Windows-Apps dank Wine unter Android ausführen

Die Entwickler der bekannten Windows-Laufzeitumgebung für Linux namens Wine arbeiten gegenwärtig an einer weiteren Portierung auf das Android-Betriebssystem vom Internetkonzern Google. mehr... Windows, Linux, Wine, Laufzeitumgebung Windows, Linux, Wine, Laufzeitumgebung Windows, Linux, Wine, Laufzeitumgebung Wine

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Irgendwann emulieren wir euch alle;-)
 
@LastFrontier: "Wine Is Not an Emulator" ;)
 
@-=MoRpH=-: WINE ist sehr wohl ein Emulator. Es bildet die äußeren Schnittstellen eines Systems (Windows) nach, das ist rein per Definition eines Emulators ein Emulator. Ich kann auf mein Evalkit auch "Es ist kein Evalkit" schreiben und es ist immer noch ein Evalkit.
 
@Kirill: Der Name Wine ist ein rekursives Akronym und heist Wine is not an Emulator
 
@Kirill: So nicht Richtig, ein Emulator bildet ein Gastsystem vollständig auf einem Hostsystem nach, inklusive Hardware, während eine Laufzeitumgebung quasi ein "Adapter" ist, damit die APIs des einen Systems die Befehle für die APIs eines anderen verarbeiten können.
 
@metty2410: Ein Emulator bildet lediglich die Schnittstellen eines anderen Systems nach, wobei hier mit "System" mitnichten "Betriebssystem" gemeint ist. Was du meinst ist ein Computeremulator. Kauf dich mal ein Buch über CS (Computer Science) und schau eine echte Definition nach.
 
@Kirill: WINE macht vieles. Zu emulieren gehört definitiv nicht dazu. Nicht umsonst läuft WINE nur unter x86 und x86_64 Linux. Um WINE z.B. auch auf PowerPC (z.B. Mac G5) zu nutzen, bedarf es eines _separaten_ Prozessoremulators.
 
Das wenigste was Wine ausmacht ist Emulation. Dennoch hat Wine Elemente die sich dem Prinzip der Emulation bedienen. Wie Kirill schon etwas missverständlich angedeutet hat, wird zum Beispiel die Windows-Schnittstelle nachgebildet, emuliert. In WINE erfolg keine Emulation zwischen dem Befehlssatz bestimmter Architekturen ( z.B x86 <-> ARM ). Da den meisten Leute aber das Wissen zu den genauen Abläufen und zur Differenzierung zwischen den Begrifflichkeiten fehlt, hat man sich wohl der einfachheit halber dazu entschieden WINE eben WINE zu nennen. Auszug aus Offizieller FAQ: "Wine is not just an emulator" is more accurate. -> "Wine ist nicht nur ein Emulator" ist genauer
 
@SiTHiS: Emulation bildet eine Hardware nach. Die Windows API ist jedoch eine reine Software. Weiteres Beispiel: Selbst die Java VM wird nicht als Emulator bezeichnet, obwohl sie einen virtuellen Prozessor benutzt, um den Bytecode prozessorunabhängig auszuführen, weil es Prozessor es nicht in Hardware gibt.
 
@Der_da: Ein Emulator bildet lediglich die Schnittstellen eines anderen Systems nach, wobei hier mit "System" mitnichten "Betriebssystem" gemeint ist. Was du meinst ist ein Computeremulator. Kauf dich mal ein Buch über CS (Computer Science) und schau eine echte Definition nach.
 
@Kirill: Wieso alles zweimal? Ich habe mir 1993 meinen ersten Emulator auf Diskette gekauft, das heißt ich arbeite jetzt seit genau 20 Jahren mit den unterschiedlichsten Emulatoren, ich denke, ich habe das Wesen derselben längst begriffen. Und was du hier so niedlich mit CS (Computer Science) abkürzt, um es in Klammern doch auszuschreiben, ist ein englischer Begriff und heißt im Deutschen einfach nur "Informatik". Und als Diplominformatiker brauche ich nicht erst ein populärwissenschaftliches Buch, um mir erklären zu lassen, was was ist in der Informatik.
 
