Intel steigt aus dem Markt für PC-Mainboards aus

Der Chiphersteller Intel wird zukünftig keine Mainboards für Desktop-PCs mehr unter eigenem Markennamen anbieten. Die letzten neuen Produkte sollen für die kommenden Haswell-Prozessoren entwickelt werden. mehr... Cpu, Ram, Mainboard Bildquelle: thskyt / Flickr Cpu, Ram, Mainboard Cpu, Ram, Mainboard thskyt / Flickr

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Na Wunderbar ...
 
Intel hatte eh nie so wirklich die besten Mobos. Frage nur, ich beziehe mich auf die News, dass Prozessoren zukünftig fest angelötet sein sollen, wie die das jetzt machen?
 
@freakedenough: Wenn ich jetzt nur die Quelle wüsste... Naja, Intel hat jedenfalls schon längst dementiert, dass Sockel-CPUs in nächster Zeit sterben werden sollen. Diesen Markt werden sie auch weiterhin bedienen. Wie lange das allerdings der Fall sein wird, lässt sich natürlich bei der heutigen Geschwindigkeit der Produktzyklen schwierig vorhersagen.
 
So, hab den Artikel gefunden. Die Aussage stammt zwar vom AsusTek Vice President, aber ne kleine Leuchte ist der ja nun in der Branche auch nicht wirklich... http://www.guru3d.com/news_story/intel_likely_to_figure_a_way_to_keep_lga_design_for_cpus.html
 
@DON666: In einem Punkt hat er aber Recht, Intel Mainboards sind im Gegensatz zu AMD Mainboards nicht Abwärstkompatibel bzw. ist es nicht möglich, eine neue CPU Generation auf ein älteres Mainboards zu packen. Mit AMD ging das immer und man hat dadurch viel Geld und Zeit gespart. Ich hab noch ein AM2 Sockel, darauf läuft aber jetzt ein AM3+ CPU ohne Probleme und das Mainboard ist schon über 6 Jahre alt.
 
@21risiko: Naja, wenn ich an die Boards mit Sockel 775 denke... Angefangen habe ich mit einem C2D E6600, irgendwann dann zu einem E8400 gewechselt, und da wären auch diverse Pentiums, Celerons und auch C2Qs drauf gelaufen. Und die Generation war nun wirklich nicht unbedingt kurz auf dem Markt.
 
@DON666: Der 775 war da aber in den letzten Jahren die einzige diesbezügliche positive Ausnahme bei Intel. Ich betreibe, ähnlich wie @21risiko, einen AM3 problemlos auf einem AM2-Board aus 2006.
 
@freakedenough: Ich schätze mal darum werden sich dann die Mitarbeiter der ehemaligen Moboabteilung kümmern ;)
 
@Knerd: Genau, eine ganze Abteilung, die ganze Mainbords gefertigt hat, wird sich nun ausschließlich um das Löten/Anbringen von Prozessoren kümmern, was ja im dritten Semester Mikrosystemtechnik und Computer Engineering schon behandelt wird.
 
@s3m1h-44: Die müssen das auch erstmal entwickeln ;) Vllt. baut Intel ja dafür die Boards selbst, wer weiß, aber erstmal cool das die Mitarbeiter nicht entlassen wurden :)
 
@freakedenough: naja im normal user bereicht vieleicht, ich hatte in unseren schulen massig intel boards, die liefen ohne ende keine ausfälle ( und die meisten laufen sogar heute noch )
 
Intel Mainboards waren eh nicht wichtig am Markt. Solange die Sockets noch geraume Zeit bleiben, ist alles ok.
Deswegen versteh ich auch deine Verzweiflung nicht, F98.
 
@klika: eben, finde ich jetzt nicht so schlimm das sie diesen Schritt wagen. Wenn sie sich so mehr auf wichtigere Dinge konzentrieren können hats vielleicht auch was gutes. Gut ist aber das sie die Mitarbeiter nicht einfach rauswerfen.
 
@Excuritas re:1 : Dein Glaube rührt mich irgendwie an aber leider ist die Realität in der Regel anders!
 
@klika: Mal genau lesen ein paar Tage nach der ANkündigung CPus zu verlöten. Hat Intel zurückgerudert und Bestätigt das diese Gerneration nicht kommen wird.
 
