'Coins': Amazon startet eigene virtuelle Währung

Der Online-Versandhändler Amazon hat die Einführung einer eigenen virtuellen Währung angekündigt: Die "Amazon Coins" wird es ab nächsten Mai zu kaufen geben, bezahlen kann man damit zunächst nur Inhalte am Kindle-Fire-Tablet. mehr... Amazon, Amazon Coins, Münze Bildquelle: Amazon Amazon, Amazon Coins, Münze Amazon, Amazon Coins, Münze Amazon

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kann ich die auch wieder selbst erzeugen? wär super :)
 
Bitcoins! Es gibt doch schon längst eine virtuelle Währung.
 
@Feuerpferd: Mit dem Unterschied das es bei Amazon eine ganz schöne macht werden kann, diese eigene Währung... Ich finde das schon etwas grenzwertig...
 
@Yamben: Der nächste Reißer für die Schlagzeilen: "Amazon Coins Gefahr für den Euro?"
 
@Feuerpferd: Zur Zeit soll man nur kleine Apps damit bezahlen können. Weitet man es auf das ganze Sortiment aus... kann man zumindest mit der Währung spekulieren, wie mit jeder anderen Währung ja auch. Außerdem wäre sie Länderübgreifend. Ich finde das schon.... naja, zumindest bedenklich... :-)
 
@Yamben: Ich glaube Währung ist übertrieben. Das ist einfach nur sowas wie Punkte bei der Xbox oder Wii etc, oder?
 
@lutschboy: Naja, wie gesagt, noch ja... :) In dem Moment wo man alles was man bei Amazon damit kaufen kann bezahlen kann... ist es eine echte Währung die Länderübergreifend ist mit Wechselkurs und allem. Passiert ja häufig mal das Firmen etwas gestattet wird und man erst ein paar Jahre später merkt das es so eigentlich nicht gemeint war... ;)
 
@Yamben: Vielleicht springt ja die EU drauf an, dann bekommen wir Amazon N.
 
Yeah! Darauf hat die Welt gewartet! Für man kann sich dann bestimmt zu einem bestimmten Betrag 500 Amazon-Coins kaufen. Die Produkte werden preislich aber allesamt so gestaltet sein, dass man diese Coins nie in einem Mal vollständig ausgeben kann, 450 Coins meinetwegen. Und damit man seine investierte Kohle vollständig ausgeben kann, darf man weitere 8 Male Coins nachkaufen. Oder man schenkt Amazon Geld. Es lebe der Kapitalismus und das Desinteresse des Konsumviehs...
 
@Friedrich Nietsche: Genauso ists vermutlich gedacht. Oder anders: Kundenverarsche ;)
 
@Friedrich Nietsche: Und natürlich soll der Kunde auch das Gefühl für's Geld verlieren
 
Wirkt ganz schön egyptisch auf mich dieser virtuelle Coin.
 
@monte: Auf mich wirkt's eher griechisch ^^
 
Schwachsinn, die nächste virtuelle Währung, die keiner braucht. Anstatt mal auf gemeinsame virtuelle Währung wie bspw. Bitcoins zu setzen, wird die nächste "Insellösung" präsentiert ... sollte auch klar sein, dass Amazon keine Chance haben wird, seine Coins als "Standardwährung" durchzudrücken. Hat Ebay mit Paypal auch nicht geschafft. Ami-Unternehmen scheitern spätestens im asiatischen Raum (China). Auch in Europa wird das nichts. (Datenschutz, Server in der USA, etc.)
 
@karacho: Das Bitcoin System ist mit Abstand das beste System das es bis jetzt gibt. Nur dumm dass ausgerechnet die Benutzer dieses Bitcoins der schwache Punkt sind die das System zum einsturz bringen werden. Ich kenne Methoden wie ich einen Grossteil des Bitcoins auf mich authorisieren könnte und viele wären Blank nur ich hätte noch ein riesen Guthaben.
 
@Traumklang: Das klingt dann für mich aber nach ganz grossem Scheissdreck, wenn es so einfach ist, in diesem System zu Betrügen. Gut ist was anderes!
 
@LivingLegend: Ich will jetzt hier nicht zu viel verraten, aber es ist so dass ich (und auch Andere) durchaus in der Lage wären dies massenweise zu tun. Ich habe jemandem mal den Beweis erbracht weil er mir nicht glaubte und selbst Anhänger des Bitcoin Systems ist. Er war schockiert wie einfach ich mir innerhalb von wenigen Minuten 3,50 Realgegenwert erschleichen konnte die jetzt aber Jemand anderem fehlen. Es hätte auch durchaus mehr Geld sein können. Mir ist jedoch nicht bekannt ob es noch andere Personen gibt denen diese Lücke bekannt ist. Deshalb sag ich mal hier nix um niemanden Schaden zuzufügen.
 
Sie dienen ja am Ende doch nur dazu den eig. Preis zu verstecken. Es ist nun mal einfacher 200 Coins für ein eBook auszugeben als meinetwegen 3,99 EUR. Kapitalistischer Bockmist, mehr nicht ;).
 
