Telekom sieht sich beim Netzausbau behindert

Die Deutsche Telekom will im Konkurrenzkampf auf dem Telekommunikations-Markt zukünftig verstärkt über schnelle Netze punkten. Die Führungskräfte sehen aber auch andere Baustellen, die angegangen werden müssen. mehr... Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Bildquelle: nrkbeta / Flickr Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann nrkbeta / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich hab irgendwie nur "die Telekom ist behindert" gelesen...
 
Bullsh1tbingo: http://www.youtube.com/watch?v=d5zRe8wa4pM
 
Tja als Druckmittel Arbeitskräfte das sollte mächtig bestraft werden so ca. 10 Jahre Knast.
 
@Menschenhasser: Welchen Tatbestand siehst du denn hier erfüllt? Es ist zumindest keine Erpressung.
 
@Menschenhasser: Nur bei der Telekom oder bei allen anderen Firmen auch, z.B. Opel!?
 
Statt noch schnellere Netze in den eh schon schnellen Netzen wäre ich für eine Verpflichtung zum Ausbau ALLER Gebiete mit mind. VDSL 25. Vorher sollte der weitere Ausbau in den Großstädten unterbunden werden.
 
@Memfis: wie recht du doch hast ! Von mir gibt's ein +
 
@Memfis: In Großstädten unterbunden werden? Also meine Freundin hat die letzten 6 Jahre max 3Mbit mit 600irgendwas kbits up, hat aber den Preis für die 6MbitLeitung zahlen müssen. Nicht weil die DSLAM ausgelastet wäre, zuviele Teilnehmer oder so...nö, nur einfach weil es nicht ausgebaut war. Ich wäre schon mit weniger zufrieden. Das auf dem Land nicht ausgebaut worden ist, sicherlich ärgerlich, aber mehr als 80% der Bevölkerung lebt in urbanisierten Gebieten. So macht es allein schon unternehmerisch keinen Sinn, hier sich drauf zu konzentrieren
 
@DerTürke: Tja, dann freuen wir uns doch, wenn die EU auch das Wasser privatisiert. 80% bekommen dann gesundes Wasser aus modernen Anlagen, während die Restlichen 20% halt damit leben müssen, dass das Wasser durch verrostete und versifte Rohre zu ihnen fließt und nur noch als braune Brühe aus dem Hahn kommt. Wirtschaftlich macht es einfach keinen Sinn das in Ordnung zu bringen.
 
@Memfis: Das kann man doch nicht mit einander vergleichen. Die Privatisierung hat eh längst begonnen, hier daas franz. Unternehmen "Veolia", zwar nicht Trinkwasser aber Abwasser. Klasse Beispiel gegen Privatisierung: KabelTV, Stromerzeugung, Stromnetz. Aber mal kurz "Wieso Privatisiert der Staat?" Um die Effizienz zu steigern, Kosten zu Senken, Markt zu beleben. Folgen sind in den meisten Fällen: Kosten sinken, Leute werden entlassen, Preise sinken, Angebot erhöht sich. Probleme: Quasimonopole, also wenn sich einige wenige Unternehmen das Land untereinander aufteilen ODER Manager die das Unternehmen zu Tode wirtschaften und es dann in den Sand setzen. Es ist nun mal ein zweiseitiges Schwert. In Sachen Telekommunikation war es gut, aber Strom, Stromnetz und KabelTV komplett in den Dung gegriffen. Das Wasser nicht privatisiert werden sollte sieht man in Frankreich. Noch mal kurz: Global gesehen ist beides Privatisierung das eine Gut, das andere nicht. Zur Postprivatisierung habe ich immer noch ein ambivalentes Verhältnis, also unentschlossen.
 
@DerTürke: Preise sinken? Also wenn ich mir meine Stromrechnung angucke steht da immer weniger verbrauchte kw/h, aber am Ende ein immer größerer €-Betrag und im Herbst soll es nochmal 10% rauf gehen. Wo siehst du da sinkende Preise? Vielleicht lebst du ja in Holland, weil die bekommen unseren überschüssigen regenerativen Strom (angeblich muss aber mehr ausgebaut werden, weil wir sonnst ach so knapp vor dem Stromkollaps stehen) fast umsonst und ja, dort sinken deswegen die Preise. Google mal nach "Holland Strompreise" und suche in den News.
 
@Memfis: die mieten steigen auch. Einkommen gibts immer wieder null runden... Für können froh sein wenn wir den wohlstand erhalten können..
 
