Google: Eric Schmidt verkauft 42% seiner Aktien

Der langjährige Google-CEO und Top-Manager Eric Schmidt will sich von insgesamt 3,2 Millionen Anteilen am Suchmaschinenriesen trennen. Nach derzeitigem Stand ist das Aktienpaket rund 2,5 Milliarden Dollar wert. mehr... Google, Eric Schmidt, World Economic Forum Bildquelle: World Economic Forum / Flickr Google, Schmidt, World Economic Forum Google, Schmidt, World Economic Forum World Economic Forum / Flickr

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"Dadurch soll der Einfluss auf die Aktienmärkte minimiert werden." - Aber schon das bekannt werden dieser Meldung wird doch dementsprechende Folgen haben? bzw. Wieso wurde die Meldung dann überhaupt freigegeben?!
 
@tann: damit wird wohl gemeint sein, dass wenn er sofort alle Aktien verkaufen würde, wohl der preis einer Aktie aufgrund von Angebot und nachfrage extrem in den keller gehen würde
 
@Schniefelus: Das ist richtig und es ist dabei mit zu bedenken, dass die Aktien nicht nur im Wert allgemein sinken sondern auch der Erlös des Herrn Schmidt geringer würde.
 
@Kiebitz: nicht wenn google selbst die aktien zurückkauft,,,dann wird der wert eher noch steigen...
 
@Rulf: Da hättest Du natürlich Recht. Nur davon steht nichts in der News. Und wenn Schmidt an Google direkt verkaufen würde, böte sich natürlich ein Zug-um-Zug-Geschäft an. Also das gesamte Paket vom Schmidt sofort und in voller Höhe an Google verkaufen und Google kauft das ebenfalls sofort in voller Höhe auf. Denn würde das jeweils in begrenzten Stückzahlen über jeweils einem gewissen Zeitraum passieren, schwebt über den Restaktien das Damoklesschwert wann geht Verkauf weiter, geht Verkauf tatsächlich auch an Google, ist bei der nächsten Partie Aktien der Kurs dann höher oder geringer (was ja nicht nur an den beiden Parteien Google-Schmidt liegt sondern auch noch an der übrigen wirtschaftl. Entwicklung) usw. usw. Quasi wäre dann doch wieder der Spekulation Tür und Tor geöffnet. Und eben diese Umstände plus dem geplanten jeweiligen Teilverkauf über einen längeren Zeitraum (siehe News) läßt vermuten, dass Schmidt nicht an Google verkauft.
 
@Kiebitz: Auch in dem Fall das alle Aktien an Google gehen ist es besser das zu Stückeln. Wie du schon schreibst würde in dem Szenario der Einfluss eher positiv auf den Kurs sein. Würde man also das ganze Paket direkt transferieren würde man als Kurstreiebr dastehen und diese negative PR würde man vermutlich auch eher vermeiden wollen. Die Unsicherheit die du ansprichst könnte man mit klarer Kommunikation vermeiden. Man wird ja sehen wie genau die Sache über die Bühne geht - gibt sicherlich noch mal eine Nachricht dazu ;)
 
@tann: weil sowas öffentlich bekannt gemacht werden muss, wenn jemand aus einem unternehmen: aktienanteile verkaufen will, in dem diese person tätig ist. p.s. dabei spielt die anzahl der aktien meines wissens nach keine rolle.
 
@Schniefelus: Ja, das ist mir bewusst. Aber die Aktionäre werden sich ja wahrscheinlich denken, dass wohl irgendwas im Argen ist und dementsprechend Anteile verkaufen -> Kurs sinkt. @affy: Ah okay - das war mir nicht klar. Danke
 
@tann: Ich klaube mich dunkel erinnern zu können, das Aktienverkäufe von Managern, Vorstandsmitgliedern usw. von der selben Firma veröffentlicht werden müssen.
 
@Lastwebpage: Stimmt. In unserer Firma (US Firma) wird das auch gemeldet, sobald ein VP oder hoeher verkauft.
 
