Mitarbeiter betrog Acer um PCs für 2,6 Mio Euro

Der taiwanesische Computerhersteller Acer hat einen Mitarbeiter entlassen, der das Unternehmen um eine Millionensumme betrogen haben soll. Der Mitarbeiter soll massenhaft Bestellungen gefälscht und so Acer-Produkte auf eigene Rechnung verkauft haben. mehr... Logo, Acer, Hersteller Bildquelle: Acer Logo, Acer, Hersteller Logo, Acer, Hersteller Acer

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hm,... ich selbst arbeite in einer firma in der es ziemlich leicht ist sich zu bereichern... aber ich verstehe den gedankengang trotzdem nicht! egal wie mans dreht und wendet, eines tages kommt sowas immer raus (spätestens bei der "pflicht"-inventur)... ich meine der kerl... wie viel hat er denn verdient? ist es das jetzt wert? -> an alle die ihre betriebe "erleichtern" schön für euch, wenn ihr noch nicht erwischt worden seid, aber überlegt mal wem ihr alles damit schadet -> euch, eure familie, eure arbeitskollegen und letztlich die ganze wirtschaft (weil das eingeklagte geld nie mehr zurück kommt und das absitzen im knast auch noch kostet)! *kopfschüttel*
 
@JesusFreak: auch wenn es nicht zur "offiziellen" Anklage kommt, der Ruf ist ruiniert. Und welche Firma stellt schon Leute ein, welche die frühere Firma beklaut haben. Und denke mal nicht das die Personalchefs sich untereinander nicht unterhalten. Auch wenn das hier in DE nicht dem Gesetz entspricht....
 
@skyjagger: hab ich mal tatsächlich in nen arbeitszeugnis gelesen (weiß schon rechtswiedrig und so... aber das ging vor einigen jahren noch): "er nahm seine arbeit auch mit nach hause" :D
 
@JesusFreak: Dir ist aber schon bewusst, dass "er nahm seine arbeit auch mit nach hause" nichts mit klauen/stehlen zu tun hat? Ich mache das manchmal auch, wenn es zu laut/zu hektisch ist im Labor oder Büro, dann nehme ich zB Dokumentationen, Berichte, oder was auch immer um zu Hause (in Ruhe^^ ) weiterarbeiten zu können.
 
@kel187: Ja, ist klar. Wie naiv bist du?^^ Das sind verschlüsselte Botschaften. Genau wie, "Er war stehts bemüht" (unfähig), "Er legte wert auf Pünktlichkeit" (Unflexibel/nie Überstunden gemacht), "Er verstand sich sehr gut mit seinen Kollegen" (nicht aber mit dem Chef)... usw ;)
 
@Sapo: schon klar, aber was steht dann im AZ wenn jemand _wirklich_ fähig ist, sehr flexibel ist, gerne Überstunden macht, und sich mit allen gut versteht, sogar mit dem Chef?
 
@kel187: http://arbeits-abc.de/formulierungen-im-arbeitszeugnis-und-ihre-bedeutung/
 
@Sapo: Sehr interessanter Link. Auch sehr interessanter Einwand. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass alles stimmt oder wenn überhaupt die Hälfte davon. Da sind sehr viele positive Formulierungen, die auf jeden Fall auch gut gemeint sein könnten. Ich muss gestehen, dass mir solche hinterlistige und ironisch geschriebene Sätze noch nie grossartig aufgefallen sind. Beispielsweise kann man sehr wohl im gegenseitigen Einvernehmen kündigen. In der Schweiz muss man beispielsweise gekündigt werden um Arbeitslosengeld zu erhalten. Oder: Wir bedanken uns für seine Mitarbeit / Wir wünschen ihm Alles Gute, etc. -> Warum sollte das schlecht sein?
 
@Saiba: Glaub mir, das stimmt. Zumindest gilt das für Deutschland. Ich habe dieses Thema damals im Fach Wirtschaftslehre gehabt. Der Arbeitgeber darf rechtlich gesehen nichts schlechtes über den ehemaligen Mitarbeiter schreiben, allerdings muss es auch immer der Wahrheit entsprechen. Also wenn der gekündigte Alkohol auf der Arbeit getrunken hat, darf das nicht so direkt drin stehen. Darum schreibt man dann zB "Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei." Klingt sehr nett, aber eben doppeldeutig. Hinterhältig ist es trotzdem.
 
Das so etwas nicht auffällt, ist mir irgendwie unverständlich. Acer ist also ein Schaden in Höhe von 2,6 Millionen Euro entstanden. Wenn so ein Billig-Teil von Acer im Schnitt nicht mehr als 100,- wert ist (und wenn wir ehrlich sind, dann sind diese 100,- hoch gegriffen), dann muss der ja ca. 26.000 Kisten verschleudert haben. ;)
 
@CoF-666: ich denke der größte schaden ist die plamage, das es keiner gemerkt hat (so lange...) :D
 
@CoF-666: Also ich hab mal ganz kurz gegoogelt und Desktop Rechner von Acer für weit über tausend Euro gefunden. selbst wenn die "nur" 50% in der Herstellung und Vertrieb kosten, ist das schon ne ganze Menge.....
 
@CoF-666: ist doch aufgefallen?! Sonst wäre es doch nicht bekannt.
 
Klauen like a Boss :D
 
2,6 Mio Euro?! Wie viele Jahrzehnte hat der Typ den seine Betrügereien durchgezogen? Selbst wenn man 1000 Euro pro System ansetzt reden wir von 2600 Fällen! Das heißt er hätte z.B. über mehr als 7 Jahre täglich(!) ein System abgezweigt!
 
@King_Rollo:
http://www.notebookcheck.com/typo3temp/pics/0851e9c5aa.jpg

Verkaufte PCs im 2. Quartal 2012 -> 1.348.993 Stück.
Ein Quartal hat 90/91 Tage, also kommt man auf ~ 15.000 System die Acer pro Tag raus haut. Da kann man also anstatt tätlich nur 1 ab zu greifen auch mal direkt eine komplette Palette oder mehr abzweigen.
 
@King_Rollo: Geht recht schnell wenn man es palettenweise macht. Oder man nimmt gleich die Paletten.

http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/basf-mitarbeiter-stiehlt-holzpaletten-in-millionenwert_aid_615088.html
 
@Maultasche: Klar kann man das gleich Palettenweise durchziehen. Aber ich hatte den Text so verstanden, dass der Typ mehr oder weniger nur im Bekanntenkreis weiterverkauft hat, und selbst wenn man das Zeug bei eBay verkloppen würde, wäre es immer noch ein Riesenaufwand für eine einzelne Person!
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