@Der_da: An zwei Vorposter->zwei Antworten. Beide schreiben identischen Quatsch. Ein Emulator ist nicht automatisch ein Emulator für ein Computersystem (Windows+Hardware, in dem Fall). Ein Emulator bildet nach aussen hin die Schnittstellen eines Systems nach. Was das System ist, sei zunächst dahingestellt. WINE emuliert Windows, da es den Programmen die Schnittstellen von Windows bereitstellt. Die Hardware muss es gar nicht emulieren (oder simulieren), wozu auch? Du kannst, nebenbei gesagt, auch Programmmodule emulieren.
 
@Der_da: Nein Emulation bildet eben nicht eine Hardware nach, sondern ein System und ein System ist nicht notwendigerweise physischer Natur. 1993 deinen ersten Emulator gekauft zu haben verleiht dir nicht die Kompetenz allgemein gültige Begriffe neu zu definieren. Ein Terminalemulator ist auch ein Emulator ohne das hier Prozessor-Emulation statt findet. Zu sagen WINE ist ein Emulator wäre allerdings genauso plump und undifferenziert wie zu behaupten Windows ist (nur) ein Mp3Player. Die Kerneigenschaft von Wine ist das bereitstellen einer Kompatibilitätsschicht für Windows, nicht z.B. das Emulieren des BinaryLoaders von Windows, dennoch setzt sich WINE aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Die Aussage "Wine ist kein Emulator" ist falsch, die Aussage "Wine ist ein Emulator" ist eine Beleidigung für die Entwickler, und die Namenswahl WINE war unklug.
 
Oje, wer will sowas ernsthaft nutzen? o.0
 
@wingrill4: Ist das sonst nicht immer das Totschlagargument für Surface Pro und Windows 8?
 
@Friedrich Nietsche: Nicht für ihn ;)
 
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber sind nicht ca. 99% aller Android-Geräte auf ARM-Prozessoren unterwegs?
Ich habe zwar schon von Android-Smartphones und Tablets mit x86-Prozessoren (namentlich von Intel) gehört, aber ich könnte zumindest keines namentlich nennen.
 
@metty2410: Wenn Google den Chrome OS mist (sorry, in meinen Augen ist es das) einstampfen würde und eine einheitliche Schiene wie MS fahren würde (gleicher Kernel, 3 Formfaktoren (mit der neuen Xbox sogar 4)) und auch auf den ChromeBooks Android laufen lassen würde hätte man schon einen Markt :)
 
@metty2410: ich find die News voll interessant, weil ich so ein x86 win/android hybridtablet hier liegen hab.
 
Umgekehrt sollte es sein.... und dann noch für WP
 
@Onno: Bluestack oder wie das heisst.
 
Hatte jetzt bei der Überschrift erwartet, dass Windows 8 Apps auf Android laufen würden.
 
Windows ist böse, Windows braucht man nicht, und alles was man unter Windows kann geht unter Linux auch. Wozu Wine?
 
@Tintifax: lol! Nö.
 
@Tintifax: Weil Linux dennoch nicht alles kann z.B. die Benutzerfreundlichkeit.
 
@Menschenhasser: Wie meinst du das? Was "kann" Linux denn bei der Benutzerfreundlichkeit nicht?
 
@seaman: Während man Windows leicht mit der GUI interagieren kann so muss man bei Linux häufig auf die Konsole zurückgreifen. Für die meisten ist ein GUI orientiertes OS leichter.
 
@Menschenhasser: Allso ich muss sagen da hat sich Linux mehr als stark verbessert und ist gleich auf.
Habe jetzt Ubuntu, Mint und Fedora getestet.
Bei der Installation ist Ubuntu führend jedoch die Desktop-Umgebung z.B mit KDE, Unity oder Xfce sind alle mit Windows zu vergleichen und 99% kann ohne Konsole gearbeitet werden. Meistens sieht man Konsolen weil es schneller und einfacher geht. Ich finde die Konsole ein super Future. Bei Windows ist die Konsole veraltet und wird für gewisse Anwendungen dennoch benötigt.
 
@deadmeiker2: Die Powershell hat sich da stark verbessert ^^
 
@Knerd: ah die kannte ich gar nicht :-)
wieder was dazu gelernt
 
@Menschenhasser: Eine Konsole ist - sobald erlernt - fast immer benutzerfreundlicher und schneller als ein GUI. Oder warum glaubst du, haben GUI-Progamme Shortcuts?
 
