Microsoft: Informatik gehört in die Grundschule

Der Software-Konzern Microsoft hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Informatik-Unterricht bereits in der Grundschule zu beginnen, um wichtige Grundfertigkeiten im Umgang mit Computern zu vermitteln. mehr... Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Bildquelle: Microsoft Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Microsoft, Office 2013, Office 15, Office Store Microsoft

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Ja genau, mit Linux und Open Office!!! ;-)
 
@alh6666: ich weiss zwar nicht warum du (-) bekommst aber so unrecht hast du ja nicht .. ms sieht es sicherlich gern wenn in der grundschule windows angeboten wird .. und gewährt dann natürlich auch grosszügige rabatte...
 
@alh6666: Nein, mit allem, was die IT an BS und Office zu bieten hat .... Querbeet.
 
@iPeople: Na klar, sehe ich auch so, PC, Linux, Apple, ich hab meinen Kommentar auch eher als Spaß gemeint...als Konter zur Aussage von Microsoft...darum auch das ;-) aber scheinbar verstehen hier einige keinen Spaß wenn es um "ihr" Microsoft geht...ich will das böse Wort "Fanboy" jetzt nicht benützen... ;-)
 
@alh6666: Ich würde OpenSource an Schulen auch befürworten. OpenSource bietet die Möglichkeit, zu erkunden wie Programme und Betriebssysteme funktionieren. Bei Windows lernt man nur, wie man damit umgeht und was Microsoft halt offen zeigt, was nicht viel ist. Linux böte die Möglichkeit an, den Schülern und Studenten einen tieferen Einblick zu gewähren. Allerdings denke ich auch, dass die Grundschule für Programmieraufgaben zu früh wäre. Benutzerführung wäre da eher etwas. Man müsste das mal testen. Schüler und Schulen aber von Anfang an auf einen Softwarehersteller festzulegen, der rein wirtschaftliche Zwecke damit verbindet, halte ich aber für den falschen Weg. Das hat mich in der Ausbildung auch immer schon genervt. Man sollte nicht Microsoft Office lernen, sondern Office Software generell und das geht mit OpenSource genauso gut wie mit Microsoft-Produkten.
 
@noneofthem: Jein, in Firmen werden häufig explizit Kenntnisse in MS Office und MS Windows verlangt, das kannst du nicht mit OSS lehren, leider.
 
@Knerd: also weil heute in firmen ms kentnisse gefordert sind / werden sollen also grundschüler ms lernen damit sie in 20 jahren auch ms kentnisse haben können? .. so ändert sich doch nie was ..
 
@Balu2004: Das sage ich nicht, es ist nur so, dass dir aus diesem Grund in den IT Kursen in der Oberstufe nur MS Software beigebracht wird. Dass das alles andere als gut ist sollte klar sein. Leider kann man ohne Produktbezug in der IT ganz schwer lehren.
 
@Knerd: Man kann die Grundlagen in der Schule lernen wie in anderen Fächern auch und sich dann zu Hause oder im Betrieb gezielt in ein Produkt einarbeiten. Sonst müsste es auch noch Unterricht für SAP, Oracle und Cisco geben. Wer will denn bitte einen komplett gesponsorten Unterricht? Bildung sollte frei sein, vor allem an staatlichen Schulen. Diese sollten zudem ordentliche Grundlagen bringen, damit man diese dann an höheren Schulen erweitern kann. Dort könnte man dann beispielsweise Weiterbildungen für die verschiedenen Produkte anbieten, dann aber auch als Gesamtpaket, damit man überall problemlos loslegen kann. Für Grundlagen eignet sich OpenSource trotzdem besser, weil man dort einfach mehr über das "Wie?" lernen kann.
 
@noneofthem: Das stimmt. Ich fände, in der Grundschule, Sicherheit im Internet etc. viel wichtiger als wie benutze ich Office.
 
