PC-Hersteller Dell gibt Börsenausstieg bekannt

Der Computerhersteller Dell hat soeben bekanntgegeben, dass man sich von der Börse verabschiedet. Das Unternehmen soll wieder in die Hände von privaten Investoren übergehen. Zur Finanzierung wird auch Geld von Microsoft verwendet. mehr... Dell, Touchscreen, XPS 12 Bildquelle: Dell Dell, Touchscreen, XPS 12 Dell, Touchscreen, XPS 12 Dell

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Ich verstehe von sowas nicht viel, ist das nun gut oder schlecht?
 
@wasserhirsch: Für Dell ist das ansich gut, da sie so wieder flexibler werden und net auf raffgierige Aktienhaie hören müssen
 
@oversoul: Für den Nutzer auch ;)
 
@oversoul: Aber ist es nicht so bei jedem Unternehmen das an der Börse ist ? Wäre es dann also nach deiner Meinung besser alle Unternehmen gehen aus der Börse ? Aktionäre pfui ?
Was besser ist für Dell wird später erst noch herausstellen ...
 
@malocher: Naja, Unternehmen wie Goole oder Facebook die nahezu gar kein physischen Produkt anzubieten haben, sind darauf angewiesen, anders können die sich nicht finanzieren nehme ich mal an.
 
@wasserhirsch: Geld von der Börse ist aber kein Geschenk, die Investoren erwarten etwas.
 
@malocher: aktionäre im heutigen sinne? ja pfui
 
@oversoul: Warum werden sie dadurch flexibler? Das Einzige, was wegfällt, ist der Druck seitens der Investoren. Das kann aber auch nachteilig sein, denn ohne Druck könnte ein Unternehmen auch stagnieren.
 
@oversoul: ...Die Aktienhändler hätten den Nutzern eigentlich die Arbeit abnehmen sollen, indem sie das Geld in Firmen stecken, die nach gutem Start-UP riechen und in Firmen, die für die Stabilität wichtig sind...doch diese Leute haben keine Ahnung von den Firmen...sie sind so gut wie abgekapselt, von dem was sie eigentlich machen sollten... Der Höhepunkt wurde mit dem automatisierten Kauf und Verkauf von Aktien im Bruchteil einer Sekunde erreicht...das war dann nur noch ein reines blindes Saugen ohne Rücksicht auf Verluste. StartUps haben so keine Chance und Firmen, die für die grundlegende Versorgung der Bürger zuständig sind, geraten ins Schwimmen.
 
@wasserhirsch: Dell tauscht dier Abhängigkeit von den Aktionären gegen die Abhängigkeit von Kapitalgebern ein. Microsoft hat möglicherweise eigene Vorstellungen mit welchem Betriebssystem die Dell-Rechner in Zukunft angeboten werden.
 
@wasserhirsch: Ich empfinde den Schritt als gut. Der Schritt zu einem Aktienunternehmen ist ja immer dann sinnvoll oder nötig, wenn ne Firma selbst nicht genug Kapital hat um seine nötigen Investitionen zu stemmen. Das Problem ist aber meiner Meinung nach, dass der Aktienmarkt heutzutage ziemlich, naja pervertiert ist. Man sieht es ja an erfolgreichen Firmen wie Apple die trotz Milliardengewinnen, dann doch vom Wert abstürzen, weil die Investoren unzufrieden sind mit 13 mrd Gewinn weil ja 13,3 gerechnet wurde. Was oft Passiert sind dann überschnelle Handlungen oder Kündigungen, damit die Zahlen wieder stimmen und die Aktionäre besänftigt sind. Bei festen Investoren kann man zumindest längerfristig planen und auch mal sein Ding durchziehen auch wenn es bedeutet, dass man mal ein Quartal weniger einnimmt. Klar wollen Investoren irgendwann Geld sehen, aber hier kann man denke ich wesentlich besser verhandeln als mit den Heuschrecken die den Firmenwert einfach mal um 30% abstürzen lassen weil paar hundert millionen weniger rausgesprungen sind.
 
@Ripdeluxe: "Das Problem ist aber meiner Meinung nach, dass der Aktienmarkt heutzutage ziemlich, naja pervertiert ist. Man sieht es ja an erfolgreichen Firmen wie Apple die trotz Milliardengewinnen, dann doch vom Wert abstürzen, weil die Investoren unzufrieden sind mit 13 mrd Gewinn weil ja 13,3 gerechnet wurde. "

Du solltest nicht vergessen, dass der Aktienpreis nicht die Vergangenheit wiederspiegelt, sondern die Phantasie, was mit dem Unternehmen in der Zukunft möglich ist. Bei Apple deutet sich einfach an, dass es, wenn es weiterhin ähnlich schnell wachsen möchte, auf neue Produktfelder einlassen muss. Irgendwann ist in der westlichen Welt der Markt an Smartphones und Tablets gesätigt. In den Entwicklungsländern kann man der Bevölkerung schlecht für 500 Euro ein Handy andrehen, wo eine ganze Familie von umgerechnet 100 Euro im Jahr leben muss. Die haben andere Sorgen... Die Frage ist jetzt: traut man dem ehemals wertvollsten Unternehmen zu, ein völlig neuen Produktbereich zu erschließen? Was war alles schon an der zukünftigen Phantasie eingepreist? Apple ist immer noch extrem hoch bewertet, beschweren können sich die Anteileigner sicher nicht.
 
Schlau eingefädelt, beim Börseneinstieg abgesahnt und nun wenn auch zu fairen Konditionen aber bei schlechtem Aktienstand den Ausstieg umsetzen.
 
