueinander, was den Krieg jedoch auch nicht verhinderte.
 
@Schrimpes: interessant, wo ist es verboten sie zu tragen?
 
@Yepyep: z.B. im Bundestag...und es existiert dazu kein Gesetz! Das steht allerhöchstens in der Hausordnung!!!....
 
@Yepyep: Beispielsweise in meinem Umfeld. Wenn du da mit dem Zeugs auf einem Konzert o. ä. aufkreuzt, kannste direkt wieder nach Hause gehen und brauchst auch nicht wiederzukommen. Die Jungs, die die Klamotten tragen, tun das sehr bewußt.
 
@DON666: achso. Ich kenne die Marke nur vom HörenSagen, also schreibt es wer in seine Hausordnung. Anderseits wird doch erst durch solche Aktionen die Marke interessant. Früher mußte ein Skinhead Bomberjacke und Springerstiefel tragen, dann gab es da noch absolut wichtige Farben der Schnürsenkel und auch der Knoten wurde beäugt... Ich habe dem Deppen einen Vogel gezeigt als er mir das Böse von meinen Turnschuhen erklären wollte, zumal er mir zwar alles aufzählen konnte aber nicht warum es so sein soll. Nun die Verkäufer der Jacken und Stiefel wird es gefreut haben. Mir ist es vollkommen egal, ich kenne normale Leute die links sind und auch einige die rechts sind, was auch immer dieses Schubladendenken zu bedeuten hat. Die schlimmsten kenne ich aber bei CDU und SPD, die sind komplett ohne Ideale und wollen nur Geld verdienen.... Die tragen übrigens gerne Anzug.
 
@Odi waN: seit wann sind Thor Steinar Klamotten halb verboten ? genau überhaupt nicht!!! Ich hab selber welche und nochwas, nur weil man Thor Steinar Klamotten anzieht ist man nochlange kein Nazi oder sonstwas, es sind nunmal geile Klamotten und absolut gute Qualität. Also hört bitte mit dem Mist auf!
 
@Faith: na, dann versuch mal, mit TS-Klamotten in den Reichstag zu kommen - viel Spaß dabei.
 
@Bengurion: ist nur Hausordnung und ist somit nicht vom Gesetz verboten, soweit kommts noch! Und nochwas nicht in den Bundestag ? na gut TS ausziehen, Londsdale anziehen :-)
 
@Faith: Nö, auch damit kommst Du nicht in den Reichstag. Und das ist auch gut so
 
@Faith: Doch! Die Bekleidung von Thor Steinar mit dem ALTEN Emblem / Zeichen war verboten und fiel unter § 86a StGB. Der Hersteller hat das Emblem / Zeichen ausgetauscht und mit diesem NEUEN Zeichen / Emblem besteht kein gesetzliches Verbot mehr. Man muß da zwischen altem und neuem Emblem / Zeichen differenzieren.
 
Das reicht nicht bzw. ist nur ein Teil dessen was da alles schief läuft. Die Unterkünfte sind das allerletzte und von den Zeitarbeitsfirmen möchte nicht gar nicht erst anfangen. Zeitarbeitsfirmen, da bekomme ich direkt Pickel!
 
@hhgs: Hab die Reportage noch nicht gesehen, aber klär mich dochmal auf: Ich komme ursprünglich aus der Gegend und weiss das die Zeitarbeiter ca. 8,50Euro die Stunde verdienen. Dazu haben Sie freie Unterkünfte in nem Feriendorf (Urlauber bezahlen eigentlich Geld dort unterzukommen. Habe die Häuser nie von innen gesehen, aber von außen ist es schön.), 2 Warme Mahlzeiten am Tag, und Kostenloser Transport zur Arbeit und zurück. Da man das in der Regel aus eigner Tasche zahlen muss verdienen die mehr als so manche Fachkraft. Hinzu kommt das die Sicherheitsfirma in dem Feriendorf dringend notwendig ist, da es schon früher zu Gewalttaten und fast-vergewaltigungen unter den Osteuropäischen Angestellten kam. Das sind die Fakten. Nun bin ich mal auf die Reportage gespannt, man weiss ja zumindest als Gamer wie wahrheitsgemäß die Öffentlich Rechtlichen so Recherchieren...
 
@reZss: Dann schau wirklich mal die Reportage. ;-) Wenn es auch nur teilweise stimmt, es ist eine Frechheit! Und am allerschlimmsten finde ich das mit der Zeitarbeitsfirma. Das ist eine bittere Aktion von Amazon und Zeitarbeitsfirmen sind eh allesamt das allerletzte!
 
Mich regt der letzte Absatz total auf!! Sowas sinn- und inhaltsloses!! Das hättet ihr euch auch echt sparen können!!!!!
 
@Schrimpes: Warum?
 
@DON666: Weil ich Anspielungen solcher Art einfach nicht in Ordnung finde. Das grenzt an Rufmord und ruiniert mehr als nur das Image.
Ich will die Firma ja gar nicht in Schutz nehmen, aber irgendwelche Assoziationen und Anspielungen in einen öffentlichen, eigentlich neutralen Bericht zu schreiben, hat nichts mehr mit Journalismus zu tun!
 
@Schrimpes: Ich hab mir am Wochenende auch die Doku angesehen, also von ungefähr kommt das nicht. Ob das in eine News gehört ist aber fraglich.
 
@Schrimpes: Du glaubst also H.E.S.S. hätte nichts mit dem Bezug auf Rudolf Hess zu tun? Hm...du bereitest bestimmt demnächst auch die Nester vor, damit die Osterhasen die Eier legen können...
 
@Schrimpes: Aha... Was liegt näher? Seine Firma "Hensel European Security Services" zu nennen oder sich das später auszudenken, damit man einem diese dreckige Namenswahl später nicht vorwerfen kann. Kleiner Test... "Hänsel's Intelligentes Techno Laser Europa (auf jeden Fall irgendwas mit Europa!!) Regiment"... Ja klappt. Aber es kann natürlich auch sein, dass der Name reiner Zufall ist. Falls mir das jedoch als Gründer aufgefallen wäre und ich mich daran gestört hätte, naja, dann dann hätte es vielleicht auch "European Security Services Hensel" getan...
 
@Schrimpes: Also wenn die Mitarbeiter dieser Firma in der Neonazi Szene involviert sind, diese dann auch noch Thor Steinar tragen und sich die Firma desweiteren auch noch H.E.S.S nennt, finde ich das schon anmerkungswürdig. Ich selbst finde die Thor Steinar Klamotten sehr gut, besitze aber nichts von denen. Ein Verbot dieser Kleidung finde ich ebenfalls nur Lächerlich. Aber wenn eine Zeitarbeitsfirma solche Anspielungen macht, sollte das auch beim Namen genannt werden dürfen. Ich frage mich ob das Zufall ist, oder ob da nicht gewollt eine subtile Botschaft hintersteckt. Was auch immer dahintersteckt, es ist unglücklich gewählt.
 
Der Firmenname H.E.S.S. ist eindeutig eine Anspielung auf Rudolf Hess und der Auftritt in Thor-Steinar Klamotten sagt dann doch so ziemlich alles, was man über diese Security-Firma wissen muß. Ich bin zum Glück kein Kunde bei Amazon und werde es auch nie werden.
 