@klika: Naja Verzweifelt bin ich nicht, aber die Referenzboards von Intel sind/waren vielleicht nicht die ultraperformantesten, dafür haben die aber die verbauten Komponenten (insbesondere die Kondensatoren) lange gehalten. Qualitativ waren die schon ganz gut.
 
@klika: naja - intel hat immer referenzdesigns vorgelegt, die andere hersteller benutzen konnten - wenn das wegfällt sind die hersteller auf sich gestellt und das sind mehrkosten für die unternehmen - als unwichtig im mobo desktop segment würde ich daher intel jetzt nicht hinstellen...
 
Und wie siehts mit Server-Boards aus?
 
@flipidus: Da greifste lieber zu Fujitsu. Sind Made in Germany :). Ich fand Intel Boards immer okay. Stabil, zuverlässig, langlebig, ohne viel schickimicki.
 
@GrIvEl: Baut Fujitsu auch Mini ITX Server-Boards? Hab mir etz schon das Intel 1200KP Bestellt -.-
 
@GrIvEl: Ist Made in Germany, sprich, dass es in Deutschland zusammengebaut wird und/oder nur verpackt wird, für dich wirklich ein Kaufargument? Glaubst doch wirklich nicht, dass BMW, Benz, etc. noch wirklich Made in Germany sind!?
 
verstehe das ganze irgendwie nicht. nur weil nicht jeder jeden 2ten monat einen neuen pc kauft schwinden die verkaufszahlen? echt mal, irgendwann ist mit allem der markt gesättigt, das trifft dann auch auf diese tablets usw. zu. mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt.
 
@snoopi: ich glaub das hat mit "deiner" sättigung nichts zu tun. früher gab es einfach viel größere und schnellere fortschritte, die einen neuen pc nötig gemacht haben (was aber ja auch eine form der sättigung ist :).
 
@Mezo: Genau da liegt auch das "Problem". Die Entwicklung bei der Hardware stagniert schon seit einer gewissen Zeit. Es macht einfach heute keinen Sinn mehr (von Spielern jetzt mal abgesehen, aber selbst da ist es nicht mehr zwingend erforderlich), einen 4 Jahren alte PC gegen einen neuen zu tauschen bzw. aufzurüsten, weil auch der noch mehr als genug Leistung bietet. Bei der Entwicklung neuer CPUs und Grafikkarten geht es einfach kaum noch voran bzw. der Endverbraucher bemerkt keinen Fortschritt (mehr). Das einzige was in den letzten Jahren wirklich von sich reden machte und wirklich "neu" war, waren SSDs. Die Gründe dafür sind vielfältig aber sicherlich darf man auch die Spieleindustrie nicht vergessen, die eh nur noch für die veraltete Hardware der xbox 360 und PS3 entwickelt und die Spiele dann mehr schlecht als recht auf den PC "portiert". Aber ich lass mich mal überraschen, wie es bei den kommenden Konsolengenerationen aussieht. Aber ich fürchte fast, dass viele (Hardcore-)PC-Spieler auch heute schon Rechner haben, die Leistungsfähig genug sind, um die neue xbox und die neue PS in die Tasche zu stecken und es deswegen auch keine (kurzweilige) Auflebung des Geschäftes für PC-Hardwarehersteller geben wird.
 
@snoopi: Ich kann das an mir selbst beobachten. Noch vor nicht all zu langer Zeit haben bei mir Notebook wie Desktop ein mittleres Dienstalter von anderthalb Jahren erreicht, zuweilen auch nur ein Jahr. Spätestens dann gab es genug technische Gründe/Notwendigkeiten, zu wechseln. Zur Zeit ist mein Desktop mehr als 2 Jahre alt, mein Notebook wird im Mai 2. Und beide sind gefühlt noch lange in der Lage, ihren Job zu machen, zumal seit Windows Vista jede neue Windows-Version weniger Ressourcen als ihr Vorgänger verbraucht und damit die Verweildauer der Geräte verlängert und nicht verkürzt. Meine Kaufhäufigkeit wird sich also halbieren. Nachrichten wie diese zeigen, dass es nicht nur mir so geht.
 
