Office: Microsoft erwägt Linux-Version für 2014

Das Redmonder Unternehmen soll derzeit überlegen, im nächsten Jahr eine Linux-Version seiner Büro-Software-Suite Office zu veröffentlichen. Grund ist auch, dass Microsoft derzeit an einem Android-Office arbeitet und das Google-System auf Linux ... mehr... Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Bildquelle: Linux Foundation Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Logo, Linux, Maskottchen, Pinguin Linux Foundation

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Das wäre dumm, immerhin ist Office ein wichtiges Argument um sich für Windows zu entscheiden.
 
@zicane: Insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt, wo man mit Windows 8 völlig am Desktopmarkt vorbeientwickelt hat, wäre dieser Schritt dumm. Ich begrüße ihn aber dennoch. Ich selbst nutze zwar LibreOffice (unter Windows 7), aber wenn Microsoft damit für einen höheren Marktanteil von Linux sorgen kann, finde ich das gut.
 
@zicane: Das ist schon lange kein Argument mehr. 1.) Gibt es je nach Anforderungen Alternativen. 2.) Wer unbedingt MS Office benötigt lässt es unter Wine laufen oder benutzt die Onlineversion.
 
@nowin: Für Word vielleicht aber spätestens bei Excel hört es doch auf mit den Alternativen.
 
@kubatsch007: Aber auch nur für jene die Jahrelang Excelmacros angelegt haben. Ansonsten reicht SoftMaker Office 2012 (Bezahlversion) oder LibreOffice völlig aus.
 
@nowin: Deine Meinung :) Ich arbeite täglich mit Excel und und muss agen alle Alternativen sind dagegen nix...
 
@Conos: Das wiederum ist Deine Meinung :)
 
@kubatsch007: Ich bin aber auch schon in OOo's Word-Alternative an Grenzen gestoßen, was mich allerdings nicht daran hindern konnte, meine Arbeit fertigzustellen. Allerdings brauchte ich dafür einige Workarounds.
 
@zicane: Für Windows selbst gibts weitaus andere Argumente sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Ich finde den Schritt mehr als schlau. MS verbreitet damit Office und heimst sich die paar % nicht-Windows Systeme mit ein, anstatt nichts zu bekommen oder an freie quasi-kompatible Alternativen zu verlieren. WINE schön und gut, aber ohne gefrickel und dafür 100%iger Funktion Out-of-the-Box ist bestimmt einigen 80€ wert (Home & Student). Nicht zu vergessen die ganzen EDU Suites...
 
@zicane: Wieso? Office gibt's doch auch für den Mac.
 
@zicane: Es wäre alles andere als dumm. Jetzt wo MS merkt, dass Verwaltungen von Regierungen, Landkreisen, Städten etc. langsam auch auf Linux umsteigen (und mit Win8 nicht dagegenhalten können), haben sie wenigstens noch die Möglichkeit mit Office ihren Fuß in der Tür zu halten. Natürlich nur, wenn sie auch die offenen Formate korrekt unterstützen.
 
@zicane: Komisch ich entscheide mich auch ohne zu Spielen und ohne jetzt direkt auf Office zu achten für Windows ;-)
 
"If Microsoft ever does applications for Linux it means I've won." - Linus Torvalds ;-) Aber ernsthaft, ich würde eher damit rechnen dass Microsoft Ihr Office Paket weiter als Webanwendung ausarbeitet, um somit eine Plattformunabhängigkeit zu erreichen.
 
@stenosis:
Wo es Gewinner gibt, gibt es fast immer auch Verlierer. Und das wären in diesem Fall die freien Office Pakete. Damit könnte Microsoft seine "Standards" festigen und man wird praktisch auch unter Linux zu Microsoft Office gezwungen. Der Grund warum ich heute noch mit Microsoft Office arbeite ist das man weniger Ärger beim Datenaustausch hat, weil jede Firma oder Behörde unbedingt mit Microsoft Office arbeiten muss. Wenn sie auf Open Source setzen dann immer mit einem radikalen Umbruch auf Linux. Warum nicht einfach die Windows Kisten die schon da sind mit OpenOffice oder LibreOffice ausstatten auch das würde Geld sparen und wäre auch einfacher umzusetzen. Das Hauptargument ist aber immer die Kompatibilität und das sich die Benutzer umgewöhnen müssen. Das sind aber Probleme die mit jeder neuen Microsoft Office Version auch auftreten!
 
@Kindliche Kaiserin: Das ist eben das, was man als de-facto-Standard bezeichnet. MS Office ist nun mal DAS Office-Paket, das in breiter Masse vor allem auch im Unternehmensbereich eingesetzt wird und da kann ich schon verstehen, dass man keine Probleme beim Austausch von Office-Dokumenten mit anderen haben möchte. Die Umgewöhnungen von einer Office-Version auf die nächste sind in der Regel minimal (mal von der Einführung der Ribbons vor sechs Jahren abgesehen). Inkompatibilitäten gibt es aber in 99,99% der Fälle zwischen den Office Versionen nicht.
 
@Kindliche Kaiserin: Ich denke dies sind Situationsentscheidungen die je nach Unternehmensstruktur und Kernbereich getroffen werden müssen. Ich selbst bin kein Office-Rocker. Das was ich privat und beruflich ausarbeiten muss, dazu genügt LaTeX sowie eines der freien Office Pakete. Als Linux-Nutzer hätte ich selbst kein Gewinn von einer Microfost Office Lösung, kann die Bedürfnisse für andere aber durchaus verstehen. Und ob die freien Pakete dann ausgerechnet als Verlierer darstellen, bleibt abzuwarten. Es könnte hingegen auch eine gute Chance sein. Dabei fällt mir ein dass LibreOffice 4.0 in den kommenden Tagen veröffentlicht werden sollte und der Changelog sieht bereits heute recht Interessant aus. Die freien Alternativen sind definitiv nicht zu unterschätzen.
 
