Lesen: Tablets sind im Alter besser als Bücher

Das Lesen von elektronischen Büchern ist für das Gehirn nicht anstrengender als das Lesen von gedruckten Büchern. Im Gegenteil: Älteren Menschen fällt das Lesen auf einem Tablet-PC sogar leichter. mehr... Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Bildquelle: Apple Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple

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Deswegen sind Reader ohne beleuchtetes Display in meinen Augen auch Schwachsinn.
 
@pubsfried: erzähle das mal meiner Mutter. Die ist überglücklich mit dem s/w Reader.
 
@AlexKeller: mit "beleuchtet" meine ich nicht "Farbdisplay", sondern "hintergrund-beleuchtet"
 
@AlexKeller: Im Sommer trage ich mein Auto am gelbsten. Hat ungefähr gleichviel Sinn wie dein Satz.
 
@pubsfried: Also ich hab einen Ebook Reader und der hat kein "beleuchtendes" Display und ich bin voll zufrieden damit. Mag sein das es in deinen Augen Schwachsinnig ist aber in meinen Augen nicht ;)
 
@pubsfried: Ich glaube hier sind zwei Fronten aufeinander geknallt, die sich nicht hätten treffen dürfen. Leichter zu lesen und mehr oder weniger anstrengend sind zwei verschiedene Dinge. Auf die Hintergrundbeleuchtung wird ganz bewusst verzichtet, weil genau die für mehr Anstrengung sorgt.
 
@wasserhirsch: Keineswegs. Zu Beginn hatten auch viele ein Problem damit, ein Handy zu benutzen - besonders in der Öffentlichkeit.
 
@wasserhirsch: Zumindest ist es auch schlecht bei schlechter beleuchtung zu lesen. Lesen ist aber trotzdem schlecht für die Augen. Dann lieber ein Hörbuch.
 
@Menschenhasser: Lesen, selbst bei schlechter Beleuchtung, ist nicht schlecht für die Augen. Das wurde schon seit langem widerlegt.
 
@HeadCrash: Nachweiss bitte. Ich weiss das über 90% der Brillenträger von Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen intensiv lesen und auch bei schlechten Lichtverhältnissen davor trugen sie keine Brille das kam erst viele Jahre nach erhötem lesebedarf. Also habe ich ein unwiederuflichen Beweis.
 
@Menschenhasser: Bitte: http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/allgemeinwissen/schaedigt-das-lesen-in-der-daemmerung-wirklich-unsere-augen Du hast gar keinen "Beweis", sondern einfach nur viele Brillenträger im Bekanntenkreis, die wahrscheinlich auch ohne viel zu lesen eine Brille tragen würden. Bei (fast) jedem setzt im Alter eine Veränderung der Sehkraft ein. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Und jeder nimmt es unterschiedlich stark wahr.
 
@wasserhirsch: Aber gelesen hast du es schon: "Der Grund für die aus neuronaler Sicht bessere Lesbarkeit ist vermutlich der stärkere Kontrast durch die Hintergrundbeleuchtung des Tablet-Computers." dann erklär uns mal den Unterschied zwischen "leichter" und "weniger anstrengend"
 
@pubsfried: Naja, wenn man die Studie rein vom Testprinzip her betrachtet, muss man schon alle 3 Methoden auch mit einer Stehlampe testen. Ich kenne zumindest kein gedrucktes Buch mit Hintergrundbeleuchtung.
 
@ALL: Schön, das man die Meinung eines Anderen immer mit einem Minus respektiert...aber Minusklicken macht ja sooo viel Spass...
 
"Die Testpersonen im Alter von 60 bis 77 Jahren wiese beim Tablet im Vergleich zum gedruckten Buch [...] eine geringere Gehirnaktivität auf." Ist das jetzt was positives?
 
@kesan: Les mal einen Abschnitt weiter. Da wird's erklärt.
 
