Estland richtet Mathe aufs Computer-Zeitalter aus

In Estland wird in 30 Schulen ein Pilotprojekt zur Einführung eines anderen Mathematik-Unterrichtes starten. Das Unterrichtsfach soll stärker an die veränderten Gegebenheiten des Computer-Zeitalters angepasst werden. mehr... Rechnung, Mathematik, Papier Bildquelle: fotopedia Rechnung, Mathematik, Papier Rechnung, Mathematik, Papier fotopedia

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Ich tippe dennoch auf eine Verdummung der nächsten Generationen. Geht heute denn gar nichts mehr ohne Computer? Wenn ich sehe, dass (Vor-)Schulen da mit Ihren iPads etc. im Klassenraum sitzen . . . Naja technischer "Fortschritt"...
 
@Everlite: Ich schaetze auf eine Verschiebung der Faehigkeiten. Meine Oma kann auch keine Ungleichung loesen aber im Kopfrechnen macht ihr keiner was vor
 
@-adrian-: Bis ich meine Ausbildung angefangen hab, war ich neben meinem besten Kumpel IMMER Klassenbester im Kopfrechnen, dank Taschenrechner können wir beide es nicht mehr :D
 
@Knerd: kenne ich.. ich habe letztens zum super bowl, bei der abrechnungs des kassenzettels feststellen müssen, dass ich nicht mehr schriftlich subtrahieren konnte.. musste erst google befragen, bis es mir wieder einfiel :D
 
@luckyiam: Dein Ernst? :D Bei mir hörts aktuell bei Potenzen auf :( Schriftlich bekomme ich das alles (zum Glück) noch auf die Reihe ^^
 
@Knerd: Ich muss dazu auch sagen, dass man doch eigentlich nie schriftlich irgendwas machen muss. Wie oft ist man denn im Alltag mit mathematischen Aufgaben betraut, die die Möglichkeiten des Kopfrechnens übersteigen? Und schriftlich subtrahieren habe ich bestimmt seit 8 Jahren nicht mehr gemacht :D
 
@luckyiam: Ja stimmt auch :D Lustig wirds bei Wurzeln :D Die kann mein bester Kumpel immer noch im Kopf :D
 
@Knerd: "Klassenbester im Kopfrechnen" Streber :) Spaß beiseite, genau da liegt das Problem das viele nicht mehr Kopfrechnen können. Zu meiner Schulzeit war der Taschenrechner in der Schule verboten. Heute durch die höheren Anforderungen an die Schüler kaum mehr denkbar.
 
@nowin: Ja traurig.. Wie gesagt mein bester Kumpel kann heute noch Wurzeln im Kopf ausrechnen. Wir konnten damals beide 158*453 im Kopf, heute geht das nur noch schriftlich...
 
@Knerd: ich finde das ist unnützes Wissen sowas im Kopf zu können. Nice to have, aber eigentlich sinnlos. Genau wie dieser Chinese, der 24 Stunden lang die Nachkommastellen von Pi aufgezählt hat und bei der, was weiß ich, 63000. Stelle nen Fehler gemacht hat. Toller Junge, aber was bringt dem das?
 
@luckyiam: Das mit den Wurzeln ist echt hilfreich :D Kann man gut mit Wetten gewinnen ;)
 
@luckyiam: Einen Eintrag ins Guinessbuch? Kann er seinen Kindern erzählen! Ist doch das gleiche wie Apnoe-Taucher oder beim ironman mitmachen... Was bringts den Leuten?
 
@Magguz: Apnoe Taucher überleben dadurch und Ironman führt wohl eher zu nem früheren Tod, wegen zu krasser sportlicher Leistungen :D Kein Plan.. aber hast schon recht ;)
 
@luckyiam: Apnoe kann man irgendwo noch mit militärischem Interesse begründen :D
 
@Knerd: Die die im Guenissbuch stehen haben definitiv keinen militärische Hintergrund ;)
 
@luckyiam: naja, jetzt mal ganz salop gesagt, brauchst doch net so tief zu tauchen, dass es um dein leben geht oder ;) Und wenn du mal neue Betonschuhe bekommst, bringt dir das in der Panik auch nichts, wenn du beim kontrollierten abtauchen 15min ohne Luft auskommst ;) Im Notfall hast du ja gar nicht die zeit dich körperlich und seelisch darauf vorzubereiten!
 
@Knerd: ....das war auch nur eine Automatisierung von Vorgegebenem. Denken ist das nicht. Denken ist es, wenn man sich ohne äußere Hilfe eine eigene mathematische Lexik, Syntax und Semantik beibringt - und diese dann auch noch weiter komprimieren kann. Das von anderen Erdachte anzuwenden ist nicht anders, als Knöpchen drücken.
 
@he mail!: Siehe dazu o2+Diskussion ;)
 
@Knerd: Wer Kopfrechnen für Mathematik hält, der hat Mathematik nicht verstanden.
 
@yournightmare: Es ist ein Teil der Mathematik ;)
 
@Knerd: Nicht wirklich. Mathematik ist gerade dafür da, um nicht rechnen zu müssen.
 
@yournightmare: Und was ist Kopfrechnen dann?
 
@Knerd: nun, kopfrechnen ist kopfrechnen. ;) rechnen ist vielleicht ein teil der mathematik, aber eben nicht mathematik. oder lass es mich anders ausdrücken. das, was mathematik versucht zu machen oder untersucht, hat erst mal nichts mit rechnen an sich zu tun. rechnen ist nicht das, was die mathematik ausmacht! wenn man also sagt, "rechnen ist ein teil von mathe" könnte man meinen, dass wenn man rechnen kann oder es kennt, würde man auch die mathematik kennen. aber so ist es auf keinen fall! rechnen ist nicht mathematik! ich habe gerade nur einen schlechten vergleich parat: einen bildhauer macht nicht sein meißel aus, sondern sein kunstwerk.
 
