IT-Fachkräfte: Südeuropa rückt zunehmend ins Visier

Bei der Suche nach IT-Fachkräften im Ausland durch die deutsche Wirtschaft spielen die fachlichen Qualifikationen in der Regel eine größere Rolle als die Sprachkenntnissen in Englisch und Deutsch. mehr... Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Bildquelle: mac.net.ua Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel mac.net.ua

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Wenn wir ein fachkräfte Mangel hätten, so müssten die Löhne explodieren-
 
@Lon Star: so isses. Fachkräfte haben wir hier in DE mehr als genug die händeringend nach Arbeit suchen. Nur einstellen - geschweige denn angemessen bezahlen - will sie keiner.
 
@Stefan_der_held: ich musste feststellen das es zwar genug ausgebildete Fachkräfte im IT Bereich gibt, jedoch habe ich mittlerweile auch den Eindruck bekommen das die Fachkompetenzen von vielen dieser Deutschen "Fachkräfte" auch nicht besonders hoch ist. Wer gut ist bekommt auch einen guten Job!
 
@Natenjo: liegt aber wohl auch daran, dass die Arge mit Umschulungen den Markt mit Leuten flutet welche eigentlich nicht für den Job geeignet sind. Leider habe ich dies auch schon erlebt. Aber es ist zum Glück nicht die Regel.
 
@Stefan_der_held: Du pauschalisierst dies zu sehr.
Auch ich habe meine IT Ausbildung im 2. Bildungsweg abgeschlossen, habe einige gute Jobs machen dürfen und stets gute Bewertungen von Vorgesetzten bekommen.
Allerdings bin ich ohnehin seit den frühen 90.ern mit den grauen Kisten beschäftigt gewesen. So fiel mir die Ausbildung meist recht leicht.
 
@chris193: ich selbst habe ja auch auf dem 2ten Bildungsweg meinen Traumberuf in der IT verwirklicht. Ich kenne das Auswahlverfahren nur zu gut. Leider scheint sich da aber nichts gebessert (oder nicht viel) zu haben. Wir machen ja auch praktische Ausbildungsparts für Umschüler. Was da so in letzter Zeit an Vorkenntnis ankommt ist doch unter aller Kanone und das ist sehr schade. Klar es werden diese Leute auch durch die Prüfung geschliffen - nur dann gibt's nen Bonus von der Arge für den Schulungsbetrieb. Aber ob das so sinnvoll ist? Aber was will man erwarten wenn bei der Arge keiner vom jeweiligen Berufsfach ist aber feststellen möchte ob der Anwärter geeignet ist oder nicht.
 
@Stefan_der_held: Mahlzeit, das liegt aber nicht immer an der Schulbildung, sondern ich habe es selber bei meinem erlernten Beruf bemerkt was jetzt für "qualifizierte umgeschulte Fachkräfte" kommen. Das Beste ist ja noch, es gibt auch gleich eine neue Berufsbezeichnung mit zig Unterqualifizierungen. So das die wirklichen Fachkräfte die Lust am eigenen erlernten Beruf verlieren. Die Krönung ist dann, die Umschüler bleiben und die Fachkräfte werden gekündigt oder die Kurzarbeit wird angeboten. So das ich mittlerweile ein Quereinsteiger in einem anderen Beruf bin, der Gut bezahlt wird, aber keinen Spaß macht.
 
@Lon Star: oder diese sind zu feige um höhre gehälter zu verlangen.
 
@gast27: Oder der Chef sagt bei Anfragen nach einer angemessenen Bezahlung konsequent "NEIN!" und man findet nicht mal eben so schnell eine neue Stelle, weil man ein Haus abbezahlen muss und das Risiko der Erwerbslosigkeit nicht eingehen kann.
 
Fachkräftemangel ist ein Wort für Lohndumping
 
ich bin für eine deutschen-Quote in unseren betrieben. Wie will man sonst wirklich mal sicher stellen, dass die hier lokal suchenden wirklich mal Arbeit bekommen.
 
@Stefan_der_held: Heil!
 
@reaper2k: was soll das denn für eine Aussage sein? Wenn ein hier wohnender keinen Job bekommt weil XYZ aus Spanien "billiger" ist, dann ist das NICHT in Ordnung. Hat mit rechtsgesinnung überhaupt nix zu tuen. "deutsch" ist jeder Mensch der die deutsche Staatsbürgerschaft hat - bei mir sogar solche mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis.
 