@kesan: welche Bücher wurden gelesen? Hummeldumm oder Sarrazin? wozu da lesen lernen ? haha
 
... Es fehlt einfach an Verfügbarkeit an alten Bücherauflagen. An dieser Stelle möchte ich mich bei den freiwilligen Personen bedanken, die sich extra die Mühe machen, in mühsamer Arbeit die alten Auflagen qualitativ hochwertig einzuscannen, also auch mit OCR (Texterkennung) und diese in verschiedenen Formaten den Web-Usern zur freien Verfügung stellen!
 
@AlexKeller: und das hat jetzt genau was mit dem Thema zu tun ?
 
@pubsfried: Das passt sehr wohl zum Thema. Es gibt kaum E-Books von älteren Büchern. Meine Mutter liest kein Shades of Grey, dafür aber die alten Isabel Allende Schinken. Da kann es noch so toll sein auf einem Tablet zu lesen, wenn es, gerade für die Ältere Generation, keine Bücher gibt... Aber ein großes + ist natürlich die Schriftgröße, das finde ich selbst in meinem Alter schon toll! :-)
 
Das dachte ich mit auch, als ich am Wochenende umzog; leider sind meine Bücher oder Zeitschriften als E-Books zu haben, dass hätte mit viel vom Muskelkater erspart!
 
Das kann ich nachvollziehen, insbesondere bei Display ab Retina-Auflösung. Möchte kein neues mehr darunter haben.
 
@wingrill4: kannst du wirklich stundenlang die buchstaben auf einem grellen tablet anstarren? nach 1-2 stunden tun mir davon die augen weh und alles verschwimmt nur noch, ein ganzes buch lesen ist da undenkbar oder würde monate dauern. ein ebook reader ohne hintergrundbeleuchtung (oder nur ein glimmen) bzw das gute alte buch sind doch viel augenfreundlicher.
 
@otzepo: am Tage ist das helle Displaylicht ok (bei mir auf halbe Kraft, das reicht aus) Abends reduziere ich nochmals die Helligkeit. Es ist angenehmer. Ich weiß aber, was du meinst.
 
@wingrill4: wie ich jedesmal bei dem begriff "Retina-Auflösung" nur schmunzelnd den kopf schütteln kann
 
@0711: Ich denke mal, dass jeder mit dem Begriff was anfangen kann. Du also auch. Von daher ist die Verwendung ok.
 
@wingrill4: anfangen ja, schwachsinnig bleibt diese marketingbezeichnung weiterhin
 
@0711: Wieso?
 
@wingrill4: weil diese Bezeichnung nichts mit dem Auflösungsvermögen des Auges zu tun hat und selbst bei apple hier die dpi von 220 - 320 geht (derzeit), es also auch zudem alles andere als eine zuverlässige Bezeichnung für irgendwas ist...sobald das apple Marketing findet Retina ist dies und jenes, dann ist es das.
 
@0711: ja das stimmt schon. Es geht halt hier nur darum, dass man bei bestimmten Geräteklassen auf den Displays keine Pixel mehr erkennt, weil das Auge (Retina) es nicht mehr wahrnimmt.
 
@wingrill4: das kommt eben u.a. auch stark auf das auge an, bei 220dpi ist es aber für die meisten möglich noch die einzelnen Pixel wahrzunehmen, bei über 300 für nicht mehr so viele aber auch nicht so wenige....
 
Die eBook Lobby leistet gute Arbeit
 
@Banko93: nee, gerade nicht, die schreiben von tablets mit leuchtendem hintergrund... unbegreiflich.
 
Na, ob die wohl auch Reader mit Vordergrundbeleuchtung getestet haben? Meine Augen ermüden beim Lesen auf einem LC Display deutlich schneller und stärker als bei einem E-Ink-Display. Und zwar unabhängig von der Auflösung, die zudem absolut nichts mit dem Kontrast zu tun hat.
 
@HeadCrash: IPad2 und Kindle 3 (Keyboard)
 
@Lastwebpage: Okay, also noch keinen mit Vordergrundbeleuchtung. Schade, hätte gerne mal gewusst, wie die im Vergleich zu LC Displays mit Hintergrundbeleuchtung abschneiden.
 