@Knerd: dieses Sponsoring gab’s schon früher von MS, an unseren Schulen in Hessen, Windows & Office Software, Lehrgänge für beides für die Lehrer usw... wurde nur irgendwann eingestellt. bei unseren Schulen ( Grundschulen ) ist es schon lange gang und gäbe IT Unterricht, wie gehe ich mit dem PC um, wie sichere ich mich im i-net, wie schreibe ich Briefe usw... mansche Grundschulen haben sogar eine PC Werkstatt ;-)
 
@Knerd: Ja, da teile ich deine Meinung, möchte aber auch noch hinzufügen, dass ein bisschen Netzwerktechnik auch nicht schaden könnte.
Was ich bei meiner Schwester (Klasse 10, Gymnasium) vergangenes Halbjahr erlebt habe, hat mich zutiefst erschüttert: Sie hatte sich, unter anderem wgn mir, für den WPK Informatik entschieden. So weit, so gut. Leider musste sie (und ich auch) dann erfahren, dass dort eine totale Flachpfeife den Unterricht gestaltet. Dieser Lehrer versuchte nun mit seiner (aus meiner Sicht) recht eingeschränkten Kompetenz, den Schülern das Programmieren beizubringen. Dass sowas eine Qual ist, habe ich selbst schon erlebt. Aber damit noch nicht genug: Nun wurde hier nicht versucht, den Schülern Java oder C++ beizubringen, oder sie mit z.B. Scratch an das Pseudo-Code-Denken heranzuführen, nein! Die Schüler durften sich mit Pascal herumplagen (ich rede wirklich von blankem Pascal, kein Turbopascal, oder so), einer Sprache, die außerhalb des Bildungswesen, und selbst hier nur noch eingeschränkt, wohl kaum noch an Relevanz besitzt.
Das Ende vom Lied war, dass sie den WPK gewechselt hat.
Was meine Schwester allerdings bis heute nicht kann, ist, Rechner- und Netzwerkprobleme zu analysieren und zu beheben.
Meiner Meinung nach, wurde hier das eigentliche Ziel, den Schülern eine IT-Kompetenz zu vermitteln und dabei zu zeigen, dass IT Spaß machen kann und nicht nur von Nerds gemacht wird, weit verfehlt.
 
@noneofthem: Wer lernen will wie "Programme funktionieren" muss zuerst programmieren lernen. Einen Code einer großen Applikation (EGAL ob Open oder Closed Source) versteht man erst mit viel Programmiererfahrung! In einer Schule sollte das gelehrt werden was in der Wirtschaft am verbreitesten ist. Das ist ein Windows und nicht Linux, das ist - wenn sowas auch unterrichtet wird - iOS und Android auf mobilen Geräten. Alles andere ist Glaubenskrieg.
 
@noneofthem: Genau das lehrt ua Klaus Knopper (Knoppix)
 
@alh6666: Genau das...und nicht als Grundkurs für die Anwendung von MS-Produken. Es ist eine Frechheit das ausgerechent das Unternehmen, welches seit Jahren nichts innovatives Produziert und seine Marktmacht ausschließelich auf Lizensen aufbaut, solche Vorschläge verbreitet. Ohne die Open-Source-Community hätte der IE bis heute kein Tabbrowsing und das eigendlich Einzige was in Microsoft in Microsoft-Office ist, ist Exel. Clever: Ja Innovativ: Nein
 
Naja ob man wirklich programieren unterrichten sollte, ist mMn fraglich. Bis zur 4. Klasse fehlen den Kindern ja noch gewisse Rechenkompetenzen... Ich würde es allerdings begrüßen, wenn man wenigstens den allgemeinen Umgang mit Computern schulen würde. Es ist eine Schande, dass viele Schüler in der Oberstufe immer noch keine richtige Powerpoint-gestützte Präsentation halten können, weil sie solche Kernkompetenzen nie erlernt haben !
 
@Billkiller: Äh ja, wer Powerpointvorträge nicht beherrscht wird es sicher nie zu was bringen...
 
