Google plant Bau eines eigenen Firmen-Flughafens

Der Suchmaschinenbetreiber Google will bei den Flügen seiner Angestellten und Manager nicht mehr länger vom regulären Betrieb auf Flughäfen abhängig sein, sondern auf eine eigene Infrastruktur setzen. mehr... Flugzeug, KLM, Boeing 747-400 Bildquelle: BriYYZ / Flickr Flugzeug, KLM, Boeing 747-400 Flugzeug, KLM, Boeing 747-400 BriYYZ / Flickr

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Ich nehme an, Google kauft sich demnächst ein Stück Land und nennt es Googletown? Spaß beiseite, finde ich gut, dass so neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mittlerweile ist Google ja gar keine Suchmaschine mehr, sondern ein Allround Unternehmen, dass versucht innovativ zu arbeiten und das finde ich super an denen.
 
@Everlite: ich nehme mal an googletown gibt es schon ^^.
So wie es IBM auch gemacht hat eine kleine stadt für IBM Mitarbeiter.
 
@CHICKnSTU: Und auch Foxconn. Aber die Überschrift ist natürlich wieder grandios, hier wird kein Flughafen gebaut, es wird ein Terminal gepachtet/gebaut.
 
@Everlite: Hat VW mit Wolfsburg doch auch gemacht :)
 
auch der wird vor dem Berliner fertig...
 
@g100t__: Ich dachte Chuck Norris kuemmert sich um BER
 
@g100t__: nicht wenn sich google das geballte "Don't Know-How" beim Berliner Flughafenteam sichert...
 
@Rikibu: Ach keine Sorge, wenn Wowereit und Platzeck das Baumanagement übernehmen, dann können wir frühstens 2030 mit einer Eröffnung des Google-Airports rechnen.
 
@seaman: der eigentliche Witz dahinter ist, dass die tatsächlich drüber nachdenken diesen anderen Flughafen quasi temporär auszubauen um das zu überbrücken... ich dachte ja schon, dass die Bahn unfähig ist ihren Stuggi Bahnhof tieferzulegen, aber das hier? aber is auch wieder typisch deutsch, jedes verfi**te Vorzeigeprojekt setzt der deutsche mit seiner Wirtschaftselite gediegen in den Sand. Egal was man sich anguggt, ob Dosenpfand, Energiewende, Megaumbauten, Automaut, usw. usw. man hat das Gefühl die dt. großunternehmen sind ein Haufen inkompetenter Leute, die einen Auftrag von noch viel weniger kompetenten Leuten (politiker) den Auftrag erhielten, mal so richtig steuergelder zu verheizen... und es drängt sich auch der Verdacht auf, dass keiner aus dieser Riege ordentlich kalkulieren und planen kann... wann kommt eigentlich mal ne Politikerhaftung für das Entschiedene? ich muss im Job auch haften für den Mist den ich baue...aber die haben offenbar Narrenfreiheit und die Obernärrin sitzt auf der Kanzel und schwingt die Floskel über Moral und Verantwortung... boah ich geh kotzen...
 
@Rikibu: Mit "diesen anderen Flughafen" meinst du wahrscheinlich Tegel, oder? Und ja, es ist bereits fest beschlossene Sache, dass dieser Flughafen für etwa 50-60 Millionen Euro temporär ausgebaut werden *MUSS*, denn die Kapazitäten die Tegel jetzt händeln muss, waren so nie vorgesehen und die komplette Flughafentechnik ist total veraltet und bei weitem nicht mehr auf aktuellem Stand. Darüber hinaus ist es aber auch ein Problem, einen erfahrenen Bauingenieur zu finden, der das Baumanagement des Berliner Flughafens (BER) übernimmt. Denn der BER ist ein staatliches Projekt und dort werden auch "nur" staatliche Gehälter gezahlt, egal in welcher Position man ist. Aber in der Privatwirtschaft kann so ein Bauingenieur das vielfache verdienen (und hat warscheinlich auch noch weit weniger Stress), als von dem was er als "Bauchef" des BER bekäme. Letztlich bin ich zwar auch über Platzeck und Wowereit hergezogen, aber auch die Bundespolitik und auch das Bauministerium sind an diesem Debakel (der das deutsche Ingenieurswesen der Lächerlichkeit preis gibt!!!!!!!!!!!) nicht unschuldig. Ich würde mir dahingehend auch mal ein Machtwort von Frau Merkel wünschen, stattdessen tut die so (zumindest bekomme ich von "außen" diesen Eindruck), als wenn sie das nichts angeht.
 