@yournightmare: wie kommst du auf deine aussage in [re:58]? wenn du dir mal die geschichte der mathematik anguckst, dann wirst du feststellen, dass die mathematik ihren ursprung in fragestellungen hatte, die genau das rechnen erforderte, bzw. wie man etwas ausrechnet und damit einen konkreten wert erhält. ein beispiel wäre z.b. die bestimmung einer fläche. ein sehr altes problem. daraus und aus anderen problemstellungen des rechnens hat sich die mathematik entwickelt (z.b. auch handel). es gibt mathematiker, die diese herkunft leugnen, aber das ist wohl übermäßiger übermut und kann ich absolut nicht verstehen. deswegen, wie kommst du zu dieser aussage?
 
@larusso: Mathematik wandelt sich. So auch die Sicht, was zu diesem Fach überhaupt dazu gehört. Vor 200 Jahren war Rechnen vielleicht das wichtigste überhaupt, was es in Mathematik gab. Vor 100 Jahren hätten Ihnen noch jeder Mathematik-Professor zumindest gesagt, dass Rechnen noch zu Mathematik gehört. Heute sehen das viele wirklich anders. Ich könnte einen großen Teil der Informatik als ein Teilgebiet der Mathematik ansehen, ich könnte die komplette Physik als einen Teilgebiet der Mathematik ansehen. Aber Rechnen ist für mich kein Teilgebiet der Mathematik mehr. Und ich kenne mindestens einen Mathematik-Professor der das genauso sieht.
Mathematik wird von jedem Mathematiker von einem anderen Blickwinkel gesehen. Für manche ist das Wissenschaft, für manche nicht, für manche sogar die Königin der Wissenschaft. Manche sehen Mathematik als Kunst an. So hat z. B. Einstein Mathematik gesehen. Für Ihn hat Physik die vorhandene Welt beschrieben, während Mathematik einfach die Beschreibung aller möglichen Welten liefert, der realen inklusive. Ob hier das Kopfrechnen als Mathe angesehen wird. Bezweifele ich.
 
@yournightmare: hm naja, ich bin eher ein freund davon, auch den geschichtlichen teil zu betrachten, denn dieser führt schließlich zu gewissen konsequenzen, aus der sich die heutige und zukünftige mathematik entwickelt haben und werden. daher würde ich eher sagen, dass rechnen in der mathematik heute nicht mehr so wichtig ist. aber weil es in der aktuellen wissenschaft/forschung keinen besonderen stellenwert mehr hat, würde ich ihr die zugehörigkeit zur mathematik niemals absprechen. denn dann wird man niemals etwas allgemeines zu irgendeiner wissenschaft aussagen können und es bleibt jeweils nur ein "so ist es gerade jetzt unter diesen und jenen wissenschaftlern" (was sich aber doch sehr deutlich aus der geschichtlichen entwicklung hervorgetan hat!). deswegen ist für mich eine solche argumentation für die katz. das find ich schon fast genau so schlimm, wie das denken, dass rechnen gleich mathematik sei. --- die komplette physik als teil der mathematik? das würde ich wenn schon, dann genau andersherum sehen. ;)
 
@Everlite: Immer wieder diese gleiche Geschichte. Warum glaubt man, dass man verdummt? Hätte man früher mit dem Buchdruck auch behaupten können. Man muss sich nichts mehr merken, man kann ja alles Nachschlagen. Ich finde es immer wieder seltsam, wie stur manche in Bezug auf Änderungen sein können.

Edit: Und iPads (oder Android etc ;)) könnten extrem sinnvoll eingesetzt werden. Der Stoff kann dadruch viel anschaulicher gemacht werden. Kurvendiskussionen sind für viele Verständlicher. Warum sieht die Kurve so aus etc. Bis der Lehrer mal wieder in 10 Minuten irgendwas an die Tafel gekritzelt hat, ist das auf nem Display in 1 Minute angesehen. bleiben 9 Minuten länger, um es zu verstehen!
 
@FatEric: Also ich merke schon, dass ich, seit ich aus der Schule raus bin und im Büro sitze, umgeben von technischem Schnick-Schnack, im Kopf nicht mehr so fit bin, wie ich es noch vor einigen Jahren war. Hat nichts mit stur sein zu tun, ich finde nur man sollte gerade Schulbildung nicht total aufs Digitale legen.

nachtrag: Ja, Tablets und generelle Technick KANN sinnvoll eingesetzt werden. Habe bisher nur leider noch nicht viele Schulen gesehen die das tun, da Lehrer selber total ungeschult in diesen Sachen sind.
 
@Everlite: Wenn Du nicht mehr so fit bist hat das m.E. wenig mit Computern zu tun. Einerseits ist es eine natürliche Folge des Alterns, andererseits kommt es ja drauf an, WAS man mit und am Computer macht. Computer sind einfach nur ein Werkzeug - oder ein Spiel- oder gar Bastelgerät. Man kann Programme schreiben, was abstraktes Denken fördert, man kann kreativ tätig sein und Zeichnen oder Grafiken erstellen .... ich selber arbeite seit knapp 30 Jahren mit Computern und kann noch Kopfrechnen und halte mich noch für ziemlich fit ... und die in jüngster Zeit zu bemerkenden Defizite halte ich tatsächlich für altersbedingt (und manchmal trinke ich auch einfach nur zuwenig). Ansonsten hält der Computer auch fit, wenn man nur im Support arbeitet - das Innovationstempo ist hoch und man muss ständig Neues lernen, ohne geistge Fitness käme man da nicht weit.
 