@Menschenhasser: Kennst du Ubuntu? Darüber hinaus ist es mittlerweile leider ein fest verankernder Irrglaube (vornehmlich bei versierten Anwender, die z.B. für DAUs Rechner einrichten - aber auch durch Microsoft und ihre GUI-Only-Politik), dass viele doch tatsächlich daran glauben und auch schlechte GUIs immer noch der Konsole Vorzug gewähren. Die Konsole bzw. in Windows Power-Shell ist insbesondere bei Problembehebungen immer der GUI vorzuziehen. Zudem ziehe ich zumindest unter Arch die Paketverwaltung auf der Konsole vor, anstatt mir eine grafische Paketverwaltung zu installieren.
 
@Tintifax: Wine ist auch nicht Windows. Sondern ermöglicht es nur, Windows-Programme zu nutzen.
 
@Friedrich Nietsche: Und wo genau ist dann der Vorteil von Linux, ausser dass es gratis ist? (Bitte kein "Freiheit" oder "Open Source" Argument, weil ich ziemlich sicher bin dass Du nie den Source von Linux gesehn hast, und ich nicht wüsst wo Windows (7) die "Freiheit" einschränkt...)
 
@Tintifax: Hab keinen Bock, das lang und breit nochmals zu erklären. Aber du solltest dich mal fragen: Hast du Ahnung von Elektroinstallationen? Heizungsinstallationen Mauern? Nicht? Aber du siehst es hoffentlich trotzdem als Vorteil an, dass du jemand anderes, der davon Ahnung hat, bezahlen kannst, um an der jeweiligen Sache Änderungen nach deinem Wunsch vorzunehmen. Außerdem zwingt ein freies Betriebssystem seine Nutzer nicht, mit einer neuen Version sowas wie Metro mitzutragen. Siehe Ubuntu. Bei Windows hast du die Wahl, zwischen Windows 8 mit Metro oder auf der alten Version zu bleiben. Das nennst du (Wahl-)Freiheit Und das ist nur *ein* Beispiel. Windows hat durchaus seine Vorteile. Aber die letzten paar Jahre hat MS einige Fehler gemacht. Ich jedenfalls bin weg, sobald Spiele halbwegs flächendeckend irgendwo auch anders laufen.
 
@Friedrich Nietsche: Richtig! Und aus dem Grund zahl ich für ein Betriebssystem, dass dort Profis am Werk sind. Tu nicht so als ob es nur weiterentwicklungen unter Linux gibt, weil jeder Freak (mein ich nicht abwertend!) den Source einsehen kann. Linux ist genial für Spezialaufgaben, wo man das wirklich benötigt. Keine Ahnung, riesige Großcomputer mit 1 Mio Kernen, Software für Satelliten. etc. Aber als "Anwender" will und brauch ich das alles nicht. Ich hab keine Ahnung ob das noch so ist, vor kurzem wars noch so: Bei Linux macht diese angebliche Freiheit Arbeit. Ganz einfach. Das eine geht nur unter der Distribution, das andere nur dort. Wenn ichs auf meiner Distribution haben will darf ich entweder beten dass es jemand anderes zum laufen bringt, ich zahl jemanden dass ers zum laufen bringt, oder ich arbeit mich selbst rein. Ich entwickel selbst, aber bei der Software die ich nicht selbst entwickel bin ich zu 100 Prozent Anwender. Wenn ich VMWare Server auf (Debian) Linux installieren will (wollte), dann erklärt er mir dass ich den Kernel neu übersetzen will. Das interessiert mich genau NULL! Ich will das Sachen funktionieren, und hab besseres mit meiner Zeit anzufangen als Kernels zu übersetzen, Config Files zu ändern, etc.
 
