Computer sind manchmal die besseren Ärzte

Technologien, die bisher beispielsweise bei der Spracherkennung und in Betrugs-Erkennungssystemen zum Einsatz kommen, könnten helfen, die medizinische Versorgung besser und billiger zu machen. mehr... Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Bildquelle: e-MagineArt.com / Flickr Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen e-MagineArt.com / Flickr

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strom weg, patient tod? wem kann man dann verklagen wenn was schief geht? nichts gegen vortschritt....
 
@snoopi: versteh ich nicht ganz was du meinst ? das ding soll eine unterstützung sein um Diagnosen zu stellen.
 
@snoopi: schonmal was von "notstromaggregaten" gehört im krankenhaus?
 
@snoopi: Wenn der Strom im Krankenhaus ausfällt, dann hat im Zweifelsfall nicht nur dieser eine Patient ein Problem. Abgesehen davon könnt ich mir gut vorstellen, dass ein solches System Cloud-basiert arbeiten könnte. Dann müsste es wohl eher heißen: Kupferkabel vorm Krankenhaus geklaut, Internetverbindung weg^^
 
@snoopi: Trotz allen Fortschritts, gibt es Wörter, die man weiterhin so schreibt wie bisher :P Und es wird immer jemanden geben, deN man verklagen kann. Hersteller der Geräte z.B. Das ist aber gar nicht die Grundaussage des Artikels. Hierin geht es ausschließlich um die richtige Diagnose und Hilfsmaßnahmen. Btw. meines Wissens nach sind Krankenhäuser nochmals extra abgesichert. Ist der Strom weg, so gibt es in Krankenhäusern technische Geräte (Stromerzeuger), die über Stunden die wichtigsten Geräte oder gar das gesamte Gebäude mit Strom versorgen können. Das wäre also überhaupt kein Problem ;)
 
@snoopi: Stromausfall im Krankenhaus... In Deutschland... geeeeenauuu! Wach auf, Junge. USV in Verbindung mit Dieselgeneratoren ist das Stichwort. Googeln! Ab ab!
 
@snoopi: Tja, hättest du nur eine Sekunde lang nachgedacht, dann hätte dir einfallen können, dass es bereits jetzt medizinische Geräte gibt, bei denen ein Ausfall noch weit gravierendere Folgen hätte. Herz-Lungen-Maschinen beispielsweise. Oder Beatmungsgeräte. Und dir hätte aufgehen können, dass sich wegen dieser Geräte schon mal jemand etwas überlegt haben könnte. Aber nee, Denken lässt man heute die Pferde, die ham größere Köpfe...
 
@snoopi: von Medizin keine Ahnung, von Krankenhäusern keine Ahnung, von Stromversorgung keine Ahnung - das geht vielen so. Aber dieses Unwissen in MISERABLEM deutsch auch noch öffentlich zur Schau stellst und sich massiv blamieren, das ist nicht alltäglich!
 
Mach mich gesund Smartphone!
 
Lass mich nicht sterben, Computer :/
 
@ElWa: Der Computer sagt nein!
 
@ElWa: Du hast 4 Buttons: 1.Krankenkasse zahlt / 2. Paypal / 3. Sofortüberweisung / 4. Kreditkarte / Je nachdem was du drückst, fällt die Entscheidung anders aus. :-P
 
@IT-Manager: Hmmmmmm............ ich wähle den Power-Off-Button
 
@ElWa: Er zeigt dir seine Prognose in Form des Blue Screen of Death ;)
 
Bei Computern, die mit Hilfe von Ärzten programmiert wurden, würde ich es auch bestätigen, ist wie bei Produktionsmaschinen für Lebensmittel & Co. Wer aber meint, private Recherchen wären auch besser und billiger als die Ärzte, denen muss ich leider wiedersprechen.
Da mein Kollegenkreis meist aus Ärzten besteht, kommt man zwangsmässig um solche Diskussionen nicht herum. Nicht umsonst macht man als angehenden Arzt ein langes Studium durch. Spezifisches Wissen findet man dann weder bei Wikipedia, noch auf einer anderen öffentlichen Web-Plattform... Am Anfang dachte ich auch "Heute findet man eh alles im Web" musste aber eben eine harte verbale Schelte einstecken ;) wie sich später herausstellte zurecht
 
@AlexKeller: edit, deinen Kommentar falsch gelesen
 
@bluesheep: muss Ihn nochmals editieren, habe zu kompliziert geschrieben
 
@AlexKeller: Und wo finden sich die Informationen wenn die Aerzte darauf zugreifen koennen und PCs nicht? In den Koepfen der einzelnen? Wenn man eine Datenbasis schafft auf die mehrere Zugriff haben dann kann das der PC auch. Hier wird nichts davon geschrieben, dass man im Internet oder per google ne bessere Loesung findet als durch einen Arzt besuch.
 
@-adrian-: der erste Teil gehört zum Artikel. Der mit der Web-Recherche ist nur eine Weiterführung, die so nicht drinnen steht. Möchte somit nur andeuten, dass Technik, oder eben das Web für die Eigenrecherche nur zu einem kleinen Teil die richtige Information bringt..
 