@FatEric: Naja ich finde Kopfrechnen hat potenzial dich im Hirn fit zu halten... Mich stört es selber, das ich bei "simplen" aufgaben stellenweise ewig brauche um ein Ergebniss zu bekommen! Deshalb spiele ich häufig mit meiner Frau Kniffel um nicht irgendwann da zu stehen und nichts mehr hinbekomme...
 
@FatEric: Unterschied zum Buchdruck, ein Buch kann ich ohne äußere Abhängigkeiten nutzen, ich muss nur lesen können ;)
 
@Knerd: Kannst du denn ein Buch selber drucken? Ich glaube nicht! Es gibt da kaum ein Unterschied zum Tablet :)
Ich bin Softwareentwickler und muss mir jeden Tag den Kopf verwinden... ;) das reicht mir ehrlichgesagt als Kopfarbeit. Da roste ich schon nicht ein! Dass ich selber kaum mehr kopfrechnen kann und ich mich selber oft erwische, dass ich mich oft verrechne ist auch klar. Aber wenn hier auch das Beispiel von kniffel genannt wird. So ein bisschen plus, minus, mal geteilt ist sicher gut. Aber wenn es dann um Ableitungen, integralrechnung etc geht. Das muss man nicht machen, um fit im kopf zu bleiben!
 
@FatEric: Unterschied zum Tablet: Kein Strom ;)
 
@FatEric: Viel schlimmer als das verrechnen finde ich, wenn man sich selber erwischt wie man selbst die einfachsten Aufgaben in den Taschenrechner tippt :D
 
@Magguz: Ich starte lieber den Windowstaschenrechner als Sachen wie in o2re3 im Kopf zu rechnen :D
 
@Knerd: wieso das? 10x5 ist 50 5x5 ist 25 und das beide addiert ist 75... Dauert 2 Sekunden :D
 
@Magguz: 15*10/2 ;)
 
@Knerd: Zumal Buchdruck da war um wissen zu verteilen ;) Und um Bücher lesen zu können muss man lesen können was zwangsweise das schreiben voraussetzt... Also wurde mit dem Buch das Wissen geförert und einem nicht komplett abgenommen wie es der Rechner mit Mathe macht!
 
@Everlite: ich muss sagen, das ist mal eine gute entwicklung. das schlimmste an den heutigen unterrichtsmethoden, in allen bereichen, ist doch, dass man das meiste davon im täglichen arbeitsleben nicht mehr nutzt und komplett vergisst. manuell rechnen in einem büro job? das will ich sehen... nach 2 jahren im büro haben fast alle die manuellen rechenwege nicht mehr flüssig drauf. paar jahre mehr und man kriegt ne division garnich mehr hin. aber wozu auch, die wirtschaft interessiert nich ob du im kontenplan mit papier und bleistift die buchungen machen kannst, da musst du als buchhalter nur das programm beherrschen. als verkäufer sollte mit nem aktuellen warenwirtschaftssystem auch nur noch wenig manuelles rechnen notwendig sein, das kostet nämlich alles viel zu viel zeit. als mensch halte ich es für wichtig, zu wissen wie alles funktioniert, aus sicht der wirtschaft brauchts aber keiner. (spezialfälle natürlich ausgenommen)
 
@DataLohr: Dann wundert es mich aber nicht, dass kein Schwein mehr Handwerker werden will. Man wird ja schon in der Schule zu einem Bürojob "gezwungen" -.-
 
@Knerd: ich glaub eigentlich nicht, dass keiner mehr handwerklich arbeiten will. eigentlich hört man doch von vielen leuten, die eben nicht im büro arbeiten wollen aber docht jetz dort sind. die gesamte wirtschaft und gesellschaft drängt die menschen in die büros. als unternehmen kann man damit halt derzeit viel geld machen und die leute die man anstellen muss können ruhig blöd sein. hauptsache die können sich einen arbeitsweg merken und die richtigen knöpfe drücken. in vielen bereichen gibts auch keine handarbeit mehr, zb. hab ich mich da mit nem konditor mal unterhalten, der hat sogar versucht zuhause neue pralinen zu entwickeln und an den mann zu bringen, konnte sich durch die übermacht an industrieware aber natürlich nicht finanzieren. sitzt jetz auch im büro...
 
@DataLohr: Das nervt mich auch sehr... Ich arbeite momentan in einem Bürojob, aber mir fehlt was, das Körperliche. Der einzige körperliche Beruf der heute zukunftssicher ist, ist bei der Bundeswehr, ergo zieht es mich dahin :)
 
@DataLohr: Ich bin das beste Beispiel :( 7 jahre im Handwerk und wo sitze ich jetzt? Im Büro und mache Auswertungen... Früher habe ich immer in die Werkstatt gewollt... Als ich da war, wollte ich wieder raus :D Und nun vermisse ich das Handwerk schon ein bisschen :(
 
@Magguz: Bei mir ist es andersrum :D Ich sitze im Büro und will raus ;)
 
@Knerd: Außendienst? Oder so mit Inbus und Lehre gegen Lichtschranken einstellen kämpfen? :D Edit: Oh deine Antwort steht ja schon da! Bundeswehr... naja, wems gefällt... Mein Schwager ist da und will nur noch raus :D
 