@Tintifax: Aha. Du willst also Features, die du auf anderen Distributionen siehst, hier und sofort für deine fiktive, eigene Distribution umgesetzt sehen, da alles andere scheiße wäre. Ok, verständlich. Aber warum zur Hölle zahlst du dann für ein Betriebssystem, "an dem Profis am Werk sind", und an dem genau das prinzipbedingt noch weniger gut klappt, als unter Linux? Oder habe ich etwas verpasst und man kann nun ein Windows 8 ohne Metro ordern? Das aktuell sich zu wünschende Feature für Windows schlechthin? Abgesehen davon: "Freaks" können sich zwar den Source ansehen und ihn auch modifizieren, das aber erstmal nur für sich selbst. Sie können die Modifikationen aber einreichen. Ob die Änderungen dann in den Branch mit aufgenommen werden, entscheiden immer noch Profis, die sich quasi nur darum kümmern. Also keine Sorge: Auch in Linux wird nicht von Dilettanten rumgepfuscht. Auf die Phrasendrescherei in deinem letzten Satz, der nur zeigt, dass du anscheinend schon seit Jahren keine Consumer-Distribution mehr genutzt hast, gehe ich nicht ein. Und übrigens: Auch unter Windows muss man frickeln. Und das nicht zu knapp. Nur fällt es da inzwischen keinem mehr auf, so sehr ist es einem ins Blut übergegangen. In Sachen Usability unterscheiden sich die beiden Betriebssysteme kaum noch.
 
@Friedrich Nietsche: Wennst mich Fachbegriffen herumwirfst, dann solltest wissen was diese Fachbegriffe bedeuten. "Metro" ist eine Design-Language. Das bedeutet, dass die Art und Weise wie etwas designed worden ist, Metro hiess (MS hats ja umbenannt). Es kann sowohl eine Webseite, eine Applikation unter XP oder eine Android App "Metro" sein kann. Soviel zu "windows ohne Metro". Das ist wie "ein Mercedes ohne Optik". Abgesehn davon: Wozu brauch ich ein Windows ohne die neuen Windows 8 Apps? Auf den ganzen Schwachsinn von Leuten die es noch nie verwendet haben "taugt am Desktop nix" will ich gar nicht eingehen. Und was es mir bringen soll wenns weg ist wirst mir auch du nicht sinnvoll erklären können. Weiters: Ja, ich hab sicher schon seit 2 oder 3 Jahren an keiner Distribution herumgefuhrwerkt, deshalb gebe ich ja zu: Ich weiß nicht obs noch immer so ist. Allerdings hab ich geschätze 10 Jahre jedes Jahr immer wieder versucht Linux für mich eine Chance zu geben, weil ich von Leuten wie Dir immer und immer wieder gehört hab: Ok, das war so, ist jetzt nicht mehr so. Und es war noch immer so. Irgendwann interessierts mich nicht mehr! Und vor allem: Es gibt mir genau nix für mein Ego wenn ich einen Patch am Kernel oder in einer Applikation einspielen will. Und es geht 99,9 Prozent der Computer-Verwender genauso. Wenn Linux einen Marktanteil von 1 Prozent hat, werden vermutlich weit weniger als 10 Prozent der Anwender "aktiv" was dazu beitragen. Im Serverbereich ist der Marktanteil zugegeben sicher mehr, aber davon red ich jetzt nicht. Ja, ein nettes Community Produkt. Wers will: Ok, nur ist das bitte die Mutter aller Randthemen. Und das mit der Usability halt ich mal für einen ultimativen Unsinn, aber da werden wir vermutlich nie auf einen Zweig kommen.
 
@Tintifax: Naja, mit dem ersten Absatz stellst du immerhin klar, dass es dir nicht (mehr) um die Diskussion geht. Ob dir schlicht die Argumente ausgegangen sind, oder ob du nur gerne Haare spaltest - keine Ahnung. Aber im Prinzip weiß jeder, was mit Metro gemeint ist. Zumindest solltest du die Beine still halten, da es dir in Bezug auf Linux ja auch nicht so um die Genauigkeit gelegen ist. Die Situation vom aktuellen Windows ist eher mit einem Mercedes zu vergleichen, der seit dem letzten Overhaul in einem Lego-Duplo-Look daher kommt. Und dir gibt es nichts fürs Ego, einen Kernel-Patch einzuspielen, Windows-Updates aber schon? Oder wie soll ich das verstehen? Wenn ich mir diesen Comment so durchlese, komme ich aber sowieso zum Schluss, dass du deine Meinung hast, und man dich nicht mit Fakten belästigen sollte.
 
@Friedrich Nietsche: Wennst meinst...
 
Hier wird nur über Verfahrensweisen gesprochen - was bringt WINE den Usern - konkret? - und es folgte 'Blaue Luft'
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