Dt. Firmen investieren kaum in neue Technologien

Viele deutsche Unternehmen sind relativ zurückhaltend, was Investitionen in neue Technologien angeht - dabei sind sie eigentlich durchaus der Überzeugung, dass diese ihnen helfen könnten. mehr... Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Bildquelle: Facebook Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wozu auch. Wir sind mit reichlich Rohstoffen gesegnet und das beschert uns ewigen Reichtum ;-)
 
@515277: Und sogar die, die tatsächlich mit reichlich Rohstoffen gesegnet sind (VAE, China) wissen's besser ;-)
 
@515277: "Dt. Firmen investieren kaum in neue Technologien"...dieser Satz ist in jeder Hinsicht falsch und unwahr. Ich könnte hier jetzt einen Roman über Technologiemanagement schreiben. Nicht jede neue Technologie bringt automatisch etwas, weil sie neu ist. In anderen, zB handweklichen Bereichen, sind viele Technologien auf dem Stand. In keinem anderem Land treten soviele Unternehmen als Weltmarktführer auf, wie in Deutschland. Wenn man unabläassig Opfer von Industriespionage ist (massiv aus den USA) muß man auch überlegen, seine Innovationen zu schützen. Das gehört alles dazu. Die Überschrift hier, ist unterstes Bildzeitungsniveau.
 
@Z3: Die Überschrift ist zwar mal wieder reisserisch aber das eine (die meisten Weltmarktführer aktuell) schließt das andere(Probleme in der Zukunft wenn diese wegen mangelnder Investitionsbereitschaft verschlafen wird) doch nicht aus? Es steht auch nicht im Text das "neue" Technologien automatisch super sind sondern lediglich das eine andere Studie impliziert das im Durchschnitt Firmen die in "neue" Technologien investieren erfolgreicher sind. Beide Studien basieren hauptsächlich auf Selbsteinschätzungen ähnlich wie beispielsweise der Konsumklimaindex und ist natürlich wie jegliche Studie mit Vorsicht zu genießen.
 
@515277: ewiger Reichtum bringt ewige Schulden mit sich :o
 
Naja was heißt heute schon "neue" Technologie, wenns morgen sowieso schon wieder veraltet ist ;-)
 
Ain't nobody got time for that!
 
wir haben dazu gar keine Zeit! müssen doch erstmal die ganzen Zettel ausfüllen, damit wir überhaupt mal anfangen können mit arbeiten.
 
wozu auch, wenns das alte tut und es keinerlei Vorteile gibt und die Probleme quasi auch noch bezahlt werden? wieso muss man immer das neueste haben? nur um die Wirtschaft anzukurbeln? zu dumm, dass ein office 2000 oder 2003 genauso schnell die briefe schreibt wie ein office 2013 - egal ob single oder quad core - was macht das fürn unterschied? wichtig ist nicht das neueste zu haben, sondern das sich die Angestellten mit ihren Hilfsmitteln - und nichts anderes ist ein Computer - im schlaf auskennen.... alleine windows 8 würde mir als "Erklärbär" in unserer Firma graue Haare spirßen lassen....
 
@Rikibu: In der News gehts eigentlich nicht darum, ob neue Rechner oder ein neues Office angeschafft wird, sondern um die Investition in "innovative" Technologien.
 
@Straßenkobra: was heißt denn schon innovativ? dass ich statt ner maus zu schieben, auf einem tatsch bildschirm rumfinger und der glasreinigerverbrauch exorbitant anssteigt? ist das innovativ? gestensteuerung und tatsch gedöhns mag hipp und trendy sein, hilft aber in der regel kaum um das kerngeschäft am kacken zu halten... viele firmen haben - aus sicherheitsgründen - nicht mal wlan... die anforderungen im pro umfeld sind eben andere als auf nem spielplatz oder schulhof
 
@Rikibu: Einfach den Text lesen?
"Als Beispiel nannte er online-basierte Prozesse und Vertriebskanäle, die neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen und zu Kostensenkungen beitragen."
 
@Rikibu: Probier doch einfach mal das große Ganze zu sehen und nicht irgendwelche Einzelschicksale wie Touch-Steuerung. Wenn die ganze Wirtschaft aufhören würde in Forschung zu investieren (z.B. Verbesserung von Fertigungstechnologien) dann hätten wir einen Innovationsstillstand und das ist etwas negatives. Neu ist kein Qualitätsmerkmal auch wenn es vielleicht sehr positiv belegt/konnotiert ist.
 