@cgd: Ich glaube aber weniger, dass das etwas mit Windows zu tun hat. Ich denke es liegt viel eher an der kränkelnden Spieleindustrie, die keinen vernünftigen Content mehr für PCs entwickelt bzw. nur schlechte Ports ihrer xbox 360 und PS3 Spiele für PCs veröffentlichen. Aber das ist nur mein Sicht der Dinge.
 
[re:3]seaman : Es war und bleibt so, das Bestehende muß gegen das Neuere ausgetauscht werden, auch dann wenn es nicht immer wirklich Fortschritt bedeutet. Und das Interesse / das Bedürfnis der Käufer steht dabei auch nicht immer im Vordergrund. Es geht schlicht und einfach ums "Geldmachen"! Notfalls muß man verhindern, dass der Käufer NICHT am Alten festhält (nix Reparatur, Neukauf!) oder man beeinflußt den Käufer so lange und so heftig bis er selbst glaubt das Neue muß her (Werbung, "Sonderangebote").
 
@cgd: Genau so sieht es aus. War früher bei einem neuen Windows-Betriebssystem gern mal gleich ein neuer Rechner (bzw. zumindest neues Board, CPU und Speicher) fällig, so "packen" Rechner, die bspw. Mitte 2007 auf der Höhe der Zeit waren (also Rechner, die nicht nur "Vista-Ready", sondern wirklich "Vista-Capable" waren), das aktuelle Windows 8 noch einwandfrei, immerhin 3 Systeme später. Für den normalen Allltagsgebrauch reicht die Rechenleistung einfach noch gut aus. Und schließlich gibt es ja auch Aufrüstmöglichkeiten, die nicht direkt mit Board, CPU oder RAM im Zusammenhang stehen (z. B. SSD od. bessere Grafikkarte).
 
Mit ASUS und GigaByte bin ich einverstanden, aber statt ASRock nehm ich lieber ein MSI :P Manche glaubens nicht, aber auch Mainboards beenflussen die FPS und den Stromverbrauch. MSI Boards sind erstaunlich sparsam. zB http://www.hartware.net/review_1470_5.html Hmm, für manche mag MSI ein Billighersteller sein, aber ich hatte mit meinen MSI-Boards, meiner einen MSI-Grafikkarte und meinem MSI-Laptop bisher keine Probleme. *schulternzuck* Für mich ist ein Billighersteller eher sowas wie Acer, ich mein, Acer Laptops sind aus Plastik und fühlen sich auch so an. MSI Laptops sind aus Plastik und brushed-Alu und fühlen sich gar nicht mal so schlecht an ^^ Das einzige was ich einer MSI-Grafikkarte vorziehen würde, wäre eine von ASUS (die sind LEGENDÄR. zB Lautstärle: Referenz http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=nTeSjrhxKi0 - Zotac: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=w6m9sKpoVSQ - Ja und für ASUS dreht mal die Anlage voll auf, sonst hört ihr sie nicht :P http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Pmv8sigAd-w interessanterweise kommt die ASUS GTX670 an die Leistung der Referenz-GTX680 heran) aber die Kosten auch "bisschen" mehr :D .... Öhm.... Werbung Ende ^^
 
@Ðeru: Auch ich habe mit MSI-Hardware bislang ohne Ausnahme nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Erstaunlich, da MSI tatsächlich nach wie vor im Ruf steht, ein Billigheimer zu sein. Und günstig sind die Produkte wirklich (nicht zu verwechseln mit "billig").
 
@departure: MSI Billigruf? Ehrlich? Das wusste ich nichtmal, aber ich kann mich nur anschließen, dass ich seit über 10 Jahren sehr gute Erfahrung mit MSI-Boards habe und ich wähle meine Komponenten mit bedacht und vergleiche.
 
@bowflow: Joa, gibt echt Leute die mich auslachen wenn ich mit meinem MSI da ankomm. ... Hat halt nicht jeder das Geld für einen Apple oder einen Alienware :D Aber mit denen würd ich sowieso nicht rausgehen, da ich zu friedlich bin und die "verschwinden" würden...
 