@seaman: nachwievor bin ich der Meinung, dass wir viel zu wenig in Bildung investieren und zu viel in Infrastruktur... auch eine 10 spurig ausgebaute Autobahn würde Stau verursachen, weil irgend ein Hindlerwäldler mit 30km-h drüber tuckert. Ob jetzt nationale Flugreisen sein müssen? find ich persönlich nicht, gemessen an dem tamtam der vor dem Flug stattfindet. personalverkehr gehört auf die schiene oder straße, sofern er innerhalb des gleichen landes stattfindet. find auch schon wieder fraglich, wieso der bund hier schon wieder steuergelder locker macht für das versagen der leute die einen größeren flughafen bauen wollten... das ist alles so balla balla... ich brauch keinen flughafen
 
@Rikibu: National müssen definitiv keine Flugreisen sein! Ich bin früher beruflich öfters von Berlin nach München geflogen, aber heute würde ich definitiv die Bahn bevorzugen. Ob ich nun 6 Stunden mit der Bahn fahre oder Fliege (Anreise zum Flughafen, eine Stunde früher da sein, [Check-In, sofern nicht Online geschehen] Sicherheitskontrolle, Warten auf dem Flug-/Rollfeld, 1 Stunde Flugzeit, Warten auf den Ausstieg, u.U. warten aufs Gepäck, Abreise vom Flughafen) macht schon einen großen Unterschied. Fliegen ist heute einfach nur noch purer Stress. Ich fahre national heute lieber mit dem Zug. Es ist angenehmer, man kann unter Umständen auch noch nebenbei arbeiten, man hat mehr Beinfreiheit usw. Ich sehe heute keinen Grund mehr, innerhalb Deutschlands noch in den Flieger zu steigen. Da kommt man mit der Bahn überall viel Stressfreier hin.
 
@seaman: ich empfinde es auch als lästig, diese ganzen Vorschriften, keine flüssigkeiten, gepäckgewichtslimits usw. usw. alles müll... während ich in die bahn ohne jegliche kontrolle jegliche flüssigkeiten mit rein nehmen kann - hier scheint der gewaltakt vom 11. sept. keine auswirkung zu haben... aber das zeigt auch schön, wie gelähmt die weltpolitik krampfhaft versucht sowas zu verhindern. sie ergießen sich in sinnlosen reglementierungen und geben somit anlass zu hohn und spott. und das zurecht. auch schön wären überlandbusse - die in deutschland bis heute gesetzlich verboten sind. ich würd gerne mit nem großen bus von hamburg nach kön fahren...
 
@seaman: ist 2030 nicht doch etwas zu knapp geplant?? :D
 
Schade, ich dachte Google wäre weitsichtiger als andere Unternehmen und würde verstehen, daß wir mit unserem "ganz wichtigen Business durch die Welt gefliege" nicht mehr lange weitermachen können ohne den Planeten zu zerstören und Rohstoffe zu verschwenden die in Zukunft wahrscheinlich dringend für Wichtigeres gebraucht würden (Nahrung, Wasser, Heitzung).
 
@Givarus: Was meinst du mit Planeten zerstören? CO2 Ausstoß? Das was im allgemeinen als "Klimawandel" und "Erderwärmung" deklariert wird, macht die erde ca. alle 10000 Jahre durch und ist ein völlig normaler Vorgang. Klar tragen die Menschen Ihren Teil dazu bei, jedoch nur einen kleinen Teil. Was die Rohstoffe betrifft, stimme ich dir aber zu.
 