@stenosis: Skype war nur der Anfang (als erste Desktop Applikation). MS steuert dem Linux-Kernel aber auch diversen anderen Code bei, ich glaube das Stichwort ist dabei Hyper-V. EDIT: facepalm, Hyper-V steht ja sogar im Text.
 
Lockvogeltatktik. Sollte es sich tatsächlich um eine Portierung der offensichtlich erscheinenden Android-Version handeln, so handelt es sich mehr um einen Dokumentenbetrachter mit Editierfunktion als um ein richtiges Office.
 
@deadbeatcat: Also quasi eine OpenOffice alternative?:)
 
Mal abwarten. Wenn Microsoft weitere Softwareprodukte auf Linux portiert, sehe ich dies als Zeichen, dass Microsoft Linux das Feld auf dem Desktop überlassen will und sich eher auf Tablets und Server konzentrieren will. Ich weis nicht, ob das so gut für Microsoft wäre, aber naja, das müssen die wissen.
 
@Pizzamann: Nee, das siehst Du glaube ich vollkommen falsch. Hier geht es nicht um die Frage nach dem Desktop-System und da ist Linux auch noch Lichtjahre von entfernt (ihr dürft mich dafür jetzt schlagen, aber es ist nun mal so). Aber MS macht ja nun mal nicht nur Windows, sondern eben auch andere Produkte und auch mit denen möchte man Geld machen. Von daher macht es in gewisser Weise schon Sinn, die Software auf mehrere Plattformen zu bringen. Das war z.B. auch der Grund, warum Exchange Active Sync für andere Plattformen lizensiert wurde. Die Frage ist bezogen auf Windows ist dann halt, was dieses OS im Vergleich zu anderen für Vorteile hat und was vielleicht die ergänzenden Produkte wie Office auf Windows evtl. für Vorteile haben werden.
 
Frage: Woran merkt man, das sich das Betriebssystem eines Herstellers schlecht verkauft?
Man bietet ein Killerargument für die Konkurrenzplattform an......
 
@LivingLegend: Na, das nenne ich jetzt mal eine Mischung aus Wunschdenken und kreativer Interpretation. ;-) Die logische Schlussfolgerung wäre eigentlich: "Wenn wir an den Linux-Usern schon nicht mit dem OS verdienen können, dann wenigstens mit Office". Und warum auch nicht?
 
@LivingLegend: Naja, Office ist sicherlich kein Killerargument. Was sich aber nach und nach als Killerargument gegen Windows erweisen könnte, ist der Steam-Client. Wenn es Valve schafft und möglicherweise auch noch andere große Spieleentwickler ins Boot holt, dann steht uns ein interessante Zukunft bevor, in der das Microsoft'sche Monopol (vorerst sicherlich nur auf Heimrechnern) bröckeln könnte.
 
@seaman: Pardon, Valve macht Werbung mit 6 Millionen Zockern gleichzeitig! In derselben zeit nutzen 400 Millionen Office. Unterschätze das mal nicht. Office ist DAS Killerargument von Windows. Jeder kennt es und fast jeder nutzt es, wenn auch nicht Zuhause, dann im Büro!
 
Die Office Strategie hat sich nicht verändert xD Office immer und überall ;)
 
Ich habe die leise Hoffnung, dass mit dem möglicherweise doch kommenden Erfolg von Linux die militanten Linuxer endlich die Fresse halten werden, weil der Bonus von "Wir, die armen von böhsen Konzernen unterdrückten Underdogs" wegfällt.
 
@Kirill: Ich glaube ehrlich gesagt nicht an den noch kommenden Erfolg von Linux. Zum einen ist ein gewisser Erfolg ja schon da, zum anderen spricht Linux eine vollkommen andere Benutzergruppe an. Und Linux gibt es nicht erst seit gestern, sondern seit zig Jahren und es hat sich trotzdem nahezu nicht bewegt auf dem Desktop.
 
@HeadCrash: Das Problem war bisher das fehlende Marketing und die fehlende Bereitschaft dafür Geld auszugeben! Speziell Ubuntu ist weitaus DAU freundlicher, als es Windows jemals war! Da spreche ich aus eigener Erfahrung, bei der Wartung von DAU Rechnern. Aber das *KÖNNTE* (es muss nicht) sich jetzt ändern, wenn Valve erfolgreich ist und möglicherweise auch noch andere große Spieleentwickler mit ins Boot zieht. Ich bin mir sicher, dass sich z.B. EA und Ubisoft die ganze Sache erst mal aus sicherer Entfernung anschauen und bei Valves Erfolg, auch schnell mit ins Boot springen werden. Aber das alles ist im Moment noch eher ein Wunschgedanke von mir, aber letztlich dennoch nicht unrealistisch. Dieses und auch nächstes Jahr (also 2014 ;-) ), werden zeigen, wo der Zug hin rollt und ob Valves Strategie von Erfolg gekrönt sein wird. Ich hoffe es!
 