@Magguz: Wenn Bund nichts wird, wollte ich Industriekletterer werden ;)
 
@Knerd: Ohh... Okay, stell ich mir am Anfang lustig vor... Aber so nach ein paar Jahren wenns zur gewohnheit wurde... Aber hey, mach das! Solche Menschen muss es auch geben die die Fenster bei Hochhäusern wischen können :P
 
@Magguz: Oder Windkraftanlagen reparieren :P Der Beruf ist schon geil :) Aber in den Soldat werden steht immer noch ganz oben, noch zwei bis drei Wochen dann bekomme ich hoffentlich meine Einladung zur Musterung :)
 
@Knerd: Ich hoffe aber (für dich) das du nicht mit Granatengürtel und MG4 in der Afgahnischen Wüste im Graben liegen willst oder?!
 
@Magguz: Willst du eine ehrliche Antwort? :D Ich hab mich auf Panzergrenadier, Jäger, Panzertruppe und Marinesicherung beworben, alle als Feldwebel ;) Also doch, mein Ziel ist schon in den Einsatz zu gehen und zu kämpfen :)
 
@DataLohr: In der Industrie mußte man zuvor auch mehr tun, als Knöpfe drücken. Man mußte den Code selbst von Hand eingeben, was schonmal mehrere Stunden dauern konnte. Heute wird der Code direkt vom Büro des "Wasserkopfs" aus eingespeist.
 
@DataLohr: "das schlimmste an den heutigen unterrichtsmethoden, in allen bereichen, ist doch, dass man das meiste davon im täglichen arbeitsleben nicht mehr nutzt und komplett vergisst." ?? das ist das schlimmste?! an dieser stelle würde ich gerne anmerken, dass das schlimmste eben das ist, dass menschen denken, dass schule nur was für den späteren beruf ist! bildung ist für mich sowas wie ein allgemeingut und sollte jedem im gleichen maße zugänglich sein! und zwar vom inhalt her ganz allgemein für die persönliche entwicklung des einzelnen menschen. wenn man sich die menschheitsgeschichte anschaut, dann wird einem klar, dass sowas wie bildung den werdegang des menschen geprägt hat! und heute sind die möglichkeiten, interessen etc. so vielschichtig, dass man erst recht schule nicht als instrument für die spätere berufswahl ansehen darf! dann doch eher eine vllt entsprechende berufsausbildung, die natürlich auf grundlegendes aus der schule aufbauen kann. bezogen auf den text, kann ich nicht viel sagen, da dieser wenig hergibt. aber um mal in deutschland zu bleiben. das wirklich schlimmste ist, finde ich, dass in der schule "mathematikunterricht" angeboten wird, der kein (!) mathematikunterricht ist! sowas hätte den namen "rechnen" verdient und sonst nichts! meine mathematiklehrer in der oberstufe haben immer wieder gesagt, dass wir hier keine mathematik betreiben (was mir schon spätestens in der mittelstufe auffiel, als z.b. die p-q-formel einfach so aus dem himmel gefallen ist.. und wir sonst nur dazu dressiert wurden dumm zu rechnen), sondern eher sowas wie rechnen auf hohem niveau. und seit meinem studium, wo ich mathematik zum ersten mal begegnete, muss ich auch sagen, dass mathe in der schule einfach kein mathe ist! selbst rechnen auf hohem niveau ist das nicht! beides habe ich erst in meinem studium, aber nicht in der schule. wenn also der schwerpunkt in estland sich dahin verschiebt, weniger affen zum stupiden rechnen zu dressieren, und mehr auf problemlösungsorientiertes, abstraktes denken wert zu legen, dann kann ich dem nur zustimmen. wobei eine völlige einstellung des rechnens auch verkehrt wäre.
 
@larusso: stimme ich dir ja zu, aber mein text war aus sicht der wirtschaft. wie schon gesagt, als mensch sehe ich das auch anders, aber wenn man sich unser heutiges system anguckt sind menschen schlicht arbeitsmaschinen für die wirtschaft. die ausführenden arbeiter sollen zwar im notfall auch mathe können, in den meisten fällen wird ihnen aber ein fertig abzuarbeitender plan vorgegeben, der einfach nur schnell und sauber auszuführen ist. da ich mich selbst für astro-/physik interessiere gehört mathe ausserhalb der arbeitszeiten natürlich auch dazu. edit: schlimm daran ist halt, wenn man die menschen nicht so lange mit sachen ausbilden müsste, die heute garnicht mehr notwendig sind, könnten günstige, junge arbeitskräfte früher am eigentlichen einsatzort ausgebildet werden. china machts vor, die überholen uns mit ihren kleinen, flinken kinderhänden. wenn wir da wirtschaftlich gegen halten wollen, müssen wir uns was einfallen lassen und zur rationalisierung gehört auch das ausmisten der schulinhalte.
 