@iPhoneKiller: Die Anspielung entsteht doch erst in den Köpfen. Ich bezweifle ganz stark, dass das eine absichtliche Anspielung ist...Ich rate euch, dass ihr euch über die Firma erstmal erkundigt, bevor ihr Urteilt!
 
@Schrimpes: Naja, in diesem Fall geht es nicht um ein Urteil sondern um eine unbewusste Assoziation die auch ich hatte.
 
@jigsaw: Aha...und was denkst du bei dem Autokennzeichen von Hamburg?? Es gibt allgemein sehr viele Abkürzungen, die durchaus doppeldeuting sind. Aber deswegen verurteile ich niemanden!!
 
@Schrimpes: jep, genau das hab ich doch geschrieben dass es nicht um eine Verurteilung geht, die Assoziation ist (bei mir zumindest) aber eindeutig da
 
@Schrimpes: und dass auf der Seite von H.E.S.S. bis vor wenigen Tagen Klamotten der Firma Commando Industries angeboten wurden, die vom hessischen Innenministerium als rechtsextremer Online-Versandhandel eingestuft werden, ist natürlich rein zufällig....ich wiederhole mich...Ostereier
 
@Bengurion: Du und deine Ostereier ;) Ich will die Firma definitiv nicht in Schutz nehmen, ganz im Gegenteil. Ich verachte deren Arbeitsweise und halte es für richtig, dass Amazon konsequenzen daraus gezogen hat! ABER zum einen müssen die ja irgendwelche Arbeitsanweisungen von Amazon erhalten haben, um die Leute zu kontrollieren. Selber wären die bestimmt nicht auf die Idee gekommen, ALLE Mitarbeiter zu durchsuchen usw. Zum anderen schreiben wir oben, dass WIR NIEMANDEN nach ihren Kleidungen verurteilen sollen. Folglich sollten wir auch nicht die Namensgebung der Firma urteilen. Es sollte alles mehr sachlich gesehen werden. Dementsprechend ist es mir total egal WIE die Firma heißt und WELCHE Klamotten die getragen haben!! Dadurch schieben wir, nicht nur die Security Firma, sondern auch alle anderen Menschen in irgendwelche Schubläden.
 
@iPhoneKiller:
Man schreibt Heß und nicht Hess obwohl du wahrscheinlich das Doppel-S lieber liest...
 
@iPhoneKiller: Zudem sind das Initialien, die sich aus seinem Namen und der Dienstleistung zusammensetzen!!
 
@Schrimpes: Die Assoziation ist gewollt, daß kannst du dir schönreden wie du willst.
Recherche: http://extratip.de/2012/09/17/geschaeft-mit-sicherheit-boomt-bedarf-an-security-waechst-geeignete-leute-fehlen/
Er ist in Kassel und Umgebung für seine Ansichten bestens bekannt.... und in Hessisch-Lichtenau auch.
Du verteidigst hier mit einer Ve­he­menz, dass anderen noch eine Assoziation obliegt.
 
@iPhoneKiller: Hoffe du bist auch nicht Kunde bei den unzähligen anderen Handelsunternehmen, die genauso bzw. noch schlimmer sind.
 
Also die Abkürzung H.E.S.S. gleich mit dem dritten Reich in Verbindung zu bringen finde ich fragwürdig. Auch was die Kleidung angeht übertreiben Reporter oft wenn es um Sicherheitsdienste geht. Ich habe einmal in einem Bildbericht gesehen wie eine Sicherheitsfirma in den Medien als Rechts abgestempelt wurde was auch zur Kündigung der Mitarbeiter führte. Bei genauerer Betrachtung sah man aber eindeutig dass der Fotograf nur ganz geschickt die Schatten auf den Mitarbeitern so fotografiert hat das es aussah als wenn einer der Mitarbeiter den typischen Hitler-Seitenscheitel trug usw. Genauso ist eine baige Uniform nunmal nicht Braun usw. Ich selber war ebenfalls mal in der Zeitung als Rechtsradikaler Schläger bezeichnet worden weil ich die Reporter nicht um 3 Uhr morgens in ein Asylheim lassen wollte. Weil ja auch Neo-Nazis so oft Asylantenheime bewachen. Ich glaube auch nicht den Teil mit der Schleuse wo zig Mitarbeiter ständig durchsucht werden. Das währe eine sehr dämliche Art Sicherheit herzustellen, wobei ich das schon eher glaube da es viele dämliche Sicherheitsdienste gibt. Aber trotzdem, ne. Alle Mitarbeiter in der Mitagspause durchsuchen? Nein, nichtmal der dämlichste Sicherheitsdienst wendet sowas an. Nein, ich habe gerade beschlossen das ich nur 10% von diesem Bericht glauben kann. Das währe dann der wo viele Sicherheitsdienstmitarbeiter Herblassend behandelt werden und auch andere so behandeln. Das habe ich schon oft genug in eigenen Reihen erlebt, das klingt plausibel.
 
@Tomarr: Empfinde ich genauso! (+1)
 
@Tomarr: Da habe ich zuverlässig Anderes gehört. Wer in der Mittagspause das Gelände verläßt wurde kontrolliert. Wer am Feierabend das Gelände verließ wurde kontrolliert! In den Warenlagern / Verpackungsbändern wurde kontrolliert mittels Video.
 
@Kiebitz: Kurze Zwischenfrage: Warum wurden die denn kontrolliert?
 
@Schrimpes: Zur Vorbeugung von Diebstahl, vermute ich mal. Und sicher gibt es ja auch mal Arbeitnehmer, die gerne was "mitgehen" lassen, das muß man natürlich auch berücksichtigen.
 
@Kiebitz: Das ist nicht nur bei Amazon so, sondern in jedem Einzelhandel oder Elektronikfachmarkt! Dort sind zwar nicht überall Kameras, aber die Piep-Dinger am Eingang dienen ja schließlich auch zur Diebstahlvorbeugung. Nur bei Amazon können die nicht alle Artikel mit solchen Transpontern versehen. Da gibt es eben Stichproben. Beim Zoll übrigens auch ;)
 
@Kiebitz: Ja moment, dann haben sie aber das Firmengelände komplett verlassen. Nenne mir da mal einen Grund warum sie nicht kontrolliert werden sollten? Wenn das in der Mittagspause nicht gemacht wird schleppen die garantiert in der Zeit alles raus. So wie sich das oben anhört wurden aber alle kontrolliert auch wenn sie nur auf dem Weg in die Kantine waren, oder vielleicht auch nur zur Toilette gingen. Wenn sie aber das Firmengelände komplett verlasseen haben ist das doch absolut in Ordnung. Es währe eigentlich sogar in Ordnung wenn sie nur die Werkhalle verlassen, da ist es dann aber quatsch ständig alle zu kontrollieren.
 
@Schrimpes: Das weiß ich doch alles! Aber der Fernsehbericht ging über Amazon, die News geht über Amazon und folgerichtig habe ich nur über Amazon geschrieben! Ich kann natürlich auch noch gern auf die Steinzeitmenschen verweisen, die kontrollierten wer in ihre Höhle kam oder auf die "alten" Ritter die es im Prinzip ebenso machten. Ausgangspunkt bezüglich Fernsehen und News war / ist Amazon und eben darum schrieb ich nur über Amazon getreu dem Motto, bei der Sache bleiben!
 