@seaman: Na, dann bin ich mal gespannt :) Allerdings wird Valve auch "nur" die Zocker auf die Linux-Welt locken. Ansonsten hast Du recht, 2013/2014 werden sehr spannend, weil quasi jedes System mit Neuerungen kommen wird: Smartphones, Konsolen, Betriebssysteme. Ich lass mich überraschen. Letztlich isses eh Geschmackssache und ich persönlich hätte nix dagegen, wenn alle Systeme mit einem soliden Marktanteil vertreten wären. Dann würde vielleicht auch mal die Diskussion über besser und schlechter aufhören *g*
 
@HeadCrash: Naja, was heißt hier "nur Zocker"? Da hängt viel mehr dran, als du jetzt anscheinend glaubst. Das wird letztlich zur Folge haben, dass Hardware besser unterstützt wird und das es bessere Treiber geben wird. Darüber hinaus werden sich vielleicht auch PC-Gaming-Hersteller (z.B. Alienware) ernsthafter mit Linux beschäftigen. Und wenn viele Zocker erst mal zu Hause nur mit Linux unterwegs sind und sich tagtäglich auf Arbeit mit Windows beschäftigen müssen, dann wird es "langfristig" (damit meine ich etwa innerhalb der nächsten 10 Jahre) vielleicht auch bei den Arbeitgebern ein Umdenken geben. Ich denke, dass die Zocker der Schlüssel sind. Wenn es Valve gelingt, die Zocker auf seine Seite zu ziehen und sie Windows den Rücken kehren, dann wird Linux langfristig auch auf "Arbeitsmaschinen" eine größere Verbreitung finden. Der mögliche zukünftige Erfolg von Linux hängt ganz allein von Valve ab! Das ist aber nur meine Meinung dazu. Aber ganz verdängen wird man Windows sicherlich nie können. Aber langfristig halte ich eine weltweite (insbesondere in den Industrienationen) Aufteilung von 30% Linux (wohl speziell Ubuntu), 15% MacOSX und 55% Windows für durchaus realistisch.
 
@seaman: Ich seh es nicht ganz so, aber ich bin trotzdem sehr gespannt. Auf die private Nutzung von Linux wird Valve sicherlich großen Einfluss haben. Auf die Nutzung im Firmenumfeld wahrscheinlich nicht. Da zählen andere Dinge wie Aufwand für Softwareentwicklung, Verfügbarkeit bestimmter Produkte, die im Privatumfeld keine Rolle spielen (SAP, DATEV, CAD, CAM etc.), Investitionsschutz etc.
 
@HeadCrash: Naja. Steam, MS Office, das sind schon ziemliche Zugpferde. Bzw. schon Steam allein, wenn das mit MS Office doch nur ein Gerücht ist.
 
@Kirill: Vielleicht hören dann auch einige engstirnige Windowser auf mit ihrem vollkommen unnützen Bashing.
 
@localghost: Ach, das ist doch auf beiden Seiten so. Da muss man entspannt bleiben und notfalls im richtigen Moment abschalten :-)
 
@Kirill: über den kommenden Erfolg von Linux-Desktop lese ich schon seit 10 Jahren, davon das Linux-Desktop sowieso besser ist noch länger. Selbst das immer wieder kehrende Totschlagargument, "Geh doch mal nach dem Blödmarkt, schau dir an was da vor-installiert ist!" zählt meiner Meinung nach nicht, weil immer wiederkehrende Versuche diverser größere Hersteller Linux-Desktop-PCs (Desktops, Notebooks, Netbooks) anzubieten, werden, wegen mangelnder Verkaufszahlen auch immer wieder ziemlich schnell eingestellt. (Ja deswegen, nicht weil MS da irgendwie "Druck" ausübt) Im Linux-Desktop-PC Bereich, verbleiben da höchstens noch die Versuche von Google, aber dass sehen selbst einige Linux-Anhänger nicht ganz so gerne, und die Verkaufszahlen scheinen auch nicht so der Hit zu seien, sonst würde man da mehr drüber lesen. Nein, ich führe MS Vorstoß einzig und alleine auf Android zurück. Und da sei dann auch die Frage gestattet inwieweit Android überhaupt gleich Linux ist. Es ist, nach meiner Meinung zumindest, nicht so, dass wie bei den beiden Produkten aus Redmond und Cupertino, die Nutzer des jeweiligen Mobile-OS das auch mit dem Desktop-OS assoziieren.
 
@Lastwebpage: Du, verstehe mich nicht falsch. Ich lese dasselbe. Jedes Jahr ist das Jahr des Linux-Desktops, auf's Neue. Jedes Mal. Jedes neue Windows (bis auf vll. 7) ist auch der Todesstoß für MS und Linux wird den ihm gebührenden Platz einnehmen, zumindest wenn man den Hysterikern Glauben schenken darf. Spätestens wenn sich jemand zum dritten Mal mit derselben Aussage und denselben Argumenten irrt, darf man das nicht mehr. Das vorinstalliertes Linux immer wieder gefloppt ist, weiss ich auch. Aber mit Steam für Linux gibt es, meiner Meinung nach, ein Zugpferd, was es vorher nicht gab. Ich verlasse mich nicht komplett darauf, aber ich betrachte es als durchaus möglich. Weil mit Steam für Linux es nicht nur ein weiteres kommendes Jahr des Linuxdesktops (kann man wohl als Sprichwort verwenden) ist, sondern sich tatsächlich was tut.
 