@lutschboy: Ich verspüre einen Hauch von Sarkasmus, aber ich werde dir trotzdem antworten :). Alle Schüler, die die Oberstufe besuchen, streben vmtl. das Abitur an. (Ich kann ab hier nur für Hessen reden, da ich nicht weiß, wie es in anderen Bundesländern aussieht, aber ich nehme an, dass es dort sehr ähnlich ist.) Um das Abitur zu bestehen, muss man 5 Prüfungen absolvieren; 3 schriftlich, 2 mündlich. Anstatt der zweiten mündlichen Prüfung, kann man auch eine Präsentation halten. Es gestaltet sich allerdings mMn ziemlich schwierig eine Präsentation zu halten, die nicht durch Powerpoint oÄ gestützt wird, allein weil die Prüfer Powerpoint als eine Art Standard ansehen. Für Leute, die Powerpoint nicht beherrschen, steht die Möglichkeit einer solchen Prüfung somit nicht offen und haben dadurch einen unfairen Nachteil!
 
@Billkiller: Wer sich für ne Präsentation entscheidet kann doch Powerpoint lernen? Gibt überall Kurse, sogar kostenlose, wieso sollte das für alle standardmäßig an die Schule (vor allem Grundschule?). Ich find das fällt eindeutig unter den Bereich Eigenbemühung, auch wenn es immer nett ist, wenn Schulen natürlich in dieser Richtung etwas anbieten. Und ich glaube auch, dass sich immer alle Anwesenden freuen, wenn ein Vortrag mal nicht mit Powerpoint gehalten wird - es gibt durchaus noch viele weitere Möglichkeiten.
 
@Billkiller: Programmieren wird oft komplizierter dargstellt, als es eigentlich ist. Man kann auch ohne gute Programmierkenntnisse programmieren.
 
@lesnex: Oha, jetzt hoffe ich, dass Du weder Ausbilder noch Lehrer bist. Sorry für die harschen Worte, aber ohne gute Kenntnisse Programmieren führt in den weitaus meisten Fällen einfach nur zu Schrott, zu Programmen, die massenhaft Speicher oder Prozessorzeit verbrauchen etc. Ich finde sogar, dass jeder, der mal was mit Programmierung machen möchte, durch alle Grundlagen in C/C++ "geprügelt" werden sollte, damit er versteht, wie Speicher genutzt wird, wie bestimmte Datenstrukturen funktionieren etc. Erst dann sollte man sich in managed Sprachen wie Java, oder eine .NET-Sprache begeben. Ich sehe jeden Tag soooo viele "professionelle Programmierer", bei denen man sich nur für den Berufsstand schämen kann.
 
@lesnex: Nur weil man Räder wechseln kann ist man kein Automechaniker und Nudeln warm machen ist kein Kochen. Viele Leute, die denken sie können Programmieren sind per Definition eher Skriptkiddies. Was man von all den selbst ernannten Programmieren täglich in Foren zu lesen bekommt... Klingt für den Fachmann etwa so: "Es ist egal, wie fest du die Räder anziehst, oder wie lang die Schrauben sind. Hauptsache Sie fallen nicht von selbst raus."
 
@Billkiller: erstmal sollen sie ihre Muttersprache lernen und sicheres Auftreten, deutliches und akzentuiertes Sprechen und freie Rede und sowas, die Präsentation wird dann auch ohne PowerPoint ein Erfolg :)
 
@Billkiller: Ich hab mit 7 zu programmieren begonnen. Um zu programmieren braucht man nicht unbedingt eine hohe Rechenkompetenz. Aber ich geb Dir Recht: In der Schule würd ich eher den Umgang mit dem Computer, dem Internet, vor allem Suchmaschinen, und eventuell Applikationen beibringen, und nicht programmieren.
 