@HeadCrash: Ich weiß jetzt nicht ob das Kindle auch bei abgeschalteter Beleuchtung getestet wurde. Im Text steht nur "The room was brightly illuminated. Room lighting was the same for all three media and was chosen so that reading on the paper page and the Kindle was perceived as comfortable"
 
@Lastwebpage: Der Kindle Keyboard hat keine Beleuchtung, er verhält sich wie ein normales Buch. Ich schätze, dass die Ergebnisse bei einem Kindle Paperwhite anders ausfallen würden. Er zum einen eine deutlich höhere Pixeldichte als der alte Kindle und eine Vordergrundbeleuchtung, die auch in hellen Räumen noch mal den Kontrast verbessert.
 
@HeadCrash: sie haben auch nur die hirnaktivität gemssen, ob einem nach 2 stunden die augen tränen etc war ja bei dem test egal ;)
 
@0711: Gut, dass sie ältere Menschen getestet haben. Bei vielen Jugendlichen der heutigen Zeit wäre da wahrscheinlich unabhängig vom Medium keine Aktivität messbar :-D
 
hier mal die komplette Studie (Englisch) http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0056178
 
Sponsert by Apple oder Amazon? :P
 
Bücher sind für mich eine Zuflucht vor den ganzen "Flimmerkästen". Fernseher leuchtet einen an, PC-Bildschirm leuchtet einen an, Handy leuchtet einen an. Da habe ich wenigstens noch Bücher, die nicht aus einem Display bestehen, auch wenns ohne Hintergrundbeleuchtung wäre. Außerdem hat es so den Vorteil, dass mir nicht plötzlich der Akku leer geht, während ich mitten in der Straßenbahn sitze, o.ä.
 
@Wuusah: Also bei einer knapp 3-Wöchigen Akku-Laufzeit beim Kindle, in Kombination mit einer Akku-Füllstands-Anzeige, geht dir nicht "plötzlich [in der Straßenbahn] der Akku leer". :-)
 
@master_jazz: naja, wenn der fast leer war und man vergessen hat den aufzuladen, dann geht jeder Akku leer. Das ist nunmal die Natur von Akkus, dass sie leer gehen ;)
 
@Wuusah: Wenn deine Kraft in den Armen fast alle ist, um das Buch zu halten, fällt es auch irgendwann runter. Das ist nunmal die Natur von Armen, dass die irgendwann erschlaffen :-P
 
@dodnet: "Bro, do you even lift?" :)
 
Bei den jüngeren Probanden im Alter von 21 bis 34 Jahren scheint das hingegen keine Rolle zu spielen<--- Stimmt ich bekomme bei beidem nach einer Zeit kopfweh, spielt keine rolle ob digital oder papier!
 
@Jareth79: Du bekommst beim Lesen von Büchern Kopfschmerzen? Das liegt dann aber nicht am Buch... *grins*
 
"liegt bei den Deutschen das gedruckte Buch weit vor dem E-Book. Der Grund dafür mag unter anderem in einem allgemeinen Misstrauen gegenüber neuen Technologien liegen. " - so ein Quatsch, der Grund liegt daran, dass eBooks in D nicht viel weniger kosten als ein richtiges Buch. Mit vernünftigen Preisen ohne die bescheuerte Buchpreisbindung würden die hier sicher genauso boomen. Meine Mutter hat auch einen eBook-Reader, nutzt den aber kaum, weil sie die (normalen) Bücher beim freundlichen Buchhändler um die Ecke für Schnäppchenpreise hinterhergeworfen bekommt.
 
oh ja, was soll daswerden? ein buch ist auch noch da wenn der reader den hirsch macht und kann jederzeit verkauft so ein merkwürden ebook ist da nicht so prikelnd.
 
Also ich bin der Überzeugung, dass man eigentlich kein Papier mehr bräuchte. Lediglich die zusätzliche Bedienung mit einem Stift müsste noch bei jedem Tablet angeboten werden (Apple leistet sich hier eine große Schwäche gegenüber Samsung) und es muss natürlich ein hochauflösendes Display sein. Aber wenn das beides erfüllt ist, gibt es keinen einzigen Grund, das Papier vorzuziehen.
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