@Kiebitz: Jaaa, ist ja okay....was man aber auch beachten muss. Medien werden nicht umsonst die 4. Staatsgewalt genannt. und Journalisten berichten auch ab und an sehr subjektiv. Ich würde den ganzen Berichten jedenfalls nicht zu 100% vertrauen ;)
 
@Kiebitz: Wenn man die Doku gesehen hat, ging es dort aber nicht um die Kontrolle am Arbeitsplatz, sondern in den Ferienwohnungen, wo sie untergebracht wurden. Also im PRIVATEN Bereich, da hat eigentlich keiner ein Recht auf sowas (außer Polizei).
 
@Tomarr: Auf dem Weg zur Kantine weiß ich nicht, würde ich aber nicht unbedingt ausschließen, da die Leute ja dann an ihre Schränke / Privattaschen usw. kämen, weiß ich aber nicht und die Nachbarin ist umgezogen! Bleibt aber noch die ständige!!! Kontrolle mittels Video am Arbeitsplatz, was eigentlich laut Gerichtsurteile (siehe auch Lidl-Urteile) nicht sein darf! Und ob Kontrollen bis zum Gucken in die Taschen immer und ständig sein dürfen OHNE gegebenen Anlaß wage auch auch zu bezweifeln.
 
@dodnet: Da hast Du absolut Recht und da stimme ich Dir vollkommen zu! Und das verschärft ja eben negativ die "Situation" um Amazon.
 
@Schrimpes: Das überlasse ich natürlich Deiner freien Meinungsbildung und richtig ist auch, journalistische "Ergüsse" sollte man nicht unreflektiert hinnehmen, der Eine macht da eben mehr, der Andere weniger und der Dritte guckt sich eben noch das Medium (Ztg, TV usw.) an woher das kommt.
 
@Kiebitz: Also, was die Kameras angeht ist es legitim solange sie nicht heimlich aufgestellt sind. Sprich wenn ein Schild darauf hin weist, und garantiert wird es auch so im Arbeitsvertrag setehen, dass der Mitarbeiter überwacht wird. Bei Lidl war das ganze Versteckt und heimlich, das ist dann illegal. Was die Kontrollen angeht, das habe ich ja schon gesagt, halte ich es für legitim die Mitarbeiter, egal wo, ob nun beim verlassen der Halle oder des Arbeitsgeländes, zu durchsuchen. Auch damit haben sich die Mitarbeiter einverstanden erklärt indem sie ihren Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Das braucht alles noch nichteinmal schriftlich festgehalten worden zu sein, in dem Moment wo der Mitarbeiter auf das Gelände kommt akzeptiert er die Hausordnung die die damit gepflogenen Gegebenhiten. Was ich allerdings bezweifel ist das ständig alle Mitarbeiter kontrolliert wurden. Für gewöhnlich ist es in den Bereichen so dass die Mitarbeiter durch eine Schleuse gehen, auf einen Knopf drücken und ein Zufallsgenerator lässt dann zufällig eine grüne oder rote Lampe aufleuchten. Grün, der Mitarbeiter geht so durch, Rot, er hat Pech gehabt und muss seine Taschen leeren. So wird es normalerweise gehandhabt um eben halt nicht alle kontrollieren zu müssen, und die Technik dazwischen damit nicht ein Sicherheitsmitarbeiter jemanden schikanieren kann und einen andauernd durchsucht und alle anderen dürfen durch. Was dann nur noch bleibt ist halt die Schikane von und durch Mitarbeiter. Das wiederum kann ich mir gut vorstellen, denn Sicherheitsdienstmitarbeiter haben einen großen Druck von Oben und geben diesen auch gerne nach unten weiter. Das ist mir auch schon aufgefallen und ich will mich davon selber auch nicht ganz frei sprechen.
 
@Tomarr: Du kennst die Arbeitsverträge? Bisher war es nicht üblich dass quasi als Bestandteil eines tariflichen Arbeitsvertrages einer Video-Überwachung zugestimmt werden mußte! Genauso kenne ich keine tariflrechtlichen Bestimmungen die grundsätzlich und ohne gegebenen Anlaß eine Kontrolle zulassen bzw. entsprechend formulierte Arbeitsverträge. Kennst Du die also auch von Amzaon diesbezüglich? Lasse es mich wissen! Du:"...Das braucht alles noch nichteinmal schriftlich festgehalten worden zu sein, in dem Moment wo der Mitarbeiter auf das Gelände kommt akzeptiert er die Hausordnung die die damit gepflogenen Gegebenhiten...". Nein! Eben nicht! Er hat immer noch Persönlichkeitsrechte die den Arbeitgeber in seinem Kontroll-Verhalten einschränken! Und Gepflogenheiten / Hausordnungen gibt es so im Arbeitsrecht nicht, diesbezüglich gilt nur was ausgehandelt bzw. vereinbart wurde und auf rechtlichen Bestimmungen und ggf. Tarifverträgen beruht.. Sonst kann der Arbeitgeber ja machen was er will. UND eine ständige Video-Überwachung am Arbeitsplatz ist noch verboten, erst mit dem neuen Gesetz wollen die Schwarz/Gelben das praktisch aufheben. Dies wäre ja nicht so notwendig, wenn das schon erlaubt wäre!
 
@Kiebitz: Du ich arbeite beim Sicherheitsdienst, und das nicht nur so sondern richtig mit entsprechender Ausbildung und Zertifikaten. Natürlich kann ein Arbeitnehmer auch nicht damit einverstanden sein, allerdings wird er das Gelände dann auch nicht betreten, so einfach ist das. Das gleiche gilt für Zulieferer und Besucher. Sobald sie das Gelände betreten sind sie damit einverstanden. Nicht schriftlich festgehalten ist allerdings von mir falsch gewählt gewesen. Irgendwo wird es schon schriftlich sein, sei es als Beilagezettel zum Vertrag, Besucherschein oder Ähnlichem, oder es hängt irgendwo aus. Was ich meinte, es muss nicht direkt im Vertrag stehen, deswegen meinte ich damit das es in der Hausordnung steht reicht absolut. Und wie gesagt, sobald jemand das Gelände betritt ist es scheiß egal ober den ganzen Kram gelesen hat oder nicht, in diesem Moment ist er einverstanden. Da gibt es dann auch keine Ausreden mehr von wegen "Habe ich nicht gelesen", "Nicht erhalten" oder "Wusste ich nicht"... Im Zweifelsfall muss er nachfragen.
 