@Kirill: naja, was ist Steam? Wenn man es genau nimmt doch fast das selbe wie MS Office, eine Plattform eines Herstellers auf dem dann diverse Anwendungen laufen. Beides gibt es bereits seit 10 Jahren oder länger für Windows und Mac, für beide gibt es auch Konkurenzprodukte. Beide soll es jetzt auch auf Linux geben. Dieses sollte/könnte/dürfte... dafür sorgen, dass einige Leute mehr Linux installieren, da ja dann ihre Lieblingssoftware dort auch (endlich) verfügbar ist. Aber was ändert sich da? Gut, bei Mac, mag es einige geben die immer noch die Hardware Kosten des Computers abschreckt, bei Windows sind die Kosten zwar deutlich geringer, aber Geiz ist geil und Linux ist für umsonst. NUR... ich für meinen Teil denke mir mal so, dass die Summe der Verkäufe neuer PCs an neue Kunden, die vorher noch nie einen PC hatten, minimal sein dürften. Office und Steam für Linux soll (soll=aus Sicht von Linux) überwiegend Wechselwillige ansprechen. Blos tut es das wirklich? Werden fröhlicher Mac Besitzer, sich eventuell nächstes mal keinen Mac mehr kaufen? Werden selbst die vielleicht nicht ganz so fröhlichen Windows 8 Nutzer nächstes mal dann doch Linux installieren? Selbst wenn User auf Mac 95% der Zeit nur MS Office verwenden und andere zu 95% nur Counterstrike auf Windows spielen, ich habe da mehr als erhebliche Zweifel ob es da wirklich so viele Wechselwillige gibt.
 
@Lastwebpage: Dass es Steam für Linux gibt, ist kein "sollte/könnte/dürfte", sondern eine harte Tatsache. Desweiteren ist Steam keine Platform, sondern, für viele, das Synonym für "PC-Spiele" schlechthin. Vor allem kommen mit Steam nicht nur die üblichen Minispielchen, sondern richtig hochkarätige Titel.
Ob es wirklich so viele wechselwillige gibt, ist natürlich eine andere Sache. Die meisten potentiellen Wechselwilligen halten MS eh schon für gaaahnz böööhse und booten Windows nur zum Spielen. Aber immerhin können die dann endlich die Schnauze halten. Dass militante Linuxer niemals die Klappe halten können, wenn sich auch nur der leiseste Ansatzpunkt für Flames auftut, ist nichts Neues und nicht von mir erfunden. Und wenn das Argument "Linux ist sooooo viel besser als Windows und würde sich durchsetzen, wenn man nur nicht auf Windows wegen Programmen angewiesen wäre" wegfällt, erhoffe ich mir mehr Ruhe in Foren.
 
@Kirill: Ich höre es doch jetzt schon in der Ferne, "Na Toll, der Kommerz hat in Linux Einzug gehalten.", wenn dann auch noch die achso tolle PowerPoint Präsentation der Freundin nicht läuft, heist es sofort "War klar, kommt ja von Microsoft!" Wir werden sehen was bei den Installationszahlen von Linux passiert, aber an dem Punkt "mangelndes Gemecker von Linux Nutzern", ich glaube da kann ich dich beruhigen. :D
 
Ich komme seit 10 Jahren ohne MS Office aus und seit 8 Jahren ohne Windows. Mit Office für Linux würde auch für meine Freundin der letzte Grund für Windows wegfallen. Ich kann mir aber nur vorstellen, dass Microsoft eine abgespeckte Version für Linux macht und fehlende Features damit entschuldigt, dass diese unter Linux nicht machbar sein oder so ähnlich. Irgendetwas in dieser Richtung wird mit Sicherheit kommen.
 
@noneofthem: Bis auf die Entschuldigung stimme ich Dir zu :) Obwohl ich quasi nur Windows nutze (bis auf meinen Kabel-Receiver). Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Funktionen fehlen, aber nicht, weil man dem Kunden weismachen will, dass die unter Linux nicht machbar seien, sondern weil man dann vielleicht doch einen Anreiz für den Einsatz von Windows geben will. Das nennt sich Marketing :-)
 
@HeadCrash: Welche anreize werden verloren? Siehste doch, seine Freundin hat Windows - war bestimmt beim Notebook/Rechner dabei - also MS hat dafür schon kassiert. Die machen am Ende mehr Geld mit Retail/OEM Office Lizenzen als mit OEM Win Lizenzen. Wenn z.B. Acer für eine OEM Win 7 Lizenz $12 zahlt (stand mal irgendwo) und das kleinste Office im Laden 80€ kostet, ist MS das gewiss auch egal ob die ein paar % im OS Markt deshalb an Linux verlieren.
 
@HeadCrash: Es wäre für Microsoft aber geschickter, es auf Linux zu schieben, da man so zusätzlich Argumente (wahr oder falsch) schaffen würde, bei Windows zu bleiben. Standardfeatures werde wohl unterstützt werden. Zusätzliche Dinge (was auch immer) werden bestimmt fehlen. Die Leute denken dann aber: "Ach, ich könnte das aber vielleicht doch irgendwann mal brauchen. Da bleib ich lieber bei Windows.". Da Windows heute nicht mehr "besser" ist als Linux, muss man Gründe dafür schaffen, warum Linux denn "schlechter" sei. Es kann natürlich auch sein, dass ich mich irre und Microsoft sich mal kundenfreundlich verhält. Es würde mich nur stark wundern, da ich Microsoft seit über 25 Jahren verfolge und Microsoft sich in der Vergangenheit nicht unbedingt als fairer Konkurrent auf dem Markt präsentiert hat.
 