@Rikibu: Im Artikel geht es, soweit ich das verstanden hab, um Technologie, nicht um Technik :) Meinem Verständnis nach ist Technologie die theoretische Form der Technik. Wie soll ich sagen... ja keine Ahnung.... Die USA verfügt zB über das Wissen (Technologie), wie man eine Atombombe (Technik) baut :) Technologie ansich ist quasi ein Rohmaterial, mit dem man vlt auch gar nichts anfangen kann, weil etwas anderes noch fehlt um daraus Technik zu erschaffen *schulternzuck* Beim PC wie wir ihn heute kennen haben ja auch mehrere Leute Technologien entwickelt und es ist nicht alles von den Köpfen der selben Leuten entsprungen. ... Ich versteh nicht warums immer gleich um die Anzahl von Cores der CPU oder um die Versionsnummer von Windows oder Office geht, aber gut. Ich bin mir mittlerweile bewusst das mein Kopf anders denkt als ein "normaler", wobei mir noch immer niemand erklären kann warum etwas normal ist bzw wer das festlegt und warum... :)
 
Selbst wenn man gewillt ist in neue Technologien zu Investieren, steht einem einzig und allein die Bürokratie im Wege. Für jede Veränderung die man in der eig. Firma machen will, muss ein Antrag bei entsprechenden Ämtern und Behörden beantragt werden. Jeder Antrag kostet Geld und mitunter viel Zeit. Und bevor man die neue Technologie verwenden kann, hat die Bürokratie einen beträchtlichen Anteil an Finanzen verschlungen. Schlussendlich bleibt für die neue Maschine, oder wie auch immer, kein Geld mehr übrig und die Investition wird auf Eis gelegt, bzw.- nie realisiert. Aber dank unserer Regierung investieren Die ja Unsummen in den Aufbau der Industrie in den Kriesenländern. Mal so gesagt: Hätte Deutschland Drittländerstatus mit ausreichendem Potenzial an Bodenschätzen, würden die anderen Länder in Deutschland investieren um neue Technologien einzuführen damit die Wirtschaft "angekurbelt" wird.
Und solange es genügend 1€urojobber gibt, ersetzen Diese jegliche Technologie. Leute; werdet mal Munter, am Unternehmer und am Arbeitnehmer liegts in den meisten Fällen nicht, aber die Methoden der Regierung machen mir Sorgen. Euch nicht?
 
@rubberduck: Naja, die Unternehmen Freizusprechen und alles auf die Regierung zu schieben ist auch etwas zu einfach gedacht. Sicherlich schafft die Regierung mit Maßnahmen wie der Leih-/Zeitarbeit, 1€-Jobbern usw. viel Potential für "kriminelle" Machenschaften. Ausgenutzt wird dieses Potential aber von den Unternehmen, genauso wie der Bürokratische Aufwand für die Einführung neuer Technologien (hast du da vielleicht ein Beispiel?) wohl auch nicht aus Jux entstanden ist, sondern als Konsequenz auf die Machenschaften einiger Unternehmen.
 
@terminated: Nehme man als Beispiel doch mal die Solarindustrie. Auf der einen Seite will die Regierung durch umwelttechnische Maßnahmen den CO2 Ausstoß verringern, was ja logischer Weise nur mit neuen Technologien vereinbar ist, andererseits streichen sie die Subventionen. Lieber holt man sich die Solarmodule aus China; -ist ja billiger und die Umwelt ist da ja weit weg. @terminated: Das Problem an dem ganzen Thema iost, das hier mehrere Wirtschaftsebenen ineinandergreifen und man hier nicht konkret die Frage mit einfachen Worten beenden kann, sondern der Ursprung der Problematik viel Tiefgründiger zu Suchen ist. Und nun die Frage an Dich und alle Anderen: Wer erarbeitet und verabschiedet denn die gesamten Maßnahmen zur Durchführung neuer Technologien und Innovationen? Die Regierung schreibt die wirtschaftliche Entwicklung vor und nicht das Unternehmen welches ja in eigenem und im wirtschaftlichen Sinne entsacheidet. Daher sehe ich die Regierung mit in der Verantwortung warum es wirtschftlich nicht so bestens bestellt ist.
 
@rubberduck: Und wer ist als Berater für die Regierung tätig, übt druck aus und sorgt erfolgreich für solche Glanzleistungen wie der Senkung der Hotelsteuern? Die Unternehmen.
 
@terminated: Genau; und aus diesem Grund brauchen wir von der Sache her gar keine Regierung mehr. Die gesamten Gehälter und Pensionen einsparen und in wirtschaftliche -u. soziale Einrichtungen stecken. Nur zufriedene Arbeitnehmer sind gute Arbeitnehmer. Bestes Beispiel immernoch Japan!
 
In was wollen Deutsche Unternehmen überhaupt noch investieren außer in den Börsengang und Managergehälter? In (Aus-)Bildung, Mitarbeiterbindung, ordentliche Gehälter, Standort Deutschland, Technologie etc. scheinbar nicht.
 
@terminated: ... sie wollen schon aber können nicht wegen besagter Wirtschaftspolitk. Die Regierung muss hier mal ordentlich die Schulbank drücken!!!!!!!
 
Wie wichtig und vorteilhaft ein Gesamtumfeld in welchem soziale Ausgewogenheit herrscht ist, zeigt sich überall dort, wo mangels sozialer Absicherung ein entsprechend unfriedliches Umfeld entstanden ist. In Deutschland machen Politik und Unternehmen seit 1990 den Fehler, das sie Sonn- und Feiertags viel von sozialen Themen reden, aber von Montag bis Samstag das Gegenteil praktizieren ! Scheinbar genügen 20 Prozent Armut und weitere 20 Prozent Armutsgefährdete Menschen noch nicht um die allgemeine Stimmung zu kippen - sehr erstaunlich wie belastbar die deutsche Volksseele ist...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.