@DataLohr: da gebe ich dir auch absolut recht. aus sicht der wirtschaft hast du in beiden kommentaren völlig korrekt argumentiert. dachte nur nach deinem ersten kommentar, dass du dieser ansicht bist und nicht die wirtschaft. ;) Einstein hat sein mathematik- und physikstudium auch in (ich glaube) 2 jahren beendet. heute sind in regelstudienzeit 5 jahre vorgesehen, die aber auch nicht unbedingt jeder einhalten kann (ich u.U. auch nicht). zwar kamen neue themen hinzu, die man auch wissen sollte. aber selbst nach dem bachelor hat man heute nur "grundlegendes" wissen. und dafür hat man dann schon min. 3 jahre studiert. aber physik ist da vllt ein spezielles thema. (freut mich, dass du dich für astro-/physik interessierst ;) ich studiere physik :) ) dass man heute vielleicht angepasste inhalte in verschiedenen bereichen benötigt, kann ich nur so unterschreiben. auch über den sinn und inhalt ganz konkreter fächer ab einer bestimmten klassenstufe kann meiner meinung nach durchaus gestritten werden. z.b. deutsch. meine deutschkenntnise/-fähigkeiten haben sich wohl so ab der mittelstufe nicht mehr weiter verbessert, weil wir nur noch sinnlos irgendwelche texte auseinandergenommen haben, für deren bearbeitung und der guten note ich viel eher passende argumente finden musste. und das zu unterschiedlichen themen, von denen mich keins interessierte. der sinn des deutschunterrichts war für mich daher sehr fragwürdig und entsprechend fiel meine motivation dafür aus.
 
@Everlite: Was genau spricht gegen Computer? Sie sind Werkzeuge, deren kompetente Nutzung noch immer nicht gelehrt wird. Andere Berufszweige verzichten doch auch nicht auf modernere Werkzeuge, Verköäuferinnen hantieren nicht mehr mit Gewichten zum Abwiegen, Erdarbeiten werden mit Baggern und Kipplastern erledigt statt mit Schaufel und Schubkarre, Holzfäller sind mit modernen Harvestern unterwegs statt mit Handsäge und Keilen usw. usw. usw. Wo genau also ist deiner Meinung nach die Grenze, aber der man Fortschritt als Verdummung titulieren soll?
 
@Drachen: Für mich ist es keine Verdummung, jeder Holzfäller kann auch noch mit einer Axt umgehen, jeder Bergmann weiß wie man mit Spitzhacke und co. arbeitet. Die Leute werden nur zur "Unfähigkeit" ohne Technik zu arbeiten gezwungen. Das ist das Problem.
 
@Knerd: ah ok, verstanden. Das kann natprlich kritisch sein, dann tatsächlich verlernen die Leute in fast allen Berufen, ihre Arbeit ohne elektrischen Strom bzw. Diesel und die damit betriebenen Maschinen zu machen. Was nicht auchd aheim als Hobby gemacht wird (Nähen, stricken etc.), gerät in Vergessenheit. Sieht man ja auch an den aussterbenden Berufen, Hufschmied oder Korbflechter usw. ... ist also ein gesellschaftliches Problem und nicht auf Computer begrenzt :)
 
@Drachen: Ja stimmt... Ich knüpfe zuhause z.B. können traurigerweise nicht viele...
 
@Everlite: Warum? Man tauscht im Idealfall eine Fähigkeit gegen eine andere ein. Warum soll man ständig alles von vorne lernen? Warum soll man nicht auf bereits Vorhandenem aufsetzen? Wenn man es zulässt und sich ständig mit neuem beschäftigt, wird man automatisch schlauer.
 
@John2k: Weil vorhandenes nicht immer unabhängig ist. Kopfrechnen geht immer und überall, mit nem Tablet sieht das seeeeeehr schlecht aus.
 
@Knerd: Genau so sehe ich das.
 
@Knerd: Das mag sein. Kopfrechnen ist ja durchaus auch eine nützliche Sache. Gewisse andere Dinge braucht man hingegen nie wieder. Ich vertrete sowieso die Ansicht, dass das Schulsystem reformiert werden müsste. Bis zu einem gewissen Alter lernt man gemeinsam und danach wird in verschiedene Interessengruppen eingeteilt. Wenn jemand keinen Musikunterricht will, warum muss er dann trotzdem dran teilnehmen? Man lernt sowieso viel besser wenn man Spaß am Unterricht hat und den hat man keinesfalls wenn einen die Hälfte der Fächer nicht interessiert.
 
@John2k: Es gibt Fächer die MÜSSEN in meinen Augen unterrichtet werden, diese sind Deutsch, Englisch und Mathe. Ansonsten würde ich ab der 7. Klasse direkt so anfangen wie in der 11. jede/r kann wählen was er/sie macht, ist in meinen Augen sinniger.
 
@John2k: Natürlich braucht man nicht alles. Ich zb. habe im Musikuntericht erst gelernt Noten zu lesen. Werde ich in meinem Leben auch nie wirklich brauchen. Dennoch bin ich froh, dass ich das kann.
 
@Everlite: Ja, auch ich habe viele Interessen erst im Nachhinein entwickelt und es macht mir durchaus Spaß diese zu entdecken. Im Früheren Alter hat mich das aber einfach einfach nicht interessiert. Schön wäre es hingegen, wenn man die Gelegenheit hätte sich fehlendes Wissen günstig beibringen zu lassen. Im Nachhinein empfinde ich auch dass ich Sachverhalte wesentlich schneller erfassen kann, als früher.
 
@Everlite: Wieso Verdummung? Die Verdummung hat man jetzt schon, dass man den Kiddies das Lösen eintrichtert, nicht aber, wie man auf die Gleichungen kommt, außer "Formelsammlung".
 