@noneofthem: Also wenn Du MS seit über 25 Jahren verfolgst, dann solltest Du bemerkt haben, dass MS mittlerweile deutlich kundenfreundlicher ist, als es früher mal war. Die "böse schwarze Macht" ist MS schon lange nicht mehr, auch wenn viele MS-Gegner das immer noch glauben wollen. Für mich ist es auch keine Frage von "besser" oder "schlechter", denn das kann sich immer nur auf einen Einsatzzweck beziehen. Möchte ich Unterstützung für eine Vielzahl an Hardware? Dann ist Windows ganz eindeutig besser als Linux. Möchte ich kostenfreie Software, bei der ich ggf. noch das letzte Bit anpassen kann? Dann ist Linux besser als Windows. Wenn ich als Privatmensch einen Server aufbauen würde, der mir klassische Dinge wie DHCP, DNS, Web Dienste etc. bietet, würde ich sicherlich auch zu Linux greifen, da das deutlich günstiger ist. Die Serverwelt ist - zumindest im privaten Umfeld - aber auch recht "einfach" gestrickt im Vergleich zum Desktop. Ich hab schon lange kein Linux mehr genutzt, aber ich erinnere mich noch sehr gut an stundenlanges Kernelmodule-Ausprobieren, um einfachste Peripheriegeräte zum Laufen zu bringen, an Software die gegen jegliche Regeln von Softwareergonomie verstoßen hat etc. Das hat sich sicher alles gebessert, aber solange Linux nicht out of the box einfach läuft und das meiste an Komplexität vor dem Anwender versteckt, wird es sich auf dem Massenmarkt wohl nicht durchsetzen. Ich kenne jedenfalls keinen "DAU", der mit Linux arbeitet. Das sind durch die Bank weg alles IT-affine Menschen, die sich auch gerne mit der Materie beschäftigen und das tut Otto Normalverbraucher nun mal nicht gerne.
 
@HeadCrash: Hardware ist unter Linux heute kein Problem mehr. Es ist Jahre her, dass ich bei Linux selbst groß etwas installieren musste. 9 von 10 Geräten laufen per Plug&Play und das letzte ist die 3D-Beschleunigung der Grafikkarte, die mit zwei Klicks installiert ist. Unter Windows (selbst Windows 7) schaut das anders aus, wenn man sich eine Retail-CD holt und diese zum Beispiel auf einem selbstgebauten Rechner installiert. Ohne Service Pack 1 ist es schrecklich, mit geht es halbwegs. Du sagst es aber selbst "Ich hab schon lange kein Linux mehr genutzt, aber ich erinnere mich noch sehr gut an stundenlanges Kernelmodule-Ausprobieren(...)". Solche Zeiten sind seit Jahren vorbei. Heute laufen Dinge einfach. Zu Microsoft: "solltest Du bemerkt haben, dass MS mittlerweile deutlich kundenfreundlicher ist, als es früher mal war". Dem widerspreche ich. UEFI, OpenDocument vs. DOCX, die Verschleierung des Speicherplatzes auf Windows 8 Tablets (nur 23 GB frei bei 64 GB Speicherplatz!), Windows RT... Es gibt auch heute unzählige Dinge, die nicht unbedingt kundenfreundlich ablaufen.
 
@noneofthem: Das, was Du da anführst, hat in meinen Augen wenig mit Kundenfreundlichkeit zu tun. DOCX ist ein Standard, auch wenn er von MS kommt. Ich weiß die Gründe für die Entscheidung gegen OpenDocument nicht und ehrlich gesagt interessieren sie mich auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass OpenDocument nicht alles unterstützt hat, was MS wollte und sie daher was anderes gemacht haben. Ich kenne auch die Diskussionen um die Entstehung von Standards und möchte nicht wissen, bei wie vielen Standards das ähnlich abläuft, ohne dass es in der Presse breitgetreten wird. UEFI ist ein Industriestandard. Ist man jetzt nicht kundenfreundlich, wenn man darauf setze? Es steigert die Sicherheit des System und Security geht leider immer zu Lasten anderer Möglichkeiten, was wohl auch der Hauptgrund ist, warum die wenigsten ein entsprechendes Sicherheitsverständnis haben. Es gibt und gab keine Verschleierung zum Speicherplatz der Surface Tablets. Das ist alles dokumentiert. Hätte MS dazu jetzt eine Pressekonferenz abhalten sollen? Übrigens: aus den 23 GB kann man relativ einfach knapp über 40 GB machen, wenn wir schon so konkret werden wollen. Warum sollte Windows RT nicht kundenfreundlich sein? Weil sich Kunden an etwas neues gewöhnen müssen? Zu Linux: ich glaub Dir jetzt einfach mal, dass es so einfach geworden ist. Aber ich frage mich trotzdem: wenn es so viel einfacherer und "besser" ist als Windows, warum interessiert sich dann niemand dafür?
 
@noneofthem: Was soll bitte mit UEFI sein? SecureBoot Probleme? Das wurde schon erklärt und ist ein Problem der OEMs. SecureBoot ist eine UEFI Spezifikation und nicht von Microsoft. 3D-Beschleunigung mit grottigen Treibern? Ach komm, erst nachdem Steam für Linux da ist gehts bergauf mit den haufen.
 
