Amazon erhält Patent für digitalen Gebrauchthandel

Dem Online-Versandhändler wurde ein Patent gewährt, das den Weiterverkauf oder Verleih von "gebrauchten" digitalen Gütern beschreibt. Wie genau das System künftig in der Realität funktionieren soll, ist allerdings derzeit noch unklar. mehr... Android, Amazon, App Store Android, Amazon, App Store Android, Amazon, App Store

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Unglaublich mit was man alles versucht geld zu verdienen. Ich würde mir wünschen, dass die klugen köpfe ihr geist für sinnvolleres beanspruchen würden.
 
Auch wenn mir Amazon sympathisch ist, verstehe ich nicht, wieso man sowas patentieren muss. Den bloßen Gedanken digitale Güter zu verleihen hatte ich schon ein gefühltes Duzent Mal.
 
@Mehrsau: Sonst macht es ein anderer, und kassiert von Amazon. Der frueher Wurm...
 
@Mehrsau: Wie mein Vorredner schon sagte: Wenn es Amazon nicht macht, macht es ein anderer, zumal Amazon es ja schon lange in Planung hat das man E-Books verleihen kann. Leider funken da die Verlage noch zwischen und wollen ein noch größeres Stück vom Kuchen als sowieso schon....
 
@Mehrsau: Ich glaube du verstehst das falsch. Die Vorgehensweise wird für das Patent wesentlich detailierter geschildert worden sein. Was sich amazon also patentieren lassen hat, ist eine bestimmte Technik der digitalen Verleih-/Verkaufsvorgänge. Dass der digitale Verleihvorgang selbst nicht schützenswert ist, sollte jedem klar sein. Da ist amazon ja auch nicht der erste, ansonsten könnten ja öffentliche Büchereien nicht längst ebooks verleihen. Auch hier werden ja die Verleihvorgänge limitiert. Wenn das ebook verliehen ist, ist es nunmal wie ein reales Buch verliehen.
 
@ijones: zitat:"Wenn das ebook verliehen ist, ist es nunmal wie ein reales Buch verliehen." Genau das hebt aber den Vorteil eines Verleih-eBook auf. Gerade weil es in digitaler Form vorliegt, kann ich es ja gleichzeitig an hunderte oder tausende User gleichzeitig verleihen. Stell dir mal vor, bei Video on demand würde man genauso verfahren - dann wäre die Wahrscheinlichkeit gross, dass du das Video kaum oder gar nicht zu sehen bekommen würdest.
 
@LastFrontier: Wenn aber nur einer das Buch kaufen würde und einfach so an hunderte oder tausende verleiht dann würden die Verlage da mit Sicherheit nicht mit machen und es würde keine e-Books mehr geben.
 
@Tomarr: So ist das ja auch nicht gedacht.
 
@LastFrontier: "Stell dir mal vor, bei Video on demand würde man genauso verfahren - dann wäre die Wahrscheinlichkeit gross, dass du das Video kaum oder gar nicht zu sehen bekommen würdest." Öffentliche Büchereien bieten aber soweit mir bekannt ist kein Video-On-Demand an, oder??? Also ich kann die Verlage schon verstehen, dass sie den Zugriff auf ihre ebooks beschränken möchten. Wer würde noch ein ebook kaufen, wenn man für 20 Euro Mitgliedschaft in der öftlichen Bücherei jederzeit sämtliche Bücher ausleiehen kann?
 
@ijones: Wo liegt eigentlich das Problem? Es ist doch nur eine Frage des Abrechnungsmodelles. Und der Kontrolle. Amazon, T-home Entertainment, Sky, Lovefilme etc. zeigen doch wie es funktioniert. Warum soll das mit eBooks nicht funktionieren? Da brauchts dann halt wie bei anderen Medien einen Kopierschutz oder eben eine zeitlich begrenzte Verfügbarkeit. Es maulen doch bloss die rum, die alles für lau haben wollen oder die, die angst haben es würde ihnen ein cent zu viel entgehen. Und dass die Verlage nicht gerade die hellsten in sachen digitaler Vermarktubg sind, ist ja nichts neues.
 
Ein Patent auf die künstliche Verknappung oder gar Vernichtung von an sich unbegrenzt vervielfältigbaren Gütern also .... betriebswirtschaftlich sicherlich interessant, aber volkswirtschaftlich sehr bedenklich.
 
@Drachen: Eher nicht. Die Anmeldung für das Patent ist reiner Selbstschutz! Amazon verkauft digitale Bücher, na und? Nur weil sie nicht auf einer DVD-geliefert werden wie z.B. die Office Produkte(noch) heisst das noch lange nicht, das dafür kein Geld verlangt werden kann. Zumal darauf ganz normal Steuern gezahlt werden...
 
@Tracker92: "Zumal darauf ganz normal Steuern gezahlt werden..." Jedoch im Falle von amazon und apple keine deutschen Steuern, daher bekommt man hier die MWSt ja auch nicht ausgewiesen. amazon.de zahlt für digitale Inhalte meines Wissens nach 3% Steuern in Luxemburg.
 
Tja wegen sowas greife ich lieber zu einem Kobo eBook-Reader als zu einem Kindle.
 
@moribund: Weil ja auch im Amazon angebot jedes 2. Buch nicht erhältlich ist.... und komm jetzt nicht mit PDF, ePub oder sonstigem das geht alles mit minimalem Aufwand!
 
@Tracker92: ich hab halt keine Lust die Verbreitung von DRM und ähnlichem auch noch zu unterstützen. BTW ich kann mir die Bücher nicht nur über Kobo holen. Es gibt genug andere Quellen für ePubs und PDFs im Internet.
 