@Stefan_der_held: um southpark zu zitieren "SIEEE KLAAAUUUENNN UNS UNSÄÄRRÄÄÄ JOOOOBBBSSS" - sorry, aber wofür braucht man eine deutschen quote - die ist so hirnrissig wie eine frauenquote. fdp ist zwar nicht die hellste partei - aber manchmal kommt was sinnvolles aus ihr gestammel raus (auch wenn die umsetzung ausbleibt) "Gerechte bezahlung für gute arbeit"
 
@slashi: gerechte Bezahlung für gute Arbeit, kein Problem, einfach die Scheiss Kurzarbeit wieder abschaffen. Damit fing der ganze Rotz doch an. Es kenne so einige die erst gekündigt wurden und dann in der gleichen Firma wieder arbeiten sollte für die hälfte des Gehalts. Das ist eine große Frechheit...
 
@Navajo: naja, du meinst glaub ich eher leih und zeitarbeit statt kurzarbeit -- ich denke mal, dass kurzarbeit im it bereich nicht ganz so das problem ist - aber LuZ ein großes...aber ansonsten ack ;)
 
@Stefan_der_held: Deutschland ist nun mal nicht England. Wenn ich einen kleinen Dachdeckerbetrieb irgendwo in Brandenburg hätte, wo 80% der Belegschaft Polen sind, wüsste ich was ich bei einem solchen Gesetz zu tun hätte. Sachen wie Opel Bochum würden eventuell auch noch mehr. Nein, ich denke nicht, dass das soviel Erfolg hätte. Gut, es gibt Geschäfte wie REWE oder Friseure die örtlich gebunden sind, aber sehr viele in der Nähe von Grenzen oder Firmen mit viel Geld, sind es eben auch nicht. Das im obigen Beispiel die Polen billiger sind, und vielleicht sogar auch noch motivierter, dass ist wohl eher das Problem. Gut, dass hat alles nichts mit der IT-Branche zu tun, aber Regelungen nur für eine Branche werden nicht durchführbar sein.
 
Man........ dann schult halt die Schlecker-Frauen auf IT-Fachkräfte um!
 
@Kasperkopp: Herr Rössler, sind Sie es???
 
Uah, das Märchen vom IT-Fachkräftemangel mal wieder. Der wird von den Unternehmen herbeigeredet um für mehr Angebot und damit (noch weiter) sinkende Gehälter in der IT-Branche zu sorgen! Wenn es den gäbe, müssten die Unternehmen nur bereit sein anständige Gehälter zu bezahlen und schon wäre das "Problem" gelöst...
Nur weil nicht alle Informatiker für 35.000 Euro im Jahr arbeiten wollen, haben wir keinen Fachkräftemangel. Wir haben einen Mangel wenn sich auch für 70.000 keiner findet!
 
@Mockmoon: Das Problem ist wohl eher, dass wenn man 70.000 Euro zahlt einen finden will, der 70.000 Euro wert ist.
 
@[Elite-|-Killer]:
Das Problem ist aber auch, dass der Durchschnittslohn im Sillicon Valley für jemanden mit einem Master in Computer Science 120.000 USD ist. Und das trotz deren illegaler Abwerbeblocke.
Außerdem gibt es eben vergleichsweise wenige Leute, die für diese Berufe von Natur aus überhaupt geeignet sind. Zusätzlich sind viele IT Jobs kognitiv anspruchsvoller und anstrengender als die meisten BWLer Berufe.
 
"Bei der Suche nach IT-Fachkräften im Ausland durch die deutsche Wirtschaft spielen die fachlichen Qualifikationen in der Regel eine größere Rolle als die Sprachkenntnissen in Englisch und Deutsch." - Gerade das Gegenteil wird mir mein ganzes Leben lang schon eingeredet: Sprachen sind das wichtigste. Natürlich soll man in einer Bewerbung nicht prahlen mit fünf Sprachen, da dann der Schein zur Überqualifikation durchdringt. Der Sprachgebrauch "Solide Kenntnisse" tut es nämlich auch. :)
 
Das passt doch vorne und hinten nicht. wo doch dt. Unternehmen dafür bekannt sind, Bewerber mit ausländischem Namen 8 x mehr abzulehnen als deutsche... hab ich erst letztens gelesen...
 
Dieses Problem besteht doch nicht nur in der IT. In meiner Sturm- und Drangphase habe ich einen 40-tonner-LKw durch ganz Europa und Nordafrika gefahren. Bei einer italienischen Spedition. Warum? Ich habe bei den Italienern netto mehr als doppelt so viel verdient wie hier ein deutscher Fahrer mit gleichen Anforderungen. Baugewerbe genau die gleiche Kacke. 90% überwiegend billigste Arbeitskräfte aus Süd- und Osteuropa. Gastronimie und Einzelhandel mit Stundenlöhne um die 5.-€. Über 10 Millionen Menschen sind trotz Vollbeschäftigung auf Unterstützung vom Staat angewiesen. Natürlich wird das Einkommensniveau im zuuge der Globalisierung angepasst - leider aber nur nach unten (zumindest für die allermeisten).
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