@Tintifax:
Sehe ich auch so. Ich war immer extrem schwach in Mathe und habe Probleme dann oft genauso gut du logische Verknüpfungen gelöst. Mir hat nur immer die Motivation gefehlt. Warum soll ich etwas programmieren das es schon tausendfach und fast immer auch noch besser schon kostenlos gibt. Noch einen Pong Klon braucht die Welt halt nicht. Wobei mein C++ Pong Klon als Konsolenanwendung schon extrem cool war :-)
 
@Kindliche Kaiserin: :) Und das macht scheinbar dann einen Entwickler aus. Mir persönlich machts bis heute Spaß IRGENDWAS zu entwickeln, und wenns der tausendste Pong-Klon ist ;)
 
Informatik ist doch keine Naturwissenschaft, das ist etwas zu 100% vom Menschen geschaffenes, wenn man vom Logikteil absieht und selbst der wurde definiert. Zum Arbeitskräftemangel, vllt. finden die Leute IT Berufe auch einfach uninteressant? EDIT: Die Wortwahl verbessert :)
 
@Knerd: Und Mathematik? Auch nicht gerade sehr "natürlich".
 
@FatEric: So siehts aus.
 
@FatEric: Mathematik ist auch streng genommen eine Geisteswissenschaft
 
@wertzui: Mathe lässt sich noch durch Logik erklären, aber eben Logik ist Menschen basiert.
 
@wertzui: Mathematik ist weder Natur- noch Geistes-, sondern Formalwissenschaft.
 
Was machen wir eigentlich mal wenn alle ins Büro wollen und keiner mehr Schreiner, Maurer, Bäcker, usw. lernen möchte? Ich arbeite in einer Firma mit über 6.000 Mitarbeitern. Büro und Fertigung. Fürs Büro neue Lehrlinge zu finden ist einfach, für Berufe wie Schreiner, Metallbauer, Lackierer usw. wird es immer schwieriger...bei einigen handwerklichen Berufen finden wir keine Lehrlinge mehr...ich finde die Kinder lernen den Umgang mit IT heutzutage früh genug.
 
@alh6666: das liegt wohl am Lohn. Als einfacher Schreiner verdienst du weniger als ein IT-Mensch
 
@JasonLA: Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Lehrlinge in der Fertigung verdienen mehr als die im Büro.
 
@alh6666: Wo ist der Sitz deiner Firma und was zahlt ihr? Brauche eine neue Ausbildung im Industriebereich um mich als Industriekletterer weiterbilden zu können :) Bürojobs sind mir zu langweilig ^^
 
@alh6666: Also so wie ich es mitbekommen hab sterben doch viele handwerkliche Berufe eh aus. Mein Bruder ist zb gelernter Tischler und hat keinen Job mehr als solcher gefunden - heutzutage kauft halt jeder bei IKEA. Gibt nurnoch einen kleinen Markt rund um Antiquitäten. Das gleiche beim Bäcker - heutzutage bekommen die die Brötchen fertig und müssen sie nurnoch aufwärmen, mit ganz wenigen Ausnahmen.
 
@lutschboy: Das ist sehr traurig, ohne Handwerker werden wir sehr große Probleme bekommen...
 
@alh6666: Tja, dann bietet mal ne bessere Bezahlung;-) aber das will ja niemand hören - dabei funktioniert der Arbeitsmarkt nun mal so. Ich würde auch lieber mit Maschinen arbeiten als im Büro oder in Meetings zu sitzen - bei gleichem Lohn.
 
@4ndroid: Dann bezahl mehr für die Produkte damit die Arbeiter mehr Lohn bekommen können ;)
 
@Knerd: Gebt den Büroaffen doch einfach weniger Bananen :D bin selber einer und was da abläuft ist einfach ein Irrwitz gemessen an der Leistung - Kaffee trinken, Meetings, Reisen, Meetings, Mails checken, vielleicht mal antworten, Werkstudenten arbeiten lassen, Meetings, Reisen, und gaaaanz viel Mittag. Klar stöhnen sie alle, aber man passt sich eben den Herausforderungen an - manche stöhnen ja schon wenn sie selbst was kopieren müssen weil der Praktikant im Urlaub ist. Effektiv steckt in den Prozessen so viel Verschwendung, und wer setzt schon Lean Admin um?
 