@Everlite: Es ist, meiner Meinung nach, nicht so, dass die Schüler oder Menschen dümmer werden. Jedoch geht die Notwendigkeit des Merkens verloren. "Warum sollte man sich alle Formeln merken, wenn sie auch auf Wiki stehen?" So ist das Motto von vielen und das hört bei der Mathematik nicht auf. Dies ist ein allgemeines Problem, welches auch vor anderen Generationen nicht Halt macht. In der Tat ist es nicht wünschenswert, den Kindern dies schon in der Grundschule zu zeigen.
Es ist aber wichtig Projekte wie diese hier zu fördern. Ich persönlich habe kein Problem Formeln anzuwenden bzw. umzustellen (Klasse 11) Jedoch wird es (für mich) schwer, wenn man selbst komplexe Formeln entwickeln muss, so dass ein Taschenrechner das macht, was ich will.
 
Halte ich für nicht so gut, ich denke man sollte beides unterrichten. Um eine Strategie zur Lösung einer Gleichung zu entwickeln, muss ich sie erstmal mit einer etablierten Strategie lösen können. Z.B. war mir in der Schule die p-q-Formel zu lang, daher habe ich mir einen anderen Lösungsweg gesucht. War um zwei Rechenschritte kürzer und trotzdem richtig :)
 
@Knerd: Ich denke Sie werden auch weiterhin aehnliches unterrichten. Immerhin muss man ja verstehen wieso man ein Problem jetzt so und so loesen muss.
 
@-adrian-: Hoffen wir es mal... Ich will nicht, das meine Kinder irgendwann da stehen und nicht wissen warum 1x1 1 ist und nicht zwei!
 
@Magguz: Ich kenn jetzt schon welche die das nicht können... Kleiner Test :P 15*5 :P
 
@Knerd: 75! :D Und das ohne Taschenrechner! yeay!
 
@Knerd: da musst du aber schon echte Aufgaben liefern als Beleg und keine derart einfachen Kopfrechenbeispiele:-P
 
@Magguz: aber wie lange hast die für die Lösung benötigt und wen hast Du alles dafür konsultiert (Telefonjoker) *gg*
 
@Drachen: Brain Joker :P
 
@Drachen: Um das klassische Beispiel zu nehmen: 0=x²+2x+1. Was ist x? Relativ einfach: Wurzel aus 1 multipliziert mit 2 dividiert durch 2. Oder als Formel: x=sqrt(q)*(p/2) und das gleiche noch mit x=-(sqrt(q))*(p/2) funktioniert super ^^ Und konnte ich bei den meisten Aufgaben im Kopf :)
 
@Magguz: Trickser *gg*
 
@Knerd: 0=x²+2x+1 sieht aus wie 0=(x+1)^2 und damit wirds deutlich einfacher als Dein Weg ;)
 
@Drachen: Bei deinem Weg bekommst du aber falsche Werte. So wäre deiner richtig: 0=(x+1)^2 und 0=(x-1)^2
 
@Knerd: stümmt. Ich sollte sowas nicht nebenbei machen, während ich Supportanrufe erledige *g* ....... Nachtrag: hmmmmm (x-1)² ergäbe aber x²-2x+1 und wäre dann auch ein anderer Ausdruck als (x+1)². Es gäbe also jeweils eine andere Lösung für x.
 
@Drachen: Ach wenns nur Support ist :D
 
@Knerd: ist heut etwas unruhig, einige unternehmensweit benötige Programme spinnen, ein Update ist nicht gelaufen und extreren besucher geistern auch noch rum. Es kommen jedenfalls rrecht viele Mails rein und auch mehr Anrufe als normal. Was solls, am Ende kriegen wirs wie immer hin :-)
 
@Drachen: Sry... mein Fehler: So ist es richtig: 0=(x+1)^2 und 0=(-x+1)^2 oder umgestellt: 0=(1+x)^2 und 0=(1-x)^2 Das wären auch die Ausgangsformeln, durch die man auf die quadratische Gleichung kommt ;) Also die erste und die zweite binomische Formel.
 
@Knerd: Was ist die p-q-Formel? Kann mich nicht erinnern, dass bei uns irgendwas so benannt wurde.
 
@3-R4Z0R: http://www.mathematik.net/quadratische-gleichungen/q07s10.htm
 
@Knerd: Ah, das Ding. Das kenne ich unter der Bezeichnung "Mitternachtsformel". =)
 
Geht es in anderen Ländern wirklich so schnell? innovative Pilotprojekte, z.B. Robotik für Grundschüler, werden in einigen Ländern schnell umgesetzt. Bei uns gibt es erstmal ne Jahrelange Debatte über Sinn und Unsinn, dann kommen Rücktrittsforderungen, weil jemand während der Debatte was falsche gesagt hat, dann gibts darüber ne Debatte, wie man mit Politikern umzugehen hat und so vergisst man das eigentliche Problem...
 
-4^(1/4) ... :)
 
@Ðeru: http://bit.ly/11Diry2
 
@Turkishflavor: Nö... ;-)
 
@Ðeru: Nicht lösbar, das wäre -4^0,25 was die vierte Wurzel aus -4 ist ;)
 
@Knerd: Nicht mal mit einem Computer klappt's heutzutage... :D
 
@klein-m: Man könnte jetzt ganz kleinlich werden und irgendwas mit "i" ausrechnen :D Müssten 4i sein glaub ich ;D
 
@Knerd: Türlich ist es lösbar. Gibs mal in Google ein ;)
 
@Ðeru: Aber wie kann es lösbar sein ohne dass i genutzt wird? Ohne i ist es definitiv nicht lösbar. Da -4^0,25 die vierte Wurzel aus -4 ist. EDIT: Korrektur bzgl. i :)
 
@Knerd: Google kann für ALLES eine Lösung finden. :) http://goo.gl/Wjxsb
 
@Ðeru: Die Pornformel :D Ich brech ab :D
 
@Ðeru: Kein Wunder, dass Google eine Lösung findet... Es setzt auch von alleine Klammern, die es nicht gesagt bekommen hat...
 