@Everlite: Naja, ich glaube schon, daß es auch Auswirkungen hat, daß wir die fossilen Rohstoffe der letzten paar Mio. Jahre in knapp 200 Jahren komplett verpulvern. So wichtig kann eigentlich nichts in unserem Leben sein, dass das gerechtfertigt wäre. Ich selbst bin leider schon für meinen Beruf ziemlich durch die Welt gereist - und leider muss ich im Nachhinein sagen - teiweise für NICHTS! Projekte an denen ich mitgearbeitet habe und wo hunderte von Leuten extrem viel Energie verschwendet haben wurden zum teil einfach komplett abgebrochen. Ich finde die Menscheit sollte langsam lernen die neuen Kommunikations-Technologien richtig einzusetzen und sich so manche geschäftsreise sparen!
 
@Givarus: Kann ich nachempfinden. Da sollte man aber mal die Politik wachrütteln, damit alternative Antriebsmöglichkeiten geschaffen werden (Wasserstoffmotoren, vernünftig bezahlbare Elektromotoren etc.). Es ist ja durchaus alles vorhanden, jedoch geht die Entwicklung so langsam voran, das man ja an den alten Sachen festhält. Wozu denn einen alten Ottomotor (mit einem maximalen Wirkungsgrad von ca. 38%) aufgeben, wenn die Kuh noch lange nicht fertig gemolken ist...
Traurig, aber wahr.
 
@Givarus: Der Planet wird nicht zerstört. Lediglich die Menschen werden es schwieriger haben auf der Erde zu überleben. Aber interessiert das die Erde? Nicht im geringsten. Dieses ganze Klimawandel bla bla ist doch nur eine Farce.
 
@hhgs: Naja, dann habe ich mich falsch ausgedrückt: die Lebensgrundlage der Menschheit wird zerstört. Und mir ist die Menschheit irgendwie wichtiger als die Erde an sich. Klar leben hier selbst nach nem Atomkrieg noch irgendwelche Insekten - aber das ist mir ehrlichgesagt ziemlich schnuppe.
 
@Givarus: Das der Mensch einen großen Einfluss auf die Umwelt hat und das uns die Ausbeutung der Ressourcen auf der Erde in nicht allzu ferner Zukunft noch große Probleme bereiten wird, ist wohl unbestreitbar. Aber wie stark das die Erde wirklich tangieren wird oder ob wir so nur "unser Ableben" beschleunigen, ist nach wie vor nicht wissenschaftlich Beweisbar. Niemand weiß, was unsere Ausbeutung der Ressourcen und der zunehmende Ausstoß von CO2 letztlich bewirken wird. Vielleicht entwickelt sich irgendwann ein neuer "Virus" (egal ob nun auf natürlicher Basis oder durch ein "Experiment"), der die Menschheit dahinrafft? Die (ganzen) Hollywoodfilme zu diesem Thema, halte ich nicht wirklich für unrealistisch!
 
@seaman: wie schon oben geschrieben - mir geht es auch um "die Menscheit" und vor allem unsere Nachkommen, als um die Erde "an sich".
 
@hhgs: dieses Klimawandelgeseier ist vor allem eines, ein riesengroßes Geschäft. Um Umweltschutz geht es der Politik,m egal ob national, oder international gar nicht. Trotzdem ist die Frage, ob dieses Hin- und Hergefliege sein muss? würde man das alles auf lokaler Ebene abdecken würde das Fahrkosten und Ressourcen sparen. allein wenn ich im Zug sitze krieg ich schon die Kretze bei all diesen hyperwichtigen Businessaffen im Anzug, denen man gerne eine Banane zuwerfen will... rechts das iphone, links das ipad, im mund ein eibrötchen... und dann sagen die einem ständig wie sie heißen weil man ständig die telefonate mithören muss... bahnfahren macht auch keinen spaß mehr
 
