Politischer Druck führt zu Preissenkung durch Adobe

Der amerikanische Softwarehersteller Adobe hat die Preise einer Reihe von Produkten auf dem australischen Markt nach unten korrigiert. Damit reagiert das Unternehmen offenbar auf eine Vorladung durch die dortige Regierung, die eine Begründung für ... mehr... Android, App, Adobe, Photoshop, creative suite Bildquelle: Adobe Android, App, Adobe, Photoshop, creative suite Android, App, Adobe, Photoshop, creative suite Adobe

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Könnte sich da auch mal wer bei Steam darum kümmern? wir in EU1 zahlen oft sehr viel mehr als in USA, England oder Russland. :)
 
@Hausmeister: Wie der Schwarzgeld Schäuble und auch wir wissen ist das die schuld der Steuern.
 
@Hausmeister: Sehr viel ist wohl übertrieben. Dabei muss natürlich auch der Steuersatz berücksichtigt werden, sowie der Wert der Währung, der Kaufkraft der Konsumenten sowie zusätzliche Arbeit wie Übersetzung und Lokalisation. Nebenbei wird bestimmt noch etwas aufgerundet, aber so ist das in der Wirtschaft nunmal. Davon ab gibt es bei Steam doch immer Angebote zum Spottpreis, warum also beschweren?
 
Ich hätte auch gerne, dass die Preise von USD in EUR nicht nominal übernommen werden, sondern entsprechend umgerechnet werden. Der deutsche Markt sollte so groß und attraktiv sind, dass die Lokalisierungskosten verkraftbar sind und sich nicht mit etwa 30% mehr auf den Endpreis niederschlagen müssen.
 
@elbosso: Die Amis geben ihre Preise ohne MwSt. an, darf man nicht ganz vergessen, wenn man vergleicht... :)
 
@Yamben: Je nach Wohnort kann man dadurch dann aber echt sehr günstig bei wegkommen. ;-)
 
@Yamben: Das stimmt zwar, allerdings ist die nur etwa halb so hoch wie in Deutschland. Deshalb wären noch einmal ganz ordentliche Einsparungen möglich, wenn die Konzerne mitmachen würden.
 
Deutschland ist kein gutes Beispiel. Hier lässt man sich leider immer alles gefallen - und seitens des Wirtschaftsministeriums gibt es da auch keine kundenfreundlichen Initiativen. Das ist genauso wie mit den Benzinpreisen - hier lässt man sich alles gefallen. Wir habens ja ....
 
@222222: Ja wieso sind die Spritpreise denn nicht so wie in den Staaten? Fuehle mich ungerecht behandelt. Wieso kaufen leute eigentlich Software wenn sie zu teuer ist. warum funktioniert dann ploetzlich die preisbildung nicht mehr? Nachfrage und angebot und so. Wieso hat der Staat da eigentlich mitzureden. Was ein Bullshit
 
@-adrian-: Naja, auch in Australien vertritt der Staat das Volk, also die Verbraucher. Daher finde ich es eine lobenswerte und geschickte Maßnahme, nach einer Begründung für die aktuellen Preisgestaltungen zu fragen. Auf diese Weise übt man Druck aus, ohne wirklich einzugreifen, und handelt ganz im Interesse der Verbraucher, eben das, was eine gute Regierung mmn. tun sollte (nicht das ich mit allem einverstanden wäre, was Mrs. Gillard und die australische Regierung da so abziehen). Nachfrage und Angebot okay.. kann man in Bezug auf Software imo sogar auch so sehen. Grundsätzlich halte ich es aber für zu kurz gegriffen wenn man sagt, was dem Verbaucher zu teuer sei, solle er eben nicht kaufen.
 
@Achereto62: Nicht? Du findest also kommunistisches denken besser als eine Freie Marktwirtschaft. Dass beim Eingriff durch den Staat dann auch probleme entstehen koennen zb das Produkt nicht mehr hergestellt wird oder man den Markt einfach nicht mehr bedient ist ja dann egal. Dass der Staaat schon mit Steuern versucht zu regulieren und verboten zu regulieren ist auch egal
 
@-adrian-: Das ist eine ziemlich heftige Schlussfolgerung, die ich dann nur noch nach einem kurzen Schlucken mit -nein, tue ich nicht- beantworte.
 
@Achereto62: auch in Australien vertritt der Staat NICHT das Volk, sondern Unternehmen. Steht doch sogar explizit im Text, dass es hauptsächlich darum geht, die Kosten für kleine und mittelständische Unternehmen zu senken. Dass die Bürger vielleicht auch was davon haben ist nur ein Nebeneffekt, vermutlich sogar ein unerwünschtes, da der Staat so weniger MwSt. einnimmt.
 