@HeadCrash: "Aber ich frage mich trotzdem: wenn es so viel einfacherer und "besser" ist als Windows, warum interessiert sich dann niemand dafür?" Wegen Leuten wie dir, die alte Stories auftischen, die einfach nicht mehr der Realität entsprechen und weil manche User denken, dass sie auf manche Programme angewiesen sind. Bei manchen Usern stimmt das auch, wenn sie zum Beispiel beruflich Adobe- oder Microsoft-Produkte nutzen müssen. Auch ist das wahr, wenn es zum Microsoft SQL Server geht. Das sind aber Ausnahmefälle. Die meisten Leute surfen im Netz, hören Musik, bearbeiten Photos und schreiben Texte. Das alles geht unter Linux heute genauso gut wie unter Windows. Warum sich dafür "niemand" interessiert? Windows ist vorinstalliert. Wieso also wechseln? Etwas Neues ist immer schwer zu verkaufen, auch wenn es eine Verbesserung darstellt und die Umstellung vergleichbar einfach wäre. Wer es einmal probiert, lacht über seine anfänglichen Sorgen. Meine Ex-Freundin und ihre Familie sind totale DAUs, wenn ich das mal so sagen darf. Es hat keine halbe Stunde gedauert, um denen zu zeigen, wie man Ubuntu bedient und wie Dinge ablaufen. Die Nutzen das nun seit Jahren ohne Probleme. Ich selbst hatte zuletzt vor ca. 6 Jahren ein Problem. Das Problem war damals jedoch defekte Hardware, die auch unter Windows für Probleme gesorgt hätte. Ansonsten läuft das System einfach. Zum Windows RT. Die meisten Kunden wissen nicht einmal, dass es einen Unterschied zwischen Windows 8 Pro und Windows RT gibt. Selbst manche Verkäufer (Saturn / Mediamarkt) können da kaum brauchbare Informationen rausgeben. Kunden denken, sie kaufen ein Gerät mit "Windows". Sie kommen nach Hause und irgendwann stellen sie fest, dass sie ihre alte Softwre darauf nicht installieren können. Dann stellen sie fest, dass nur knapp 20 GB Platz verfügbar ist, wo doch 64 GB auf der Packung stehen. Klar. Du hast Recht. Man kann diesen Umstand mit relativ wenig Aufwand beheben. Du und ich vielleicht, aber nicht der 0815-User!
 
@jimmytimes: Das mit den Grafikkartentreibern ist wahr. Allerdings ist die Performance stark gestiegen, seit es Steam für Linux gibt. Selbst Spiele wie OpenArena liefen bei mir vorher nur mit mittleren Einstellungen. Aktuell läuft bei mir so ziemlich jedes Spiel mit vollen Details und höchster Auflösung flüssig und über Steam kommen aktuell schnell neue Spiele hinzu. Auf dem Spielemarkt für Linux tut sich aktuell sehr viel. EIn sehr wichtiger Markt für Betriebssysteme.
 
@noneofthem:
Ich werfe mal ein Stichwort in den Raum: Nvidia Optimus. Und diese Technik findet man heute in vielen Notebooks. Dann gibt es immer wieder Probleme mit den verschiedensten Wlan Karten. Bei Notebook ist auch das Touchpad oft ein Problem. Das ist zwar nicht die Schuld der Entwickler, nur ich will trotzdem alle Funktionen meines Notebooks nutzen können. Ich mag Windows schon länger nicht mehr und versuche beim Kauf darauf zu achten das Linux darauf läuft, das ist aber nicht einfach. Ich probiere immer wieder verschiedene Linux Distributionen aus aber lande am Schluss wieder bei Windows und das obwohl dieses System ein paar Macken hat die mich wirklich nerven. Ich benutze mein Notebook um im Internet zu surfen, Filme anzusehen, Musik zuhören und mal ein Dokument zuschreiben. Ich hab einfach keine Lust mehr mich Stunden vor die Kiste zu setzen um ein Problem zu lösen, ich will dass es einfach funktioniert.
 
@Kindliche Kaiserin: Nvidia Optimus ist ein korrekter Punkt, der wirklich Probleme gemacht hat. Ich weiß nicht, wie der aktuelle Stand dort ist. Insofern kann ich deinen Frust verstehen. Bei WLAN-Adaptern hatte ich aber persönlich seit Jahren keinerlei Probleme. Welchen Chipsatz nutzt dein Adapter? Ich hatte mittlerweile bestimmt 6 verschiedene WLAN-Stick an meinen Geräten angeschlossen und alle liefen problemlos per Plug&Play ohne jegliche Treiberinstallation.
 
@noneofthem: Zum Windows RT hab ich mich schon mal ausgelassen. Wer den Unterschied nicht kennt, hat offenbar nicht ein einziges Mal irgendwelche Informationen über das Produkt gelesen. Dass MM/Saturn-Verkäufer dazu nix sagen können, wundert mich nicht, denn - und ich hoffe ich trete hier jetzt niemandem auf die Füße - die haben einfach überhaupt keine Ahnung und das nicht mal nur von Windows RT vs. Windows 8. Wenn ich da manchmal Verkaufsgespräche zu Fernsehern oder sonst was mitbekomme, dreht sich mir der Magen rum. Und ja, der 08/15-User muss sicherlich nachlesen, wie er das macht, aber können tut er es.
 
@noneofthem:
Bei Optimus immer noch viel Handarbeit :-) Die Wlan Karte war eine von Dell mit Broadcom Chipsatz. Hat mich auch sehr gewundert, gerade weil viele Wlan Router auf Broadcom Chipsätzen basieren. Ich glaube es lag an der Geräte-ID. Wahrscheinlich wird der Chipsatz schon unterstützt aber nicht mit dieser ID. Nun dieses Problem hat sich erledigt da ich lieber eine Intel Karte eingebaut habe. War aber echt kein Spaß und mit der Garantie war es das dann halt auch :-) Ich freu mich aber schon auf die ubuntu Phones und Firefox OS, Android finde ich ist einfach kein echtes Linux.
 