@Tomarr: Du, ich war viele Jahre im Personalrat und als Schwerbehindertenvertreter tätig. Also so ganz unbedarft bin ich in solchen Dingen nicht. Wir schreiben hier nur über Arbeitnehmer mit einem Arbeitsvertrag. Nicht über Lieferanten oder sonstiges. Und für Arbeitnehmer ist das Arbeitsrecht und die sich daraus ergebenden KONKRETEN Vereinbarungen (Vereinbarungen sind Übereinkünfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer, letzterer u.U durch Betriebsrat -soweit zulässig- und Tarifvertrag vertreten!) bestimmend. Irgendwelche Hausordnungen, schwarze Bretter usw. OHNE solche Vereinbarungen sind nicht zulässig. Und damit dass ein Arbeitnehmer ein Firmengelände betritt, hat er noch längst nicht Persönlichkeitsrechte und Arbeitnehmerrechte abgegeben. Und ein Arbeitnehmer hat ein Recht, seinen Arbeitsplatz zur Ableistung seiner vertraglichen Arbeitsleistung zu betreten. Und der Arbeitgeber hat NICHT das Recht zu Regeln was und wie er es will! Gaaanz so einfach wie Du es machen willst ist da nicht.
 
@Kiebitz: Aber Amazon handelt doch im Rahmen des Rechts. Vorausgesetzt es ist gekennzeichnet das der Arbeitsbereich Kameraüberwacht wird. Es ist ein Unterschied ob dies heimlich passiert oder eben nicht. Und die Taschenkontrollen sind halt auch legitim solange sie nicht unter Schikane fallen. Schikane ist es in dem Moment wo jemand entgegen der Anweisung ständig kontrolliert wird während andere gar nicht kontrolliert werden, um es etwas vereinfach auszudrücken. Was natürlich nicht erlaubt ist die Unterkünfte zu kontrollieren, aber darüber haben wir ja gerade nicht geschrieben. Natürlich muss ein Mitarbeiter/in sich auch nicht nackig machen oder so. Aber Taschenkontrolle und Körperabtastung von einem Geeigneten Mitarbeiter ist im Rahmen der Gesetzgebung. Wie sollte auch ein Sicherheitsdienst funktionieren wenn man das alles nicht mehr dürfte? Dass der Betriebsrat sowas naturgemäß anders sieht ist mir durchaus klar. Dennoch ist das alles legitim und auch notwendig.
 
@Tomarr: Vorab noch eine Ergänzung zu Dir von re:15: Du :"... Irgendwo wird es schon schriftlich sein, sei es als Beilagezettel zum Vertrag...". Es ist nun rechtlich absolut unbestritten, es gilt nur das was im Arbeitsvertrag steht, irgendwelche "Beilagezettel zum Vertrag" gibt es nicht und haben keine rechtliche Bindung/Verpflichtung.
 
@Tomarr: Ob "...Dennoch ist das alles legitim und auch notwendig...", bestreite ich. Der rechtliche Rahmen ist relativ eng gesetzt und bei Weitem nicht so wie viele Arbeitgeber das auslegen / da handeln. DU:"...Vorausgesetzt es ist gekennzeichnet das der Arbeitsbereich Kamera überwacht wird...". Dies ist grundsätzlich derzeit so noch nicht zulässig (wäre es mit dem neuen Gesetz), weil -so das Bundesarbeitsgericht- damit die Persönlichkeitsentfaltung des Arbeitnehmers unverhältnismäßig eingeschränkt wird. Ganz konkret verboten ist auch eine offene Videoüberwachung am Arbeitsplatz, wenn sie der Leistungskontrolle dienen KANN, KANN und nicht nur auch dafür tatsächlich genutzt wird. Zulässig ist derzeit auch, wenn eine Videoüberwachung dem Schutz des Arbeitnehmers dient (z.B. Banken).
 
@Kiebitz: Und genau das ist falsch. Venn auf diesem Zettel steht das ausschließlich alle Mitarbeiter jederzeit sich einer Taschenkontrolle zu unterziehen haben wenn dies von einem entsprechenden Mitarbeiter gefordert wird, dann braucht das nicht unbedingt im Vertrag zu stehen. Es ist zwar schlau und besser wenn es mit drin steht, aber es ist nicht zwingend notwendig. Das mag sich zwar auch innerhalb eines Jahres geändert haben, meine letzte Schulung ist jetzt 3/4 Jahr her, aber zu der Zeit war es halt noch so das es nicht direkt drin stehen muss. Ist wie mit den BMAS Arbeitsstäätenverordnungen und ähnlichem. Die brauchen auch nicht einzeln im Vertrag stehen sind aber trotzdem Bestandteil von diesem Wahrscheinlich wird dann irgendwo im Vertrag stehen das entsprechende Unterlagen dem Vertrag bei liegen.
 
@Tomarr: Da irrst nun Du. Rein rechtlich aus Rechtssicherheits-Gründen geht das ja auch gar nicht! Da kann ja der Arbeitgeber sonstwas sagen was er alles dem Arbeitsvertrag noch an Zetteln usw. beigelegt hat. Es muß im Vertrag drinstehen oder im Vertrag auf eine gaaanz konkrete rechtlich zulässige Vereinbarung hingewiesen werden wie Betriebsvereinbarung, tarifliche Vereinbarungen oder gesetzliche Bestimmungen usw.
 
@Kiebitz: Na kann er nicht. Normalerweise überprüft man vor Unterzeichnung was beiliegt und was nicht. Wer das nicht tut, naja, ist dann halt wie mit jedem Vertrag, Pecht habt.
 
@Tomarr:Und Arbeitsstäätenverordnungen haben Gesetzes- bzw. Verordnungscharakter, können also nicht vom Arbeitgeber willkürlich gehandhabt werden nach dem Motto machen wir mal eben was Neues, was Eigenes oder eben auch nichts. Sie dienen der Umsetzung
1.   der EG-Richtlinie 89/654/EWG des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit
und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten (Erste Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der
Richtlinie 89/391/EWG) Also ein Gesetz.
 
@Tomarr: Oh man! Wie will der Arbeitgeber nachweisen, dass er einen "Beipackzettel" dem Vertrag beilegte. Was wenn der Arbeitnehmer sagt, nööö, da war nichts weiter dabei gelegt. Und wie das denn noch alles rechtlich und prozeßmäßig belegen / sicherstellen?
 
@Tomarr: Was wie bei jedem Vertrag ggf. nicht beiliegen sollte kann ich nicht prüfen. Ich kann es auch nicht prüfen, wenn das nachträglich verändert wurde. Und in der Regel heißt es "jedem" Vertrag, müdliche Nebenabredungen gelten nicht. Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform und dem gegenseitigen Einvernehmen.
 
@Kiebitz: Ich denke, dass wird alles zusätzlich in der Hausordnung aufgelistet und die sollte beim Arbeitsvertrag beiliegen. Die muss sogar gesondert unterzeichnet werden.
 
@Kiebitz: Nein, in Deutschland gibt es noch mündlich abgeschlossene Arbeitsverträge. Muss nicht schriftlich erfolgen. Aber ratsam ist es nunmal, einen schriftlichen abzuschließen
 
@Tomarr: "Seit Einführung des Nachweisgesetzes besteht die Pflicht des Arbeitgebers bis spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die Vertragsbedingungen schriftlich zu fixieren und dem Arbeitnehmer auszuhändigen.
Das Nachweisgesetz selbst sieht keine Bestrafung im Falle der Nichteinhaltung der Schriftform vor. Die Rechtssprechung tendiert aber dazu, dem Arbeitgeber die Beweislast für arbeitsvertragliche Bedingungen aufzuerlegen, wenn er es versäumt hat eine Niederschrift zu fertigen." Siehe Wikipedia! D.h. der Arbeitgeber muß defacto die Bedingungen bezüglich des Arbeitsverhältnisses schriftlich fixieren. Der Arbeitgeber hat den Nachweis zu erbringen, was vereinbart wurde. Und das geht nur wieder gemeinsam mit dem Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber schreibt es, übergibt es dem Arbeitnehmer, dieser bestätigt sein Einverständnis durch Unterschrift. Hat der Arbeitgeber keine Unterschrift, hat er keinen Beleg was vereinbart wurde.
 