@moribund: Kannst doch inzwischen bei den Kindles eine alternative Firmware drauf spielen.
 
@John2k: wozu? Mein Kobo kann alles was ich brauche von Haus aus.
 
@moribund: Weiß nicht genau. Vielleicht will man ja doch ab und an ein Buch kaufen. Wie jetzt der Store von Kobo und Amazon gegenüber gestellt abschneiden, weiß ich nicht.
 
@John2k: Kobos Store ist ziemlich gut. Bücher kann ich sonst auch woanders kaufen und einfach auf den Reader kopieren. Da Kobo betont, dass sie vor allem freie Formate unterstützen ist das alles kein Problem.
 
@moribund: ich hab mir den kindle 4 gekauft und muss mal schauen ob das gut funktioniert. Wenn nicht, kommt die andere Firmware dazu.
 
Danke Amazon für den guten Ansatz!
Wenn damit das rechtliche Ungleichgewicht
Real-Medien / Digital-Medien beseitigt wird, wäre es super!?
Ein E-Book oder eine Mp3, einen Freund zu senden, ohne sich damit strafbar zu machen?
Ein schöner Gedanke, naja Träumen wird man noch dürfen (hoffe Ich).
 
@Kribs: was verstehst du an dem Wort "GebrauchtHANDEL" nicht? es dreht sich hier nicht um deine "Sicherheitskopien" die du anlegst (*hust* die dann aus versehen dein Freund mitnimmt) sonder um den Handel mit Digitalen Inhalten, konkret die eBooks
 
@Tracker92: "Gebrauchthandel" setzt voraus das, zb. ich, im Besitz einer Sache bin.
Bei einen E-Book kaufe ich nicht die Datei, sondern erwerbe lediglich das Recht (Lizenz) dieses zu konsumieren. Ich bin also niemals im Besitz einer Datei, diese wird nur zu Verfügung gestellt um einen Konsum zu ermöglichen. Die Weitergabe einer solchen Datei ohne Erlaubnis des Rechteinhabers (ob Verleih, Verkauf) ist ein Gesetzesbruch.
Ein Real-Buch ist mein Besitz, ob und wie ich es weitergebe, bleibt mir überlassen.
 
Man sieht es vllt an meinem Kommentaren, ich bin ein Verfechter des Kindles und dem Amazon Angebot. Die Bindung ist mir ziemlich schnuppe da ich bisher jedes Buch das ich haben wollte für den Kindle erhalten habe (Meine Sammlung umfasst mittlerweile fast 200 Bücher für den Kindle). Was das Patent angeht: Es handelt sich nur um den HANDEL gebrauchten eBooks. Das ist reiner selbstschutz. Ihr würdet auch ein patent für eine mögliche Einnahmequelle anmelden damit es kein anderer tut und von euch Patentabgaben verlangt oder? Ausserdem ist es doch schon mal ein guter Schritt das man seine gebrauchten eBooks vllt später wieder über amazon verkaufen kann oder hat da irgendjemand was gegen eine x-mal gelesenes Buch wieder zu Geld zu machen? Ich bin für alles offen, jedoch ist dies meine persönliche Meinung und möchte euch bitten diese zu tolerieren! MfG Tracker
 
@Tracker92: Ich finde traurig dass man sowas überhaupt patentieren muss oder darf. In einer Welt in der die gesetzte vernünftig sind, sollte sowas überflüssig sein.
 
@John2k: "in der die gesetze vernünftig sind" Das ist ein scherz oder? Es gibt alle paar Wochen ein neues Gesetzt das verhindert wird weil es total bescheuert ist(SOPA, ACTA usw.) und dann guck dir mal das gesetzbuch der Amis an...(Als Beispiel: Du darfst nicht von einem Kamel aus angeln!) Da nun aber die Entwicklung stark auf eBooks hinausläuft und viele Bereiche ergänzen und sogar ersetzten wird, muss man sowas halt schützen damit nicht ein Patenttroll ankommt und das macht. Ich muss dir aber Recht geben. Das man sowas überhaupt patentieren muss ist eine sehr traurige Tatsache, aber so ist unsere Welt nun mal.
 
Was ich kaufe, das gehört mir! Und wenn ich der Meinung bin, dass ich einen Film oder Buch oder ein Musikalbum, welches ich immerhin schon gekauft hab und nicht kopiert wie viele andere, weiterverkaufen will, dann mach ich das auch. "OMT" maximale Zahl des Bewegens. Gehts noch?
 
Es ist absolut grotesk sowas patentieren zu lassen (müssen). Egal ob jetzt digital oder materiell verliehen, getauscht oder gehandelt wird. Diese Welt wird immer kranker.
 
Obskur, Pervfidie, Unglaublich, Wettbewerbsbehindernd ist das amkerikanische Patentrecht.
Ich kann es nicht fassen!
 
Wenn diesem Angebot vom "mündigen Bürger/Käufer" die Nachfrage entzogen wird, dann wird dieser Schwachsinn in der Schublade verstauben. Schade ist nur, das unsere Regierungen so unwillens sind, für transparente Marktverhältnisse zu sorgen. Denn es wird immer schwieriger die Vertragskonstrukte (Kleingedrucktes/Verstecktes) zu durchschauen. Nur wenn dem Käufer vor der Transaktion die genauen Bedingungen klar sind, kann dieser eine nachhaltige Entscheidung treffen (z.B. etwas lieber nicht zu kaufen). Und dann kommt es erst gar nicht zu Problemen, wenn nach dem Erwerb einer riesigen MP3-Sammlung (war das nicht bei iTunes ??) "plötzlich und unerwartet" bemerkt wird, das diese Sammlung an das eigene Leben gekoppelt und nicht vererbt werden kann...
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