@AlexKeller: Es geht ja nicht darum, "was" im "Web" zu finden. Es geht darum, ein System aufzubauen anhand realer Kranken- / Behandlungsakten, Patientenberichte usw. und -leider natürlich auch- Kostenermittlungen ein Datensystem aufzubauen, das den Arzt bei seinen Entscheidungen (Untersuchungen, Befunden, Behandlungen usw.) unterstützt und so schneller zu entsprechenden Entscheidungen zu kommen und -leider auch- die zu günstigeren Kosten, weil z.B. die eine oder andere Voruntersuchung zur Diagnose entfallen kann, weil nach kostengünstigeren Heilmöglichkeiten (OPs,Medikamente,Pflege) gesucht werden kann usw.
 
@AlexKeller: Was kann ein Arzt denn heutzutage noch außer Rezepte ausstellen? In den allermeisten Fällen wird doch gar nicht mehr untersucht, sondern anhand der beschriebenen Symptome erst mal ungesunde Medikamente aufgeschrieben - vorzugsweise jene, die kürzlich vom Vertreter XYZ empfohlen wurde und bei dem man nette "Geschenke" bekam. Ansonsten wird einem nur noch gesagt, dass man wieder kommen soll, wenn es nicht besser geworden ist. Erst DANN bemüht sich ein Arzt VIELLEICHT. Erstbehandlung Fehlanzeige. Des Weiteren gibt es soooooo viele Menschen, die irgendwelche Krankheiten haben oder unter Beschwerden wie Kopfschmerzen leiden, wo kein Arzt in der Lage ist, das Problem zu erkennen. Bestes Beispiel: Kopfschmerzen. Dafür kann es tausende Ursachen geben. Kein Arzt kann dir dabei helfen. Es ist besser, schneller und einfacher sich über alle möglichen Ursachen selbst zu informieren und dann selbst Ursachenforschung zu betreiben. Am Ende stellt sich dann vllt. einfach heraus, dass man eine Sehschwäche hat und nur eine Brille benötigt, oder dass es ein Zahn war oder einfach nur Stress. Der Arzt hingegen kommt erst mal gar nicht auf diese trivialen Dinge. Da wird erst mal gar nichts unternommen und dann vielleicht mit Medikamenten oder kostspieligen Untersuchungen Geld gemacht. Der Patient wird aber nicht geheilt. Beispiel aus dem Familenkreis: Meinte Tante ist 50 Jahre alt und auf dem Stand einer 4jährigen und wird seit jeher in einem Behindertenheim betreut. Grund: Sie hatte als Baby eine Gehirnhautentzündung. Hätte man rechtzeitig behandeln können, dann hätte sie ein "normales" Leben gehabt. Man war mit ihr bei hunderten Ärzten überall in Deutschland. Keiner hat dies erkannt. Es hieß meist nur, es sei normal, dass ein Kleinkind so viel rumschreie oder es läge an schlechter Erziehung und man solle ihr mal einen Klapps auf den Hintern geben... Klar, war ne andere Zeit, aber damals waren die Ärzte nun auch nicht extrem viel unwissender und es gibt heute noch Millionen solcher Fälle. Ein guter Arzt würde z.B. bei einem grippalen Infekt / Erkältung GAR NICHTS verschreiben, da absoluter Bullshit ist, sich solch einen Mist reinzuwerfen, der einen nicht gesund macht, sondern nur noch kranker.
 
@sushilange2: Danke für deinen Bericht! Muss auch anmerken, mein Kollegenkreis und durch das entstandene persönliche Wissen beschränkt sich auf angehende Ärzte, also auf Neulinge. Diese haben Ihr Wissen erst gerade erlernt und dem entsprechend ist es auch noch sehr präsent in jeweiligen Köpfen verankert. Ich weiss aber nicht, ob die Motivation einer fleissigen Recherche mit den "Dienstjahren" abnimmt, habe keinen "Senior" Arzt als Freund. Das mit deiner Tante tut mir leid. Denke aber, auch heute passiert dies. Kann also nur meinen kommenden Kollegen dies als nicht gutes Beispiel präsentieren. Hoffe, die nächste Äztegeneration wird daraus lernen.
 
@AlexKeller: das Problem ist, dass auch Ärzte sich erst über viele Jahre ein Wissen aneigenen, gerade Anfänger haben bestenfalls ein Teilwissen und schon deshalb spricht auch in dieser Branche nichts gegen Unterstützung durch Wissensdatenbanken - und diesem Stichwort wurde das Thema nämlich schon vor 20 Jahren diskutiert. Neu ist lediglich die höhere Komplexität und auch hier über die Jahre ein gewachsener Umfang von Symptomen, Krankheitsbildern, Hintergründen und eben Behandlungsstrategien. Trotzdem ist es nix für Laien, weil die nicht darin geschult sind, überhaupt die Symptome und somit die relevanten Informationen richtig zu erkennen, z.B. beim Abtasten beispielsweise eine geschwollene Lymphdrüse von einer Wucherung zu unterscheiden oder Hautveränderungen zu beurteilen. Aber wenn erstmal die Symptome erkannt wurden, macht der Arzt auch nichts anderes als der Computer, er greift auf vergleichbare Erfahrungen zurück und von denen kann eben so ein Computer viel mehr vorhalten und vergleichen. Mittelfristig kann aber auch ein Laie mit einem guten Diagnosegerät loslegen, auch wenn natürlich die Behandlung dann ggf. wieder von Medizinern oder in Zukunft auch OP-Robotern (sind bereits im klinischen Einsatz, wenn auch bisher m.W. nicht vollautonom) durchgeführt werden muss - Stichwort Raumschiff Enterprise und Pilles <wiehießesdochgleich> ...
 