@4ndroid: Ich bin Azubi, ich weiß ganz genau was die Ausgelernten alles nicht machen wollen ;) Für Sachen wie Müll rausbringen o.ä. gibts ja die Azubis. Mal schauen was kommt, erstmal muss ich abwarten was bei meiner Bewerbung rauskommt :)
 
@4ndroid: hm ich sollte in Euer Büro wechseln. In unserem müssen wir doch tatsächlich noch selber arbeiten, Reisen extrem selten, Meetings fast ebenso selten, dafür wenig Mittag. Also viele Anrufe und E-Mails, ab und zu mal "Ausflüge" in die Büros der Mitarbeiter der ganzen FirmaTrotzdem finde ich, hier im IT-Support einen der schönsten Jobs der Welt zu haben, immer Abwechslung, manchmal Stress, selten Langeweile ... man hat viel mit Leiten zu tun, hat viele Erfolgserlebnisse und ab und zu kommt sogar mal ein Danke zurück von den Anwender. Es fehlt nur eine (regelmäßige kleine) Gehaltsanpassung, denn wie fast überall hinkt die Entgeltentwicklung der Lbenshalztungskostenentwicklung hinterher; ca. alle 5 Jahre mal ca. 2% o.ä. sind nichtmal ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
@Drachen: Im IT Support ist mir klar dass es ständig klingelt und Emails hagelt, aber dass ist ein sehr spezieller Fall wenn du inhouse Dienstleister bist. Bei uns werden Konzepte entwickelt und Strategien umgesetzt, alles sehr abstrakt
 
@Drachen: Ich erlebe es genau andersrum, bin Entwickler in Ausbildung und der Job ist ziemlich eintönig, sehr langweilig und außer geistig wird man kein Stück gefordert. Daher suche ich mir nach der Ausbildung auch nen neuen Job, am liebsten wären mir Bundeswehrsoldat, Polizist, Bundespolizist oder Industriekletterer. Wobei bei der Polizei GSG9 oder SEK das Ziel wären.
 
@4ndroid: oh wenn Du manchen Anrufern so zuhören darfst bei ihren Versuchen, die Probleme zu formulieren ... abstakter gehts nicht mehr ;) ... da gehts nicht mal darum, dass sie sich nicht mit Computern auskennen (müssen sie ja auch nicht, dazu sind wir ja da und diese Leute haben andere Spezialgebiete, wo wir ihnen nicht das Wasser reichen können), aber einige sind mit der Beschreibung selbst einfachster Sachverhalte maßlos übefordert, verstehen einfache, kurz gehaltene Fragen nicht und können keine ebenfalls kurzen und präzisen Anweisungen befolgen. (á la "KLicken Sie nun bitte ganz unten links auf den Knopf, wo Startmenü drauf steht" .... "Soll ich jetzt auf 'Abbrechen' klicken? warten sie mal, ich schalte mal den Computer aus ... ") ... auch sehr abstrakt *g*
 
@Knerd: Ich kenne jemanden sehr gut der erst Fallschirmspringer bei den Pionieren und dann bei dem KSK war - als Bundeswehrsoldat soll das nicht besonders schön sein wenn Aufständische dich beschießen und du darfst erstmal NICHT zurückschießen, die US Soldaten daneben feuern aus allen Rohren. So war es zumindest im Kosovo.
 
@4ndroid: Ich werde es sehen falls ich genommen werde ;)
 
@Drachen: Sobald du anfängst Leuten zu erklären wie die Tastatur aufgebaut ist hast du keinen Bock mehr ;)
 
@Knerd: hm in Ausbildung sein kann tatsächlich lahm sein je nach Fachgebiet und Ausbildern, aber Ausbilder sein ist auch ne feine Sache, wenn man sich selber auskennt und wie ich Spaß am Unterrichten hat (und auch Inhalte gut vermitteln kann, was ich aber eher als geerbte Fähigkeit denn als eigenen Verdienst betrachte) .... auch da mit Leuten zu tun und man hat oft und sogar meist recht zügig Erfolgserlebnisse. Ende 2013 oder Anfang 2014 darf ich wieder ran, wenn wir von MSO2003 auf MSO2012 (oder gar MSO2013?) umstellen und der Großteil unserer ca. 1000 Anwneder dann geschult werden muss .... bin hier eh bekannt wie ein bunter Hund, aber danach dürfte ich einer der bekanntesten Mitarbeiter der Firma sein *lach*
 
@Drachen: Der Punkt ist, ich habe ziemlich wichtige Projekte an denen ich arbeite, aber der Beruf ist langweilig, es fehlt was.
 