@Givarus: Ach, da gibt es doch größere Probleme wie die EU-subventionierte Leerfischung der Meere oder die EU-subventionierte Austrocknung Spaniens. Kerosin ist doch sowieso nur ein Abfallprodukt, weshalb das Fliegen auf die Rohstoffpreise kaum Auswirkungen haben dürfte. Und wie die globalen Auswirkungen sind, kann pauschal nicht beantwortet werden, weil es dazu keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege gibt. Da würde ich Rikibu eher zustimmen und behaupten, daß dieses Umweltgeschwafel eher ein tolles neues Geschäftsfeld für den modernen Ablasshandel ist, eine einfache Wirtschaftsförderungsmaßnahme.
 
@Givarus: jaja, die bösen bösen unternehmen sind schuld - wach auf - die einzigen schuldigen sind wir, die verbraucher und konsumenten: wir wollen alles immer schneller, immer aktueller, immer besser und das immer billiger - unternehmen befriedigen nur die nachfrage. wenn sich jeder mal an seine eigene nase fassen würde, könnten wir den mickrigen co2 ausstoß tollerieren, der durch flugzeuge verurascht wird. nur mal als stichwort: durch palmöl anbau wird mehr co2 ausgestoßen als durch den kfz verkehr. immer dieses stammtischgelaber. - wenn die menschen einfach mal anfangen würden sachen zu hinterfragen und nicht alles blind zu glauben, hätten wir solche probleme nicht.
 
@slashi: Natürlich sind wir das alle. Aber man kann sich ja schlecht von allem lossagen und im Wald leben. Trotzdem finde ich den Umgang mit "Projekten, Geld , Ressourcen" gerade in den größten Unternehmen die im Massemarkt tätig sind teilweise mehr als fahrlässig und das muss man auch anprangern dürfen. Ich kenne genug kleine Unternehmen die sich zig mal überlegen müssen, ob sie jetzt ne neue Maschine anschaffen und noch eine Person einstellen. Und dann gibt Großunternehmen die hunderte Berater über Monate beschäftigen und durch die Welt reisen lassen und am Ende wird das Projekt abgebrochen und es wurde genau gar nichts geschaffen. Daß ist für mich ein Indiz, daß manche den Bezug zu den wirklichen Werten dahinter verloren haben. Und gerade diese Projekte sind es die die meisten Reisen notwendig machen... meiner Erfahrung nach. Einen Handwerker lässt man ja nicht um die halbe Welt fliegen.
 
@Givarus: die welt ist schon unfair, willste jetzt auch die wohlhabenden enteignen? btw. du vergleichst hier ein dienstleistungsunternehmen mit einem handwerksbetrieb...ja ne, ist klar- wieviel global-agierende tischler kennst du?!?!?
 
@slashi: Ja, ganz genau. Das allermeiste, was wir wirklich zum Leben brauchen, liesse sich auch durchaus lokal herstellen und vertreiben. Aber das "global agieren" ist ein großes Problem in vielen Hinsichten. Es konzentriert das Kapital, nutzt die Menschen aus und sorgt für die größten Umweltschaden, denn nicht nur Menschen sondern auch die Produkte werden tausende Kilometer transportiert.
 
@Givarus: das doch quatsch - aber glaub du das man -- ist immer schön einfach die schuld auf die große böse wirtschaft zu schieben, bei der man natürlich persönlich nix unternehmen kann...globalisierung ist ressourcenteilung - eine zentrale vorort produktion würde viel viel viel mehr die umweltbelasten als die popeligen hin und her transporte...fließbandarbeit vor der globalisierung war natürlich viel besser für den menschen -- die menschen haben sich im tayloristischen fließprinzip ja richtig wohl gefühlt - vorallem waren die industrieunternehmen ja umweltfreundlicher - wers glaubt!
 