@Link: ... Wie kommt ihr eigentlich alle zu euren Schlussfolgerungen? Staat startet Initiative für Unternehmen = Staat dient nicht dem Volk?! (Edit: Mit der Begründung: steht doch im Newstext!! oO) Man ist mit dieser Initiative einverstanden = man denkt kommunistisch. Wo bin ich hier eigentlich *kopfschüttel*
 
@Achereto62: "Staat startet Initiative für Unternehmen = Staat dient nicht dem Volk" ist doch noch harmlos, i.d.R. läuft es leider auf "Staat startet Initiative für Unternehmen = Staat startet Initiative gegen das Volk" hinaus, siehe z.B. die News "CDU verhindert besseren Schutz vor Abmahnungen".
 
@Link: Najut, das ist halt politikverdrossene Spekulation. Die kann ich zwar wirklich gut verstehen, aber das macht es nicht unbedingt zutreffend. Auch wenn das dafür eher unwichtig ist - die australische Labor Party ist eher mit SPD oder (achtung, Steilvorlage für adrian) der Linken zu vergleichen als mit der CDU (Sozialdemokratisch / Solzialistisch), und macht ihre Arbeit bisher (anders als die deutsche CDU, mmn) insgesamt gar nicht schlecht.
 
@Achereto62: nicht unbedingt zutreffend? Auf deinem Planeten möchte ich auch leben, auf meinem (Erde, Sonnensystem, Milchstrasse) wird alles für Unternehmen gemacht und das Volk muss dafür zahlen, sei es direkt mit Geld (z.B. Energiewende) oder durch sonstige Einschränkungen. Was meinst du wem Mini-Jobs/Zeitarbeit nutzt? Nur Unternehmen, der Burger hat nichts davon außer weniger Geld für die gleiche Arbeit.
 
@Link: Ich habe nicht von der CDU geredet, sondern von der Labor Party, weils ich darauf meine oberen Kommentare und die News beziehen. Ich nahm an das du das auch getan hast, sorry, bezogen auf die CDU hast du natürlich unzweifelhaft recht ^^ Was ich sagen wollte ist, dass man nicht von der CDU auf eine Sozialdemokratische Partei am anderen Ender der Welt schließen kann.
 
@Achereto62: Agenda 2010 kommt nicht von der CDU, sondern eben von einer sozialdemokratischen Partei, die sind auch nicht besser bzw. weniger industriefreundlich, auch wenn viele das glauben.
 
@Link: Ja, und die Linken sind Links, die NPD rechts, und der Regen ist nass. Du bist wieder dran :-)
 
@Achereto62: ???
 
@222222: Ich muss ganz ehrlich sagen, würde ich lieber zu viel zahlen, als ständig von der Politik verarscht zu werden: Brüderle Diskussion, Schavan, Hahn usw. alles Ablenkungsmanöver um von den ernsten Themen abzulenken. Will garnicht wissen, was da hinter unserer Aufmerksamkeit durchgewunken wird. Da ist es schon fast ein erleichterndes Gefühl nur bei den Benzin/Waren-Preisen "bewusst" verarscht zu werden.
 
Es gibt ein einfaches Verfahren, nennt sich "vote with your wallet". Mal ein landesweiter Kaufstreik für ein Jahr und die Firmen würden merken, was die davon haben. Aber lamentieren und nix tun.
 
Der freie Binnenmarkt in der EU ist auch eine Verar...ung der Extraklasse. Haufenweise Produkte, die in den verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Preisen (auch wenn man die untersch. Mehrwertssteuer herausrechnet) angeboten werden.
 
"Politischer Druck führt zu Preissenkung durch Adobe" Sollte es nicht richtig heissen "Politischer Druck führt zu Preissenkung bei Adobe" Na egal, ausser den Flash Player habe und brauche ich keine Software von Adobe. Sollen Sie doch die Preise gestalten wie sie wollen. Es gibt gibt viele kostenlose Software Alternativen zu Adobe Software.
 
@flotten3er: ne, "durch" ist schon richtig, denn Adobe senkt bei sich selbst den Verkauspreis. Die Öffentlichkeit bestimmt ja nicht den Preis sondern der Hersteller/Verkäufer, in dem Fall dann Adobe.
 
@flotten3er: Dann nenn mir mal eine leistungsfähige und kostenlose Alternative für Videobearbeitung...
 
Bei Uns undenkbar, da zahlst $=€
 
An dem australischen Gebaren hinsichtlich der Preispolitik von amerikanischen Unternehmen sollte sich die EU-Kommission einmal eine sehr grosse Scheibe abschneiden. Was hier - siehe als abschreckendes Beispiel Apple - an Preisen im hiesigen €uro für seine 500 Mio Bürger als Konsumenten abverlangt wird ist schon mehr als eine Unverschämtheit. Herstellungskosten belaufen sich i.d.R. auf dem Weltmarkt in schwächelnde Dollars, aber abkassiert für in relativ starken €uros. Kein Wunder also, dass seit mehr als einem Jahrzehnt die "Kriegskassen" so mancher US-Hersteller kräftig anwachsen und bei einheimischem Spekulanten Begehrlichkeiten weckt. Also liebe hochbezahlte EU-Politikusse -> Wechselkurse anschauen im Verhältnis zu Verkaufspreisen. Transportkosten sind zu vernachlässigen in Zeiten von 40" Containern und Festpreisen bei den Spediteuren.
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