@Knerd: lol auch das kenne ich. hat aber mehr damit zu tun, ob die Leute sich das anhören MÜSSEN oder aus eigenem Antrieb dazu lernen wollen - oder wie oft sie sich das schon anhören durften usw.
 
@Knerd: Ok da hab ich es besser. Ich hab meistens Spaß dabei und wie gesagt immer viel Abwechslung und neue Herausforderungen auch nach über 20 Jahren. Man geht natürlich nicht jeden Tag glücklich und zufrieden heim, aber eben auch so gut wie nie gelangweilt oder frustriert. Man ist geschafft und weiß auch, dass man auch wirklich etwas geschafft hat. Meistens ... manchmal plätschert es auch vor sich hin, kommt halt auch drauf an, was für Upgrades anstehen, was hersteller an verbuggten Updates ausliefern, ob und welche Switche kaputt gehen oder ob mal wieder irgendwo ein Wasserschaden ist und was sonst so an kleinen und großen Problemen auftritt :)
 
@4ndroid: Das liegt eher daran das die verwöhnten und verhätschelten Jugendlichen dieser Generation sich heutzutage die Finger nicht mehr schmutzig machen wollen.
 
@alh6666: Vielleicht werden aber auch zu wenig Chancen gezeigt, niemand will sein Leben lang den selben Job haben oder nur marginal aufsteigen können - heute sind Lehrberufe oft nicht Attraktiv genug weil sie keine Entwicklungschancen versprechen können ohne studiert zu haben. Früher war der Aufstieg ohne Studium deutlich leichter und auch angesehen, heute haben größere Unternehmen in ihrer Firmenpolitik verankert dass bestimmte Positionen einen akademischen Abschluss zwingend voraussetzen, meist sogar mit Auslandsaufenthalt über 2 Semester (1 Jahr).
 
@alh6666: Das versteh ich wie gesagt nicht, ich will doch nicht den Rest meines Lebens im Büro verbringen... Gab da mal was lustiges in einer Spongebob Folge, ein normaler Mann fährt zur Arbeit, sitzt im Büro und steht abends am Fenster. Das einzige was sich ändert ist der Hintergrund... Das ist doch kein Leben...
 
@Knerd: Es ist aber auch kein Leben wenn du zuhause wohnen musst weil den Beruf zu wenig abwirft obwohl die Lehrzeit erfolgreich war. Es gibt sehr viele die in der Werkstatt arbeiten und nebenher einen 400 Euro Job haben müssen damit wenigstens ein bisschen Luxus geleistet werden kann. Gerade in Städten wo du für 65qm 900 Euro (kalt) zahlen musst um weniger als 60 Minuten von der Arbeitsstelle entfernt zu wohnen bleibt nicht viel übrig.
 
@4ndroid: Ja das ist auch traurig, ein Bekannter von mir macht eine Ausbildung als Gießer und verdient im ersten Lehrjahr 1000€ Brutto, doppelt soviel wie ich im Ersten ;) Es kommt auch immer drauf an wo man arbeitet. Daher würde ich mich wenn ich im Industriebereich arbeite auch zum Industriekletterer weiterbilden, da verdient man wiederum ziemlich gut :)
 
@alh6666: die Ursache ist aber sicherlich nicht, dass Kinder heute zu viel oder zu früh Informatik lernen. Außerdem: auch als Handwerker benötigt man doch heutzutage in der Regel Computerkenntnisse.
 
@alh6666: Ohne IT Kenntnisse wird man bei allen 3 deiner genannten Berufe auch nicht weit kommen. Seien es jetzt CNC Fräßen, Computergestützte Farbmischmaschinen usw. hinzu kommen noch die Leute die diese Maschinen einrichten. Und wie du auch schon schriebst, fürs Büro neue Lehrlinge zu finden ist kein Problem. Wenn ihr kein Ausbildungsbetrieb wärt aber wohl auch nicht. Es gibt also mehr Jobsuchende als Stellen im Bürobereich. Wenn man das den Leuten besser verkaufen würde, und wenn die Leute sich dann später auch bereit sind weiterzubilden, würde ich jeden der mich fragt eher zu einer handwerklichen Ausbildung raten, nur vielleicht nicht zu irgendwelchen "Knochenjobs" wo man mit Vierzig in Frührente gehen muss.
 