Office soll möglichst für alle Plattformen erhältlich sein, damit es nicht an Relevanz verliert. Ich schätze immer mehr und mehr Nutzer merken, daß sie auch ohne MS Office auskommen - und es Alternativen gibt, vor allem privat. Vor 4 Jahren habe ich mich noch über die "günstige" Home and Student Version gefreut - heute wäre mir Office bestimmt keine 100 EUR mehr wert und schon gar nicht pro Jahr (Office 365). Auch wenn Office eigentlich von der Qualität her eine ganz gute, aber mit Funktionen überladene Software ist. ich komme mittlwerweile ganz gut ohne MS Office klar.
 
die sollen lieber erstmal die Macken aus 2013er office entfernen. Outlook funzt nicht, die einzelnen Programme sind stinklangsam - trotz quad core und 16GB RAM, aber Hauptsache vollgestoft mit sinnlosen Animationen, die man beim formeln neu berechnen betrachten darf... totaler Mumpitz.
 
@Rikibu: Langsam? Bei mir nicht. Outlook funktioniert ebenfalls. Animationen sind neue drin, halte ich persönlich auch für quatsch, aber offenbar will ja jeder so einen Spielkram, sonst würden die Leute nicht Aero hinterherweinen. Aber vielleicht geht das auch ein bisschen konkreter? Solche Pauschalaussagen sind nämlich ebenfalls totaler Mumpitz ;-)
 
@HeadCrash: Kann mich deiner Aussage nur anschließen. Mir ist bis jetzt absolut nichts "nicht-funktionierendes" oder "stinklangsames" an irgendeiner O2013-Komponente aufgefallen.
 
@DON666: ... und dafür gibt's ein Minus. Ich frage mich, was militante MS-Basher auf WINfuture machen.
 
@Kirill: Ich weiß es nicht. Ich habe ja auch lediglich meine eigene Erfahrung geschildert. Dass es bei Rikibu aus irgendwelchen technischen Gründen eventuell nicht so rund läuft, wollte ich damit gar nicht in Abrede stellen, schließlich kenne ich ja seinen PC überhaupt nicht. Aber ein grundsätzliches Problem hat O2013 definitiv nicht, sonst hätte man da schon von gehört oder es selbst bemerkt. Speziell Outlook und Excel nutze ich z. B. täglich, und da war bisher absolut nichts. Auch die Kleinigkeit, dass Excel jetzt bei der Neuberechnung die Zellinhalte "scrollt", hat an der Performance nichts geändert.
 
@DON666: Oh doch, Outlook 2013 hat ein massives Problem mit IMAP-Konten. http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/officeitpro/thread/b7d52f12-ea1c-489c-865d-0fffac470dfa/
 
@jackattack: Jepp, der Fehler wird ja wohl schon länger diskutiert. Es hat auch niemand behauptet, dass Office fehlerfrei ist und ich behaupte auch weiterhin standhaft, dass es keine komplexe Software auf dieser Welt gibt, die vollkommen frei von Fehlern ist. Aber darum geht es nicht. Es stand die Pauschalaussage im Raum, dass Outlook nicht (= gar nicht) funktioniert und dass Office langsam sei. Und das ist so nicht korrekt, daher auch die Frage nach den konkreten Problemen.
 
@jackattack: Alles klar, da ich allerdings ganz altmodisch POP3 nutze, konnte mir das logischerweise nicht auffallen ;) Aber deshalb hatte ich ja auch betont, dass ich lediglich schrieb, wie es in meinem Fall aussieht.
 
@HeadCrash: führ mal ein upgrade vom 2010er durch, outlook macht hier ärger und will etwas aktuallisieren, und nichts tut sich - über stunden... die nervigen animationen lassen sich auch nich abschalten, aber hey, ich kann videos in druckdokumente (word) einfügen... ich druck schon den ganzen tag daumenkinos von youtube content...
 
@Rikibu: Da hilft nur Logs prüfen und die Ursache finden. Upgrades sind immer "problematisch", weil der Vorzustand je nach Historie beliebig unbekannt sein kann. Der Kommentar mit dem Video klingt aber danach, als wärst Du eh ein MS- oder Office-Gegner, denn ernst kann der wohl nicht gemeint sein.
 
@HeadCrash: selbst wenns so wäre, kann folgerichtig die implementierung von videofunktionen in ein Textverarbeitungsprogramm, das dazu dient, Dokumente in Papierform herzustellen, ebenfalls nicht ernst gemeint sein - und microsoft hat sich das doch getraut anzubieten...
 
@Rikibu: Wieso das? Hier geht es um Möglichkeiten, solche Dokumente durch zusätzlichen Inhalt anzureichern. Word dient schon lange nicht mehr nur der Herstellung von Dokumenten in Papierform. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass die Mehrzahl der Word-Dokumente heute nur noch auf elektronischem Wege verteilt und konsumiert werden. Und da kann so ein Video ggf. sogar hilfreich sein.
 