@Knerd [re:8]: verstehe deine frage in [re:8] nicht so ganz. meinst du, dass so etwas im prinzip nicht lösbar sei? und es nur wegen und mit dem "komischen" i eine lösung gibt? ganz allgemein gesprochen ist das nämlich sehr wohl lösbar!
 
@larusso: Die Zahl i ist dir ein Begriff denke ich mal, meine Frage bezieht sich darauf, ob es eine Lösung ohne i gibt. EDIT: Müll raus geschmissen ^^
 
@Knerd: i gehört zu den komplexen zahlen, nicht zu den irrationalen! ;) davon mal abgesehen, ist denn für dich eine rationale lösung "realer", als eine irrationale lösung? gibt es für dich sqrt(2) etwa somit auch "nicht wirklich"? denn diese zahl lässt sich in der rationalen zahlenmenge auch nicht darstellen, sondern erst ab der irrationalen. trotzdem ist sie nicht weniger real, als andere zahlen. warum also gerade die bedingung, dass es eine rationale lösung geben soll? pi ist so eine weitere irrationale zahl. hat aber (wie hoffentlich allen bekannt ist) eine besondere bedeutung, die sich in unserer natur widerspiegelt!
 
@larusso: Erstmal, sry dass ich mich mit i vertan hab :D Habs geändert ;) Und recht hast du. Ich formuliere die Frage um, gibt es eine Lösung OHNE i ^^
 
@Knerd: nein, ohne i nicht. aber ich verstehe die frage trotzdem nicht :P warum muss es gerade eine lösung ohne i sein? warum ist es dir so wichtig, dass die lösung ohne i auskommt?
 
@larusso: Weil i als Wurzel aus -1 definiert ist und im "normalen" Matheunterricht lernt man i nicht -.- Daher die Frage ;) Die Frage ist besser gesagt, gibt es eine Lösung wo ich eine Zahl bekomme die nur aus Ziffern besteht :D Und btw. deine Lösung bitte :P Interessiert mich übrigens wirklich ^^
 
@Knerd: ja, im normalen matheunterricht lernt man es tatsächlich nicht. ich hatte es glücklicherweise und fand die idee einer solchen zahl schon komisch, aber auch interessant und habe mich dessen nicht verschlossen, was mir jetzt auch in meinem studium zugute kommt. :P wenn du dir mal die definition von i anschaust (übrigens war diese wie folgt: i zum quadrat = -1, wenn ich mich richtig erinnere), dann wirst du feststellen, dass i ja eigentlich gar nicht so "unziffrig" sein kann, oder? ;) somit hast du im grunde eine lösung, die von der bedeutung eines werts wie von ziffern dargstellt äquivalent zu einer lösung im nicht komplexen raum ist. meine lösung? also wolframalpha sagt :D (bei genau dem gegebenen string): http://goo.gl/v4MTb und bei anderer klammerung: http://goo.gl/pvocc
 
@larusso: Ja, ich bin leider nur Realschüler, war aber bis zum ersten Halbjahr der Zehnten aufm Gymnasium :) Mit i kann man echt Spaß haben :D Die Lösungen scheinen auch alle logisch.
 
@Knerd: soweit ich das beurteilen kann, hat man komplexe zahlen aber auch auf dem gymnasium in der regel sehr oft nicht. bei uns um studium habens anfangs auch nur die wenigsten gekannt (ich selbst war nur in der 5. und 6. klasse auf einem gymnasium. habe mein abi nachgeholt und dort die komplexen zahlen kennengelernt). interessant ist schon, dass erst damit gewisse sachen lösbar sind, die es sonst nicht wären. dann aber auch als lösung wieder gut zur natur passen, wobei aber der imaginäre teil der lösung bei uns physikern dann doch wieder wegfällt. das ist dann wieder irgendwie lustig. :D EDIT: die lösungen sind logisch, da es sonst keine mathematik wäre. :P
 
@Ðeru: Das Interessante ist doch zu verstehen wie so etwas funktioniert. Aus diesem Grund dürfen wir im Studium für Mathe 1 und 2 auch keinen Taschenrechner benutzen.
 
@nkler: was meinst du genau mit "Das Interessante ist doch zu verstehen wie so etwas funktioniert"? Du studierst Mathematik? rechnet ihr denn wirklich einfach irgendwelche werte aus anhand diverser rechenregeln? also wir müssen da in mathe was ganz anderes machen.
 
@Ðeru: -4^(1/4) = (+- 2i)^(1/2) = sqrt(2)*e^(pi/4 + k*pi/2), k in {1,2,3,4}. Nein, die Zahlenwerte berechne ich nicht, dafür sind Computer da. ^^
 
@Knerd: Es gibt einen Unterschied zwischen -4^(1/4) und (-4)^(1/4). Ersteres is in den reellen Zahlen loesbar. Regeln der Klammersetzung beachten...
 
@JanKrohn: Mir egal. Weil es mir einerseits nicht darum ging, mir andererseits das in der Schule nicht beigebracht wurde und mir schlussendlich das Wissen darüber sowieso nicht zu fehlen scheint. ... Aber interessant wie immer die ganzen Besserwisser aus dem Nichts erscheinen um einen aufzuklären und als nächstes, kommt einer und erzählt mir, ich würde mich schon wieder aufregen, weil das ja scheinbar mein einziger Lebensinhalt wäre. Ich könnte an einem Lachflash sterben, aber die anderen werden es so hindrehen, das ich meinen Tod durch zuviel Aufregung fand. Jede Wette.
 