@tann: die infos müssen aus rechtsgründen veröffentlicht werden - anlegerschutzgesetzte
 
Das bringt ein extrem großes Paket auf den Markt, bisher war eine Übernahme nahezu unmöglich da die Gründer die Merheit hatten, Bei einem Aktiengesamtwert von ca 40 Milliarden Dollar, sollte Apple das Android problem evtl. durch Aktienkauf lösen.
 
@GerdGyros: Wie naiv bist du? Kein einziges Kartellamt der Welt würde dem zustimmen... -.-*
 
@Friedrich Nietsche: Warum?? Apple hat keine Suchmaschine und Android ist frei und würde auch ohne googles Unterstützung leben können. Die beiden Unternehmen haben keinerlei überschneidungen die ein Monopol entstehen liessen.
 
@GerdGyros: Android ist nicht "frei", sondern gehört der Open Handset Alliance, wo Google Hauptmitglied ist. Wie das Kartellamt reagieren wird, weiß ich nicht. Aber ich glaube die Gründer sind auch nicht so blöd es zu verkaufen!^^
 
@GerdGyros: Die Gründer verkaufen doch gar nicht, demnach hätten sie immer noch die Mehrheit.
 
@GerdGyros: So wie Apple es immer macht? Die Konkurrenz einfach mit "unlauteren Mitteln" vom Markt nehmen? Das Kartellamt würde sicherlich mehrere Riegel vorschieben
 
@Mu3rt3: Kommt drauf an, wie viele Riegel Apple dem Kartelamt zuschiebt.
 
@Mu3rt3: einen Riegel vorschieben, also "slide to lock"? Hat Apple das nicht auch patentiert? ;)
 
@GerdGyros: Laut Finanzen.net gibt es aktuell 260 Millionen Aktien also sinds knapp mehr als 1 % ;) Weiß nicht ob Apple das so großartig weiter bringt.
 
LOL Jungs... Mathematik und so? Er verkauft 42% SEINER aktienanteile. Woher wollt ihr wissen wie viel Prozent am gesamtanteil er besitzt? Von wegen Apple Übernahme und so... Ihr naiven Bengel...
 
So Leute, hier paar Daten für euch. Larry und der andere Vogel werden auch bis 2015 viele Anteile verkaufen. Beide wollen im Jahr 2015 einen gemeinsamen Anteil von 48% haben. Schmidt wird nach dem Verkauf seiner Aktien, 5% Anteile haben. Zusammen halten die drei dann 53% von Google. Wenn die sich aber mal streiten sollten, dann muss Microsoft nur zu Schmidt gehen und sagen, gib uns deine 5%, wie bezahlen den doppelten Wert. Dann muss Microsoft die restlichen Anteile kaufen und schon steht es 52% zu 48% für Microsoft. Aber nicht zu vergessen, das es für Microsoft verdammt teuer wird. Ich bin mir aber fast sicher, das Microsoft schon lange paar % Anteile an Google hat. Microsoft war hier leider dumm, die hätten Google vor 6-7 Jahren übernehmen müssen. Aber mal gucken was in der Zukunft noch passiert.
 
@Saif: Brin und Page besitzen zusammen 16% der Aktien also ca 42 Millionen Aktien. Schmidt besitzt nach dem Verkauf seiner Anteile noch ca 1,3 %. Ein Großteil der Aktien gehört Mitarbeitern von Google. Du beziehst dich vermutlich auf die Stimmanteile - es gibt zwei verschiedene Arten von Anteilen - Klasse B Anteile gewähren 10 mal soviele Stimmen wie Klasse A. Dadurch kann es schon sein das die beiden genug Stimmanteile haben das ihnen noch niemand reinfuschen kann. Die Anteile die Eric Schmidt jetzt verkauft sind auch von dieser Sorte - vielleicht werden sie ja von Brin oder Page gekauft, würde jedenfalls gut ins Bild passen.
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