@slashi: Dass ich nur "Die Schuld" auf andere schiebe ist ja schön einfach zu behaupten. Im Grunde war meine Ursprüngliche Aussage, dass viel zu viel geflogen wird (auf Googles eigenen Flughafen bezogen). Und ja: ich kann persönlich von mir sagen, dass ich erst ein einziges Mal in meinem Leben aus eigenem Vergnügen geflogen bin, aber schon min. hundert mal für meinen Beruf fliegen musste. Natürlich sind wir "Der Verbraucher" und haben zu einem Millionstel in der Hand was wir nutzen und kaufen. Ich finde das globale hin und her von billigsten Waren ist eben auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich rede dabei aber nicht von zurück zur Fließbandarbeit und ins Industriezeitalter - das ist doch völliger Quatsch. Und unser Industriezeitalter findet aktuell in Asien statt und nicht unbedingt zu viel anderen Bedingungen als vor 150 Jahren hier.
 
@Givarus: das fliegen macht doch nahe zu nix aus im vergleich zu anderen co2 ausstößen - man schaue nur mal in die autos, die täglich zur arbeit pendeln, in dem nur eine person sitzt -- finds halt vollkommen falsch etwas zu verteufeln, was prozentual nahezu keinen einfluss auf die produzierte co2 menge hat - wenn jeder mensch auf ein bis zweimal auf fleisch pro woche verzichten würde, würden wir mehr methangase einsparen, als durch den verzicht aufs flugzeug. - und btw. wenn du weg von der globalisierung willst, aber nicht zurück ins industriezeitalter - wohin dann? die produkte, die der verbraucher hier mittlerweile in deutschland möchte, könnte deutschland selber nicht herstellen, schon garnicht so "umweltschonend" -- ich glaube nicht, dass wir verbraucher es zu "einem millionstel" in der hand haben, sondern eher zu 90%!
 
@slashi: http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/verkehr/CO2-PKW-Bus-Bahn.html Das Flugzeug hat dabei mit Abstand das schlechteste Co2/km Verhältnis. Und durch die Strecken die per Flugzeug mal eben zurückgelegt werden kommen da auch einige km zusammen. Das Flugaufkommen ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Deswegen sehe ich nicht, daß das nahezu keinen Einfluss hat - aber ich werde Dich auch nicht vom Gegenteil überzeugen können, von daher lassen wir's am besten einfach auf sich beruhen.
 
@Givarus: wenn du es nur nüchtern pro km betrachtest, dann geb ich dir recht - nur fliegt nicht jeder deutsche zur arbeit - das auto wird von nahezu jedem benutzt, das flugzeug nur von wenigen - runtergerechnet pro kopf und jahr ist der ausstoß des flugzeuges daher m.E. vernachlässigbar -- das auto wird zum großteil für kurzstrecken genutzt und hat somit pro kopf ein viel höheren ausstoß. der ausstoß von 150g ist ja eher selten und eh eine utopie (autobahnfahrten mit 100km/h ohne abbremsen), wenn man sich auf der straße umschaut fahren noch viele ältere autos rum, die eben viel mehr pro km ausstoßen. dazu kommen staus, baustellen und der stadtverkehr. flugzeuge stellen für mich daher einen viel zu kleinen hebel da, um wirklich den co2 ausstoß zu minimieren, da gibt es weitaus wirkungsvollere stellschräubchen!
 
@slashi: Ich denke, daß diese Werte so etwas wie Gasgeben und Bremsen und an der Ampel stehen wohl berücksichtigen. Ebenso wie die wohl auch Start und Landung bei einem Flieger berücksichtigen. Aber wegen dem Weg zur Arbeit: Ja ich fahre jeden Tag mit einem Kleinwagen zur Arbeit die 5km entfernt ist - also 10km pro Tag und das an ca. 220 Tagen im Jahr - macht 2200km. Wenn mich meine Firma morgen für 2 Wochen von FFM nach NY schickt, habe ich mal eben den höheren Flugzeug-CO2 Ausstoss von 12400km (!) verbraten (Fahrt nach FFM mal gar nicht mitgerechnet). Dafür kann ich bestimmt an die 10 Jahre mit dem Auto zur Arbeit fahren! Und in manchen Berufen pendeln die Leute Wöchentlich unglaublche Strecken mit dem Flieger! Wenn jemand sagen wir so verrückt wäre alle 2 Wochen zwischen Europ und den USA (Ostküste) zu pendeln, dann verbraucht er in EINEM Jahr 322000 Flugkilometer! Für den CO2 Ausstoß müsste ich 371 Jahre zur Arbeit fahren...
 