@Ðeru: Eigentlich haetten sich eher 3-R4Z0R und Knerd angesprochen fuehlen muessen ;)
 
@JanKrohn: Ja ne, ich schick auch manchmal gezielt eMails an wem und meinte eigentlich dem seine Nachbarin ;)
 
@Ðeru: Dafür gibt es die Editierfunktion. Jetzt geht es an Knerd, der zuerst die Komplexe-Zahlen-Keule geschwungen hat. ;)
 
Die Menschheit in der Post-Apokalypse 2050: Keiner Kann ein Feuer ohne elektrisch Zündung machen, keiner die Vorräte gerecht verteilen (dazu muss man rechnen), keiner den Weg durch die Stadt (und zurück) finden (ohne Navi/Smartphone)......
 
@DRMfan^^: Doch, die letzten Soldaten :D
 
@Knerd: die habens auch immer schwerer ;)
 
@hellboy666: Und ich gehöre (hoffentlich) bald dazu :)
 
@Knerd: dann ma viel spaß, bin froh das meine jahre vorbei sind im kindergarten^^
 
@DRMfan^^: das mit dem Feuer könnte tatsächlich spannend werden, der Rest nicht. Derartige Grundlagen gehen nicht so schnell verloren, aber nimm 2500 statt 2050 und Du könntest recht haben.
 
@DRMfan^^: "elektrisch zündung", was ist das denn? aber egal, streichhölzer gibt es auch noch. und, bei einer apokalypse gibt es doch genug feuer.

"keiner die Vorräte gerecht verteilen", wieso muss es immer gerecht zugehen? die schwachen brauchen keine vorräte, gehen eh bald hops.

"keiner den Weg durch die Stadt", bei einer apokalypse fallen spaziergänge, shopping und weiteres wohl aus.

haufen unsinniger vergleiche.
 
@bertramjens11:
Wer redet von Spaziergängen? Wenn du in die Stadt gehst um einen Supermarkt zu plündern, willst du dann alles, was du hast immer Mitschleppen und dann in der fremden, unbekannten/unsicheren gegend übernachten?........ "elektrisch zündung" = durch einen Funken zünden, welcher durch einen Kurzschluss entsteht.......... Nicht alles sind Egomanen - und gerecht meint natürlich gerecht innerhalb der Gruppe. Die Verfügbarkeit von Feuer hängt sicher von der Art der Apokalypse ab - eine Eiszeit z.B. setzt überall Dinge in Brand, was? *Palmface*
........................................................................................
@Drachen: denk daran, das Internet zum nachschlagen gibt's auch nicht mehr ^^
 
Hoffentlich fällt der Strom nicht aus.
 
Ich finde diese generelle "Alle lernen das gleiche"-Methodik prinzipiell bescheuert, egal welche Inhalte da besonders hervorgehoben werden ! Natürlich müssen alle einen gleichen Grundlevel haben, den würde ich aber an dem orientieren, was man im Alltag später benötigt. Schließlich wird nicht jeder Informatiker oder sonst etwas. Aber jeder hat später ein Konto, die meisten nehmen irgendwann mal einen Kredit auf usw. Über dieses Grundkonzept hinaus sollte jeder nach seinen besonderen Interessen und Begabungen Zusatzangebote belegen ... Unser Bildungssystem müsste dazu von Grund auf "saniert" und umgekrempelt werden, was manch Konservativem wohl zu viel Mühe macht, ist ja einfach alles zu lassen wie es ist. Zumal gute Bildung hierzulande eh den Besserverdiener-Kindern vorbehalten bleibt ... in das öffentliche Bildungssystem investiert keiner gerne, wäre aus Sicht unserer Entscheider wohl verschwendetes Kapital, da dort eh nur die künftigen ALG2ler herumlümmeln ... ???
 
@Hobbyperte: Und wann bzw. woran machst du fest, was das Kind später mal werden wird/soll? Gibt es dann Quoten "5 Lastfahrer benötigt, 10 Krankenschwestern"? Oder einfach der Kinderwunsch? "Ich will Feuerwehrmann werden, nee Astronaut!"? Es brauchen alle ein einheitliches Grundniveau, da die meisten ihren endgültigen Beruf eh erst nach der Schule irgendwann finden, vielleicht sogar erst nach x Ausbildungen oder Studiums. Viele finden es auch auch DURCH die unterschiedlichen Fächer in der Schule...
 
@dodnet: und woran wird das wohl liegen ? Weil unser Bildungssystem so miserabel und unflexibel ist ! In anderen Ländern entwickelt sich das Bewusstsein über eigene Fähigkeiten und Interessen im Laufe der Schulzeit und wird dort gezielt gefördert, so das eben nicht erst X Ausbildungen und abgebrochene Studiengänge nötig sind, bis man weiß was man will ... unsere antiquiertes Bildungssystem erreicht doch zurecht immer wieder weit abgeschlagene Plätze in den regelmäßigen internationalen Vergleichen ... und das seit Jahren, Jahrzehnten ... aber ändern - warum sollte man das ändern - fragt ein Dinosaurier den Anderen... läuft doch super, egal wie talentiert H4-Kinder sind, die bleiben schön unter ihres Gleichen und egal wie dumm so ein Snob-Kid auch ist, Geld sichert die Karriere ... und so sehen unsere Führungsebenen denn ja auch aus, da muss man sich dann über nichts mehr wundern !
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