@Ðeru: Hm.... Du weisst schon, dass ASRock eine Tochter von Asus ist und dass Asrock in letzter Zeit vermehrt auf Qualitativ hochwertige Komponenten setzt ? AsRocks Qualität hat sich geändert von grenzwertig zu hochwertig. Aber das weisst Du ja natürlich ;-)
 
@Pegasushunter.: Ja ich wusste das ASRock eine ASUS-Tochter ist, na und? Das ändert nichts daran das einige ASRock Boards UEFI Probleme haben. Google it ;)
 
Dass immer weniger neue Desktopsysteme verkauft werden, kann aber auch daran liegen, dass die Spiele keine neuen Ansprüche an die PCs haben, da es meist/oft Konsolenports sind. Ich habe mir sonst jedes Jahr entweder ein neues Mainboard+Prozzi+RAM oder eine neue Gaminggraka gegönnt. Jetzt haben ich meinen PC schon seit 3 Jahren nicht mehr aufgerüstet, weil es einfach keinen Sinn machen würde für die Games. Aber wenn nun in diesem oder nächsten Jahr neue Konsolen (PS und XBox) kommen, steigen mit Sicherheit auch wieder die Hardwareanforderungen der PC-Spiele.
 
Ich erinnere mich gerne an das Skulltrail System, das wir hier auf der Arbeit mal da hatten oder damals das legendäre Bad Axe
 
Intel Boards waren nicht schlecht aber gegenüber den Mitbewerbern einfach zu teuer. Früher habe ich alle ein bis anderthalb Jahre das MB bzw. den Chip getauscht damit man z. B. die neuen Games spielen kann. Wenn das so weiter geht werde ich die jetzige Hardware die nächsten 2 Jahre noch in gebrauch haben. Vor ein paar Wochen habe ich mir einen HTPC zusammengebaut. Herzstück ist ein AMD A8-5600K. Selbst mit dieser CPU und einem schnellen Ram (1866) kann man die meisten Games in mittlerer Auflösung auf einen 40'' LED mit der internen Grafik spielen, ich war total überrascht.
 
lol ich warte nur noch auf die Meldung: "Intel steigt aus dem Desktop-CPU Markt aus".....
 
@legalxpuser: und das gleiche denke ich über AMD!
 
Mein erster Gedanke: Seit wann stellt Intel Mainboards her. Ehrlich, ich wusste das nicht. Kenne nur deren komischen Grafikchipsätze und die sind gelinde gesagt "schwach".
 
Den vorletzten Abschnitt verstehe ich nicht so 100%. "Hallo Asus, es wäre nett wenn ihr ein Board in 10x10cm anbieten würdet." "Nö, keine Lust, ITX reicht uns, fragt mal MSI" oder wie? Bei Alternate ist da wohl was durcheinander geraten und ich bin jetzt zu faul zu sonst wo zu suchen aber ist Intel nicht der einzige Anbieter von mini-ITX Boards (oder wie dieser Formfaktor heißt, nein ich meine nicht das mini-ITX auf Alternate)? Wenn nicht, waren die nicht zumindest die ersten?
 
Gibt es abseits von Intel eigentlich noch Anbieter von Legacy-Free Mainboards? Das hat mir immer gut gefallen.
 
Schade, aber war zu befürchten. Intel gehört auf jeden Fall zu den Top-Mainboard-Herstellern, insbesondere was Qualität und Support angeht. Die Boards sind nicht für die Übertakter-Gamer-Kiddie-Fraktion gedacht, aber aus einem ernsthaften PC bzw. aus kleinen Workstations kaum wegzudenken. Mir behagt dieser Trend zu immer mehr integrierten Systemen nicht, wo man erheblich mehr Müll durch fehlende Aufrüst- und Reparaturmöglichkeiten produziert. Bis das der Gesetzgeber mal merkt, wird der klassische PC aber wohl wirklich nur noch ein Nischenmodell sein.
 
"Da das Interesse der Kunden sich immer weiter in Richtung Notebooks verschiebt, ist der Markt für Desktop-Systeme besonders betroffen."

Soll ich jetzt lachen oder weinen? Die Hersteller sind es doch die uns vom Desktop quasi zum Laptop oder Tablet drängen. Und jetzt wird auf einmal rumgeheult das der Markt schrumpft.....
 
intel baut so tolle miniitx boards... ;(
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