@sLiveX: genau das sehe ich auch....nur für Amazon vorteilhaft....dort hofft man bestimmt, dass sich Coins leichter ausgeben als echtes Geld.
 
@sLiveX: ich denke du hast Recht, aber warum es leichter fällt mehr als 50 fache zu bezahlen verstehe ich beim Vergleich 200 Coins => 3,99 € nicht - ist es das Gefühl mehr fürs Geld zu bekommen?
 
@nexo: Auch wenn man weiß das man für die Coins bezahlt hat, ist man weniger gehemmt, wenn mit Coins gezahlt wird als mit echtem Geld. Da wir nun mal ein Gefühl für echtes Geld haben, verschwimmt das Ganze mit den Coins. Mal angenommen du kaufst 2000 Coins für 20 EUR. Dein Kontostand beträgt 2000 Coins - Die Euros werden dann nicht mehr Wahrgenommen, da sie so gesehen nicht mehr existieren.

Nun sollst du für ein eBook, bei dem du unsicher bist ob du es kaufst oder nicht, 400 Coins ausgeben. Du überlegst und überlegst.. und denkst dir vielleicht, "okay naja, 400 Coins, basst scho...". Wenn du jetzt allerdings vor der gleichen Entscheidung stehst, das Buch aber 3,99 EUR kostet, dann neigst du vielleicht eher zu sagen, "nein, ich hol mir lieber was anderes", da es um "echtes" Geld. Ähnlich wie bei den Prepaid-Karten.. 15 EUR Aufgeladen und ehe man sich versieht, hat man auch schon wieder kein Geld mehr auf dem Handy.------ Andererseits können dadurch aber auch Produkte Verteuert werden, wie man oben sehen kann ohne das der Kunde was davon mitbekommt. Im obigen Beispiel wären das 1 Cent mehr. Wenn man das aber hochrechnet auf vllt. 10.000 Verkäufe bei 1.000 unterschiedlichen Artikeln hat man eben mal 100.000 EUR mehr verdient.
 
da die dinger mit echten geld hinterlegt werden ist das latte
vorteil ist da keine währungsschwankungen haben - also beide seiten -

ansonsten finde ich das ziemlich gaga -
 
@g100t__: wenn die Coins keiner Schwankung unterliegen, dann wird hier in DE entweder der Preis der Produkte angepasst, oder die Coins kosten dann doch mehr...wo da ein Vorteil entstehen soll, sehe ich nicht.
 
100 Coins, ein Extraleben.. Denkt dran ;)
 
@Slurp: Das gilt auch für Goldringe.
Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt zwischem der durchschnittlichen Promiehendauer und dieser Tatsache? ;)
 
@metty2410: hahaha :D
 
Bis jetzt sind alle virtuellen Währungen gestorben oder werden kaum benützt.
Hoffe das auch dies bei Amazone der Fall sein wirrd
 
@deadmeiker2: MS Points bei XBox Live werden aber (zwangsweise) gut benutzt. ;)
 
Solange eine Währung nicht mit Gold hinterlegt ist, muss sie scheitern. Der Dollar und der Euro sind genauso virtuell erzeugtes Geld wie der Bitcoin. Nur dass erstere beiden Währungen noch auf Papier gedruckt werden und dann den Banken erstmal abgekauft werden müssen.
 
@Traumklang: Und welchen Vorteil hat es, wenn die Währung mit Gold hinterlegt ist? Ich sehe keinen.
 
@Izibaar: Realer, *greifbarer* Wert. Dies im Gegensatz zu Noten - und modernen Münzen -- die ihren Wert aus dem Aufdruck beziehen (oder virtuell, also aus dem Nichts, geschaffen werden können). Das ist ja das moderne Problem: daß Du keine finite Geldmenge mehr hast.
 