@Drachen: OP-Roboter sind nicht immer das Nonplusultra: Als es neu war hoch gelobt, nach wenigen Jahren fast schon verdammt>>Hüftgelenks-Operation mittels Roboter!
 
@Kiebitz: Ich stimme Dir zu, OP-Roboter sind nicht das Maß der Dinge. Aber so ein Ding wird in 20 Jahren ganz Anderes leisten können als noch vor 5 Jahren oder heute, insofern ist auch dies im Wandel. Ein Roboter kriegt keinen Tattrich nach 10stündiger OP, künftig kann da beispielsweise ein Schallwellenmeßkopf drin sein, der die Knochenstruktur gleich misst und besser als jeder Mensch weiß, wo man fräsen kann oder ob man eine andere Prothese mit anderen Befestigungspunkten nehmen sollte, ob man Knochen schrauben kann mit oder ohne Gegenplatte usw.
 
@Drachen: Er könnte natürlich auch Opfer von Fehlprogrammierungen, Materialschwächen, Hackern, Fehlbedienungen usw. usw. sein / werden.
 
@sushilange2: Tut mir leid, aber ich kann Deinem ausführlichen Kommentar nicht zustimmen. Willst Du denn Dich selbst diagnostizieren, operieren, kurieren, medikamentieren? Viel Spaß dabei! Fehlt Dir nur noch der universelle Heimwerker-Medizinerkoffer für den angagierten Laien, mal fleißig googeln danach^^. Mein Rat, dem Arzt gegenüber selbstbewußt auftreten, nicht kurz abspeisen lassen, nachfragen, ggf. 2. Arzt aufsuchen!
 
Hoffentlich erzählt das bloß niemand Skynet...
 
@Stefan Hueg: Jo der wird den Parasit Mensch zerstören.
 
könnte schon sein. ein Arzt hat immer sein eigenes Honorar im Visir und verordnet, verschreibt, empfiehlt teils Medikationen, Operationen, Maßnahmen, die aus medizinischer Sicht nicht notwendig sind. Gerade im Dentalbereich gibt es da richtige Arztschweine...
 
@Rikibu: Ach was irgendwer muss das Gras doch kaufen bevor es schlecht wird.
 
Soll geheilt werden Ja Nein Abbrechen X
 
@Banko93: 4. Alternative: Erbrechen!
 
Dank LOBBYARBEIT werden wir wohl nie in den Genuss der Vorteile dieses Systems kommen - wie in allen Bereichen des ach so modenen Lebens...
 
Da haben wir es ja bald, das medizinische holographische Notfallprogramm - " bitte nennen Sie die Art des Notfalls"
 
Komme gerade vom Spiegel und habe den Artikel " Studie über Flug-Notfälle: Piloten verlernen das Fliegen" gelesen. Er beschreibt wunderbar, dass "dank" der Automatisierung manuelles Handeln auf der Strecke bleibt. Bin mal gespannt wann Maschinen uns vollautomatisch behandeln und keiner mehr genau weiss was die Maschine tut.
 
@spackolatius: Warum soweit etwas daher holen. Es gibt näher liegende Beispiele: Wie viele können noch wirklich brauchbar HANDschriftliches vollbringen?
 
@Winfuture: Leider kann Ihr Kommentar noch nicht veröffentlicht werden. Einer unserer Moderatoren wird sich in den nächsten Minuten darum kümmern. Bitte beachten Sie auch die Hinweise in unserer Netiquette. Vielen Dank für Ihr Verständnis! DAS verstehe ich nun gar nicht bei meinem Kommentar! " Der besagte @ [11]spackolatius , warum etwas soweit herholen, es gibt näher liegende Beispiele: Wie viele können noch wirklich etwas HANDschriftliches vollbringen.
 
@Kiebitz: Immer mit der Ruhe, hat in der Tat nichts mit dir zu tun, sondern mit dem Nickname des OP. Bei "Spacko" springt offenbar unser Warnfilter an. Seeehr ungünstiger Nickname...
 
@Kiebitz: Ich hab jetzt auch etwas länger schauen müssen... ;)
 
@witek: Entschuldige, an dem Tag hatte ich besonders schlechte laune und habe die Tüte Spekulatius auf dem Tisch gesehen. Da ich einen neunen Nick brauchte kam dann sowas zu stande.
Leider kann ich ihn ja nicht mehr ändern ;)
 
Nur manchmal? So schlecht wie Ärzte heutzutage sind, sind Computer ganz sicher IMMER die besseren Ärzte.
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