@Memfis: Klingt i-wie stark nach China...
 
@Memfis: Hast wohl nicht verstanden, was Vectoring ist. Kein Wunder bei dem Bullsh1tbingo, dass die Manager ablassen. Vectoring ist doch bloß ein Fehlerunterdrückungsverfahrern, gegen übersprechen auf den vorhanden Leitungen!
 
@Memfis: Ich frage mich wer immer verbreitet, dass in Großstädten überall VDSL verfügbar sein soll. Dies ist meist nur auf den Hauptstraßen verfügbar. Bei Nebenstraßen geht es meist auch sehr steil runter - Da wird auch nichts ausgebaut. Wenn man kein FTTH hat (und wer hat das schon ;-)), bekommt man auch in den seltensten Fällen 50 MBit effektiv raus (25 MBit paar Meter weiter auch schon nichtmehr).
 
"Es wird doch seit 15 Jahren eine falsche, weil nur preissenkungsorientierte Regulierungspolitik betrieben. ..." ich wüsste jetzt gern wo hier der Fehler liegen soll ^-^. Man sollte nicht nach über 10Jahren DSL immer noch Premiumpreise für Standardleistungen zahlen müssen. Ich verstehe schon, die neue Vectoring Technik verlangt die komplette Kontrolle, aber es sieht schon schlecht für die "Mieter" aus, wenn sie den Kunden gar nicht mehr bedienen können.
 
@DerTürke: Dann solle im Falle eines Anschlusses mit Vectoring auch eine höhere Miete gezahlt werden.
Ich finde es ist der falsche Weg das die Telekom das ausbauen möchte und die restlichen Konsorten setzten sich in das gemachte Nest.
Es wäre denke ich sinnvoller wenn dann der zukünftige Anbieter des Anschlussinhabers da mal die vollen Kosten zu übernehmen hat.

P.s. Als Endkunde hat man natürlich nie etwas gegen eine Preissenkung ;)
 
@Holotier: Die Telekom hat doch ende 80er das ganze Netz geschenkt bekommen und die 90er über nicht ausgebaut( außer im Osten). So wie ich es verstanden habe, kann nur die Telekom die Verteilerstelle nutzen und andere Anbieter nicht mehr. Hier müsste dann eine zweite graue Kiste für die anderen.
 
@DerTürke: Das mit dem geschenkt ist mir auch ein Dorn im Auge. Aber ich komme aus dem Osten und kann irgendwie immer nicht nachvollziehen wo da was ausgebaut wurde. Eher das Gegenteil war der Fall. Trotz alle dem kostet es ja eine menge Geld das Netz am laufen zu halten und genau da finde ich sollten die Kosten schon von den Mitbewerbern die ja liebend gerne dieses Netz nutzen auch zahlen müssen. Auch wenn es erweitert werden sollte. Im Gegenzug könnte man über erweiterte Nutzung der Verteilerstelle sprechen.
 
@Holotier: Ausbauen? Das ist es ja gerade, da wird nichts ausgebaut! Das ist ja der Trick am Vectoring Verfahren. Es ist nur Fehlerunterdrückung, gegen übersprechen, die Kabel bleiben die alten.
 
@Feuerpferd: Aber die Telekom bekommt dann exklusiven Zugang oder nicht? Ergo muss hier dann ausgebaut werden. Die Leitungen ins Haus sind die gleichen man muss die selbe graue Kiste noch einmal hinsetzen.
 
@DerTürke: Die Telekom stellt das jetzt so dar, aber die Entwicklungen gehen ja weiter. Das Vectoring ist ja auch keine Telekom Entwicklung, sondern es ist Forschern zu verdanken, die auf diese Ideen gekommen sind, die helfen den Signal Rauschabstand auf alten Leitungen zu verbessern. Wir reden beim Vectoring über ein Software Update. Wie bei Software üblich, ist das nicht in Stein gemeißelt. http://www.princeton.edu/fastcopper/
 
@Feuerpferd: das stimmt nur teilweise.Bei Vectoring müssen glasfaserleitung zu den Verteilern gelegt werden.Das heist immer wo es VDSL gibt, wird auch Vectoring geben können. Ein Software-Update würde die Telekom nicht 6 Mrd. Euro kosten. ;) Google mal nach: FTTC (Fiber to the Curb)
 
Die Deutsche Telekom ist doch ein verf***** Dr***konzern! Was ich mit dem schon Ärger hatte. Solche Kundenabzocker &$§%$§
 
@StarFox72: die alternativen Privaten sind auch nicht besser...
 