@Givarus: genau das glaube ich nicht - für die automobilhersteller ist der co2-emissionswert mittlerweile wie eine art verkaufslabel - und dahingegehnd wird gedrückt und manipuliert, soweit es die gesetze zulassen - es ist immer ein durchschnittlicherwert und wird einfach von zuvielen dingen beeinflusst (fängt bei der fahrweise an). aber rechnen wir mal auf ganz deutschland und nicht nur auf dich selber: deutschland hat knapp 43 mio gemeldete autos, der deutsche fährt im schnitt 15.000-20.000km pro jahr - das macht ca 750mrd gefahrened km - deutschland hat 200 mio fluggäste - diese müssten im schnitt mehr als 2000km fliegen, damit die fluggäste auf den gleichen co2 ausstoß kommen. da die meisten flüge allerdings inlandflüge sind, sind 2000km schwer zu erreichen...es gibt in jedem bereich ausreisser - der aussendienstler mit 200.000km pro jahr und der geschäftsmann mit identischer flugleistung pro jahr -- die masse allerdings wird sicher nicht durchs fliegen verursacht. -- btw. deine rechnung mit 371 jahren geht nicht auf --dann würdest du nur 1600km pro jahr fahren?!? 322.000 / 371 = 800km -- doppelter co2 ausstoß vom flieger *2 = 1600km...bissel wenig...
 
@slashi: Ich bin generell der Meinung: so wenig Reisen wie möglich und unbedingt notwendig! Mir ist bewusst, daß der Flugverkehr dabei wohl nur einen kleinen Teil der Gesamtmenge ausmacht (gehe so von ca. 10% aus). Generell finde ich eben, je weniger man Waren und Leute durch die Gegend schickt desto besser. Und genau da finde ich es eben ein schlechtes Zeichen, daß selbst so ein fortschrittliches und in meinen Augen zukunftgerichtetes und auch umweltbedachtes (eigene Kraftwerke mit erneuerbaren Energien) Unternehmen wie Google ein solches Zeichen wie ein eigenes Terminal für seine Flugreisen setzt. Irgendwie schade. Ich hätte mir von Google eher auf so etwas wie ein neues 3D Konferenz-Modell erhofft, daß weite Reisen für Konferenzen und Meetings immer unnötiger werden lässt.
 
@Givarus: Wer weiss - vlt ist es ja auch eine Einsparung -- so können Sie ihre Flugzeuge immer voll besetzen - kenn jetzt den Reiseverkehr zu google hin nicht - aber kann mir durchaus vorstellen, dass auch kooperationen mit anderen firmen im valley gemacht werden und somit die flieger zumindest immer voll besetzt sind ;) Problem find ich eher die schlechte auslastung/beladung mit gütern und personen - ich meine gehört zu haben, dass zum teil 33% luft transportiert wird (in der luft, auf land und wasser) wenn durch ein google terminal die luftreise effizienter gestaltet wird, ist es doch schonmal ein super fortschritt oder? den menschen abhalten auf entdeckungsreise zu gehen, wird man wohl nicht können - an was neues gewöhnen tun sich menschen schnell - wieder was ab(oder um-)gewöhnen dauert ewigkeiten...
 
@Givarus: Der (Ur)Planet Erde ist schon mit anderen (Proto)Planten kollidiert. Die paar Grad mehr machen dem Planeten genau nichts aus. Ob wir dann später noch mitmischen können ist eine andere Frage ^^
Aber "Umweltschutz" und "Rettet den Planeten" ist total egal. In Wirklichkeit geht es darum ob wir hier dann noch wohnen können/wollen
 
@wischi: Ja, wie ich oben schon zwei mal schrieb: Es geht mir dabei nicht im den Planeten Erde, den kriegen wir nicht "kaputt", das ist mir klar, sondern um die Menschheit und deren Überleben.
 