Dann sollten die Kinder aber auch lernen das Office != MS Office ist etc.
 
@Thaodan: Office = MS Office
 
Wenn ich mich so an meine EDV Lehrer erinnere, sollten erstmal kompetente Lehrkräfte eingestellt werden :) Da kannte ich mich schon mit 12-13 Jahren besser aus als die, und ich würde von mir nicht unbedingt behaupten, dass ich ein Computer-Ass bin
 
@kuchengeschmack: Wir haben mal den Lehrer PC gehackt :D Das beste war er hat gedacht das die Maus kaputt war, weil sich auf einmal das CD Laufwerk!!!! geöffnet hat :D
 
@Knerd: Gehackt? Ist doch bloß ein einfacher SCSI Befehl. Ich würde die CD Schublade einfach wieder per Befehl einziehen: camcontrol load -n cd -u 0
 
@Feuerpferd: Wir mussten erstmal die Software dafür auf den PC bringen ;) Außerdem konnte man damit Die Maus bewegen, Meldungen ausgeben, Daten runter ziehen uvm ;)
 
@Knerd: Betriebssytembestandteil ungleich Drittanbietersoftware!
 
@Feuerpferd: Thx cpt. Nur das wir die Software zur Steuerung geschrieben haben ^^
 
@Knerd: Oder NirCmd von Nir Sofer benutzt. So klingt das nämlich eher. Von wegen Software auf den PC bringen.
 
als freiwilliges angebot ja aber als pflicht nicht. dann haben die kinder gleich keine lust darauf und wollen später auch nicht mehr viel damit zu tuen haben. außerdem sollten hierfür gut ausbebildete lehrkräfte eingesetzt werden
 
Und dann schreibt ein 8-Jähriger einen Exploit für Windows und die Sache wird abgeblasen :>
 
Ich sage dazu nur: Deutsch gehört in die Grundschule! Da gibt es weit mehr Nachholbedarf. Den Computerkrams lernen die Zwerge von ganz allein (ich sehe es an unserem 8-jährigen). Man muss ihnen nur diese lästigen Konsolen vom Leib halten. ^^
 
@tommy1977: Bei vielen hapert es auch schon am Kopfrechnen, ein paar Dinge wurden und werden in der Tat vernachlässigt, ich muss mir nur mal bei uns den Azubi an der Kasse ansehen, der hat schon Probleme wenn man von einem Euro etwas abziehen muss und die Kasse defekt ist. Da muss schon fast Cheffe kommen :D
 
Warum nicht gleich im Kndergarten anfangen??
 
Sehe keinen Zweck dahinter. Mehr als Office und Grundlagenkenntnisse am PC braucht eine "normale" Person im Arbeitsleben nicht. Wer mehr will, macht ohnehin eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Gebiet.
 
MS hat von Bildung so viel Ahnung wie ein Teppich von Fußpilz. Ich weiß, wo von ich hier schreibe.
 
@wingrill4: Yay! Argumente ftw!!1! ;-)
 
Nein gleich im Kindergarten damit anfangen, vielleicht haben die Kinder da ja dann mal ne Stunde Zeit, wenn Ihnen nicht Englisch und Chinesisch Vokabeln ins Hirn geprügelt wird....

Und wenn die Kinder dann zappelig werden gleich mit Ritalin vollpumpen...

Ne ganz im Ernst. Kinder von heute bzw der Zukunft haben doch keine echte Kindheit mehr, wo sie mal Lego spielen können.

Muss es wirklich Informatik Unterricht in der Grundschule sein?
Vielleicht gleich einfache Sachen programmieren und benoten ?
 
Was habt ihr denn gedacht, jetzt wo ms erkannt hat, das ein Erwachsener mensch, der keine Sonderschule besucht hat, Kacheln auf seinem Desktop nicht mag, will man es schon im Kindergarten versuchen.. Irgendwo müssen sie ja ihren schrott los bekommen..
Und das ganze hat auch noch einen tollen Nebeneffekt, spätestens in der 5 klasse hat jedes Kind dann auch eine Brille, weil es sich mit dem 10 zoll ms schrott die Augen kaputt gemacht hat..
 
In Klasse 1 und 2 ist es wohl noch zu früh. Aber ich persönlich hatte in der frühen Pubertät ein enorm hohes Interesse an der IT, wollte Gameboyspiele entwickeln aber habe dann doch nur ein wenig HTML gelernt (aber dies dann auch irgendwann beherrscht mit etwa 13 Jahren). Und es gibt so viele in dem Alter, die genau so eine Phase haben. Wenn man schon in der Zeit professionellen Unterricht bekommen würde (anstatt es sich in irgendwelchen kostenlosen Internettutorials anzulesen) würde es ganz klar mehr IT- Kompetenz in unserem Land geben.
 
@Wolfgang3: ...die Sprachen sind allesamt noch viel zu unordentlich (zuviele Syno- und Homonyme).
 
@Wolfgang3: Also ich hab zwar mit 11 Programmieren gelernt, und zwar kein HTML (wobei das nur ein Dokument ist, und keine Programmiersprache ^^), das gab es damals nämlich einfach noch nicht (erst 92 oder so), und Internet war sowieso nicht drin, war aber durchaus in der Lage erst einen Pathfinder und später dann eine Spracherkennung zu programmieren, die 10 Wörter erkennen konnte (ca. 75% Erkennrate!). Natürlich noch 1000 andere Projekte, vor allem verteile Programme die über RS232 oder so miteinander kommuniziert haben, haben mir Spaß gemacht. Und das alles ohne Bücher oder so oder wie gesagt gar Internet. Sowas hatte ich nicht. Hab alles quasi selbst herausgefunden. Ich bin daher sehr überzeugt, dass auch ein 11 Jähriger ohne große Probleme komplexe Software programmieren kann. Das einzige, was er haben muss, ist das (überdurchschnittliche) Interesse daran die Dinge versuchen zu verstehen. Natürlich muss er auch in der Lage sein sowas zu verstehen, aber ich glaube, jeder der das Interesse hat, hat auch automatisch ein "Händchen" für sowas. Die einen nennen es Talent, die anderen einfach nur "reines Interesse". Die einen spielen Fußball draußen oder hängen wo ab, die anderen schauen, warum die Bits und Bytes so sind, wie sie sind und wie man es ändern kann. Ok, ich hab natürlich auch draußen rumgehangen :) Trotzdem war der PC für mich fast nur zum Programmieren da und weniger für Spiele oder so. - Man kann in der Schule den Schülern nur eines geben: die jennigen, die vielleicht keine Möglichkeit haben, oder noch nicht daran gedacht haben mit einem PC zu programmieren, könnten Ihr Interesse an der Informatik plötzlich im Unterricht finden. - Man kann aber eines ganz sicher nicht: Einem, der kein Interesse hat, programmieren beibringen. Denn ein Programm zu schreiben heißt nicht wirklich, dass man wirklich ein guter Programmierer ist. Ein Programmierer ist ein Künstler. Algorithmen nicht nur umsetzen, sondern sie erschaffen, Programmstruktur definieren usw. Programme aus Spaß schreiben, neben Beruf auch noch zuhause programmieren. DAS ist das wahre Programmieren können. Das Schreiben des Programms, egal welche Programmiersprache, ist dann eher "schreibarbeit". - Ich bin sicher, dass jmd der das hier ließt und sich zum guten Programmierer zählt, wird es genau so sehen wie ich. Die anderen sehen es dann natürlich etwas anders (sie wollen ja nicht schlecht sein).
 
Informatik....nichtssagender zusammenfassender Begriff für alle möglichen Untersprachen.
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