@Schrimpes: Theoretisch hast Du Recht. Aber nur theoretisch. Denn siehe re:28 von mir. "Pflicht des Arbeitgebers bis spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die Vertragsbedingungen schriftlich zu fixieren und dem Arbeitnehmer auszuhändigen".
 
@Schrimpes UND @Tomarr : Ich bitte um Verständnis, wenn ich jetzt hier abbreche, aber ich muß meine Lebensabschnittsgefährtin abholen und wenn ich da zu spät komme, nützen mir alle rechtlichen Argumente nichts mehr.
 
@Kiebitz: Nein, das ist falsch.
EDIT: Jede Arbeitnehmer hat aber nach § 2 des Nachweisgesetzes Anspruch darauf, vom Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich ausgehändigt zu bekommen. NICHT GLEICH Arbeitsvertrag.....
Gehe mal auf eine vernünftige Seite: http://www.arbeitnehmerkammer.de/beratung/haeufig-gestellte-fragen/arbeitsvertrag/ .......es reicht nach wie vor ein mündlicher Vertrag!
 
@Schrimpes: Ach herrjeh! Lese doch die von Dir genannte Seite erstmal selber und vollständig bitte! Dort steht bei "Was gilt, wenn kein schriftlicher Vertrag abgeschlossen wurde" Folgendes : "Wann kann ich die Vertragsbedingungen als Niederschrift verlangen?
"Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen VON SICH aus die Niederschrift der wesentlichen Vertragsbedingungen bis spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses auszuhändigen. Geschieht dies nicht, können Sie Ihren Anspruch durch Klage vor dem Arbeitsgericht durchsetzen." NOCH irgendwelche Fragen? UND wo bitte habe ich geschrieben, dass die Niederschrift ein schriftlicher Arbeitsvertrag ist? Ich zitierte wortwörtlich die von Dir angegeben Seite wo steht "Vertragsbedingungen schriftlich zu fixieren". Ich habe selbst nichts vom schriftlichen Arbeitsvertrag geschrieben, ich habe die gesetzliche Regelung von "Vertragsbedingungen schriftlich zu fixieren" zitiert! ALSO gehe nicht von etwas aus was ich nicht geschrieben habe!
 
@Kiebitz: Es sind jedoch nur die Arbeitsbedingungen und diese sind nicht gleichzusetzen mit einem Arbeitsvertrag. Zwar ist der Inhalt dadurch bindent aber dennoch ersetzt er nicht den mündliche Arbeitsvertrag. Dieser ist nachwievor gültig.
 
@Schrimpes: Mein Gottes! Verzweiflung! Ich habe nichts diesbezüglich vom Arbeitsvertrage geschrieben. Muß ich das denn noch mal wiederholen. Lese das doch bitte richtig!
 
@Kiebitz: Jaaaa...Okay.... Entschuldigung....Ist allgemein ganz schön stark ausgeschweift diese Diskussion
 
@Schrimpes: Ja! Da hast Du Recht. Aber ist ja auch oft spannend. Und mal n´"richtiger" Meinungsaustausch ist ja auch ganz interessant und unterhaltsam.
 
@Kiebitz: Das stimmt wohl :) Mit dir kann man sich aber auch gut unterhalten :) ist immer recht anspruchsvoll :)
 
@Schrimpes: Danke!
 
@Tomarr: Jo, du sagst es, das wär genau mein Text gewesen. Man sollte das Hirn einschalten bevor man bestimmte Berichte und News liest. Da steckt oft mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht.
 
was regen sich nun alle über amazon auf? vor kurzen war es zalando, da kräht auch kein hahn mehr drüber. die politiker haben es doch so gewollt. ist doch klar das sich firmen lieber billige arbeitskräfte nehmen als die teuren deutschen. ich reg mich über solche praktiken nicht auf. wer hat es den eingeführt? kurzarbeit, leiharbeit usw???
 
@snoopi: Sehr richtig. Hier wird Amazon die Schuld in die Schuhe geschoben, obwohl sie im Rahmen der Gesetze und des in Deutschland möglichen Handeln. Es ist ein Wirtschaftsunternehmen, das sollten auch die Gesetzgeber mitbekommen haben. Amazon ist nur das Symptom, genau wie viele andere Beispiele.
 
@snoopi: Wir wollen mal nicht vergessen, dass natürlich auch der Verbraucher / Käufer solche Praktiken mit fördert durch sein Verhalten: Immer günstiger, immer billiger, immer schneller am Besten noch Tag und Nacht usw. usw.!
 
@Kiebitz: Wir wollen aber auch nicht vergessen, dass diese Praxis erst durch die Liberalisierung der Zeitarbeit ermöglicht wurde. Die 3000 Mitarbeiter würden auch ohne diese zwischengeschalteten Schmarotzer bei Amazon arbeiten, das Produkt würde jeweils vllt. 1-2 EUR mehr kosten, diese würde ich gerne berappen, in dem Wissen, dass es dem Arbeitnehmer zugute kommt. Allerdings habe ich keine Gewissheit, dass dem so ist, wenn ich bei einem anderen Shop zu einem höheren Preis bestelle, und dieser Aufschlag nicht einfach in die Tasche des Inhabers/Betreibers wandert.
 
@RockNRolla: Ich widerspreche Dir nicht, ganz im Gegenteil. Ich verteidige ja die Leih-/Zeitarbeit auch absolut nicht! Aber das ist denn auch irgendwie wie bei der Katze, die sich in den Schwanz beißt. Viele Leute wollen Preiswerteres kaufen, weil Vieles teuer wird (z.B. Energie, Kraftstoff, Versicherungen usw.) und sie so das denn "sparend" ausgleichen wollen. Damit das billiger wird werden in gewissen Bereichen die Löhne / Arbeitsbedingungen gesenkt / verschlechtert. Die davon Betroffenen müssen nun ihrerseits wieder sehen wie sie weniger Geld ausgeben können und kaufen dann noch billiger ein und damit das billiger ..... usw.usw. (ein Loch ist im Eimer!). Und was Du schreibst bezüglich "... höheren Preis bestelle, und dieser Aufschlag nicht einfach in die Tasche des Inhabers/Betreibers wandert..." gebe ich Dir auch vollkommen Recht. Das Vertrauen habe ich auch nicht! Ist auch nicht so. Denn die Gering- bis Wenigverdiener nehmen immer mehr zu, die Mittelschicht gibt es fast gar nicht mehr, die Reichen werden zwar nicht unbedingt mehr ABER ihr Vermögen steigt weit überproportional! Kommt letztlich auch durch das was wir schrieben.
 