@wischi: btw...umweltschutz ist für mich das unwort der moderne....umwelt ist das vom menschen geschaffene - wieso sollte man das schützen wollen?! ;)
 
@slashi: Das mit dem schützen nennt man dann wohl Gewohnheitsrecht, was da versucht wird durchzuboxen bzw, aufrecht zu erhalten. Eben dieses : also wenn ich dies und jenes auf einmal nichtmehr so wie früher kann / darf..nenee...das geht ja mal gaaaarnicht ! Ob das nun das Gaspedal durchtreten oder das rauchen oder das Waffen mit sich rumschleppen ist...alles irgendwo dasselbe. Vielen reicht es da auch, einfach mal zu beschließen, das sie dies und jenes dürfen (müssen) und sei es auch wider besseres Gesetzeswissen.. Die Option, mal etwas zu lassen für und wegen den ganzen anderen Menschen, die auf diesem Planeten wohnen, steht glaube ich eher wenigen zur Verfügung.
 
@DerTigga: kurzer verbesserung: diese option steht jedem menschen zur verfügung - nur die wenigsten nutzen diese ;) ansonsten gehe ich mit dir voll und ganz mit. mit verzicht eines einzelnen fängt es an - aber das zeugt in mancher ansicht anscheinend von schwäche...
 
Auf mich wirkt das Projekt irgendwie grosskotzig, unbesehen der Frage, ob überhaupt nötig und inwieweit die verfolgten Ziele nicht anderweitig zu erreichen wären. Insgesamt halte ich das in einer Gesellschaft, deren Vermögensschere immer weiter aufgeht, von deren Masse aber das Unternehmen Google lebt, für ein höchst fragwürdiges Signal.
 
@kleister: Aus welchem Grund ist es denn grosskotzig der Stadt einnahmen zu bescheren,neue Arbeitsplätze zu schaffen und die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern durch Wachstum etc. wenn man es kann? Nicht nur das sie neue Arbeitsplätze schaffen und die eigenen sichern,sie vergeben auchnoch Aufträge an weitere Firmen und helfen somit auch dort. Kann ich absolut nicht verstehen das man darüber meckern kann.
 
@KaOz: Darüber meckert niemand, am wenigsten ich. Du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Mir geht es darum, dass ein eigenes Flughafenterminal eine Macht und Stärke signalisiert, die sich nicht mehr als Teil der Gesellschaft begreifen lässt, sondern dieser übergeordnet bzw. anderen Regeln zu folgen scheint. Das könnte auch eine beabsichtigte Demonstration sein. Arbeitsplätze fallen durch die Nutzung von Dienstleistungen Dritter auch nicht weg. Du steckst Dir in deiner Logik auch nur von der linken in die rechte Tasche ;)
 
Nach den Bildern der Arbeitsplätze, die ich echt schon innovativ und schick finde, bin ich mehr als gespannt, wie sie die tristen Gates aufpimpen werden - ist auch eine Wertschätzung der Mitarbeiter und Kunden...ich für mein Teil fühle mich zumindest immer recht unwohl in den Wartehallen der Flüghäfen - die Lufthansalounges sind okay, aber auch eher mehr gewollt als durchdacht...
 
komisch nur das auf all den anderen Newsseiten was von Terminal steht ... und das ist noch lange kein Flughafen.
 
@DocIceAge: "Das Unternehmen wird dafür zwar keinen kompletten eigenen Flughafen bauen, wohl aber ein eigenständiges Terminal, dass an den Mineta San Jose International Airport angegliedert ist."
 
@-adrian-: tjoa, manche lesen halt artikel, indem sie nur die überschrift lesen ;)
 
tja und andere kennen den Unterschied zwischen Terminal und Flughafen nicht. Hauptsache eine dicke fette und falsche Überschrift, hauptsache der Artikel wird gelesen
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