@StarFox72: Wenn du mit denen genau so gesprochen hast wie du hier es beschreibst dann wundert es mich nicht das du nur Ärger hattest. ;)
 
@Holotier: Es nützt auch nichts, wenn mann freundlich zu ihnen ist. Den sie haben nur die Ausrede "Ich kann auch nichts machen, ich verkaufe das Zeug nur."
 
@Scorepion: Sicherlich soweit richtig.
Aber wenn man rein gar kein diplomatisches Geschick an den Tag legt, dann hat man halt das nachsehen bei jeder Hotline.
Ich fahre generell immer das Modell "Zuckerbrot und Peitsche" und es klappt wunderbar. P.s. von dem was ich mitkriege hat sich die Telekom-Hotline doch stark gebessert in den letzten Jahren.
 
@Scorepion: man ruft ja auch nicht bei dem verkauf an, sondern bei der ServiceAnnahme, damit man etwas machen kann. Was verlangst du von jemanden der nur Verkauf gelernt hat?
 
finde Kupfer ist misst. Mit Glasfaser,also Ftth, sind 2,5 Terabit möglich. Die 200Mbit-Tarife sind künstlich beschränkt. Es wäre vernüftig gleich auf Glasfaser zu setzen. In 3 Jahren wird Vectoring, also FTTC wieder veraltet sein...
 
@sanem:

Dann kann man weiter nach die Forderungsmittel anfragen. Das ist wie bei Artzneimittel... Entweder einmal, aber zimlich teuer, oder jahre lang billig und am Ende doch viel teuerer
 
@sanem: Forschungsergebnis an der Princeton Universität vor ein paar Jahren beim Fast Copper Project: 250 Mbit/s symetrisch, also Download und Upload symetrisch auf der Kupferleitung durch Algorithmen, die den Signal Rauschabstand verbessern. Also ohne neue Leitungen zu verlegen ist das schon sehr schick. Kostet nichts und bringt viel.
 
@Feuerpferd: in japan ist Glasfaser bereits Standard mit 1 Gbits Leitungen. Die haben alles dort mit Oberleitungen...
 
@sanem: Dort wo es viel zu kassieren gibt werden vielleicht auch Glasfaserleitungen gelegt. Das heißt aber, dass Siedlungen mit Einfamilienhäusern eher ausgeschlossen werden. Da gibt es nichts zu holen, aus der Sicht der ISPs. Noch schlimmer sieht es in abgelegenen Gegenden aus: schöne Landschaft haben die da, große Grundstücke, tolle Häuser, viel frische Luft und Ruhe, aber das Internet lahmt. Die Erkenntnisse vom Fast Copper Project könnten hingegen auch in abgelegenen Gegenden und in Einfamilienhaussiedlungen Vorteile bringen.
 
@Feuerpferd: die Lücke kann man bei Bedarf mit Advanced LTE oder Sat-Internet schließen..dann haben alles was davon...
 
@sanem: Kannst ja versuchen deinen ISP zu überreden, Dir persönlich einen Gigabit Glasfaser Internet Anschluss bis ins Wohnzimmer zu legen. Für etwa 30 Euro im Monat wird der das aber wohl kaum machen wollen. Beim DFN gibt es 1.000 Mbit/s Download, 1.000 Mbit/s Upload für 103.800 Euro.
 
@Feuerpferd: theoretisch kann ich mir auch einen flughafen vor tür bauen lassen. Die Frage ist doch ob es dem Kunden das Wert ist.(Mehrwert). In Japan laufen die Leitungen oberhalb, deshalb braucht man nicht die teuren Erdarbeiten durchzuführen...
 