@Rikibu: Bei mir läuft Office 2013 auf einem Core2Duo mit Win8 und 2 GB RAm gefühlt sogar schneller als Outlook 2010. Nur Outlook kann ich wegen dem IMAP-Bug noch nicht nutzen, obwohl es ein paar nette neue Features gäbe. http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/officeitpro/thread/b7d52f12-ea1c-489c-865d-0fffac470dfa/
 
Einzig logische Entscheidung. Betriebssysteme geraten immer mehr in den Hintergrund (Immer mehr wird als Webapp realisiert oder ist sonst Multiplattformfähig). Da kann auch Microsoft nicht ewig am Windows Stuhl festkleben. Win selber ist vielleicht das bekannteste Produkt, nimmt bei den Geschäftsbereichen aber nur noch den dritten Platz ein was den Umsatz angeht. Davor liegen der Business Kram und Server & Tools.
 
@Dragon_GT: Genau so ist es.
 
@Dragon_GT: So gesehen, kannst du Office365 bereits jetzt unter jedem anderen Betriebssystem nutzen.
 
Sehr gut, dann gibt es endlich mal ein benutzbares Office derivat auf Linux. Wurde schon genug mit diesen ganzen "Open Müll Office" und wie die Forks heißen gegängelt. :-)
 
Das hat bestimmt Methode. Die Software wird total schlecht und instabil laufen. Da kann MS dann sagen: "Das liegt an Linux, wechselt zu Windows" ;D
 
Ob es dann Nativ wird oder über eine Wine ähnliche Technik kommt wie damals der IE für SunOS und HP-UX,
 
@Thaodan: Wenn's für Andriod käme, dann nativ. WINE steckt dort noch in der Planungsphase.
 
@Der_da: Ich habe nicht WINE sondern Wine ähnlich gesagt.
 
Linux ist nicht gleich Linux. Office für Android bedeutet in keinster Weise, dass es auch für X11-basierende Linux-Distributionen erscheinen wird. Entscheidet man sich bei Microsoft für eine "native" Android-Version, dann ist diese einer normalen Desktop-Version fremd, dass der Aufwand nocheinmal so hoch wäre, wie der, der jetzt für die Andriod-Version betrieben wird - falls das Gerücht überhaupt stimmt.
 
@Der_da: X11 ist aber auch nur die GUI. Bzw. nicht mal, die GUI ist der Fenstermanager, X11 sitzt daneben und nervt eigentlich nur. Eine native Androidversion ist also einem Desktoplinux schon recht nah.
 
@Kirill: Der Unterschied zwischen Android und X11-basierten Oberflächen (wobei natürlich nicht für X11 selbst, sondern für GTK, KDE, QT oder wx entwickelt werden würde) ist mindestens genauso groß wie der Unterschied zwischen X11 und Mac OS X' Window-Manager. Beispiel: OpenOffice für OS X kam auch erst nur für X11.app raus, die mehr oder weniger native Version kam erst ab glaube OOo 3.x.
 
@Der_da: Du redest immer noch von Windowmanagern. Aber ein Office ist nicht nur die UI! Da gibt es, neben der UI, einen riesigen Haufen Zeug, könnte man das Backend nennen, welches UI-agnostisch ist.
 
@Kirill: bei dem in C oder C++ geschriebenen Backend besteht so gut wie kein Aufwand beim Portieren. Weder von Windows auf Linux noch von Android auf GNOME/KDE/..., was sich durchaus wieder mit meiner Aussage deckt, dass der Port von Win auf Android genauso aufwändig wäre wie der Port von Android auf ein Desktop-Linux. GTK, QT und wx sind keine Window-Manager, sondern Widget-Toolsets. Wie das Widget-Toolset von KDE heißt, weiß ich jetzt nicht, deshalb sage ich einfach mal KDE dazu. KDE und GTK werden hauptsächlich unter X11 eingesetzt (ja, ich weiß, dass es GTK auch unter Windows gibt), weshalb ich von X11-basierenden Oberflächen spreche. "Du redest immer noch von Windowmanagern." stimmt also mal gar nicht.
 
@Der_da: Also der Aufwand beim Port von Android auf Linux (auf dem Desktop) ist doch um einiges kleiner, als der Port von Windows auf Linux.
 
@Kirill: Warum?
 
@Der_da: Weil du nicht einfach dem Linker "Target Linux" einstellen kannst und glücklich sein. Schon bei recht primitiven Programmen ändern sich die Systemaufrufe. Wenn dein Code nicht bereits mit #ifdefs vollgestopft ist, musst du, um das fürs andere System zu kompilieren, damit vollstopfen. C ist noch nicht mal zwischen den Unixvarianten platformunabhängig. C++ macht die Sache nicht besser! Der Umstieg von Win32 auf Linux (ich sage bewusst Linux anstatt von POSIX) macht es auch nur noch schlimmer.
 
Die Android-Office-Ankündigung ist schon LÄNGST zurück gezogen worden: http://goo.gl/ubEMF - diese News ist anscheinend noch nicht bis in den deutschen Sprachraum vorgedrungen...
 
2013 auf mac wäre nice... auf win7 läuft es top
 
Leute... ja ne, ist klar.

http://www.windowsitpro.com/article/news2/exclusive-microsoft-working-to-port-its-applications-to-linux-19431

oder hier:

http://winsupersite.com/blog/supersite-blog-39/news2/could-microsoft-office-finally-be-heading-to-linux-138868
 
würde ich begrüßen. Ich würde es sogar noch mehr begrüßen, wenn sich (ok ist Wunschdenken) bei MS das Lizenzmodel in Richtung "1x kaufen auf egal welche Platform installierbar".
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