@Izibaar: Also, eine Währung, die auf dem FIAT-Money System basiert ist alleinig darauf gebaut dass der Währungsherausgeber (Nationalbank) sich daran hält die Geldmenge nur entsprechend der Wirtschaftsleistung und der Inflation durch Wachstum entsprechend zu erhöhen. Diese Steigerungsrate (Entwertung oder Inflation) entspricht normalerweise rund 3 bis 5 %. Das heisst dass im Durchschnitt die Dinge um 3 bis 5 % teurer werden, du aber auch mit Lohnerhöhungen von 3 bis 5 % mehr Geld bekommst. Somit gleicht sich dein Gehalt an und du hast keine Einbussen hinzunehmen und du kannst deinen Lebensstandard halten. Das klingt ja schon mal gut. Jedoch ist es so dass sich eigentlich seit mehreren Jahrzehnten die Währungsherausgeber nicht mehr daran halten und die Geldmenge ständig erhöhen. Was natürlich dazu führt dass immer mehr Geld in den Umlauf kommt und dein Gehalt aufgrund der steigenden Teuerungsrate immer weniger Wert wird. Das kann bis zu Hyperinflation gehen wo du dann einen Wäschekorb voll Geld brauchst um ein Brot kaufen zu gehen (zuletzt so geschehen in den 1920er Jahren). Da das FIAT Money System nur eine begrenzte Zeit hat bevor es eben durch Hyperinflation kaputt geht, steht den betroffenen Volkswirtschaften also alle 60 bis 90 Jahre soetwas ins Haus. Wir steuern gerade auf so eine Krise zu. Das Goldgefixte Währungssystem basiert auf eine Währung die genauso wie das FIAT-Geld gedruckt wird aber der entsprechende Gegenwert muss in Gold hinterlegt sein. Ich kann also nicht einfach Millionen von Euros drucken wenn ich nicht die dementsprechenden Gegenwerte in Gold hinterlegt habe. Das verhindert aus der Natur des Goldes heraus dass eine Hyperinflation eintreten kann, denn es kann ja nicht mehr Geld geben als Gold in den Nationalbanktresoren existiert. Dieses System hält die Preise und Löhne stabil. Somit kann man davon ausgehen dass ein Goldbasiertes Währungssystem krisensicher ist und ewig halten könnte. Man bezahlt praktisch mit realem Gold und nicht mit digital erzeugten Zahlen.
 
@Traumklang: Wo ist der Unterschied ob der Währungsherausgeber sich im einen Falle nicht an die Regel hält? Er könnte sich beim Goldsystem ja auch einfach nicht daran halten und man hätte genau dasselbe Problem.
 
@monte: Das stimmt. Jedoch würde eine internationale Kommission die Buch über die Goldbestände führt sowas leicht aufdecken können. Jetzt kann jeder einfach Zahlen konstruieren und somit Geld schaffen dass weder du noch ich in unserem Leben erarbeiten können. Das ist Wahnwitzig. Wenn ich 50 Euro durch den Kopierer jage, mache ich mich strafbar, habe aber reell gesehen mehr Arbeit geleistet für diese 50 Euro als ein FED-Boss, der mal ein paar Zahlen eintippt. Verrückt oder?
 
@Traumklang: Und wer hindert jetzt den Staat oder die Nationalbank den Umrechnungskurs Gold zu Währung zu ändern? Es kann doch trotzdem zur Hyperinfaltion kommen. Nur ist der Wäschekorb mit Geld, dann einen Krümmel Gold Wert statt einem Barren. Der ausgedachte Wert auf dem Papier kann weiterhin endlos steigen und bezieht seinen Wert aus dem Vertrauen der Nutzer. Gold hat im Grunde auch keinen Wert. Man kann es weder Essen, noch Trinken, noch Atmen.
 
@Izibaar: Nein kann er nicht. Die Geldmenge und deren Wert wird dann allein durch die verfügbare Menge Gold definiert. Der Wert muss gemeinschaftlich von allen Währungen festgesetzt werden. Sonst macht das natürlich keinen Sinn mehr (Gold Fixing).
 
@Traumklang: Dafür benötigt man aber kein Gold. Das ist schlicht eine zweite Währung im Hintergrund, die auf eine bestimmte Summe begrenzt ist. Außer man nimmt an, dass Gold immer weiter gefördert wird. Dann hätte man weiterhin eine Inflation in dieser Währung. Und damit auch bei den daran gekoppelten Währungen.
 
@Izibaar: Ja klar. Aber nur in gemässigtem Rahmen dessen was real möglich ist. Wenn ein Staat 1 Tonne Gold besitzt und 10 Kilo dazu kauft hat er eine Kapitalerhöhung erreicht. Diese kann er dann monetär unters Volk bringen. Defakto hat dann also der Staat erst mal produzieren müssen um sich z.B. mit Gütern (Export) dieses Gold anschaffen zu können. Du siehst also dass erst mal eine Leistung erbracht werden muss um an mehr Gold zu kommen. Leider hat man Gold selbst zu einem Spekulationsgut gemacht. Das ist wohl auch der Grund warum die Währungsbanken, deren Verfechter und Lobbygruppen das FIAT-Money System eingeführt haben. Heute haben wir den Zustand dass man die normalen Menschen für ihr Geld reale Leistungen erbringen lässt wie Arbeitsleistung und Produkte, ihnen aber imaginäre, aus dem nichts erzeugte Werte als Gegenwert anbietet. Das ist doch Verarschung. Ich soll also für eine Million Euro 50 Jahre Schuften, damit ich sie von jemanden bekomme der diese Million selbst digital in Sekunden aus dem nichts erzeugt hat.
 
Ich seh schon die erste digitale Währungskrise kommen :D
 
@klaffi3: Die haben wir bereits.
 
@Traumklang: Unter meinen Rettungsschirm kommt amazon aber nicht! ^^
 
@Runaway-Fan: Lass mal, die "etablierten Parteien" sorgen schon dafür dass auch deine Steuern dafür aufgewendet werden.
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