@sanem: In Deutschland wird man Dir das wohl kaum erlauben: http://static5.fore.4pcdn.de/premium/Screenshots/09/e7/2153073-vollbild.JPG Wenn solches offen sichtbare Kabelchaos in Deutschlands Städten erlaubt wäre, dann wären wohl viele schon auf die Idee gekommen, es einfach mit besserem Gigabit-Lankabeln zu versuchen und die dann auf eigene Faust über Laternenmasten, Verkehrsschilder und Ampeln, bis an die Verteilerkästen zu hängen. :-)
 
@Feuerpferd: In Japan hat man sich wohl dafuer entschieden wegen Erdbeben. ist meine Vermutung, wenn die Erde bebt das der Aufwand bei Behebungen groesser waere..
 
blablabla, was nutzt das Gelaber. Hab hier immernoch DSL 2000, geplant ist nichts und es ist immerhin eine 34.000 Einwohnerstadt. Lediglich im Zentrum hat man 6000. Alle anderen Stadtteile haben 2000. Also so klein ist es hier auch nicht.... Wie wärs erstmal in solchen Städten auszubaun, anstatt die Metropolen von DSL 32.000 noch weiter nach oben zu katapultieren? Wäre mit 16000 schon hochzufrieden, aber nix passiert.
 
@bowflow: willst du auch eine U-Bahn vor die Tür haben? immer diese Wunschmentalität. Anscheinend rechnet es sich nicht für die Telekom. Die Telekom ist nicht die Wohlfahrt.... ich empfehle dir umziehen, sonst kannst du lange warten...
 
@sanem: Da hast du aber ein großes wirtschaftliches und gesellschaftliches Problem übersehen. Soll jetzt jeder, der eine Firma aufmacht und dafür einen schnellen Anschluß benötigt in die teuren Großstadtgegenden ziehen oder wenn ein Start-Up Unternehmen, das von zu Hause aus arbeiten könnte einen teuren Umzug mit teureren Mieten in Kauf nehmen muß um dann wenns nicht läuft Privatinsolvenz anmelden zu müssen? Deshalb trauen sich auch Viele nicht selbstständig zu werden wegen solchen Problemen und Einschränkungen, mal abgesehen von dem ganzen bürokratischen Aufwand in Deutschland.
 
Es ist immer wieder lustig zu lesen, was von manchen Flachpfeifen für Kommentare abgeben werden. Von Rechtschreibung keine Ahnung aber von DSL im Terra Bereich träumen. Wozu braucht man das als Normalverbraucher? Um Porno's schneller zu laden? Musik illegal zu laden oder die Menscheit mit noch mehr doofen Videos beglücken?
 
@hehehallo: naja, da taucht durchaus ein anderes Problem auf. Sicher ist fraglich ob jemand wirklich mehr als A-VDSL 50 braucht, nur leider taucht hierbei auch ein anderes Problem auf, wo ich mir aber jetzt nicht so sicher bin ob das bewusst so gewollt ist oder technisch bedingt.
Heutzutage wird nun mal viel in der "Cloud" gemacht, viele Anbieter haben auch noch VOIP-Festnetz und dann gibt es auch noch Skype u.ä.
Schau dir nun mal die Werte von DSL 16000 an. Download 16000 kbit/s das geht vielleicht noch gerade so, aber Upload 1024 kbit/s bzw. 128 kByte/s? Tja, wie weit kommt man damit? Also ich für meinen Teil käme vielleicht mit DSL 16.000 aus, wenn ich das denn in beide Richtungen hätte. So wie es jetzt hierzulande ist, möchte ich mein VDSL 50 nicht mehr missen, da habe ich dann auch 10 Mbit/s Upload. (VDSL 25 ist finanziell uninteresant)
 
@hehehallo: denk doch mal 5 Jahre weiter... Der Bedarf wird kommen... Früher war ein 56K-Modem auch Luxus... außerdem wenn man heutzutage in einem Mehrfamilienhaus, alle gleichzeitig ON sind, knick die 16er Leitung schnell ein...Es haben auch sehr viele Geräte einen Internet-Anschluss:TV Geräte,Smartphones, Waschmaschinen/ Kühlschränle, Internet-Radios,etc.. Außerdem gibt es mittlerweile Anwendungen die eine power leitung brauchen: Cloud-Computing,Video-Konferenz,Updates,Streaming(Video on Demand),Telework, etc....Nur weil du es im Moment nicht brauchst,bedeutet es nicht das es niemand braucht...
 
"Wo wir die Arbeit nicht mehr haben, reduzieren wir Stellen, aber wir stellen auch ein" Jawohl. Wir schmeissen zu teure Mitarbeiter raus um sie durch billige zu ersetzen. Auch diese werden in kürze zu teuer sein und schon geht es in die nächste Runde.
 
Nein, das ist nicht ganz richtig. Die Telekom verhält sich beim Netzausbau nur behindert.
 
Welcher Netzausbau? Telekom baut aus? Kann gar nicht sein.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles