Amazon: Aggressives Wachstum statt (viel) Gewinn

Der Versandhausriese Amazon hat in der Nacht auf heute die Ergebnisse für sein viertes Quartal bekannt gegeben. Diese lesen sich in der Theorie zwar eher bescheiden, dahinter steckt aber die aggressive Wachstumsstrategie Amazons. mehr... Tablet, Amazon, Kindle, Kindle Fire Tablet, Amazon, Kindle, Kindle Fire amazon

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Ich finds gut, Amazon investiert sehr viel und das ist besser als das Geld einfach anzusammeln. Ich hatte letztes Jahr mehrere Tausend Euro bei Amazon gelassen, aber für den guten Service zahlt man auch gerne etwas mehr.
 
@Arhey: hast nicht ganz unrecht, dennoch finde ich sollten sie sich besser um ihre mitarbeiter kümmern, sei es finanziell oder arbeitsbedingungen.
 
@Arhey: Genau, dann gibt es bald eine Krise für Amazon, weil es keine neuen Märkte mehr gibt... Das selbe war während der Wirtschaftskrise bei den Autoherstellern... Jeder produziert wie wild neue Modelle: VW Passat, Auda A4, A6, A8, aber die Leute wollen nicht alle 3 Jahre ein neues auto kaufen und viele haben schon zwei zuhause stehen... Im Endeffekt versucht der Staat mit Verschrottungsprämien o.Ä. zu helfen aber trotzdem geht die Autoindusitrie und alle die daran beteiligt sind (Stahlindustrie usw.) in Kurzarbeit weil der Markt nicht da ist für so ein großes Wachstum...
 
@Arhey: Du weißt schon das Amazon in den Logistikzentren Billiglöhner ausbeutet, damit du dir einen neuen HD-TV mit "Service" bestellen kannst. Sprichwort: Es ist nicht alles Gold was glänzt!
 
@sanem: Das ist mir bewusst, aber wer sagt dir, dass es wo anders nicht genauso ist? Und es werden nicht nur die Leute in Logistikzentren ausgebeutet, die Arbeiter die das ganze Zeug herstellen sind genauso dran, aber die Menschen scheint es nicht zu interessieren. Man kann nunmal nicht alles boykottieren, weil es überall so ist und da gehe ich lieber zu Amazon und kriege dafür besseren Service als wo anders. Leider hat der normale Mensch nicht die Macht da etwas zu verändern...
 
@Arhey: natürlich hat der normale Mensch die Macht was zu ändern, Obama, Merkl ... sind auch nur normale Menschen.
 
@shriker: Auch wenn es OT ist, aber: LOOOL!! Was hat denn die Merkel so dolles verändert? XD
 
@fieserfisch: na dann schau doch mal die Staatskassen an. ;)
 
@Arhey: Zum glück steckt nicht jeder gleich den Kopf in den Sand. Hätten, James Watt,Einstein, Otto,Ford,Wikileaks-Gründer,Google,,... auch so gedacht würden wir noch im Mittelalter leben. Man muss sich dagegen wehren, wenn nicht wir, wer dann? Heuschrecken-Konzerne gibt es viel zu viele...
 
@sanem: Du redest davon, dass man sich wehren muss (d.h. dort nicht einkaufen) und somit müsste ich eben ins "Mittelalter" zurück und im Laden um die Ecke einkaufen... Wie ich schon schrieb am Ende ist es egal wo man etwas holt, die Praxis ist überall die gleiche, also hole ich mir lieber besseren Service dazu... Es ist ein globales Problem und man kann es nicht nur auf Amazon beschränken. In der heutigen Gesellschaft kann man dem gar nicht aus dem Weg gehen, denn alle Unternehmen versuchen die Kosten so gering wie möglich zu halten und das kriegt man mit den Mitarbeitern am einfachsten.
 
@sanem: Ohne die Arbeitsbedingungen entschuldigen zu wollen, ist amazon einfach ein Vorreiter in Sachen Service. Vor Amazon war es eine Frechheit was sich eigentlich sämtliche Onlinehändler da lieferten. Der Einzelhandel war noch weiter abgeschlagen und nicht nur teurer, sondern auch mit unterirdischem Service (Umtausch? Nöö! Wochen/Monatelange Umtauschzeiten...). Amazon hat da rigoros aufgeräumt. Inzwischen versuchen einige Händler nachzuziehen und sogar der Einzelhandel gewärt inzwischen Umtausche sogar mit geöffneten Verpackungen (gestern bei REWE). Aber gerade bei technischen Dingen die häufig mal defekt sind, bleib ich bei Amazon. Das läuft einfach. Und ich hab auch besseres zu tun als mich ständig mit Händlern die bockig sind juristisch rumzuschlagen.
 
@Arhey: Das Lustige ist ja dass man bei Amazon in den meisten Fällen noch nicht mal mehr bezahlt als bei anderen Händlern - und der Service ist trotzdem immer noch vorbildlich.
 
@Arhey: sehe ich genauso. erst letztens habe ich ein produkt bestellt, dass dank meinem student prime status am nächsten tag da war. es war defekt, ich habe an dem tag sofort das ersatz feature genutzt, dass amazon anbietet. gleich am nächsten tag war dann der ersatz da. es war etwas, was ich dringend brauchte, da ist man schon gut aufgehoben, als wenn man sich paar euro spart und sonst wo einkauft, wo man dann erstmal da steht und deren schlechten scheiss support frisst.
 
Hat sich hier zufällig schonmal jmd. mit den Amazon Web Services beschäftigt? Bin momentan auf der Suche nach einer gleichwertigen Alternative zu Windows Azure und bisher ist mir da nur AWS als Möglichkeit in den Sinn gekommen, wer da was zu weiß kann mir gerne eine Mail schicken :) Andere Alternativen wären natürlich auch super :) EDIT: Wichtig, ein komplett eigener Server kommt (aktuell) nicht infrage da zu teuer. Würden sich die Minusklicker mal erklären? Nur weil Windows Azure aktuell die Auswahl ist?
 
Die Umsatz-Gewinn Relation ist komplett abgefahren: 21 Mrd Umsatz, das ist soviel wie diverse Hersteller zusammen. Trotzdem ein Gewinn niedriger als der von Nokia. Hofftl. geht das gut. Ich mag Amazon.

Edit: korrigiert
 
@GlennTemp: Öhm, Apple hat in den letzten *zehn* Quartalen jeweils(!) alleine schon über 20 Mrd. US-$ Umsatz generiert - alleine im Quartal 1/13 waren es über 54 Mrd. US-$. Nichts mit "so viel wie Samsung und Apple zusammen". ;)
 
@GlennTemp:
Ich weiß jetzt nicht wirklich wovon du redest aber Apple allein hat im letzten Quartal einen Umsatz von 54,5 Mrd Umsatz und einen Gewinn von über 13 Mrd gemacht! Bei Samsung weiß ich es jetzt nicht aber wird ungefähr ähnlich sein darum macht dein Kommentar irgendwie keinen Sinn oder?
 
@GlennTemp:

Das deine Umsatzzahlen nicht stimmen, haben meine Vorredner ja schon geschrieben. Ds Amazon ihre Mitarbeiter extrem ausbeutet, ist hoffentlich auch dir mittlerweile bekannt? Kundenservice, Lieferzeit,etc. PP. alles super....aber ich als Kunde habe mich entschieden, solche Unternehmen nicht mehr zu unterstützen. Dann lieber 10% mehr bezahlen und einen schlechteren Service geniessen, als solche Unternehmen durch mein Konsumverhalten weiterhin zu unterstützen und zu bestärken.
Zalando ist übrigens auch so ein Drecksverein.....gegründet von diesen miesen Jamba-Abo-Brüdern, die ihr Geschäftsmodell damals verkauft haben.
 
@Supereagle: Darf ich fragen wo du jetzt einkaufst? Ich bin schon ganz neugierig wo die super Arbeitsbedingungen noch vorhanden sind.
Noch ne Frage an die ganzen "Gutmenschen": Darf ich fragen von welcher Marke z.B. eure Schuhe sind? Sind sicherlich auch Nike, Adidas, Puma etc. dabei .....
 
@SvenL1986: Schon mal was von Trigema statt Kik gehört? Liste lässt sich beliebig fortführen.

Wenn du Menschen wie mich sarkastisch/ironisch als Gutmensch bezeichnest, dann könnte ich dir unterstellen, dass du ein fauler Loser bist, der einfach keinen Bock hat sich zu informieren, und stattdessen mit Scheuklappen durch die Welt rennt....mache ich aber nicht ;-)
 
@Supereagle: und einkaufen gehst du wo? Fast in allen Branchen geht es nun mal nicht allzu rosig zu. Du fährst wohl dann auf jedenfall nen deutsches Auto, dass ausschließlich Teile aus Deutschland bezieht. Darf ich noch fragen welches Handy du nutzt und wo du in der Regel einkaufen gehst?
Ich könnte doch auch einfach die Schuld bei den Arbeitnehmern suchen. Wenn keiner zu solchen Konditionen arbeiten gehen würde, würden sich diese auch verbessern. Ich glaube kaum, dass sich Amazon andernfalls vom deutschen Markt zurück ziehen würde.
Ich will nur letztendlich sagen: ich als Kunde will in erster Linie nen guten Service und nen guten Preis. Wenn ich jetzt in jeder Lebenslage auch noch auf die Arbeitsbedingungen schaue, schränkt dass die Sache so sehr ein, dass ich gewisse Produkte wie z.b. Handys fast gar nicht nutzen darf.
 
@GlennTemp: Umsatz sehr viel größer als Gewinn kann, unabhängig vom Artikel, verschiedene Gründe haben. Generell würde ich aber schon sagen, dass sich das nur auf den ersten Blick gut anhört. Überteuerter Gewinnspanne bei dem einzelnen Produkt, Personaloptimierungen, keine Investitionsausgaben, hohe Aktiendividenden usw. sind Dinge woran ich bei einem hohen Gewinnüberschuss auch denke.
 
Amazon hat ein Geschäftsmodell entwickelt das auch dem Kunden nutzt, weshalb wir gerne dort bzw. über deren Plattform Einkaufen ... aber wehe aus dem Riesen wird ein Monopolist, dann ist zu vermuten, das sich auch für uns Kunden einiges negativ ändern würde ... Bislang mag gelten Zitat: ".... Amazon erkauft sich mit diesem Geld aggressiv Wachstum. Der Versandhändler ..... SUBVENTIONIERT die eigene Hardware und drückt generell die Preise für seine Waren." Dem deutschen Lebensmittel-Einzelhandel ist es aus gutem Grund verboten Waren unter deren Einkaufspreis zu handeln ...
 
Ich als Kunde habe mich dafür entschieden bei Amazon zu kaufen! Einen besseren Service kenne ich bei keinem anderen Online-Händler. Seit Jahren kaufe ich dort meine Hardware die ich dann ohne Stress (im Zeitraum der Gewährleistung auch nach dem ersten halben Jahr) zurückgeben kann und innerhalb von zwei Tagen bekomme ich Ersatz. Das habe ich bei Al oder MF schon anders erlebt. Bezüglich der Arbeitsbedingungen bei Amazon können wir kleine User da eh nichts machen, das kann nur durch gesetzliche Rahmenbedingungen geschehen. Aber wenn ich danach gehe dürfte ich fast gar nichts mehr einkaufen. Sehr viele Produkte kommen aus dem asiatischen Bereich, schaut mal wie da die Arbeitsbedingungen sind.
 
Ich bin ein Fan von Amazon & von Jeff Bezos! Immer guter Service, schnell, kompetent und bezahlbare Preise. Wegen den Arbeitsbedingungen. Ich denke, man sollte eher mal die Arbeitsbedingungen bei Zalando anschwärzen, weil das tut dem Label Made in Germany gar nicht gut! Jeff Bezos ist für mich ein richtiger Unternehmer. Leider verstehen dies die Analysten nicht und wollen Ihn in der Öffentlichkeit zur Schnecke machen...
 
@AlexKeller: auf Kosten der Arbeitnehmerin.Denkst du Amazon zahlt in DE steuern? lass dich ruhig weiter blenden...
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