@snoopi: So billig sind die gar nicht. Rund 9 EUR die Stunde für ungelernte Tätigkeiten, soviel bekommt man mancherorts (bspw. in den neuen Bundesländern) nicht einmal ausgelernt - und das als Einheimischer. Da ist Amazon fast schon vorbildlich. Die Liberalisierung der Zeitarbeit haben wir übrigens der glorreichen Ära unseres lupenreinen Sozialdemokraten Schröder und des wilden 68er Steinewerfers Fischer zu verdanken, welcher jetzt übrigens das Öko-Fähnchen für BMW in den Wind hält, dort aber kurioserweise nicht in Turnschuhen durch die Gänge tanzt.
 
Sündenbock gefunden, abgesägt, weiter wie gehabt
 
Schlechte Bezahlung/Arbeitszeiten sind zwar nicht ok, aber sie sind allgegenwärtig, dass überraschte mcih jetzt so nicht. Wenn man aber die Doku gesehen hat, dann hat man sich wirklich über diese paramilitärische Verhalten der Sicherheitsfirma erschrocken. Genau aus dem Grund z.B. wurde ich zum Nachdenken angeregt. Die Gängelung der Mitarbeiter in der Freizeit durch diese Überwachung wie Sklaven schockierte mich schon sehr. Hoffe das sich nun dadurch in diesem Bereich zumindest was ändert. ...Was Bezahlung und Arbeitszeiten angeht, da sind Behörden und Politiker gefordert, da ändert der Kunde gar nichts. Wechselt man den Anbieter entscheidet man sich für die Pest statt für die Cholera....
 
Habe mir die Doku gerade angeguckt. Düstere Filter über dem Bild, traurige Musik, Benutzung von Wörtern, die an Sklavenarbeit erinnern. Die Leute sind alle freiwillig da, können jederzeit gehen, kriegen über 8€ pro Stunde für Arbeit, die jeder kann, kriegen eine Unterkunft, Schlafplatz und Verpflegung. Und, ich wiederhole: alles freiwillig. Worauf die Doku aufgebaut ist, nennt man "Framing". Die Doku hätte genau so gut darüber sein können, wie Nett Amazon ist, weil sie solchen Leuten die Chance gibt, in Deutschland Geld zu verdienen, sie sogar mit dem Bus abholt usw.. Es ist nur eine Frage der Perspektive (und Musik und Videofilter). DHL-Fahrer haben einen viel ätzenderen Job, und verdienen meistens noch weniger. Nicht jeder hat einen Anspruch darauf, einen super Stundenlohn unter tollen Arbeitsbedingungen zu haben, wenn die Qualifikation fehlt. Wenn das alles studierte Leute wären, wäre die Doku gesellschaftskritisch, so zeigt sie einfach einen winzigen Ausschnitt der Gesellschaft, den sowieso jeder kennt, und der im Vergleich dazu, was in Fabriken von Foxxcon geschieht, sehr menschlich und fair ist.
 
@Hennel: Nur weil es in chinesischen Fabriken noch schlechter zugeht soll man froh sein wie hier die schlechtesten Arbeitsbedinungen sind??? Wenn man es so sieht sind ja auch die Arbeiter bei Foxconn im Paradies, sie haben ja immerhin Arbeit und das sogar freiwillig. ;) Ich habe einen Freund der ist bei DHL und der ist trotz Fachabitur auch dort zufrieden, mit Gehalt und mit den Arbeitsbedingungen, also keine Ahnung warum du nun DHL in den Schmutz ziehst.
 
@Krucki: Ich sage nicht, dass es gut ist, weil es anderen noch schlechter geht. Ich sage nur, dass es wirklich Meckern auf sehr hohem Niveau ist, und die Fakten in der Doku so dünn sind, dass die Doku auch eine ganz andere Botschaft haben könnte. Bei DHL ist es länger bekannt, dass die Arbeitsbedingungen schlimm sind, da gab es eine ähnliche Doku darüber. Wenn dein Freund es da gut findet, unterstreicht es nur mein These, dass es eine Frage der Perspektive und persönlichen Ansprüche ist.
 
@Hennel: Du musst unterscheiden ob jemand direkt bei DHL angestellt ist oder über eine eigenständige Vertragsfirma die für DHL fährt. Die Dokus kenne ich nämlich diesbezüglich auch, mein Freund auch und er war selber überrascht wie krass der Unterschied, augenscheinlich, im gleichen Unternehmen sein kann. Direkt über dir habe ich ja auch schon was geschrieben, geht tendenziell in die gleiche Richtung wie deine Aussage, da ich persönlich eher von der "Freizeitgestaltung" der Arbeitskräfte so schockiert war, nicht über die Arbeit an sich.
 
@Hennel: "Die Leute sind alle freiwillig da, können jederzeit gehen" so wie es da in der Doku rüberkam, entspricht das halt nur halb der Wahrheit. Die wurden mit irgendwelchen Versprechungen aus der ganzen Welt nach Deutschland gekarrt und hier wurden ihnen dann Verträge auf deutsch (was die wenigsten können) vorgelegt, wo die Vertragsbedingungen auf einmal ganz andere waren. Und wenn du allein als Spanier, Pole, irgendwas hier in Deutschland rumstehst, unterschreibst du halt zwangsweise, weil du dir als Arbeitsloser wahrscheinlich kaum die Rückfahrt leisten kannst.
 
@dodnet: Stimmt so. Und HarzIV-Leute unterschreiben das auch freiwillig zwangsweise so, sonst gibt es kein Geld mehr!
 
@Kiebitz: jep! Also Freiwilligkeit ist das nicht wirklich! Kündigung heißt nämlich erstmal Sperre beim Amt.... Dank Peter Hartz und Gerd....
 
@legalxpuser: Deswegen schrieb ich ja "freiwillig zwangsweise"!
 
Was Amazom da abzieht ist das Allerletzte, das war kein versehen, das ist Prinzip. Ich bin seit Jahren Kunde bei Amazon, aber ich werde dort nichts mehr einkaufen. Menschen mit falschen Versprechungen nach Deutschland locken und sie dann an eine Zeitarbeitsfirma zu vermitteln, mit weniger Lohn und keinen Rechten, das grenzt an kriminellen Machenschaften. Das sie jetzt darauf reagieren liegt nur daran, das sie um ihre Umsätze fürchten. Ethik ist für solche Firmen ein Fremdwort, hier zählt nur Shareholder Value. :(
 
@HaPe2013: Wenn du "Amazon" mit "große Teile der Wirtschaft" ersetzt gebe ich dir noch ein Plus. Die Welt wäre ein besserer Platz, wenn das nur ein einziges Unternehmen beträfe. Und da gibts noch viel schlimmere als Amazon.
 
Die Zeitarbeitsfirma ist echt das Letzte, wenn die ihre Lizenz verlieren würden umso besser. Habe selber mit der Erfahrung gemacht bezüglich eines Studentenjobs. Anfragen über Lohn, Arbeitszeit etc. erhält man nicht beantwortet. Plötzlich klingtelt aber das Telefon nach wochenlanger Stille und man soll am nächsten Tag arbeiten gehen. Da aber nichts vertraglich unterschrieben ist konnte ich da ganz leicht blocken.
 