@nexo: genau mit dieser absicht sind sie damals in den aktienmarkt eingestiegen. diese teufeln!!
 
der erste schritt in die richtige Richtung!! ich wünsche Dell viel erfolg! da können sich viele Firmen mal ein beispiel nehmen!!
 
@ProAnonym: hab ich mir auch grad gedacht, das börsensystem ansich ist nicht verkehrt, das die anteilseigner aber derartige mitspracherechte haben kotzt mich extrem an.
 
@Cosmic7110: Ja, ist aber auch ein Ding, dass die mehrheitlichen Eigentümer eines Unternehmens das Sagen haben.
 
@iPeople: Nun, ich sehe das etwas anders, wenn ich meine Kohle in ein Unternehmen investiere habe ich ein gewisses Risiko, immerhin wird man nicht gezwungen dieses und jenes Unternehmen zu unterstützen, also schaue ich mir deren Geschäft und Produkt an und entscheide für mich ob ich das ganze Unterstützen will, inkl aller Entscheidungen und auch Risiken.
 
@Cosmic7110: Aber wenn Dir was gehört, willst Du auch mitbestimmen. Es geht ja auch darum, evtl. Fehlentscheidungen mitzutragen oder abzulehnen. Und wenn ein Miteigentümer nur Geldgeber wäre, gäbe es bald keine Investoren mehr. Und dann?
 
@iPeople: Sicherlich, nur wissen wir beide das es oft auch nur daraus hinausläuft für einige Jahre möglichst großen Gewinn abzuschöpfen, immerhin hat so mancher Börsengang gute unternehmen Kopf und Kragen gekostet. Klar will man Fehlentscheidungen vermeiden, nur oft werden sie auch erst getroffen.
 
@Cosmic7110: Da hat aber das Unternehmen schon den Fehler begangen, die Mehrheit als Aktien nach außen zu streuen. Wenn dann die Eigentümer auf der Hauptversammlunganders entscheiden, als die Firmenlenker (die auch nur Angestellte sind), ist das eben Schuld der Eigentümer. Es geht immer darum, Gewinn zu machen, deswegen investiert man ja. Was Du erwartest, sind Risikokapitalgeber, die die Klappe halten. Sowas wird nicht funktionieren.
 
@iPeople: Warum sollte es nicht, was machen denn Private investoren wenn DELL daraus ist? Im Grunde doch nichts anderes, klar sprechen die unterm Tisch mit, aber nicht in dem Umfang wie bei einer AG. Wie man sieht funktioniert das andere System ja auch nicht immer.
 
@Cosmic7110: "Private" Geldgeber tun dies aber mit einem Vertrag, wo Klauseln drin stehen. Sie erwarten sich genauso was dafür. Anders ist lediglich, dass DELL sich aussuchen kann, wer mitmischt.
 
An Michael Dells Stelle, würde ich den das angeschlagene Unternehmen schließen und den Aktionären ihr Geld zurückgeben - ach nee, das war ja sein Ratschlag an ein anderes Unternehmen: http://tinyurl.com/ccl8fkh Zumindest hat er letzteres jetzt schon mal gemacht.
 
In die Hände von "privaten Investoren"? Was sind denn Leute, die Aktien kaufen, nicht privat?
 
@iPeople: nicht immer, zudem kann sich DELL diese "privaten" dann einfach aussuchen.
 
@Cosmic7110: Nicht immer? Was sind die dann, staatlich? Also ich weiß, dass es in D verboten ist, als staatliche Institution mit Steuergeldern an der Börse zu spielen.
 
@iPeople: Ich bin nun weiß gott keine Leuchte was Finanzwissen angeht, aber ich kann als Privatperson in etwas investieren oder aber auch als Gesellschaft oder sonstige zusammenstellung.
 
@Cosmic7110: Und eine Gesellschaft ist nicht privat? Banken (Staatsbanken ausgeschlossen) , Versicherungen, Fonds, Aktiendepots ..... alles privat.
 
@iPeople: Das ist Wortklauberei was du hier betreibst.
 
@Cosmic7110: Nein, es ist logisch konsequent nachgefragt, weil das so im Artikel stand.
 
@iPeople: ja und mit Privat meint man privat und keine Gesellschaften. Das die auch privat sind ist logisch....
 
@Cosmic7110: Aha.
 
@iPeople: ich sag doch wortklauberei ;)
 
@Cosmic7110: Eigentlich nicht, aber lassen wir das.
 
Im Sinne von Forschung und Innovation ist es sicher der richtige Weg, sich den unbedingten Interessen des Kapitals zu entziehen. Man muss es sich halt leisten können ;)
 
DELL würd ich nie empfehlen oder Kaufen, leider ist Alienware ein tochter von DELL :(, ich kenne DELL als Workstation und Server, ne danke! Schön das es DELL gibt, aber das belebt auch nur die Marktwirtschaft!
 
Schade das mein anderer Kommentar mitsammt der anderen Seite verschwunden ist, aber Dell HAT Probleme. Ich weiss noch das ich des oefteren (weil's einfach und gut war) Dell Computer Online bestellt habe.
Dann 2009 der Hammer. 4 Laptops in einem Jahr fuer mich, meine Partnerin und ihre Kinder. ALLE 4 Laptops waren nach einem Jahr kaputt. Einer davon war ein 1 1/2 Tausend teurer i7 XPS. Einer ging wenige Wochen vor Ende der Garantiezeit kaputt und wir wurden mit versprochenen Rueckrufen an der Hotline vertroestet die nie kamen bis die Garantiezeit auslief und dann hies es "Pech gehabt".
SO etwas gab es vor 10 Jahren nicht bei Dell.

Achja, unnoetig zu sagen das wir danach keinen einzigen Dell mehr kauften?
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