Und wem bringt es jetzt was, dass die vermeintlich Rechten arbeitslos sind? ist das nicht genauso diskriminierend, jemanden wegen seiner Kleidung zu feuern?!
 
@PranKe01: Wolltest du als Beispiel einen Menschen mit Jugendstrafe z.B. in einem Hochsicherheitsbereich arbeiten sehen? Ist ja sonst Disrkiminierung.
 
@Krucki: Willst du einen behinderten im Real an der Kasse haben, der den ganzen Laden aufhält? Nö. Aber es ist trotzdem Diskriminierung! Abgesehen davon würde ich gerne wissen, woher du weißt, dass jeder mit Thor Steinar Kleidung Jugendstrafen hatte...
 
@PranKe01: Was für Zusammenhänge inszenierst du? Ich habe von einem Besipiel geredet in meiner Aussage und du beziehst es auf die Amazon Security... Mir wäre es ausserdem egal wer an der Kasse sitzt, solange ich mein Restgeld richtig zurückbekomme. Die 3 Minuten an der Kasse mehr oder weniger... Warum sollte jemand nicht wegen seiner Kleidung aber gefeuert werden, wenn es nicht zum Firmenleitbild passt?
 
@PranKe01: Also ich lese nirgends etwas davon, dass die Mitarbeiter dieser Firma jetzt arbeitslos sind. Wieso sollte man eigentlich keinen Menschen mit Behinderung an der Kasse sehen wollen?
 
Auch wenn ich sonst von Amazon als Sericeunternehmen begeistert bin, das hier war eine echte Nullnummer. Und es kann mir keiner erzählen dass die Verantwortlichen bei Amazon das erst durch die ARD-Reportage erfahren haben...
 
@Dr. Alcome: Ehrlich gesagt glaube ich, ist das schwer zu sagen was Amazon wusste oder nicht. Ich sehe es selber in Unternehmen, das ist alles durchorganisiert wie bei einer Fließbandproduktion. Jeder hat sein bestimmtes Aufgabengebiet, das gesamte Große sieht man in der Regel nicht. Dementsprechend ist fraglich wie weit Mitarbeiter von Amazon davon wusste, und sogar vielleicht auch bewusst mit involviert waren.
 
@Krucki: Klar, ist schwer zu sagen, aber irgendwo ist ein Büro, das ist die Schnittstelle zwischen Amazon und dem Vertragspartner, und die haben einfach eine Qualitätssicherung zu gewährleisten. Zumal es sich ja hier um Menschen handelt, die sozusagen direkt vor der Haustür arbeiten, da kriegt man sowas doch mit.
 
"Die Firma H.E.S.S., deren Name an den Nachnamen von Hitl*** Stellvertreter Rudolf He** erinnert" macht euch doch nicht lächerlich!!!!!!!!!!!!!!!!
 
@KaOz: Bei uns in der Stadt gibt es eine Kunstgalerie Hess. Bestimmt alles Propaganda-Kunst!
 
@KaOz: Och, solange die NPD Group bei ihrem nächsten "Bericht" auch so einen Absatz bekommt ist es wenigstens konsequent. Warten wir mal ab :)
 
Nur weil Amazon nun ein paar Glatzen aus dem Verkehr gezogen hat, ändert sich an der miesen Bezahlung, Unterbringung etc. nix! Ansonsten ändert sich doch für die nicht Fest Angestellen Arbeiter nix. Augenwischerei, mehr hat Amazon nicht zu bieten? Preise rauf und anständige Arbeitsbedingungen Amazon!
 
@TuxIsGreat: Ne, bitte nicht. ich will weiterhin günstig dort einkaufen. Wenn es dir nicht passt gib halt 20% mehr bei Karstadt aus, oder Spende den Differenzbetrag an die armen Leiharbeiter!
 
Typisch für unsere Ego Gesellschaft. Es würde keinem einen Zacken aus der Krone fallen, wenn Du einen Euro mehr zahlen würdest! Auf die breite Masse verteilt, würden die Preisveränderungen moderat ausfallen und die Leute könnten anständig behandelt werden. Ein Spitzengehalt, tolle Arbeitsbedingungen, will komischerweise jeder, das schliesst sich mit der Geiz ist geil Mentalität aber aus.
 
@TuxIsGreat: So schauts aus. Die Konsumenten sind doch selber Schuld.
 
Richtig so! Nun aber nicht aufhören Amazon und das Thema Löhne auch mal angehen! 12 Euro/Stunde sollten für jeden schon drin sein. Es wird genug Umsatz gemacht….
 
@legalxpuser: Das Modewort Gewinnmaximierung steht hier im vordergrund.
 
@Menschenhasser: jep!
 
Was mich wirklich an das Dritte Reich erinnerte (eure Assoziation hier so zu veröffentlichen finde ich etwas.. befremdlich, jedenfalls steht nicht "Kommentar" über dem Artikel.) ist die Praxis, ausländische Arbeitskräfte unter Vorspieglung falscher Tatsachen nach Deutschland zu transportieren, unter unwürden Umständen einzuquartieren und für weniger Lohn als versprochen wurde arbeiten zu lassen, da sie ja keine andere Wahl mehr haben. Das erinnert mich daran, wie im 3. Reich aus Gastarbeitern, die mit tollen Werbeplaketen gelockt wurden, Zwangsarbeiter wurden.
 
Mit "NULL Toleranz" gegen Intoleranz. Wow, eine bestechende Logik. Klingt erstmal gut, aber wer genau drüber nachdenkt, dem rollen sich die Fußnägel hoch.
 
Vielleicht sollte man sich auch mal GEZ, GEMA und Lobbyisten im Bundestag so vornehmen, die tun sind kein deut.
 
tzzz solche Aussagen wie sie müssen 15 Tage am Stück arbeiten kann ich nicht mehr hören.Arme Menschheit, was ist nur aus dir geworden. Wir Deutschen sind einfach viel zu sehr verwöhnt, Ich arbeite über Weihnachten und Silvester auch 3 Wochen am Stück in der Gastronomie und das sogar gerne. Mir würde es nie, wie vielen anderen in der Branche in den Sinn kommen das wir an Feiertagen frei haben oder jedes Wochenende zuhause rumsitzen.Das wir nur 8 Stunden mit dem arsch wie manch anderer im Sessel sitzen und dann Feierabend machen. Da sind es meistens doch eher 2-3 Stunden mehr. Und dafür dürfen wir uns in unserem Beruf auch noch das Gemecker von Leuten Tag ein Tag aus anhören die auf dem Kopf des Kellners den Schriftzug Neger eintätowiert haben. Und der Bruttolohn den die Leiharbeiter da bei Amazon bekommen ist sogar höher als mancher in der Gastronomie bekommt und die werden auch noch Stundenweise bezahlt, nicht wie wir durch Festlohn. Alles hat zwei Seiten und dieser Bericht mag wohl die machenschaften mit Leiharbeitern aufzeigen, das es denen aber schlecht ergeht, vor allem wenn man bedenkt woher die zum Teil kommen zum arbeiten, halte ich für maßlos übertrieben. Sollen erst mal für die Deutschen ne vernünftige Lohnstruktur entwerfen bevor se jetzt mit sowas anfangen.
 
@lurchie: ja Gastronomie eben! Da ist das anscheinend alles normal. Das ist doch die größte Ausbeuterbranche überhaupt und sollte nun wirklich nicht als Maßstab herangezogen werden, also bitte....
 
@legalxpuser: hast du auch wieder recht. Ausbeuterbranche Nr. 1 in Deutschland aber ich mache sie gerne und könnte mir nicht vorstellen den ganzen Tag vorm PC zu sitzen oder ein Telefon zu bedienen. Aber gerade weil es die Ausbeuterbranche Nr. 1 in Deutschland ist finde ich diesen Beitrag hier übertrieben. Man sollte erst mal im eigenen Staat aufräumen und sich über die Machenschaften mit Deutschen Arbeitern kümmern mit zb einen Mindestlohn pro Stunde auf gesetzlicher Ebene usw Den diesen hat man nur in manchen Bundesländern (Glaube 2) und dort auch nur wen der Betrieb Mitglied in der Hoga (Hotel und Gaststätten Verband) oder der IHK (Industrie und Handelskammer) ist. Doch leider ist es ja keine Pflicht da Mitglied zu sein. Alleine der Mindestlohn pro Stunde würde endlich auch bei kleinen mitarbeitern wieder etwas luft verschaffen schaut man sich doch mal die Preisentwicklung der letzten 10 Jahre an (Zum Teil über 150% Preissteigerung) wo zu im Gegensatz die Löhne in vielen Branchen gerade mal um 15 % gestiegen sind. Deutschland geht langsam aber sicher vor die Hunde.
 
Ich hatte schon vermutet, dass Amazon nach dem Fernsehbericht tätig werden wird. Die Trennung von der Sicherheitsfirma ist schon mal ein Anfang. Jetzt müssen noch die Taschenkontrollen in den Unterkünften und die Durchsuchungen in den Ünterkünften aufhören und den "Saisonkräften" sollte eine Mindestbeschäftigungszeit und eine Kündigungsfrist zugestanden werden. Es kann ja nicht sein, dass die Leute zur Schicht gehen und vermuten am Ende der Schicht entlassen zu werden, was laut Fernsehbericht dann auch passiert ist.
 
Wenn ich in Zukunft jemanden Trete kann ich das auch auf meinen Fuß abwälzen? Von ihm trennen werde ich mich zwar nicht aber ihm ins Gewissen reden. ;D;D
 
@BadMax: Der feinste Komentar in dieser langen Liste an Mentalrülpsern! :) Aber genau deshalb wird ja auch ausgesorced...
 
Außerdem wurden den Sicherheitsleuten Verbindungen in die Rocker-Szene nachgewiesen.

Man kennt sich , man grüsst sich !!!
 
@Nightwishes: oder auch " Ein Reichsadler hackt dem anderen kein Auge aus!"ich liebe Deutsche Land!
Nach der guten Werbung in allen Medien, wird sich jetzt wohl jedes InkassoUnternehmen um die gewissenhaften und aufmerksamen Mitarbeiter der Firma H.E.S.S bemühen.Hart wie Krupp-Stahl,schnell wie Windhunde! "Die Froindliche Eingreiftruppe vom Obersalzberg!" jeden Dienstag 21.15 bei Vox..Grimmepreisverdächtig?
 
Jetzt gehts den Mitarbeitern sicher gleich viel besser -- ganz ehrlich - da muss mehr kommen von amazon - ist zwar ein anfang, aber leider bleibts bei einer tat....glaub weiterhin auch eher nicht, dass das sicherheitspersonal alleine auf solche ideen gekommen ist - die führen meist nur das aus, was ihnen gesagt wird...(jetzt nicht bezogen auf die gewalt, sondern eher auf die taschendurchsuchungen etc.)
 
Der FIWUS hat das komplette Video (http://freies-in-wort-und-schrift.info/2013/02/14/amazon-ausgeliefert-das-original-video/) und in den Beitragskommentaren befindet sich auch eine PDF-Datei der Presseerklärung der Fa. H.E.S.S.
 
Den Aktienkurs scheints kaum zu berühren. http://www.finanzen.net/aktien/Amazon-Aktie Hätte eigentlich erwartet dass solche Werbung schädigend wäre....aber auch das wird sich im Wind verlaufen. U.andererseits, was hat sie Sec. Firma damit zu tun, dass Leiharbeiter ausgebeutet werden? 1. Lebt eine Leihfirma davon, Personal auszubeuten und 2. Sollte sich Amazon mal lieber die Personaldienstleister vornehmen, und 3. sollte Amazon es kaum nötig haben, auf Leiharbeiter zurückzugreifen.....deren Bekanntheitsgrad ist schließlich maßgebend für ihren Erfolg.
 
Die Reporter von die Bildzeitung sind bestimmt schon vor Ort, um die ganze Sache wieder um 180° anders Darzustellen...
 
lol die haben sich von der Securityfirma nur getrennt weil die ihren Job nicht richtig gemacht haben und Reporter samt versteckte Kameras da rein konnten und ihnen ihre schöne Sklavenhaltung versaut haben. Alles nur noch Ausbeuter und Verbrecher, bei der Geiz ist geil Generation auch kein Wunder!
 
Amazon hat reagiert und gut ist. Aber in Zukunft sollte Amazon mal verstärkt die Leiharbeiterfirmen die sie beauftragen auf die Finger schauen. Und meines wissens nach, werden nicht nur bei Amazon die Mitarbeiter kontrolliert, bei vielen Supermarktketten ist dies gang und gebe.
 
Das ist der Preis der Globalisierung!
 
Ursula von der Leyen <-- Mal den mund ganz fest halten soll, kommt nur mist raus! Ich erinner mal an Zensursula!! Wie das wort Leiarbeiter schon sagt, bzw. Aushilfe! Ich frage mich was die meisten darunter wohl verstehen?! Wenn keine Arbeit da ist gehen die Leiarbeiter nach Hause! Wems nicht passt muss ja in keine Zeitarbeit gehen! Es liegt an der Politik, wenn man bedenkt hat es über 15 Jahre gebraucht bis die Politik mal ein mindestlohn eingeführt hat! Aber erst nach großem TAMTAM und Verdi ist auch so ein ganoven haufen, ich habe schon erlebt, nach aussen gegen alles und abends am Stamtisch wird ausgehandelt zu welchen summen ein Betrieb zerschlagen werden kann! Also Verdi.. mal ruhig den BALL halten!
 
@Jareth79: Du: "...Wems nicht passt muss ja in keine Zeitarbeit gehen!...". Mir ist nicht ganz klar wie Du das meinst? Rein sachlich ist es so, dass arbeitslose Leute von der Agentur für Arbeit (welch ein Wort für das was die machen!) in die Leih-/Zeitarbeitsfirmen vermittelt werden. Nimmt der Arbeitslose das nicht an, erfolgt "Leistungskürzung", wie es so schön heißt. Sprich, die bekommen erheblich weniger Unterstützung vom Amt. ALSO müssen die Leute in die Leih-/Zeitarbeitsfirma gehen.
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